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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesherz - 600 Seiten Spannung
Die erfahrene Gerichtsmedizinerin Lucy Trask ist einiges gewohnt. Doch der Anblick dieser verstümmelten Leiche schockiert selbst sie: Finger und Zunge wurden fachmännisch entfernt, das Herz herausgerissen. Nur wenig später findet Lucy in ihrem Wagen ein grauenvolles Paket, darin: ein blutiges Herz. Detective J. D. Fitzpatrick vermutet einen persönlich...
Veröffentlicht am 7. Juni 2012 von sonnenschein234

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unlogik
Wieder kann ich mir viel Schreibarbeit ersparen, indem ich mich diesmal der Rezension von Angelika anschließe. (Ich gebe aber gnädigerweise einen Stern mehr). Hinzufügen möchte ich noch, dass sich auch in diesem Buch die Unsitte eingeschlichen hat, zu viel, zu lang und zu genau das Sex- und Liebesleben einiger Ermittler auszubreiten, was dann die...
Vor 19 Monaten von Christine Halbauer veröffentlicht


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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesherz - 600 Seiten Spannung, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die erfahrene Gerichtsmedizinerin Lucy Trask ist einiges gewohnt. Doch der Anblick dieser verstümmelten Leiche schockiert selbst sie: Finger und Zunge wurden fachmännisch entfernt, das Herz herausgerissen. Nur wenig später findet Lucy in ihrem Wagen ein grauenvolles Paket, darin: ein blutiges Herz. Detective J. D. Fitzpatrick vermutet einen persönlich motivierten Rachefeldzug. Doch wer könnte solchen Hass auf die attraktive Gerichtsmedizinerin haben?

Mit einem grausigen Mord, direkt zu Beginn von Todesherz, startet Karen Rose ihre neue Reihe. Im Laufe des Buches lernen wir viele neue Charaktere kennen, denen wir gewiss auch in den nächsten Büchern noch begegnen werden. Doch diesmal geht es um die Morde rund um Lucy Trask, aufgrund eines Rachefeldzuges, für ein Verbrechen vor 21 Jahren. Dies erfährt man direkt zu Beginn im Prolog dieses Buches und ist schon enttäuscht weil man denkt, man weiß alles. Von wegen, denn erst nach und nach erfährt man die Hintergründe und wieso Lucy im Visier des Serienmörders steht, was natürlich wie immer von zahlreichen brutalen Morden begleitet wird. Ich will eigentlich gar nicht näher auf die Story eingehen, um nicht zuviel vom Inhalt zu verraten, was ich bei anderen Wertungen selbst gar nicht leiden kann. Dieses Buch ist ein guter solider Thriller, mit brutalen Morden, Verstrickungen und natürlich auch der obligatorischen Lovestory zwischen den Hauptpersonen Lucy und J.D. Todesherz ist eines der starken Bücher von Karen Rose und es hat mir viel Freude gemacht es in 2 Tagen zu verschlingen. Man sollte es möglichst am Stück lesen, denn sonst verliert man schon mal den Faden bzw. die Spannung baut sich nicht richtig auf, da das Buch sehr vielschichtig ist.

Wie in einer anderen Wertung angemerkt, finde ich die Personen in diesem Buch keineswegs oberflächlich sondern fast alle, bis natürlich auf die Bösen :-), sehr symphathisch. Da es sich um den ersten Band einer neuen Reihe handelt ist dieses Buch auch für Neueinsteiger geeignet und verspricht mörderischen Lesespaß. Ich gebe den Buch 4,5 Sterne, weil es mich überzeugt hat. Ich als alter Thrillerhase habe den Killer schon eine Weile vor dem Ende entlarvt, was ich aber nicht weiter schlimm fand.

Ich freu mich schon auf Dezember, wenn Todeskleid erscheint, der zweite Band in dieser Reihe, diemal mit Staatsanwalt Grayson Smith, den wir diesmal schon am Rande kennenlernen durften. Einzig zu bemängeln, wäre vielleicht die Preissteigerung von Buch zu Buch, die ich nicht wirklich berechtigt finde.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hmmmm...., 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen bei diesem Buch. Alles in allem erschien es mir einfach zu lang. Ich habe alle bisherigen Bücher gelesen und hatte bei diesem Buch teilweise extreme Schwierigkeiten, die Personen auseinanderzuhalten bzw zuzuordnen. Auch erschien mir der Auslöser für diese nichtendenwollende Mordserie viel zu konstruiert.
Die 'Geschichte' zwischen Lucy und J.D. war ähnlich unverständlich. Die Zögereien von Lucy, eine Beziehung zu J.D. einzugehen, waren m.M. nicht nachvollziehbar.
Ich ahnte ziemlich früh, wer der Täter sein könnte, was sich dann auch bestätigt hat. Trotzdem war es keine Mühe, das Buch praktisch in einem Rutsch zu lesen.
K. Rose kann es besser.
Ich freue mich auf den nächsten Band. Vielleicht erfahren wir dann auch was es mit dem vollständigen Namen von J.D. auf sich hat..... ?! :-))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rachefeldzug, 14. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Es sind bekante Motive, die Karen Rose in ihrem neuen Thriller zu einem durchaus spannendem, wenn auch nicht sonderlich innovativem, Ganzen zusammenfügt.

Das lange Jahre zurückliegende Ereignis, das beim Bruder des damaligen Opfers zum gegenwärtigen 'Rachefeldzug' führt (lange Zeit natürlich, ohne dass der Leser genau weiß, welches Ereignis welchen Personen damals zugestoßen ist). Auf der 'Lösung' dieses alten Falles baut sich die Spannung des Thrillers grundlegend auf. Ein Rächer, der zum Serienmörder wird und der seine Opfer mit Zahlen markiert. Wie viele Opfer aber geplant sind, auch das bleibt zunächst im Dunkeln. Zudem tritt das effiziente (und auch dies als Motiv altbekannte) Ermittlerpaar der Mordkommission (J.D., männlich, attraktiv, vom Leben stark innerlich mitgenommen und Steve, weiblich, souverän und gute Freundin von J.D.) an, erweitert durch die attraktive Tracy, Mitte dreißig und Pathologin, die auf eine ihr selbst unbekannte Art und Weise mit dem Mörder und den Ereignissen in Zusammenhang steht. Zudem, und auch dies ein bekanntes Motiv, rühren sich in dem ermittelnden Polizisten J.D. und Tracy eindeutige Gefühle füreinander, die allerdings nicht einfach so ihren Lauf nehmen, denn beide sind in sich vorsichtige, zurückhaltende Persönlichkeiten, die starke Gefühle eher fliehen als dass sie diesen einfach so nachgeben würden.

Dies alles ist in mannigfaltiger Weise bereits in diversen Thrillern verarbeitet worden und funktioniert dennoch in 'Todesherz' wieder einmal ausnehmend gut, wenn auch innovative Ansätze und eine etwas differenziertere Sprache wünschenswert gewesen wären und dem Thriller gut getan hätten.

'Sie sah auf, sah in seinen brennenden Augen und etwas durchfuhr ihren Körper, etwas, das sie schon lange nicht mehr gespürt hatte'. Eine Art der Formulierung, die auch in trivialen Liebesromanen durchaus ihren Platz findet, in dieser Umgebung von Gewalt, Folter und herausgeschnittenen Herzen aber doch ein wenig zu simpel und harmlos wirkt. An anderen Stellen, da, wo es um den eigentlichen Fall geht, ist die einfache, klare und direkte Sprache von Karen Rose aber durchaus von Vorteil für das Tempo des Thrillers und die sich aufbauende Spannung unter den doch vielen Personen, die Rose einführt und mit dem Fall in der ein oder anderen Form verwebt. Überraschende Wendungen setzten das ihre hinzu, um die Lektüre durchaus zu einem anregenden und spannenden Erlebnis zu gestalten. Wie auch die Einfügung eines zweiten Erzählstranges um ein privates Ermittlerduo noch eine zusätzliche Nuance in die Abfolge der Ereignisse mit hinein bringt.

'Unglaublich. Du begreifst es immer noch nicht, oder? Das du nichts getan hast, ist doch der Grund, warum du hier bist'. So eröffnet der Mörder seinen Opfern (und dem Leser) sein Motiv, während er die 'Klinge seines Messers in all ihrer Pracht bewundert'.
Irgendetwas in diesem kleinen Ort, in dem Tracy aufgewachsen ist und in dem sie Verbindungen zu den Opfern und vielen anderen damit zusammenhängenden Personen als Kind und Heranwachsende aufgebaut hat, würde den Schlüssel zur Lösung liefern, wenn sich Tracy nur erinnern könnte, was das sein könnte. Aber es wird dauern und gefährlich gerade für Tracy werden, bis hier mehr und mehr Klarheit in den Raum treten wird.

In der Sprache einfach gehalten, gerade bei den Beschreibungen der Personen und deren Beziehungen untereinander oft zu simpel und stereotyp gehalten, gelingt es Karen Rose dennoch, die eigentliche Geschichte temporeich zu erzählen, die rohe Gewalt des Mörders eindrucksvoll in den Raum zu setzen und so für eine anregende und spannende Lektüre zu gestalten, bei der die Frage nach dem eigentlichen Motiv ebenso wichtig ist, wie die Suche nach dem Mörder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unlogik, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Kindle Edition)
Wieder kann ich mir viel Schreibarbeit ersparen, indem ich mich diesmal der Rezension von Angelika anschließe. (Ich gebe aber gnädigerweise einen Stern mehr). Hinzufügen möchte ich noch, dass sich auch in diesem Buch die Unsitte eingeschlichen hat, zu viel, zu lang und zu genau das Sex- und Liebesleben einiger Ermittler auszubreiten, was dann die Story auf ca. 600 (zum Teil fade) Seiten anschwellen lässt. Altes, aber gutes Sprichwort: In der Kürze liegt die (Krimi)Würze. Es wäre fein, wenn sich zukünftige Autoren daran hielten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Microwellengericht - aufgewärmt und fade, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Karen Rose schreibt seit Jahren Thriller für Frauen. Meistens geht es hierbei um extrem blutige Verbrechen, verübt von grausamen Serienmördern. Fast immer ist die Handlung so angelegt, dass das Netz sich nach und nach immer enger um eine anfangs ahnungslose, wunderschöne Frau zieht, die dann von einem ebenfalls äußerst attraktiven Polizisten/Feuerwehrmann/Helden gerettet wird. Dieses Konzept ist in den meisten Büchern der Autorin bisher aufgegangen. "Todesherz" ist die Premiere, hier wirkt die Handlung zum ersten Mal blutleer - trotz sehr vieler Leichen - und langgezogen.
Der Fall ist für den Leser schneller klar als für die ermittelnden Detectives, die Leichen schockieren trotz der Grausamkeit ihres Todes und der ein oder anderen Folterszene nicht wirklich, die "Beziehung" zwischen Lucy und J.D. ist irritierend. Erst zieren sich beide, obwohl ihnen innerhalb von fünf Minuten nach ihrer ersten Begegnung klar wird, dass sie "einander wollen". Das Katz-und-Maus-Spiel der beiden gipfelt in einem Quickie, nach dem wieder beide total schockiert über sich selbst sind und weiter umeinander herumschleichen. Damit ist dann die Hoffnung, bei aller Vorhersehbarkeit der Krimihandlung zumindest mit einer ordentlichen Liebesgeschichte belohnt zu werden, dahin. Es scheint, als würde die Autorin Liebe allein über die Reaktion primärer Geschlechtsteile definieren, statt über innere Gefühle und Reflexion.

Lucys groß angedeutetes dunkles Geheimnis ist letzten Endes gar nicht so aufregend, ebenso die Vorfälle ihrer Vergangenheit, die Anlass für diese Mordkette sind. Dem Leser stellt sich wiederholt die Frage, ob 600 Seiten für so ein bisschen Handlung, die furchtbar konstruiert ist, wirklich notwendig sind. Dazu kommt eine Nebenhandlung, die für den Fortgang der Geschichte absolut zweitrangig ist und wohl nur dazu dient, den Samen für ein weiteres Liebespaar in einem späteren Roman zu legen.

"Todesherz" müssen auch hartnäckige Fans von Karen Rose nicht lesen. Zu sehr erinnert die Handlung an diverse andere Romane der Autorin, man tausche Namen aus und erhalte größtenteils die gleiche Geschichte. Schade, dass einer so guten Autorin die Ideen für neue Handlungen ausgehen und sie einfach an Schema F festhält.

Als komplettter Neuling im Bereich Karen Rose mag dieses Buch lesenswert sein, auch wenn es seine Längen hat und vor allem das Motiv des Serienmörders stark konstruiert erscheint. Für jemanden, der schon viele Bände dieser Autorin gelesen hat, ist dieser Thriller nur der Aufguss der letzten Bände, den man sich nur antun sollte, wenn man vorhat, die neue Serie, die mit diesem Band beginnt, lesen zu wollen.

Der zweite Band "Todeskleid" erscheint voraussichtlich im Dezember 2012 und beschäftigt sich mit dem Staatsanwalt Grayson Smith, der hier am Rande in Erscheinung tritt.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich ist er da, der neue Thriller von Karen Rose, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Nach der spannenden VARTANIAN-TRILOGIE und TODESSTOSS und FEUER nun TODESHERZ.

Eine neue Stadt, ein neues Team und eine spannend gestrickte Story.
Was hat es mit dem Doppelleben der Gerichtsmedizinerin Lucy Trask auf sich? Gelingt es Detective J. D. Fitzpatrick Dr. Lucy Trask vor diesem motivierten Rachefeldzug zu schützen und den Serienkiller aufzuhalten?

Eine spannend konstruierte Geschichte, aber leider bin ich doch etwas enttäuscht. Mein Eindruck beim Lesen des Buches war, dass es sich um eine Aneinanderreihung von Ereignissen handelt und irgendwie oberflächlich, beinahe sogar herzlos, geschildert wird. Im Gegensatz zu den anderen Büchern der Bestseller-Autorin Karen Rose, vermisse ich die vielschichtigen Charaktere, die Persönlichkeiten, die 'Seele' der Protagonisten. Es ist schade, aber bei dieser ausgeklügelten Handlung kommen wir die mitwirkenden Personen 'oberflächlich beschrieben' vor.

Das soll aber nicht die Lust auf die spannenden und raffinierten Thriller von Karen Rose schmälern,' die Geschmäcker sind verschieden.

Für eingefleischte Fans vielleicht ein 'must have' - Neueinsteiger sollten evtl. mit einem anderen Titel beginnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...schon ziemlich viele Namen, 2. Juli 2013
Von 
S. Oefner (Gründau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Alles in allem ist das Buch ein typisches Karen Rose. Ich liebe einfach ihre Zeitangaben, das macht es viel leichter, sich die Zeitabläufe in der Erzählung vorzustellen. Schade eigentlich, dass alle handelnden Personen im Buch neu sind und noch keine Querverbindungen bestehen aber andererseits - so ist halt ein Einstieg in eine neue Serie.
Die Geschichte an sich finde ich sehr gut - wenn auch sehr, sehr viele Opfer und damit natürlich auch viele verschiedene Namen auftauchen. Das macht es zwischendurch fast schon ein bisschen undurchsichtig und man muss ein paarmal überlegen, wer jetzt genau gemeint ist.
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29 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine komplette Enttäuschung., 7. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Kindle Edition)
Die Story beginnt damit, dass Gerichtsmedizinerin Lucy Trask eine verstümmelte Leiche findet. Das Opfer ist ein Mann aus ihrer Vergangenheit. Nach und nach türmen sich die Leichen auf Lucys Obduktionstisch, welche alle irgendwie mit Lucy selbst in Verbindung stehen, weshalb unsere Protagonistin schnell selbst in Verdacht gerät. Es wird aber schnell klar, dass der Killer sie auch im Visier hat. Die Ermittlungen werden von den Detectives Stevie Mazzetti und J.D. Fitzpatrick geleitet.
Der Prolog des Buches verrät bereits den Clou- bei den Morden handelt es sich um einen blutigen Rachefeldzug für ein 21 Jahre zurückliegendes Verbrechen. Die Stück für Stück kommen die Polizisten dem Mörder auf die Spur. So viel zum Plot.
Voilà, "Todesherz".

Leider ist dieses Buch ein kompletter Reinfall. Die Geschichte ist voller Schwächen und schlechter Klischees.
Die Charaktere sind schwach, kitschig und oberflächlich. Lucy Trask ist natürlich unnahbar, tough im Job, aber trotzdem unglaublich einfühlsam, wunderschön und kümmert sich aufopferungsvoll um ihren alten, dementen Nachbarn. Wow, wie einfallsreich. Außerdem hat Lucy ja eine unglaublich dunkle Vergangenheit, die im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird. Es stellt sich heraus, dass diese ominöse Vergangenheit lediglich aus einem Heim für verhaltensauffällige Teenager und einer unrechtmäßigen Anklage wegen fahrlässiger Tötung besteht. Total abgefahren... Dafür, dass Lucy schon seit Jahren Gerichtsmedizinerin ist, ist sie doch erstaunlich zimperlich, wenn es um Leichenfunde geht. Ach ja, Lucy wuchs in einem lieblosen Elternhaus auf, verlor ihren geliebten Bruder als Teenager und auch ihren Verlobten. Deswegen hat sie seit Jahren kaum einen Mann rangelassen. Hm, diese Biographie habe ich bestimmt schon tausendmal gelesen... Der Gipfel des Kitschs ist jedoch erreicht, als Lucy, um ihren dementen Nachbarn zu beruhigen, diesem auf ihrer Geige vorspielt. Bei dieser Szene wäre ich beinahe in ein Zuckerkoma gefallen. Außerdem hat Lucy noch ein total verruchtes, verrücktes Hobby, von dem ja niemand wissen darf (Achtung, Sarkasmus!)- nachts steht sie in ihrem eigenen Club im Lederoutfit auf der Bühne und begeistert als mysteriöse Gothbraut die Massen mit ihrer E-Geige. Mir jedenfalls ist Lucy extrem unsympathisch, sie würde sogar so weit gehen und sagen, dass sie nervt. Man möchte Lucy zur Seite nehmen und ihr ins Gesicht schreien "Hör auf, dich wie ein Teenager zu benehmen! Reiss dich zusammen und verhalte dich verdammt noch mal wie eine Erwachsene!"
Dann weiter zu J.D. Auch dieser Charakter ist nicht besonders einfallsreich beschrieben. Ex-Militär, super toller Polizist, der aber den Tod seiner Frau noch nicht verwunden hat und daher keine Frau wirklich an sich heran lässt (noch so einer). Aber natürlich ist der überaus attraktive J.D. eng mit seiner Kollegin Stevie befreundet, deren verstorbener Mann sein bester Freund war. Nun ist Stevies 5jährige Tochter sein ein und alles. Bla bla. Triefender Kitsch.
Zu Anfang dachte ich, eine sich entwickelnde Romanze zwischen Lucy und J.D. wäre interessant. Leider hatte ich mich getäuscht. Ungefähr 5 Minuten nach dem Kennenlernen ist beiden unabhängig voneinander klar, dass sie aufeinander stehen, konstatiert durch ein plumpes "Er\Sie wollte sie\ihn", was jedes Aufkommen von Romantik oder Knistern im Keim erstickt. Gut, die beiden stehen also aufeinander und beginnen eine Affäre. J.D und vor allem Lucys unreifes, peinliches Getue deswegen schmerzt beim Lesen. Wie kann eine 35jährige Frau so kindisch und unsouverän sein? Dafür, dass Lucy eine so bodenständige, starke Frau sein soll, ist sie doch extrem unsicher, was ihre Sexualität angeht. Ihre Zweifel und Einwände, die sie wegen ihrer Affäre zu J.D. an den Tag legt, sind absolut nicht nachvollziehbar und an den Haaren herbeigezogen und bringen einen beim Lesen nur auf die Palme. Es scheint beinahe, als hätte Karen Roses 15jährige Teenagertochter diese Liebesgeschichte geschrieben. Einfach nur ärgerlich.

Zum Plot: Bei Aufbau der Geschichte, die eigentlich ein nervenaufreibender Thriller sein soll, kommt leider keinerlei Spannung auf. Nach der Hälfte des Buches war mir klar, wer der Killer ist. Außerdem scheinen die Polizisten völlig inkompetente Ermittler zu sein. Spuren, die einem sofort ins Auge fallen, werden nicht oder erst sehr spät weiterverfolgt. Ein weiterer Handlungsstrang, bei dem ein Privatdetektiv dem Killer durch anderweitige Verstrickungen auf die Schliche kommt, ist völlig sinnlos, da dies nicht zur späteren Identifizierung des Mörders führt und auch nicht spannend ist.
Einige Dinge im Hauptplot sind komplett konstruiert und unglaubhaft. Zum Beispiel die Tatsache, dass der Killer Lucy als Hauptschuldige auserkoren hat, obwohl sie überhaupt nichts mit dem ursprünglichen Verbrechen zu tun hatte, sondern nur, weil sie unwissentlich ein Armband des damaligen Opfers getragen hat. Dieses dumme Geschichte mit dem Armband wird auch viel zu überdeutlich ausgetreten. Man hatte den Eindruck, dass Karen Rose hier die Einfälle ausgingen.

Alles in allem ist dieses Buch nicht zu empfehlen. Ich bereue, es gekauft und Geld dafür bezahlt zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doppelleben, 19. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Taschenbuch)
Sie ist eine erfolgreiche Gerichtsmedizinerin, Single und führt ein heimliches Doppelleben, es darf ihrer Meinung nach keiner erfahren. Dann jedoch geht eine Mordserie an ihr Privatleben, sie wird von Morden verfolgt und nicht nur das, sie erhält die Herzen der Opfer....dazu kommt noch die Geschichte mit dem ermittelnden Polizisten....ein Thriller vom Feinsten. Habe mir dann gleich den nächsten von Karen Rose gekauft....
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3.0 von 5 Sternen Solider Auftakt der Baltimore-Reihe, 24. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Todesherz: Thriller (Gebundene Ausgabe)
INHALT:
Als Gerichtsmedizinerin ist Dr. Lucy Trask einiges gewöhnt, doch bei dieser Leiche ist alles anders, denn dem Opfer fehlen Herz und Lunge. Wenig später erhält die Ärztin ein morbides Paket, das ein menschliches Herz enthält. Das ruft Detective J.D. Fitzpatrick und seine Kollegin Stevie Mazetti auf den Plan, die zunächst einen Rachefeldzug gegen die eigenwillige Pathologin vermuten. Und dann wird die nächste, grausam verstümmelte Leiche gefunden. Muss Lucy um ihr Leben fürchten?

MEINE MEINUNG:
Da ich ein großer Fan der Karen Rose-Bücher bin, habe ich diesen 624 Seiten-Schmöker zum Geburtstag geschenkt bekommen. :) "Todesherz" ist übrigens der Auftakt der Baltimore-Trilogie. Nach dem Prolog startet die Geschichte am Montag, 3. Mai in Baltimore, dauert bis zum Donnerstag, 6. Mai, um mit dem Epilog am Samstag, 6. November zu enden. Die 35-jährige Dr. Lucy Trask liebt ihren Job und ihre geheime Freizeitbeschäftigung. Die hübsche Gerichtsmedizinerin hat nur wenige Freunde, da sie eher zurückhaltend ist. Allerdings hat es ihr der große, gutaussehende Detective J.D. Fitzpatrick auf Anhieb angetan - und das beruht auf Gegenseitigkeit...

Wie gewohnt, sind die beiden Hauptpersonen natürlich überaus attraktiv, charismatisch, finden sich anziehend und verbergen mindestens ein Geheimnis vor der Umwelt. "Todesherz" macht hier keine Ausnahme, auch wenn es den reizvoll gestalteten Protagonisten ein wenig an Tiefe und Facetten fehlt. Für meinen Geschmack hat Karen Rose "Todesherz" zu sehr in die Länge gezogen, worunter auch die Spannung leidet. Außerdem bietet die Story in punkto Ideen nichts, was versierte (Lady-)Thriller-Leser nicht schon mal gelesen hätten. Die Identität des Täters ist schnell gefunden und auch das Motiv bzw. die Auflösung wären ausbaufähig gewesen. Dagegen finde ich die Balance von Thrill & Romance ausgewogen, obwohl die Liebesgeschichte ein bisschen oberflächlich erscheint und bei den Sex-Szenen wieder mal maßlos übertrieben wird.

Erzählt werden die turbulenten Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Lucy und J.D. (in der 3. Person), zwischendurch schildern diverse Nebenfiguren die Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven, mehrere Handlungsstränge und unzählige langatmige Stellen wirkt die Handlung etwas konfus und verworren, wodurch auch Spannung eingebüßt wird. Dagegen konnte mich der packende Schreibstil trotz langatmiger Szenen und ausgeschmückten Details zum Großteil überzeugen.

FAZIT:
"Todesherz" ist für mich der bisher schwächste Karen Rose-Ladythriller. Das liegt an den leicht farblos gestalteten Charakteren, der bescheidenen Story mit wenig Überraschungen sowie den unzähligen Handlungssträngen & Erzählperspektiven. Schade, denn Karen Rose kann es besser. Somit vergebe ich kurzweilige 3 STERNE und hoffe, dass die Bestsellerautorin zu ihrer gewohnten Form zurückfindet.
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Todesherz: Thriller
Todesherz: Thriller von Karen Rose (Taschenbuch - 2. April 2013)
EUR 9,99
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