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95 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Besondere lebt unter uns
Auf dieses Buch habe ich mich seit Monaten gefreut. Allein die Aufmachung laut Bildern hat mich sehr neugierig gemacht. Hinzu kamen diverse Trailer auf Youtube und Informationen des Verlages selbst, sodass ich den Erscheinungstermin nur so entgegen fieberte.
Als es dann endlich soweit war, und ich das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" in meinen Händen...
Veröffentlicht am 1. November 2011 von CrazyWriter

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch, aber die Märchen sind irgendwie überzeugender als die fantastische Wirklichkeit
"Die Insel der besonderen Kinder" stammt aus der Feder von Ransom Riggs und erzählt von Menschen mit fantastischen Gaben, die in einem einfachen Kinderheim eine Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gefunden haben. Doch ist es nur ein Hirngespinst eines alten Mannes oder ist tatsächlich das berühmte Körnchen Wahrheit enthalten?

Sicherlich aus...
Vor 14 Monaten von Sandra Seckler (Media-Mania) veröffentlicht


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95 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Besondere lebt unter uns, 1. November 2011
Auf dieses Buch habe ich mich seit Monaten gefreut. Allein die Aufmachung laut Bildern hat mich sehr neugierig gemacht. Hinzu kamen diverse Trailer auf Youtube und Informationen des Verlages selbst, sodass ich den Erscheinungstermin nur so entgegen fieberte.
Als es dann endlich soweit war, und ich das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" in meinen Händen halten konnte, war es um mich geschehen: Das Cover glänzt, wie oftmals vom PAN Verlag gewohnt und das schwebende Mädchen wirkt gespenstisch gruselig und fantastisch zugleich. Ein kurzes Reinblättern hatte dann zu Folge, dass ich dieses Buch sofort lesen musste, obwohl ich dato noch an einem anderen las, denn die innere Aufmachung hat mich besonderes mit ihren zahlreichen gruseligen und verstörenden Bildern sofort in ihren Bann gezogen.

Der Plot der Geschichte ist schnell und kurz erzählt, denn dieses Buch muss man von Anfang an selbst erleben. Ich ging soweit völlig unbefangen an dieses Buch heran und wurde nur so in einen Sog von Spannung, Grusel und Fantastik gesogen, dass ich mich nicht mehr herausziehen konnte.
Jacob ist 16 Jahre alt und lebt zusammen mit seinen Eltern und seinem Großvater. Dieser erzählte ihm von kleinauf Gruselgeschichten und versprach Jacob, dass sie wahr seien. Als kleines Kind glaubte Jacob dies, doch je älter er und sein Großvater wurden, desto mehr distanzierte er sich von den Geschichten und schenkte bald all den Beweisfotos seines Großvaters, welches man zuhauf im Buch abgebildet vor findet, keinerlei Glauben mehr.
Als sein Großvater eines Tages wieder in seine Todesangst vor den fantastischen Wesen verfällt, will Jacob nur nach Hause, um nach dem Rechten zu schauen. Doch als er dort ankommt, findet er seinen Großvater tot vor - ermordet unter mysteriösen Umständen. Jacob ist fassungslos und schaut sich wie wild am Tatort um ' und wen oder was entdeckt er da auf einmal hinter einem Baum? Wird er jetzt auch verrückt, oder hatte sein Opa gar nicht so Unrecht mit seinen Gruselgeschichten?

Was nun beginnt ist ein Abendteuer der besonderen Art und Weise. Nie zu vor habe ich so ein Fantasybuch gelesen, welches so mystisch und gruselig ist. Ich war sofort gefangen in Jacobs Leben und die wenige Zeit, die ich zusammen mit seinem Großvater zu Beginn verbringen durfte, habe ich sehr genossen, denn der Autor hat es hier geschafft, den Großvater als absolut authentisch wirken zu lassen. So ist dem Leser von Anfang an bewusst, dass der Großvater keineswegs verrückt ist und auch Jacob wirkt unsicher, ob und was er nun genau glauben soll.
Jacob war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Für seine sechzehn Jahre habe ich ihn als sehr reif und erwachsen empfunden. Er ist keineswegs kindlich oder unreif und handelt auch absolut nicht so! Er ist einer der Protagonisten, welche ich gerne während des Lesens die ganze Zeit um mich herum habe. Umso erfreuter war ich zu diesem Zeitpunkt darüber, dass dieses Buch der erste Teil einer Reihe sein soll. So werden wir Jacob wieder treffen und darauf freu ich mich jetzt schon! Er wirkte auf mich wie ein Nachbarsjunge, mit dem man im Sommer abends herumtollte und mit dem man sich einfach gut versteht. Sehr toller Charakter und die Entwicklung, die er über das Buch hinweg nimmt, ist glaubhaft und eine wirklich starke.
Der Autor hat einen unglaublich packenden und faszinierenden Schreibstil. Die Geschichte war mir an keiner Stelle zu fantasylastig, als dass ich ihr nicht mehr folge könnte oder als wäre sie mir zu abgedreht. Absolut nicht! Trotz der Fantasyanteile überwiegt das Gruselige und Verstörende. Die zahlreichen Bilder unterstützen und fördern den Lesegenuss sehr, sodass ich das Buch auch gar nicht beiseite legen wollte, ohne beim nächsten Bild angekommen zu sein. Dies führte dazu, dass ich dieses Buch binnen zwei Tagen verschlang. Ich konnte und konnte es einfach nicht beiseite legen. Die Fotos sind auch sehr besonders, denn sie zeigen die besonderen Kinder des Buches. Dies war so super, dass ich mich total gut in diese Geschichte hineinfühlen konnte und den Figuren noch viel näher war, als sonst beim Lesen.

Ein wunderbares und besonderes Buch, welches ich oft verschenken werde, denn ich bin so sehr davon begeistert, dass ich mir wünsche, dass viele LeserInnen hierzu greifen werden und sich auf dieses besondere Abendteuer begeben!
Für mich ganz klar ein heißer Anwärter auf den 2. Halbsjahresfavoriten 2011!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besonderes Buch für besondere KInder, 17. November 2011
"Die Insel der besonderen Kinder" ist ein besonderes Buch. Mich persönlich hat ja schon das Cover angesprochen und ich freue mich, dass hinter der interessanten Aufmachung auch noch ein gutes Buch steckt. Besonders wird es vor allem durch die vielen Fotografien, die die Geschichte unterstützen und teilweise ziemlich zum Gruselfaktor beitragen. Ich denke, dass Riggs die meisten Bilder schon vorher hatte (laut ihm sind alle authentisch) und um sie herum seine Geschichte gesponnen hat. Die Fotografien sind wirklich sehenswert und lassen einen tief in die Handlung eintauchen.

Denn auch die ist nicht von schlechten Eltern. Klar, letztendlich handelt es sich um ein Jugendbuch, manches ist doch etwas vorhersehbar. Aber insgesamt gibt es doch einige spannende Wendungen und gruslige Momente (hartgesottene Horrorfans können darüber bestimmt nur schmunzeln, aber ich hab mich besonders durch die Bilder schon ein wenig gegruselt). Riggs baut eine ziemlich düstere Stimmung auf und man weiß lange Zeit nicht, was eigentlich Sache ist. Gibt es die besonderen Kinder oder nicht? Mal gibt es Anzeichen dafür, mal wieder nicht.

Jacob ist eine sehr angenehme Hauptperson. Keine Teenager-Allüren und eine Portion Bodenständigkeit. Ich kam gut mit ihm klar, wie auch mit den meisten anderen Charakteren, die zwar meistens verrückt sind, aber mit einem gewissen Charme.

Überraschend fand ich das doch sehr offene Ende. Ich frage mich, ob es wohl eine Fortsetzung geben wird. Obwohl ich auch mit diesem Schluss zufrieden wäre, würde ich mir den zweiten Teil auf jeden Fall zulegen. Immerhin hat mich dieses Buch überzeugt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch über eine besondere Geschichte ..., 21. Oktober 2013
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der besonderen Kinder: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch steht auf meiner Wunschliste, seit damals die Leseprobe bei Vorablesen veröffentlich wurde. Magisch angezogen von dem auffälligen grünen Cover, auf dem ein Mädchen abgebildet ist, welches knapp über dem Boden in der Luft schwebt, habe ich mich auf die Leseprobe gestürzt und sie quasi inhaliert. Jetzt, nachdem das Taschenbuch erschienen ist, musste ich die Gelegenheit beim Schopf packen.

Als Kind hat Jakob Portman ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Großvater. Ganz besonders angetan haben es ihm die Geschichten, die Abraham Portman seinem Enkel erzählt und die in ihm den Berufswunsch des Entdeckers wecken, als er sechs Jahre alt ist. Doch je älter Jakob wird, umso mehr ist er davon überzeugt, dass nichts an den Geschichten über das Waisenhaus, in dem sein Großvater lebte, wahr sein kann und Monster gibt es ja schon mal gar nicht - ebenso wenig wie Kinder mit magischen Fähigkeiten. Irgendwann bittet Jakob seinen Großvater, ihm keine Geschichten mehr zu erzählen. Doch als Jakob 15 ist, ändert sich sein Leben schlagartig, als er einen Anruf von seinem Großvater bekommt. Dieser ist auf der Flucht vor seinen Monstern aus seinen Geschichten. Jakob macht sich auf dem Weg zu dem verwirrten alten Mann und findet ihn schwer verletzt mit blutdurchtränkter Kleidung im Wald. Er kann Jakob noch mitteilen, dass dieser unbedingt auf die Insel gehen soll, um den Vogel zu finden, in der Schleife, auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes und verstirbt dann in den Armen seines Enkels.

Jakob kann das Geschehene nicht verarbeiten und muss die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch nehmen. Dieser rät Jakob sogar, zusammen mit seinem Vater die Insel seines Großvaters zu besuchen und so machen sich die beiden schließlich auf den Weg. Für Jakob wird diese Reise eine Reise in eine andere Welt - in die Welt seines Großvaters. Und er muss erkennen, dass nichts von dem, was Abraham Portman ihm erzählt hat, gelogen war ...

Zusammen mit Jakob konnte ich als Leserin in eine neue Welt abtauchen. Hinter dem außergewöhnlichen Cover mit dem geheimnisvoll klingenden Titel verbirgt sich eine ebenso besondere wie auch spannende Geschichte. Nichts an ihr lässt sich auch nur annähernd vorausahnen. Ich wusste von Anfang an überhaupt nicht, auf was ich mich bei diesem Buch einlasse und bin mir selbst, nachdem ich die Geschichte kenne, noch immer nicht sicher, ob es nun anders ist. Sicher ist, dass ich mich dem Schreibstil des Autors nicht entziehen konnte und permanent hin- und hergerissen war, ob mir die Geschichte nun gefiel oder nicht. Sie ist gewöhnungsbedürftig, aber definitiv etwas Besonderes und unterscheidet sich von allem bis jetzt Dagewesenen. Spannung war mein stetiger Begleiter auf dieser Reise - vermisst habe ich jedoch die Nähe zu den Charakteren. Es ist dem Autor leider nicht gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen.

Diese sehr merkwürdige Geschichte lebt von den Fotos, die, wie der Autor am Ende des Buches schreibt, alle authentisch und Leihgaben aus privaten Archiven sind. In Verbindung mit Ransom Riggs' Kunst des Erzählens verbreiteten sie bei mir eine leichte Gänsehaut. Jedes noch so kleinste Detail eines Fotos findet Erwähnung in der Geschichte und es ist einfach faszinierend, wie der Autor eine Geschichte zu diesen alten Aufnahmen konstruiert hat. Sie ist in sich zwar abgeschlossen, schließt eine Fortsetzung jedoch nicht gänzlich aus. Die Insel der besonderen Kinder" bekommt von mir eine ganz klare Empfehlung, dennoch reicht es nicht für eine Vergabe von fünf Sternen, da mir die Nähe zu den Charakteren einfach gefehlt hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch, aber die Märchen sind irgendwie überzeugender als die fantastische Wirklichkeit, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der besonderen Kinder: Roman (Taschenbuch)
"Die Insel der besonderen Kinder" stammt aus der Feder von Ransom Riggs und erzählt von Menschen mit fantastischen Gaben, die in einem einfachen Kinderheim eine Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gefunden haben. Doch ist es nur ein Hirngespinst eines alten Mannes oder ist tatsächlich das berühmte Körnchen Wahrheit enthalten?

Sicherlich aus der Inhaltsangabe lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten, doch Ransom Riggs lässt auf den ersten 160 Seiten nichts unversucht den Leser davon zu überzeugen es mit dem tragischen Schicksal eines jüdischen Flüchtlingsjungen zu tun zu haben, der seine traumatischen Erlebnisse mit Fantastereien zu verarbeiten versucht.

Das wirklich Besondere an dem Buch sind aber nicht die Kinder mit ihren Gaben, hierbei handelt es sich um relativ gewöhnliche Gaben wie Levitation, Unsichtbarkeit, kleine Feuerteufel und dergleichen mehr. Besonders sind die Bilder, die die Geschichte zum Leben erwecken. Der Zeit, in der die Handlung spielt - dem Zweiten Weltkrieg - entsprechend handelt es sich um alte schwarz-weiß Aufnahmen, die vom Autor laut eigenen Angaben in mühseliger Kleinstarbeit von ihren Besitzern auf Flohmärkten, in Antiquitätengeschäften und dergleichen mehr zusammengetragen wurde. Manche Bilder sind in ihrer Art recht unschuldig, aber es sind auch einige sehr skurrile Bilder dabei, die leicht aus einem Horrorkabinett stammen könnten. Dabei ist die Handlung des Buches sogar oft weniger gruselig, als der Eindruck den die Bilder vermitteln.

Leider muss eingestanden werden, dass diese Rezensentin fast ein wenig enttäuscht war, als sich nach mehr als 150 Seiten plötzlich doch die Mystik und die Fantasie in den Roman eingeschlichen haben. So wie der Autor die Story aufgezogen hat, hätte an diesem Punkt fast schon mehr die historische Handlung gereizt. Immer wurde diese Rezensentin durch eine existierende Zeitschleife mit etwas Vergangenheit getröstet, doch ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte die fantastische Handlung, die durchaus ihre faszinierenden und spannenden Momente hat, nicht mehr zur Gänze fesseln. So ist das Buch am Ende zwar als interessant zu bezeichnen, aber die geschürten Erwartungen wurden nicht erfüllt und die Buchwirklichkeit konnte einfach nicht so überzeugen.

"Die Insel der besonderen Kinder" ist auf jeden Fall ein besonderes Buch. Allein die eingearbeiteten Fotografien sind einen Blick wert, aber die Märchen zu Anfang waren irgendwie überzeugender als es dann die fantastische Wirklichkeit des Buches war.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Volltreffer, 27. Januar 2013
Von 
Kirk Spader "Kirk" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Es gibt bei mir als Vielleser (und Autor) verschiedene Abstufungen eines guten Buches:
- das Buch zieht mich in die Geschichte und ich lese es in ein bis zwei Tagen
- besser: das Buch versetzt mich in eine Stimmung, in der ich es genießen will und absichtlich über Tage und Wochen einzelne Abschnitte lese
- das Buch erfüllt die ersten beiden Kriterien und klingt noch sehr lange in mir nach. Ich denke über die Geschichte nach und freue mich, etwas ganz Besonderes gelesen zu haben.
Letzteres Gefühl hatte ich bei "Die Insel der besonderen Kinder". Und ich war nicht enttäuscht, dass das Ende des Buches erst der Anfang von etwas Größerem ist, sondern freue mich auf die Fortsetzung(en).

Wenn du ein Buch verkaufen willst, brauchst du ein gutes Cover. Welches Cover könnte besser geeignet sein als ein altes, unheimliches Foto von einem schwebenden Mädchen? Sofort wird man neugierig, zusammen mit dem Titel, wobei ich den englischen Titel noch besser finde, sowie dem viktorianischen Stil des Covers, entsteht ein Kaufimpuls. Wenn man dann noch den gelungenen Klappentext und die Leseprobe studiert, kann man fast gar nicht anders. Ich musste es haben.

Die Geschichte erinnert an Harry Potter, Der König von Narnia und vielleicht Pans Labyrinth. Kinder, die sich teilweise in der schrecklichen Zeit des zweiten Weltkrieges vor den Gefahren verstecken, in einem Internat, auf dem Land oder in einem Kinderheim. Doch die Gefahren lauern überall, sie werden nicht durch den Krieg oder äußere Einflüsse verursacht, höchstens verstärkt. Der Feind lauert im Inneren der Fantasiewelt und letztendlich muss der Kampf gegen das Böse aufgenommen werden.

Ransom Riggs kreiert hier etwas Neues, eine Geschichte, so schnell und actionreich, das man sich wundert, wie schnell man durch ist. Sein Erzählstil ist fantastisch, die Beschreibung von Szenerien und der Zeit, in der die Geschichte hauptsächlich spielt, wird durch die alten Fotos, die im ganzen Buch auftauchen (übrigens echte Fotos, die vom Autor nachbearbeitet wurden, wie im Nachwort des Buches zu lesen ist) verstärkt. Eigentlich soll der Leser ja seine Fantasie bemühen, aber hier helfen die Bilder. Immer wenn im Text eines der alten Bilder beschrieben wird, folgt es auf der nächsten Seite, worauf man sich irgendwann freut.

Einzige Kritikpunkte sind die teilweise unnötig explizite Gewalt, die dargestellt wird und die (noch) schwache Zeichnung der Nebenpersonen, sprich der besonderen Kinder ,die nicht für die Handlung wichtig sind. Aber hier hoffe ich auf die Fortsetzung. Auch spürt man in jedem Satz, dass die Geschichte auf eine Verfilmung angelegt ist. Laut Webseite des Autors wird genau das passieren und niemand anderes als Tim Burton führt Regie. Perfekt.

Absolute Empfehlung von mir und ich prognostiziere einen Hype um das Buch und den Film.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Insel der besonderen Kinder, 22. Januar 2012
Jakob Portman wächst in einer intakten Familie auf. Er liebt seine Eltern und diese ihn, doch zu seinem Großvater Abraham Portman hat er ein ganz besonderes Verhältnis, denn sein Großvater hat die besten Geschichten auf Lager. Jakob ist fasziniert, denn alle Geschichten spielen in der Vergangenheit seines Großvaters. Lange Zeit sind sie seine Welt, doch dann wird er in der Schule gehänselt, weil er noch an Märchen glauben würde und er erklärt seinem Großvater, dass er von nun an keine Geschichten mehr hören wolle.

Als Jakob 15 ist, hat sich ein Leben eingependelt. Er verbringt nicht mehr so viel Zeit bei seinem Großvater, sondern arbeitet in den Ferien in einer Filiale des Firmenunternehmens. Mit seinen Eltern versteht er sich nach wie vor gut, doch um seinen Großvater macht er sich langsam sorgen, da dieser ein immer merkwürdigeres Verhalten an den Tag legt und behauptet, Monster wären hinter ihm her. Eines Tages ruft sein Großvater Jakob an und klingt gehetzt und in Sorge. Jakob seinerseits macht sich ebenfalls Sorgen und macht sich sofort auf dem Weg zu ihm, doch er kommt zu spät. Sein Großvater ist nicht in seinem Haus. Jakob begibt sich auf die Suche und findet ihn, schwer verletzt, im angrenzenden Wald. Es sieht so aus, als wäre Abraham von einem Tier angegriffen worden - er stirbt noch in den Armen seines Enkels. Doch vorher hat er Jakob eine Botschaft gegeben, die diesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

Einige Wochen später ist Jakob noch immer völlig am Ende. Ihn plagen nachts Alpträume und auch ein Psychiater, zu dem ihn seine Eltern schicken, scheint keinen wirklichen Erfolg zu bringen. An Jakobs 16. Geburtstag überreicht ihm seine Tante ein Geschenk seines Großvaters für ihn. Als Jakob sich das Geschenk, ein Buch, näher betrachtet, stößt er auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit seines Großvaters führt und die den Anschein erweckt, als währen die Märchen gar keine ...

Zusammen mit seinem Vater macht sich Jakob auf den Weg nach Wales um endlich Klarheit zu erlangen und macht dabei eine unheimliche Entdeckung ...

Faszinierend - das ist das Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Der Autor hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf alten Bildern beruht. Diese sind in den jeweiligen Situationen des Buches auch abgebildet. Die Figur des Jakob fand ich sehr glaubhaft dargestellt und auch die Nebencharaktere wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, jedoch fehlte es ihm ab und an an der nötigen Spannung. Nicht desto trotz macht dieses Buch auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band der Reihe.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder, 8. Mai 2013
Jacob hat als Kind eine innige Beziehung zu seinem Großvater Abraham. Dieser erzählt ihm immer abenteuerliche Geschichten von Kindern mit besonderen Fähigkeiten, die sich auf einer Insel verstecken und von Monstern gejagt werden. Er zeigt ihm sogar Fotos zu den Personen, die in seinen Geschichten vorkommen. Als Kind glaubt ihm Jacob, doch je älter er wird umso mehr glaubt er, in den Geschichten Lügen und Märchen zu entdecken. Doch eines Tages wird er eines Besseren belehrt.
Er erhält einen aufgebrachten Anruf seines Großvaters, der behauptet die Monster hätten ihn gefunden und er bräuchte Hilfe.
Jacob, der seinen Großvater für verrückt hält, macht sich auf den Weg und möchte nach dem Rechten sehen. Doch als er am Haus seines Großvaters ankommt, ist das Haus verwüstet und sein Großvater verschwunden. Jacob macht sich auf die Suche und findet ihn schließlich im nahe gelegenen Wald. Die Brust des Großvaters ist zerfetzt und mit den letzten Atemzügen versucht er Jacob vor den Monstern zu warnen und möchte, dass er die die Kinder auf der Insel findet und sich in Sicherheit bringt.
Plötzlich sieht Jacob ein Monster mit schlangenähnlichen Zungen im Unterholz, welches jedoch verschwindet.
Konfrontiert mit der Wahrheit, dass sein Großvater all die Jahre doch Recht hatte, macht er sich auf den Weg zur Insel, um endlich Abrahams Geheimnisse zu lüften.

Das Buch ist mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen. Das Cover ist in Grün- und Schwarztönen gehalten und hat an den Buchecken schöne verschnörkelte Linien. In der Mitte prangt ein Foto, auf dem ein schwebendes Mädchen abgebildet ist. Insgesamt macht das Buch somit einen gruseligen und gespenstischen Eindruck.
Beim Durchblättern fallen zusätzlich noch die vielen Fotografien auf, die im Buch abgedruckt sind. Sie zeigen schwebende Kinder, Menschen mit Mündern am Hinterkopf und andere skurrile Gestalten. Man wird automatisch neugierig, was es mit all diesen Personen auf sich hat und in welcher Verbindung sie zu Abraham und Jacob stehen.

Die Geschichte fängt spannend an und man ist neugierig auf die weitere Handlung, doch mit jeder Seite wurde das Buch langweiliger.
Die Charaktere sind sehr platt beschrieben und ich persönlich konnte mich bis zum Ende des Buches nicht mit einer einzigen Person im Buch anfreunden.
Die ganze Geschichte ist so konstruiert, dass den Charakteren gar kein Spielraum bleibt, um sich entwickeln zu können. Sie werden zwar kurz beschrieben und kommen auch mit einigen Dialogen zum Zug, aber richtig in den Vordergrund tritt keiner. Selbst Jacob als Hauptcharakter kam nicht richtig zur Geltung.
Was beim Durchblättern noch als nette Idee erschien, um das Buch aufzuwerten, entpuppt sich jetzt als ziemlich störend beim Lesen. Die Fotos zeigen die Personen im Buch mit ihren Fähigkeiten. Hier habe ich die Befürchtung, dass der Autor bewusst auf ausführliche Charakterbeschreibungen verzichtet hat, da man sich ja anhand der Fotos ein Bild der Personen machen kann. Hier geht jegliche Fantasie verloren, da man ständig die Bilder und die vorgegeben Tatsachen im Kopf hat und es keine Chance gibt, die eigene Fantasie miteinfließen zu lassen. Das hat mir persönlich beim Lesen aber sehr gefehlt und meiner Meinung nach sind die Fotos einfach überflüssig.
Außerdem stören die Fotos den Lesefluss, denn immer wenn man gerade gut in der Handlung vorankommt, tauchen mehrere Fotos auf, die man überblättern muss und einen ganz aus dem Konzept bringen. Das ist ziemlich lästig und nimmt einem auch noch den restlichen Spaß am Lesen, wenn das nicht schon die Handlung an sich übernommen hat.
Bei jeder weiteren Seite wirkte die Handlung erzwungener und gekünstelter. Selbst eine Liebesgeschichte zwischen Jacob und Emma, der früheren Geliebten Abrahams, hat der Autor versucht einzubauen. Das ist ihm aber gänzlich misslungen. Es kommen absolut keine Gefühle rüber und alles wirkt recht emotionslos. Die ganze Geschichte ist sehr an den Haaren herbeigezogen und entwickelt sich ziemlich schnell so, dass alles vorhersehbar wird.

Ich habe das Buch mit großen Erwartungen in die Hand genommen und wurde sehr enttäuscht. Erwartet habe ich ein fesselndes Fantasy-Buch, da mir die Idee mit den besonderen Kindern auch sehr gut gefiel, doch im Endeffekt war das Buch nur schöner Schein.
Der Autor hat versucht möglichst viel Handlung und viele Personen ins Buch zu pressen, aber dann leider nur alles kurz angerissen, so dass am Ende nichts herauskam. Keine Spannung, keine Handlung und keine Möglichkeit die eigene Fantasie mitspielen zu lassen. Statt im Buch massenweise Fotos abzudrucken, hätte der Autor lieber die Charaktere und die Handlung ausbauen sollen. Damit wären die Seiten besser gefüllt gewesen.
Insgesamt war das Buch für mich ein absoluter Fehlgriff und nur für das schöne Cover bekommt es noch eine Bewertung von zwei Sternen.

© Das Buch-Cafè
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee - Leider viel Potential verschenkt, 22. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was für ein gutes Buch hätte das werden können!
Man muss laut stöhnen, wenn man mitbekommt, wie der Autor Chance um Chance verstreichen lässt und das Buch nach den ersten beiden Kapiteln weit unter Mittelmaß sinken lässt.
Die Schreibe fängt interessant an. Was passiert, haben andere Leser bereits beschrieben, das muss ich nicht wiederholen. Zu Anfang wird die Hauptfigur Jakob recht gut charakterisiert. Die vielen Fotos im Buch lassen die Geschichte ausgesprochen lebendig rüberkommen und es klingt alles schön mysteriös.
Aber dann geht es leider bergab. Der Hauptdarsteller schlägt sich mit einem Psychiater und seinen Eltern rum, was dermaßen langweilig zu lesen ist, dass ich beinahe einschlief. Schließlich schafft Jakob es, seinen Vater zum Besuch der Insel zu überreden, auf der sein Großvater als Jugendlicher eine Weile in einem Kinderheim lebte.
Jakob sucht und findet das Kinderheim der besonderen Kinder und diese werden kurz vorgestellt. Eins kann schweben, eins kann Feuer machen, eins hat Bienen im Bauch, eins ist sehr stark und so weiter.
Es erfolgt keinerlei Charakterisierung. Die besonderen Kinder bleiben schrecklich flach und leblos. Sie wirken wie kleine Notizblätter, auf denen ihre besonderen Eigenschaften aufgeschrieben wurden und sonst nichts. Und bei Jakob setzt sich das fort. Er läuft durch die Handlung wie eine zweibeinige Kamera und filmt gewissermaßen das Geschehen. Man sieht praktisch nie in seinen Kopf; erst recht nicht in die Köpfe der besonderen Kinder. Es wird einem unmöglich gemacht, sich mit den Figuren zu identifizieren. Geradezu akribisch vermeidet es der Autor, Gefühle und Spannung aufkommen zu lassen. Er hat wohl den obersten Grundsatz des Schreibens vergessen: Show! Don Žt tell! - Zeige! Erzähle nicht!" Aber er erzählt, statt zu zeigen und das weckt vor allem Langweile.
Jakob geht mit ein paar besonderen Kindern in die Hütte. Dann kommt ein Monster. Dann haben alle Angst. Dann rennen alle weg. Dann wirft ein besonderes Kind dem Monster ein Haus auf den Kopf. Dann rennen sie wieder weg. Dann kommt das Monster. Dann hat Jakob Angst. Dann zieht ihn das Monster am Bein. Dann merkt Jakob, dass er dem Monster eine Schafschere ins Auge gepiekt hat. Dann ist das Monster tot. Dann geht Jakob mit Emma ins Kinderheim zurück.
So spult sich der ganze Roman weiter. Es liest sich, als hätte der Autor seine Notizen abgeschrieben und bestenfalls leicht aufgefüllt. Es klingt leblos und wirkt dadurch lieblos. Keine der Figuren bekommt eine Chance, sich vom Papier abzuheben und zu echtem Leben zu erwachen. Das ist wirklich schade. Hier wurde viel Potential verschenkt.
Jakob verarbeitet nicht das verquere Verhältnis auf, das er zu seinem Großvater hatte. Die Liebesgeschichte" zwischen Jakob und Emma ist trocken wie fünf Jahre alter Zwieback und die Monster sind auch nicht zum Fürchten. Sie tauchen einfach auf. Der Autor schreibt, dass alle Angst haben und sie irgendwie besiegen.
Auch wenn das Buch eher auf Jugendliche zielt, ist es meiner Meinung nach zu trocken und leblos herunter geleiert. Wirklich empfehlen kann ich es nicht. Drei Sterne und die vor allem für die guten ersten Kapitel und die geniale Aufmachung mit den vielen alten Fotos.
Viel verschenkt. Leider zu viel!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Monster sind los..., 22. November 2011
"Ist nicht Schlaf, ist nicht Tod;
Die zu sterben scheinen, leben
Das Haus, in dem du geboren wurdest
Freunde deiner Jugend
Alter Mann und junges Mädchen
Des Tages Mühsal und sein Lohn
Sie alle vergehen
Fliehen in die Fabeln
Können nicht gehalten werden."
-Ralph Waldo Emerson-

Yakobs Großvater hat ihm immer viel von Monstern erzählt, die hinter ihm her waren und von einem Waisenhaus auf einer Insel. Dort sei er zur eigenen Sicherheit untergebracht worden. »Da gab es ein Mädchen, das konnte fliegen, einen Jungen, in dem Bienen lebten, Bruder und Schwester, die mühelos Felsblöcke zu stemmen vermochten...« Er hat sogar Beweisfotos von diesen eigenartigen Kindern und Yakob glaubt ihm zumindest eine Zeit lang. Dann findet er heraus das sein Großvater mit den vermeintlichen Geschichten der besonderen Kinder augenscheinlich seine Kindheit aufarbeitet: Die Flucht als Jude aus Polen, die Verfolgung der Nazis, der Tod der gesamten Familie und die daraus resultierende Aufnahme ins Waisenhaus. Jahre später findet der Teenager seinen Großvater sterbend im Dickicht. Er gibt ihm noch das Versprechen auf die Insel zu gehen, bevor er die Monster mit eigenen Augen sieht. Da reist Yakob tatsächlich in die Vergangenheit und findet einen Ort, am dem die Zeit stillsteht.

Yakob, der Märchenjunge, erzählt die Geschichte auf wunderbare Weise aus seiner Sicht. Er gibt Einblicke in seine frühste Kindheit, seine Gedanken- und Gefühlswelt und erzählt von einer Reihe von Ereignissen, die ihm einen Schock versetzt und sein Leben in zwei Hälften geteilt hat. Nämlich in vorher und nachher.
Ransom Riggs hat dabei einen wunderbar, eingängigen Schreibstil, der mich von der ersten Seiten an zu fesseln vermochte. Das Buch lässt sich wunderbar einfach lesen und verliert dennoch keine Farbe.

Yakobs Großvater ist der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte. Er musste sein Leben lang damit kämpfen, dass ihm keiner glaubt. Bis zum Zeitpunkt seines Todes. Da stellt sein Enkel nämlich fest dass die Monster keine Fantasienazis sind, sondern wirklich existieren. Hier beginnt dann auch die richtige Geschichte. Denn Yakob muss die Insel finden um sich zu retten und um seinen Wurzeln zu folgen. Wird er dort feststellen dass er ebenfalls eine besondere Gabe hat? Und welche Wunder sowie Gräuel wird er kennenlernen? Wird es weitere Parallelen zum zweiten Weltkrieg geben? Ihr könnt auf jeden Fall gespannt sein!

Das Cover sieht eigentlich ziemlich alt aus und zeigt ein Mädchen, das über der Erde schwebt. Ihr Foto ist von einem altertümlichen Rahmen umgeben und alles sieht aus, als wäre es grün abgelichtet worden. Auch die Innengestaltung ist fabelhaft, da sie mit der Aufmachung der Leseprobe identisch ist. Jeder Kapitelanfang ist prächtig gestaltet und es gibt lauter Fotos, die auch im Text erwähnt werden. Toll! Übrigens sind sämtliche Fotos im Buch authentisch. Alte Aufnahmen, von denen die meisten unverändert geblieben sind. Das finde ich schon irre, da sie alle doch recht gruselig aussehen. Die ganze Aufmachung ist wirklich besonders, wie ich es von PAN schon gewohnt bin.

Diese düstere Familienlegende ist faszinierend und erschreckend zugleich. Beim Lesen hätte ich mich manchmal am liebsten unter der Bettdecke verkrochen, aber aufhören konnte ich auch nicht. DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER ist definitiv kein Kinderbuch. Aber es ist ein richtig GUTES Buch und ein Tipp für den Weihnachtsmann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu ruhig im Mittelteil, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Insel - richtig
Die Kinder - auch wahr
Das Grauen - ???

Das Buch fängt wahnsinnig fesselnd an, mit den Geschichten die Jacobs Großvater ihm als Kind über eine Insel mit ganz besonderen Kindern erzählt hat. Die Geschichten waren so fantastisch, dass Jacob irgendwann den Glauben daran verlor und sein Großvater von allen für etwas verrückt erklärt wurde, insbesondere da er auch immer wieder von Monstern redete die ihn verfolgten.
Somit fängt die Geschichte wirklich sehr fantastisch an und scheint wirklich Potential zu haben. Auch die weiteren Ereignisse: der mysteriöse Todesfall des Großvaters, die Trauerbewältigung und die Suche Jacobs nach der Glaubwürdigkeit der Geschichten seines Großvaters sind wirklich schön zu lesen und geben eine sehr gute Geschichte her. Was dabei auch sehr hilfreich ist, ist dass Jacob einem als etwas aufmüpfiger junger Mann vorgestellt wird. Auch gibt es immer wieder kleine witzige Passagen die das Lesen auflockern und auch wenn der Hintergrund (der Tod des Großvaters) recht schwer wiegt, so lockern solche Passagen das Ganze etwas auf.

Das erste Drittel des Buches ist wirklich unterhaltsam geschrieben und bis zu dem Zeitpunkt da Jacob die Insel findet und hinter die geheimnisvollen Geschichten seines Großvaters blickt, wirklich gut zu lesen. Dann allerdings kommt ein Teil des Buches, der zwar schön ist aber langweilig, Es passiert einfach nichts. Die Story um das Haus und die Kinder zieht sich mit vielen Infos und viel Hin und Her von Jacob und irgendwie bewegt sich einfach nichts. Mir war diese Passage einfach viel zu ruhig.
Ca. 90 Seiten vor Schluss kommt dann noch mal etwas Bewegung in die ganze Geschichte und auch die 'Monster' bekommen noch ihren Auftritt, allerdings ist dieser auch nicht wirklich überzeugend. Selbst in diesem Showdown ist einfach nicht genug Bewegung, es bleib eben doch recht ruhig.

Das Buch an sich ist wirklich schön gestaltet. Hier vor mir liegt die gebundene Version. Die Aufmachung mit den zwischengeworfenen Fotos, passend zu Geschichte, ist eine schöne Idee und auch die sonstige Gestaltung der Seiten ist wunderschön. Selbst die Idee der Geschichte ist wirklich gut, aber leider schmeckt der Inhalt einer so schönen Verpackung eben nicht jedem.

Fazit:
Die Geschichte ist in ihrer hier vorliegen Form nichts für mich. Sie ist mir einfach viel zu ruhig, gerade nach ca. dem ersten Drittel. Die Idee und Gestaltung des Buchs ist wirklich sehr gut, das allein bewertet würde locker für 4, wenn nicht sogar 5 Sterne reichen. Leider ist das aber für mich nicht das Maß der Dinge, sondern die Geschichte selbst und diese hat mir zu Beginn einfach etwas anderes suggeriert als eine doch recht langweilige Story. Ich erwartete eben doch etwas mehr Mystik und bedrohlichere Momente. Hätte man im Mittelteil gut 100 Seiten weggelassen, wäre die Geschichte für mich wesentlich interessanter gewesen, oder aber wenn zu Beginn keine Andeutungen über Monster gemacht worden wären und die Geschichte hätte kurz nach dem Lüften der Geheimnisse geendet, wäre ich auch nicht traurig gewesen, aber ist es für mich nicht mehr als ein 3 Sterne Buch.
Ich würde dieses Buch wirklich nur jemanden empfehlen, der 'Das Grauen' im Klappentext überliest und auf recht ruhige Erzählungen steht, die etwas in die mystische Ecke laufen.
Ein möglicher 2. Teil wird sicher nicht auf meinem SUB erscheinen.
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Die Insel der besonderen Kinder: Roman
Die Insel der besonderen Kinder: Roman von Ransom Riggs (Taschenbuch - 1. August 2013)
EUR 9,99
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