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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wenn der Himmel zur Hölle wird ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Als schwuler Teenager hat es Stuart in der streng religiösen Kleinstadt, in der er aufwächst, alles andere als leicht. Hier geht jeder brav am Sonntag zur Kirche und meidet alles, was auch nur im Entferntesten nach Sünde riecht - nach außen hin zumindest!An einem ganz normalen Sonntagmorgen wird der Kirchenbesuch für Stuart zum Höllentrip: In der Jugendgruppe wird die "Sünde des Onan" besprochen und aufs schärfste gegeißelt. Zu dumm nur, dass Stuart sich an jenem Morgen unter der Dusche eben diesem sündhaften Laster hingebungsvoll gewidmet hat und zu allem Übel dabei von seinem kleinen Bruder überrascht wurde. Der hat natürlich nichts Besseres zu tun, als Stuart öffentlich als Sünder zu brandmarken. Damit kommt ein Stein ins Rollen, der Kräfte ungeahnten Ausmaßes hervorruft. In dem herannahenden Unglück könnte Stuarts ungewöhnliches, geheimes Hobby die einzige Chance sein, ihm im wahrsten Sinn des Wortes die Haut zu retten. Denn schon längst sind Mächte auf dem Plan, die die Grenze zwischen Gut und Böse kaum mehr erkennen lassen ... Was für eine irre-abgefahrene Story! Was für ein skurriler Plot! Und - ganz offen und ehrlich - das ist sicher Geschmackssache. Meinen Geschmack hat Timothy Carter jedenfalls getroffen. Auf äußerst humorvolle und nicht selten provokante Weise packt er mit "Böser Engel" das heiße Eisen des religiösen Übereifers an, in dem der Himmel der einen die Hölle für die anderen bedeuten kann. Carters Sprache ist ganz offenbar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, was mich in keinerlei Weise gestört hat, der erwachsene Leser aber wohl einfach beim Lesen im Hinterkopf behalten sollte. Dann kann Stuarts Geschichte ganz sicher ein Lesevergnügen für alle Altersklassen sein. Mag manch einer auch bei diesem Buch an eher oberflächliche Unterhaltung denken, spüre ich - wohl gerade als Theologe - die deutliche Botschaft der Toleranz und die Kritik an exklusiver Wahrheit und religiösen Fanatismus. Aber egal, wie man "Böser Engel" nun liest, mit Tiefsinn oder ohne, eine kurzweilige, humorvolle Unterhaltung ist Carters Geschichte allemal. Und Stuarts Erlebnisse könnten durchaus eine Fortsetzung vertragen. Ich würd's mir wünschen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gefallene Engel, hilfreiche Dämonen und ein schwuler Held!,
Von Christian Handel "Darkstar" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Ice Lake ist eine typische, kleine amerikanische Gemeinde. Nachdem sich seine Eltern getrennt haben, ist Stuart mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern hierher gezogen und hat sich seither gut eingelebt. Obwohl Ice Lake sehr christlich dominiert ist, haben die Nachbarn auf Stuarts Outing völlig gelassen reagiert. Der örtliche Priester gibt ihm sogar gute Ratschläge und ist für den Teenager eine wichtige Bezugsperson. Schlagartig ändert sich jedoch die Situation, als sein kleiner Bruder ihn eines Sonntags dabei erwischt, wie er sich unter der Dusche einen runter holt und diese ohnehin schon peinliche Situation gegenüber der ganzen Kirchengemeinde ausplaudert. Die Bewohner von Ice Lake laufen zu Stuarts völligem Entsetzen Sturm: Sie werfen ihm vor, eine unverzeihliche Sünde begangen zu haben, seine Lehrer verbieten ihm, allein auf die Toilette zu gehen und seine Mutter geht sogar so weit, ihn aus dem Haus zu schmeißen.VON DER GEHEIMEN AGENDA GEFALLENER ENGEL Rasch merkt Stuart, das etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann, vor allem, als anderen Jugendlichen das gleiche geschieht. Gut, dass er einem geheimen Hobby fröhnt: Er beschört in seiner Freizeit Dämonen. Die Ausgeburt der Hölle, die er in seinen Bannkreis zwingt, verrät ihm dann auch, was in Ice Lake los ist: Ein gefallener Engel ist in dem kleinen Ort aufgetaucht, der so besessen davon ist, den Menschen den Himmel auf Erden zu bescheren, dass er dabei buchstäblich über Leichen geht ... FLOTTE FRECHE URBAN FANTASY MIT UNGEWÖHNLICHEM HELDEN "Böser Engel" besticht nicht nur durch seine coole und inspirierte Geschichte, sondern auch durch die freche, schnelle und direkte Art, mit der Timothy Carter schreibt. Er erzählt den Roman aus der Ich-Perspektive von Stuart, aufgeweckt, sarkastisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die 270 Seiten lesen sich praktisch flüssig in einem Rutsch. Carters Idee, warum Engel tatsächlich fallen und was sie auf der Erde treiben, überzeugt und ist mir so noch nicht unter gekommen. Großes Lob gebührt Timothy Carter außerdem dafür, wie herrlich unkompliziert er mit Stuarts Homosexualität umgeht. Ihm gelingt es, ehrlich mit der Thematik umzugehen. Sie ist präsent, dominiert aber weder das Geschehen, noch ist sie einfach Coloeur und wird nach einmaliger Erwähnung totgeschwiegen. Stuart beweißt, das schwule Teenager selbstbewusst, nicht verweichlicht und cool sein können ' und Carter erlaubt seiner Hauptfigur sogar ein paar Momente, in denen es mit einem Mitschüler knistert. Das alles aber so unaufdringlich und normal, dass es auch ein heterosexuelles Publikum nicht vergrault. Für humoristische Einlagen und Action sorgt Stuarts unfreiwilliger Helfer, der Dämon Fon Pyre. Mit "Böser Engel" nimmt Carter ziemlich scharfzüngig die übertrieben christliche, bigottische Einstellung manch kirchlicher Fanatiker auf's Korn. Im Grunde genommen richtet er mit der spießigen Gesellschaft ab, die Gottes Wort zu wörtlich nimmt und nach ihrem eigenen Gutdünken verdreht - und mit den in den USA in die Mode gekommenen Medien-Priestern, die mit Charisma Volksverdummung auf hohem Niveau betreiben. Natürlich neigt Carter im Buch zu Übertreibungen. Die machen aber Roman-mythologisch sogar durchaus Sinn. Wer an einer coolen, spritzigen Geschichte als Lesestoff für Zwischendurch interessiert ist, die Engel so gar nicht aus dem Thriller- oder Romantasy-Blickwinkel beleuchtet und wer mit einem schwulen Helden leben kann, sollte "Böser Engel" unbedingt eine Chance geben. Timothy Carter, ich hoffe stark auf eine Fortsetzung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein kleines Memo...,
Von Franziska Huhnke "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
...von allen Engeln an die Menschheit bezüglich korrekter Umgang mit Sünden Sünden sind schlecht und wie! Zwar ist das Memo der Engel um einiges länger, aber dass kann Stuart egal sein. Scheiß auf die Sünde der Homosexualität oder der Sünde des Onan! So kann das in Ice Lake nicht weiter gehen! Nur was tun, wenn plötzlich das ganze Dorf gegen einen ist und es nicht nur bei finsteren Worten bleibt? Stuart bekommt Hilfe von einem Dämon, der aber leider auch lieber Stuarts Innereien essen würde, als ihm zu helfen' Der Dämon als Helfers Helfer? Timothy Carter macht es möglich! Zwar hängen die Romane nicht zusammen, stehen sich aber in nichts nach. Der Sarkasmus so gut wie im ersten Roman, die Figuren reichlich obskur und hey, hast DU schon mal an DEINE Sünden gedacht? Sollte es in euren Orten zu Ausschreitungen kommen nur weil jemand ein Musikvideo mit leichtbekleideten Mädchen geschaut hat, seid euch sicher, ein gefallener Engel stört eure Stadt! Was ihr dagegen tun könnt? Lest schon mal dieses witzige Buch auf Teufel komm raus, den hier wird euch geholfen. Schräg, witzig und erfrischend, aber: 'Ihr Engel könnt mich mal.' Franzi Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Korrekter Umgang mit Sünde...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Stuart lebt in einer kleinen erzkonservativen und extrem bibelfesten kleinen Stadt namens Ice Lake. Nicht nur der Gottesdienst am Sonntag ist ein Muss für ihn, auch die Sonntagsschule. Umso mehr verwundert es ihn, dass die Bewohner der Kleinstadt nichts dagegen haben, einen Homosexuellen in ihrer Mitte zu haben- denn Stuart ist schwul und hat sich bereits geoutet. Überraschend positiv nahm es die kleine Gemeinde um Vater Reedy auf. Als jedoch Stuarts kleiner Bruder Josh ihn an einem schönen Sonntag morgen dabei erwischt, wie er sich selbst befriedigt, ist die Hölle los.Auf einmal wird Stuart von allen Seiten gemieden, bekommt es mit dem Direktor der Schule zu tun und seine eigene Mutter wirft ihn schließlich raus. Lediglich Pfarrer Reedy nimmt sich des Jungen an, weiß er doch, dass der Stuart keine Sünde begangen hat. Doch die Bewohner von Ice Lake sehen das anders und nach und nach entwickelt sich ein wahrer Hass auf Stuart und später auch auf Chester, Jane und so manch andere Jugendliche. Stuart sichert sich Hilfe dämonischer Natur- ist sein zweites Hobby doch das regelmäßige Beschwören des Dämons Fon Pyre, um ihn über die Wahrheit auszufragen. Mit seiner unfreiwilligen Unterstützung kommt er er Ursache des ganzen Chaoses auf die Spur- ein gefallener Engel ist nach Ice Lake gekommen; einer für den Selbstbefleckung die größte Sünde ist, die unter allen Umständen ausgelöscht werden muss... "Böser Engel" ist ei humorvolles und zgleich satirisches Buch. ES erinnert ein wneig an "Good Omens" von Prachet und "Bartimäus" von Stroud. In erster Linie steht der Humor an erster Stelle, doch auch die Hintergrundgeschichte ist nicht uninteressant. Besonders schön sind die Gespräche zwischen Stuart und Fon Pyre, doch auch die anderen Jugendlichen sind interessant in die Handlung einbezogen. Die Charakter sind liebevoll skizziert, besonders Stuart und Reedy wissen zu gefallen. Der Autor geht einen extremen Weg und versucht auf humoristische Weise zu zeigen, wohin blinder Fanatismus führen kann. Natürlich ist das alles sehr überspitzt dargestellt, doch nichts destotrotz wird der Leser ein wenig zum Nachdenken angeregt. Insgesamt ist "Böser Engel" zu empfehlen. Es ist ein spritziges Buch für Zwischendurch, dass man binnen weniger Stunden gelesen hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Super! Meine herzliche Empfehlung, auch wenn man nicht schwul ist!,
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Mir fiel dieses Buch, wie vielen anderen auch, als ausrangiertes Remittendenexemplar in die Hände. Von dem Autoren hatte ich bislang noch nicht gehört. Die Covergestaltung und der Titel fielen mir sofort positiv ins Auge. Ein Blick hinten drauf auf die kurze Inhaltsbezeichnung: Ein Junge, Engel und Dämonen ... nun, was will man mehr?Genug Fantasiestoff also für ein Buch. Als die Einleitung dann aber von Onanie, schwul sein und Sünde, sprich: Kirche, etc. begann und der Autor eine angenehm lockere (nicht unkompetente!) gute Schreibweise zeigte, las ich das Buch, fast, in einem Zug. Nein, auch bei DIESEM Buch habe ich den Kauf nicht bereut und möchte es daher sehr gerne weiterempfehlen. Von was die Geschichte handelt, naja, habe ich teils angesprochen und zum Teil kann man sich den Rest denken: von Problemen mit der eigenen Sexualität und Engel und Dämönen. Etwas wovon seit Roche und Potter also jeder etwas finden wird, was ihm oder ihr gefallen sollte. Höchste Punktzahl und vielleicht höchste Zeit diesem Buch auf sein entsprechendes Podium zu verhelfen - Danke, Herr Carter!... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gefunden beim stöbern in der Buchhandlung...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
welche ich seit vermutlich 10 Jahren nicht mehr betreten habe. Online gehts halt am besten. Aber nach all den Koontz, Kings, Littles und Sauls war dies mit Abstand das kurzweiligste, unterhaltsamste Buch seit langer Zeit. Mit richtig viel Humor,netten Charakteren unterhält Timothy Carter seine Leser. Satirisch trifft es wohl am besten. Wer anspruchsvolles erwartet, der wartet vergebens. Ich warte nun auf sein anderes Buch, Dämonenhunger. Diesmal wieder von Amazon. In der Buchhandlung ist es an den Adventstagen einfach zu voll....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Böser Engel,
Von Ines Müller "Ines" (Eppingen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Stuart legt gerne einmal Hand an sich selbst an und als sein kleiner Bruder ihn eines Tages dabei erwischt, bringt dieser damit den Stein ins Rollen. Fortan wird Stuart überall als Sünder beschimpft, sogar seine Familie wendet sich von ihm ab und setzt ihn letztendlich vor die Tür. Doch Stuart hat ein Ass im Ärmel: Den Dämon Fon Pyre, der ihm bestätigt, dass sein "Hobby", wie Stuart es nennt, keine Sünde ist. Doch diese Gewissheit nutzt Stuart nicht viel, denn ein gefallener Engel treibt sein Unwesen in der Stadt und dieser lässt sich nicht mit Worten von seinem Vorhaben abbringen....Als ich "Böser Engel" entdeckte, war ich begeistert. Ein Jugendlicher, der ornaniert, deshalb in einem Konflikt mit der Kirche gerät und dazu noch heimlich einen Dämonen beschwört? Das hört sich toll an! Begeistert bin ich nach der Beendigung der Lektüre zwar nicht, aber gut war Timothy Carters Werk allemal. Ein junger und witziger Schreibstil, der mich mehr als nur einmal zum Lachen brachte, ließ mich das Buch in weniger als einem Tag verschlingen. Total begeistert war ich außerdem vom Fon Pyre und ich hoffe nun, dass wir bald mehr von ihm hören werden. Allerdings ist "Böser Engel" eher ein Buch für Jüngere, da es nicht besonders in die Tiefe geht und auch extrem kurz ist. Von mir gibt es aber trotzdem gute vier Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Religiöser Fanatismus in einer Kleinstadt, mit spitzer Feder und sehr unterhaltsam!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
Schwuler Junge in einer amerikanischen, schon fast fanatisch religiösen Kleinstadt, da bildet sich gleich ein Gedanke im Kopf: Natürlich werden die anderen ihn verurteilen, weil er, wie er so schön sagt, lieber in der Gesellschaft von Männern nackt wäre als in der von Frauen. Aber nein, weit gefehlt. Seine Homosexualität wird mehr als exotischer Faktor betrachtet, überhaupt kein Problem. Die Schwierigkeiten beginnen erst mit einem gefallenen Engel. Und hier fängt der Spaß für den Leser wirklich an. Fon Pyre muss widerspenstig Hilfe leisten und Rede und Antwort stehen, während Stuart versucht, Unheil von sich selbst und seinen Freunden abzuwenden. Äußerst humorvoll und gleichzeitig bitterböse schildert der Autor hier Szenen, die an Hexenverfolgungen und Lynchjustiz erinnern. Eine komplette Kleinstadt verliert den Verstand und lediglich ein Junge und ein (gezwungener) Dämon wollen den Wahnsinn aufhalten.Dabei ist das Buch keinesfalls harmlos. Hier werden Folterszenen zumindest begonnen, wenn auch nicht immer bis zum Ende durchgeführt. Harmlose Nachbarn und Menschen, sogar Familienmitglieder, zeigen plötzlich eine wahnsinnige Ader, gehen auf ihre Liebsten los und kennen keine Gnade - Raserei in seiner reinsten Form. Mit sehr spitzer Feder wird hier religiöser Fanatismus ohne zügelnde Vernunft zur Rechenschaft gezogen und verurteilt. Wohin es führt, wenn Menschen sich in blindem Glauben auf einen einzigen Bibelspruch versteifen, wird hier in seiner gesamten Grausam- und Sinnlosigkeit gezeigt. In kurzen Kapiteln und einer schnellen Sprache fließt die Geschichte am Leser vorbei, das Buch ist sehr schnell ausgelesen, wirkt aber dennoch nach. Nicht nur durch die tiefgründige Kritik, die man als Leser hineininterpretieren kann - aber nicht muss -, sondern vor allem durch die lebendige und leicht zu lesende Sprache, die den Leser gespannt auf die nächsten Bücher des Autors warten lassen - in der Hoffnung, dass er diesen Stil beibehält und so weiterhin genauso gut zu unterhalten weiß. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Onanierender, schwuler Teenager in Amerika - belanglose Gesellschaftskritik...,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Kindle Edition)
Habe mir den Roman bestellt, weil ich mit der Übersetzerin befreundet bin und mal was "von ihr" lesen wollte... Wer sich für die Sorgen und Nöte schwuler und oft onanierender Teenager in Amerika interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Ansonsten müde und trotzdem offensichtliche Gesellschaftskritik mit einem - wie kann es auch anders sein - Happyend. Jeder, dem ich das Buch bislang ausgeliehen hat, hat es belächelt.
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5.0 von 5 Sternen
Ich liiiiiebe dieses Buch!,
Rezension bezieht sich auf: Böser Engel: Roman (Taschenbuch)
ZUSAMMENFASSUNG:Als einziger schwuler Teenager in einer durch und durch religiösen Gemeinde, könnte man allein deshalb schon davon ausgehen, dass Stuart dort nicht gerne gesehen wird. Aber falsch gedacht. Er wird dort mehr oder weniger akzeptiert und im Grunde stört sich keiner an seiner sexuellen Orientierung. Na, wenn die wüssten! Denn in seiner Freizeit beschwört Stuart immer mal wieder gerne den kleinen, aber umso hinterhältigen Dämon Fon Pyre, den er mit Hingabe im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt löchert. Und nein, Gott hat kein Problem mit Homosexuellen, wie wir dank Stuart und Fon Pyre endlich offiziell wissen. Als ihn sein kleiner Bruder Josh jedoch eines Morgens vor der Sonntagsschule im Badezimmer erwischt, wo er sich gerade unter der Dusche vergnügt, ahnt er noch nicht, dass es sehr bald sein kleinstes Problem sein wird, der einzige schwule Teeanger der ganzen Stadt zu sein. Kaum in der Sonntagsschule angekommen, nimmt man dort nämlich die Sünde des Onan durch und Stuart ist schon sehr bald mit der tiefen Abneigung der gesamten Kirchengemeinde konfrontiert, da Josh natürlich gleich damit herausplatzen muss, was er am Morgen gesehen hat. Stuarts nächster Besuch bei Fon Pyre bleibt natürlich nicht aus und bald steht fest, dass es keineswegs ein Zufall ist, dass die Gemeinde derart heftig auf seine "Sünde" reagiert hat. Nein, ein gefallener Engel ist in der Stadt und stachelt die ahnungslosen Stadtbewohner durch seine Präsenz an. Denn wie alle gefallenen Engel, hat auch ihn seine ganz persönliche Mission unter die Menschen geführt - zu verkünden, dass die Sünde des Onan nach wie vor verwerflich ist; sehr verwerflich. Aber zum Glück steht Stuart nicht allein im Kampf gegen den Engel mit den eigentümlichen Werten. Da wären ja auch noch Chester und der Pfarrer, der ihm immer Weihwasser schenkt, damit er Fon Pyre beschwören kann, und natürlich auch Fone Pyre selbst - ob er nun will oder nicht ... MEINE MEINUNG: Ich liebe dieses Buch! Die Charaktere sind mehr als einzigartig, der Humor ist einfach urkomisch und die Geschichte ist so absurd, dass sie einfach nur noch genial ist. Richtig genial. Stuart hat diese ganz bestimmte Art, auch die schlimmsten Situationen irgendwie mit einer gehörigen Menge Sarkasmus und Witz zu nehmen, was ihn wiederum zu einem wirklich sympathischen Anti-Helden macht und dem Buch erst den richtigen Pfiff gibt. Dazu kommt, dass Stuarts noch immer andauernde Schwäche für Chester nicht zu sehr in den Mittelpunkt rückt und damit das ganze Buch zur klischeebehafteten Romanze verkommen lässt. Und ich kann nur noch einmal betonen: Ich liiiiiebe dieses Buch! Die Originalrezension und noch vieles mehr findet ihr hier: wort-welten.blogspot.de Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Böser Engel: Roman von Timothy Carter (Taschenbuch - 1. Juni 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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