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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Totenblick
Auf das Erscheinen von "Totenblick" habe ich mich monatelang gefreut, nicht nur, weil es eben ein neuer Roman von Markus Heitz ist, sondern auch, weil Konstantin Korff, Protagonist in "Oneiros - Tödlicher Fluch" eine kleine Rolle in Heitz erstem Thriller bekommen hat. Meine anfänglichen Befürchtungen, das Buch könnte sich als Flop erweisen, haben sich...
Vor 13 Monaten von SetsunaMeronpan veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konnte mich nicht überzeugen
Klappentext

„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es...
Vor 13 Monaten von Bücherfeen veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Totenblick, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
Auf das Erscheinen von "Totenblick" habe ich mich monatelang gefreut, nicht nur, weil es eben ein neuer Roman von Markus Heitz ist, sondern auch, weil Konstantin Korff, Protagonist in "Oneiros - Tödlicher Fluch" eine kleine Rolle in Heitz erstem Thriller bekommen hat. Meine anfänglichen Befürchtungen, das Buch könnte sich als Flop erweisen, haben sich als unbegründet herausgestellt.

Erstmal zur Gestaltung: Ich habe noch nie ein so cooles Buch gesehen wie "Totenblick". Nicht nur, dass das Cover schon einen interessanten Hinweis auf die Handlung hergibt, der ganze Umschlag ist absolut genial. Beschreiben kann ich es nicht, wer das Buch in der Hand hält, weiß, was ich meine.
Neben einem Foto inklusive 'Autogramm' des Autors gibt es vorne auch noch ein Mini-Interview. Nicht so gut finde ich den Klappentext. Zu Oneiros passte die Machart noch recht gut, hier sieht es einfach so aus, als hätte der Verlag keine Lust mehr gehabt, sich etwas Neues auszudenken.
Textfehler sind mir keine aufgefallen.

Wie immer benutzt Heitz eine einfache, aber nicht oberflächliche Sprache. Die Geschichte ist meistens logisch aufgebaut, der Lesefluss wird nicht durch Veränderungen in der Sprachstruktur unterbrochen.
Was mich persönlich jedoch sehr aufgeregt hat, was die Sexszene zwischen Hauptcharakter Ares und seiner Freundin Nancy. Es ist nicht so, dass ich etwas gegen Sex in Romanen habe, er interessiert mich halt meistens nicht. In anderen Romanen von Markus Heitz scheinen die Ausführungen über das Sexleben der Charaktere auch meistens völlig normal und passen zur Story (obwohl die sprachliche Gestaltung dort leider oft zu wünschen übrig lässt). In "Totenblick" jedoch kommt mir dieser plötzliche Einwurf von Erotik einfach sehr unnötig und fehl am Platz vor. Und, Herr Heitz: Er "trieb seinen Schwanz tief in ihre Pussy."? Ernsthaft?

Zur Geschichte an sich kann man sagen, dass Markus Heitz hier einen wirklich guten Thriller abgeliefert hat. Bis auf ein paar Anspielungen auf "Oneiros", über die ich mich sehr gefreut habe, keine übersinnlichen Elemente, und trotzdem irgendwie typisch Markus Heitz.

"Totenblick" hat mich zwar nicht ganz so sehr begeistert wie andere Romane des Autors, dennoch gebe ich 3,5 Punkte (für Amazon aufgerundet auf 4).
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begegnest du dem Totenblick, gibt es kein zurück ..., 1. August 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
„Totenblick“ ist der erste Thriller des Bestsellerautors Markus Heitz. Er ist als Taschenbuch im Knaur Verlag erschienen und umfasst 521 Seiten inklusive einem Nachwort des Autors. Der Buchumschlag verfügt vorne und hinten über Klappen, davon kann die hintere dank einer weiteren Falzung den Seitenschnitt schützen, aber auch als Lesezeichen genutzt werden. Die vordere Klappe verbirgt ein Kurzinterview mit dem Autor zur Idee diesen Krimi zu schreiben. Auf dem Cover ist die Regenbogenhaut eines stark vergrößerten Auges zu sehen, in deren Mitte erscheint in der Pupille ein undeutliches Gesicht. Ohne hier zu viel verraten zu wollen, steht diese Gestaltung ebenso wie der Titel in unmittelbaren Zusammenhang mit den Morden, die im Buch beschrieben werden.

Ein junger Konzertpianist, Sohn eines bekannten Leipziger Theaterintendanten wird auf der Straße überfallen, nur knapp entgeht er dem Zusammenstoß mit einer Tram. Am nächsten Morgen wird er von einem Unbekannten, der in seine Wohnung eingedrungen is,t betäubt und verschleppt. Er ist der erste Mordfall einer Serie für das Leipziger Kommissariat, die im Folgenden als „Bildermorde“ bezeichnet werden. Der Täter verwendet seine Opfer zur Inszenierung bekannter Szenen, die auf Gemälden oder als Bildhauerei festgehalten wurden. Neben der ins Leben gerufenen SoKo ermittelt auch Ares Löwenstein, ein Freund von Hauptkommissar Peter Rohde, seines Zeichens Personal Trainer und ehemaliges Bikermitglied der Demons, zunächst aber nur auf einem Nebenschauplatz. Der Mörder scheint darauf zu drängen, gefunden zu werden. Er hat irgendwo in seinen Werken Hinweise versteckt, die zur Aufklärung führen können. Außerdem scheint ihn jemand nachahmen zu wollen. Eile ist geboten, die Morde treffen die Ermittler immer persönlicher. Zudem führen Nachrichten des Täters am Tatort, in denen steht, dass der Blick der Toten denjenigen erfasst, der als nächstes sterben wird, zu Angst und Unsicherheit im Ermittlerteam.

Gleich von Beginn an steigt die Spannungskurve steil an. Durch einige interessante Nebenhandlungen schafft Markus Heitz es, Figuren einzuführen, die zunächst noch in keiner Verbindung zum Fall zu stehen scheinen. Der Leser sei gewarnt sein Wohlgefallen nicht an eine Person zu verlieren, um nicht entsetzt zusehen zu müssen, wie diese ums Leben kommt. Denn Markus Heitz schreibt in diesem Thriller sehr böse Handlungsabläufe und bei den Beschreibungen der „Kunstwerke" des Mörders nimmt er kein Blatt vor den Mund. Gerade das macht unter anderem den Sog aus, diese Geschichte zu Ende zu lesen. Dabei sind die Charaktere sehr vielschichtig und bei einigen nimmt der Autor den Leser mit ins Privatleben, was den Schrecken nur noch vergrößert, wenn der entsprechenden Person etwas zustößt. Der Täter gibt Hinweise, dass die Ermittler nur Minuten zu spät am Tatort sind, um aufklärende Hinweise zu finden. So bleibt die Erzählung bis zum Ende hin spannend. Gerne empfehle ich das Buch an Leser von Psychothrillern weiter und auch und vor allem an die Fans von Markus Heitz, die hier seinen unverkennbaren Schreibstil vorfinden werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bisschen sehr auf den Putz gehauen, 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Kindle Edition)
Das Buch handelt von einem Serienmörder, der seine Toten nach bekannten Bildern inszeniert. Die Erzählweise erstreckt sich aus der Sicht verschiedener handelnder Personen, auch aus der des Killers. Die Figuren sind für meine Begriffe „zu freaking“ als Ansammlung skurriler Gestalten, einer hätte genügt: Polizisten Rhode, der die Ermittlungen leitet, leidet an einer ADHS-Störung, kann sich schlecht konzentrieren und sich kaum Namen merken, schluckt ständig seine Pillen, um ruhig zu bleiben (ein wenig weit hergeholt für einen Erwachsenen). Sein Kollege ist ein Trinker, der immer seinen Pegel halten muss, um sich konzentrieren zu müssen. Rhodes Freund, der glatzige Ares ist Personaltrainer, ein ehemaliger krimineller Byker. Eine Polizistin ist brillant und karrieregeil. Dann haben wir den Unternehmer Armin Wolke, der seine Macht dazu benutzt, Druck auf die Ermittler zu machen, bis nach ganz oben. Und als Krönung gibt es den bizarren Bestatter. Insgesamt ist das ganze Konzept als Drehbuchvorlage für Hollywood geeignet. Hier werden alle Klischees aufgetischt, die man sich denken kann, eingewebt in eine unglaubwürdige Story mit hohem Tempo und gutem Spannungsbogen, bei imposanten Totenbildern. Immerhin wird mit Grausamkeiten gespart, das Töten wird eher als fertiges Bild beschrieben, der Täter geht sehr respektvoll mit den Opfern um, erspart ihnen Qualen.
Einige Plots enden in Subplot, wohl in Ermangelung, wie es denn weitergehen soll. Leider versterben zu oft Personen, an die man sich gerade gewöhnt hat. Das empfinde ich ein wenig als Zumutung für den Leser, der den Sinn auch nicht versteht. So entsteht bei keiner Figur Tiefe, somit auch nicht in der gesamten Story. Zum Ende geht es dann zack zack, es bleiben viele Fragen offen. Dem Leser erscheint es, der Autor hat sich in ein anderes Genre verirrt, kann damit nicht so recht etwas anfangen. Immer wenn er nicht weiter weiss, verliert es sich in Subplots, lässt Figuren sterben, kürzt am Ende abrupt zusammen. Jetzt möchte ich aber etwas Gutes anmerken: Das Buch ist spannend. Mich hat es oft den Kopf schütteln lassen und ich wurde enttäuscht, aber fesselnd ist es auf jeden Fall.

Fazit: Bisschen schrill und laut, zu überzogen und unglaubwürdig. Erinnert an ein Drehbuch für einen Hollywood B-Action-Film, hörbar oder lesbar auf jeden Fall.

Simon Jäger ist wie immer exzellent als Sprecher.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Immerhin hatte Armin Wolke auch ihn angesehen. Totenblick." (Seite 81), 9. August 2013
Von 
Asaviel (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
Der Großmeister der deutschen Fantasy schreibt also einen Thriller, ganz ohne Fantasy. Nur der Hauch eines düsteren Elements ist darin zu finden und dieser Hauch kann fast als Eigenwerbung gelten. Damit sollen dann wohl alle Leser geködert werden auch den letzten Roman aus dem Knaur Verlag "Oneiros" zu lesen. Wer dieses Buch bereits kennt, wird den Bestatter Konstantin Korff, der mehrmals im Thriller auftritt, sofort wieder erkennen und immer die richtigen Schlüsse ziehen.
Aber dieser Bestatter ist keineswegs der Protagonist der Geschichte. Diese Rolle teilen sich der Personaltrainer Ares und der Kriminalhauptkommissar Peter Rhode. Außerdem wechselt die Perspektive der Geschichte auch immer wieder zur Sicht des Mörders, dessen Identität und Aufenhthaltsort dem Leser jedoch nicht verraten wird und auch die Opfer bekommen - besonders kurz vor ihrem Ableben - immer wieder kurze, intensive Szenen.
Nicht nur der Mörder, auch die beiden wichtigsten Charaktere haben ihre Päckchen zu tragen: Ares ist jetzt Personaltrainer und führt beinahe ein ganz normales Leben, aber seine Vergangenheit holt ihn regelmäßig ein: Er war nicht nur dreimal verheiratet und hat drei Töchter, sondern war auch Mitglied einer Motorrad-Gang und hat mehr als nur ein krummes Ding gedreht. Peter Rhode ist verheiratet, aber leidet sehr unter einer komplizierten Form von ADHS, die auch mit Medikamenten kaum in den Griff zu bekommen ist. Diese beiden sind sogar miteinander befreundet und gehen regelmäßig gemeinsam joggen, aber sie sind auch beide auf ihre eigene Art mit dem Fall verstrickt.
Wie bei einem Thriller üblich und im Prinzip auch gewünscht, fehlt auch diesem nicht eine gewisse Portion an Brutalität. Der Mörder stellt brutale Szenen von Bildern mit Leichen nach, außerdem sterben Menschen durch den so genannten Totenblick. Das ergibt eine hohe Anzahl an Toten in diesem Buch, die man als Leser meist auch alle vorher (zumindest kurz) kennen gelernt hat. Auch als Leser muss man also mit dem Tod umgehen können.

"Rhode ging zügig weiter und freute sich auf den Schutz seines Wagens. Immerhin hatte Armin Wolke auch ihn angesehen. Totenblick." (Seite 81)

Nicht nur durch die Tode, auch durch die verzwickte Situation aller Charaktere und einem brillanten Schreibstil, gibt es eine steile Spannungskurve, sodass man den Thriller bald kaum aus der Hand legen kann. Welche ist das nächste Bild? Wie geht es mit den Charakteren weiter? Wer ist das nächste Opfer und vor allem, was hat es mit "Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters." auf sich? Beim letzteren hatte ich früh eine Vermutung, aber das, was der Autor dann präsentiert, ist faszinierend und gruselig zugleich. Und zumindest Google behauptet, dass es nicht nur der überreizten Phantasie eines Fantasyschriftstellers entspringt. Einziges Manko bezüglich der Spannung ist, dass der Schluss dann etwas überhastet wirkt.

"Ich mache dich unsterblich", flüsterte der Unbekannte. "Niemand sonst könnte besser geeignet sein als du." (Seite 110)

Es gibt eine Gruppe, der ich dringend von diesem Buch abraten möchte: Jeder, der eine größere Abneigung gegen die Stadt Leipzig hegen sollte (aus welchen Gründen auch immer), sollte sich von diesem Buch fernhalten. Wer schon einiges von Heitz gelesen hat und eventuell auch Interviews verfolgt, kennt die sehr positiven Aussagen des Autors über die Stadt. Und so verwundert es wenig, dass sich dieser Thriller, der komplett dort spielt, streckenweise beinahe wie eine Hymne auf Leipzig liest. Das kann unter Umständen abschrecken, aber sollte keinen, der die Stadt kaum oder gar nicht kennt, davon abhalten das Buch zu lesen.

"Er hatte Leipzig immer gemocht, weil es trotz der großen Einwohnerzahl überschaubar und liebenswert geblieben war. Er kannte die Schattenseiten, kannte die unschönen Facetten seiner Heimatstadt, doch das Gute überwog." (Seite 406)

Fazit: Jedem, der Thriller mag, die auch mal blutig daher kommen und die den Leser mit großer Spannung sofort mitreißen, sei das Buch empfohlen. Markus Heitz hat hiermit bewiesen, dass er nicht nur Fantasy schreiben kann und er stellt in Aussicht, dass wir den Charakteren, die diese Geschichte überleben, eventuell wieder treffen. Ich hoffe, dass dieser Zeitpunkt kommt und mache jetzt schon einen Vermerk für das Buch auf meiner Wunschliste.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konnte mich nicht überzeugen, 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
Klappentext

„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten - aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden …

Meine Rezi

Von Anfang an war dieses Buch eher verwirrend, als spannend. Zu viele Menschen waren mit im Spiel und man konnte sich kaum alle Namen merken. Hatte man sich dann die Namen gemerkt, konnte man sie auch schon wieder vergessen, da einer nach dem anderen auf "mysteriöse" Weise verstarb oder in einem " Kunstwerk " wieder auftauchte. In der Mitte des Buches waren dann auch die Hälfte der Polizisten ermordet worden und alles wurde nur noch komplizierter. Auf den ersten 50 Seiten war mir schon klar, wer der Möder ist und dies änderte sich auch nicht und bestätigte sich am Ende des Buches dann. Auch die " Unfälle" die manchen wiederfuhren erinnerten eher an einen lustigen Slasher, als an einen Thriller. Ein an ADHS erkrankter Polizist ist nur eines der lustigen Dinge, die in diesem Thriller vorkommen.
Natürlich gab es auch hier und dort mal spannende Szenen, allerdings konnten die wenigen Spannenden mich dann leider nicht überzeugen.

Mein Fazit

Mich konnte der Thriller, als dieser nicht überzeugen. Zu viele Menschen, zu viele tote Polizisten und zuviele Morde die nicht zusammenpassten. Als Slasherroman, hätte er eine bessere Bewertung von mir bekommen.

Bücherfee's Mone P.

(Bevor es zu Missverständnissen kommt: nicht ADHS ist witzig, sondern die Art wie der Polizist dargestellt wird)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solider Thriller mit komischem Ende, 2. August 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
In Leipzig geht ein Mörder um. Er tötet seine Opfer nicht einfach so, sondern stellt sie als Kunstwerke dar. Ermittler Rhode und sein Team stehen vor einem Rätsel. Was will ihnen der Mörder sagen?

"Totenblick" ist der erste Thriller von Markus Heitz, der ja durch seine Fantasy-Bücher bekannt geworden ist. Für einen Erstling in diesem Gebiet ist das Buch gut geschrieben, auch wenn es zum Schluß hin komisch wird.

Die Geschichte wird komplett aus der Erzählerperspektive erzählt, jedoch fällt der Fokus immer wieder auf eine andere Person. So bekommen sowohl die Ermittler, die Opfer, als auch befreundete Helfer und der Mörder selbst ihre Parts. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider kommen die Sichtweisen des Mörders ein wenig zu kurz, so dass mir bis zum Schluß verschlossen geblieben ist, warum er seine Taten begeht.

Zudem driftet Markus Heitz im letzten Drittel des Buches in ein eher unmotiviertes Abschlachten von Personen ab. Warum genau diese Personen getötet werden, war für mich nicht immer schlüssig. Das fand ich schade und hat meinen Lesespaß ein wenig geschmälert. Auch das Finale und das Aufdecken des Mörders ist mehr dem Zufall und dem Good-Will des Täters als den Ermittlern geschuldet. Zwar ist die Geschichte in sich lesenswert, doch an der ein oder anderen Stelle habe ich nur "Hä??" gedacht.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen der Tatorte sind nicht unnötig blutig und die Dialoge zwischen den Figuren sind authentisch gehalten. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: für den ersten Versuch hat sich Markus Heitz tapfer geschlagen. Wer einen soliden Thriller lesen möchte, ist mit "Totenblick" sehr gut bedient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin ein Fan von M Heitz, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenblick, 6 CDs (Audio CD)
Dies war mein 9. Buch von Markus Heitz, aber mein 1. Krimi.
Die anderen 8 Bücher waren alle aus dem Fantasy-Genre und ich bin ein echter Fan von seinem Erzählstil.
Wenn ich mal ein Buch nicht so gut bewertet habe dann lag das immer an zu großer Brutalität.
Das habe ich diesmal nicht feststellen können.

Markus Heitz ist mit seinem ersten Krimi ein sehr spannendes Buch gelungen.
Mit ungewöhnlichen Ermittlern und mit sehr außergewöhnlichen Drehungen und Wendungen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters,, 16. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
~Inhalt~

Leipzig: Ein Wahnsinniger treibt sein Unwesen. Alles beginnt mit einem Mord an einem jungen Konzertpianisten. Der Mörder versuchte sich an einer Realkopie einer berühmten Darstellung aus der Französischen Revolution. Eine perfekte Kopie – lebensecht und detailgetreu, so inszeniert er seine Opfer auf Grundlage bekannter und erfolgreicher Szenen, Filme oder Gemälde. Und dies wird nicht der letzte Mord in Leipzig gewesen sein, denn der „Künstler“ verspricht: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Doch hüte dich vor dem Totenblick. Erfasst er dich, gibt’s kein Zurück!“ Das heißt, jeder der den Totenblick der Opfer empfängt, wird über kurz oder lang auch qualvoll sterben müssen. Und so beginnt eine Teufelsspirale für die Ermittler und alle anderen Beteiligten. Der Mörder treibt ein Katz-und-Maus-Spiel und ist Peter Rohde und seinem Team immer einen Schritt voraus. Hier geht es nur noch um die Frage: „Wer wird der nächste sein?“

~Einschätzung~

„Ich wollte herausfinden, ob ich einen klassischen Thriller hinbekomme“, sagt Markus Heitz über die Idee, Mythos und markante Figuren in seinem Thriller „Totenblick“. Und ich kann durchaus bestätigen, dass der „Großmeister der deutschen Fantasy“ Markus Heitz ziemlich gut darin ist, einen klassischen Thriller zu schreiben. So schafft er es, die Hochspannung von der ersten bis zu letzten Seite aufrecht zu erhalten. Es ist sogar so, dass man nach Luft schnappen muss, weil das Tempo, in dem der Autor beschreibt, recht rasant ist. Es geschieht ein Mord nach dem anderen. Man kommt gar nicht dazu, sich mit den Charakteren auseinander zusetzten. Kaum fängt man an, sie zu lieben oder zu hassen, werden sie getötet. ZACK – aus dem Nichts! Meiner Meinung nach, hat es der Autor hier mit der Anzahl der Opfer etwas zu gut gemeint J Immer wieder habe ich mir beim Lesen gedacht: „Oh nein, bitte lass diese Person doch wenigstens überleben.“ Aber keine Angst – einige wenige haben es dann doch geschafft, bis zur Seite 519 einen Puls zu behalten …

Auf einen Charakter möchte ich kurz eingehen: Ares Löwenstein. Hier gelingt es Heitz, einem seiner Hauptprotagonisten mal ein bisschen mehr Tiefe zu geben. So ist Ares, ein ehemaliges hohes Tier einer bekannten und gefährlichen Motorrad-Gang, kein typischer Saubermann–Held, sondern ein Typ mit Ecken und Kanten, der versucht, für seine Kinder ein halbwegs normales Leben zu führen. Er ist durch die Freundschaft mit dem Polizisten Peter Rohde und durch seinen Kunden Herrn Tzschaschel in die Ermittlungen mit rein gezogen worden. Anfangs war er nur die helfende Hand – zum Ende hin gerät er aber selbst in großer Gefahr.

~Fazit~

Selten habe ich mich bei einer Bewertung und dem Schreiben einer Rezension so schwer getan wie bei „Totenblick“. Für den Spannungsfaktor würde ich ohne mit der Wimper zu zucken 5 Punkte vergeben. Trotzdem hat mich die Geschichte einfach nicht vom Hocker gehauen. Es fehlte mir an Tiefe – sowohl bei den Charakteren, als auch bei der Story. So muss ich letztendlich fair sein und vergebe 3 von 5 Punkten. (SM)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Thriller, ein super Heitz!, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Taschenbuch)
Hallo miteinander,

dies ist meine erste echte Rezension, und ich hoffe ich mache es richtig ;)

Zum Inhalt will ich nicht allzuviele Worte verlieren um nicht unabsichtlich zu spoilern.

Ich empfinde "Totenblick" als grundsoliden Thriller mit ordentlich Touch in den Psycho-Bereich, nicht so extrem wie zum Beispiel bei Sebastian Fitzek oder Karin Slaughter, aber doch ausreichend um mich von Seite 1 an, an das Buch zu fesseln. Es ist einfach "Heitz-typisch" geschrieben. Wort gewandt, mit Liebe zum Detail, Spannungsgeladen, einfach wie man es kaum besser von ihm kennt. Dabei erwartungsgemäß gut durchdachte und mit keinen (mir aufgefallenen) Logiklücken, sofern man sich auf Herrn Korff einlässt ;)
Dieser Punkt ist für mich als Heitz Fan aber eh eher als Plus denn als Minus zu werten da ich solche kleinen Verknüpfungen mag. Dabei fällt sie (meiner Meinung) nicht so ins Gewicht das Leser die "Oneiros" nicht gelesen haben, nicht zu sehr davon verwirrt werden. Eher wecken sie das Interesse an dieser schönen Geschichte, wo ich immer noch auf eine Fortsetzung warte ;) (Entschuldigt das Offtopic)

Auch der Wechsel zwischen den handelnden Personen und die gleichbleibende Erzählperspektive dabei überzeugt. Dies hilft auch die einzelnen Beweggründe und die Entwicklung der Charakter nachzuvollziehen. Selbst die Teilweise unzusammenhängenden Nebenstränge fügen sich am Ende ins Bild und lenken nicht ab, sondern geben einem selbst immer genug zum nachdenken: Getreu dem Motto "Wer ist es denn nun".

Einziger echter Kritikpunkt und deswegen nur 4 Sterne (weil es leider keine 4,5 gibt) ist das doch mit unter massive ausscheiden von Menschen in der Geschichte. Nichts gegen einen Psychopathen und Serienkiller. Aber 1-2 Tote weniger hätten der Story nicht geschadet. Ich will nicht soweit gehen das es sich zwischendurch wie ein Schlachtbericht liest, dafür passt alles zu gut in die Story, aber es bleibt trotz der Spannung so ein kleines "aber".

Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen und Heitz Fans die Bücher wie Oneiros, oder Kinder des Judas geliebt haben sowieso ;)

Ich habe es innerhalb weniger Stunden verschlungen und freue mich auf das nächste Projekt von Herrn Heitz.

MfG
Tobi
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht die gekürzte Fassung kaufen, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenblick: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe mir sowohl das Buch als auch die gekürzte Fassung als Hörbuch gekauft. Fazit vorab - die gekürzte Hörbuch Fassung ist ein Totalreinfall und
sollte aus dem Handel genommen werdne, da eine Unmenge an wichtigen Details wie mit einem Beil abgehackt wurde.
Die ungekürzte Fassung via Audible ist quasi ein Muss.
Zum Buch - bis zu 80 % ist das Buch sehr spannend und zum Teil schön im Detail beschrieben und macht Lust auf mehr - auch die eine oder andere Überraschung ist gut. Da wird man auch mal auf Leipzig richtig neugierig.
Das Ende (die Aufklärung) allerdings kommt ziemlich abrupt und wirkt ziemlich wacklig konstruiert. Entweder war keine Zeit oder keine Inspiration mehr da ?
Manche Szenen (inkl. der in einer Rezension genannten Sexszene) erinnern allerdings fast von den Worten her an Stellen auf Oneiros.
Die Frage, die sich am Ende des Buches mir stellte, ob es nicht doch noch eine Fortsetzung zu Oneiros geben sollte, da sich ja u.a. Marna Herbst verändert...
Von daher - trotz der Schwächen - 4 Sterne.
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Totenblick: Thriller
Totenblick: Thriller von Markus Heitz (Taschenbuch - 1. August 2013)
EUR 9,99
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