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5.0 von 5 Sternen Bewegend, eindruckvoll und absolut mitreissend
Renate Ahrends kenne ich schon durch ihren Roman "Zeit der Wahrheit"der in Südafrika zur Zeit der Apartheid spielt. Schon damals gefiel mir ihre Fähigkeit zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben ausgezeichnet.Auch in diesem Buch schafft sie es,die Geschichte zweier Schwestern so eindinglich und eindrucksvoll zu beschreiben, dass ich das Buch nicht aus den...
Veröffentlicht am 31. Mai 2011 von Medienjunkie

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig in meiner Meinung
Ich war ja sehr gespannt auf das Buch "Fremde Schwestern" von Renate Ahrens. Und bin nach Beenden des Buches zwiespältig.
Es handelt von zwei Schwestern, die sich sooo fremd eigentlich gar nicht sind, sondern die eine recht schlechte Kindheit hatten, bei Eltern aufwuchsen, die mich wieder einmal grübeln liessen, ob man nicht doch erwachsene Menschen auf...
Vor 22 Monaten von Regine Bacherle veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig in meiner Meinung, 7. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Ich war ja sehr gespannt auf das Buch "Fremde Schwestern" von Renate Ahrens. Und bin nach Beenden des Buches zwiespältig.
Es handelt von zwei Schwestern, die sich sooo fremd eigentlich gar nicht sind, sondern die eine recht schlechte Kindheit hatten, bei Eltern aufwuchsen, die mich wieder einmal grübeln liessen, ob man nicht doch erwachsene Menschen auf Reife und Fähigkeit Kinder grosszuziehen prüfen sollte, bevor man sie Kinder bekommen lässt.
Aber das Prüfen von werdenden Eltern geht ja nicht, daher stellt sich hier nicht die Diskussion.
Die ältere Schwester, die lange Zeit auch die Verantwortung für die jüngere übernahm, hat sich recht steif im Leben eingerichtet: Sie schreibt Drehbücher für Fernsehkrimis, lebt alleine und nach festen Regeln und Abläufen. Die jüngere Schwester, mit der sie seit Ewigkeiten nicht mehr in Kontakt steht, führt ein recht unstetes Leben, alleinerziehend mit siebenjähriger Tochter ist sie meist in fernen Ländern verschollen.
Bis zu dem Tag, an welchem das Buch beginnt: Die jüngere Schwester steht unangemeldet vor der Tür ihrer einzigen Verwandten, schwer erkrankt, fast ausgehungert und geht davon aus, dass ihre Schwester sie mit Kind nicht abweisen wird, sondern natürlich für eine vorübergehende Weile bei sich aufnehmen wird.
Als Leser steht man aussen vor, man erfährt durch Flash-backs, was sich in der Kindheit abspielte, warum die Schwestern sich so schwer tun, warum die siebenjährige Tochter, wie so oft die einzig vernünftig reagierende Person, so verwahrlost ist.
Kurze Sätze, wenig Füllmaterial, oft seitenweise nur Dialog, und dieser meist nur mit unverarbeiteter Wut und längst vergangenen, nicht vergebenen Vorkommnissen gefüllt, auf der einen Seite eine interessante Psychologie-Studie, auf der anderen Seite nervenbelastende Eintönigkeit von zwei erwachsenen Frauen, die sich den eigenen Nöten nicht stellen wollen.
Es liest sich recht flüssig und nur 300 Seiten dick ist es ein kleines Buch für Zwischendurch, mal eine "etwas andere Lektüre".
Ich finde es nicht schlecht, daher die 3 Sterne, würde das Buch aber nicht jedem empfehlen. Phasenweise hatte es auch die Tendenz, mich unendlich zu nerven, was aber eventuell im Sinne der Autorin ist. Sympathisch waren mir die Protagonisten jedenfalls nicht, leid getan hat mir das Kind, aber Menschen, die nicht über den Schatten springen können, die mit jedem Handgriff im Heute nur in der Vergangenheit leben, diesen Menschen gehe ich persönlich gerne aus dem Weg.
Mitmenschen im heutigen Deutschland, die etwa Mitte 40 oder älter sind, hatten oft eine sehr schlechte Kindheit. Die Pille kam erst Ende der 60iger Jahre, bis zu diesem Zeitpunkt gab es viele unerwünschte Kinder, viele "Zwangsehen", auch meine Mutter hat mir Zeit meiner Kindheit eingeredet, dass ich ihr Leben zerstört hätte, nur weil sie schwanger wurde mit mir. Und nicht nur früher, sie tut es auch heute noch bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Das Thema ist mir persönlich also nicht ganz unbekannt, und auch ich weiss, dass man die Vergangenheit immer als Teil mit sich schleppt, aber man hat eben als "Erwachsene" die Wahl entweder ewig daran zu knabbern und sich die Vorwürfe an Land zu ziehen, oder sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
Sehr interessant, was bei diesen beiden Schwestern passieren muss, damit sie endlich einen Schritt im Leben weitergehen.
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, eindruckvoll und absolut mitreissend, 31. Mai 2011
Von 
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(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Renate Ahrends kenne ich schon durch ihren Roman "Zeit der Wahrheit"der in Südafrika zur Zeit der Apartheid spielt. Schon damals gefiel mir ihre Fähigkeit zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben ausgezeichnet.Auch in diesem Buch schafft sie es,die Geschichte zweier Schwestern so eindinglich und eindrucksvoll zu beschreiben, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte.

Franka und Lydia sind Schwestern,die in Hamburg großgeworden sind. Der Vater war nur mit seinem Beruf verheiratet und Franka konnte ihn eigentlich immer nur mit guten Noten beeindrucken.Das äußere Erscheinungsbild war ihm immer sehr wichtig.Lydia,die in eine Ehe hineingeboren wurde, die eigentlich schon am Ende war, wurde vom Vater eigentlich nur mit Nichtachtung gestraft,war sie doch der Grund, dass er an dieser Ehe festhalten musste.Von der Mutter wurde Lydia jedoch nur verwöhnt und Frauke immer vorgezogen.Sie sah in Lydia sich selbst, die eine Künstlerkarriere machen sollte, die ihr nicht vergönnt war, da sie Kinder bekam und ihr Mann sie in dieser Beziehung nie unterstützte.Diese Frustration über eine gescheiterte Karriere läßt sie ungerecht und auch depressiv werden, was Franka am meisten zu spüren bekommt. Das eigentlich ungetrübte Geschwisterverhältnis leidet mehr und mehr darunter, weil Franka die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen muss, die eigentlich den Eltern zufällt.
Als die labile Lydia anfängt Drogen zu nehmen und auf die schiefe Bahn gerät, ist es Franka, die versucht ihr zu helfen, aber keinen Erfolg hat.
Jahre später steht eines Tages Lydia, die viele Jahre im Ausland verbracht hat,mit ihrer sechsjährigen Tochter Merle vor der Tür.Abgerissen und schwer an einer Hepatis C erkrankt, hofft sie mit ihrer Tochter Aufnahme bei Frauke zu finden.

Was mich an diesem Buch am meisten fasziniert hat, war die glasklare Analyse des Geschwisterverhältnissis und die Konsequenz für die beiden Frauen ihren Lebensweg betreffend.
Franka,die schon früh die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen muss,will keine Ehe eingehen und Kinder bekommen, weil sie Angst hat es falsch zu machen, vielleicht so wie ihre Eltern?Ihr durchstrukturierten Leben will sie nicht aufgeben, auch nicht um ihres Freundes willen,weil sie Angst hat den Halt zu verlieren, den ihr dieses Leben bietet.Als ihre Schwester Lydia vor der Tür steht und sie gezwungen ist,sich um die beiden,insbesondere um Merle, Lydias Tochter, zu kümmern, durchlebt sie ihre familiäre Vergangenheit noch einmal und sie sträubt sich mit Händen und Füßen dagegen.Lydia, die alles Spiesserhafte ablehnte und ihr Leben unkonventionell lebte, steht jetzt wo sie nicht mehr weiterkann wieder vor Fraukes Tür und nun soll Franka wieder helfen.
Alle Gefühle und Gedanken,die die beiden Frauen in ihrer zaghaften Annäherung, die aus der Not geboren ist,empfinden, beschreibt die Autorin so empatisch und spannend,dass dieses Buch auf mich einen unwiderstehlichen Sog ausübte.Keine Minute Langeweile kam auf, im Gegenteil, ich konnte das Buch vor seinem Ende nicht aus der Hand legen.Man kommt den Protagonisten sehr nahe, solidarisiert sich mit ihnen,hat teilweise Mitleid und wundert sich, dass aus Merle,trotz ihrer Sozialisation, eine so starke Persönlichkeit wird, oder gerade desshalb?

Dieses Buch hat mich berührt,fasziniert, schockiert und viele Gedanken in Gang gesetzt darüber, welche Verantwortung Eltern ihren Kindern gegenüber übernehmen und wie wichtig ein intaktes Familienleben ist, in der jeder die Rolle übernimmt,die ihm zusteht.

Eine volle Kaufempfehlung für dieses Buch.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional aufwühlend..., 29. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Frauke und Julia sind wie Feuer und Wasser. Sie sind so verschieden, wie es zwei Menschen nur sein können. Allerdings sind sie Geschwister. Während Frauke ein geregeltes Leben führt und ein Kontrollfreak ist, zeigt sich Lydia als totaler Chaot. Das war schon in der Kindheit der beiden so. Frauke war gut in der schule und überzeugt den Vater mit ihren guten Noten, enorme Leistung und Vernunft. Sie ist ein typisches Papakind. Lydia dagegen kommt ganz nach ihrer kreativen Mutter. Sie hat viele Hobbies, die ihre Kreativität unterstützen, ist dafür aber schlecht in der Schule und hat nur Flausen im Kopf. Und dennoch: Die Schwestern lieben sich abgöttisch, bis es irgendwann wohl oder übel zum Bruch kommt und sich die beiden völlig aus den Augen verlieren.
Irgendwann steht die inzwischen todkranke Lydia mit Merle - ihrer kleinen Tochter - vor Fraukes Tür. Dabei werden die beiden alles andere als mit offenen Armen empfangen. Doch die kleine Merle zwingt die beiden erwachsenen Frauen, nicht nur den Tatsachen ins Auge zu blicken, sondern sich auch wieder einander anzunähern. Kann das gut gehen? Schließlich sind sie fremde Schwestern...

Zunächst fällt hier der Schreibstil auf. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Frauke in der Gegenwart geschrieben in der die beiden Schwestern wieder aufeinander treffen. Frauke erinnert sich aber immer wieder an Szenen aus der Kindheit zurück. Und so erschließt sich für den Leser so nach und nach das ganze Ausmaß der Geschichte.

Renate Ahrens hat es geschafft, mich sehr zum nachdenken anzuregen. Jeder der selbst Geschwister hat, kann sich in die beiden vielleicht gut hineinversetzen.
Gleichzeitig war ich fasziniert, wie ein kleines Mädchen es schafft, alles zu ändern und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die Schwestern doch noch zueinander finden. Am Ende war ich richtig emotional aufgewühlt. Dabei wirkte die Geschichte für mich überhaupt nicht kitschig und wurde auch nicht Klischees belastet.

Ich habe die 299 Seiten quasi verschlungen. "Fremde Schwestern" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und am Ende war ich den Tränen sehr nahe. Ich kann den Roman jedem empfehlen, der gerne nachdenklich machende Bücher liest oder mal wieder eine Geschichte lesen möchte, die einen nicht mehr so schnell loslässt...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nunja..., 9. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Ich vergebe hier "nur" 3 Sterne, weil die Geschichte mich einfach nicht umgehauen hat. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen, jedoch fehlte mir die Tiefe. Durch die vielen kurzen Sätze kommt man einfach nicht richtig rein, finde ich. Es bezieht sich auf Fakten - keine Erklärungen, keine Umgebungs- oder Charakterbeschreibung. Nach Eingewöhnung liest es sich leicht und schnell durch. Die Geschichte ist interessant, nur meiner Meinung nach hätte man viel mehr draus machen können. Schade.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fremde Schwestern, 30. März 2011
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich, die Schwestern Franka und Lydia. In der Pubertät lebten sie sich auseinander und lernten sich zu hassen, die Eine vom Vater bevorzugt, die Andere von der Mutter. Jahre haben sie sich nicht gesehen und verspürten auch kein Verlangen danach. Dann steht eines Tages Lydia mit ihrer Tochter Merle vor der Tür ihrer Schwester Franka. Fast sofort kommt es zum Streit in Folge dessen Lydia zusammenbricht und ins Krankenhaus kommt: Hepatitis C. widerwillig muss sich Franka nun um Merle kümmern.

Renate Ahrens zeichnet ein eindrucksvolles Portrait zweier Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können. Glaubwürdig schildert sie den Hass der beiden aufeinander; in Kindheitserinnerungen, die Ahrens immer wieder einbaut, wird erläutert wie es dazu kam. Streit auf Streit folgt, deren Leidtragende allein Merle ist und die immer wieder zum Spielball der Eifersucht der zwei Schwestern wird. Das ändert sich erst als Franka die verschlossene Merle zum Reden bekommt. Merle schafft es auch, dass sich Franka und Lydia wieder etwas annähern. Doch Ahrens zeigt uns, dass wir nicht so einfach unseren Standpunkt verlassen und unser Leben ändern können. Und Opfer zu bringen sind wir selten bereit. Das ändert sich auch nicht als der Tod über einer der Schwestern schwebt. Ihre Sturheit steht ihnen immer wieder im Weg.

Renate Ahrens schreibt fantastisch, sie schildert distanziert und doch mit Gefühl, und ohne in irgendeiner Weise kitschig oder gefühlsduselig zu werden. Ihre Personen sind glaubhaft, einzig die Figur des Jan bleibt etwas blass. Trotzdem ist 'Fremde Schwestern' ein einfühlsames Stück Literatur, das über pure Unterhaltung hinausgeht. Es hinterlässt Eindruck und bewirkt über das Leben nachzudenken.

Sehr empfehlenswert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch, das bewegt, 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Selten habe ich ein Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.Es liegt wohl an dem gut verständlichen Schreibstil der Autorin und am Inhalt des Buches.
Lieben oder hassen? Wie ist es wohl bei 2 Schwestern.
Kann man über seinen eigenen Schatten springen?
Mich hat das Buch bewegt und nachdenklich gemacht.
Nur empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Das ist ein Buch zum "Weglesen" - und trotzdem alles andere als seicht. Habe das Buch als "Fortsetzungsroman" in meiner Tageszeitung angefangen, musste es aber dann kaufen, damit ich schnell weiß, wie es weitergeht. Gut und eindringlich in einer klaren Sprache erzählt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fremde Schwestern, 19. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Kindle Edition)
Fremde Schwestern ist ein Buch, das zu Herzen geht.
Es geht um zwei Schwestern, die sich irgendwann zerstritten und auseinandergelebt haben. Die eine sehr strukturiert, die andere im Chaos versunken, dazu noch Mutter einer kleinen Tochter und ein Ex-Junkie - sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Deshalb kommt sie zu ihrer Schwester.
Die Geschichte erzählt die langsame Annäherung zweier Schwestern, die nicht verschiedener sein können, sich aber andererseits doch auch ähneln.
Ich finde das Buch sehr gut. Die Geschichte reißt einen mit und berührt. Leider hat sie nicht unbedingt ein Happy End, aber das macht es noch authentischer.
Ich kann nur eine klare Leseempehlung aussprechen.
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5.0 von 5 Sternen Büchersammlerin Mexxbooks, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Kindle Edition)
Welche Auswirkungen hat eine Kindheit - die man wohl nicht als "normal" und "gängig" bezeichnen würde - auf das spätere Dasein als Erwachsener?

Renate Ahrens erzählt hier eine sehr feinfühlige Geschichte über zwei Schwestern. Franka und Lydia, die gemeinsam in einem, meiner Meinung nach, vollkommen familiären Chaos in Hamburg groß geworden sind. Sie haben die gleiche depressive, scheinbar in einer eigenen Realität lebenden, Mutter und den gleichen auf Erfolg bedachten Vater. Während Lydia, die Jüngere, von ihrer Mutter angebetet wird, in jedem Unsinn bestärkt wird und in Schutz genommen wird - lehnt ihr Vater sie mehr oder weniger komplett ab. Franka wiederum wird von ihrem Vater geliebt, besser gesagt ihre schulischen Leistungen und Noten, während sie bei ihrer Mutter ständig das Gefühl hat an letzter Stelle zu kommen. Weil sie, in künstlerischer Hinsicht, keine Begabung hat. In der Kindheit geben die zwei Mädchen sich Halt, wobei schnell klar wird, dass Franka die Mutterrolle übernimmt - wenn die eigene Mutter wieder mal an ihren Depressionen laboriert. Dieser Zusammenhalt endet als Lydia abstürzt, auf falsche Bahnen kommt... Als sie mehr oder weniger erwachsen werden und jede es nun selbst in der Hand hat wie ihr weiteres Leben aussehen soll.

Renate Ahrens lässt einen immer weiter eintauchen in die Geschichte, nimmt einen gefangen. Sie schreibt oft schonungslos und offen - was besonders bei den Szenen hervorgehoben wird die von den Streitereien erzählt. Aber dieses Buch hat ebenso viel Tiefgang und Gefühl. Man leidet mit, man versteht warum die zwei so verschieden sind und warum sich jede für diesen oder jenen Weg entschieden hat. Es zeigt auf wieviel kaputt gehen kann und wie prägend Nichtigkeiten sein können - wenn sie einem kleinen Kind widerfahren.Wie sich Erlebtes auswirken kann wenn man selber Verantwortung übernehmen sollte.

Ich habe dieses Buch in knapp einem Tag durchgelesen - sie ließen mich nicht mehr los diese zwei Schwestern. Und es wird wohl noch einige Momente geben in denen meine Gedanken zu dieser Geschichte abschweifen werden.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Es ist ein tolles Buch und verdient diese 5 Sterne vollkommen gerechtfertigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie unterschiedlich, 7. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein könnten. Frauke (die ältere) führt ein geregeltes Leben und Lydia (die jüngere) lebt ein absolut chaotisches und unorganisertes Leben. Das ist bei den ungelichen Schwestern seit der Kindheit so. Die Mutter, eine gescheiterte Schauspielerin verhätschelt die Jüngere weil die eine einfache und künstlerische Ader hat. Frauke wiederum versucht um die Gunst des Vaters zu buhlen mit erstklassigen Noten. Doch irgendwann steht Lydia mit ihrer Tocher todkrank vor der Tür von Frauke. Eigentlich will sie sie um Hilfe bitten aber eienr so exzentrischen Lydia fällt es schwer und auch Frauke kann eigentlich auch nicht richtig mit dieser Situation umgehen. Sie nimmt die kleine Merle auf und versucht für sie dazu sein, was nicht immer einfach ist. Das Buch ist wirklich schön geschrieben, es macht Spaß zu lesen wie unterschiedlich doch Geschwister sein können und mit welchen Geistern der Vergangenheit man kämpfen muss. Empfehlensert....
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Fremde Schwestern: Roman
Fremde Schwestern: Roman von Renate Ahrens (Taschenbuch - 4. April 2011)
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