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3,8 von 5 Sternen
Crime Machine: Thriller
Format: TaschenbuchÄndern
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2012
Howard Linskey: CRIME MACHINE

Howard Linskey, geboren 1967, hat unter anderem als Barmann, bei einem Catering Service und im Marketing gearbeitet, bevor er schließlich freier Journalist wurde. Er schreibt für verschiedene britische Tageszeitungen, Zeitschriften und Websites. »The Drop« ist sein Debütroman, der in Großbritannien und den USA viel beachtet und von der Kritik hoch gelobt wurde.
»The Drop« ist nun unter dem Titel CRIME MACHINE auch in deutscher Sprache erschienen. Wie bei Eoin Colfers im Februar dieses Jahres im List Verlag erschienenen Roman DER TOD IST EIN BLEIBENDER SCHADEN stammt auch hier die Übersetzung von Conny Lösch. Und dies ist nicht die einzige Gemeinsamkeit.
Auch CRIME MACHINE ist ein rasant erzählter »Gangster«-Thriller, der von einer beeindruckenden Anzahl finsterer Typen bevölkert ist. Zwischen ihnen erscheint der Protagonist zunächst wie ein Fremdkörper. Denn David Blake hat eine weiße Weste. Soweit man in Newcastle eine haben kann, wenn man als Berater für den skrupellosen Gangsterboss Bobby Mahoney arbeitet. Doch David ist der Meinung, dass er sich, nachdem er so allerlei studiert hat, einen richtig coolen Job an Land gezogen hat, in dem er gutes Geld verdient, ohne sich je die Finger schmutzig zu machen. Er weiß, dass er in Mahoneys Truppe nur wenige Verbündete hat; den meisten der Gangstern alter Schule ist er suspekt. Sie akzeptieren ihn nur, weil seine Ideen Geld in die Kasse bringen.
Und so verbringt er mit seiner Freundin, einer cleveren Anwältin, einen wunderbaren, sorgenfreien Urlaub in Thailand.
Als er bei seiner Rückkehr des »Empfangskommittees« in Gestalt von Mahoneys Vollstrecker Finney gewahr wird, weiß er sofort, dass etwas ganz im Argen liegt.
Und so ist es auch. Ein Übergabe ist geplatzt - ja, auch Mahoneys Truppe von Zuhältern, Drogendealern, Schutzgelderpressern und Kredithaien zahlt Schutzgeld an einen der Politik nahestehenden »Verein« -; sein Vertrauter, George »Geordie« Cartwright, ist samt der erheblichen Summe verschwunden.
Nun kommt David reichlich ins Schwitzen. Mahoney gibt ihm 72 Stunden, das Geld wieder aufzutreiben - sonst ist er ein toter Mann. Nun sieht es ganz so aus, als müsste er sich doch die Finger schmutzig machen ...

»Linskey stellt die übliche literarische Sicht auf Britannien auf den Kopf und wartet mit einem perfekten Gefühl für Ort und Zeit auf, mit rotzfrechen Dialogen und einem milieunahen Jargon, mit gnadenloser Gewalt und hohem Tempo. Ein Dashiell Hammett aus Newcastle!«, lobte »The Times« und setzte den Roman auf die Liste der fünf besten Thriller des Jahres 2011. Zu Recht, denn Linskeys Protagonist in ein überzeugender Antiheld, dessen Nonkonformismus sich letztlich als für sein Überleben entscheidender, evolutionärer Vorteil erweist. David Blake ist kein sympathischer Zeitgenosse - weder in seiner Ignoranz und Selbsttäuschung zu Beginn des Romans, noch während seines »Überlebenskampfs«. Dass es trotzdem Spaß macht, in den Roman einzutauchen und die ganz aus seinem Blickwinkel erzählte Geschichte mitzuerleben, hat mehrere Gründe: Zum einen ist da sicherlich die (vielleicht unerklärliche, aber in allen Generationen vorhandene) Faszination, die von den »bösen Jungs« ausgeht. Sie hat schon Dashiell Hammett, Raymond Chandler und den anderen großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman zum Erfolg verholfen. Zum anderen ist es zweifelsfrei die literarische Qualität dieses Romans, die sich in Conny Löschs Übersetzung klar widerspiegelt.
Zwei Romane sind noch kein unumstößliches Indiz für einen Trend in der Literatur. Aber sollten sie tatsächlich die Wegbereiter eines Trends sein, einer Veröffentlichungswelle, die dieses hohe Niveau auch halten kann, fände ich das wunderbar. Die Zeit der »Serienkiller«-Thriller ist längst abgelaufen.
Einerseits »back to the roots«, andererseits im hier und heute frisch und frech erzählt, sind die »Gangster«-Thriller höchst unterhaltsame Lektüre!

Howard Linskey: CRIME MACHINE
(The Drop. 2011 ' Aus dem Englischen von Conny Lösch)
München, Knaur Taschenbuch Verlag, Juli 2012
ISBN 978-3-426-51036-0
384 Seiten, broschiert, EUR 9,99

Leseprobe:
[...]
Crime Machine: Thriller
Crime Machine: Thriller
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2012
In Newcastle, England angesiedelter Gangsterthriller der cool geschrieben mit den Versatzstücken des Genres spielt.
David Blake kümmert sich um die Sicherheit in Bobby Mahoney's Gangsterimperium das den wesentlichen Teil des Kuchens in Newcastle für sich beansprucht. Sicherheit heißt für den seriösen Anstrich des Geschäfts sorgen und die Aufgaben übernehmen die Grips und Fingerspitzengefühl erfordern. Da macht er sich selbst die Finger nicht allzu schmutzig, was ihn bei Bobbys alten Weggefährten nicht eben beliebter macht.
Kein Wunder das David keine Hilfe erwarten kann als Bobby ihm ein Ultimatum stellt, nachdem sich herausstellt das eine Geldübergabe, für die David verantwortlich war, nicht stattgefunden hat. Der Gangster wird zum Detektiv, sowohl in den eigenen Reihen und im Umfeld, deckt Ungereimtheiten auf und stolpert über ein paar Leichen. Bobby's Imperium hat unversehens ein richtiges Problem am Hals…

Howard Linskey schreibt lässig und locker. Sarkasmus und frische Dialoge treiben die Handlung vorwärts. In seinem Figurenensemble tauchen die üblichen Verdächtigen auf wie die bärenstarke, dem Boss treu ergebene riesige Kampfmaschine, einige hinterhältige, brutale Dumpfbacken oder der verschlagene, unsympathische Buchhalter, nicht zu vergessen die superscharfe Blondine, die natürlich nur Augen für den Helden der Story hat.
Wer Tiefgang und Milieustudien sucht ist hier im falschen Film, sorry Buch. Könnte aber direkt verfilmt werden, denn der Plot steht im Vordergrund. Die Story beginnt ganz ordentlich, ist aber zunächst nicht sonderlich temporeich oder originell. Im weiteren Verlauf wird Fahrt aufgenommen und die zu erwartenden, und einige unerwartete, Wendungen machen die Sache spannend, zusehends handfester und es geht brutaler zur Sache.
Linskey gibt dem Hintergrund von Davids Job und der Geschichte von Bobbys Aufstieg und dessen Kumpanen ausreichend Raum. Angereichert mit Betrachtungen über Gangstermoral und zeitgemäßes Geschäftsgebaren ist so für Abwechslung gesorgt.
Unterm Strich ein sehr unterhaltsamer, gut geschriebener Gangsterthriller der keine Langeweile aufkommen lässt, aber das Rad auch nicht neu erfindet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2012
Das Buch ist nicht schlecht, aber jetzt wirklich nichts Neues. Mit seinen knapp 400 Seiten bleibt nicht besonders viel Platz, um die Akteure in allen Facetten und Nuancen zu beschreiben. Dies ist einerseits Seegen als auch Fluch für das Buch. Im Gegensatz zu vergleichbaren Romanen bleiben die Personen etwas blass, dafür wir der Plot an keiner Stelle langweilig. Die Geschichte spielt munter vor sich hin und langatmige Nebenerzählungen werden gekonnt übersprungen. Insgesamt schnell gelesene Kost ohne besonders zu beeindrucken. Wer Bücher dieses Genres mag und einfach mehr will, dem empfehle ich Adrian McKinty (der schnelle Tod, der sichere Tod, Todestag)

Wertung irgendwo zwischen 3 und 4.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2012
Die Story, angesiedelt in der nordenglischen Stadt Newcastle, spielt durchweg im Milieu des organisierten Verbrechens. Eine nicht unbedeutende Geldübergabe im Auftrag des dortigen Gangsterchefs an eine übergeordnete Organisation findet nicht statt. Der Ärger ist entsprechend groß und sofort ist der eigentlich für die Übergabe zuständige Mann (David Blake), der dummerweise auch mal fernab der Heimat Urlaub macht, in der von Misstrauen geprägten Atmosphäre verdächtig. Sein Boss fordert unmissverständlich, ihm das Geld samt Schuldigen innerhalb weniger Tage wieder zu beschaffen, sonst geht es Blake selbst an den Kragen. Nun begibt sich Blake eigentlich fast wie ein Polizist auf die mühselige Suche nach dem Geld und dem möglichen Verräter.
Man findet sehr schnell in die Geschichte hinein, Spannung wird aufgebaut und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Richtig Fahrt nimmt die Story dann eher in der zweiten Buchhälfte auf, bis hin zu einem ordentlichen Showdown.
Wenn es der Debütroman von Howard Lindskey ist, dann kann man nur den Hut ziehen und auf weitere derartige Bücher von ihm gespannt sein. Sehr gute, dem Gangstermilieu angepasste Sprache, sehr anschauliche Figurenzeichnung und alles flüssig geschrieben. Wer gerne Bücher liest, die in diesem mafiösen Milieu spielen und zumindest beim Lesen mit der Moral keine Probleme hat, wird hier mit Sicherheit auf seine Kosten kommen. Gute vier Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2012
Crime Machine von Howard Linskey ist ein echter Männer-Krimi/Thriller, der einem von der ersten Seite an sofort fesselt.

Vom Stil her orientiert sich der Roman mMn an Adrian Mc Kinty (Der sichere Tod), Ken Bruen (London Boulevard) und der Bolitar-Reihe von Harlan Coben - gute Charaktere, unkomplizierte Handlung, Schlägereien und Schießereihen, coole Dialoge, lecker Mädchen, und das alles gewürzt mit dem Geschmack von "Der Pate" und einer wirklich feinen Brise Humor! Alleine die Gags sind das Geld schon wert ...

Gefallen hat mir auch, dass man als Leser das Städtchen Newcastle upon Tyne näher kennenlernt. Keine Sorge, der Fußball kommt da natürlich auch nicht zu kurz ;-)

Fazit: Hab nur etwas mehr als einen Tag dafür gebraucht. Das sagt eigentlich alles, oder? Ein echter Pageturner. Freue mich jetzt schon auf den zweiten Linskey.

PS: Loben möchte ich an dieser Stelle auch die Übersetzung von Conny Lösch. Great job!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 27. Juli 2012
Krimis/Thriller mit einem zeitlichen Ultimatum für die Hauptfigur gibt es einige, aber was Howard Linskey aus dieser Ausgangssituation macht, ist schon etwas ganz Besonderes.

Er nimmt uns in seinem Debüt "Crime Machine" mit nach Newcastle upon Tyne, eine Industriestadt im Nordosten Englands und zeigt uns nicht nur deren schöne Seiten. Bobby Mahoney zieht die Fäden in der Unterwelt und hat sich dort ein kriminelles Imperium aufgebaut. Einer seiner Handlanger ist David Blake, Linskeys Hauptfigur, aus dessen Sicht dieser Thriller erzählt wird. Eigentlich ist Blake ja eher ein Intellektueller und der Meinung, dass man in diesem Gewerbe auch erfolgreich sein kann, ohne sich die Finger dreckig zu machen. Aber die Dinge laufen aus dem Ruder und er wird sehr bald eines Besseren belehrt...

"Crime Machine" ist ein außergewöhnliches Buch, unterscheidet sich dieser Thriller doch sehr deutlich von der Serienmörder-Massenware, die allenthalben in den Regalen der Buchhandlungen zu finden ist.

Linskey arbeitet zwar auch mit alten 'Noir' Traditionen, passt den klassischen Plot aber an die aktuellen gesellschaftspolitischen Zustände an, indem er die Verflechtungen von Geld und Politik deutlich beim Namen nennt, und somit hat das Buch um einiges mehr zu bieten als nur die Suche nach dem verschwundenen Geld.

Rasant und kurzweilig, bitterböse und sarkastisch, spannend und sprachlich vom Feinsten (Chapeau, Frau Lösch - hervorragend übersetzt), so muss ein moderner Thriller sein.

Bitte mehr davon, Mr Linskey!
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am 21. September 2014
Gehört zu den Büchern die gerne bis zum Ende lese, guter Stiel, spannend und schlüssig. Von meiner Sicht aus empfehlenswert.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2013
Eher ein sehr amerikanischer Action Krimi mit allen Stereotypen die das Genre bietet ...
Trotzdem unterhaltsam und kurzweilig, allerdings nicht so "outstanding", dass man sich für das weitere Schaffen des Autors interessieren müsste.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2012
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi. Ganz besonders gefiel mir die Erzählsperspektive. Endlich einmal nicht aus der Perspektive des Kommissars oder der Guten sondern aus der Sicht der Gegenseite. Eine gute Sommer-Strand-Lektüre.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2014
Eine wirkliche Revolvergeschichte, die zwar flüssig geschrieben ist und zu Beginn des Buches auch neugierig macht.

Jedoch wurde meine Neugierde nicht belohnt, zu vorhersehbar war die Geschichte mit einer einzelnen überraschenden Wendung.

Die Beziehungen der Protagonisten untereinander wurden nur sehr oberflächlich beschrieben.

Daher mein Fazit: viel Action, vorhersehbar und oberflächlich - aber nett geschrieben. Da hätte man mehr daraus machen können.
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