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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre-Mix, komplexe Handlung, überraschend gut!
Zur Handlung: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter findet Anna alte Briefe, die darauf schließen lassen, dass Bärbels Vergangenheit so manche Überraschung birgt. Jene Geheimnisse will Anna nun lüften und sie begibt sich dafür in fremde Länder ... doch nicht nur die Spuren längst vergangener Zeiten findet sie in der Ferne vor, sie findet eine...
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 von Stella

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Suche nach sich selbst
Anna hat ein perfekt durchgeplantes und recht spießiges, ereignisloses Leben, bis der Tod ihrer Mutter Bärbel und der damit verbundene Fund geheimnisvoller Briefe sie nach Indien bzw genauer gesagt Darjeeling führt, zu Bärbels geheimnsvoller Freundin Ingrid. Hier findet Anna sowohl unglaubliches über ihre Mutter heraus, als auch über sich...
Veröffentlicht am 14. September 2010 von Isabelle Klein


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre-Mix, komplexe Handlung, überraschend gut!, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Zur Handlung: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter findet Anna alte Briefe, die darauf schließen lassen, dass Bärbels Vergangenheit so manche Überraschung birgt. Jene Geheimnisse will Anna nun lüften und sie begibt sich dafür in fremde Länder ... doch nicht nur die Spuren längst vergangener Zeiten findet sie in der Ferne vor, sie findet eine mutige junge Frau, die sich dem Leben stellt. Sie findet sich selbst.

Anna ... Tara ... der Pangje ... es gibt unterschiedliche Handlungsstränge, die zunächst einen Zusammenhang kaum erahnen lassen. Kleine, verstreute Hinweise brachten mich zum Nachdenken, das "große Ganze", also die Lösung, blieb mir allerdings lange Zeit verborgen, umso spannender war das Lesen und das Eintauchen in eine fremde, doch reale, weit entfernte Welt.

Wir reisen nach Indien und Nepal. Staunen über die Sehenswürdigkeiten und die atemberaubende Landschaft. Wir erfahren von der Armut der Menschen, ebenso von ihrer Herzlichkeit. Außerdem lernen wir Schneeleoparden kennen, die eine ganz besondere Rolle spielen in diesem Buch ...

"Im Tal des Schneeleoparden" ... ja, was soll ich sagen? Ich fand's ganz einfach toll! Denn Steffanie Burow weiß, wie man Landschaften mit Worten "malt", sie weiß, wie man den Figuren Leben einhaucht. Ecken und Kanten runden die Glaubwürdigkeit der Protagonisten ab und machen sie sympathisch (oder auch nicht).

Steffanie Burow beweist, dass aus einer gekonnten Genre-Mischung ein richtig gutes Buch werden kann: Reiseroman, Familiengeschichte, Krimi, Mystik und Lovestory. Es passt!

Fazit: "Im Tal des Schneeleoparden" hat mich angenehm überrascht ... sogar begeistert!

Lasst Euch von Steffanie Burow entführen in facettenreiche Länder. Es lohnt sich!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Tal des Schneeleoparden, 20. Februar 2011
Von 
MacBaylie (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
30 Jahre lang verläuft Annas Leben relativ unspektakulär. Sie wächst behütet auf, hat keine Problem in der Schule und ergreift einen krisensicheren Beruf. Alles gut - alles normal. Und bis zum plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter Bärbel hat sie auch keinen Grund ihr Leben und ihren Lebensstil infrage zu stellen.
Als sie jedoch, auf der Suche nach einer Versicherungspolice, seltsame Briefe einer vermeintlichen Freundin ihrer Mutter findet, ändert sich alles.
Wer war Bärbel wirklich? Warum wusste Anna rein gar nichts über die Zeit, die in den Briefen erwähnt wird? Wer waren all diese Menschen? Warum hatte ihre Mutter niemals erwähnt, dass sie in Indien war?
Eine spannende Reise auf der Suche nach sich selbst, auf den Spuren ihrer Mutter, beginnt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Steffanie Burow beschreibt die Gefühle einer ganz normalen jungen Frau, die plötzlich aus ihrer heilen Welt herausgerissen wird und erstmal nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Auch wenn dem Leser Annas Denkweise anfangs etwas übertrieben, zu emotional oder nicht ihrem Alter entsprechend vorkommen könnte, so kann ich doch nachvollziehen, dass es nicht immer einen Urknall braucht, um einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen.
Die Beschreibung von Anna gefällt mir sogar außerordentlich gut, denn sie macht im laufe der Geschichte eine gewaltige Entwicklung durch.
Auch die anderen Figuren werden behutsam in die Story eingeführt und agieren ihrem beschriebenen Charakter entsprechend.
Eingeflochten in wunderschöne, authentische Landschaftsbeschreibungen, die nichts beschönigen - die Armut Nepals jedoch in keiner Weise verhöhnen - werden die verschiedenen Stationen von Anna, und Tara einem Bauernmädchen, die auf der Suche nach ihrer Schwester ist, vorangetrieben.

Die Spannung bleibt durchweg aufrecht erhalten und wird durch Rückblenden in die späten 60er Jahre noch verstärkt. Die Reise der jungen Leute in ihrem Hippie-Bus auf dem Weg nach Indien, zeigt trotz aller romantischer Vorstellungen auch, dass nicht alles immer nur flower-power war.

Sehr begeistert war ich auch von den vielen, scheinbar unscheinbaren Hinweisen, die die Autorin geschickt platziert hat, um den Leser auf die 'richtige' Spur zu führen.
Auch den Mythos um den Pangje, der sich angeblich in einen Schneeleoparden verwandeln kann, fand ich sehr interessant, und plausibel in die Geschichte eingeflochten.

Das Einzige, was ich mir ein bisschen ausführlicher gewünscht hätte, war die beendete Freundschaft von Bärbel und ihrer Freundin Ingrid. Für einen Punktabzug reicht dieser kleine Einwand aber nicht - deshalb von mir 5 Punkte :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Suche nach sich selbst, 14. September 2010
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Anna hat ein perfekt durchgeplantes und recht spießiges, ereignisloses Leben, bis der Tod ihrer Mutter Bärbel und der damit verbundene Fund geheimnisvoller Briefe sie nach Indien bzw genauer gesagt Darjeeling führt, zu Bärbels geheimnsvoller Freundin Ingrid. Hier findet Anna sowohl unglaubliches über ihre Mutter heraus, als auch über sich selbst und ihre Herkunft. Aus dem grauen, ängstlichen & naiv verhuschten Mäuschen wird eine selbstbewusste junge Frau, die sich auf die Spuren ihrer Mutter nach Kathmandu und in große Gefahr begibt

In ihrem 2. Buch einem Mix aus Abenteuer und Vergangenheitsbewältigung verwebt die Autorin mehrere Erzählstränge miteinander: die Geschichte Annas und Taras, einer Nepalesin, die sich ebenfalls auf den Weg nach Kathmandu macht, um ihre "geraubte" Schwester wiederzufinden. In Kathmandu treffen Anna und Tara aufeinander... Dann gibt es noch den geheimnisvollen "Padje", Mensch oder Schneeleopard? -- eine recht mysteriöse undurchschaubare Figur.
Doch nicht genug der Erzählstränge, der Leser erlebt auch in Rückblenden die abenteuerliche Reise der Hippies aus Folkenoerth nach Indien und kommt so den Figuren Ingrid und Babsi näher.
All das: die Erzählstränge, sowie die Rückblenden sorgen m.E. nach für eine Diskontinuität der Erzählung.
Insgesamt "dümpelt" so das Geschehen zu seicht vor sich hin, die Geschichte um Tara hat mich von Anfang an gelangweilt! Lediglich gegen Ende kommt es zum großen Showdown und der Leser ist verblüfft, wie genau nun alles ineinander greift. Für meinen Geschmack etwas zu viel Dramatik am Ende.

Die Rückblenden der Reise nach Indien- wie Ingrid und Co durch diverse Länder und Kontinente mit ihrem alten VW Bus schippern und den deutschen Spießermief hinter sich lassen, ist allerdings ein Highlight des Buches! Das war eine der wenigen Stellen wo ich nicht ungeduldig weiter kommen wollte.

Weiterer Kritikpunkt: Die Figur der Anna, ihre Wandlung zu Annapurna, der selbstbewussten Frau, die die unsichere graue Maus Anna hinter sich lässt kommt zu schnell, um wirklich zu überzeugen, auch ihre immer wiederkehrenden Gefühlsumschwünge- grade noch unsicher & dann auf einmal wieder sehr selbstbewusst wirken unecht.

Das Setting hat mich als alter Indien Fan natürlich auch ganz besonders angezogen und man merkt wie immer bei Burow, dass sie sie Länder selbst bereist hat und so das Geschehen bis hin zu kleinen Details gut "unterfüttert". Der Charme Kathmandus ist schon spürbar und der Trubel und die Armut Kalkuttas greifbar! Trotzdem hat es mich nicht "vom Hocker gehauen", gerade die Beschreibung Darjeelings .

Was mir definitiv gefehlt hat ist eine Karte der Region Nordindiens/Nepals, denn ich verfolge das Geschehen ganz gerne immer genau auf der Karte!

Ergo:
Im Vergleich zum Jadepferd eher schwach- schade, denn ich hatte ich sehr auf das Buch gefreut. Mich hat es leider überhaupt nicht gepackt im Vergleich zum Vorgängerroman, den ich regelrecht verschlungen habe.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exotische Spannung vom Allerfeinstern!, 17. Oktober 2010
Von 
Ramona Nicklaus "kielfeder.bplaced.net" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter Bärbel muss Anna feststellen: Bärbels Leben war weit abenteuerlicher, als sie es vermutet hätte! Mutig begibt sich Anna auf eine Spurensuche, die sie bis in die geheimnisvollen Täler des Himalaya führen wird. Immer tiefer gerät sie in ein Netz aus Lügen und wird zum Spielball in einem Machtkampf, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Als Anna begreift, dass alle Fäden bei dem sagenumwobenen Schneeleoparden zusammenlaufen, schwebt sie bereits in höchster Gefahr...

Exotische Spannung vom Allerfeinstern!

Anna stößt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Hinterlassenschaften einige Dinge, die ihr Rätsel aufgeben. Auch fallen ihr Briefe aus der Vergangenheit in die Hände.
Anne kommt einem Leben ihrer Mutter auf die Spur, von dem sie bisher nicht mal den Hauch einer Ahnung hatte.
Ihre Suche führt sie nach Indien, in das Haus einer alten Freundin ihrer Mutter. Sie bekommt eine Seite an Bärbel gezeigt, die sie so erst nicht wahrhaben will. Doch plötzlich erfährt sie auch von einem riesigen Lügennetz, auf dem sich ihr gesamtes Leben aufbaut.
Anna ist entsetzt und entschlossen in Erfahrung zu bringen, wie weit sie diese Lügen beeinflusst haben.
Auf ihrer Reise erkennt sie ungeahnte Zusammenhänge, die alle bei einem geheimnisvollen Schneeleoparden zusammenlaufen...

Nachdem ich schon den ersten Roman der Autorin, Das Jadepferd", mit Begeisterung gelesen habe, machte ich natürlich auch um ihr zweites Buch keinen Bogen.
Schon die Kurzbeschreibung reizte mich und machte mir Hoffnung auf ein exotisch geprägtes Buch, mit vielen fremden Eindrücken.
Ich wurde nicht enttäuscht!

Farbenprächtig erzählt hat Steffanie Burow mich vor meinem inneren Auge durch Indien geführt.
Sie hat mir Dinge gezeigt, von denen ich bis jetzt noch nichts gehört, geschweige denn gesehen habe.
Sie machte mir ein Land schmackhaft, von dem ich zwar gehört habe, aber nicht sonderlich viel weiß.

In eine mitreißende, spannende und präzise verwobene Geschichte ist man gereist und konnte für ein paar sehr schöne Lesestunden die eigene Welt vergessen.
Die Autorin schilderte das Zusammenstoßen zweier Kulturen und das gegenseitige Erkunden so authentisch, dass ich mir zweitweise wie die eigentliche Protagonistin erschien.

Ich bin mit interessiert geöffneten Augen und Ohren durch diese Geschichte gewandelt und überaus traurig, dass sie schon zu Ende ist.

Spannend finde ich natürlich auch, dass die Autorin die exotischen Schauplätze selbst besucht hat. Da habe ich mich oft gefragt, ob ihre wirklichkeitsnahen Beschreibungen einer ersten Konfrontation vielleicht daher rühren, dass sie selbst so empfunden hat.
Ich finde den Gedanken auch jeden Fall schon sehr schön, sich vorzustellen, dass die Gefühle nicht alle nur dahergeschrieben sind, sondern wirklich bei einem Menschen aufgekommen sind.

Eine wirklich schöne Geschichte vor einer wahnsinnig schönen Kulisse!
Ein Buch zum Träumen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sprachlich simpel, unglaubwürdige Figuren, 6. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Das Buch hat es bis Seite 100 nicht geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Dann habe ich es beiseite gelegt und werde es nicht zu Ende lesen, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Einzig den Handlungsstrang von Anna fand ich reizvoll und glaubwürdig geschrieben. Die Beschreibungen der Geschichte von Tara fand ich hölzern, ihre Handlungen waren für mich nicht glaubhaft und nachvollziehbar (habe mich gefühlt, als würde ich eine simple Seifenoper im TV anschauen) und den Handlungsstrang des Pangje fand ich einfach nur unsympathisch.

Vielleicht hätte das Buch es im weiteren noch geschafft interessanter zu werden, dafür war es mir sprachlich aber leider zu einfach.

Wer sprachlich mehr gefesselt/gefordert werden will, oder wer von Figuren lesen will, die authentischer und echter rüber kommen, dem sei "Das Flüstern der Schatten" von Jan-Philipp-Sendker empfohlen oder "Erzähl mir von den weißen Blüten" von Jan Winter.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer vor exotischer Kulisse, 15. September 2010
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Anna ist unsichtbar - das muss sie eines Tages feststellen. Ihr Leben ist langweilig und eintönig und als ihre Mutter stirbt, der Vater sich immer mehr in seinen Kummer zurückzieht, fühlt sie, dass es Zeit ist, etwas zu verändern. Als sich heraus stellt, dass ihre Mutter ihr einen wichtigen Teil aus ihrem Leben verschwiegen hat, begibt sie sich auf eine Spurensuche, die sie bis nach Indien und Nepal führt. Sie ahnt nicht, dass ihre Anwesenheit die dunklen Schatten der Vergangenheit herauf beschwört und dass sie in großer Gefahr ist.

Nach dem ersten Buch von Steffanie Burow "Das Jadepferd" war ich nun gespannt auf das Thema ihres zweiten Romans. Wieder spielt die Handlung in Asien und erneut sind die Schilderungen des Lebensalltags dort so plastisch, dass man das bunte Treiben in den Gassen, den Lärm, die Gerüche und Geräusche vor Augen hat, wenn man in das Buch eintaucht.
Man merkt einfach immer wieder, dass die Autorin viel auf ihren Reisen gesehen hat und so ergibt sich schon allein aus den Beschreibungen der Menschen, der Orte und der Landschaften ein faszinierendes Bild - die Kulisse für die überaus gut erdachte und abenteuerliche Handlung, die einen an das Buch so lange fesselt, bis man die letzte Seite gelesen hat.

Neben der spannenden Geschichte und den so farbenfroh wirkenden Orten sind es aber auch die Charaktere die hier überzeugen. Man stößt auf keine Klischees, keine ausschließlich Guten oder Bösen - es finden sich sehr natürliche Dialoge und nichts wirkt übertrieben. Für zusätzliche Spannung sorgt eine sagenumwobene Gestalt, die immer wieder auftaucht und die "Der Schneeleopard" genannt wird - hier werden geschickt Aberglauben und Legenden der Einheimischen eingestreut, die sich perfekt in die Handlung einfügen- und dieser gelungene Mix aus vielen tollen Zutaten ist es, der dieses Buch so lesenswert macht.

Mein Fazit: Ein super spannender Schmöker, der den Leser in eine andere, bunte, exotische und abenteuerliche Welt entführt und der sich nicht auf abgetretenen Pfaden bewegt, sondern erfrischend anders zu unterhalten weiß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nepal Mon Amour, 24. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Den vorangegangenen begeisterten Rezensionen kann ich mich nur vollauf anschließen. Dieser Roman hat etwas Universales. Er lässt sich in kein Genre pressen. Er ist Abenteuergeschichte, Selbstfindungstrip, Reiseerzählung, Liebesgeschichte, Zeitreise und noch vieles mehr. Die Autorin verwebt virtuos die Suche der Deutschen Anna nach ihren familiären Wurzeln mit der Suche der Nepalesin Tara nach ihrer entführten Schwester. Das Ergebnis ist eine spannende Reise nach Kathmandu, in die Vergangenheit und das Wesen der beiden sehr greifbaren Hauptfiguren. Die abwechslungsreiche mit Rückblenden versehene Handlung als auch der unterhaltsame Erzählstil nehmen einen als Leser so gefangen, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Ein rundum gelungenes Werk, das alles bietet, was ein gutes Buch ausmacht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hingetupft in den leuchtenden Farben rot, gelb, grün und den Farbnuancen dazwischen..., 5. Dezember 2010
Von 
Jürgen Zeller (Kanton Bern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Alles was mir am ersten Buch von Steffanie Burow '"Das Jadepferd"' so gefallen hat, nimmt die Autorin nahtlos in ihr zweites Buch "'Im Tal des Schneeleoparden"' mit und erzählt mir als Leser gleich mehrere interessante Geschichten die mehrheitlich vor einer sagenhaft schönen und faszinierenden Kulisse spielen. Und genau diese Kulisse und die Ambiance die sie entstehen lässt ist übrigens für mich der heimliche Star des Romans. Durch die zahlreichen und monatelangen Reisen quer durch Asien als Individualtouristin hat Steffanie Burow viele kleine und grössere Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt die sie in ihre beiden Romane laufend einfliessen und mich daran teilhaben lässt. Die Authentizität die dadurch erreicht wird lässt sich fast nicht mehr steigern und meine Gedanken sind mit Anna, eine der Hauptdarstellerinnen, wortwörtlich nach Indien und Nepal gereist.

Jetzt rein vom erzählerischen her gibt es zwei grosse Handlungsstränge die sich natürlich im Verlaufe des Romans kreuzen und zusammengeführt werden. Einen ebensogrossen Raum nimmt eine Zeit ein, von der ich bisher in Romanen so gut wie gar nichts gelesen habe, die Zeit der frühen 70er Jahre, die Ära der Hippies. Ich fands speziell einen Einblick in die ungewöhnliche Lebensform und Lebensauffassung der Anhänger dieser Bewegung zu erhalten und sie stellt in jedem Fall eine Bereicherung dar. Das Handlungstempo ist schön fliessend und nicht übertrieben schnell, man könnte es sogar als eher sachte beschreiben. Ich denke, dies ist ganz bewusst so gewollt damit genügend Raum und Zeit vorhanden ist um Land und Leute zu beschreiben und die Aura Indiens und Nepals einzufangen und bei mir als Leser im Kopf einzupflanzen. Auf den letzten rund hundert Seiten wird das Tempo dann schlagartig verschärft und die Ereignisse überschlagen sich.

Die Figuren sind so ausgewählt und gestaltet, dass jeder Leser seine Lieblingsperson finden wird oder sich wie ich gleich mit mehreren Protagonisten verbunden fühlt. Meine Kenntnisse über Asien mit den Bräuchen und den alltäglichen Gepflogenheiten sind beschränkt. So fühlte ich mich selbst als männlicher Leser mit der unsicheren Anna verbunden und ich wäre mit denselben Vorurteilen auf die Reise gegangen wie sie und wäre natürlich in die genau gleichen Fettnäpfchen getreten.

Es hat Elemente in diesem Roman die mich latent an Walt Disney Zeichentrickfilme erinnern. Die Zeichnung der Personen und die malerische Beschreibung der Himalayaregion, die Legenden, Sagen und Mythen sowie ein ganz bestimmter Handlungsstrang liesen mich beim lesen stets an Walt Disney denken.

Fazit

Ein sehr schöner, runder und atmosphärischer Roman der sich wie bereits das erste Buch der Autorin in kein bestimmtes Genre einordnen lässt. Zwei Handlungsverläufe in der Gegenwart und einer der in der Vergangenheit spielt lassen keine Sekunde Langeweile entstehen. Die exotische Landschaft ist wie hingetupft in malerischen und leuchtenden Farben rot, grün, gelb und allen Farbnuancen dazwischen und sie lässt unsere eher braune und graue Welt alt aussehen. Beim Leser stellen sich umgehend Reisegefühle und Fernweh ein, zumindest bei mir war das so. Wie schon erwähnt, die atemberaubende Landschaft der Himalayaregion mit ihren Einwohnern ist der eigentliche Hauptdarsteller der Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Multitalent entführt nach Nepal und zu den Hippies..., 4. Dezember 2011
Von 
S. Uschold (Oberpfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
"Im Tal des Schneeleoparden" ist wie seine Autorin ein Multitalent, denn er lässt sich nicht auf ein Genre festlegen. Es ist eine Abenteuergeschichte mit Mytheneinschlag, eine Reiseerzählung, ein Krimi und ein Familiendrama mit einem kleinen Schuss Gefühl. Mit dieser faszinierenden Mixtur gelingt es Steffanie Burrow die Leser vieler unterschiedlicher Genres zu fesseln, zu begeistern und zu Stammlesern zu machen.

Sie beginnt ihre Geschichte mit vielen losen Fäden, die in Zeit und Ort variieren. Ein Schneeleopard im fernen Nepal, Anna aus Ostfriesland, Tara aus dem nepalesischen Dorf Raato Danda, Babsi, Achim, Ingrid und Sylvain zur Hippiezeit, das sind die Hauptprotagonisten, deren Erlebnisse sich im Laufe der Erzählung zu einem harmonischen Ganzen zusammenfinden. Es entsteht das faszinierende Portrait einer Zeit und eines Landes, das allen voran denjenigen gefallen wird, die neugierig auf fremde Länder sind. In der zweiten Buchhälfte fügen sich die Handlungstränge langsam zusammen und die Geschichte wird derart fesselnd, dass man sie kaum mehr aus der Hand legen will. Der Leser weiß zu keiner Zeit mehr als die zentrale Figur Anna, daher wird man von der Autorin zu den wildesten Spekulationen darüber herausgefordert, was hinter diesen ganzen mysteriösen Entwicklungen steckt und was wirklich passiert sein könnte.

Wenn man Steffanie Burows Bücher mit denen einer Bestellerautorin wie zum Beispiel Nora Roberts vergleichen wil, muss man bemerken, dass Burows Geschichten nicht nur in einem wunderbaren Stil erzählt sind, sondern das aus jeder Seite Herzblut, Ehrlichkeit und menschliche Botschaften hervorleuchten. Was mich bei Roberts meistens als professionell-lieblose Fließbandarbeit anmutet, ist bei Burow authentisches Erzählen, ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Liebe zu ihren Figuren.

Und um die Sache mit dem Multitalent zu erklären. Steffanie Burow kann auch gut malen. Sie hat viele Eindrücke ihrer Nepalreisen in wunderbaren Bildern festgehalten, die man entdecken kann, wenn man im Netz mit den Stichworten Büchereule-Schneeleopard-Burow auf die Suche geht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Spuren des Schneeleopards..., 8. Februar 2011
Von 
S. Forster (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Schneeleoparden: Roman (Taschenbuch)
Nachdem mich Steffi Burow schon mit ihrem Debütroman begeistern und gedanklich in ferne Länder katapultieren konnte, wollte ich den Nachfolger natürlich auch unbedingt lesen.

Die Erzähl- und Ausdrucksweise der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder sehr. Man merkt, dass sie viele Orte ihrer Handlung selbst gesehen und erlebt hat, so bildhaft sind ihre Beschreibungen. Dabei bleibt sie nah an der Realität, beschönigt nichts, spielt Beeindruckendes aber auch nicht herunter sondern versucht, auch im Kopf des Lesers ihre schönsten Momentaufnahmen entstehen zu lassen. Ein wenig machte sich dadurch sogar das Fernweh bemerkbar. Diese vielfältige Welt würde man gern mal mit eigenen Augen sehen, sowohl das Schöne als auch das weniger Schöne...
Wie schon in "Das Jadepferd" findet man auch hier keine schillernde Heldin und Hauptfigur. Anna ist anfangs noch nicht mal besonders sympathisch, sondern kommt sehr unsicher, dusselig und leicht hysterisch rüber. Man hat das Gefühl, dass sie nicht so recht etwas mit ihrem Leben anzufangen weiß. Sie lässt einen beim Lesen manches Mal den Kopf schütteln, doch je länger ich ihren Weg und ihre Entwicklung verfolgen konnte, desto mehr wuchs sie mir ans Herz. Da es neben Anna noch spannende Nebenfiguren gibt, wie z.B. das Bauernmädchen Tara oder den mysteriösen Pangje, kann man seine Sympathien breit gefächert verteilen und so auch von Anfang an mitfiebern. Im Laufe der Geschichte verändert sich Anna allerdings deutlich zum Positiven, wird immer selbstbewusster und fröhlicher, und dadurch sympathischer.

Den Aufbau des Buches empfand ich als sehr gelungen. Annas Erlebnisse im Jahr 2003 werden durch immer wieder eingestreuten Erinnerungen verschiedener Personen an die Hippiezeit, mit den vielen kleinen Details und den Gedanken die daraus entstehen, richtig spannend. Die unterschiedlichen Blickwinkel lassen einen viel tiefer in die Story eintauchen, als es ohne sie möglich wäre. Und die besondere Stimmung dieser Zeit kam genauso intensiv bei mir an, wie die Beschreibungen in der jüngeren Vergangenheit.
Die unterschiedlichen Zeit- und Handlungsstränge animieren zum unermüdlichen Grübeln über die tatsächlichen Geschehnisse und Verbindungen zueinander. Ob man will oder nicht, Annas Geschichte reißt einen wirklich mit sich. Alle Verknüpfungen sind gut gelungen, versteckte Hinweise gut platziert, sodass man lange nicht alles durchschaut. Am Ende fügen sich die Handlungsstränge jedoch zu einem großen Ganzen zusammen und offenbaren so manch clever gelegte Spur der Autorin. Einiges konnte man erahnen, doch es gab auch überraschende Entwicklungen und Tatsachen, die für ein spannendes, dramatisches Finale sorgten. Auch der Hauch Mystik ist genau das richtige für mich und passt perfekt in diese fremde, gefährliche, aber vor allem bunte Welt.

Diese Lesereise ins Tal des Schneeleoparden war für mich außergewöhnlich und aufregend und schon jetzt freue ich mich sehr auf ein weiteres Abenteuer aus der Feder der weitgereisten Autorin.
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Im Tal des Schneeleoparden: Roman
Im Tal des Schneeleoparden: Roman von Steffanie Burow (Taschenbuch - 10. September 2010)
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