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5.0 von 5 Sternen Hochspannung mit Harry
„Der Widersacher“ ist die Nummer siebzehn in der Reihe mit Michael Connellys Hauptfigur Harry Bosch, dem LAPD Detective mit jeder Menge Ecken Kanten. Mittlerweile arbeitet er bei einer „Cold Case“ Unit, einer Abteilung, die sich mit ungelösten Fällen beschäftigt. Gemeinsam mit seinem neuen Partner Chu versucht er, Licht ins Dunkel...
Vor 6 Monaten von Hamlet veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Geschichte, allerdings handwerklich gut rübergebracht
Mit Michael Connelly hatte ich bisher immer so meine liebe Mühe..... Einige Romane wie z.B. "Das zweite Herz" oder "Der Poet" haben mir recht gut gefallen weil sie eine grandiose Mischung aus Polizeiarbeit mit Nervenkitzel kombinierten, andere fand ich gelinde gesagt etwas zäh und trocken. Leider zählt der vorliegende Roman eher zur letzten...
Vor 2 Monaten von symons veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung mit Harry, 18. Februar 2014
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
„Der Widersacher“ ist die Nummer siebzehn in der Reihe mit Michael Connellys Hauptfigur Harry Bosch, dem LAPD Detective mit jeder Menge Ecken Kanten. Mittlerweile arbeitet er bei einer „Cold Case“ Unit, einer Abteilung, die sich mit ungelösten Fällen beschäftigt. Gemeinsam mit seinem neuen Partner Chu versucht er, Licht ins Dunkel alter Fälle zu bringen und diese aufzuklären.
Aktuell liegen bei ihm die Akten von zwei Todesfällen auf dem Tisch. Da ist zum einen die Studentin Lily Price, die vor zwanzig Jahren vergewaltigt und ermordet wurde. Mittlerweile haben sich glücklicherweise die Analyse-Methoden insofern weiterentwickelt, dass die damals sichergestellte DNA dem einschlägig bekannten Sexualstraftäter Clayton Pell zugeordnet werden kann. Aber das Ergebnis stellt die Ermittler vor ein Rätsel, denn zum Zeitpunkt der Straftat war dieser erst acht Jahre alt.

Und dann ist da noch ein mysteriöser Todesfall, bei dem George, der zwielichtige Sohn von Boschs Widersacher Stadtrat Irving, von einem Balkon im siebten Stock eines Luxushotels gestürzt ist. Wurde er gestoßen oder wollte er seinem Leben ein Ende bereiten und ist gesprungen?

Der Plot wird beherrscht von der Suche nach der Ursache des Bösen. Gibt es Menschen, in deren Genen bereits diese Anlage vorhanden ist, oder sind es die äußeren Einflüsse, die diese Eigenschaft hervorbringen? Oder liegen die Gründe vielleicht doch ganz woanders?

Wie bereits in den früheren Bänden dieser Thriller-Reihe legt der Autor von Anfang an die Messlatte hoch und konstruiert rund um die beiden ungeklärten Mordfälle eine sehr spannende und temporeiche Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen und einem absolut unerwarteten Knalleffekt am Ende, den auch der geübte Krimileser so nicht voraussehen kann.

Man darf gespannt sein auf „Black Box“, die aktuelle Fortsetzung der Reihe mit Harry Bosch, das im Original bereits 2012 und in der Übersetzung Anfang März bei Droemer Knaur erscheinen wird – ich freue mich schon darauf!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Geschichte, allerdings handwerklich gut rübergebracht, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Mit Michael Connelly hatte ich bisher immer so meine liebe Mühe..... Einige Romane wie z.B. "Das zweite Herz" oder "Der Poet" haben mir recht gut gefallen weil sie eine grandiose Mischung aus Polizeiarbeit mit Nervenkitzel kombinierten, andere fand ich gelinde gesagt etwas zäh und trocken. Leider zählt der vorliegende Roman eher zur letzten Güteklasse. Der eine oder andere mag die Entwicklung Boschs' zum Vollzeitpapi noch nachvollziehen und vielleicht die Alltagarbeit eines Polizisten interessant finden, aus meiner Sicht fehlen dem Roman jedoch die charakteristischen Merkmale eines typischen Thrillers.....
Der Autor lässt seinen Protagonisten in 2 Fällen gleichzeitig ermitteln, wobei der vermeitliche Suizid eines Politikersohnes weniger fesselnd ist und eigentlich seine Reize durch die Vernetzung/Verfilzung von Politik und Polizei bezieht.
Tatsächliche Spannung kommt eher in dem Fall auf den Bosch so nebenher mit seinem Partner Chu lösen soll, die Frage wie das Blut eines achtjährigen an eine Leiche kommen kann die zuvor mißbraucht wurde.
Leider sind Spannungselemente in diesem Roman eher die Ausnahme; Aufgrund der soliden handwerklichen Leistung des Autors ( mir gefällt sein Schreibstil) gebe ich für diesen Roman noch drei Sterne. Ich finde jedoch das Connelly im Vergleich zu anderen Autoren an Boden verliert und es eigentlich besser kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die klassische Conelly-Überraschung, 17. Februar 2014
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Schon seit vielen Jahren genieße ich die Romane Michael Conelly's, da sie oftmals für vollkommen unerwartete Wendungen an unerwarteten Stellen stehen und in ihnen trotzdem immer wieder kleine, dezente Hinweise stecken, die man sehr aufmerksam entdecken muss. Als ich mich dem scheinbaren Finale des 'Widersachers' näherte, vermisste ich den Überraschungsmoment und begann bereits, mir Notizen für Formulierungen für meine Enttäuschung für diese Rezension zu machen, bis Connelly mich erneut vollkommen unerwartet erwischte und ich somit mein vorläufiges Fazit kippen musste. Ohne nun sämtliche Werke des Autors zu listen, hier nur ein ganz kurzer Abriss der Handlung:

Dank neuer Verfahren und der DNA-Analyse einer seit fast 20 Jahren in der Aservatenkammer gelagerten Blutspur ermittelt Detective Harry Bosch mit seinem neuen Partner - Chu - schnell in einem 'Cold Case' einen möglichen Täter, dessen Lebenswandel der vergangenen 20 Jahre erschreckend gut zum lange zurück liegenden Fall passt. Jedoch war der potentielle Täter zum damaligen Zeitpunkt noch ein Kind, was zum möglichen Tathergang einfach nicht passt. Genauso wenig passt es, dass zudem der Harry Bosch verhasste Stadtrat und stetige Widersacher Irving ihn trotz nicht zu übersehender Antipathie auf einen aktuellen Fall ansetzt: Den scheinbaren Selbstmord seines Sohns. Im Verlauf beider Ermittlungen stossen Bosch und Chu auf Widersprüche, Geheimnisverrat und eine politische Kampagne, die beide Fälle in vollkommen anderem Licht erscheinen lassen, das sich zunehmend verdüstert.

Zugegeben, als ich mich den etwa letzten 80 Seiten näherte, war ich über die Auflösung einer der beiden Fälle etwas enttäuscht und genau hier begann ich voreilig, bereits Notizen für eine nicht zu positive Rezension zu machen, da ich davon ausging, dass 'die letzten Seiten' in klassischen Belanglosigkeiten enden würden. Ich war jedoch nicht darauf gefasst, dass Connelly genau dann mit brachialer Wucht dem Plott eine solch krasse Wendung ermöglicht, dass ich die letzten Kapitel erschrocken und fast fassungslos zur Kenntnis nehmen musste. Zu diesem Zeitpunkt musste ich meine Notizen entsorgen und meine Vorurteile revidieren, denn auch mit diesem Roman hat Connelly mich extrem positiv überrascht und mich lange auf die falsche Fährte geführt. Damit ein weiterer, sehr lesenswerter und überraschender Roman voll liebevoll skizzierter Figuren, komplexer Handlungen und überraschender Wendungen, vielschichtig und äußerst clever konstruiert.

Spätestens mit diesem Roman ist klar, warum in den USA nun eine neue, von Amazon produzierte und bislang mi auf der 'imdb' hervorragenden Bewertungen gelobte Fernsehserie um Detective Harry Bosch erst vor wenigen Tagen ausgestrahlt wurde - denn Connelly's Romane eignen sich einfach perfekt als Filmvorlage. Aber eben auch für das perfekte Kopfkino: Stets ungemein spannend, sehr unterhaltsam, liebevoll charmant, clever konstruiert und stets absolut unvorhersehbar.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei Fälle für Harry Bosch, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:
Harry Bosch bekommt einen neuen ungeklärten Fall, der 20 Jahre her ist. Die Besonderheit: Die DNA weist auf einen Täter hin bei dem es sehr unwahrscheinlich ist, das er es war. Hat das LAPD oder das Labor einen Fehler gemacht?
Zusätzlich wird Bosch angefordert von Irving, dem Stadtrat. Sein Sohn wurde tot vor einem Hotel gefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin, nur Irving als Vater will es nicht wahr haben. Was ist wirklich passiert?

Meine Meinung:
Der Widersacher ist nun bereits der 17. Fall von Harry Bosch und wieder könnte dieses Buch auch für sich alleine gelesen werden. Doch für mich ist es schon der zweite Fall und ich hoffe das noch viele Folgen werden.

Mir ist der harter Kerl mit weichem Herz ans selbige gewachsen. Es ist schön zu lesen wie gefühlvoll er mit seiner Tochter umgeht wie er sich sorgt und doch wie resolut er seine Fälle verfolgt. Ein Mann mit Prinzipien der mich für sich eingenommen hat. So auch wieder in dem Buch in dem er mit Partner Chu zusammen arbeitet....oder arbeiten sollte. Bosch ist ein Alleingänger und das merkt man hier doch recht stark. Er kann keine Kontrolle abgeben, Chu als sein Partner ist dann doch eher ein Handlanger.

Die Fälle sind sehr interessant. Zum Einen der Fall des verschwundenen Mädchens, er könnte gelöst sein, wenn da nicht die DNA wäre die zu jemanden gehört der nur schwer der Täter sein kann. Die Ermittlungen werden aber ein wenig in den Hintergrund gerückt durch den vermeintlichen Selbstmord des Sohnes vom Stadtrat. Trotz das dieser Bosch nicht mag will er genau ihn zur Auflösung. Warum ist erstmal nicht ersichtlich. Auch dieser Fall scheint klar zu sein und doch findet Connelly Wege den Leser total zu verwirren. Man folgt Bosch und merkt da kann mehr hinter stecken und am Ende wird man komplett überrascht.

Den Folgeband zu rezensieren ist immer recht schwer. Vieles wurde vorher schon geschrieben und auch hier ist es nicht anders. Besonders ist es in sofern das ein Ende hier kein Ende ist. Ich hatte noch einige Seiten nachdem alles aufgeklärt war. Doch muss ich da sagen das dieses sagen wir mal erweitertes Ende recht vorhersehbar war.

Natürlich begleitet man Harry Bosch auch privat. Nicht zu viel, genauso viel wie nötig und wie es nicht störte. Es gibt immer wieder Szenen mit seiner Tochter bei der ich mir vorstellen könnte das sie irgendwann Bosch ablöst oder mit ihm ermittelt.

Ich würde mir wünschen das es noch ein paar Fälle von Connelly mit Bosch gibt. Der Spaß am Lesen ist hier durch viele Faktoren vorhanden. In erster Linie Spannung die sich hier sehr gut oben hält. Es gab nur wenige Stellen wo ich gedacht habe das es nun ein wenig schneller voran gehen könnte.
Etwas gespickt mit ein wenig Privatleben und Witz, es gab immer wieder Dialoge die mich schmunzeln ließen. Diesen trockenen Humor von Bosch ist genau mein Ding.
Und Gefühl, egal ob positive Gefühle wie auch negative Gefühle. Als Leser konnte ich gut nachempfinden was Bosch gefühlt hat.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry Bosch ermittelt zweifach, 1. Februar 2014
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Nach "Schwarzes Echo" ("Black Echo", 1992), "Schwarzes Eis" ("The Black Ice", 1993), "Die Frau im Beton" ("The Concrete Blonde", 1994), "Der letzte Coyote" ("The Last Coyote", 1995), "Das Comeback" ("Trunk Music", 1997), "Schwarze Engel" ("Angel's Flight", 1998), "Dunkler als die Nacht" ("A Darkness More Than Night", 2001), "Kein Engel so rein" ("City of Bones", 2002), "Letzte Warnung" ("Lost Light", 2003), "Die Rückkehr des Poeten" ("The Narrows", 2004), "Vergessene Stimmen" ("The Closers", 2005), "Echo Park" („Echo Park", 2006), "Kalter Tod" ("The Overlook", 2007), und „Neun Drachen" (Knaur 50789 - Nine Dragons", 2009) ist „Der Widersacher“ (Knaur 51135 - "The Drop", 2011 ) der 15. Roman von Michael Connelly mit Hieronymus „Harry“ Bosch. Alles ist bestens. Beruflich ist er bei der LAPD Cold Case-Einheit „Offen-Ungelöst“. Privat kommt er mit seiner 15jährigen Tochter Maddie, die seit „Neun Drachen“ bei ihm lebt, bestens aus. Da bekommt er zwei Fälle auf den Tisch: Einmal einen Cold Case-Fall – vor über 20 Jahren wurde Lily Price, eine Studentin aus Ohio ermordet. Ein heute möglicher DNA-Abgleich ergibt den Täter Clayton Pell – doch dieser war damals erst acht Jahr alt. Und zum anderen einen aktuellen Fall, wo ein alter Gegner Boschs, der ehem. Deputy Chief des LAPD und nunmehrige Stadtrat Irvin Irving, will, dass gerade Bosch den Tod seines Sohnes George untersucht. Parallel ermittelt er mit seinem Partner David Chu. Der Tod Georg Irvings könnte Unfall, Selbstmord oder Mord gewesen sein. Nachdem Unfall ausgeschlossen werden kann, geht die Untersuchung sowohl in Richtung Selbstmord als auch Mord, bis klar ist, wie George Irving wirklich zu Tod gekommen ist. Doch Bosch muss feststellen, dass dessen Tod nur ein unwichtiger Aspekt im „High Jingo“, dem Machtspiel Politik/Polizei, war. Der Tod von Lily Prince war vor 20 Jahren definitiv ein Mord, aber ebenso definitiv ist Clayton Pell, ein mehrfach vorbestrafter Verbrecher, nicht der Täter. Wer also ist der Täter? Harry Bosch ist gezwungen, sich dem damaligen Umfeld von Clayton Pell zu widmen, wo er bald auch auf eine Spur stößt, die ihn zum wahren Täter führt – der allerdings nicht nur Lily Prince, sondern 36 weitere Personen ermordet hat. Diese Aufklärung so vieler Morde ist für Bosch eine Bestätigung seiner Mission, diese Welt ein wenig zu verbessern. Er sagt selbst: „Deshalb tue ich/tun wir das“. Mit „Der Widersacher“ liegt ein weiterer typischer Harry Bosch-Kriminalroman vor, der von Anfang bis zum Ende trotz seiner 456 Seiten spannend ist.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Adieu, Hieronymus!, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Ein düsterer, kompromissloser Ermittler, der gleichzeitig treusorgender Familienvater ist, kann das gutgehen? Connelly versuchte vor einigen Bänden, Bosch eine Wochenendtochter in Las Vegas zu geben, und es funktionierte nicht - treusorgender Vater und knallharter Ermittler in einer Person, das beißt sich. Konsequenterweise ließ Connelly Mutter und Tochter nach Hongkong übersiedeln, und schon wurden die Bosch-Krimis wieder gewohnt düster und hart. Was Connelly in "9 Dragons" bewogen hat, Mutter Eleanor sterben zu lassen und Bosch zu einem Vollzeitvater zu machen, ist mir völlig unklar. Ist der Autor seiner düsteren, volatilen Figur müde geworden? Hat Connelly im Alter mehr Freude an einem angepassteren Helden wie Mickey Haller? In "The Drop/Der Widersacher" wird Bosch zum Vater, der von nun an nur noch an das Wohl seiner Tochter denkt und dadurch als Ermittler für den faden Kompromiss offen ist - selbst wenn es nur darum geht, den Job zu behalten und damit genügend Einkommen zu haben, um dem Töchterchen ein Studium zu ermöglichen. In "Der Widersacher" sieht man vom kompromisslosen Bosch wenig, sondern er hat inzwischen sogar das Verzeihen gelernt (Chu) und gibt anderen eine zweite Chance (Hannah). Wie schön für Harry, dass ihm der Autor jetzt auch eine 15-jährige Tochter schenkt, die das Wort "Pubertät" erst googlen müsste, um zu verstehen, welch unglaubwürdige Figur sie abgibt - Maddie ist super verständnisvoll, was Arbeitszeiten und Liebesleben ihres Vaters angeht, kann mit einer Glock das Heim selbständig verteidigen und zeigt mehr Talent für Detektivarbeit als ihr alter Vater. Selbstredend, dass sie Harry nie Vorwürfe macht, weil er doch am Tod ihrer Mutter schuld ist - auch das kein Thema! Da können mich selbst zwei gut gestrickte und clever verwobene Mordermittlungen nicht über meine Desillusionierung hinwegtrösten - bis zu "9 Dragons" war Harry Bosch mein absoluter Lieblingsermittler, und jetzt ist er im gefälligen Mainstream angekommen. Kein Wunder, dass in "Der Widersacher" Boschs bislang so passender Vorname gar nie erwähnt wird, denn die dunklen Abgründe eines Hieronymus Bosch hat Vater Harry jetzt brav hinter sich gelassen. Da fehlt nur noch das Kaffeekränzchen mit seinem Halbbruder Mickey Haller!

Adieu, Hieronymus! Nur 2 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Schon bessere Krimis von Connelly gelesen, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Insgesamt ein gutes Buch, auch wenn ich von Connelly schon erheblich bessere Bücher gelesen habe. über den Inhalt und die Handlung wurde hier an anderer Stelle schon geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen Harry in Topform!, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Taschenbuch)
Zwei Fälle bekommt der soeben um seine Pensionierung herumgekommende Harry Bosch auf den Tisch: Einen lange zurückliegenden Vergewaltigungsfall mit Todesfolge sowie den auf den ersten Blick nach Selbstmord aussehenden Tod eines Anwalts, dessen Vater Harry das Leben in der Vergangenheit als Politiker oft schwergemacht hat. Wie diese beiden Taten zusammenhängen und was dahinter steckt, hat Michael Connelly wunderbar beschrieben - Hochspannung garantiert!

Ich muss aber auch zugeben, dass ich ein Fan von Connelys Büchern bin: Selbst seine schlechteren sind immer noch gut und dieses hier ist saugut! Zwar entwickelt der altgediente Ermittler hier auch Gefühle für eine Ärztin und seine Tochter kommt ebenfalls drin vor - dies allerdings nie in einer Form, die das Privatleben des Ermittlers in dem Vordergrund stellt. Es ist ein guter, gradliniger Thriller, der in gewisser Weise fast schon altmodisch wirkt und sich gerade dadurch wohltuend von der Masse abhebt! Ein ganz klarer Típp; nicht nur für Harry Bosch-Freunde...
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5.0 von 5 Sternen Ein typischer Conelly, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Kindle Edition)
Harry Bosch wie er leibt und lebt. Tolles Buch, schöne Spannung, gut geschrieben. Hat mir wirklich gut gefallen und reiht sich in die bisherige Harry Bosch Reihe ein!
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5.0 von 5 Sternen Kurzweilig und flüssig zu lesen, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Thriller (Kindle Edition)
Das ist mein zweiter Roman von Michael Conelly, der mich nicht enttäuscht hat.
Das ist ein wirklich unterhaltsamer Krimi. Die Erzählweise ist fließend, so dass keine Längen aufkommen. Ich hätte das Buch in eins durchlesen können.
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Der Widersacher: Thriller
Der Widersacher: Thriller von Michael Connelly (Taschenbuch - 3. Februar 2014)
EUR 9,99
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