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77 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was...
Am 22. Mai 2005 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hornby in Durchschnittsform
At first - an "High Fidelity" oder "About a Boy" kommt dieses Buch nicht heran. Das Buch handelt von vier Selbstmordkandidaten, die sich an einem Sylversterabend zufällig auf demselben Hochhausdach begegnen und - durch ein langes Gespräch vorerst geläutert - beschließen, dem Leben eine zweite Chance einzuräumen. Die Grundidee fand ich wirklich...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2006 von Kaan


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77 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!, 22. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was besseres haben sie auch nicht vor gerade. Ist eh' alles sinnlos. Also kann man auch sich auch zusammensetzen und sich gegenseitig die Meinung geigen. Oder sich eben annähernd wie eine humanistische Gesellschaft verhalten. Dabei kommt viel Weisheit über das Leben - gemischt mit viel Humor heraus. Typisch Hornby eigentlich und wieder so geschrieben, das es ein Film werden wird. Wetten? Die vier Figuren reflektieren viel über sich und ihr Leben und haben einiges zu tun, um auch was zu ändern. Wann läßt sich mehr ändern, als bei einer Krise?
Vielleicht hält das Buch niemand wirklich vom Sterben ab, aber es zeigt mir, das Leben auch Mut erfordert und Planung.
Also Glück und einen schönen Ausflug muß man halt auch planen und nicht warten, das es von allein passiert.
Man kann sich auch immer wieder fragen, was würde ich tun, damit ich lieber lebe ... und es dann einfach mal machen. Oder?
Soviel bringt das Buch MINDESTENS rüber!
Es liest sich richtig gut. Schade nur, das die englischen Schimpfwörter übersetzt wurden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meister der Milieuschilderung, 27. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nick Hornby ist ein Meister der Milieustudien. So auch in diesem Buch, das er aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt. Der Leser ist immer der Angesprochene, die jeweiligen Personen erzählen ihm die Dinge aus ihrer Sicht. Es ist Sylvesterabend in London. Ende des Jahres und damit auch Zeit Bilanz über sein Leben zu ziehen - und dann eben einen Selbstmord zu planen. Ein dafür beliebter Ort ist das Hochhaus TopperŽs House. Zuerst trifft Martin ein, ein vormals erfolgreicher Fernsehmoderator, der durch den erwischten Beischlaf mit einer 15-jährigen sein Leben ruiniert, seine Ehe und seine Familie dadurch verloren hat. Bevor er zur Tat schreiten kann trifft Maureen ein, durch die Pflege ihres völlig behinderten Sohnes überfordert will auch sie den Sprung wagen. Während sie fast um die Ausführung streiten erscheint Jess, die 18-jährige ausgeflippte Tochter eines Ministers- ihr Freund hat sie verlassen und sie will das Leben verlassen. Und dann stösst auch noch JJ dazu, amerikanischer Pizzaboote aber im Herzen Musiker, dessen Band und seine Liebe auseinandergebrochen ist. Das gibt natürlich vorerst keinen Selbstmord- die vier so unterschiedlichen Personen, die sich, hätten sie sich anderswo getroffen, niemals zueinandergefunden hätten finden immer mehr widerwilligen Gefallen aneinander-das vermeintlich verpfuschte Leben und der geplanten Selbstmord bindet sie immer mehr aneinander. Sie vereinbaren den Valentinstag als nächsten Treff - um sich darüber klar zu werden ob einer von ihnen doch springen will. Wunderbar, herrlich direkt und ironisch witzig schildert Hornby die Geschichte aus der Sicht jedes Einzelnen. Man kann sich so richtig in die Personen hineinfühlen, leidet und lacht mit.
Ein Buch um es (so man die Zeit hat bei über 300 Seiten ) in einem durchzulesen. Man kann dem Kommentar auf der Rückseite nur zustimmen - Hornby at his best
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hornby in Durchschnittsform, 23. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
At first - an "High Fidelity" oder "About a Boy" kommt dieses Buch nicht heran. Das Buch handelt von vier Selbstmordkandidaten, die sich an einem Sylversterabend zufällig auf demselben Hochhausdach begegnen und - durch ein langes Gespräch vorerst geläutert - beschließen, dem Leben eine zweite Chance einzuräumen. Die Grundidee fand ich wirklich toll, deshalb habe ich es auch gekauft. Aber nach einigen Seiten ist dieser schon aufgebraucht. Danach "quält" sich meiner Meinung nach Hornby bis zum Ende des Buches. Die Protagonisten sind nervend (vorallem Jesse mit ihrer rumflucherei) und wirken zu konstruiert. Ab und zu lässt Hornby zwar sein Humor aufblitzen, doch ist dies einfach zu wenig in Summe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber nicht besonders tiefgründig, 23. April 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Um es vorwegzunehmen, ich habe A Long Way Down gerne und schnell gelesen. Auch wenn es um ein eher ernstes Thema geht, und auch die Verzweiflung deutlich wird, ist es doch eine Komödie. Aber am verlockendsten an diesem Buch ist eigentlich noch die Grundidee: 4 Leute treffen sich in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, .. (s.o.) Interessant ist auch die Schreibweise, denn es wird nicht aus einer Perspektive erzählt, sondern alle 4 erzählen die Ereignisse in kurzen Abschnitten aus ihrer Sicht, in ihrer eigenen Sprache. Letztlich bleibt aber oft die Sympathie auf der Strecke, ich bin mit keinem so richtig warm geworden, vielleicht war der ständige Wechsel daran schuld, vielleicht aber auch, da die Figuren eher ihre menschlichen Schwächen offenbaren als ihre Stärken und ehrlich gesagt, wenn mir mittendrin jemand das Buch weggenommen hätte, hätte ich nichts vermisst. Vielleicht auch, weil das Ende eher vorhersehbar ist.

Selbstmord wird durch diese Komödie nicht verlacht, aber neue Erkenntnisse bietet sie auch nicht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle für jeden Hörspiel-Fan, 5. Dezember 2005
Das neueste Werk von Nick Hornby (High Fidelity, About a boy) ist urkomisch und mit viel schwarzem Humor gespickt, ohne dass es ihm je an Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema fehlt. Im Gegenteil: Seine Figuren wirken ebenso individuell wie authentisch.
Das Hörspiel zum Roman ist zwar um ein Drittel gekürzt, macht aber vom ersten Kapitel an Spaß. Die vier Sprecher passen hervorragend zu den Charakteren; vor allem Julia Hummer und Hille Darjes überzeugen als Jess und Maureen. Indem sie nicht nur ihr eigenes verkorkstes Handeln, sondern auch das der anderen kommentieren, entsteht ein sarkastisch-buntes, aber niemals moralisches Charakterbild von vier Menschen mit allzu menschlichen Problemen. Eine Perle für jeden Hörspiel-Fan.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für hornby eher mittelmäßig, 8. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach High Fidelity bin ich an dieses Buch natürlich mit großen Erwartungen herangegangen. Doch obwohl die Geschichte hier eigentlich interessanter klingt als die von High Fidelity, sind doch die Charaktere weitaus weniger ausgeprägt. Man kann sich zwar einigermaßen in sie hereinversetzen, jedoch zieht sich die Geschichte nach einiger Zeit etwas hin. Ist die Handlung auf den ersten Seiten noch besonders lustig und skuril, wird sie danach doch etwas langweilig und stumpft zusehens ab. Trotz allem ist dieses Buch recht unterhaltsam, wenn man es schafft, am Ball zu bleiben, doch wer etwas von Hornby lesen möchte, sollte doch eher zu high fidelity greifen, als zu diesem Buch!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ende unbefriedigend, 13. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Genial gutes Buch, liest sich sehr flüssig. Hat das richtige Maß an Humor und gibt auch gute Denkanstöße. Sehr schön werden auch die vier verschiedenen Charaktere herausgearbeitet. Nur das Ende war etwas unspektakulär und hinterließ einen etwas faden Nachgeschmack. Schade, sonst wär's genial gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein recht sympathisches Suizidbüchlein, 17. Dezember 2013
Von 
David Füleki (Grießbach, Erzgebirge) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Kindle Edition)
Vier grundverschiedene Menschen treffen sich zu Silvester auf einem Londoner Hochhaus, um in den Freitod zu springen. Sie überlegen es sich noch einmal anders und bilden eine Art Selbsthilfegruppe, um sich von weiteren Sprungversuchen abzuhalten.

Wer das ein oder andere Hornby-Buch gelesen hat, wird wissen, worauf man sich einlässt. Der Schreibstil ist üblich locker und trägt den einzigartigen individuellen Stil des jeweiligen Protagonisten. In diesem Fall sind es vier verschiedene Hauptfiguren, deren Passagen und Sichtweisen sich gleichmäßig abwechseln.
Hierin liegt auch schon die große Stärke des Buchs, da sich Hornby verdammt gut in die soziodemographisch widersprüchlichen Charaktere reindenken kann. Der Reiz besteht daher oft darin, ein und dieselbe Situation aus vier verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden. Erst beim Abwägen der stark subjektiven Schilderungen kann man sich als neutraler Leser ein möglichst neutrales Gesamtbild erarbeiten.

Der wesentliche Kritikpunkt ist ebenfalls etwas üblich Hornbyisches: die recht dünne Dramaturgie. Die Geschichten des Briten sind stets erstaunlich lebensnah und man erkennt sich immer wieder selbst in den Helden - bei "Long Way Down" ist das nicht anders. Doch wenn man schockierende Wendungen, unvergessliche Einzelszenen oder epische Gesamtgeschichten sucht, ist man hier falsch.
Es fängt ruhig an, verläuft ruhig, endet ruhig.

Kann man lesen, aber ich für meinen Teil werde spätestens morgen alles wieder vergessen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitterböser Humor und ein paar Tränchen, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Nick Hornbys Roman "A long way down" behandelt das Thema Selbstmord mal auf eine ganz andere Art: Mit Humor.

Zum Inhalt: Auf einem Londoner Hochhaus treffen vier völlig verschiedene Menschen aufeinander, da sie alle den selben Plan haben: Selbstmord. Doch anstatt zu springen entdecken sie, dass sie durch ihre gemeinsame Absicht trotz aller Unterschiede miteinander so offen reden können, wie mit niemandem sonst und beschließen mit dem Selbstmord noch zu warten und sich stattdessen gegenseitig zu helfen...

Schon die Idee des Romans hat mich sehr fasziniert und die Umsetzung ist dazu auch noch mehr als gelungen. Die vier Protagonisten richten sich als Ich-Erzähler abwechselnd direkt an den Leser und erzählen so von ihrem eigenen Schicksal und von den gemeinsamen Erlebnissen. Die vier sind außerdem noch alles andere als einfach gestrickt. Sie sind alle grundverschieden, streiten viel und scheinen eigentlich nicht zusammen zu passen, aber gerade das macht diesen Roman so spannend.

Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass der Autor seinen Stil wirklich bis ins kleinste Detail authentisch an den jeweiligen Protagonisten anpasst und ihm so eine ganz einzigartige "Stimme" gibt.

Da ist Martin, der Fernsehmoderator, dessen Karriere und Ehe zerstört waren, nachdem er unwissend eine Affäre mit einer 15jährigen hatte und dafür einige Monate im Gefängnis war. Seine Textpassagen strotzen nur so vor Sarkasmus und Überheblichkeit.

Dann Maureen, eine weltfremde, einsame und tief religöse Frau, die seit fast 20 Jahren nichts anderes tut, als sich um ihren schwerstbehinderten Sohn zu kümmern. Sie macht sich um alles Sorgen und traut sich nicht auch nur ein einziges Schimpfwort zu benutzen - womit die anderen drei zu ihrem Entsetzen so gar keine Probleme haben.

JJ ist Amerikaner und war Musiker, seine geliebte Band hat sich aufgelöst und seine Freundin sich von ihm getrennt. Er flucht was das Zeug hält, ist im Inneren aber sehr sensibel und belesen.

Im Gegensatz zu Jess haben die drei aber eine relativ strukturierte Art, ihre Gedanken wiederzugeben und verwenden für Unterhaltungen wörtliche Rede und Anführungszeichen - wie es sich gehört. Jess ist jedoch erst 18, ein Wildfang, ständig auf Konfrontation aus und überlegt nie, bevor sie spricht. Ihre Kapitel sind einfach nur eine Aneinanderreihung langer Sätze, Unterhaltungen werden einfach mit "und ich so, und er so" in den Text geschmissen. Obwohl diese Passagen mitunter am schwierigsten zu lesen waren, passen sie doch perfekt zur Protagonistin und ich konnte mir den munter drauf los plappernden Teenager bestens vorstellen.

Das Buch ist trotz des ernsten Themen durch den Sarkasmus und die Streitereien sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem kann man, wenn man wie ich nah am Wasser gebaut ist, auch schonmal das ein oder andere Tränchen verdrücken.

Ich fand das Buch insgesamt sehr schön, sehr emotional und fesselnd und konnte keine Längen feststellen. Man kann gleichzeitig herzhaft lachen und durch die Schicksale emotional berührt sein. Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell, doch durchschaubar., 13. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben
zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin Jess, die nicht weiß, warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen.
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert
ist und die diese Belastung allein tragen muss; da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt
keiner mehr auf dem Bildschirm sehen will, und JJ, der von seinem besten Freund im Stich gelassen wurde. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten - und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander,
die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.
Das Werk "A Long Way Down" von Nick Hornby ist mit viel schwarzem Humor gespickt, ohne dass es ihm je an Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema fehlt. Seine Figuren wirken ebenso individuell wie authentisch, obwohl Hornby überdem lebhaft ausgemalten Hintergrund und den Dialogen die seelische Befindlichkeit seiner Helden an einigen Stellen vernachlässigt.
Oftmals bleibt diese schemenhaft. Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar, dass die vier im Grunde nur leben wollen. Das Lesen ist "A Long Way Down" alle Male wert und vielleicht wirkt er bei einigen Lesern wie ein Rettungsboot auf weiter See. Nach unten ist es eben doch ein langer Weg.
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A Long Way Down
A Long Way Down von Nick Hornby (Taschenbuch - 1. Oktober 2006)
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