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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Buch
How to be Good ist die Geschichte einer Läuterung. David entwickelt sich vom Saulus zum Paulus und vergisst dabei, seine Frau auf diesem Wege mitzunehmen. Diese muss zusehen, wie erst sein Therapeut und Vorbild in das Haus der Familie einzieht und kurze Zeit darauf ein obdachloser Junge, der erstes Ziel des neu geschaffenen Gutmenschen wird. Von da an entwickelt sich...
Veröffentlicht am 30. Mai 2008 von Hauke Stammer

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht....
...also, ich LIEBE Nick Hornby. Ich mag seine Art zu schreiben, und regelmäßig ist auch gegen die deutsche Übersetzung nichts einzuwenden.
Ich fand die Idee herrlich und zunächst auch sehr gut umgesetzt, daß er aus Sicht einer Frau schreibt. Auch die Umsetzung, daß der Mann vom Megazyniker auf einmal zum Gutmenschen werden...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2003 von jirjen?!


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Buch, 30. Mai 2008
Von 
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
How to be Good ist die Geschichte einer Läuterung. David entwickelt sich vom Saulus zum Paulus und vergisst dabei, seine Frau auf diesem Wege mitzunehmen. Diese muss zusehen, wie erst sein Therapeut und Vorbild in das Haus der Familie einzieht und kurze Zeit darauf ein obdachloser Junge, der erstes Ziel des neu geschaffenen Gutmenschen wird. Von da an entwickelt sich das Leben als eine Spirale Richtung Katastrophe.

Das Buch ist aus der Perspektive der Ehefrau Kate geschrieben, die eigentlich mit Ehe und Ehemann abgeschlossen hatte. Anfänglich von der Veränderung Davids fast positiv überrascht vermisst sie bald die biestige, ihr aber aus über 20 Jahren Ehe vertraute Seite des Gatten.

Die Geschichte ist an einiges Stellen überzogen, aber es gelingt Hornby stets, die Endphase einer Ehe trefflich darzustellen und man erwischt sich dabei, dass man den Protagonisten wünscht, dass sie es schaffen. Das Ruder noch einmal herum reißen, für ihre Familie, ihre Kinder, für sich.
Das Ende dann ist wieder typisch Hornby... und lässt den Leser ein wenig leer, fast allein zurück.
Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder Leser begeistert ist. "How to be Good" ist anders als "About a Boy" oder "High Fidelity", eher verwandt mit "A Long Way Down", was grade am Ende des Romans deutlich wird. Wer also eine einfühlsame und warme Geschichte erwartet, sollte diesen Band nicht unbedigt wählen - allen anderen möchte ich dieses Buch absolut empfehlen.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders-aber trotzdem Pflicht für jeden Hornby-Fan, 2. Oktober 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: How to be Good: Roman (Sondereinband)
Aus der Sicht einer Frau geschrieben - kann das wirklich gutgehen? Bei seinem letzten Roman "About a boy" bemängelten die Kritiker, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, sei Hornby nicht gelungen. Da bin ich völlig anderer Ansicht. Jetzt aber bin ich der Meinung, dass es ihm nicht gelungen ist, die Sicht und Denkweise einer Frau zu treffen. Sicher, man kann sagen, es geht nur um die eine Hälfte eines Paares, aber warum ist er dann nicht bei der äußerst bewährten Darstellung des Innenlebens eines Mannes geblieben? Was er schließlich wie kein Zweiter in unnachahmlich lakonisch-selbstironischer Art kann. Hier habe ich mich bei der Lektüre oft gefragt, ob er nicht besser aus der Sicht von David statt aus der Sicht von Katie geschrieben hätte. Dennoch sind auch hier wieder einige sehr wahre, unvergleichlich gute Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns geschildert. Für mich ist es bei diesen herrlich trockenen Schilderungen egal, worum es in der Grundhandlung eigentlich geht. Von jedem andere Autor würde mich diese Geschichte (Ehepaar in Beziehungs-Sackgasse nimmt Wunderheiler auf und versucht sich im "Gutsein" zu den lieben Mitmenschen) nicht im geringsten interessieren. Aber jeder Hornby-Fan wird dieses Buch mögen, eben wegen seiner Beobachtungsgabe und seinem unvergleichlichen Ton. Wer aber erwartet (wie ev. bei den anderen Büchern) lauthals lachen zu können, wird hier sicherlich enttäuscht. Kurz gesagt: Das Buch hat viele Facetten, trotzdem kann es weder mit "High Fidelity" noch mit "About a boy" mithalten. Da man aber als eingefleischter Hornby-Fan seinen Stoff braucht - lesen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht...., 12. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
...also, ich LIEBE Nick Hornby. Ich mag seine Art zu schreiben, und regelmäßig ist auch gegen die deutsche Übersetzung nichts einzuwenden.
Ich fand die Idee herrlich und zunächst auch sehr gut umgesetzt, daß er aus Sicht einer Frau schreibt. Auch die Umsetzung, daß der Mann vom Megazyniker auf einmal zum Gutmenschen werden möchte, fand ich zunächst gelungen. Warum nur 2 Punkte?! Die Geschichte wird schlicht langweilig. Nach der Hälfte landete das Buch in der Ecke. Weil ich aber jedes Buch zu Ende lese, hab ichs wieder probiert. Es geht nicht, es langweilt einfach. 3/4 gelesen und das erste nicht ausgelesen Buch seit 10 Jahren. Schade...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lauthals lachen trotz Tiefgründigkeit, 23. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch verschlungen, oftmals lauthals gelacht (vielleicht haben die Lesemuffel neben mir am Strand ja Lust aufs Lesen bekommen?), viel darüber nachgedacht und bin immer noch schwer begeistert.
Was mir an dem Buch besonders gut gefällt ist die Tatsache, dass es stets kontroversiell bleibt - was auch daran zu bemerken ist, dass es eigentlich keine Person gibt, die von Anfang bis Ende sympathisch / unsympathisch ist. Jede/r der Protagonist/innen hat seine guten und schlechten Seiten, vielfach geht etwas "gut gemeintes" vollkommen in die falsche Richtung los und die Versuche, die Welt zu verbessern verschlechtern mitunter das Zusammenleben im Mikrokosmos Familie.
Alles in allem: lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen how to be langweilig..., 25. April 2006
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
Es ist im Großen und Ganzen ein ungewohnt ernsthafter Roman, nur selten kommen humorvolle oder satirische Elemente vor, hauptsächlich im Bezug auf den neuen "Heiligen" David. Der Roman zeigt ein Spannungsfeld zwischen dem materiellen Nachteil mancher und dem offenbarenden Unglück in der Mittelstandsfamilie Carr auf. Beide tun gleichermaßen weh, bei beiden ist keine Heilung in Sicht. Katie bezeichnet sich als "gut", denn sie hat einen Beruf gewählt, der anderen Menschen helfen soll und doch passt ihre Affäre nicht in dieses Selbstbild. Ihr Lebensmaßstab ist meist pragmatisch, dies zeigt sich in den Kompromissen, welche sie in ihrem Alltag schließen muss. Sie formt Selbstansprüche und nicht selten verformt sie diese auch. Nun ist sie plötzlich mit Davids Wandlung einem kompromisslosen, aggressiven Samariter ausgesetzt, der eben diese Kompromisse - und damit die Lebenseinstellung der ganzen liberalen Gesellschaftsschicht - nicht nur in Frage stellt, sondern regelrecht bedroht. Das Buch lebt vor allem durch seine Dialoge, also den Ehekrieg der beiden, aber auch aus den Diskussionen über moralische Positionen. DJ GoodNews ist weitestgehend nur „Nebenfigur", er gewinnt kaum eigene Gestalt und ist ansonsten nur wenig von Bedeutung. Somit ist er mit Sicherheit das schwächste Element des Romans. Aber auch Katie wirkt manchmal einfach nur „nebenstehend". Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit prägen sie und den Roman bis zum Ende. Ich habe dieses Buch zwar mit Interesse, aber mit reger Abneigung gelesen. Überzeugt jedoch hat es mich nicht. Es kann sein, dass ich, da ich mir eine Ehe nie so vorstellen möchte, mit einem gewissen Selbstschutz ab einem gewissen Punkt kritisch an das Buch heran gegangen bin. Das Thema wird meinen Erwartungen nicht gerecht. Somit wird „How To Be Good" nicht gut von mir bewertet mit der Aussage, dass ich es mir auch hätte sparen können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "High Fidelity" war eindeutig besser..., 31. August 2004
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
... und "About a Boy" sicher auch. Trotzdem bietet "How to be good" - die Ehegeschichte einer Ärztin und eines Schriftstellers, der sich vom Zyniker zum Gutmenschen wandelt - kurzweilige Unterhaltung. Gerade zu Beginn ist das Buch nicht nur witzig sondern auch wunderbar bissig, eben wie man es von Hornby kennt. Wegen des wirklich schwachen zweiten Teils, kommt es aber über eine durchschnittliche Bewertung nicht hinaus.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So lala, 25. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
Zuerst in die tragische Situation einer zum Scheitern verurteilten Beziehung gefühlsecht trotz des traurigen Themas mit Witz einleitend, dann eine durch radikale Änderung des Charakters des Mannes unnachvollziehbare Verwandlung bringt den Leser um die Geduld, Verständnis für die neue Situation aufzubauen. Lediglich Sohn Tom scheint als einziger normal zu sein. Was ist normal scheint die Frage zu sein.
Ich habe mich dagegen gefragt, ob ich das Buch weiter lesen soll oder nicht und mich mehr oder minder durchgeschlagen. Hornby war bei High Fidelity und About a Boy definitiv besser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte aus dem Leben...irgendwie, 5. März 2005
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
How to Be Good ist ein faszinierendes Buch. Die Handlung ist eigentlich relativ schnell erzählt. Eine Ärztin mittleren Alters, mit Mann und zwei Kindern, ist mit ihrem Leben nicht zufrieden, obwohl sie eigentlich keinen besonderen Grund dazu hat und beginnt daher eine Affäre. Diese dauert nicht allzu lange und ihr Mann, der zornigste Mensch der Straße, macht durch einen 'Guru' eine Wandlung zur wandelnden Nächstenliebe und zum 'Weltverbesserer' durch. Dass dies nicht ohne Probleme bleibt ist klar...
Ich finde es großartig, wie Nick Hornby die Gefühle der Frau (alles wird aus ihrer Sicht erzählt) beschreibt. Ihre Welt ist klein, trist und zu gewöhnlich, daher ist sie unzufrieden und sie möchte einen besseren Mann, keinen sarkastischen 'Kotzbrocken'. Als dieser jedoch eine kolossale Wandlung durchmacht, erkennt sie auch die Vorzüge seines alten Ichs. Der Kern der ganzen Geschichte dreht sich darum, dass Katie (die Ärztin) mit der frommen neuen Denkweise ihres Mannes nicht ganz zurecht kommt, weil es einfach zu aufwendig ist, sich um Andere zu kümmern, weil das Leben in einer "normalen" Zivilisation zu bequem macht, um nicht nur über die Tragik in der Welt zu reden, sondern tatsächlich etwas zu verbessern, besonders dann, wenn es eigene Opfer bedeuten würde. Es ist eine Konfrontation von Gut und Böse, wobei das Gute nicht wirklich soo gut und das Böse nicht wirklich soo böse ist. Katie ist kein schlechter Mensch, sie stören auch viele Dinge und würde vielen gerne helfen, daher ist sie Ärztin, aber man kann mit ihr fühlen, was es bedeutet, wenn man plötzlich mit etwas konfrontiert wird, was Unannehmlichkeiten bedeutet.
Eine Passage des Buches verdeutlicht eigentlich Vieles: "Darum sehe ich jetzt, wie blöd das alles wirken muss. So wie Du es siehst. Und auch jeder andere, der depressiv ist und nicht kapiert, was er mit seinem Leben anfangen soll." Genau das ist der Schlüssel zu diesem Buch, damit es mehr wird, als nur eine schnell gelesene Lektüre, denn der Schreibstil ist sehr angenhem und bildhaft und man kommt schnell voran. Man lernt die Perspektive und Gefühlswelt eines anderen Menschen kennen und zwar sehr nachvollziehbar, realistisch und verständlich dargestellt. Man wird ein Teil des Lebens dieser Familie, dieser Frau und findet sich in vielen Gedankengängen auch selber wieder. Man erkennt wieder aufs neue, dass die Welt weder Schwarz noch Weiß ist, sondern dass die Wahrheit irgendein Grauton dazwischen sein muss.
Es ist kein Buch, das gute Laune vermittelt und kein Buch, das besonders außergewöhnlich ist, aber es ist einfach menschlich. Ein Auszug aus dem Leben einer Familie die mit einem außergewöhnlichen Guru konfrontiert wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der schlechteste Hornby, 2. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
Dieses Buch ist alles in allem witzig. Zum Einen, weil darin mit den widerlichen Gutmenschen abgerechnet wird, von denen es ja genug gibt und deren übertriebener Altruismus jeden normalen Menschen zu chronischen Brechreizen treibt. Zum Anderen, weil Nick Hornby die Feder führt.
Aber leider wars das auch schon. Wärs kein Hornby, hätte ich das Buch zur Hälfte bei Seite gelegt. Über weite Teile schleppt sich die Story dahin, es passiert nichts wirklich Aufregendes, die Protagonistin ist zwar ein klassischer Hornby Charakter, zynisch, bissig und fühlt sich in der Welt etwas fehl am Platz. Aber sonst ? Sie behauptet von sich immer, sie sei ein guter Mensch, weil sie ein Doktor ist. Als Doktor handelt sie nicht wie ein guter Mensch, sondern wie das zynische Biest, das sie auch sonst ist. Egozentrisch, genervt, überfordert. Konstant, egal was passiert. Und das hat man irgendwann einfach satt.
Leider der schlechteste Hornby, nur 3*. Ein Stern für die Abrechnung mit den Gutmenschen, ein Stern für Nick Hornby, ein Stern, weil ich ein paarmal sehr gelacht habe. Aber für mehr reichts diesmal nicht.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein verstörendes Buch, 31. August 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: How to be Good: Roman (Sondereinband)
Man kennt Nick Hornby als witzigen Erzähler skuriler Geschichten, und auch diese ist sehr merkwürdig. Allerdings geht es diesmal nicht (nur) um Beziehungsprobleme. Es geht um die fundamentale Frage, was man tun muß, um "gut" zu sein. Hornby schreibt diesmal aus der Sicht einer Frau, die mit einem vor Sarkasmus und Zorn triefenden Ehemann zusammenlebt und die nach einer Affäre überlegt, sich scheiden zu lassen. Dann passiert etwas sehr eigenartiges: Ihr Ehemann begegnet einem Wunderheiler namens DJ GoodNews, der ihn nicht nur von seinem Rückenleiden befreit, sondern auch innerlich vollkommen verändert. Die Radikalität, mit der der bekehrte Ehemann anderen Gutes tut, wird von ihm mit so bestechender Logik verteidigt, daß man nichts dagegen sagen kann, wenn man sich erst einmal auf das Postulat eingelassen hat, daß es erstrebenswert ist, "gut" zu sein. Schließlich bleibt der Protagonistin auch nichts weiter übrig, als einzugestehen, daß die eigene Bequemlichkeit dem Bemühen, gut zu sein, enge Grenzen setzt. All das wird witzig, an wenigen Stellen rührend und zum Ende hin etwas langatmig vorgetragen. Wenn man dieses Buch nicht mag, so liegt das wahrscheinlich daran, daß man erkennt, wie sehr man der Erzählerin gleicht in ihrer Unsicherheit und dem Bewußtsein des Scheiterns an der eigenen liberalen Überzeugung. Konsequent ethisch zu leben, so die Botschaft des Buches, würden wir nur zu gerne. Aber das Leben kostet an sich schon zu viel Kraft, als daß man sich ernsthaft darauf einlassen kann. Kein optimistisches Resümé, aber das konnte man bei diesem Thema auch nicht erwarten. Trotzdem ein lohnendes Buch, denn man wird immer wieder mit witzigen Sätzen belohnt und manchmal wünscht man sich sogar, selbst "gut" zu sein...
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How to be good
How to be good von Nick Hornby (Taschenbuch - 1. August 2003)
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