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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen atmosphärisch-dich, psychologisch-kriminalistisch
Der Roman hat über 500 Seiten und ist atmosphärisch-dicht und ohne Längen geschrieben!

Die Morde werden grundsätzlich für den Leser in Form des Autopsieberichtes wiedergespiegelt, also schriftlich unblutig und gewaltlos. Nur ein einziges Mal, gegen Ende, wird ein Mord an einem Mädchen aus Sicht des Täters geschildert, was...
Veröffentlicht am 15. September 2007 von Tanja Küsters

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 'Ich trinke täglich Dosenbier, denn Dosenbier macht schlau' (Song von JBO)
Kennt jemand die Mystery Thriller Groschen-Romane, die man am Bahnhofskiosk kaufen kann?!
Als 14 Jährige habe ich die mal gelesen.
Und hätte ich es jetzt nicht besser gewusst, hätte ich glatt gedacht dieses Buch gehört auch zu dieser Serie.
Ich habe selten etwas derartig schlechtes gelesen!
Die Story ist gut. Daran lässt sich...
Vor 10 Monaten von Katja G. veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 'Ich trinke täglich Dosenbier, denn Dosenbier macht schlau' (Song von JBO), 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Kennt jemand die Mystery Thriller Groschen-Romane, die man am Bahnhofskiosk kaufen kann?!
Als 14 Jährige habe ich die mal gelesen.
Und hätte ich es jetzt nicht besser gewusst, hätte ich glatt gedacht dieses Buch gehört auch zu dieser Serie.
Ich habe selten etwas derartig schlechtes gelesen!
Die Story ist gut. Daran lässt sich nicht zweifeln. Aber dieser Schreibstil ist ---*ohne Worte*---
Ich habe noch nie in einem Buch erlebt, daß alle Reaktionen (entsetzt, böse, verwirrt etc) der Protagonisten mit der selben Metapher (mit zu schlitzen verengten Augen) beschrieben werden.
Genau so die permernente raucherei (sie steckte sich eine Gauloises an, inhalierte und blies den Rauch aus) und Sauferei auf fast jeder Seite
Wie oft ich nach einem Lektor gefragt habe kann ich micht mehr sagen, es war einfach zu oft. Ich bin auch der Meinung, daß jener hier definitiv nicht Korrektur gelesen hat.
Oder vielleicht hat auch dieser die meiste Zeit nur "rauchend mit zu schlitzen verengten Augen vor dem Computer gesessen, neben sich eine offene Dose Bier".
Denn sonst wäre vielleicht eine Korrektur passiert...
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen atmosphärisch-dich, psychologisch-kriminalistisch, 15. September 2007
Von 
Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Der Roman hat über 500 Seiten und ist atmosphärisch-dicht und ohne Längen geschrieben!

Die Morde werden grundsätzlich für den Leser in Form des Autopsieberichtes wiedergespiegelt, also schriftlich unblutig und gewaltlos. Nur ein einziges Mal, gegen Ende, wird ein Mord an einem Mädchen aus Sicht des Täters geschildert, was heftig ist, aber nicht textlich ausgeweidet wird. Kurz und prägnant.

Die Hauptermittlerin ist Kommissarin Durant, die vorher bei der Sitte war und erstmalig bei der Mordkommission eingesetzt wird, weil sie unabhängig von ihrer guten Ausbildung ein Gespür für Opfer und Täter hat, viel Erfahrung mit Sexualdelikten und einfach eine sehr spezielle und von Erfolg gekrönte Ermittlungsarbeit leistet. Sie ist mehr als eine gute Polizistin. Darüber hinaus ermittelt sie mit Kommissar Schulz, dessen Tochter auf der Kinderonkologie liegt und mit seinem Leben kämpft, was ihn im Buch immer rarer werden lässt. Berger ist der Kopf, also der Chefermittler, der sich allerdings auf die Büroarbeit beschränkt und das Ausarbeiten am Platz.
Der Ton der Ermittler untereinander ist salopp und zuweilen bissig, also nicht harmonisch und auch nicht sehr diszipliniert. Durant versucht den richtigen Weg stets beizubehalten.

Die Szene ist Frankfurts Oberschicht, also die High-Society, Geld und Macht stehen an oberster Stelle, gefolgt von "um jeden Preis sein Gesicht waren", dazugehören, egal, was es kostet.
Aber auch die andere Seite wird im Extrem wiedergespiegelt, nämlich Suff, Gestank, Armut, Verkommenheit und Gleichgültigkeit.
Ein wenig vermisst habe ich die normale Schicht, ABER, Franz bleibt sich durch den gesamten Roman treu. Er will in diesem Buch in erster Linie von der Oberschicht erzählen. Korruption, Gewalt, Macht und Schweigen sind da nunmal an der Tagesordnung. Für den Leser, der aus normaler Schicht kommt, geregelt arbeitet, keine Drogen nimmt und auch nicht alkoholsüchtig ist oder pedofile Neigungen hat, ist es anfänglich etwas ungewohnt, sich in dieser Welt zu bewegen und einzutauchen. Franz präsentiert einem diese Welt ungeschminkt und überlässt dem Leser, ihm zu folgen, sich einzufinden, sich diese Welt für 500 Seiten als zweite Haut überzulegen, um nachvollziehen und begreifen zu können. Wer das nicht kann, wird den Roman wahrscheinlich die ganze Zeit über mit gemischten Gefühlen lesen und sich nicht fallen lassen können, was aber wichtig ist. Für ein paar Stunden sollte der Leser eintauchen können, dann erfährt man eine unglaubliche Atmosphäre, sehr ausgeprägte Charaktere aus allen Lebensbereichen, den typischen Slang an der Oberfläche, der schnell wechselt, wenn Kommissare "wühlen".

Man rät und rätselt und Franz legt gekonnt Spuren, die den Leser im Glauben lassen, natürlich schon längst zu wissen, wer der Psychopath ist. Aber von wegen. Durch die ständig welchsenden Schauplätze und Personen, die alle spannend, zielstrebig und ausführlich beschrieben werden, kommen immer neue Möglichkeiten in Betracht und man grübelt trotzdem weiter. In manchen Büchern sind diese "Schwenks" von einem Schauplatz zum anderen oder zwischen den Personen hin und her lästig und langweilig. Da wird es gerade spannend und schon kommt der schwenk. Franz macht das sehr gekonnt. Der neue Beginn ist sofort wieder spannend und lenkt einen ab. Es gibt kein Durcheinander. Man kommt nicht durcheinander. Man behält die Personen gut im Kopf, kann sie auseinanderhalten und ihnen Eigenschaften zuordnen. Ein Bild entsteht, ein Puzzle zeigt sich.
Der Mörder wird ca. 70 Seiten vor Schluss entlarft, aber damit ist die Luft nicht raus, ganz und gar nicht. Es geht weiter und zwar spannend. Also kein Frustende!

Jeder Franz ist anders und doch sind sie sich so ähnlich. Franz schreibt stets atmosphärisch dicht, psychologisch interessant, mit charakterlich gut dargestellen Personen, auch wenn Slang und Sprache mal anders sind, als "wir normalen" es so gewohnt sind. Aber diese Welt gibt es nunmal. Franz kann 500 Seiten ohne Längen schreiben, ohne zu verwirren, ohne zu übertreiben und auch ohne wegzulegen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut, 27. April 2008
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot (Taschenbuch)
Bereits der 1. Roman von Andreas Franz mit Julia Durant - hier in einer Neuauflage vorliegend - lässt den (kommenden) Meister erkennen: "Jung, blond und tot" ist ein unheimlich spannender, harter, stellenweise brutaler Thriller.
In Frankfurt verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Er hat es auf junge blonde Mädchen abgesehen, die er am Abend überfällt und nach einem bestimmten Ritual bestialisch - man kann es nicht anders bezeichnen - abschlachtet.
Als Verstärkung des Teams, das die Morde klären soll, wird Julia Durant angefordert. Dass die alten "Hasen" Schulz und Berger darüber nicht begeistert sind, kann sich jeder vorstellen. Trotz der fieberhaften Suche nach dem Täter gehen aber die Morde weiter, ja, der Täter mordet sogar in einem Privathaus, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Druck von allen Seiten auf die ermittelnden Beamten wird immer größer...
Der 500-Seiten-Thriller spielt innerhalb von 3 Wochen - auch diese Tatsache ist für die Hochspannung mitverantwortlich. Außerdem hat es die Polizei ganz offensichtlich mit einem äußerst intelligenten Mörder zu tun, der die Beamten lange Zeit an der Nase rumführt. Der Druck, dem die Beamten ausgesetzt sind, den sie sich aber auch selber machen, ist regelrecht physisch spürbar. Und dass die Lösung durch einen intelligenten Zufall passiert, ist eine weitere gute Idee des Autors.
Es wäre interessant zu wissen, ob der Autor den Fall des österreichischen (Massen)Mörders Jack Unterweger kannte und daraus Motive in seinen Roman einbaute - zB die Morde diesseits und jenseits des Atlantiks!
Fazit: Auch 12 Jahre nach seinem Erscheinen noch äußerst lesenswert!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 25. August 2007
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Mit diesem ersten Krimi von Andreas Franz habe ich mir nun die Einstiegsdroge des deutschen Kriminalismus ins Haus geholt. Ich habe keine Ahnung, warum ich zuvor noch nie ein Buch dieses Autors gelesen hatte. Wie kann es sein, dass dieses Buch bereits 10 Jahre in den Bestseller-Listen zu finden ist und ich bisher nicht mal den Hauch einer Ahnung davon hatte, dass es existiert? Ich weiß nur eines.... wer sich einmal auf die Kriminalfälle von Julia Durant eingelassen hat, wird nicht mehr davon loskommen. So ist es zumindest bei mir, denn ich habe mir bereits alle anderen Krimis von Andreas Franz rausgesucht (meinen Recherchen nach müßte es sich um 8 weitere Folgen handeln), um sie demnächst nach und nach zu lesen.

In "Jung, blond, tot" haben wir es mit einem Frauenmörder zu tun, der, wie der Titel schon sagt, junge blonde Frauen tötet. Nicht gerade mit Samthandschuhen fasst uns Herr Franz an, wenn er die Mordopfer beschreibt. Aber eine hartgesottene Thriller-Leserin wie ich es bin, kann so leicht nichts mehr schocken. Die doch sehr ekelhaft geschilderte Mord-Vorgehensweise erzeugte bei mir genau das, was ich von einem sehr guten, spannenden Buch erwarte: Ein wenig Ekel gepaart mit einem Schauer, der mir über den Rücken läuft, ein stockender Atem und aufgerissene Augen.

Während des Buches, welches im Übrigen auf keiner der 511 Seiten langatmig wurde, werden uns verschiedene mögliche Täter präsentiert. Natürlich läßt man sich als Leser oft an der Nase herumführen und wird so auf eine falsche Fährte gelockt. Andreas Franz versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Seine Sprache ist einfach, direkt und oft auch sehr vulgär, was aber die Protagonisten dieses Krimis wiederum sehr sympathisch macht.

Die Handlung ist sehr gut recherchiert, logisch ausgetüftelt und der rote Faden wird zu keiner Zeit fallengelassen. Die Beschreibung der Personen wird nicht akribisch bis ins Detail wiedergegeben, wie es manch andere Autoren machen, um die Seiten eines Buches zu füllen. Andreas Franz beschreibt direkt, kurz, knapp und dennoch sehen wir die Personen vor unserem bildlichen Auge, als würden sie uns gegenüberstehen.

Da ich selber noch nie in Frankfurt und Umgebung war, kann ich natürlich nicht mitreden, was die Orte dieses Krimis angeht. Aber dennoch konnte ich während des Lesens gleichzeitig den passenden Film zum Buch schauen. By the way: Warum ist dieser Krimi eigentlich noch nicht verfilmt worden? Den Stoff dazu hat es allemal!

Das Ende des Buches und somit die Auflösung ist grandios beschrieben. Hier wird nicht nur der Täter präsentiert, sondern Andreas Franz läßt uns auch hinter die Fassade des Mörders schauen. Diese ist psychologisch sehr gut durchdacht und zeugt von ungeheurer Recherche, was die Psyche eines Menschen angeht.

Ich bin angefixt, was Andreas Franz angeht und freue mich auf seine weiteren Bücher! Ich bin froh, dass er schon über 10 Jahre schreibt und es erstmal massig Lesestoff von ihm gibt! So wird mir garantiert nicht langweilig!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nervenaufreibender Fall, 8. April 2009
Das Hörbuch ist der erste Fall aus der Thriller-Reihe um die Kommissarin Julia Durant. Sie ist in Frankfurt einem brutalen Serienmörder auf der Spur. Der Killer tötet ausschließlich junge, blonde Frauen. Dabei wird der Autor in der Beschreibung durchaus sehr konkret. Also zu zartbesaitet sollte man als Hörer nicht sein. Aber für einen echten Thriller-Fan ist es gerade richtig zum Schaudern. Fast bis zum Schluss dauert es, bis Andreas Franz verrät, wer hinter den Morden steckt. Vorher führt er den Hörer mit falschen Fährten in die Irre. Man denkt mehrmals, man weiß endlich den Schuldigen, doch dann taucht plötzlich wieder ein Verdächtiger auf oder ein Detail, dass das Ganze im neuen Licht erscheinen lässt. Die Sprecherin Julia Fischer schafft es, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Mein Fazit: Ein nervenaufreibender Fall mit Sucht-Faktor!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht gar nicht!, 24. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
"Jung, blond, tot" ist der erste Krimi aus der Julia-Durant-Reihe und für mich das zweite Buch von Andreas Franz.

In Frankfurt ereignen sich seltsame Morde. Die Mädchen sind alle jung und blond, werden brutal vergewaltigt und ermordet, die Details sind abscheulich. Die Haare werden zu zwei Zöpfen mit roten Schleifen gebunden, immer wieder vollzieht der Täter dieses Ritual. Was hat er gegen Blondinen in jungen Jahren? Woher nimmt er diese Aggressivität und Wut ihnen gegenüber? Und die wohl zunächst wichtigste Frage für die Polizei: wer ist er?

Kommissarin Durant wird von Berger in diesen Fall involviert, Schulz spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Alle drei Ermittler haben ihre Sorgen und Probleme, das Privatleben wird erörtert, ich konnte sie mir allesamt gut vorstellen, sympathisch war mir aber keiner von ihnen. Denn genau wie fast alle anderen Personen in diesem Krimi haben sie sowohl eine Vorliebe für Zigaretten als auch gerne mal das Verlangen nach Alkohol. Es war wirklich nervtötend, dermaßen oft von diesen schlechten Angewohnheiten zu lesen. Entweder fällt das Wort Zigarette an sich oder der eine oder andere Markenname. Ab und an kann man das sicher verschmerzen, aber in dem Maße ist es schlichtweg störend, es hat meinen Lesefluss regelrecht behindert, weil ich nicht glauben konnte, dass sich schon wieder jemand betrinkt oder zur Kippe greift, nicht selten auch ungefragt während einer Befragung in einem fremden Haushalt. Unfassbar. Außerdem hat mich die Art, wie sich alle drei größtenteils verhalten, wirklich geschockt.

Schlimmer noch als das Auftreten der Ermittler ist für mich der Umstand, dass ich früh wusste, wer der Täter ist. Die Auflösung war also absolut nicht überraschend für mich, obwohl ich wirklich bis zuletzt darauf gehofft habe, dass es noch einen großen Knall gibt und sich die Sache komplett wendet. Leider Fehlanzeige. Schade!
Einige Fragen sind für mich außerdem nach wie vor offen, zudem hätte man aus einigen Ansätzen viel mehr machen können.

Dass die grausamen Details der Morde dem Leser derart präzise serviert werden, hat mir gar nicht gefallen. Für mich war das definitiv eine Spur zu ekelhaft.

Den Stil des leider bereits verstorbenen Autors mag ich, es kam zeitweise - gerade anfangs - auch Spannung auf, die sich bei mir aber kaum halten konnte, gerade weil meine Vorahnung durch einen viel zu auffälligen Hinweis auch deutlich zu früh gefasst wurde.

Ich möchte nur 2/5 Punkte vergeben und werde kein Buch aus der Reihe mehr lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für zarte Gemüter, 21. November 2011
Ich hatte das Hörbuch innerhalb weniger Tage durchgehört und muss sagen, dass mich schon relativ zu Beginn der Story die ewigen Zigaretten, die "angesteckt" wurden, ziemlich genervt haben. Ebenso kamen mir die durch Ellipsen und endlose Aneinanderreihungen eintönigen Beschreibungen der zahlreichen Figuren schnell zu den Ohren heraus. Der Sprachstil war insgesamt eher platt und teilweise regelrecht ordinär, so dass ich doch einige Male ungläubig den Kopf geschüttelt habe. Die detaillierte Beschreibung der Leichen bzw. der Morde ist nichts für schwache Nerven. Mir wurde dabei sogar etwas übel, und ich war mehrfach geneigt die CD zu unterbrechen. Die Kommissarin konnte bei mir keine großartigen Sympathien aufbauen, da ich mich durch die Beschreibung ihres vorwiegend rauen, männlichen Verhaltens kaum in sie einfühlen konnte.
Den Täter habe ich erst relativ spät erraten, ich finde daher schon, dass dem Autor hier ein halbwegs spannendes Verwirrspiel gelungen ist.
Die Sprecherin Julia Fischer trägt die Geschichte nach meinem Dafürhalten sehr ruhig und in einer angenehmen Erzählweise vor.
Insgesamt gute Unterhaltung mit einigen Längen, Perversitäten und Klischees. Es gibt bessere, aber sicherlich auch schlechtere Kriminalromane!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja..., 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Ich bin eingefleischte Agatha-Christie-Freundin. Dann bekam ich dieses Buch geschenkt (ist ja schliesslich auch ein Krimi). Jung, blond, tot! Und wie das mit geschenkten Gaeulern so ist, begann ich zu lesen. Schon nach den ersten 20 Seiten waren die platte Sprache, die Schubladen-Charaktere und die stilistischen Spannungserzeuger kaum noch zu ertragen. Da juckt es mich jetzt noch bei den gefuehlten 128 Mueckenschwaermen, die wohl zur Darstellung der zwielichtigen Duesterkeit benoetigt wurden. Bereits nach 100 Seiten, und zwar spaetestens, kann der geneigte Leser im Geiste den Moerder enttarnen. Julia Durant nicht. Weder "Dienstag, 14:00 Uhr" noch "Sonntag, 9:00 Uhr".

Franz lesen war mit Sicherheit eine Erfahrung und man liest schon deshalb weiter, um die sprachliche Entwicklung des Autors zu verfolgen, immer darauf lauernd, dass auf der naechsten Seite wieder ein lustiger, weil "einfacher", Satz einen dazu bringen wird, die Mundwinkel zu einem breiten Grinsen zu verziehen. Aufgrund dieser ungewollt humorigen Komponente des Buchs von mir zwei statt einem Stern!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Nachdem mir die Bücher des Autors in diversen Buchläden immer wieder begegnet sind und ich mich aufgrund des Klappentextes auch angesprochen gefühlt habe, habe ich es gewagt und mir den ersten Teil der Julia-Durant-Reihe gekauft. Ich muss jedoch sagen, dass ich sehr enttäuscht bin und etwas mehr erwartet hab.

Das Buch besteht bisher (ca 160 Seiten) hauptsächlich aus einer Aneinanderreihung von Ermittlungsarbeit, was bei einem Krimi nicht sehr überraschend sein dürfte.
Dennoch werden die ermittelnden Beamten (außer Julia Durant) nicht ein einziges Mal mit vollem Namen, sondern nur mit Nachnamen genannt. Und auch die Personen, welche vernommen werden, lernt der Leser größtenteils nur mit dem Nachnamen kennen.
Dadurch kommt nicht ein Hauch von persönlicher Beziehung mit den Protagonisten auf, was dem Buch leider sehr wohl einen Abbruch tut.
Zwar wird durchaus das eine oder andere Privatleben der Kommissare näher beleuchtet. Die Schilderungen wirken jedoch fehl am Platz und macht dem Leser die Personen nicht sympathischer.

Es fehlt das 'gewisse Etwas', das den Leser an das Buch fesseln soll. Klar, man kann es lesen und es ist auch nicht wirklich langweilig, aber es fehlt einfach die Spannung, das Unvorhergesehene, welche ein Buch unter anderem auch ausmachen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig, 7. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich sehr fasziniert, da es mir fast unmöglich war, es aus der Hand zu legen. Immer, wenn man meint, jetzt mach ich aber mal ne Pause pasiert wieder etwas und man liest doch weiter.
Ich bin ein Vielleser und kann das Buch nur empfehlen, für Leute die Spannung, gute Enden und Spass beim Lesen haben möchten.
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Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB)
Jung, blond, tot: Julia Durants 1. Fall (Knaur TB) von Andreas Franz (Taschenbuch - 10. April 2000)
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