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am 16. August 2005
Eigentlich kennen wir die Geschichte von Moses aus der Bibel: Eine ägyptische Prinzessin findet ein Baby in einem Weidenkorb und zieht den Jungen als ihren eigenen auf. Jahrzehnte später kehrt der Junge als weiser alter Mann an den ägyptischen Königshof zurück und deutet die Träume seines "Onkels" Rames. Dieses Buch erzählt nun die Geschichte etwas anders. Kein Wort mehr vom Weidenkorb, eher vom Abenteuer einer Prinzessin mit einem Sklaven. Aus der Verbindung geht Moses hervor. Seine Karriere als ägyptischer Beamter endet apruppt, als ihm seine Apiru-Herkunft und deren Religion immer Bewusster wird und er flieht aus Ägypten.
Bis hier her sind rund zweidrittel des Buches auch schon gelesen. Was dann passiert gleicht eher einer Anhäufung an Zufällen und mündet in der plötzlichen Rückkehr Moses nach Ägypten, um sein Volk aus der Gefangenschaft zu befreien.
Insgesamt ein sehr langatmiges Buch ohne großen Informationswert. Gerade richtig für seichte Unterhaltung vor dem Schlafengehen - mehr leider nicht.
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am 8. März 2007
Als gläubige Christin stehe ich bei allen Büchern Messadiés zwischen allen Ufern. Einerseits überzeugen mich seine Überlegungen, die zwar etwas umständlich zu finden aber ansonsten informativ sind. Andererseits fällt es mir schwer, mir mein biblisches Bild der beschriebenen Figuren nehmen zu lassen.

In der von Messadié geschaffenen Welt überzeugt mich die Schilderung der Entwicklung dieser Figur und ich erkenne auch keine offensichtlichen Widersprüche zu dem, was mir in der Kirche beigebracht wurde. Daher empfand ich das Buch als informativ und habe den Eindruck, viel aus der historischen Umgebung erfahren zu haben.

Als Roman empfinde ich die Geschichte auch als zu langatmig - wenn man sie nicht wirklich lesen will, klappt das mit dem "vor dem Einschlafen" (s. folgende Rezension) nicht - man schläft dann zu schnell ein!
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am 8. Dezember 2000
Wer war Moses? Die Frage bewegt neben Forschern auch Romanautoren. Gerald Messadies Moses entspricht so ganz und gar nicht der Überlieferung. Er heißt Ptahmose und ist ägyptischer Prinz. Seine Existenz verdankt er einem Abenteuer seiner Mutter mit einem Apiru(Hebräer). Die schöne Geschichte mit dem Binsenkörbchen, sie erinnern sich das Gilgameschepos, kommt erst gar nicht vor. Ramses II. schickt Ptahmose als Leiter der Bauaufsicht nach Unterägypten. Erst hier erhält er den Namen unter dem man ihn kennt: Mose. Massadie macht aus ihm soetwas wie einen informellen Anführer der Apriu. Erst im letzten Drittel des Buches trifft Moses Gott, während er vorher nicht recht weiß,woher und wohin. Das Buch ist ein intressanter Versuch, sein Leben zu rekonstruieren.
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