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Kundenrezensionen

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am 23. März 2014
Hauptkommissar Falko Cornelsen wird zu einem äußerst makabren Tatort gerufen. Dem Opfer, eine Krimiautorin wurden die Nasenlöcher verstopft und der Mund mit Sekundenkleber verschlossen. Das Perfide: Die Autorin hat die Vorlage zu diesem Mord selbst geschrieben. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um keine Einzeltat handelt, sondern hier treibt ein Serienmörder sein Unwesen…

Die vielen guten Bewertungen haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Das macht neugierig und ich kann mich nur anschließen: die fünf Sterne sind vollkommen berechtigt. Das Buch ist von Anfang an extrem spannend geschrieben und kann dieses Niveau bis zum Schluss halten. Der Protagonist Falko Cornelsen ist megasympathisch und was seine privaten Probleme angeht, so kommen die in genau der richtigen Dosis vor. Der Wechsel der Erzählperspektive von den Ermittlern zu den Opfern macht das Buch äußerst kurzweilig. Die Beschreibungen der Szenen sind gelungen, man kann sich ein gutes Bild machen. Schon nach wenigen Seiten ist man mitten in der Geschichte drin und will gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Ein sensationell gelungenes Krimidebüt. Es ist allerdings nicht das erste Buch von Petra Mattfeldt. Die Autorin hat bereits unter einem anderen Namen historische Romane geschrieben. Den Einstieg ins Krimi-Genre fand ich absolut gelungen. Die Figur des Falko Cornelsen hat schon fast was Kultiges. Da könnte man doch glatt eine Serie draus machen…
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am 18. Januar 2015
Endlich. Seit langem mal wieder ein Buch welches ich verschlungen habe. Schlaflose Nächte inbegriffen.
Das war ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Klasse Ermittler, detaillierte Beschreibung der Recherchen die aber zu keinem Zeitpunkt langweilig werden. Man ist von Anfang an voll in der Handlung drin und möchte an manchen Stellen fast
„ eingreifen“ um es zu einem guten Ende zu bringen. Gut Falco zählt tatsächlich oft von 200 rückwärts um mental runter zu kommen. Na und? Ich habe mich schon dabei erwischt , dass ich es an mir selbst ausprobiert habe.
Warte jetzt schon mit Freude auf ein neues Buch von dieser Autorin. Weiter so. Hat mir sehr gut gefallen.
Absolute Kaufempfehlung.
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am 7. Juni 2014
Petra Mattfeld war mir bisher unter einem anderen Namen nur aus dem Genre Historik bekannt. Sodass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die gleiche Autorin Thriller schreibt. Aber ich bin eines besseres belehrt worden. Denn diesen Thriller hat sie genauso gekonnt zu Papier gebracht wie ihre historischen Romane. Wenn nicht sogar ein Quäntchen besser.

Mit ihrem Kriminalkommissar Falko Cornelsen schuf Petra Mattfeld einen sehr sympathischen Ermittler. Der mit seiner ungewöhnlichen Methode zu ermitteln eine sehr hohe Aufklärungsrate zu verzeichnen hat. Er bedient sich der Autosuggestion, die er in einem Karate Verein erlernt hatte. Seine familiären Probleme, die sein Job mit sich bringt, werden nicht übermäßig ausgeschlachtet, aber soweit angesprochen, dass der Leser einen sehr guten Eindruck erhält mit welchen Sorgen sich Polizisten, außerhalb der Arbeit, plagen könnten.

Der Fall der ermordeten Schriftstellerin gibt Falko eine Menge Rätsel auf.
Wer hat Ambitionen eine zurückgezogen lebende Autorin mit ihren eigenen erdachten Methoden zu töten, und warum? Stück für Stück ergeben die Ermittlungen langsam ein Bild. Dieses ist so unvorstellbar, dass selbst Falko, der schon einiges Erlebt hat, dieses kaum glauben kann.

Der sehr schön flüssige Schreibstil baut immer weiter die Spannung auf, die ich von einem Thriller erwarte. Die etwas unappetitlichen Szenen werden nicht bis in kleinste Detail beschrieben. Sodass der Ekelfaktor sich in Grenzen hält.
Mich hat dieser Roman so sehr gefesselt, dass ich ihn kaum noch aus der Hand legen konnte. Zum Ende hin war dies gar nicht mehr möglich, sodass ich solange weitergelesen habe, bis ich wusste wie die Geschichte ausgeht.

Ich hoffe sehr das es weitere Fälle mit Kommissar Falko Cornelsen geben wird. Diese werde ich dann garantiert auch verschlingen.

Mich konnte Petra Mattfeld auch in diesem Genre zweihundertprozentig Überzeugen.
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Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, der Fall war logisch aufgebaut, der Plot erst einmal ziemlich neu. Spannend war es, wie nach und nach die Puzzleteile zueinander gefügt werden konnten, immer wieder gab es etwas Neues, zwar kein unerwarteter Twist, aber langsam und stetig ergab sich ein vollständiges Bild - realistisch, wie man sich Polizeiarbeit vorstellt. Auch die Personen waren durchweg sympathisch, keiner fiel aus der Rolle, jeder hatte so seine Eigenarten.

Ich freue mich schon auf eine weitere Folge mit Falko Cornelsen, dem Hörbuch hat man nicht angemerkt, dass irgendetwas gekürzt wurde. Da ich das Buch nicht kenne, weiß ich es also nicht - für mich war alles ausreichend da, es war spannend und hatte die richtige Länge, daher auch keine Langatmigkeit, die man bei Büchern manchmal ja hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. März 2014
Das fragt der Entführer seine hochschwangeren Opfer - und von der Antwort hängt ihr Leben ab ....
Petra Mattfeld hat hier einen sehr guten, durchwegs spannenden und originellen Thriller geschrieben, der sehr gut unterhält.
Falko Cornelsen (der Name ist mir jedoch schon etwas zu künstlich und konstruiert) ist ein sehr sympatischer Ermittler mit ungewöhnlichen Methoden, von dem man gerne mehr lesen möchte. Im Gegensatz zu ihm sind alle anderen Protagonisten, wie z.B. sein Team, nur sehr oberflächlich beschrieben - das ist schade. Ein Team ist ja nur so gut wie sein schwächstes Glied und darum hätten es die einzelnen Ermittler auch verdient, etwas detaillierter eingeführt zu werden.
Die Autorin schreibt gut, mit vielen überraschenden Wendungen, teilweise mit drastischen Schilderungen. Man rätselt, wer der Täter sein könnte und leidet mit den entführten Frauen mit.
Allerdings: Das Ende, die Auflösung, empfinde ich im Vergleich zu ganzen Story als zu schwach, zu schnell, mit zu vielen losen Enden. Hier hätte ich mir mehr Überraschungen und eine sorgfältigere Ausarbeitung und befriedigendere Auflösung gewünscht. So aber hielt das Ende (3 Sterne) nicht ganz, was der furiose Beginn (5 Sterne) versprach.

Fazit: Eine Autorin, von der man hoffentlich noch hören wird. Ein spannender Krimi made in Germany - was will man mehr? Sehr empfehlenswert. Sicher nicht das letzte Buch der Autorin, das ich gelesen habe.
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am 26. März 2014
.....runterzählen ist das Thema dieses Roman (das nervte schon ab und an) - ich hab auch ab und an runterzählen müssen- - nämlich die Seitenzahlen bis zum unvermeidlichen Ende.
Eine Frau wird bestialisch ermordet aufgefunden- Mund und Nasenlöcher sind verklebt bzw verstopft....Das verspicht Spannung und laut Klappentext eine "neue Ermittlungsmethode" des in dem Roman ziemlich farblosen bleibenden Falko Cornelsen.
Der Ermittler wendet Psychologie und deren Hilfsmittel wie Autosuggestion an(ist ja mal ganz was Neues ;-) , um sich in den Mörder einzufühlen. Ich hatte mir da wirklich etwas von versprochen aber wurde doch ziemlich enttäuscht! Die angewandten Methoden kommen etwas hanebüchen daher und helfen vor allem im Fall eigentlich kaum weiter- die Ermittlugnen bzw. der Erfolg der Ermittlung ist auf die Teamarbeit und die Hilfe der Kollegen des Herrn C. zurückzuführen. Ohne die Hilfe seiner Kollegen und deren Know How wäre F.C. sicherlich klaglos gescheitert- also ist das "CSI_mässige" Profiling eigentlich nur dafür gut, um dem Leser zu suggerieren, dass hier etwas besonderes passier-dem ist nicht so!
Die Story selber bietet schon Potential, dies wird aber nicht ausgereizt.
2 Handlungsstränge laufen nebeneinander her- eigentlich immer eine gute Sache, wenn man in diesem Buch nicht schon ziemlich schnell wüsste wie die beiden Stränge miteinander verbunden sind.
Einzig, die kurze Episode der gescheiterten Ehe Cornelsens ist interessant, wird dann aber auch lieblos abgeschlossen. Bei so einem jähen Ende und ohne abschließende Erklärung hätte man sich diesen Plot auch sparen können- so wirkt er, als wolle er ein paar Seiten füllen- mehr nicht.
Das Ende kommt abrupt - ohne Spannungsbogen und wirkt auch lieblos.
Das Buch ist sicherlich nicht eins der Schlechtesten aber wirklich gut unterhalten habe ich mich auch nicht gefühlt. Wirkliche Spannung ( wie in vielen Rezensionen versprochen-und nur diese hatten mich dazu gebracht das Buch zu kaufen) - kommt nicht auf! Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen - da aber alle Protagonisten mehr oder weniger einheitsgrau rüberkommen und die versprochene Klappentextstory eigentlich keine ist nur 2 Sterne von mir!
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Falko Cornelsen ist ein Kommissar mit ganz speziellen Fähigkeiten. Profiling wird bei seinen Ermittlungen immer groß geschrieben und dank seiner Methode der Selbstsuggestion kann er sich sehr gut in Mörder hineinversetzen und andere störende Faktoren, die ihn ablenken würden, ganz ausblenden. Zudem baut er Tatorte zu Hause im Modell nach und bringt dementsprechend seine Arbeit stets mit nach Hause. Sehr zum Missfallen seiner Frau Heike, die sich seit einer Fehlgeburt Stück für Stück von Falko entfernt hat. Falko würde seine Ehe gerne retten, doch auch sein neuer Fall verlangt ihm alles ab.

Eine Kriminalromanautorin wurde ermordet, auf sehr grausame Art und Weise. Das kuriose daran- die Art wie sie getötet wurde, entspricht genau der Tötungsart, die die Autorin in einem ihrer Bücher verwandt hatte. Auch andere Tötungsdelikte aus den Büchern der Autorin waren einst durchaus reale Fälle, wie Falko feststellen muss. Doch obwohl sich im Fall der ermordeten Autorin schnell ein Tatverdächtiger ausmachen lässt, geht das Morden weiter und Falko ahnt plötzlich, dass sein Tatverdächtiger nur ein kleines Rädchen im Getriebe eines weitaus größeren Falles ist und seine Ermittlungen zu einem Wettlauf gegen die Zeit werden, da ein grausamer Serienkiller immer noch auf freiem Fuß ist und an einem geheimen Ort entführte, schwangere Frauen festhält….

Meine Einschätzung:

Als Krimi und Thrillerfan konnte ich an Petra Mattfelds Debütroman „Sekundentod“ einfach nicht vorbeigehen und ich bin im Nachhinein froh darüber, dass ich der Autorin und ihrer Geschichte eine Chance gegeben habe, da das Buch sich als absolut fesselnder, intensiver Thrillerschocker erwies, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

Ihr Romanheld ist der Kommissar Falko Cornelsen, der in Lüneburg ermittelt. Falko ist ein Ermittler mit Leib und Seele und kann auch zu Hause schlecht abschalten. Man erfährt in diesem ersten Band schon sehr viel über Falkos Privatleben, was mir sehr gut gefallen hat, denn so bekommt die Hauptfigur von Anfang an mehr Tiefe.
Seine Probleme im Privatleben spielen aber dennoch nur eine untergeordnete Rolle, denn gleich Falkos erster Fall (in diesem Roman) hat es in sich und forderte seine absolute Aufmerksamkeit.
Neben dem sympathischen Ermittler lässt die Autorin den Leser aber auch am Seelenleben des Killers und einer jungen entführten Frau teilnehmen. Abwechselnd wird die Story dann vorangetrieben- auf der einen Seite steht die durchaus spannend inszenierte Ermittlungsarbeit der Polizei, auf der anderen Seite das perfide Psychospielchen des Killers, das er mit seinen Opfern treibt und das hinsichtlich der Opfer einem grausamen Ballanceakt auf dem Hochseil ähnelt. Eine junge entführte Schwangere versucht jedoch, dem Killer die Stirn zu bieten und entpuppt sich dabei als mental äußerst stark und taff, trotz ihrer großen Angst, so dass „Kerstin“ fast noch ein wenig mehr in den Fokus des Lesers rückt, als Falko Cornelsen und zumindest in diesem Roman, daher zur eigentlichen Romanheldin wird.
Auch die Suche nach dem Killer und dessen Identität gestaltet sich spannend, so dass es der Autorin gelingt, den Spannungsbogen konstant aufrechtzuerhalten bis zum packenden Ende.

Fazit: Gelungener, nervenzerfetzender und unter die Haut gehender 1. Fall für Falko Cornelsen; nichts für Zartbesaitete. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 2. Juni 2015
Mein erster Kriminalroman.
Da ich keinen "Nachschub" hatte, musste ich mir das Buch einteilen. Es ist mir nicht leicht gefallen, da es mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich empfehle es gerne weiter und hoffe auf weitere Fälle rund um Kommissar Cornelsen.
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am 24. März 2014
Meine Meinung

Nachdem ich schon zwei historische Romane von der Autorin (unter dem Pseudonym Caren Benedikt erschienen) gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihren Krimi.
Der Klappentext hat mich von der Thematik sehr angesprochen, ebenso wie der Ermittler, den ich mir ein bisschen wie Hugh Jackmann vorgestellt habe. Ich weiß allerdings nicht was ich von diesen Profilern halten soll, die sich in den Täter hineinversetzen. Mir kommt das einfach generell etwas abgedreht vor und ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich funktionieren soll. Aber anscheinend klappt es, sonst gäbe es diesen Beruf schließlich nicht.
Das Buch wirft mehrere Fragen auf. Zum einen gibt es verschiedene Mordfälle – wie sind diese miteinander verknüpft? Die Krimiautorin wurde umgebracht – wie hängt dieser Mord mit den anderen zusammen? Wird Falko Cornelsen die verschwundenen Frauen noch rechtzeitig finden? Und was ist eigentlich mit seiner Frau los? Gerade die letzten 70 Seiten waren extrem spannend und es fiel mir schwer das Buch zu unterbrechen.
Die Handlung ist logisch aufgebaut, wenn auch teilweise etwas verworren und irreführend. Man fragt sich, wie das alles zusammenpasst. Außerdem bekommt man einen ausführlichen Einblick in Falkos Privatleben, wodurch der Ermittler greifbarer für den Leser wird. Diese Abschnitte haben dem Buch immer wieder ein bisschen der Spannung genommen, was auch gut so war. Ist die Spannung konstant hoch angelegt, dann kann das Lesen recht anstrengend werden. So hatte man einen Ruhepol in der Geschichte.
Falko wird als ein sympathischer Mann dargestellt, dem die Frauen auch nicht abgeneigt sind. Obwohl er verheiratet ist, lebt er für seinen Beruf. Er ist mit Herz und Seele Ermittler, gönnt sich bei einem Fall keine Pause und ist sehr fair zu seinem Team. Das bleibt leider im Hintergrund. Es sind einige interessante Charaktere dabei, über die man jedoch nicht mehr erfährt. Hier kann man dann nur auf einen 2. Band hoffen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und passt wunderbar zu diesem Krimi. Teilweise recht kurze Sätze, wodurch die Handlung angekurbelt wird. Man kommt so schneller in die Geschichte rein und lernt die Charaktere kennen. Wenn Falko Cornelsen sich in einen Täter reinversetzen möchte, dann zählt er von 200 rückwärts und das fand ich irgendwann leicht störend. Es kommt recht oft vor und jedes Mal wird runtergezählt. Außerdem stören so lange Wörter einhundertneunundneunzig den Lesefluss.
Bei Krimis und Thrillern fragt man sich oft, ob das etwas für einen ist. Die einen sind eher zartbesaitet, andere wollen vor allem Action und wieder andere brauchen Blut. Nein, blutig ist der Krimi nicht und die Morde werden gar nicht so ausführlich geschildert. Es geht einzig allein darum, wie die Menschen umgebracht wurden. Die Art und Weise ist grausam, da braucht man keine langen Erklärungen. Teilweise habe ich eine Gänsehaut bekommen, wie skrupellos Menschen handeln und dass sie daran auch noch Freude haben – das ist das Erschreckende bei diesem Buch.

Fazit

Dieser Krimi verspricht Gänsehaut und geht unter die Haut. Spannende und gut durchdachte Handlung, interessante Charakter und grausame Morde – Petra Mattfeldt ist ein tolles Krimidebüt gelungen, was schon nach einer Fortsetzung ruft.
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Hauptkommissar Falko Cornelsen wird zu einem grausamen Tatort gerufen. Eine bekannte Thriller-Autorin wurde nach ihrer eigenen Romanvorlage getötet, mit Sekundenkleber wurde ihr der Mund verschlossen und die Nasenlöcher verstopft. Bei der Durchsicht der bisherigen Bücher der Autorin kommt Cornelsen ein grausamer Verdacht, der sich bald erhärtet: Ein Serienkiller tötet nach den Romanvorlagen der toten Autorin Rebecca Ganter.

Falko Cornelsen ist ein etwas ungewöhnlicher Ermittler. Mithilfe von Autosuggestion steigert er an Tatorten so seine Konzentration, dass er alles um sich herum ausblenden und sich nur auf das Wesentliche konzentrieren kann. Auch versetzt der Profiler sich hierdurch in den Täter hinein. Seine eigenwilligen Ermittlungsmethoden werden von seinen Kollegen akzeptiert, da sie äußerst erfolgreich sind. Der Mittvierziger aus Norddeutschland hat eine beneidenswert hohe Aufklärungsrate. Und diese Ermittlungsmethoden benötigt Cornelsen nun auch dringend bei dem aktuellen, äußerst verzwickten Fall.

Durch einen entscheidenden Hinweis weisen die Spuren des Täters vom Norden Deutschlands in das rheinische Düsseldorf. Mit dem dort zuständigen Kriminaloberkommissar Harald Kunst arbeitet Falko Cornelsen bald eng zusammen, doch eine eindeutige Spur zu dem Mörder tut sich dennoch lange nicht auf. Dafür tauchen immer mehr Opfer des Serientäters auf. Neben den Ermittlungen der Kommissare verfolgt man in einem weiteren Erzählstrang auch die Taten eines Entführers. Dieser kidnappt schwangere Frauen und hält sie unter sehr unwürdigen Umständen gefangen. Inwieweit diese Entführungsopfer in Verbindung mit dem Mord an der Thriller-Autorin stehen, ist einem lange Zeit unklar. Doch je länger die Ermittlungen andauern und je mehr Details die Kommissare über das Leben von Rebecca Ganter herausfinden, lassen diese einen dann doch einige Vermutungen anstellen, die sich schlussendlich bestätigen. Doch dieses Wissen schmälert keineswegs die Spannung für den Rest des Krimis.

Petra Mattfeldt verzichtet in ihrem Krimi nicht auf blutrünstige Details, die eher schon an einen Thriller erinnern. Die Story beginnt mit dem Fund der toten Autorin und Petra Mattfeldt steigert praktisch von der ersten Seite an kontinuierlich die Spannung. Nur ganz selten flacht diese mal ein wenig ab, wenn die Autorin einem Einblick in das Privatleben ihres Ermittlers gibt. Dieser ist mit einer Kinderärztin verheiratet und führt offensichtlich eine glückliche Ehe. Aber eine vollkommen konfliktfreie Beziehung gönnt Petra Mattfeldt ihrem Kriminalhauptkommissar dann doch nicht. Die Krimihandlung entwickelt sich recht komplex und interessant, stellenweise werden einige Szenen der Leichenfunde sehr detailliert geschildert, was schon einen starken Magen erfordert. Mit ihrem einnehmenden, fesselnden Schreibstil gelingt es der Autorin zudem sehr gut, ihren Krimi packend zu erzählen und ihre Leser somit problemlos an die Geschichte zu binden.

Durch das regelmäßige Einblenden in das Privatleben von Falko Cornelsen lernt man diesen recht schnell kennen. Cornelsen lebt zwar für seinen Beruf, genießt aber auch sein Privatleben. Petra Mattfeldt schildert ihn als sehr sympathischen Menschen, der ein fairer und kollegialer Vorgesetzter ist, sein Team tatkräftig unterstützt und hartnäckig wirklich jeder noch so kleinen Spur nachgeht. Da der Fokus sehr auf den Profiler ausgelegt ist, bleibt sein Team im Gegenzug etwas blass. Es sind zwar interessante Charaktere, welche Petra Mattfeldt ihrem Ermittler zur Seite stellt, aber man erfährt viel zu wenig, als dass man eine konkrete Vorstellung über sie erhalten könnte.

Fazit: Gelungener Krimi mit einem etwas eigenwilligen Protagonisten und einer vielschichtig angelegten Story, welche bis zum Schluss sehr spannend bleibt.
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