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Kundenrezensionen

188
3,9 von 5 Sternen
Tödlicher Absturz: Julia Durants 13. Fall (Knaur TB)
Format: TaschenbuchÄndern
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2013
Auch ich zähle zu den Franz-Lesern, die gespannt auf dieses Buch waren. Der erste Durant-Krimi ohne Franz.

Zum Inhalt:
Ich werde an dieser Stelle keine weitere Inhaltsangabe machen, diese sind bereits in sehr guter Qualität in anderen Rezensionen zu finden :-) Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut, beginnt mit mehreren roten Fäden (2 Mord- bzw. Selbstmordfällen sowie die Perspektive des Täters), die schließlich zusammenlaufen. Als Nebenstrang verläuft die private Entwicklung von Julia Durant. Teilweise bedient sich der Author an der Klischeekiste "Arm vs. Reich", ist aber für mein Empfinden erträglich. Vielleicht liegt es daran, dass ich Frankfurt und seine gelebten Klischees live kenne ;-) Die Charaktere sind gut aufgebaut, mich stört allerdings ein wenig, dass einige, die eine zentrale Rolle im Geschehen spielen zu wenig beleuchtet werden. Am Ende blieben für mich einige Fragen offen. Der Spannungsbogen hört leider inmitten der Geschichte auf, das Ende war für mich vorhersagbar - und zwar nicht nur das "Wer" sondern auch das "Wie".

Die bekannten Charaktere haben sich gewandelt. Dies war aber schon zu Franz' Zeiten der Fall und ehrlich gesagt wäre es auch tragisch, wenn sich eine Person nicht innerhalb von Jahren etwas verändern würde. In dieser Geschichte rückt Durants Problembewältigung, die im letzten Buch vor etliche Längen gesorgt hatte, wieder in den Hintergrund. Sie selbst wird allerdings im Laufe der Geschichte unsympathischer. Hellmer verblasst neben ihr und macht den "Harry, hol schon mal den Wagen", die anderen Kollegen spielen keine wirklich große Rolle. Auch Berger hat leider sehr an Format verloren und stumpft ab zum erhobenen Zeigefinger "Denken Sie an Druck von oben". Schade.

Der Schreibstil:
Gut und flüssig lesbar, allerdings hat Daniel Holbe zwischendrin merkwürdige verquere Stilmittel eingesetzt, die meinen Lesefluss unterbrochen haben. Das fand ich nicht so toll. Ansonsten einfach gut. Nur an den Dialogen muss Herr Holbe noch ein wenig qualitativ nach legen, die empfand ich stellenweise als extrem platt und banal. Hier würde ich mir mehr Vitalität wünschen.

Mein Fazit:
Gefällt mir besser als der erste Franz/Holbe, auch wenn die Story mich nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt. Und wenn man die Erwartungen nicht zu hoch steckt, ist "Tödlicher Absturz" eine empfehlenswerte Alternative zum Fernsehprogramm.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2013
Schade.. lange auf den neuen Roman mit Julia Durant und ihrem Team gewartet und dann sehr enttäuscht worden. Es fehlt die Spannung, welche sich in den Romanen von A. Franz langsam aber stetig aufbaut hat. Die Figuren sind fremd, ohne Persönlichkeit und selbst die profanen ,,Salamibrote, Tomatensuppe und saure Gurken"- die beliebte Nahrung der Kommissarin, fehlt..Das Buch hat mich nicht mitgerissen, ich habe es gelesen und mich durch die Seiten quälen müssen. Auch die übrigen Personen im K11,die mittlerweile schon sehr vertraut und mit ihren eigenen Wesenszügen liebevoll von A. Franz gestaltet worden sind, verlieren sich komplett. Es ist klar, dass Herr Holbe einen anderen Stil wie A. Franz hat, aber gerade deswegen wäre es besser gewesen, er hätte ein eigenes ,,K11" erschaffen- mit Figuren,die seiner Feder entspringen und die er selber charakteristisch zeichnen kann.

Ich habe alle Bücher der Durant-Reihe im Schrank, aber ich glaube nicht, dass es sich lohnt, diese weiter zu verfolgen.
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2013
Ich war sehr gespannt auf die Fortsetzung der Julia-Durant-Reihe. Das erste Buch von Daniel Holbe unter dem Markennamen Andreas Franz fand ich nicht besonders gut. Aber jeder sollte eine zweite Chance bekommen.
Es fällt mir schwer, das Buch zu Ende zu lesen. Langatmige Dialoge von Anfang an, in einer Sprache, die vielleicht für Teenager geeignet ist, aber nicht für Julia Durant und Frank Helmer, eine künstliche Sprache, unnatürlich. Einerseits unvollständige Sätze, andererseits der Versuch poetisch zu klingen, grammatikalisch unsauber. Gruselig. Schade. Dafür sollte die Familie den Namen Andreas Franz nicht hergeben. Jeder, dem zuerst eines der beiden Bücher Holbe-Franz in die Hände fällt, kommt gar nicht mehr auf die Idee, den echten zu lesen. Hier ist nichts mehr von Andreas Franz drin, außer den Namen der Figuren. Deswegen Mogelpackung.
Am liebsten würde ich keinen Stern vergeben, aber das ist ja nicht möglich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2013
Als ein Autor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die vorkonzipierte bzw. unvollendeten Werke eines bestimmten Autors -
quasi als sein Ghostwriter zuende zu schreiben, tritt ein schwieriges 'Erbe' an.
Daniel HOLBE hat sich mit Andreas FRANZ an eine besonders schwierige Herausforderung gewagt, denn dieser ist m.E. ein ganz
besonderer Autor mit einem Schreibstil, der in seiner Bildhaftigkeit und Lebensigkeit schwierig nachzuahmen ist.
Dieses ist nur möglich, wenn es HOLBE gelingt, sich in gewisser Weise in FRANZ's Seelen-Befinden hineinzuversetzen.
Das ist ihm für mein Dafürhalten leider nicht so recht gelungen.

Vielleicht liegt es ja auch an dem Thema, das der Autor gewählt hat, daß es nicht zum Aufbau der bei FRANZ sonst üblichen Spannung gereicht hat?
Manche Sequenzen, die wohl bei dem 'Original' zur Steigerung der Spannung beigetragen hätten, haben bei diesem Roman meine Geduld stark strapaziert.

Sämtliche Romane von Andreas FRANZ habe ich gelesen, die nun meinen Privat-Bestand an Kriminal-Romanen zieren.

Ich hege immer noch die Hoffnung, daß Daniel HOLBE in sein 'Erbe' überzeugend hineinwächst, und der nächste FRANZ & HOLBE besser gelingt - bis zum Herbst 2013 ist dafür die Zeit gegeben.

Wenn nicht, dann war's das.

Behalten wir den unverkennbaren Andreas FRANZ in guter Erinnerung und als Maßsteb dafür, wie man gute Krimis schreiben kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2013
Meinung

Das Buch habe ich von meiner Mum bekommen, die völlig begeistert von dieser Story war. Also war klar das ich dieses Buch sehr schnell lesen wollte, was ich dann auch tat. Die Story fängt eigentlich belanglos an. Ein hohes Tier was sich mit einer Prostituierten vergnügt. Kommt alltäglich vor. Danach legt Daniel Holbe doch ein etwas schnelleres Tempo vor, an dem doch einige Sachen auf einmal passieren.

Hier finde ich aber das rasante Tempo gar nicht schlimm, denn Holbe hält es so, dass der Leser auf jeden Fall gut mitkommt. Mit diesem Tempo jedoch, schafft es der Autor den Leser an das Buch zu fesseln, weil man einfach zu neugierig ist, wie es denn weiter geht. Wäre nicht ein anderes Buch dazwischen gekommen, dann hätte ich auch diesen Franz-Roman in weniger als zwei Tagen durch gehabt, denn mich hat das Buch echt mitgerissen.

Was mich ein kleinwenig gestört hatte, dass die Julia Durant als launische Zicke dargestellt wurde. Klar hat der Autor auch gezeigt, dass sie ein Mensch mit Gefühlen ist, aber so bald Julia Durant in ihre Arbeit vertieft war, kam sie immer patzig, launisch und zickig rüber, irgendwie hat mich das ein wenig genervt. Vielleicht kam es bei mir auch nur dumm an, keine Ahnung.

Daniel Holbe schreibt unter dem Namen Andreas Franz. Ich finde das setzt er auch gut um, denn der Schreibstil ist dem von Andreas Franz sehr ähnlich, dennoch sind Unterschiede vorhanden, die mich zwar nicht wirklich stören, aber die das Buch eben nicht zu einem 100%igern Franz machen. Daniel Holbe neigt manchmal dazu, zu detailliert zu beschreiben. Wie sagt man so schön: “weniger ist manchmal mehr” und da muss Daniel Holbe noch ein wenig an seinem Stil arbeiten. Dennoch hat der Autor meinen Respekt. Andreas Franz war ein großer deutscher Autor und in seine Fußstapfen zu treten ist bestimmt nicht einfach.

Fazit

Auch dieser Band aus der Julia-Durant-Reihe ist wieder gelungen, Es hat zwar kleine Makel, für die ich auch einen Stern abziehe, aber ich finde Daniel Holbe macht das schon recht gut und er kann durch seine Erfahrungen nur noch besser werden.

Ich spreche eine Kaufempfehlung für alle Krimi-Fans aus und wünsche viel Spaß beim Lesen.

© leseelfe.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Krimi „Tödlicher Absturz“ ist das erste Buch aus der Julia-Durant-Reihe von Andreas Franz, welches Daniel Kolbe ohne eine Vorlage aus der Feder von Andreas Franz geschrieben hat. Daniel Kolbe hat die Reihe um die Ermittlerin Julia Durant fortgesetzt und lässt sich auch sehr gut ohne bisherige Kenntnisse aus den vorherigen Büchern aus dieser Reihe lesen.

In dem Prolog fährt ein Mann in einer eiskalten Nacht recht verstört mit einem Taxi am Main in Frankfurt entlang. Kurz darauf springt er von einer Brücke.
Nach Silvester wird im Bankenviertel eine junge Frau tot in einem Müllcontainer gefunden. Kurz darauf stellt man fest, dass diese sich prostituiert hat und einen bekannten Kunden hatte. Dieser ist ein großer Fisch und hat sein Büro direkt in dem Gebäude zu dem Müllcontainer. Ein Zufall? Das Team von Julia Durant nimmt sich Karl von Eis vor, doch dieser hat sofort seinen Anwalt Manduschek alarmiert. Kurze Zeit später wird eine Frau tot in der Badewanne gefunden. Vielleicht ein Suizid? Ist es ein Zufall, dass diese Frau und ihr Mann aus denselben Kreisen kommen, wie auch von Eisner? Das Team um Julia Durant ermittelt in alle Richtungen und es ist nicht immer einfach, die Zusammenhänge zu erkennen, denn in dieser Branche scheint es einige Geheimnisse zu geben.

Der 13. Fall von Julia Durant stammt aus der Feder von Daniel Holbe. Sein Schreibstil ist angenehm zu lesen und ist recht flüssig. Von Anfang an wird ein Spannungsbogen erzeugt und im Verlauf des Buches weitergeführt. „Tödlicher Absturz“ war mein erstes Buch aus der Reihe und ich bin gut in die Geschichte mit den jeweiligen Personen hineingekommen. Die Personen wirken sehr real und lebendig. Man hat auf Grund des Perspektivenwechsels einen guten Einblick in die Geschichte und die jeweiligen Personen. Auch erfährt man die Beweggründe des Täters, welches das Ermittlungsteam noch nicht hat und fiebert mit, wenn ermittelt wird. Dies nimmt etwas die Spannung, da man schon recht früh erfährt, wer der Täter ist und man eine Ahnung über seine Beweggründe bekommt. Leider bin ich mit der Art von Julia Durant nicht richtig warm geworden. Das kann aber daran liegen, dass dies mein erster Fall von ihr war und sie im Verlauf der Reihe schon einiges erleben und einstecken musste. Mir persönlich war sie teilweise etwas zu launisch. Auch das Ende hat mich etwas enttäuscht. Mir persönlich kam es ein bisschen platt vor. Die Art der Lösung wurde schon sooft in andere Kriminalromanen vorgezogen und eine andere Lösung hätte mir besser gefallen. Hierbei werde ich aber nicht näher auf das Ende eingehen, da ich nicht spoilern möchte.

Mein Fazit ist, dass dies ein durchaus solider Kriminalroman ist, der leider durch das Vorwegnehmen des Täters etwas Spannung aus dem Buch nimmt. Doch durchaus lesenswert und es macht Spaß, das Buch zu lesen und die Ermittlungsarbeiten des Teams zu verfolgen.
Ich würde diesem Buch 3,5 Sterne geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2013
Julia Durants 13. Fall beginnt mit einem Toten. Im Prolog springt ein Mann von einer Brücke in den Tod. Doch die Ermittlungen beginnen erst mit dem brutalen Mord einer jungen Frau, die als Callgirl dem bekannten Finanzhai Karl von Eisner zu Diensten war und deren Leiche ausgerechnet in einem Container auf dem Wirtschaftshof des Firmengebäudes abgelegt wurde. Eisner hat kein Alibi, doch Durant und ihr Team heften sich an seine Fersen und nehmen sein Umfeld auseinander. Kurze Zeit später wird die Ehefrau eines Geschäftspartners von Eisners in der Badewanne tot aufgefunden. Erst sieht es nach Selbstmord aus, aber die weiteren Untersuchungen ergeben ein ganz anderes Bild. So langsam zieht sich die Schlinge zu, und Julia Durant und ihr Team heften sich an die Fersen des wirklichen Täters, der mit der Polizei ein Katz und Maus-Spiel inszeniert hat.
Daniel Holbe ist mit seinem Fortsetzungsband Tödlicher Absturz" in wirklich große Fußstapfen getreten, die Andreas Franz mit dieser Reihe hinterlassen hat. Da ich alle Bücher des verstorbenen Autors sehr gut kenne, ist mir ein Vergleich diesbezüglich also durchaus zuzutrauen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Auch der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn des Buches gut gesetzt und einige Zeit gut gehalten. Leider lässt dieser aber zur Mitte des Buches ziemlich nach, da der Leser spätestens da schon weiß, wer der Täter ist. Der Rest des Buches ist nur noch reine Ermittlungsarbeit, bis auch das Polizistenteam dahinter kommt. Auch die Charaktere um Julia Durant, sei es nun ihr Partner Hellmer oder die übrigen Kollegen kommen nur recht sporadisch vor und werden gar nicht eingehender beschrieben, was mir irgendwie gefehlt hat, ist man doch aus anderen Bänden gewohnt, mehr von ihrem jeweiligen Leben zu erfahren.
Für mich als Fan der Andreas-Franz-Bücher war dieser Krimi eher eine Enttäuschung. Der Plot war eigentlich sehr gut ausgedacht, allein die Umsetzung hat da nicht geklappt. Für mich muss ein guter Krimi die Spannung bis zum Schluss beinhalten, als Leser möchte ich mit raten, wer der Täter sein könnte und nicht schon vor den Ermittlern wissen, wer zu suchen ist. Deshalb gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung. Eigentlich schade...
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2013
Wenn ich früher hörte, es sei ein neuer Andreas-Franz-Kriminalroman im Buchhandel, lief ich in freudiger Erwartung los und kaufte es. Nach dem ersten Franz/Holbe-Band dachte ich nur so: Nein, das ist nicht die Qualität, die ich von dieser Reihe kenne und mir erhofft habe. Als ich 'Tödlicher Absturz' im Buchhandel sah, musste ich zweimal überlegen, ob ich mir das Buch kaufe oder nicht - das habe ich bei dieser Reihe noch nie bei mir erlebt!
Aber ich wollte ihm eine Chance geben und erwarb es. Aus diesem Grund versuchte ich auch ohne jegliche Erwartungshaltungen ran zu gehen. Ich wünschte mir einen sprachlich ausgefeilten, interessanten und tiefgehenden Schreibstil, der nicht einfach nur platt und einfach ist. Doch schon die ersten Seiten waren ernüchternd. Verschlang ich sonst jeden Band teilweise innerhalb einer Nacht, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte, wissen wollte, wie es weiter ging, muss ich mich nun förmlich dazu zwingen, es in die Hand zu nehmen und zuende zu lesen!
Julia scheinbar verbittert und nur noch am Rumkritisieren, Frank findet sich damit ab, ihr Handlanger zu sein... Verwirrende, unnötige Dialoge, in denen nicht wirklich klar wird, weshalb der Autor sie ausgerechnet an dieser Stelle einbringt (Platzfüller?). Nein, ich hab mehr erwartet!

'Tödlicher Absturz' - dazu kann man nur sagen: Nomen est Omen! Ob ich mir das bereits angekündigte neue Werk im September kaufen werde, weiß ich nicht. Aber wer die Bücher von Andreas Franz liebt, seinen Schreibstil und die Dynamik zwischen Frank, Julia, Berger und Co., dem empfehle ich, die Finger davon zu lassen. Oder es ungelesen ins Bücherregal zu stellen, um zumindest den Anschein zu haben, alle Werke zu haben. Aber außer dem Plot und den groben Zügen der Charaktere findet sich in diesem Werk kein Andreas Franz mehr! Wenn die Frau von Andreas Franz damit zufrieden ist, dann ist es die eine Sache - aber als Fan muss ich sagen, dass es nicht mehr das Erlebnis ist, das man früher bei Büchern dieser Reihe hatte.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2013
Zitat: " Es war wie im Mittelalter. In den erhabenen Burgen verschanzte sich die Elite gegen den Pöbel und blickte voller Verachtung auf ihn Hinab" . Zitat Ende.

Dieser rote Faden läuft durch die gesamten 476 Seiten: Die Reichen sind böse. Die Reichen sind gemein und gehen über Leichen. Die Reichen sind unangreifbar. Die Reichen tragen Pelz, Kaschmir und handgefertigte Schuhe. Kurz: den Reichen sollte man es mal so richtig zeigen und sie von ihrem hohen Ross herunterholen.

Die Armen/der Pöbel ist gut. Die Armen werden erbarmungslos benutzt/ausgebeutet, sie müssen für die Reichen arbeiten. Die Armen tragen abgetragene Wintermäntel und die Kommissarin gar eine Pudelmütze.

Dieses Buch trieft vor Sozialneid und Klischees. Die Sprache ist äußerst enfach gehalten, auch ein Absolvent von "Deutsch für Anfänger" könnte jedes Wort mühelos verstehen; das Werk enthält nicht das simpelste Fremdwort.

Frank Hellmer hat seine Persönlichkeit verloren, er ist zu Julias bedingungslosen Adlatus mutiert. Julia war schon in den Werken von Andreas Franz "eigen" - bei Holbe wird sie zur unsympathischen, besessenen Zicke.

Andrea Sievers und Julia Durant trinken gelegentlich ein "Käffchen " miteinander....... ich habe noch auf das Wort "Tschüssikowski" gewartet, das allerdings hat Holbe uns erspart.

Vielleicht im 14. Fall - dann aber ohne mich.

Für die Story als solche, trotzdem 3 Punkte.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2013
Zur Story:

In der Silvesternacht wird Lara Emmels ermordet und einige Tage später in einem Containerhof im Frankfurter Bankenviertel von einem Hausmeister aufgefunden.
Julia Durant, Frank Hellmer und Team ermitteln und die erste Spur führt direkt in die oberste Chefetage der Bank.

Doch bald gibt es die nächste tote Frau. Ehefrau und Geschäftspartnerin eines exklusiven Anlageberaters, der auch politisch sehr engagiert ist.

Es deutet zunächst alles auf Selbstmord, doch Julia Durant zweifelt daran und auch die Untersuchungen von Rechtsmedizinerin Andrea Sievers bestätigen diesen Verdacht.

Nun gibt es zwei Fälle zu ermitteln.

Doch schon bald wird klar, das die Spuren der Vergangenheit die beiden Fälle zusammenführen.

Meine Meinung:

Dies ist der erste Fall, den Daniel Holbe alleine und ohne Vorlage des verstorbenen Autors Andreas Franz geschrieben hat.
Natürlich war ich deswegen noch gespannter wie es mir gefallen wird.

Das es anders als die anderen Fälle sein wird, war mir klar und insgeheim hoffte ich es sogar.

Natürlich liebte ich alle Andreas Franz-Krimis, ganz besonders die Julia Durant-Reihe.
Doch wäre es nicht sehr verwunderlich, wenn Daniel Holbe exakt die gleiche Erzähl,Schreib, und Ausdrucksweise wie Andreas Franz hätte?
Jeder Autor ist einmalig und das ist gut so. Sonst könnte jeder alles schreiben und wäre das nicht unendlich traurig und langweilig?

Von daher war ich ganz unvoreingenommen und freute mich auf ein Wiedersehen von Julia Durant & Co.

Und ich muss sagen, ich fand die Story samt allen Handlungen sehr spannend und gut erzählt.
Bis kurz vor dem Ende konnte man sich nicht ganz sicher sein, was es denn nun mit dem Täter auf sich hat und warum alles so geschehen musste, wie er es wollte.

Gut, für meinen persönlichen Geschmack hätte es ruhig noch etwas blutiger und fieser zugehen können, aber das tat der Spannung auch keinen Abbruch.

Julia Durant hat sich etwas verändert. Was aber sicher ihrer persönlichen Verfassung zuzuschreiben ist. Das hat nicht nur mit ihrer traumatischen Vergangenheit zu tun, nein, sie hat persönliches zu klären, weiß aber nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist.
Von daher kommt sie ab und an etwas auf brausend rüber. Sicher auch, weil sie in ihrer Lebensart einiges verändern möchte, was sich nicht immer als so einfach heraus stellt. Aber trotz allem fand ich sie persönlich immer noch unheimlich sympathisch.

Alles in allem, hat mir der
13. Julia Durant-Fall sehr gut gefallen und mein Lob geht an Daniel Holbe.
Eine Art "Nachfolge", gerade in so große Fußstapfen, ist sicher alles andere als leicht und man kann es schließlich nicht allen recht machen.
Die Geschmäcker sind eben verschieden.

Mich jedenfalls hat der Krimi sehr gut unterhalten und ist für mich mehr als empfehlenswert!
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