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42 Rezensionen
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Herzergreifend und tiefschürfend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Ich weiss bis heute nicht warum ich eigentlich dieses Buch gelesen habe - auf den ersten Blick scheint es ja wirklich "ein Buch für Frauen" bzw. eine richtige Schnulze zu sein. Irrtum. Was in diesem umfangreichen Buch steckt, weiss man erst wenn man es zu ende gelesen hat. Umwerfend und faszinierend ist meine Meinung dazu, ich habe selten eine so tiefgreifende und emotionale Story gelesen. Maeve Binchy schafft es irgendwie den Leser in die Geschichte einzubringen, man geht den Leidensweg der Hauptfiguren mit, man fühlt sich als echter Einwohner von dem kleinen irischen Örtchen am "grünen See" - dem zentralen Punkt des Buches - Lough Glass. Bewundernswert wieviel man in diesem Buch erzählt bekommt, wie oft sich das Schicksal wendet und die Handlung einen völlig unerwarteten Dreh bekommt. Für mich war es jedenfalls eine neue Erfahrung des Lesens, die ich nicht mehr missen möchte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine opulente Familiensaga,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Warum noch eine, wenn es schon 29 Rezensionen gibt?Ich möchte mich auf einige Gesichtspunkte konzentrieren, die in den bisherigen Besprechungen keine große Rolle gespielt haben. Was wird hier eigentlich erzählt, abgesehen vom bloßen Referieren des Inhalts? Dieser Roman kommt als opulente Familiensaga (800 S. Umfang) daher, die die 10-15 Jahre erzählt, in denen die Kindergeneration mit Beginn der Schulzeit heranwächst; zunächst in einer ländlichen Idylle, dann gebeutelt von Schicksalsschlägen, Pubertätskrisen, irritiert von erotischen Anbandeleien, beschäftigt mit der Abnabelung von den Eltern. Ein großer Teil spielt in einem kleinen Ort an einem fiktiven irischen See, daher der Titel. Genauso gut könnte der Roman aber heißen: Eine Frau bricht aus oder: Helen oder: Es ist ein Kreuz mit der Liebe. Denn mit den Jahren wechseln die Personen und die Erzählstränge auch nach Dublin, London und anderen Gegenden Großbritanniens. Die Kinder, die am See herumstromerten, machen Berufsausbildungen in Dublin und entdecken die große, weite Welt jenseits des kleinen Ortes am See. Erwachsene ziehen zu oder hauen ab - die Welt, in der dieser Roman spielt, verändert sich. Die Handlung ist in den 1950er Jahren angesiedelt, daher haben - zumal in der irischen Provinz - Kirche und Katholizismus eine große und selbstverständliche alltägliche Bedeutung. Und Emanzipation heißt unter diesen Bedingungen natürlich auch Befreiung von kirchlichen Normen und Traditionen. Denn eines der zentralen Themen dieses Romans ist die Frage: Wie kann eine Frau (über)leben, die den üblichen Lebensweg der drei Ks (Küche, Kinder Kirche) nicht gehen will? Welcher Preis wird da gezahlt und lohnt er sich? Diese Fragen schimmern durch die Erzählstränge und Leser und Leserin müssen sie sich selbst beantworten. Die Autorin vertritt hier keine Positionen, sie erzählt einfach und das ist ja auch die Aufgabe eines Romans. Man kann das Buch auch als literarische Anmerkung zu Modernisierung lesen. Der wirtschaftliche Aufschwung in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg, der Beginn des Rock 'n Roll; das Infrage-Stellen herkömmlicher Rollenbilder (z. B. von Männern und Frauen), die Bedeutung von offener gelebter Sexualität - all diese Fragen beschäftigen die Personen des Romans. Ich finde das Buch spannend geschrieben, wenn es auch für meinen Geschmack etwas ausladend zu Werke geht und teilweise Längen hat, die für den roten Faden nicht unbedingt wichtig wären. Es ist gut erzählt und dabei schlägt des Herz der Autorin eindeutig für die Frauen. Die weiblichen Figuren wirken plastischer und überzeugender, wenn ich auch hier einige Einwände habe, was die Zeichnung der Charaktere betrifft, die nach meiner Auffassung psychologisch nicht immer überzeugend ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine sehr schöne Familiengeschichte......,
Von K. H. "cadishacat" (Paderborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See. (Taschenbuch)
...in deren Mittelpunkt die junge Kit MacMahon steht.Kit`s Mutter Helen, die von allen Bewohnern in dem kleinen irischen Dorf gemocht und geschätzt wird, verschwindet eines Tages spurlos. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, wo sie abgeblieben sein könnte, daher glauben nach und nach immer mehr der Dorfbewohner, daß sie im See ertrunken ist, dort, wo sie immer nachts spazierengegangen ist. Es wird Kit`s Leidens- und Lebensweg beschrieben, ebenso der ihres Bruders und der restlichen Familie und Nachbarn. Diese Figuren sind so lebendig und farbenfroh geschildert, daß sie einem richtig ans Herz wachsen. Alle haben sich mehr oder weniger mit Helens Tod abgefunden, bis Kit eines Tages glaubt, einem Geist gegenüber zu stehen....... Ein tolles Buch, meiner Meinung nach Binchys Bestes! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Herzergreifend und bewegend,
Von Silvia "livia21" (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Vor Jahren habe ich "Die irische Signora" von Maeve Binchy gelesen und war von dem Buch nicht so überzeugt, dass ich mir gleich darauf ein zweites hätte besorgen müssen.Doch dann ist mir der "Der grüne See" in die Hände gefallen und mit dem Buch begann meine Leidenschaft für die Werke der irischen Autorin. Kit McMahon, um die sich im Prinzip alles dreht muss miterleben, wie ihre Mutter in einem See den Tod findet. So glaubt es zumindest die ganze Gemeinde. Obwohl nie ein Beweis dafür ebracht wurde, nimmt jeder an, die schöne Helen hätte Selbstmord begangen. Jahrelang weiß Kit nicht, was wirklich geschehen ist, bis sie plötzlich einem Geist gegenüberstehen zu denkt. Fesselnd und berührend beschreibt Maeve Binchy den Lebens- und Leidensweg von Kit, ihrem Bruder Emmet, ihren Eltern und allen Menschen, deren Leben eng miteinander verknüpft ist. Ein wirkliches Meisterwerk! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Muß für jeden Irland Fan,
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Helen, Kits Mutter, die in dem kleinen irischen Dorf eine Außenseiterin war, verschwindet eines Tages spurlos.Keiner der Menschen im Dorf wußte jemals etwas mit diesem merkwürdigen Geschöpf anzufangen, daß sich so völlig von den anderen Frauen des Dorfes unterschied. Kurze Zeit später wird eine tote Frau aus dem nahegelegenen See gezogen. Alle glauben, daß es Helen ist. In der Wohnung findet ihre Tochter dann einen Briefumschlag. Ihre Mutter hat der Familie, bevor sie diese verließ, noch ein paar Zeilen hinterlassen. Da Kit sich sicher ist, daß ihre Mutter Selbstmord begangen hat, vernichtet sie ihren Brief. Dennoch läßt das schlechte Gewissen Kit nicht los... Vielleicht hätte sie den Brief lieber doch ihrem Vater geben sollen. Einige Jahre später erhält Kit einen Brief von einer Frau, die behauptet ihre Mutter sehr gut gekannt zu haben. Doch wer ist diese Frau bloß?? Maeve Binchy schafft es mal wieder mühelos, den Leser in ihren Bann zu ziehen. In diesem Buch geht es auch um die Verständigung zwischen Mutter und Tochter. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
oje,
Von E65 (Ffm) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Also Maeve Binchy, wie in der amazon rezension geschehen, mit rosi pilcher zu vergleichen, grenzt schon an unverschämtheit (sorry, amazon!) hier haben die charaktere mehr tiefgang, es geht nicht nur um, wir leben irgendwo, wo es schön ist, alles wird am ende gut, blablabla. die randfiguren mutieren in der geschichte, ob ihres wissens, plötzlich zu hauptdarstellern. ein wälzer, der am ende nur deswegen traurig macht, weil er zuende ist. unaufgeregt, aber ständig spannend. wohl eins der besten bücher von maeve binchy!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle Strandlektüre,
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Zufällig habe ich das Buch in der Urlaubsbibliothek im Hotel gefunden und als vermeindlich seichte Strandlektüre mitgenommen.Die umfangreiche Familiengeschichte ist unheimlich kurzweilig, packend und nimmt immer wieder neue Wendungen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Strandnachmittagen durchgelesen! Einfach zu spannend zum weglegen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Starker Anfang, schwacher Schluss.,
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Liebesromanen, aber dieser ist wunderbar geschrieben, bringt die Charaktere dem Leser fast familiär nah und ist stellenweise auch spannend. Das einzige Manko ist, dass auf eigentlich logische Schlussfolgerungen gar nicht eingegangen wird. Die Leute im Roman nehmen einfach alles so hin, wie es ist, ohne die Hintergründe zu erfragen. Manchmal fragt man sich beim Lesen dann selbst, ob man überhaupt so dumm sein kann. Der Schluss ist gegenüber dem Anfang defintiv unterlegen. Die Geschichte verläuft je weiter man liest.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gute Geschichte - super geschrieben,
Von Francis "Paka" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich begeistert, da die Charaktere auf eine Art beschrieben sind, die einen glauben macht, diese Figuren gut zu kennen. Aber diese besonderen Charaktere würden sich besonders dafür eignen, eine Fortsetzung über das Leben der Kit McMahon zu schreiben. Vielleicht könnte man die Autorin davon überzeugen. Auch für einen Drei- oder Vierteiler im Fernsehen würde sich diese Geschichte sehr gut eignen. Dieses Buch ist absolut mein Lieblingsbuch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
ein toller schmöker,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der grüne See (Taschenbuch)
Ein Buch für lange Winterabende, für Urlaubstage, für Regennachmittage - ein richtiger Schmöker mit seinen fast 700 Seiten - am besten hineinversinken, Zeit und Welt vergessen und Eintauchen in die Binchy-Welt mit all ihren Personen, Schicksalsschlägen, Gefühlen, Leid und Freundschaften, Liebschaften, Liebe, Tod und Trauer. Auch wenn manches vorhersehbar ist, es tut der Spannung keinen Abbruch. Ein typisches Binchy-Buch ...
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Der grüne See von Maeve Binchy (Taschenbuch - 1. März 1999)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,12
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