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23
4,5 von 5 Sternen
Die Heilerin von Lübeck: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 24. März 2013
Die zwanzigjährige Taleke ist in ärmlichen Verhältnissen auf einem Gutshof aufgewachsen. Um ein besseres Leben als ihre Mutter zu finden, flieht sie nach Lübeck. Der Zufall will es, dass sie dort auf Nickolas, den Sohn eines Ratsherrn trifft, der zum Studium nach Paris geht. Sein Angebot mit ihm zu gehen, nimmt sie gern an. In Paris eignet sich Taleke neben Nickolas medizinische Kenntnisse an und kann ihn mit ihrem Wissen bald überholen, so dass sie Menschen in der Nachbarschaft helfen kann. Doch leider sterben einige ihrer Patienten an Blattern, so dass Talele eines Schadenszaubers verdächtigt wird. Um der Anklage und dem sicheren Tod zu entgehen, flieht sie zurück nach Lübeck. Auch hier kann sie sich in kurzer Zeit einen guten Ruf als Heilerin aufbauen. Doch dann erkranken auch in Lübeck Menschen, die Talele behandelte, an den tödlichen Blattern. Wieder muss sie um ihr Leben fürchten, bis sie einem Komplott auf die Spur kommmt, der ihre Existenz und ihr Leben zerstören soll.

Dieser historische Roman ist von Anfang an spannend und flüssig zu lesen. Ich selbst habe ihn an einem Wochenende durchgelesen, da ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zudem erfährt der Leser sehr viel über das Leben um 1300 in Lübeck, aber auch in Paris (was mich wieder einmal besonders erfreute). Interessant sind auch die Möglichkeiten der Heilung von Krankheiten zur damaligen Zeit. Mir jedenfalls imponierte sehr, dass man auch wirklich schwere Krankheiten mit Kräuten bzw. daraus hergestellten Mitteln heilen konnte. Die Geschichte an sich ist frei erfunden und eingebettet in das allgemeine Leben der Zeit um 1300. Es geht um die Suche nach einem Platz im Leben, Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung, Verrat und auch Liebe.

Mir hat dieser historische Roman wirklich sehr gut gefallen, so dass ich ihn hier gern weiterempfehlen möchte. Für Freunde historischer Romane, die sich zudem für das damalige Heilen interessieren und das Leben in den Städten Lübeck bzw. Paris spannend finden, ist das Lesen dieses Buches sowieso ein "Muss". Viel Vergnügen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Magd Taleke möchte mehr vom Leben. Sie sieht ihre Chance, als der junge Adelige Nicolaus von seinem Vater zum Studieren nach Paris geschickt wird. Allerdings findet Nicolaus an der Medizin kein Interesse. Er spricht zwar ganz gut Latein, kann aber nur schlecht lesen. Das Studium bei Meister Josse fällt ihm schwer. Viel lieber lebt er vom Geld des Vaters und widmet sich den schönen Seiten des Lebens. Taleke hingegen lernt leidenschaftlich gerne. Sie liest dem jungen Mann abends aus den Medizinbüchern vor und kann ihn schon bald mit ihrem Wissen unterstützen. Schnell durchschaut sie das System der Bibliothek und eignet sich so Kenntnisse über Heilmethoden an, die ihr manches Mal bei ihrer Tätigkeit als Hilfshebamme nützlich sind. Als plötzlich vermehrt bei ihren Patienten die Blattern ausbrechen, gerät sie unter Anklage. Nur mit Hilfe von Josses Schwester kann sie nach Lübeck fliehen. Wenig später taucht dort auch Nicolaus auf. Taleke erkennt, dass er ihr nicht mehr wohlgesonnen ist.

Kari Köster-Lösche greift in ihrem aktuellen historischen Roman wieder einmal das Thema Medizin auf. Im 14. Jahrhundert war Paris eine der besten Ausbildungsstätten für Ärzte. Geschickt lässt sie ihre Figuren die seinerzeit aktuellen Kenntnisse anwenden. In Zeiten des Umbruchs sind daher sowohl die traditionellen wie auch die fortschrittlicheren Vorgehensweisen in den Heilmethoden beschrieben. Taleke ist ein starker Charakter, der für Neuerungen offen ist. Sie kämpft für ihre Berufung und ist überaus wissbegierig. Dem eher bequemen Nicolaus ist der Aufwand für ein Umdenken zuviel, zumal er auch an den gesellschaftlichen Traditionen festhält. In seinen Augen sollten sich Frauen kein übermäßiges Wissen aneignen, außer, es ist zu seinem Nutzen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann diese beiden Figuren zu Gegenspielern werden. Weiterhin spielen Aspekte der Kirche und politische Entscheidungen der Herrscher eine Rolle.

Die Autorin greift bei ihrem Handlungsaufbau und Beschreibungen der Szenen auf ihre bewährten Stilmittel zurück. Die historischen Städte Paris und Lübeck werden dabei ausreichend geschildert, sodass sich der Leser mühelos in die vergangene Zeit zurückversetzen kann. Auch die Dialoge wirken der Zeit angepasst. Bemerkenswert ist das hohe Erzähltempo. Es lässt kaum Zeit zum Verschnaufen, auch wenn Taleke gerade nicht auf der Flucht ist. Insgesamt ist dieser historische Roman gute Unterhaltung, in dem ein Teil europäische Geschichte stimmig mit den fiktiven Handlungssträngen verwoben wurde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Meine Meinung

Dieser historische Roman hat mich wirklich positiv überrascht. Vom Klappentext hatte er mich jetzt nicht so angesprochen und wahrscheinlich hätte ich ihn mir selber nicht gekauft, zumal mir die Autorin auch nichts sagte.
Interessant, viele historische Fakten und lehrreich. Selten, dass man so viel durch einen Roman lernen kann.
Damals galt Paris als die Stadt der Medizin, was mir so neu war, obwohl ich Paris liebe. Umso mehr habe ich mich dann gefreut, als uns die Handlung für einige Zeit nach Paris gebracht hat. Wir lernen nicht nur einiges über die Stadt, die Menschen und die Gebräuche, sondern erfahren vieles über die damaligen Heilmethoden.
Im historischen Lübeck war ich zwar schon mal, aber jeder Autor beschreibt die Schauplätze anders und man kann jedes Mal etwas Neues entdecken. Das muss damals eine aufregende Zeit gewesen sein, vor allem in den aufstrebenden Hansestädten.
Am Anfang hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil, da er nicht so einfach ist. Natürlich sind historische Romane was das angeht etwas anspruchsvoller, gerade weil sie veraltete Begriffe benutzen. Trotzdem gibt es da nochmal große Unterschiede. Mit der Zeit habe ich mich dann aber an den Schreibstil von Kari Köster-Lösche gewöhnt und dann kam ich auch recht zügig durch die Geschichte.
Taleke ist manchmal nicht gerade einfach, dafür aber sehr wissbegierig. Wenn Sie ein Ziel vor Augen hat, dann lernt und arbeitet sie dafür, was mir sehr gut gefallen hat. Trotzdem bin ich mit ihr nicht wirklich warm geworden. Und Nicolaus war mir von Anfang an unsympathisch, wobei er erst nach und nach seine dunkle Seite zeigt. Wobei, wenn man dann seine Mutter kennenlernt, weiß man woher er seine schlechten Eigenschaften hat.
Die Spannung wird fast die ganze Zeit auf der gleichen Ebene gehalten und es gibt ständig Handlungen, die einem zum Weiterlesen bewegen. Gerade das Ende ist der Autorin richtig gut gelungen und stellt einen tollen Abschluss für dieses Buch dar.

Fazit

Ein sehr lehrreicher historischer Roman, der einen nach Paris und Lübeck mitnimmt. Wer sich für mittelalterliche Heilmethoden interessiert, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2014
Gut recherchierter historischer Roman. Man taucht von Beginn an in das mittelalterliche Leben um 1300 der Städte Lübeck und Paris ein. Was mich besonders berührte, war das aussichtslose Leben von Frauen aus der armen Bevölkerungsschicht, anhand der Hauptfigur Taleke treffend geschildert! Die meisten Frauen waren meist der Willkür von Männern ausgesetzt. Diese hatten großes Interesse daran, sie klein zu halten und von der Bildung auszuschließen. Hinzu kommt der krasse Unterschied zwischen Arm und Reich und wie auch die Kirche neben dem Adel und den Patriziern darauf bedacht war, die Menschen mit Androhung des Fegefeuers so zu beeinflussen, dass sie am bestehenden Machtgefüge nichts ändern sollten. Kein Wunder, dass es über viele hundert Jahre immer wieder zu Hexenverbrennungen kam. Frauen, die zu Bildung und Ansehen gelangten, konnten höchstens als Äbtissinnen eines Klosters agieren. Da geht es uns Frauen heute doch wesentlich besser.
Ein spannender Roman, auch wenn die Liebesgeschichte viel zu kurz gekommen ist! Trotzdem volle 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2014
Hat mir richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Das Ende war jedoch zu schnell und zu knapp :)
Aber grundsätzlich sehr empfehlenswert ..
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am 16. November 2014
Ich hatte grad eine Lungenentzündung. Mit diesem Buch vergingen die Stunden im Fluge!
Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut beschriebene Alltagsbilder aus dieser Zeit.
Wer Lübeck und auch Paris kennt, spinnt sich gern hinein in diese Zeit und gern im Geiste die bekannten Weg und Viertel entlang.
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am 25. August 2014
Ich habe schon sehr viele historische Romane gelesen. Dieser Roman ist nicht nur spannend, sondern auch historisch gut aufgearbeitet. Ich konnte den Roman kaum aus den Händen legen. Wer historische Romane gerne liest, sollte sich diese Buch kaufen!
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am 8. Juli 2015
Toll alles bestens aber eure Richtlinien zum Bewertungen abgeben sind das allerletzte .Diese Erforderlichkeit dieser Texte sind ein graus. Auch wenig Worte können manchmal mehr sagen, als diese erforderlichen 20 ....Unverständlich für mich.
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am 2. Februar 2014
Dieser Roman hat mich schon gefesselt. Man konnte sich der Schilderung nach auch in die damalige Zeit versetzen. Die Schriftstellerin muß auch Lübeck kennen, denn sie hatte Stadt(innenstadt)-Kenntnisse. Lohnt sich zu kaufen.
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am 6. November 2013
Eine sehr gelungene Geschichte. Die Spannung wächst. Es macht Freude, das Buch zu lesen. So war das Mittelalter in der Zeit, grausam zu Frauen, die mehr wissen wollten. Empfehlenswert!
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