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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen14
4,4 von 5 Sternen
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am 17. September 2000
Diese Fortsetzung zu "Wie in eine Traum" erfüllt alle Erwartungen, die man von einem zweiten Buch hat. Es wurde mit demselben weichen Gefühl und der Tiefgründigkeit der Gedanken geschrieben und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.
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am 2. Januar 2002
Wie in Uli Olvedis Roman "Wie in einem Traum" war ich fasziniert von den Bildern und der spannenden Sprache. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Mailis Weg im Westen, der sie nach einiger Zeit wieder in ihr Kloster zurückführt, empfand ich als sehr berührend und bestärkend, der Stimme des Herzens zu folgen.
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am 22. August 2011
Durch ein Buch über buddhistische Philosophie wurde ich auf die Bücher von Frau Olvedi aufmerksam. Zunächst habe ich 'Wie in einem Traum gelesen' und war fasziniert. Später fand ich dann 'Die Stimme des Zwielichts' was mich sehr erfreute.
Begeistert nahm ich an Mailis und Sönams Weg im Westen teil bis plötzlich ein Punkt kam, den ich beim besten Willen nicht mit dem stets an forderster Stelle im Buddhismus genannten Mitgefühl in Einklang bringen konnte. Maili betrog ihren Ehemann Sönam mit einem jungen, offenbar sexuell sehr agilen Rinpoche. Eben dieser Rinpoche schien sexuellen Abenteuern absolut nicht abgeneigt zu sein und auch Maili hatte offensichtlich kein schlechtes Gewissen ihrem feinfühligen Ehemann gegenüber. Irgend ein dumpfes Gefühl muss sie in ihr Kloster zurückgeführt haben. Yogini Rinpoche-la sagte ihr, als Maili sich offenbarte und zugab, dass sie nur noch an diesen Rinpoche denke, dass das doch gar nichts Schlimmes sei. Wir sind alle eins. Ich bin eins mit dir, du bist eins mit Rinpoche und Rinpoche ist eins mit Sönam. Also, irgendwie macht das ab diesem Zeitpunkt alles keinen Sinn mehr. Sicher sind wir alle eins aber wenn wir hier auf der Erde inkarniert sind dann sind wir eben auch getrennt. Wenn dieses Einssein bedeutet, dass jede mit jedem ins Bett gehen kann, ohne sich Gedanken zu machen ob man damit evtl. einen anderen verletzt, dann kann ich das nicht mehr nachvollziehen.
Das Buch ist aus der Sicht einer Frau geschrieben und ich habs aus der Sicht eines Mannes gelesen. Evtl. deshalb kann ich mich all den vorhergehenden Rezensionen nicht anschliessen. Als Roman ist das Buch sicher sehr interessant aber als buddhistische Unterweisung kann ich es nicht empfehlen. Auch im Buddhismus muss es sowas wie Moral geben.
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am 2. Mai 2006
Nachdem ich " Wie in einem Traum" gelesen hatte,wurde ich angenehm überrascht durch die Stimme des Zwielichts, auf die Maili Antworten sucht. Die junge Buddhistin hat ihre liebevolle Sprache bewahrt und geht ihren Lebensweg weiter.Dieser führt sie durch Gefühle von Liebe,Verantwortung.Das Leben in der buddhistischen Gemeinschaft wird mit einer rührenden Geschichte beschrieben.Es ist nicht allzu detailliert,dem Nicht-Buddhisten bleiben sicherlich einige Fragen,doch das braucht die Geschichte nicht.Die mitfühlende Lebenseinstellung wird vermittelt.Eine Geistesnatur,die heutzutage wohl die befreiensten Antworten geben kann.Maili findet ihren Weg und vermittelt dem Leser,der Leserinn die Einfachheit der Dinge.Das Zwielicht spricht,der Geist antwortet.Ein schönes Buch,das beim Lesen einfach gut tut!

Thomas Netzer

tomsangelart@t-online.de
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am 9. April 2008
Ulli Olvedi gelingt mit der Fortsetzung Ihres Erstlings „Wie in einem Traum“ noch eine Steigerung in der Vielfalt der Bilder, Charaktere und Handlungsstränge. Das macht „Die Stimme des Zwielichts“ zu einem fantastischen Lesevergnügen.

Die Autorin versteht es gekonnt am Beispiel der Hauptfigur Maili, Welt, Praxis und innere Erfahrung des tibetischen Buddhismus zu schildern, dass man sich sowohl angenehm unterhalten fühlt wie auch gern ein bisschen mitlernt. Ulli Olvedi kennt das Milieu, das sie schildert, die Lehren, die sie vermittelt und auch sich selbst vom eigenen Weg in- und auswendig. Ihre Schilderungen und die vielen Geschichten in der Geschichte sind zum Anfassen glaubhaft.

Deswegen kann die Leserin sich in die Story und die handelnden Personen versetzen und sich selbst doch gelegentlich darin erkennen wie in einem Brennglas. Ein bisschen Buddhismus-Kurs und ein bisschen Identifizierung... Ein guter Roman eben.

Es sollte mehr von der Sorte geben: Geschichten über die Befreiung im Hier und Jetzt – leicht aber nicht seicht aufbereitet! Erholsam sich abhebend von den vielen kaputten oder zumindest gebrochenen Gestalten in so vielen anderen Bänden der Unterhaltungsliteratur.

Maili ist eine unheldenhafte Heldin, die auf dem Tiger des Lebens in die Freiheit des eigenen Wesens reitet – wofür sie acht Jahre braucht und die Leserin vierhundert Seiten des unterhaltsamen Lesens.
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am 19. April 2014
Leider bei Weitem nicht so gelungen wie der erste Band. Wo dieser absolutes Wohlgefühl mit mystischem Geborgensein verströmte, gleitet dieses Buch in Rechtfertigung von Autoritätsmissbrauch durch einen Rinpoche ab, der es völlig in Ordnung findet, reihenweise seine Schülerinnen zu verführen - frei nach dem Motto "wir sind ja alle sowieso immer eins"... (wie wir wissen ist ein solches Verhalten leider in der Realität ja gar nicht so selten).
Was auf mystischer Ebene wahr sein mag, sollte nicht als Ausrede für rücksichtsloses Verhalten und bedenkenlose Bedürfnisbefriedigung benutzt werden - sonst könnte man ja auch jemanden berauben und sagen: "Was solls? Wir sind ja sowieso alle eins .... Ob er es hat oder ich ist somit egal ..."
Man wird das Gefühl nicht los, dass Olvedi einfach einen Folgeband von "Wie in einem Traum" schreiben wollte/musste, die Insipiration jedoch schon aufgebraucht war .....
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am 15. Mai 2011
Wie der Titel bereits vermuten lässt, passiert in diesem Buch nichts Aufregendes.
Es werden die Erfahrungen einer jungen buddhistischen Nonne in einem schönen Schreibstil erzählt.

Wer allerdings ein spirituelles Lehrbuch erwartet wird hier enttäuscht.
Es handelt sich wirklich "nur" um einen schön erzählten Roman mit einigen spirituellen Anekdoten.
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am 25. Februar 2005
Das Kloster in Nepal, in dem Maili im ersten Teil des Buches lebt,wird zwar nicht genannt, ist aber derart authentisch und das Leben dort so einfühlsam geschildert, dass man sich unwillkürlich mit dabei fühlt - ob mit im Osten oder dann in London die innere Entwicklung Mailis, ihre Kämpfe und Fortschritte sind Anregung für jeden Leser.
Barbara
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am 29. Januar 2012
"Wie in einem Traum" findet hier eine berührende, bewegende Fortsetzung, die wunderbar an das erste Buch anknüpft, ohne dess Story zu wiederholen.
In diesem zweiten Teil begibt sich Maili nach England als weiblicher Lama, um dort ein buddhistisches Zentrum aufzubauen. Die Entdeckung der westlichen Kultur wirft für Maili viele Fragen auf, derer sie sich mit ebensolcher Tiefe widmet wie ihrer eigenen Kultur.

Ein beeindruckendes Buch voller Tiefe und Herzenswärme und Weisheit.
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am 9. Oktober 2014
auf nicht zu übertreffende Art und Weise bringt Ulli Olvedi den tibetischen Buddhismus näher: In Romanform mit Menschen, die menschliche Bedürfnisse, Ängste und Emotionen haben wie Du und ich, und wie sie damit mit und mit dem Gedankengut des tibetischen Buddhismus, der sie reifen ließ, umgehen.
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