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80 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was...
Am 22. Mai 2005 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sarkasmus trifft auf ein ernstes Thema
'Ein wunderbares Buch, man lacht, denkt nach ' und am Ende kommen einem sogar die Tränen.' Galore

Rezeption:

Zum größten Teil kann ich Galore Recht geben; in 'A Long Way Down' stecken viel Sarkasmus und Elemente zum nachdenken ' eigentlich eine gute Mischung. Aber obwohl ich nah am Wasser gebaut bin, kamen mir nicht die Tränen...
Veröffentlicht am 29. November 2010 von Tialda


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80 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!, 22. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was besseres haben sie auch nicht vor gerade. Ist eh' alles sinnlos. Also kann man auch sich auch zusammensetzen und sich gegenseitig die Meinung geigen. Oder sich eben annähernd wie eine humanistische Gesellschaft verhalten. Dabei kommt viel Weisheit über das Leben - gemischt mit viel Humor heraus. Typisch Hornby eigentlich und wieder so geschrieben, das es ein Film werden wird. Wetten? Die vier Figuren reflektieren viel über sich und ihr Leben und haben einiges zu tun, um auch was zu ändern. Wann läßt sich mehr ändern, als bei einer Krise?
Vielleicht hält das Buch niemand wirklich vom Sterben ab, aber es zeigt mir, das Leben auch Mut erfordert und Planung.
Also Glück und einen schönen Ausflug muß man halt auch planen und nicht warten, das es von allein passiert.
Man kann sich auch immer wieder fragen, was würde ich tun, damit ich lieber lebe ... und es dann einfach mal machen. Oder?
Soviel bringt das Buch MINDESTENS rüber!
Es liest sich richtig gut. Schade nur, das die englischen Schimpfwörter übersetzt wurden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber nicht besonders tiefgründig, 23. April 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Um es vorwegzunehmen, ich habe A Long Way Down gerne und schnell gelesen. Auch wenn es um ein eher ernstes Thema geht, und auch die Verzweiflung deutlich wird, ist es doch eine Komödie. Aber am verlockendsten an diesem Buch ist eigentlich noch die Grundidee: 4 Leute treffen sich in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, .. (s.o.) Interessant ist auch die Schreibweise, denn es wird nicht aus einer Perspektive erzählt, sondern alle 4 erzählen die Ereignisse in kurzen Abschnitten aus ihrer Sicht, in ihrer eigenen Sprache. Letztlich bleibt aber oft die Sympathie auf der Strecke, ich bin mit keinem so richtig warm geworden, vielleicht war der ständige Wechsel daran schuld, vielleicht aber auch, da die Figuren eher ihre menschlichen Schwächen offenbaren als ihre Stärken und ehrlich gesagt, wenn mir mittendrin jemand das Buch weggenommen hätte, hätte ich nichts vermisst. Vielleicht auch, weil das Ende eher vorhersehbar ist.

Selbstmord wird durch diese Komödie nicht verlacht, aber neue Erkenntnisse bietet sie auch nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitterböser Humor und ein paar Tränchen, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Nick Hornbys Roman "A long way down" behandelt das Thema Selbstmord mal auf eine ganz andere Art: Mit Humor.

Zum Inhalt: Auf einem Londoner Hochhaus treffen vier völlig verschiedene Menschen aufeinander, da sie alle den selben Plan haben: Selbstmord. Doch anstatt zu springen entdecken sie, dass sie durch ihre gemeinsame Absicht trotz aller Unterschiede miteinander so offen reden können, wie mit niemandem sonst und beschließen mit dem Selbstmord noch zu warten und sich stattdessen gegenseitig zu helfen...

Schon die Idee des Romans hat mich sehr fasziniert und die Umsetzung ist dazu auch noch mehr als gelungen. Die vier Protagonisten richten sich als Ich-Erzähler abwechselnd direkt an den Leser und erzählen so von ihrem eigenen Schicksal und von den gemeinsamen Erlebnissen. Die vier sind außerdem noch alles andere als einfach gestrickt. Sie sind alle grundverschieden, streiten viel und scheinen eigentlich nicht zusammen zu passen, aber gerade das macht diesen Roman so spannend.

Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass der Autor seinen Stil wirklich bis ins kleinste Detail authentisch an den jeweiligen Protagonisten anpasst und ihm so eine ganz einzigartige "Stimme" gibt.

Da ist Martin, der Fernsehmoderator, dessen Karriere und Ehe zerstört waren, nachdem er unwissend eine Affäre mit einer 15jährigen hatte und dafür einige Monate im Gefängnis war. Seine Textpassagen strotzen nur so vor Sarkasmus und Überheblichkeit.

Dann Maureen, eine weltfremde, einsame und tief religöse Frau, die seit fast 20 Jahren nichts anderes tut, als sich um ihren schwerstbehinderten Sohn zu kümmern. Sie macht sich um alles Sorgen und traut sich nicht auch nur ein einziges Schimpfwort zu benutzen - womit die anderen drei zu ihrem Entsetzen so gar keine Probleme haben.

JJ ist Amerikaner und war Musiker, seine geliebte Band hat sich aufgelöst und seine Freundin sich von ihm getrennt. Er flucht was das Zeug hält, ist im Inneren aber sehr sensibel und belesen.

Im Gegensatz zu Jess haben die drei aber eine relativ strukturierte Art, ihre Gedanken wiederzugeben und verwenden für Unterhaltungen wörtliche Rede und Anführungszeichen - wie es sich gehört. Jess ist jedoch erst 18, ein Wildfang, ständig auf Konfrontation aus und überlegt nie, bevor sie spricht. Ihre Kapitel sind einfach nur eine Aneinanderreihung langer Sätze, Unterhaltungen werden einfach mit "und ich so, und er so" in den Text geschmissen. Obwohl diese Passagen mitunter am schwierigsten zu lesen waren, passen sie doch perfekt zur Protagonistin und ich konnte mir den munter drauf los plappernden Teenager bestens vorstellen.

Das Buch ist trotz des ernsten Themen durch den Sarkasmus und die Streitereien sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem kann man, wenn man wie ich nah am Wasser gebaut ist, auch schonmal das ein oder andere Tränchen verdrücken.

Ich fand das Buch insgesamt sehr schön, sehr emotional und fesselnd und konnte keine Längen feststellen. Man kann gleichzeitig herzhaft lachen und durch die Schicksale emotional berührt sein. Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sarkasmus trifft auf ein ernstes Thema, 29. November 2010
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
'Ein wunderbares Buch, man lacht, denkt nach ' und am Ende kommen einem sogar die Tränen.' Galore

Rezeption:

Zum größten Teil kann ich Galore Recht geben; in 'A Long Way Down' stecken viel Sarkasmus und Elemente zum nachdenken ' eigentlich eine gute Mischung. Aber obwohl ich nah am Wasser gebaut bin, kamen mir nicht die Tränen. Aber zunächst mal von vorn, bevor ich jetzt schon über den Schluss schreibe.

Das Buch wird aus Sicht der vier Hauptpersonen, Maureen, Jess, JJ und Martin, erzählt. Es wird sich immer abgewechselt, man könnte das Abwechseln wohl auch als Kapitel bezeichnen, und so setzt sich die Geschichte zusammen. Die jeweiligen 'Kapitel' ähneln Tagebucheinträgen, wie ich finde, und so liest sich das Ganze sehr flüssig und angenehm und man bekommt einen Einblick in die Gedanken der vier.

Die Charaktere der Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und das konnte der Autor wunderbar umsetzen. Maureen ist schon etwas älter, gläubig und eher ruhig, wohingegen die 18jährige Jess extrem launisch, spontan und ausfallend ist. JJ ist eher der nachdenkliche Musiker und Martin regt sich ziemlich schnell auf und gerät deshalb immer wieder mit Jess aneinander. Normalerweise würden solche Leute sich wohl eher kaum zusammentun, aber sie treffen sich an Silvester auf diesem Hochhausdach und beschließen aufeinander aufzupassen.

'A Long Way Down' ist nicht sonderlich spannend und (leider) ist das Ende ist eher lasch, bedeutungslos und nichtssagend, aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch trotzdem gut gefallen, weil man eben merkt, dass Leute aus den unterschiedlichsten Schichten aus verschiedensten Gründen depressiv sein können. Und obwohl es keine großen Ereignisse im Verlauf der Geschichte gibt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und sog die Gedanken der Hauptpersonen förmlich auf.

Fazit:

Wer Sarkasmus gepaart mit einem ernsten Thema mag wird dieses Buch lieben. Auf die Tränendrüse wird übrigens nicht gedrückt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meister der Milieuschilderung, 27. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nick Hornby ist ein Meister der Milieustudien. So auch in diesem Buch, das er aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt. Der Leser ist immer der Angesprochene, die jeweiligen Personen erzählen ihm die Dinge aus ihrer Sicht. Es ist Sylvesterabend in London. Ende des Jahres und damit auch Zeit Bilanz über sein Leben zu ziehen - und dann eben einen Selbstmord zu planen. Ein dafür beliebter Ort ist das Hochhaus TopperŽs House. Zuerst trifft Martin ein, ein vormals erfolgreicher Fernsehmoderator, der durch den erwischten Beischlaf mit einer 15-jährigen sein Leben ruiniert, seine Ehe und seine Familie dadurch verloren hat. Bevor er zur Tat schreiten kann trifft Maureen ein, durch die Pflege ihres völlig behinderten Sohnes überfordert will auch sie den Sprung wagen. Während sie fast um die Ausführung streiten erscheint Jess, die 18-jährige ausgeflippte Tochter eines Ministers- ihr Freund hat sie verlassen und sie will das Leben verlassen. Und dann stösst auch noch JJ dazu, amerikanischer Pizzaboote aber im Herzen Musiker, dessen Band und seine Liebe auseinandergebrochen ist. Das gibt natürlich vorerst keinen Selbstmord- die vier so unterschiedlichen Personen, die sich, hätten sie sich anderswo getroffen, niemals zueinandergefunden hätten finden immer mehr widerwilligen Gefallen aneinander-das vermeintlich verpfuschte Leben und der geplanten Selbstmord bindet sie immer mehr aneinander. Sie vereinbaren den Valentinstag als nächsten Treff - um sich darüber klar zu werden ob einer von ihnen doch springen will. Wunderbar, herrlich direkt und ironisch witzig schildert Hornby die Geschichte aus der Sicht jedes Einzelnen. Man kann sich so richtig in die Personen hineinfühlen, leidet und lacht mit.
Ein Buch um es (so man die Zeit hat bei über 300 Seiten ) in einem durchzulesen. Man kann dem Kommentar auf der Rückseite nur zustimmen - Hornby at his best
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell, doch durchschaubar., 13. August 2011
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben
zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin Jess, die nicht weiß, warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen.
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert
ist und die diese Belastung allein tragen muss; da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt
keiner mehr auf dem Bildschirm sehen will, und JJ, der von seinem besten Freund im Stich gelassen wurde. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten - und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander,
die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.
Das Werk "A Long Way Down" von Nick Hornby ist mit viel schwarzem Humor gespickt, ohne dass es ihm je an Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema fehlt. Seine Figuren wirken ebenso individuell wie authentisch, obwohl Hornby überdem lebhaft ausgemalten Hintergrund und den Dialogen die seelische Befindlichkeit seiner Helden an einigen Stellen vernachlässigt.
Oftmals bleibt diese schemenhaft. Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar, dass die vier im Grunde nur leben wollen. Das Lesen ist "A Long Way Down" alle Male wert und vielleicht wirkt er bei einigen Lesern wie ein Rettungsboot auf weiter See. Nach unten ist es eben doch ein langer Weg.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flucht aus dem Leben, 6. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wir beginnen in einer Silvesternacht. Wir stehen auf einem Londoner Hochhaus. Wir wollen uns hinunterstürzen, weil wir das Leben satt haben, aber plötzlich kommt jemand hinzu. Wir werden nicht davon abgebracht zu springen. Der andere will auch springen. Das hätten wir nicht erwartet, nichtmal sterben können wir so wie wir es gern hätten.
Exakt in dieser Situation befinden sich 4 einander völlig unbekannte Menschen, alle wollen springen aber jetzt ist alles anders. Sie sind nichtmehr allein, um ihr Leben zu beenden.
Es kommt wie es kommen muß. Die 4 kommen ins Gespräch darüber warum sie es tun wollen, und steigen wieder hinab. Das Leben geht weiter. Ein neuer Termin für den Suizid wird fest gemacht, und wer dann noch springen will, der soll es tun. Wir erfahren im Laufe des Romanes, welche Fehler und Gegebenheiten die Protagonisten dazu brachten, an diesem Abend allem ein Ende machen zu wollen. Zusehens entwickelt sich eine Freundschaft, aber wird sie ihnen helfen wieder mit dem Leben klar zu kommen?
Zugegeben es ist eine außergewöhnliche Idee von Hornby. Ein Roman über den verhinderten Suizid. Niemals maßt er sich an den Zeigefinger zu heben. Er lässt sie einfach weiter laufen, ob nun in den Tod oder zurück ins Leben. Doch die einzelnen Passagen über die jeweilige Person sind stellenweise etwas lahm, ein richtiges Gefühl wird nicht vermittelt. Man erfährt nicht viel über deren Leben, und das was man weiß stellt einen nicht zufrieden. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da ging's wirklich bergab, 8. November 2010
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Auf meinem Exemplar ist ein Aufkleber: "Der Bestseller". Jetzt, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, überlege ich ernsthaft, was diesen Roman so erfolgreich macht.
Vorab habe ich schon einige Kritiken gelesen und festgestellt, dass die Leserschaft doch recht gespalten ist. Manche finden die Geschichte toll, andere können nichts damit anfangen. Ich muss sagen, ich bewege mich irgendwo dazwischen.
Ausgangspunkt ist das Dach eines Hochhauses, auf dem sich in der Silvesternacht vier suizidgefährdete Personen zufällig treffen. Alle haben eigentlich vor, sich vom Dach in die Tiefe zu stürzen. Anfangs ist jeder für sich genervt, in seinem Vorhaben gebremst worden zu sein, aber letztendlich verlassen alle zusammen das Hochhaus und verabreden, ihr Vorhaben bis zum Valentinstag zu verschieben. In der Zwischenzeit treffen sich die völlig verschiedenen Leute immer wieder und tauschen Erfahrungen über ihre ganz unterschiedlichen Lebensbereiche aus. Das Buch ist in drei große Kapitel eingeteilt, und die vier Protagonisten erzählen immer abwechselnd in der Ich-Form. War der erste Teil noch recht interessant zu lesen, wenn auch für meinen Geschmack größtenteils mit einem Humor erzählt, den ich absolut nicht witzig finden konnte, aber den Mittelteil fand ich absolut langgezogen, eine wirre Aneinanderreihung von leerem Gelaber. Selten hat mich ein Buch so gelangweilt, und nur meinem (fast) unerschütterlichen Optimismus habe ich es zu verdanken, dass ich das Buch nicht mittendrin abgebrochen habe. Besonders die Passagen aus der Sicht der 18-jährigen Jess und des Musikers JJ fand ich sprachlich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Ausdrucksweise sehr zu wünschen übrig ließ. Ich habe nichts gegen gelegentliche Kraftausdrücke einzuwenden, aber wenn man Seitenweise nur Fäkal-Ausdrücke liest, finde ich das absolut nicht witzig, geschweige denn lesbar. Interessant fand ich meist nur die Abschnitte aus Maureens Sicht. Ansonsten wirkten die Probleme recht konstruiert. Die von Galore versprochene Wirkung setzte bei mir jedenfalls nicht ein. Ich mußte weder lachen, noch kamen mir die Tränen. Und um darüber nachzudenken, fehlte meiner Meinung nach der Geschichte die Ernsthaftigkeit, die dem Thema eigentlich zukommen würde. Alles in allem - nicht mein Ding.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hornby in Durchschnittsform, 23. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
At first - an "High Fidelity" oder "About a Boy" kommt dieses Buch nicht heran. Das Buch handelt von vier Selbstmordkandidaten, die sich an einem Sylversterabend zufällig auf demselben Hochhausdach begegnen und - durch ein langes Gespräch vorerst geläutert - beschließen, dem Leben eine zweite Chance einzuräumen. Die Grundidee fand ich wirklich toll, deshalb habe ich es auch gekauft. Aber nach einigen Seiten ist dieser schon aufgebraucht. Danach "quält" sich meiner Meinung nach Hornby bis zum Ende des Buches. Die Protagonisten sind nervend (vorallem Jesse mit ihrer rumflucherei) und wirken zu konstruiert. Ab und zu lässt Hornby zwar sein Humor aufblitzen, doch ist dies einfach zu wenig in Summe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarzer Humor mal ganz anders, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ursprünglich wurde ich auf das Buch durch die Verfilmung mit Pierce Brosnan ( nach wie vor ein hervorragender Charakter-Darsteller und excellenter Schauspieler) aufmerksam.
Ausnahmsweise muss ich sagen, steht die Verfilmung und Umsetzung der Story des Buches in gutem Verhältnis zueinander, was man ansonsten nicht gerade behaupten kann. Aber hier, auf jeden Fall, genial besetzt und gespielt.
Es fiel mir oftmals recht schwer, das Buch aus der Hand zu legen, für mich unbeschreiblich und daher unmöglich, nicht zu viel zu verraten, deshalb empfehle ich es wärmstens zu lesen, auszuleihen oder kaufen. Diese verschiedenen Charakteren, die hier auf äußerst ungewöhnliche Weise aufeinander treffen, einfach köstlich beschrieben.
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A Long Way Down
A Long Way Down von Nick Hornby (Taschenbuch - 1. Oktober 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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