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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Buch zum Schökern
Ich kann mir schon vorstellen, dass viele dieses Buch recht langatmig und die Charaktere etwas oberflächlich dargestellt finden. Immerhin beginnt die eigentliche, im Unschlagtext beschriebene Handlung erst ab Seite 285, dass nämlich zwei Frauen, die sich noch nie im Leben begegnet sind, ihre Häuser tauschen. Aber es folgen noch knapp 400 Seiten, die dann...
Veröffentlicht am 19. März 2002 von Lynn

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen es geht so
Das Buch kam mir vor wie ein tropfender Wasserhahn: mononton, gleichbleibend, entspannend. Wenn man in die Geschichte einsteigt, kommt man sich wie ein Voyeur vor, der sich in die Familie drängt. Die Geschichte selbst: Ria und Danny trennen sich nach über 15 Jahren - sie fällt aus allen Wolken und will es einfach nicht wahrhaben. Er war emotional nie so...
Veröffentlicht am 14. Januar 2008 von Pinky Pony


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Buch zum Schökern, 19. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Ich kann mir schon vorstellen, dass viele dieses Buch recht langatmig und die Charaktere etwas oberflächlich dargestellt finden. Immerhin beginnt die eigentliche, im Unschlagtext beschriebene Handlung erst ab Seite 285, dass nämlich zwei Frauen, die sich noch nie im Leben begegnet sind, ihre Häuser tauschen. Aber es folgen noch knapp 400 Seiten, die dann das Leben und die Gefühlswelt der beiden Frauen sehr einfühlsam schildern.
Ich selber schwankte auch zwischen dem Gefühl "Wann geht es denn endlich los?" und der starken Anziehungskraft, die das Buch auf mich ausübte, die mich intensiv in die Welt dieser kleinen Straße in Dublin eintauchen ließ. Als Leser wartet man quasi darauf, dass die wunderbare, perfekte Welt der Ria Lynch wie ein Kartenhaus in sich zusammen bricht, da es einfach zu schön, um wahr zu sein ist. Als es dann passiert, leidet man jedoch mit ihr zusammen und ist gespannt darauf wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt.
Insgesamt ein schönes Buch, wenngleich es sicherlich eher leichte Kost und somit gehobeneren Ansprüchen nicht genügen wird, aber diese Leute werden wohl auch nicht zu Maeve Binchy greifen.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titel ist unpassend - Hauptinhalt ist das Verlassenwerden, 22. September 2001
Von 
R. Lehr (Südhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Maeve Binchy ist in meinen Kreisen als 2. Schnulzenautorin hinter R. Pilcher verschrien. Es heißt, ihre Inhalte seien nicht tiefgründig, sondern durchschaubar und einfach. Dem kann ich nach dem Lesen dieses Buches nicht mehr zustimmen. "ein Haus in Irland" handelt darüber, dass eine junge Frau ihren Traummann heiratet, mit ihm so manchen Traum (z. B. großes Haus, Kinder, gemütliches Miteinander) erlebt/erfüllt und zum schluß, mit ca. 40 Jahren, erfahren muß, dass alles, wofür sie gelebt hat, zunichte ist, alles war nur Schein - sie ist darum betrogen worden. Danach versucht sie auf ihre Weise mit dem Schmerz fertigzuwerden, indem sie mit ener wildfremden Frau das Haus tauscht, für 2 Monate. Das geschieht nicht ohne Turbulenzen/Intrigen, aber zum Schluß sind alle innerlich gereift und wissen was sie wollen, wie sie selbstbestimmt ihr Leben weiterleben möchten - oder es jetzt erst beginnen möchten. Maeve Binchy schafft es sehr einfühlsam und intensiv über ein sehr aktuelles und sehr schmerzhaftes Erlebnis/Thema zu erzählen: das Verlassenwerden und die Gefühle dabei. Ich hab' selbst nach dem Fertiglesen noch stundenlang darüber nachdenken müssen, denn das ist doch das, wovor man in einer Beziehung am meisten Angst hat. Man lebt jahrelang mit seinem lieben Mann zusammen, stellt oft seine Bedürfnisse zugunsten des Mannes oder der familie allgemein zurück, und zum Schluß kriegt man das noch nicht mal gedankt, weil man nicht sexy, gepflegt, hübsch gekleidet und nicht beruflich erfolgreich genug ist. Damit soll dann jegliches Fehlverhalten rechtfertigt werden. Maeve Binchy setzt die Thematik sehr gut um, und das Ende ist zum Glück auch nicht einfach nur ein "Happy end" - damit hätte sie das ganze wunderbar geschriebene Buch qualitativ sinken lasse. Ich empfehle das Buch all denen, die gerne Bücher über zwischenmenschliche Probleme und Konfliktsituationen lesen, genauso wie denen, die glauben, dass sie in einer perfekten Beziehung stecken, denn es zwingt zum Nachdenken, und gerade das macht ein guts Buch doch aus!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auf einmal für immer verloren, 24. Februar 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
"Ein Haus in Irland" war das erste Buch von Maeve Binchy, das ich gelesen habe, aber sobald ich begonnen hatte, war ich für immer verloren. Niemand anderer als Maeve Binchy ist in der Lage, so fesselnd vom Leben in Irland zu erzählen, so dass man sich mitten in das Leben der Personen im Buch katapultiert fühlt.
Man erlebt hautnah die Freuden und Schmerzen mit und wer nicht bereit ist, ein Teile seines Herzblutes beim Lesen ihrer Bücher zu vergießen, sollte die Finger davon lassen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsam und indirekt weise, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Ich bin Irland-begeistert und habe das Buch geschenkt bekommen und dachte erste, "Oh Nein, das ist doch diese irische Rosamunde Pilcher" - aber ganz so schlimm ist es nicht! ;-)
Es ist eindeutig keine niveauvolle Literatur, der Schreibstil ist manchmal echt seifig, umständlich und profan.
Ich mag solche Lebens- und Familiengeschichten, in denen viel passiert und viele Charaktere miteinander verwoben sind, deshalb hat es mich sehr gefesselt. Außerdem ist es sehr einfach und schnell zu lesen, obwohl es recht dick ist. Es eigenet sich auf jedem Fall für eine gute Unterhaltung beim Zugfahren oder Warten.

Aber das Buch hat dennoch eine gewisse lebensphilosophische Grundstimmung und es ist unbewusst und indirekt weise. Mich hat es sogar zum Positiven verändert, mal sehen wie lange diese Wirkung andauert. Ich kann nicht in Worte fassen, was es ist, aber ich bin nun viel gelassener! Wirklich! Eine unglaubliche Wirkung!! Deshalb vergebe ich 4 Sterne.

Auch wenn mich die Geschichte aufgrund des Schreibstils und ein paar wenige unnötige Ausschweifungen nicht so ganz tief berührt hat, denke ich, dass diese ansteckenede Grundstimmung vielleicht das ist, was die Iren ausmacht - denn ich kann nicht benennen, was das Buch über die Iren aussagt, es ist nur dieses Gefühl der Gelassenheit zurückgeblieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen es geht so, 14. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Das Buch kam mir vor wie ein tropfender Wasserhahn: mononton, gleichbleibend, entspannend. Wenn man in die Geschichte einsteigt, kommt man sich wie ein Voyeur vor, der sich in die Familie drängt. Die Geschichte selbst: Ria und Danny trennen sich nach über 15 Jahren - sie fällt aus allen Wolken und will es einfach nicht wahrhaben. Er war emotional nie so tief an sie gebunden und war ihr auch nie treu. Das hat mich alles schon berührt und mich daran erinnert, dass Glück trügerisch sein kann und vor allem vergänglich. Trotzallem erscheint mir das Buch viel zu langatmig und eben zu monoton!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leichte Anlaufschwierigkeiten, 31. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Ein Haus in Irland war das dritte Buch von Maeve Binchy, dass ich gelesen habe. Nach "Irische Freundschaften" und "Im Kreis der Freunde" war ich überrascht, ein Buch vorzufinden, das in seiner ersten Hälfte einen Zeitraum von nahezu 20 Jahren in sehr schnellen, zum Teil etwas hektischen Schritten zu erzählen versucht. Erst nach ca. 250 Seiten, als es zu dem eigentlichen, im Klappentext angekündigen Hauptthema des Buches, dem Häusertausch kommt, erreicht Maeve Binchy wieder ihre starke Erzählkraft, die einen auch an das Buch fesselt. Zuvor hatte ich leider den Eindruck, dass nur schnell sämtliche Personen eingeführt werden sollten und ihrer Beschreibung nicht allzu viel Sorgfalt gewidmet wurde. Schade, denn wenn die Geschichte vielleicht 15 Jahre später ihren Anfang genommen hätte, wäre bestimmt wieder ein großartiges Buch dabei herausgekommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einziger Minuspunkt: viel zu schnell fertig gelesen!, 12. Januar 2009
Von 
Buchkolumne.de (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Gebundene Ausgabe)
Ich bin keine Leserin der üblichen Chick-Lit und kann auch sonst mit Liebesromanen wenig anfangen. Aber seit "Der grüne See" bin ich ein Fan der irischen Autorin Maeve Binchy und auch dieser Roman hat mir wieder sehr gut gefallen:
Im Jahr 1982 lernen sich die junge Ria und der aufstrebende Angestellte Danny Lynch in einem Immobilienbüro kennen und lieben und recht bald planen sie eine gemeinsame Zukunft. Das alte aber herrschaftliche Haus in der Tara Road wird zum Traum für das junge Ehepaar, welches auch schnell ein Kind erwartet. Aber mit viel harter Arbeit und Optimismus steigt die junge Familie auf, nach dem Mädchen kommt ein Junge und Danny Lynch verdient jedes Jahr mehr.
Doch wie es bereits Rias Mutter am Anfang vorher gesagt hat, ist Danny zu schön und zu zielstrebig, um sich mit einer Frau zu begnügen und so steht die Ehe 14 Jahre später vor dem Aus. Ria weiß nicht mehr wie es weitergehen soll und tauscht im ersten Gefühlschaos mit einer Amerikanerin das Haus, sie will den Sommer auf dem fernen Kontinent nutzen, um sich über alles klar zu werden. Aber vielleicht bietet dieser Tausch ja auch die Chance für einen neuen Anfang.

Ein wieder einmal sehr gefühlvoller und dennoch nicht zu kitschiger Roman über die irische Lebensart und bevor ich mich versah, hatte ich 670 Seiten gelesen und war ehrlich enttäuscht, dass alles schon zu Ende sein sollte. Ein Buch über die Hoffnung, realistische Beziehungen, über Freundschaft und dass keiner vollkommen und dennoch für sich perfekt ist!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefgang und leicht Unterhaltung, 2. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Gebundene Ausgabe)
Zum ersten Mal las ich ein Buch von Maeve Binchy. Eine Freundin empfahl es mir. Empfehlungen sind meist ein heikles Ding, man ist mehr oder weniger für das Buch verantwortlich. Doch trotz hoher Erwartungen hat es mir sehr gut gefallen und ist genau richtig, wenn man Geschichten zu schätzen weiß, die zunächst verführerisch "leicht" und unterhaltend daherkommen, deren Tiefgang jedoch erst beim weiteren Lesen offensichtlich werden. Sehr bald erkennt man sich und manche seiner Mitmenschen wieder und fragt sich, ob wirklich alle Beziehungen, die man in seinem Leben so aufgebaut hat, wirklich das sind, was sie zu sein scheinen. Die Heldin dieser Geschichte muß das sehr schmerzlich erfahren, findet aber mit Humor und einer gehörigen Portion Selbsterkenntis Wege, ihr weiteres Leben zu meistern. Das Buch ist ganz zum Entspannen. Man kann es flüssig lesen. Die Sprache ist einfach, um so schöner, daß sich dahinter eine tiefere Bedeutung verbirgt. Man wird ganz nebenbei zum Nachdenken über sich und seine Mitmenschen angeregt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich sollte man halbe Sterne vergeben können :-), 21. Januar 2005
Von 
Sylvia Stumm "leserattenspass" (Verbandsgemeinde Monsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
(¯`·.. Die Story ..·'¯)
Die Iren Ria und die Amerikanerin Marilyn kennen sich nicht persönlich. Trotzdem beschließen sie für einen Sommer die Häuser zu tauschen. Ria fliegt in die Staaten und Marilyn kommt in die alte Heimat Irland zurück. So klingt das ungefähr, wenn man den Buchdeckel liest. Aber eigentlich ist die Geschichte ein wenig anders:
Ria, verheiratet und Mutter von zwei Kindern ist in dem Glauben eine gute Ehe und ein schönes Leben zu führen. Sie hat viele Freunde und ist in ihrer Küche der Mittelpunkt der ganzen Straße. Sie genießt das sehr und die Ernüchterung über das Scheitern ihrer Ehe trifft sie hart. Ein zufälliges Telefonat bringt erst die Idee mit dem Haustausch auf und sehr spontan wird dieser beschlossen.
Marilyn, ebenfalls verheiratet und Mutter eines Sohnes steckt tief in einer Krise. Seit dem Unfalltod ihres Sohnes hat sie sich von ihrem Mann entfernt. Darunter leidet er sehr, aber er hat die Hoffnung auf eine neue Zukunft noch nicht aufgegeben.
Die beiden so unterschiedlichen Frauen finden in der Heimat der Anderen das, was sie sich erhofft haben. Nach und nach beginnen sie ein neues Leben und veränderte Denkweisen.
(¯`·.. Die Autorin ..·'¯)
War gar nicht so leicht etwas über Maeve Binchy zu erfahren, denn im Buch selbst ist eine mehr als nur kurze Kurzvorstellung gedruckt. Aber - Google sei dank - habe ich mehr gefunden:
Maeve kam am 28.05.1940 in einem kleinen Ort bei Dublin zur Welt. Nach einem Studium an der Uni von Dublin (Geschichte) ging sie nach Israel. Die Briefe, die sie ihren Eltern nach Hause schickte schilderten das Leben mit dem Krieg in Israel. Tief beeindruckt vom Schreibstil der Tochter verkaufte der Vater diese Briefe an eine Zeitung (Irish Times). 1969 bekam sie bei der Irish Times einen Job als Kolumnistin. Diesen Job hat sie noch heute.
Mit der Unterstützung ihres Ehemannes schrieb sie dann ihr erstes Buch. Ihre Kindheitserlebnisse dienen ihr als Vorlage für die Umgebung ihrer Geschichten. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen in den USA, in England und auch in Deutschland. Ihre Bücher sind inzwischen mehr als 6 Millionen mal verkauft. Maeve lebt heute mit Mann und zwei Katzen in Dublin.
(¯`·.. Details ..·'¯)
Das Taschenbuch erschien im Knaur Verlag. Es hat 668 Seiten und erschien zum ersten Mal 1998. Die Aufmachung ist sehr geschmackvoll. Auf dem Buchdeckel ist eine Foto eines Sees mit einem Boot und Hügeln im Hintergrund. Alles ist in einem sanften Grün (wie man sich wohl Irland vorstellt).
ISBN 3-426-62343-9
(¯`·.. Mein Fazit ..·'¯)
Der Schreibstil von Maeve Binchy ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da besonders auf den ersten Seiten oft Ort und Darsteller in kurzen Absätzen wechseln. Ein wenig stört mich, daß die einzelnen Darsteller sehr oberflächlich dargestellt wurden. Hier wäre es schön gewesen, wenn man mehr auf die Einzelnen eingegangen wäre und dafür nicht alle Personen ausführlich vorgestellt hätte. Dadurch verlieren die Charakteren meiner Meinung nach ein wenig.
Ebenso kommt das Buch erst in der Mitte zur eigentlichen und laut Deckel versprochenen Handlung. Vorher wird im Eilverfahren ca. 20 Jahre Leben „abgearbeitet". Auch hier wäre eine Straffung schön gewesen.
Trotzdem hat das Buch mit gefesselt und ich habe es (ich hatte ja viel Zeit) in einem Rutsch durchgelesen. Maeve Binchy hat es einfach geschafft, daß ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Das Ende war mir dann doch zu rosa :-) und überlässt mir wenig Phantasie über das „Wie geht es weiter?".
Was mir gut gefallen hat ist die liebevolle Art und Weise mit der Maeve Binchy Dublin bzw. die Tara Road Nummer 16 beschreibt. Auch die Sorgen der beiden Hauptdarstellerinnen kommen teilweise sehr nachfühlbar rüber - jedoch war es für mich einfacher mich in Ria hinein zu versetzten. Vermutlich auch darum, weil Ria im ersten Drittel des Buches ausführlicher beschrieben ist und Marilyn erst später „auftaucht".
Alles in allem ist es ein unterhaltsames, ablenkendes Buch das von mir drei und einen halben Stern bekommt. Da das nicht geht wähle ich drei Sterne, denn vier Sterne wären mir zu viel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Haus in Irland, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Hoffentlich habe ich bisher das System nicht falsch verstanden. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei den
Lesern der Bücher um Maeve Binchy Fans handelt.
Also für Neuleser. Maeve Binchy schreibt über Familien und Freunde, die in der Regel in Irland lebens.
Es ist keine heile Welt, aber gut geschrieben. Finde ich.
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Ein Haus in Irland
Ein Haus in Irland von Maeve Binchy (Taschenbuch - 15. Mai 2000)
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