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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange ersehnter zweiter Teil der Auswanderungssaga!
Auf den zweiten Teil des Autorenpaares Iny Lorenz habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Natürlich wollte ich wissen, wie es dem jungen Paar Gisela und Walther nach der Auswanderung von Preußen nach Amerika ergeht. Und ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser zweite Teil der Geschichte noch besser gefallen hat (auch für den ersten Teil hatte ich schon...
Vor 12 Monaten von miraculum veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige Kriegsstrategien
Gisela und Walter kommen ins damals noch mexikanische Tejas (heute Texas). Auf dem ihnen zugewiesenen Land bauen Sie sich als Siedler ein Leben auf. Doch ihr vielversrpechender Neustart wird getrübt von den damaligen politischen Verhältnissen. Mexiko und Nordamerika rangeln um den Staat Tejas und auch die Indianer verfolgen ihre eigenen Interessen. Auch privat...
Vor 11 Monaten von Patrici A. veröffentlicht


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange ersehnter zweiter Teil der Auswanderungssaga!, 30. März 2014
Von 
miraculum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf den zweiten Teil des Autorenpaares Iny Lorenz habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Natürlich wollte ich wissen, wie es dem jungen Paar Gisela und Walther nach der Auswanderung von Preußen nach Amerika ergeht. Und ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser zweite Teil der Geschichte noch besser gefallen hat (auch für den ersten Teil hatte ich schon fünf Sterne vergeben). Meistens war es so, dass mir bei mehreren Teilen der erste immer am besten gefiel, diesmal gab es im zweiten Teil für mich eine eindeutige Steigerung an Spannung und Dramatik. Ich konnte dieses Buch von Anfang an nicht mehr aus der Hand legen.

Nachdem Gisela und Walther in Amerika angekommen waren, erhielten sie ein Stück Land in der mexikanischen Provinz Tejas. Hier müssen sie sich in einer harten, entbehrungsreichen Zeit ein neues Zuhause und völlig ungewohntes Leben aufbauen. Zudem lauern in der Wildnis einige Gefahren wie giftige Tiere (Schlangen) und vor allen Dingen Indianer. Walther behält bei einer Begegnung mit den gefürchteten Komantschen die Nerven und kann sogar Handel mit ihnen betreiben. Dies erweist sich als sehr hilfreich, als Gisela ihren ersten Sohn auf die Welt bringt und ihn nicht stillen kann. Walther kann bei den Komantschen die Indianerin Nizhoni als Amme für seinen Sohn kaufen. Die junge Indianerin erweist sich in vielen schwierigen Situationen als wahrer Segen für die junge Familie. Als Walther dann auch noch in den Krieg gegen den Diktator Santa Ana ziehen muss, ist Nizhoni unersetzbar für die zum zweiten Mal schwangere Gisela, die auf einer kräftezehrenden Flucht ihr zweites Kind zur Welt bringen muss.

Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht verraten, allerdings kann ich sagen, dass sich die Ereignisse in diesem Buch nicht erst am Ende überschlagen. Dieser zweite Teil ist aus meiner Sicht an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Wer den ersten Teil des Buches nicht gelesen hat, kann den zweiten Teil auch unabhängig lesen, da die Ereignisse des ersten Teils in einigen Rückblenden gut integriert sind. Insgesamt kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für historische Romane interessiert und für das Leben der Einwanderer bzw. Siedler im Amerika des 19.Jarhunderts. Der historische Hintergrund wurde von Iny Lorenz wie immer gut recherchiert und in eine tolle fiktive Geschichte eingebettet. Ich wünsche allen viel Spaß und Spannung beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 2 der Auswanderersaga, 15. April 2014
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Die Auswanderersaga um Gisela und Walther geht in die zweite Runde. Teil 1 mit dem Titel „Das goldene Ufer“ hatte mich schon fasziniert und so war klar, dass ich auch den weißen Stern lesen würde, wenn er erscheint.

ACHTUNG:

Band 3 und 4 sind auch schon für die nächsten beiden Jahre geplant.

Das Buch ist als eine Sonderausgabe in einer besonderen Ausstattung zu erwerben, die mir persönlich sehr gut gefällt. Der Knaur Verlag hat einige seiner Autoren und deren Bücher mit diesen Sonderausstattungen anlässlich des Jubiläums versehen.

Inhalt und Gliederung:
================

Das Buch ist in 9 Teile gegliedert und erhält im Anschluss an die fiktive Handlung einen historischen Überblick zu den wahren Begebenheiten, die in die fiktive Handlung eingebunden sind.

Wir befinden uns im 19. Jahrhundert in Amerika. Von Preußen geflüchtet waren Gisela und Walther und befinden sich nun in Tejas, einer mexikanischen Provinz. Gisela ist schwanger und Walther hat es nicht leicht, er hat es mit den Komantschen zu tun, die nicht nur er allein fürchtet.

Die beiden bekommen einen kleinen Sohn und nun ist es gut, dass sie friedlich zum Stamm stehen, da ihnen dies ermöglicht, Nizhoni sozusagen zu kaufen, damit sie Josef stillen wird. Nizhoni – eine junge Indianerin – hat Angst vor Walther – dennoch ist sie Gisela freundschaftlich zugetan.

Nicht lange aber bleibt es friedlich, es beginnt ein erbitterter Krieg, den Santa Ana – der Diktator – auf dem Gewissen hat. Die Siedler und die Teja werden gegeneinander stehen und sich bekämpfen, aber auch hier kann die Freundschaft zwischen Nizhoni und Gisela hilfreich sein. …

Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, um nicht die Spannung vorwegzunehmen.

Walther und Gisela stehen sozusagen stellvertretend für viele Deutsche, die damals ausgewandert waren. Tejas – heute Texas – spielt neben der Geschichte der Indianer eine große Rolle im historischen Roman des Autoren-Paares. Wie immer haben sie es perfekt geschafft, Historie in einer spannend fiktiven Handlung einzubinden und ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Dieses Mal ist es kein Mittelalterroman, dennoch absolut spannend, historisch topp recherchiert mit vielen interessanten Aspekten versehen und in die fiktive Handlung informativ eingebunden.

Im Anschluss an den historischen Kontext und dessen Erläuterungen gibt es noch die Auflistung der fiktiven und der historischen Persönlichkeiten.

Die Charaktere und Szenen sind entsprechend detailliert dennoch aber irgendwie auch kompakt beschrieben, so dass es absolute Spannung ist, die man geboten bekommt und absolut an keiner Stelle kommt Langatmigkeit auf oder gar Langeweile. Man kann sehr gut ausmachen, wer gut und wer böse ist, und man kann sehr gut die fiktive Handlung in die realen historischen Geschehnisse einordnen.

Ein wirklich spannender historischer Leckerbissen aus der Feder von Iny Lorentz, wie ich es nicht anders erwartet hatte. Absolut lesenswert !!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der weiße Stern von Iny Lorenz, 11. Juli 2014
Von 
Nina Benger "avalons_darling" (C-R, NRW, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Ich hatte das große Glück, dass Buch "Der weiße Stern" von Iny Lorenz als Rezensionsexemplar zu erhalten. Teil 1 keine ich leider nicht. Aber schnell stellte sich zum Glück heraus, dass es nicht dringend notwendig ist. Man kommt sehr schnell in Teil 2 herein. Sicherlich versteht man den einen oder anderen Hinweis in der Geschichte nicht. Das ist jedoch für den Lesegenuss an sich nicht schlimm.

Nach langer Zeit war es auch wieder mal Zeit für einen historischen Roman, nachdem ich zuletzt meistens mit Thrillern und Krimis beschäftigt war. Die Auswanderer-Saga ist hierbei natürlich noch wieder etwas anderes, als die sonstigen historischen Romane, die ich lese. Da ich mich früher aber intensiv mit der frühen Geschichte der USA und insbesondere mit den Indianern und den ersten Siedlern beschäftigt habe, konnte ich mich schnell in den historischen Hintergrund einfinden.

Für mich war es zudem das erste Buch von Iny Lorenz überhaupt. Ich finde den Schreibstil sehr gut und flüssig zu lesen. Man fühlt sich ohne Probleme in die Geschichte ein.

Die Entwicklung Texas mitzuerleben, war sehr spannend - von Mexikanischer Provinz zu Staat der USA. Auch die verschiedenen historisch belegten Persönlichkeiten, die auftauchten, waren gut in die Geschichte eingearbeitet.

Die verschiedenen Charaktere der Geschichte sind gut herausgearbeitet worden. Man konnte sich die einzelnen Personen mit Ihren Eigenheiten gut vorstellen. Beeindruckend fand ich die Offenheit Walthers gegenüber den Mexikanern und den Indianern.

Was ich nicht erwartet habe und mich erstaunt hatte, war, dass Gisela verstirbt. Ich hatte eigentlich angenommen, sie sei der Hauptcharakter der Geschichte und würde definitiv überleben. Ich bin nun ehrlich gespannt, wie es mit Walther und Nizhoni weitergeht. Ich spiele derzeit mit dem Gedanken, mir den ersten Teil "Das goldene Ufer" zu holen und somit die Zeit bis zum dritten Teil, der ja noch folgen soll, zu überbrücken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der weiße Stern, 2. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Walther und Gisela haben endlich ihr Ziel erreicht und können ihr Land in der mexikanischen Provinz Tejas in Besitz nehmen. Das Leben ist ganz besonders für die schwangere Gisela hart und ungewohnt und sehr oft kommt sie an ihre Grenzen. Walther versucht mit allen Mitteln die Farm zu halten und macht, da er fairen Handel betreibt, auch mit den gefürchteten Komantschen gute Geschäfte. Nichtsahnend, dass dieser Umstand später seinem Sohn das Leben rettet, denn Gisela kann ihren neugeborenen Sohn nicht stillen und aus diesem Grund versucht Walther händeringend eine Amme zu finden. Diese findet er bei den Komantschen. Die Indianerin Nizhoni erweist sich als Glücksgriff für die Familie, denn die gemächlichen Jahre sind bald vorbei und Walther muss gegen den Diktator Santa Ana in den Krieg ziehen. Die zum 2. Mal schwangere Gisela muss mit ihrem Sohn und Nizhoni von der Farm fliehen und wieder ist es Nizhoni, die der Familie das Leben rettet.
Den Anfang des Buches fand ich noch so lala, doch dann packte mich die Geschichte und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Den ersten Teil der Auswanderungsaga kenne ich leider nicht, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Auch ohne Vorkenntnisse ist das Buch gut zu lesen. Das Leben der Einwanderer im 19. Jahrhundert ist sehr gut recherchiert und man erhält am Ende des Buches auch einiges an Hintergrundwissen. Für Historienfans kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe 4 Sterne
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige Kriegsstrategien, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gisela und Walter kommen ins damals noch mexikanische Tejas (heute Texas). Auf dem ihnen zugewiesenen Land bauen Sie sich als Siedler ein Leben auf. Doch ihr vielversrpechender Neustart wird getrübt von den damaligen politischen Verhältnissen. Mexiko und Nordamerika rangeln um den Staat Tejas und auch die Indianer verfolgen ihre eigenen Interessen. Auch privat läuft nicht alles gut bei den beiden. Gisela bringt zwar einen gesunden Sohn zu Welt, kann diesen aber nicht stillen. Mit viel Glück und Verhandlungsgeschick findet Walter in der Indianerin Nizhoni eine Amme für seinen Sohn. Nizhoni erweist sich durch ihren sicheren Instinkt auch im weiteren Verlauf der Handlung als große Hilfe für die Familie. Da sich Walters und Giselas Wege durch die Kriegswirren trennen, ist das Buch in zwei parallelel verlaufende Geschichten geteilt, die von Gisela und die von Walter, der in den Krieg zieht. Giselas Geschichte fand ich sehr schleppend. Sie hat mich diesmal gar nicht berührt, was ich aus den anderen Büchern der Autoren überhaupt nicht kenne. Am schlimmsten aber fand ich die Geschichte aus Walters Sicht. Reine strategische Kriegsführung. Für diejenigen die sich dafür interessieren sicher interessant, für die die es nicht interessiert leider sehr langweilig. Ich hoffe, dass es im dritten Teil wieder mehr um persönliche Geschichten geht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mal anders, 17. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser etwas andere Roman des Schriftstellerpaares zeigt die "typisch deutsche Einstellung", die sich viele wünschen - fleißig, ehrlich, treu. der historische Hintergrund ist wie immer gut recherchiert. Das Ende ein schönes Märchen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hatte mich sehr auf diesen Band gefreut, 9. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Ich hatte mich sehr auf diesen Band gefreut, da ich trotz fundierten Fachwissens immer wieder gerne diesbezügliche Romane lese.
Die Geschichte von Texas und Quarter Horses sind mir bestens vertraut. Daher ärgert mich sehr, dass Pferde zu 70% als Gäule bezeichnet werden. Da Pferde in der neuen Welt insbesondere bei den Siedlern einen sehr hohen Stellenwert einnahmen, hätten sie diese niemals so bezeichnet und es ist auch heute noch nicht üblich. Vielleicht sollten sich die Autoren etwas besser mit der diesbezüglichen Fachterminologie vertraut machen, bevor das nächste Buch fertig ist. Man kann nicht einfach die in Europa übliche Sprache 1 zu 1 übernehmen, wenn man ein solches Buch schreibt.
Auch die Story plätschert mühselig dahin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der weisse Stern-Roman, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Bin einfach ein Iny Lorenz-Fan,habe jedes Buch der Lorenz-Familie,liebe historische Romane,auch wenn Ähnlichkeiten auftreten,gedrucktes Papier ist immer noch mein Favorit,Lesen ist grossartig.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung, der Auswanderer - Saga!, 10. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
„Der weiße Stern“ ist der 2. Band der Auswanderer – Saga von Iny Lorentz. Geschichtliche Hintergründe, Geschehnisse und Personen des 19. Jahrhunderts sind mit fiktiven Personen bestückt, die das Leben der damaligen Zeit, des Wilden Westens, sehr gut veranschaulichen. Der flüssig zu lesende Schreibstil, lässt den Leser das Buch kaum aus den Händen legen. Hinter "Iny Lorentz" verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, deren Bücher ich immer begeistert verschlinge.

Inhalt:
Der deutsche Walther Fichtner und seine schwangere Frau Gisela haben sich in Tejas (heutige Texas, das damals noch zu Mexico gehörte) niedergelassen. Als sein Sohn Josef auf die Welt kommt, kann Gisela ihren Sohn nicht stillen. Von den Komantschen, mit denen Walther freundschaftlich Handel treibt, bekommt er die junge Indianerin Nizhoni als Amme. Nizhoni wird Gisela eine große Hilfe und Freundin. Während Walther seine Farm vergrößert, breiten sich Unruhen zwischen den Americanos und Mexikaner aus. Die europäischen Siedler müssen sich entscheiden, auf welche Seite sie im Kriegsfall stehen. Walther steht im Unabhängigkeitskrieg von Texas (1836) auf der Seite von Sam Houston. Die erneut schwangere Gisela, Nizhoni und der kleine Josef müssen sich alleine durch die Prärie flüchten, um den Angriffen und Schändungen der mexikanischen Armee unter Präsident Santa Ana, zu entgehen. Nach dem Entscheidungskampf am San Jacinto, macht sich Walther auf die Suche nach seiner Familie.

Das Buch ist in 9 Teile untergliedert und diese sind in weitere Kapitel eingeteilt. Der Anhang beinhaltet ein Personenverzeichnis der Romanfiguren, ein historisches Personenverzeichnis, Glossar und einen kurzen geschichtlichen Überblick der damaligen geschichtlichen Begebenheiten.
Der unterhaltsame, historische Roman erhält von mir die Note: „ausgezeichnet“. Der 2. Band hat mir noch besser gefallen, als der 1. Band.
Ich freue mich drauf, wie die Geschichte der Auswanderer weitergeht.
(Afrikafrau = Kitabu)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der weiße Stern, 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Sterne sind oft Verbindungspunkte für Menschen, die sich lieben, sich aber wegen großer Entfernungen nicht sehen können. So auch für Walther und Gisela, die nach ihrer Auswanderung ins ferne Amerika erneut durch einen Krieg auseinander gerissen werden.

Ein Jahr nach „Das goldene Ufer“ hat das Autorenehepaar Iny und Elmar Lorentz den zweiten Band der großen Auswanderersaga herausgebracht. So können wir Leser haarklein miterleben, wie es den Familien erging, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Amerika ein ruhigeres Leben in Freiheit erhofften. Sie trafen nicht nur auf Land, das mit viel Mühe urbar gemacht werden musste, sondern mussten sich auch gegen Indianer und andere Feinde verteidigen.

In diesem Roman ist „Tejas“, das spätere Texas, noch ein Spielball zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Dadurch ist Walther und Gisela, die der Leser bereits im ersten Band begleiten konnte, die gewünschte Ruhe zum Leben nicht vergönnt. Weil sie schon als Kinder mit dem Krieg (damals noch in Europa) vertraut wurden, wissen sie sich zwar zu helfen, doch leichter ist das Leben deshalb noch lange nicht.

Es fordert auch ohne Krieg seinen Tribut: Giselas erste Schwangerschaft und Geburt kosten sie sehr viel Kraft. Dazu kommt, dass sie ihr schwächliches Kind nicht stillen kann. Zum Glück hat sich Walther mit den in der Nähe lebenden Indianern gut gestellt und tauscht bei ihnen Nizhoni ein, eine Amme, die sich zur besten Freundin von Gisela entwickelt. Sie kennt das Leben in der Prärie und weiß sich in vielen Situationen zu helfen. Nur die anderen Siedlerfrauen verachten Nizhoni als dumm und ungebildet. Eine Einstellung, die die notwendig gewordene Flucht erschwert.

Zur selben Zeit kämpfen Mexikaner und Texaner gegeneinander. Abwechselnd begleiten wir Leser einmal die Männer und dann wieder die Frauen.

Das Buch ist in gewohnter Manier leicht lesbar. Die Charaktere der Figuren sind gut ausgearbeitet. Nur - wer wie ich - nicht gerne Kriegsgeschichten liest, wird sich mit ein paar Längen herumplagen müssen. Da merkt man deutlich Elmar Lorentz' Interesse am Wilden Westen.
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Der weiße Stern: Roman (Knaur TB)
Der weiße Stern: Roman (Knaur TB) von Iny Lorentz (Taschenbuch - 1. April 2014)
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