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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistisches Szenario einer (un)möglichen Zukunft.
Wenn eine Geschichte damit beginnt, dass der letzte zeugungsfähige Mann dieser Erde vor seinem dreißigsten Lebensjahr bei einer Kneipenschlägerei umkommt, fragt man sich durchaus, was wohl sonst noch alles geschehen wird. Die negative Utopie von P.D.James malt das Bild einer Gesellschaft, in der die Menschen unfruchtbar sind und die Greise bei Laune...
Veröffentlicht am 1. Juni 2001 von lars.vollert@gmx.de

versus
18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht genutztes Potential
Vorab...die Idee des Settings, sprich die Basis Idee, ist wirklich interessant. Das Gedankenspiel der Welt ohne Kinder ist spannend und hat viel Potential. Auch die Beschreibung dieser Welt in den ersten Kapiteln ist ansprechend und läd zum mitdenken/weiterdenken ein, da die Autorin dankbarerweise nicht in Utopien verfällt, die eher dem Science-Fiction Genre...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von Valeska Stephan


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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht genutztes Potential, 18. November 2006
Von 
Valeska Stephan (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Land der leeren Häuser (Taschenbuch)
Vorab...die Idee des Settings, sprich die Basis Idee, ist wirklich interessant. Das Gedankenspiel der Welt ohne Kinder ist spannend und hat viel Potential. Auch die Beschreibung dieser Welt in den ersten Kapiteln ist ansprechend und läd zum mitdenken/weiterdenken ein, da die Autorin dankbarerweise nicht in Utopien verfällt, die eher dem Science-Fiction Genre entliehen sind, als der Realität. Hier wird konkret vom hier und jetzt weiter gedacht und diese Welt erhält realistische Züge, die sie begreifbar macht und zum nachdenken anregt.

Wobei sich die Autorin allerdings gründlich verzettelt ist der vordergründige Plot. Anstatt sich auf die Stärke des Settings zu stützen und ihre Geschichte darauf aufzubauen, versucht sie durch einen an den Haaren herbei gezogenen Plot einen Thriller zu kreiren und auf Teufel komm raus Spannung aufzubauen. Das wäre allerdings gar nicht nötig gewesen, da ihr Idee der kinderlosen Welt schon allein spannend genug ist.

Der Thriller geht dann leider auch in durch seine gequälte Ambitionen unter.

Um dem ganzen einen Spannungs-Anstrich zu verpassen biegt die Autorin ihre Charaktere nämlich leider krampfhaft in Richtungen, die nicht zu dem passen, wie der Charakter in das Buch eingeführt wurde und es führt beim Leser mehr als einmal zum völligen Unverständnis über den Antrieb und die Handlungen der Personen. Dutzende Male saß ich beim Lesen da, wie die Gnome in Ronja Räubertochter und dachte mir "Wieso tut sie das? Wieso denn blos?". Und wenn man sich das irgendwann nahezu auf jeder Seite mindestens einmal fragt beginnt es wirklich zu nerven.

Im Endeffekt bedauer ich es sehr, dass die Autorin ihre eigene, faszinierende Idee so zerschrieben hat, nur um eines Thrillers wegen, den sich wirklich nicht gebraucht hätte. Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dass "Was nicht passt, wird passend gemacht." wirklich nicht zum Exzess getrieben werden sollte.

Vier Sterne für das Setting, zwei Sterne Abzug für den Plot, macht leider nur zwei Sterne insgesamt. Schade. Es hätten auch gut fünf werden können.
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistisches Szenario einer (un)möglichen Zukunft., 1. Juni 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Land der leeren Häuser (Taschenbuch)
Wenn eine Geschichte damit beginnt, dass der letzte zeugungsfähige Mann dieser Erde vor seinem dreißigsten Lebensjahr bei einer Kneipenschlägerei umkommt, fragt man sich durchaus, was wohl sonst noch alles geschehen wird. Die negative Utopie von P.D.James malt das Bild einer Gesellschaft, in der die Menschen unfruchtbar sind und die Greise bei Laune gehalten werden müssen. Bissige Dialoge, keine Effekthascherei, stringent erzählt, nachvollziehbar. Lesenswert.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, mangelnde Ausführung, 200 Seiten Vorwort, 12. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Land der leeren Häuser (Taschenbuch)
Unglaublich, wie sehr sich die Rezensionen unterscheiden. Ich schließe mich der 2-Sterne-Wertung an, denn tatsächlich ist die Handlung der Protagonisten oft nicht nachvollziehbar, wirkt die Motivation an nicht vorhandenen Haaren herbeigezogen, wurden die (ursprünglichen) Charaktere dem notwendigen Handlungsverlauf geopfert.

Stichwort Handlung: Die beginnt auch erst so richtig ab ca. Seite 200. Alles davor dient offensichtlich nur der Vorbereitung.

Zusammenfassung:
Habe ich etwas gelernt mit diesem Buch? - Nein.
Verschaffte es mir neue Eindrücke, neue Sichtweisen? - Kaum.
Bestätigt es mich in meinem Denken? - Etwas.
War es so spannend, dass sich das Lesen lohnte? - Nein.
Konnte ich wenigstens herzhaft lachen? - Nein.
Wozu habe ich dann gelesen? - Keine Ahnung.
Vertane Zeit.
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Im Land der leeren Häuser
Im Land der leeren Häuser von P. D. James (Taschenbuch - 2. Januar 1999)
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