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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesmal ist es ... anders!
Ich kann es gar nicht genau beschreiben... vielleicht - erwachsener?

Aber von Anfang:
Ella Thorens, Ärztin, rettet einem Unbekannten nach einer Schlägerei das Leben und weckt damit ihre verborgenen 'Gabe' als Heilerin.
Der Gerettete, Christian Havreux, seines Zeichens Hexer, kann sein Glück gar nicht fassen, eine Hexe/Heilerin zu...
Vor 23 Monaten von Marion veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus spannend, aber emotional nicht überragend
Die Geschichte um Ella und Christian ist durchweg spannend.
Das Schicksal von Christian ist mir allerdings etwas zu brutal erdacht.
Außerdem bin ich emotional irgendwie nicht so richtig mitgerissen worden, anders als beim Roman "Blutbraut".

Daher kann der Roman aus meiner Sicht mit "Blutbraut" nicht mithalten.
"Blutbraut" bleibt daher mein...
Vor 12 Monaten von Schokoline veröffentlicht


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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesmal ist es ... anders!, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Ich kann es gar nicht genau beschreiben... vielleicht - erwachsener?

Aber von Anfang:
Ella Thorens, Ärztin, rettet einem Unbekannten nach einer Schlägerei das Leben und weckt damit ihre verborgenen 'Gabe' als Heilerin.
Der Gerettete, Christian Havreux, seines Zeichens Hexer, kann sein Glück gar nicht fassen, eine Hexe/Heilerin zu finden, die noch unverdorben und unausgebildet ist und nicht weiss, mit wem sie es zu tun hat. Ist er doch seit achthundert Jahren in der Gewalt einer Dämonin, und nur Ellas Gabe, richtig eingesetzt, kann ihn von diesem Fluch befreien.
Er freundet sich mit ihr an, bringt ihr die 'Basics' der Hexenkunst bei und hat dabei immer im Hinterkopf, sie so richtig reinzulegen. Ein echt mieser Typ... denkt man. Ist er auch, aber halt nur zum Teil. Er ist so ein 'bad guy', dem frau trotzdem nicht wirklich böse sein kann, vor allem, wenn man dahinter steigt, warum er so ist und wie die Dämonin es geschafft hat, ihn dorthin zu bekommen, wo sie ihn hat. Und das ist nicht lustig. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe: dieser Teil wird nur angerissen und nicht ausführlich erklärt. Was ein wenig schade ist.
Ella kann sich dem Sog des charismatischen Mannes nicht entziehen und tappt in seine gut gebaute Falle. Und damit fängt der Stress erst richtig an. Denn Christian hat nicht damit gerechnet, dass er sich in sein Opfer verliebt...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist, wie in der Überschrift schon angedeutet - anders. Erschreckend anders, betörend anders, grossartig anders.
War 'Blutbraut' eher keusch, was die Liebesgeschichte darin anging, schöpft hier Lynn Raven aus dem Vollen. Und Kreativ ist sie. Hut ab.
Der Roman ist dunkler, magisch und das Blut tropft auch diesmal wieder aus den Zeilen. Aber das ist man ja gewohnt, wenn man die Autorin mag.
Ella kommt am Anfang ein wenig naiv rüber, das gibt sich aber im Laufe der Entwicklung glücklicherweise.
Christian ist toll gezeichnet, sein Charakter erinnert mich ein wenig am Mordan (Kuss des Kjer), den ich mehr als schätze. Er ist dunkel und z.T. brutal und tödlich, aber nicht grundlos und das besticht unglaublich. Aber ich stehe bekennerndermaßen auf diese Art der 'tortured heros' und Lynn Raven ist unglaublich gut darin, diese sehr realitätsnah zu erwecken. Zum Glück für uns Leser.
Der Plot ist gut aufgebaut und beginnt ab der Mitte des Buches nochmal richtig zuzulegen, ich konnte ab da nicht mehr aufhören und habe das Buch dann in einer Rutsch weggelesen.
Neben den Hauptdarstellern gibt es noch die eine oder andere Nebenfigur, die geradezu danach schreit, dass sie eine eigenen Roman haben möchte!
Überhaupt... mir hätte die Geschichte gerne länger sein können, Potenzial zum Ausbau ist wirklich in großer Menge vorhanden. Fast hatte ich den Eindruck, Lynn Raven hat sich zurückgehalten, um noch genug Platz für eine Fortsetzung zu haben... schön wäre es.

Fazit:
Diesmal etwas weniger Jugend-, sondern eher dunkle Erwachsenenfantasy.
Blutig, schaurig, spannend, sexy ... Herzklopfgarantie!
Bitte mehr davon! Seufz!
Fünf Sterne! Platz im Lieblingsbuchregal!
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne gehen an '...., 29. Mai 2012
Von 
black_Lion ";)))" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
...Hexenfluch von Lynn Raven.
Mein Buch Nummer 1614 plus diverse Märchen-, Kinder-, Jugend- und ausgeliehene Bücher.

Ich habe nach 'Blutbraut' und 'Der Kuss des Kjer' schon auf einen Nachfolger gewartet.
Die Trilogie 'Der Kuss des Dämon' war na ja meiner Meinung nach ein wenig zu naiv-rührselig und Klischee-behaftet (einfach zu sehr im Stil Mädchen-Junge-Highscholl-Dämon(Vampir)-Liebe), aber die Altersempfehlung war auch dementsprechend.

Natürlich gibt's auch hier wieder die Grundstory Frau trifft Mann. Dazu noch eine große Portion Fantasy (in Form von außergewöhnlichen Orten, Typen oder Fähigkeiten), böse Mächte und die >>>>Liebe<<<< - Schmelz!!!!

Doch Lynn Raven hat sich weiterentwickelt. Diesmal spielt die Geschichte praktisch wieder in unserer Zeit und Welt. Und ist im Inhalt mehr etwas für Erwachsene mit Humor, Liebe, Erotik, Freude an fantastischen Stoffen und Zeit und Lust zum Träumen.

Wer mag schon eine Geschichte aus dem normalen Leben??? Wo es darum geht das Jemand geboren wird, zur Schule geht, einen Beruf ergreift, eine Familie gründet und sich ohne Höhen und Tiefen durch schlägt. Niemand! Das ist kein Stoff für ein Buch! Wir wollen alle mehr!!! Wir lesen doch Bücher oder sehen Filme um Abwechslung zu haben, uns zu Freuen, für Unterhaltung, zum Lachen, den Alltag zu vergessen oder auch mal die totale Spannung zu haben oder uns zu Ängstigen und zu Gruseln ohne wirklich selbst verletzt zu werden. Einmal etwas total anderes zu erleben. Weit weg. Mal reich sein, mal schön sein oder einfach nur abgefahren crazy. Da kann uns keiner rein reden oder vor verurteilen. Hinterher bin ich wieder ich. Herrlich. Und das, finde ich, schafft Frau Raven toll.

Ich musste lächeln als ich so kleine Parallelen entdeckt habe zu zwei anderen Fantasy-Reihen. Da wäre einmal von Anne Bishop 'Die dunklen Juwelen' (da gab's nur statt's Tattoo einen Ring drum, aber damit werden die Männer auch herrlich gequält von Hexen) - die ersten drei Teile der Reihe sind toll (düster, erotisch, humorvoll). Und dann gibt's noch die Reihe um Dämonen (die poppen - ähem - die Liebe finden müssen für ihre Erlösung) von Gina Showalker (da waren es verfluchte Engel mit einem dicken Tattoo) - allerdings hab ich nach Teil 2 die Reihe nicht mehr weiter gelesen (Klischee hoch drei, zu übertriebene unglaubwürdige Liebesszenen in Richtung P...o). Ist wie in der Musik. Es gibt eben Neues nicht unendlich.

Wer schon Bücher von Lynn Raven gelesen hat kennt ihren tollen flüssigen Schreibstil. Außerdem hat sie sehr viel Fantasie. Und kennt sich wunderbar mit Gefühlen aus. Man merkt das sie da einiges selbst erlebt hat. Keiner kann etwas sehr beschreiben oder darüber schreiben, wenn er es nicht selbst mal am eigenen Leib erfahren hat. Ich hab das Buch am Samstag bekommen, am Sonntag angefangen und am Montag war ich fertig. Seufz!!! Ich hoffe es kommt bald Nachschub. Es gibt nur wenige Autoren (wie z.B. Brandon Sanderson, Robin Hobb, David Eddings, G.A. Aiken, Joe Abercrombie, Jeniffer Fallon, Jaqueline Carey, Scott Lynch und Andrzej Sapkowski), die auf dem Gebiet genau so gut oder besser sind. Die wirklich guten Fantasy-Bücher sind eine seltene Ware wie eine Oase in der Wüste. Brandon Sandersons Bücher haben mich richtig verdorben. Der kann es einfach umwerfend vor allem Elantris, Sturmklänge und Der Weg der Könige sind einmalig. Es gibt sicher noch mehr - aber ach - erstmal finden und dann genug Zeit haben!!!

Für mich hat dieses Buch wieder viel gebracht. Es hat mich ein paar Stunden wunderbar unterhalten. Ich war gespannt auf das Ende und habe mit gefiebert und gehofft. Ich konnte mich gut hinein versetzen in die Personen und die Handlungen. Ich habe mich mit gefreut und war am Ende traurig, nicht über den Ausgang, sondern das es schon vorbei war. Ich saß da, hab gelesen und um mich herum war alles vergessen. Ich bin happy die Möglichkeit zu haben zu Lesen, mir Bücher kaufen zu können und dabei freie Wahl zu haben.

Natürlich muss man auch sagen das es etwas nervt, das die Männer immer so groß und schön und cool sind. Und dann haben die auch noch einen tollen Charakter. Und die Mädels sind teilweise etwas naiv und hören sehr oft nicht auf Ratschläge. Aber dann wäre die Handlung ja schnell vorbei.
Zudem ist mir aufgefallen das einige Stellen etwas sehr kurz und schnell abgehandelt werden. Als wenn die Autorin da mal viel mehr geschrieben hatte und von wem auch immer gekürzt wurde. Zudem hätte es vollkommen gereicht wenn nur Hexen/Hexer darin ihr Unwesen getrieben hätten. Das da noch Dämonen, Geister, Wandler, Wölfe, Schatten und so weiter dazu kamen, hat alles etwas überfrachtet. Die hätten gut in ein neues Werk gepasst. Viel hilft nicht immer viel. Aber es ist eben Fantasy!!! Nobody is perfect!!!

Zu den Stimmen und negativ Bewertungen wegen dem Anteil an Erotik/Sinnlichkeit/Sex möchte ich folgendes sagen:
Also schlimme Szenen gab es im Buch keine. Die waren ja nur harmlos angedeutet. Die ein oder zwei Szenen die da waren passten gut und waren weder übertrieben noch schlimm.
(Zitat: Er bedeckte ihren Bauch mit Küssen, tauchte die Zunge flüchtig, fast neckend in ihren Bauchnabel. Ella bog den Rücken durch, ließ den Kopf in den Nacken fallen, sog atemlos die Luft ein ') Und so weiter und so fort. Total harmlos.
Es ging immerhin um Liebe. Die endet nicht mit einem Kuss und dann Cut - wie man es in Filmen immer sieht. In der heutigen aufgeklärten Zeit muss niemand mehr prüde sein. Ich finde es gehört dazu. Sonst wären wir Menschen schon vor tausenden von Jahren ausgestorben. Wichtig ist das es aus Liebe geschieht und beide es wollen und alles richtig finden. (Die Kehrseite ist die Maschinerie die aus dieser wunderbaren Sache eine kommerzielle gemacht hat 'das ist schrecklich und hat mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun - da geht es nur ums Geld - und die Werte verschieben sich - aber seltsam das da nichts dagegen getan wird???).
Für mich jedenfalls gehört so etwas mit zum Leben. Wie viele Bücher (Krimis, Thriller, Horror) gibt es mit Gewalt??? Wer meckert da? Im Grunde kann ich mir gar keinen vorstellen der bei so etwas meckert oder es abstoßend findet? Wenn es gut geschrieben ist - Why not?

Ich glaube fast das es eigentlich kein harmloses Buch in dem Sinne gibt. Oft wird nur angedeutet oder verharmlost. Aber es ist immer wieder ein Grundgedanke vorhanden Gut gegen Böse (Kampf, Gewalt, Tod) oder die Liebe (in ihren vielen Formen und ihrem Zubehör) oder beides vereint. Die Welt ist nicht gut, nicht heil, nicht eitel Sonnenschein - in Büchern wenigstens schafft man es dann doch mal das alles wirklich Gut werden kann. Das brauchen wir. Es ist wie ein süßes Getränk ohne süchtig zu machen.

Spannung: sehr gut - viel los
Humor: gut - hätte aber ein klein wenig mehr sein können
Story: interessant - mal was anderes
Charaktere: zwei gut beschriebene unterschiedliche Personen - und viel Nebenpersonal
Ausdrucksweise: flüssig, verständlich, logisch, einprägsam
Dialoge: passend, nicht zu lang, eingängig, teils lustig
Inhalt: Gut gegen Böse - gut verarbeitet - eingängig - es hätte länger sein können - im doppelten Sinne
Unterhaltung: sehr gut - weil es eben ein Buch ist - nicht mehr - nicht weniger
Fantasy: viel - manchmal ein wenig zu viel ( Dämonen, Geister, Wandler, Wölfe, Schatten - gab's auch Vampire? Kann sein)
Erotik: vorhanden, ist aber passend zum Stoff, (Was wäre Liebe ohne sie? Wie Blumen ohne Blüten!!)
Gewalt: gibt es, ist aber nicht übermäßig, meist nur angedeutet - (dumm wenn man zu viel Fantasie hat und weiterdenkt - gruselig!!! Aua!!!)
Idee: eine gesunde Mischung - die man sogar noch hätte ausbauen können
das gewisse Etwas: hat das Buch in den Szenen wo es zwischen Ella und Christian knistert und funkt - davon kann man nicht genug bekommen - herrlich
Moral: Liebe besiegt alles!!! Und: Lesen bildet und unterhält ;)Dieses unterhält mehr - aber das muss auch sein!!!

mein Fazit: Gut das ich nicht selbst gegen Dämonen kämpfen muss dank Büchern Uff ;) - Aber es ist toll darüber zu lesen!!!! Mehr davon!!!!

Schlusswort: Ach ja - wenn Ihr das Buch nicht mögt - dann ist meine Rezension natürlich für Euch >>>nicht-hilfreich<<<<. Ich stehe aber zu meinem Geschmack und meiner Meinung (mein Glashaus steht noch). Und Danke an alle mitfühlenden und ähnlich denkenden Seelen - ähem - Menschen!!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Kontrast aus Liebesgeschichte und düsterer Magie, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Hexenfluch ist ein Fantasyroman über Hexen und wurde von der Autorin Lynn Raven verfasst.
Bislang habe ich nur Gutes über Lynn Raven gehört, deswegen war ich besonders gespannt, wie mir das erste Buch, dass ich von ihr lesen, gefallen wird.

Ella Thorens ist eine sehr begabte, extrem ehrgeizige, junge Ärztin, deren Job ihr über alles geht. Somit leidet ihr Privatleben, denn keiner ihrer bisherigen Freunde wollte an zweiter Stelle hinter ihrem Beruf stehen. Doch dann lernt sie durch Zufall den attraktiven Christian Havreux kennen, nämlich in einer dunklen Gasse, schwer verwundet. Sie rettet ihm das Leben, indem sie bislang ungeahnte, magischen Kräfte freisetzt und seine Verletzungen auf sich selbst überträgt. Die beiden kommen sich immer näher und schließlich klärt Christian Ella darüber auf, dass sie eine Hexe ist und zudem auch eine Heilerin. Er will Ella ihre Fähigkeiten lehren, sodass sie wieder in ihrem Beruf als Ärztin tätig werden kann. Denn sobald sie jemanden berührt, nimmt sie dessen Krankheit auf sich, was als Ärztin äußerst unpraktisch ist.
Christian scheint ein Doppelleben zu führen und scheinbar seine ganz eigenen Pläne mit Ella zu haben. Kann sie ihm trauen, oder zieht er sie genau in die Front eines uralten magischen Krieges?

Viele Leser schwärmen von Lynn Raven. Da ich persönlich aber noch nichts von ihr gelesen habe, war ich umso gespannter auf den Roman Hexenfluch. Ehrlicherweise muss gestehen, dass ich anfänglich ein wenig enttäuscht war, denn die Handlung zieht sich nur schleppend. Erst nach hundert langen Seiten beginnt es für mich spannend zu werden.
Der Einführungsbereich um die Charaktere und die Handlung kennen zu lernen hätte dementsprechend viel kürzer sein dürfen. Ansonsten bin ich aber von Lynn Ravens Schreibstil fasziniert, denn sobald die Handlung spannungsvoll ist, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und war vollkommen gefesselt.
Lynn Raven schreibt sehr angenehm flüssig ohne viele Schnörkel und verstrickt sich nicht in Beschreibungen, was mir sehr gut gefällt. Sie schafft es mich voll und ganz in die Handlung reinzuziehen und mich nicht mehr loszulassen.
Die Perspektivenwechsel machen es dem Leser einfach sich in die beiden Protagonisten Ella und Christian hinein zu versetzen. Außerdem lässt sie die dunkle Atmosphäre die im Buch herrscht perfekt in mir aufkommen, sodass ich in manchen Momenten sogar Gänsehaut bekommen habe. Durch diese düstere Handlungsstränge merkte ich schnell, dass dies absolut kein Jugendbuch ist, dafür sind auf die Personen viel zu alt. Aber die Abwechslung zu den vorherigen Jugendhexenromanen tut mir gut.

Irritiert hat mich gleich zu Beginn der Name des Protagonistin Christian Havreux. Wieso haben die meisten Hexenroman Charaktere französische Namen? Und wieso reimt sich Christians Name auf den Namen des Bösewichts aus der Hexenreihe 'Witch' die ich vor Hexenfluch gelesen habe?
Auf den ersten hundert Seiten habe ich Christian somit direkt als Oberfiesling abgestempelt, denn aufgrund seiner undurchschaubaren, dunklen Art konnte ich ihn absolut nicht einschätzen.
Das gefällt mir eigentlich an männlichen Charakteren, irgendwie macht sie das heiß. Dennoch wollte ich bei Christian unbedingt wissen, ob er nun gut oder böse ist. Immer mehr aufkommende Konflikte sprachen für die böse Seite, da er auch zum Hexenclan der bösen Dämonin Lyresha
gehört und Ella scheinbar nur für seine Zwecke benutzen will.
Ella ist eine liebenswürdige Person, die sich auch gleich ein Plätzchen in meinem Herzen erkämpft hat. Sie ist hilfsbereit, ehrgeizig, wissbegierig und vollkommen vernarrt in ihren Job. Logischerweise fällt es schwer sich als Mann einen Weg zu ihrem Herzen frei zu kämpfen, da sie kaum Zeit hat. Dennoch schafft Christian genau dies. Er untersützt sie, hört ihr zu, kocht mit ihr und drängt sie nicht, wenn sie einmal keine Zeit hat, natürlich macht Ella dies auf Dauer schwach, welche Frau würde den gutaussehenden, geschäftstüchtigen, jungen Herrn schon vor der Tür warten lassen. Die sanfte, reine Liebesgeschichte der beiden gepaart mit der magischen, düsteren Welt in der sie leben erzeugt einen Konflikt der mir sehr gut gefällt. Außerdem bin ich vollkommen begeistert wie Ella es schafft Christian aus den Fängen der Dämonin Lyresha zu holen. Lyresha ist ein richtiges Miststück, es gibt kaum Personen wo ich dieses Wort benutze, aber für sie ist dies förmlich erfunden worden. Sie behandelt ihren Hexenclan wie einen Swingerclub, in dem jeder mal mit jedem schlafen MUSS. Besonders Christian hat es ihr angetan und umso mehr freut mich, dass die böse Dämonin am Ende eins auf die Nuss bekommt.
Neben Christian und Ella gibt es noch viele Nebencharaktere, wie zum Beispiel Ellas Hexenclan oder auch Sushi, Ellas Katze. Ich liebe diese Katze, besonders ihr Name hat es mir angetan. Wie kann man eine Katze nur 'Sushi' nennen? Das zeugt förmlich von Fischfresssucht und so verhält sich Sushi auch, bekommt sie kein Fresschen wird sie zickig, typisch Katze eben.
Aber besonders diese Kleinigkeiten machen aus dem Roman einen besonderen Schmackerl, den man eben einfach lesen muss.

Besonders am Ende des Buches gibt Lynn Raven nochmal Vollgas. Die actionreichen Handlungen überschlagen sich förmlich, dem Leser wird nicht einmal eine Pipipause gegönnt.
Ich hatte das Gefühl, dass meine Hände sich vollkommen verkrampft um das Buch geklammert haben, um es ja nicht weglegen zu müssen.
Das letzte Kapitel zeugt von gefährlichen, brutalen Handlungen, die schließlich zu einem wunderschönen Happy End führen. Das macht es aber umso schwerer nach dem Buch wieder aus der Welt aufzutauchen und die Personen zu vergessen.
Einen zusätzlichen Pluspunkt sammelt das Buch mit seinem wunderschönen Cover.
Den dieses ist ein absoluter Hingucker. Die Frau in dem tollen roten Kleid die auf ihre Stadt blickt, das passt zu Ella. Irgendwie wirkt es geheimnisvoll und lässt eine magische Stimmung aufkommen mit einem Hauch von Dunkelheit.

Lieblingszitat:

Sie biss die Zähne zusammen, funkelte ihn an. "Du bist kein Monster, Kirsten Havebeeg. Sie war das Monster. Du bist ein nur ein riesiger ... Esel!"
"Esel? Ein Esel, ja?"
"Ja, ein elender, dummer Esel. Der sich obendrein in Selbstmitleid suhlt." (Zitat, S. 396 - 397)

Fazit:
Lynn Ravens Hexenfluch hat mir sehr gut gefallen und da dies mein erstes Lynn Raven Buch war, werde ich nun wohl auch mal nach ihren Dämonenbüchern greifen.
Wer ein Fan von Lynn Raven ist oder von Hexenromanen schwärmt für diesen ist Hexenfluch genau das Richtige. Aber vorsicht, dies ist absolut kein Jugendroman.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus spannend, aber emotional nicht überragend, 6. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte um Ella und Christian ist durchweg spannend.
Das Schicksal von Christian ist mir allerdings etwas zu brutal erdacht.
Außerdem bin ich emotional irgendwie nicht so richtig mitgerissen worden, anders als beim Roman "Blutbraut".

Daher kann der Roman aus meiner Sicht mit "Blutbraut" nicht mithalten.
"Blutbraut" bleibt daher mein Lieblingsroman von Lynn Raven.

Da mir das Mit-fühlen, -leiden und -fiebern bei einem Roman sehr wichtig ist, kann ich für dieses Buch leider nur 3 Sterne geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adults only? Ach Quatsch!, 26. Mai 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Lange musste die eingeschworene Leserschaft Lynn Ravens warten, um ihren ersten Roman in den Händen halten zu können, der nicht als All-Age-Werk klassifiziert wurde, sondern ausschließlich dem erwachsenen Publikum zugedacht ist. Doch widmet sie sich in Hexenfluch keinen neuen Elementen und Themen des Fantasygenres, sondern greift auf Altbekanntes zurück, was die Fans der Autorin auf jeden Fall wiedererkennen werden. So zum Beispiel wurde die Thematik der Magie und Hexerei bereits im vorangegangenen Werk Blutbraut behandelt, unklar ist jedoch, ob beide Geschichten in der gleichen fiktiven Welt spielen. Auch Lynn Ravens Faible für heilende Protagonistinnen bleibt nicht verborgen. So wie Ella ihre Begabung fürs Heilen von Todkranken und schließen von Wunden entdeckt, gingen Lijanas (Der Kuss des Kjer) und Cassim (Der Spiegel von Feuer und Eis erschien unter dem Pseudonym Alex Morrin), welche zerbrochene Edelsteine zusammensetzen konnte, ähnlichen Tätigkeiten nach. Auch darf ein Werwolfsrudel in Hexenfluch nicht fehlen, dem Werwolfsmythos erkundete die Autorin bereits in Werwolf. Doch diese Parallelen, die wahrscheinlich nur denjenigen auffallen werden, die alle Bücher gelesen haben, sind überhaupt nicht negativ, sondern geben eher das Gefühl von Vertrautheit und mal wieder gut in einer Geschichte von Lynn Raven aufgehoben zu sein. Schließlich sind alle der obengenannten Werke ein Lesehighlight.
So gibt auch Hexenfluch wieder eine mitreißende Handlung her und zeichnet tolle Charaktere. Auch hier sprang wieder das altvertraute Kribbeln zwischen den Protagonisten fast aus den Buchseiten hervor. Ich fand die Bindung zwischen den Beiden wurde wirklich sehr gut dargestellt, wobei ich auch zugeben muss, dass ich eine kleine Schwäche für diese gequälten Helden habe...

Die Kritik der anderen Rezensentinnen, dass Lynn Raven ihren Schreibstil in diesem Buch verloren hätte, kann ich definitiv nicht bestätigen. Zwar sind in Hexenfluch keine ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen vorhanden, wie in ihren bisherigen Werken, aber das tat der Story nur gut und beschleunigte das Erzähltempo. Charakteristisch für Lynn Raven sind ihre elliptischen Sätze, die auch oft nur aus einem Wort bestehen dürfen. Damit schafft sie es, wie keine andere die Gefühle auf den Punkt zu bringen. Sie besitzt ebenso eine ganz eigene Art mit der deutschen Sprache umzugehen, die ihre Bücher und ihren Schreibstil so einzigartig macht.
Im Buch wird eigentlich nur eine explizite Liebesszene geschildert, die durch den verschleiernden Schreibstil der Autorin lebt und nicht durch anatomische Beschreibungen, daher kann ich die Kritik nicht nachvollziehen, dass im Buch zuviel Sex vorherrscht. Natürlich wird dieser immer wieder als Druckmittel und Machtausübung der Dämonenfürstin eingesetzt oder tritt in magischen Ritualen auf, doch der Akt an sich findet nur zwischen den Zeilen statt. Da gibt es wirklich andere Trivialliteratur, in der keine nymphomanische Dämonenkönigin auftritt, in denen es mehr zur Sache geht. Von daher könnten auch reifere Teenager oder junge Erwachsene das Buch "ungefährdet" genießen.

Mein einziger Kritikpunkt richtet sich an den Knaur-Verlag für die Auswahl des Formates. Es liegt ein Paperback vor, welches ursprünglich eingeführt wurde, um eine Alternative zwischen Taschenbuch und Hardcover zu haben. Es besitzt die Abmaße des Hardcovers jedoch nur einen Buchdeckel aus einer Art Pappe. Es ist preiswerter als ein Hardcover und soll hochwertiger als eine Taschenbuchausgabe sein. Nun ja von Hochwertigkeit kann bei meiner Ausgabe nicht mehr die Rede sein. Sie sieht mittlerweile so aus, als hätte ich sie bereits fünfmal durchgelesen und das liegt nicht an einen nachlässigen Umgang meinerseits, wie ich ausdrücklich betonen möchte. Überall am Buchrücken sind Risse aufgetaucht, die beispielsweise nur selten auf meinen gelesenen Taschenbüchern zu finden sind. Durch diese Risse ist auch die Effektfolie von dem Schriftzug abgeplatzt, was ich sehr schade finde. Ideal ist es für mich, wenn ein Buch auch noch nach dem Lesen wie neu aussieht.
Doch dafür ziehe ich keinen Punkt ab, denn für mich steht eine weitere herausragende Geschichte aus der Feder einer der besten deutschen Autorinnen dieses Genres eindeutig im Vordergrund. Dieses Buch ist ein Muss für alle Fans der Autorin und auch an alle anderen geht eine eindeutige Kaufempfehlung raus. Hoffentlich gibt es bald Neuigkeiten über ein nächstes Buchprojekt Lynn Ravens. Ich würde es mir mehr als wünschen. ML
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lynn Raven - mal nur für Erwachsene!, 23. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
*Worum geht's?*
Nach ihrer letzten Beziehung hat Ella Thorens eine endgültige Entscheidung getroffen: Sie hat genug von Männern! Ella ist erfolgreiche Ärztin und liebt ihren Beruf, aber kein Mann scheint Verständnis dafür zu haben, dass ihr Job für sie an erster Stelle steht. Damit ist nun Schluss, ein für alle Mal! Ihr Herz fest verschlossen, steckt sie all ihre Energie in ihre Arbeit. Als sie eines Abends auf dem Weg zu einem Hausbesuch ist, findet sie in einer dunklen Gasse einen schwerverletzten Mann. Nicht ahnend, wie folgenschwer diese Begegnung sein wird, versucht Ella, dem Mann zu helfen - und überträgt seine schweren Verletzung auf ihren eigenen Körper. Nur knapp entkommt sie dabei selbst dem Tod. Doch was ist an diesem Abend wirklich passiert? Erst als sie den Mann wiedertrifft, erhält Ella Antworten auf ihre Fragen: Sie ist eine Hexe, eine Heilerin, und die Berührung zwischen ihr und ihm, dem attraktiven Hexer Christian Havreux, hat ihre schlummernde Kräfte entfachen lassen. Um weiterhin als Ärztin arbeiten zu können, muss sie lernen, ihre Magie unter Kontrolle zu halten. Deshalb willigt sie ein, sich von Havreux unterrichten zu lassen. Der verfolgt jedoch seine ganz eigenen Pläne - und dafür braucht er Ellas Herz...

*Kaufgrund:*
Lynn Raven gehört zu den Autorinnen, an deren Büchern ich einfach nicht vorbeikommen kann. Nachdem das Erscheinungsdatum von "Hexenfluch" so oft nach hinten verschoben wurde, war die Freude umso größer, als ich endlich mit dem Lesen beginnen durfte.

*Meine Meinung:*
Dunkel und düster, brutal und blutig, sexy und sinnlich - so lauten die Eigenschaften, die "Hexenfluch" am besten beschreiben. Das neueste Werk aus Lynn Ravens Feder hebt sich damit deutlich von ihren bisherigen Büchern ab. Kennt man bisher nur ihre romantische, zaghafte Seite aus ihren Jugendbüchern, ist man von diesem extremen Sprung zur Dark Fantasy mit ihren gewaltsamen Szenen verständlicherweise überrascht. Ob sie sich in diesem neuen Genre ebenfalls gut zurechtfinden würde?

Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob der Genrewechsel der Bestseller-Autorin wirklich gelingen sollte. Ein guter Anfang war jedenfalls gegeben: Mit Ella, der Powerfrau, stellt Lynn Raven eine liebenswürdige Protagonistin vor, mit der man bereits nach dem ersten Kapitel sympathisiert. Noch eben hat sie sich nach einer gescheiterten Beziehung geschworen, keinen Mann mehr in ihr Leben zu lassen - mal ehrlich, welche Frau kennt diese Gedanken nicht?! -, schon rappelt sich die junge Ärztin wieder auf und zieht energiegeladen und kraftvoll durch das Leben. Obwohl Ella bereits viel in ihrem Leben einstecken musste, hat sie niemals aufgegeben und stets um das gekämpft, was ihr lieb und teuer war. Bloß in Sachen Magie (und Liebe, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen will) braucht die Einzelkämpferin eine helfende Hand...

...die ihr der attraktive Christian Havreux nur zu gerne reicht. Der charmante Hexer ist der erste Mann in Ellas Leben, der sie so schätzt, wie sie ist. Er respektiert ihre Entscheidungen und unterstützt sie; bringt ihr bei, ihre Magie zu kontrollieren, damit sie ihren Beruf, ihr Leben wie gewohnt weiterführen kann. Christian ist es, der Ellas verschlossenes Herz wieder öffnet und zum Schlagen bringt.

Was Ella jedoch nicht weiß: Christian ist ein verfluchter Hexer, der ihre Macht braucht, um endlich den 800-Jahren-alten Bann brechen zu können, der auf ihm lastet und ihn an die fürchterliche Dämonin Lyresha bindet. Er ist ein Meister der Manipulation. Lynn Raven lässt in einigen Kapiteln die Perspektive des allwissenden Erzählers von Ella zu Christian wechseln, wodurch wir als Leser bereits sehr früh über seine wahren Absichten aufgeklärt werden. Während Ella beinahe blind auf sein Spiel hereinfällt, möchte man am liebsten in das Geschehen hineinspringen und sie aufhalten! Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird jedoch, dass Christian nicht bloß der Mann mit den zwei Gesichtern ist. Er ist ein interessanter, tiefgründiger und facettenreicher Protagonist mit einer erschreckenden Vergangenheit. Ob seine Zukunft ebenso schrecklich verläuft, ist wohl ganz von Ella abhängig...

Während die Charaktere des Romans ab der ersten Seite strahlen, muss die Handlung erst einmal ein großes Tief überwinden, ehe auch sie sich beweisen kann. In der ersten Hälfte von "Hexenfluch" plätschert die Geschichte trotz vielversprechender Szenen farblos und trist vor sich hin; sie kann schlicht und ergreifend nicht packen. Dies liegt vor allem an der gemeinen Vorhersehbarkeit, von der sie geplagt wird. Die Handlung ist für das Genre so typisch, so einfallslos, dass man sich ernsthaft fragt, wo Ravens Fantasie geblieben ist, die einen zum Beispiel in "Der Spiegel von Feuer und Eis" begeistern konnte. Wären die Figuren nicht so gut gelungen, wäre einem die erste Hälfte wohl wie eine Ewigkeit vorgekommen.

Nach dem schwierigen Teil des Buches kommt es dann glücklicherweise zu einer großartigen Kehrtwende: Kaum kam es zu dem großen "Oh-das-hätte-ich-ja-gar-nicht-erwartet"-Ereignis zwischen Ella und Christian, nimmt die Handlung so rasant an Fahrt auf, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören will. Die zuvor angedeuteten Geheimnisse und Probleme nehmen endlich konkrete Gestalt an und wollen aufgedeckt und gelöst werden! Von nun an zeigt Lynn Raven bis zur letzten Seite, was wirklich in ihr steckt. Es wird feurig, brutal und vor allem blutig - nein, "Hexenfluch" ist definitiv kein Jugendbuch mehr! Hier bietet sich Dark Fantasy vom Feinsten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

*Cover:*
Eine Frau in einem hübschen Kleid, eine atemberaubende Skyline: "Hexenfluch" passt mit seiner schicken Verkleidung sehr gut zu seinen Genrekollegen, sticht dabei allerdings nicht sonderlich hervor. Wäre der Name der Autorin nicht so auffällig, wäre ich wohl ohne weiteres an dem Buch vorbeigezogen.

*Fazit:*
Mit "Hexenfluch" gelingt es Lynn Raven, in einem neuen Genre Fuß zu fassen. Es ist überraschend anders, aber auch überraschend gut! Die großartigen Charaktere können in jeglicher Hinsicht überzeugen und auch die spannende Geschichte versteht es, die Leser mitzureißen - vorausgesetzt, sie haben es geschafft, sich durch die zähe erste Hälfte des Romans zu beißen. Durchhaltevermögen wird in "Hexenfluch" definitiv belohnt! Insgesamt vergebe ich knappe 4 Sterne.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider verschenkt..., 10. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Mit Ausnahme von "Werwolf" habe ich bereits alle Romane von Lynn Raven gelesen und ich muss sagen, dass ich "Hexenfluch" mit Abstand am schwächsten fand - an meine beiden Favoriten "Der Spiegel von Feuer und Eis" & "Das Herz des Dämons" kam er bei weitem nicht heran.
Obwohl sich auch hier natürlich wieder ein sehr ähnliches Baugerüst findet wie in allen Romanen der Autorin, hat mir dieses Mal die Liebesgeschichte leider überhaupt nicht gefallen. Was vor allem daran lag, dass ich es schwer fand, mich mit der Hauptperson Dr. Ella Thorens zu identifizieren bzw. sie nicht einmal wirklich mochte, weil sie einfach ZUM SCHREIEN langweilig war !!!
Abgesehen von ihrer Katze (!) & einer geringen Anzahl ominöser Exfreunde schien sie vor dem Auftreten von Christian Havreux überhaupt kein Privatleben gehabt zu haben, was mich ziemlich gestört hat; schließlich können selbst Ärzte, die ihren Beruf lieben und über alles stellen, trotzdem noch Kontakt zu Freunden und/oder Familie pflegen. Außerdem hatte Ella auch kaum eigene, von Christian-unabhängige Szenen, weswegen sie mir bis zum Schluss fremd geblieben ist.
Gerade weil ich also mit ihr überhaupt nicht warm wurde, war es mir schlichtweg unbegreiflich, warum nun ein gutaussehender Mann wie Christian, der seit über 800 Jahren keine Frau mehr geliebt hat, ausgerechnet IHR verfallen sollte... Das fand ich unglaubwürdig, zumal es zwischen den beiden - abgesehen von einem einzigen Knistermoment - kaum interessante Szenen gab.
Hinsichtlich der romantischen Entwicklungen der Geschichte bin ich von Lynn Raven einfach Spannenderes gewohnt und weil ich einen solchen Roman auch nur wegen der Liebesgeschichte und aus keinem anderen Grund heraus lese, war der Kauf für mich deshalb enttäuschend.
Außerdem gilt auch für die wenigen Nebenfiguren, die auftraten, - mit einer einzigen Ausnahme - dasselbe wie für Ella: man lernte sie kaum kennen und wusste deshalb nicht wirklich viel mit ihnen anzufangen.
Trotz allem würde ich dem Roman noch 2 Sterne geben, weil mir die Art und Weise gefallen hat, wie hier die Funktion von Magie und Hexerei beschrieben wurde; Das fand ich intelligent und originell. Aber auch hier weist der Roman wieder ein herausstechendes Manko auf: es wird VIEL ZU WENIG darauf eingegangen! Wenn man schon eine übernatürliche Welt kreiert, sollte man diese auch ausführlich erklären und nicht nur grob anreißen - ich hätte mir z.B. mehr und längere Interaktionen mit Fabelwesen gewünscht. Da der Roman im Gegensatz zu Lynn Ravens letztem Werk "Blutbraut" eher kurz ausgefallen ist, finde ich, dass die Story durchaus noch Platz für solche Erweiterungen gehabt hätte.

Fazit: Schade. Das Potential der Geschichte und der Charaktere ist absolut nicht genutzt worden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besseres gewohnt, 14. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Lynn Raven ist mir garantiert nicht unbekannt. Ihre Bücher "Der Kuss des Dämon, Das Herz des Dämons und Das Blut des Dämons" und einige andere habe ich nahezu verschlungen, habe sie inzwischen nicht nur einmal gelesen und doch muss ich sagen, dass dieses Buch daran bei weitem nicht ran kommt.

Ich bin sehr schwer in dieses Buch gekommen und gerade auf den ersten Seiten hatte ich große Probleme, mich überhaupt zurecht zu finden.

Ella ist Ärtzin durch und durch. Sie liebt ihren Job und hat kaum Zeit und auch Lust, ihre sozialen Kontakte zu pflegen.

Eines Abends wird sie auf dem Weg nach Hause Zeuge eines Überfalls auf einen Mann. Da sie ihre Pflicht als Ärztin sehr ernst nimmt, will sie diesem helfen. Für sie auf unerklärliche Weise gehen seine Verletzungen jedoch auf sie über und sie kommt nur knapp mit dem Leben davon.

Niemand kann ihr genau sagen, was passiert ist, bis der geheimnissvolle Christian auftaucht.

Christian ist ein Hexer und ausgerechnet der Mann, den sie hatte retten wollen. Ohne es zuvor gewusst zu haben, stellt sich heraus, dass Ella eine Heilerin ist, dass ihre Mutter ihr diese Gabe vererbt hat und ehe sie sich versieht, steckt sie mitten in dem größten "Abenteuer" ihres Leben, bei dem es nicht nur Christian auf ihre Gabe abgesehen hat.

Lynn Raven hat einen sehr flüssigen Schreibstil, aber gerade der Anfang hat mich manchmal echt verwirrt drein blicken lassen.

So manches Mal hielt ich Christian echt für das größte Arschloch überhaupt. Anfangs versucht er in Ella einen Vorteil für sich zu sehen, hofft durch ihre Hilfe und dadurch, dass er ihr beibringt, ihre Gabe zu kontrollieren, dem Bann, der ihn belastet, zu entkommen.

Zudem war nicht ganz klar, was es mit dem Pakt, welcher den Bann nach sich zog, auf sich hat, den Christian mit einer Dämonenfürstin vor über 800 Jahren geschlossen hat.

Alles in allem bekommt dieses Buch drei von 5 Flöckchenbäume, denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich von Lynn Raven besseres gewohnt bin.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach etwas zu behutsamem Start geht es rund, 29. November 2012
Von 
A. Jürgens (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
Beim Stöbern auf der Verlagsseite fiel mir das rote Kleid auf dem Cover ins Auge. Also las ich flugs die Inhaltsangabe. Demnach geht es um eine erfolgreiche Ärztin Ella, die für ihren Beruf lebt. Ihre Mutter hat sie und ihren Vater verlassen, was dafür sorgte, dass sie ihr Herz verschloss. Abgesehen davon ahnt sie nicht, dass ihre Mutter ihr etwas hinterlassen hat. Ein magisches Erbe, das zum Ausbruch kommt, als sie eines Abends beobachtet, wie ein Mann von einer Gruppe vermummter Gestalten misshandelt wird. Ihr beherztes Eingreifen verhindert das Schlimmste, doch als sie den verletzten Hexer Christian Havreux berührt, durchströmt sie eine ungeahnte Macht. Auch Havreux spürt diese bislang unentdeckten Fähigkeiten und bietet ihr prompt - nicht ganz uneigennützig - an, sie auszubilden.

Trotz des magischen Elements spielt die Geschichte in unserer Welt, unserer Zeit. Allerdings richtet sich die Autorin im Gegensatz zu früheren Büchern eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Die Elemente in der Geschichte sind dunkel und brutal, stellenweise sehr blutig. Daneben kommen auch Liebe und Erotik darin vor, allerdings nicht so, dass sie die Geschichte überfrachten oder verkitschen.

Raven schreibt in einem flüssigen, unprätentiösen und leicht lesbaren Stil, greift in spannenden Szenen auf kurze Sätze zurück. Trotz wechselnder Perspektiven nimmt die Geschichte dennoch anfangs nur zögerlich an Tempo zu. Oder vielleicht sollte ich schreiben, dass sie gerade wegen der wechselnden Perspektiven nur langsam an Tempo gewinnt. Hierdurch ergibt sich nämlich eine gewisse Vorhersehbarkeit. Hinzu kommt, dass die Haupt- und Nebencharaktere etwas zu wenig beleuchtet werden. Wirklich unscheinbar oder gar uninteressant sind sie jedoch nicht und beides wird zudem eindeutig durch die ansonsten dichte Atmosphäre abgemildert.

Christian ist genauso sympathisch wie undurchschaubar. Ella genauso hilfsbereit wie ehrgeizig. Und obwohl sie eigentlich völlig in ihrem Beruf aufgeht, schafft Christian, was andere nicht schaffen. Er scheint einfach perfekt. Schätzt Ellas Denkweise, respektiert sie, bringt ihr bei, ihre magischen Fähigkeiten zu kontrollieren, die sie durchaus aus der Bahn werfen könnten. Auf geradezu sanfte Weise wirbt er um sie. Vor dem magisch-düsteren Hintergrund wirkt die sich anbahnende Liebesgeschichte makellos. Dieser Hintergrund ist übrigens gut damit verwoben und beinhaltet, dass Christian eine undurchschaubare, tödlich-böse Seite hat. Und in den Fängen der Dämonin Lyresha hängend nicht wirklich frei entscheiden kann.

Gegen Mitte und vor allem Ende des Romans nimmt die Geschichte greifbar an Tempo zu, ohne dass der Eindruck entsteht, dass hier schnell etwas beendet werden musste. Hier hält auch vermehrt brutale Gewalt Einzug, es werden Vergewaltigungen und Abartigkeiten erwähnt, ohne dass die Autorin sich in zu exzessiven Beschreibungen verliert. Dennoch scheint das Blut förmlich aus dem Buch herauszutropfen.

Fazit:

Wer hofft, den bisherigen, dem jugendlichen Publikum geschuldeten, romantisch-sehnsüchtigen Stil Ravens auch in Hexenfluch zu lesen, wird enttäuscht werden. Unabhängig davon findet man darin, sowohl ganz allgemein betrachtet wie auch direkt auf frühere Romane der Autorin bezogen, keine neue Grundidee. Eine gute Umsetzung hebt dieses vermeintliche Manko jedoch wieder auf. Und Raven hat die Idee trotz des eher behutsamen Einstiegs sowohl gut als auch wieder etwas anders in einen unterhaltsam-spannenden Fantasy-Roman für Erwachsene umgesetzt. Deshalb lohnt es sich durchaus, bei Ravens Hexenfluch durchzuhalten. Ich möchte der Geschichte vier von fünf Punkten geben.

2012, Antje Jürgens (AJ)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Ravens bestes Werk, aber wie immer sehr lesenswert, 29. Mai 2012
Von 
S. Buddensiek - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Kindle Edition)
Er löste den Gürtel.
Den Knopf seiner Hose.
Griff nach dem Reißverschluss.
"Wie du willst." Nur ein Hauch, direkt an seinem Ohr. Er konnte das Lächeln in ihrer Stimme hören.
Das, was von dieser Nacht übrig war, würde sehr schmerzhaft werden.
Und sie würde keine Gnade kennen.
--

INHALT:
Ella Thorens ist Ärztin mit Leib und Seele und zögert daher keinen Moment, sich um den Mann zu kümmern, der vor ihren Augen zusammengeschlagen wurde. Doch dann passiert etwas Ungeheuerliches: Sie überträgt seine Verletzungen auf sich und rettet ihm so das Leben.
Kurz darauf erfährt sie von ihm, Christian Havreux, dass sie magische Kräfte besitzt und er ihr beibringen kann, diese zu kontrollieren, um ihren Beruf wieder ausüben zu können. Die beiden kommen sich langsam näher, doch er scheint Pläne mit ihr zu verfolgen, von denen sie keine Ahnung hat - und die einen nie dagewesenen Kampf zwischen zwei schon ewig alten und mit einander ringenden Fronten auslösen könnten...

BUCHAUFMACHUNG:
Die meisten anderen Aufmachungen von Ravens Büchern gefielen mir irgendwie besser - zu diesem Werk hätte etwas mehr Düsteres besser gepasst. Immerhin ist kein Frauengesicht zu sehen, sondern nur die Rückansicht und die Skyline der Stadt sieht wirklich schick aus. Der geprägte Titel fühlt sich toll an [und ich freue mich, dass der Bindestrich nicht vergessen wurde]. Die Gestaltung ist zwar kein Eyecatcher, aber alles in allem ganz hübsch.

MEINE MEINUNG:
Schon als das Erscheinungsdatum bekannt gegeben wurde, war mir klar, dass ich den neuen Roman von Lynn Raven unbedingt haben muss. Magie, Fantasie und ein düsteres Setting? - Das kann ja nur gut werden! Nachdem es anfangs schleppend beginnt, steigert sich das Ganze bald und riss mich trotz der anfänglichen Skepsis wie gewohnt mit. Zumindest die meiste Zeit.

Schon bald wird klar, dass es hier gewohnt dunkel und phantastisch zugeht, dennoch anders als sonst. "Hexenfluch" ist kein Jugendbuch und entsprechend älter sind auch die Charaktere. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb das gesamte Geschehen hier noch düsterer wird und zuweilen auch grausamer - denn Ella wird durch Christian in Dinge hineingezogen, die alles andere sind als fröhlich...Der Schreibstil ist wie immer wunderbar bildlich und zieht sofort in den Bann. Allerdings fällt auf, dass die Autorin hier oft drei Punkte nutzt, was zwischenzeitlich in dieser Fülle wirkt, als wüsste sie manchmal selbst nicht, was sie ausdrücken möchte. Im Gegensatz dazu steht ihr bekanntes Stilmittel, oft Gedankenstriche nach Punkten zu setzen, das mir auch hier wieder sehr gefiel.

Protagonistin Ella ist eine toughe Ärztin, die absolut in ihrer Arbeit aufgeht. Als sie mit ihrer Gabe konfrontiert wird, kann sie dies zuerst gar nicht fassen. Nach ihrer anfänglichen Skepsis wird ihr aber klar, dass sie lernen muss, damit umzugehen, um ihren Job nicht aufgeben zu müssen. Dass sie sich nicht die gesamte Zeit über gegen die Magie sträubt, gefiel mir ebenso wie ihre Dickköpfigkeit und ihr Durchsetzungsvermögen im richtigen Moment. Christian ist extrem vielschichtig und besonders anfangs sehr schwer zu durchschauen. Er ist einerseits zärtlich und liebevoll, andererseits grausam und zynisch. Seine dunkle Seite ist aber immer verständlich und gut nachzuvollziehen, schließlich ist sein Leben alles andere als einfach.

Dämonin Lyresha ist ein Miststück sondergleichen und zieht dementsprechend den Hass einiger Leute auf sich - unter anderem auch meinen. Ihre Brutalität kennt keine Grenzen, sie hat Spaß am Leid anderer und tut nichts lieber, als Christian - bzw. in diesem Falle Kristen - immer und immer wieder zu quälen. Auch ihre Untergebenen sind alles andere als nette Zeitgenossen. Eine Ausnahme ist da Mikah, ein junger Wandler, der von seinem Onkel verkauft wurde. Er soll ebenso ein Spielzeug der Hexen werden, ist dafür aber zu zerbrechlich und jung, weshalb er von Kristen immer wieder geschützt wird. Er ist sympathisch und sehr niedlich, allerdings wirkt er zwischendurch eher wie 14 und nicht wie volljährig.

Lynn Raven lässt sich mit dem Aufbau ihres Spannungsbogens ziemlich lange Zeit, weshalb der Anfang erst einmal dahinplätschert. Dadurch wird den Figuren Raum gegeben, sich zu entwickeln, und der Leser wird in die Welt eingeführt, dennoch hatte ich das Gefühl, dass die gesamte Handlung auf der Stelle tritt. Erst ab circa Seite 150 begann das Werk, mich zu fesseln, denn als Ella immer tiefer in die Geschehnisse und in den Strudel ihrer Gefühle gezogen wird, verdichtet sich auch die gesamte Atmosphäre. Hilfreich ist dabei, dass die Geschichte sowohl aus Ellas als auch aus Kristens Sicht erzählt wird, wodurch das Ganze nie einseitig rüberkommt.

Zum Ende hin wird dem Leser dann noch einmal ordentlich eingeheizt. Es wird dramatisch, gefährlich und äußerst actionreich, bisweilen sogar fast ein bisschen brutal. Zimperlich wird hier jedenfalls nicht gehandelt. Ellas und Christians Beziehung hat sich bis dahin zu einer ordentlich für viel Gefühl sorgenden Liebe entwickelt, die auch im großen Showdown nicht zu kurz kommt - von dem es in gewisser Weise gleich zwei gibt. So wird es bis zum Schluss definitiv nicht langweilig. Das letzte Kapitel lässt die Geschichte wunderbar ausklingen und macht es einem schwer und einfach zugleich, wieder aufzutauchen und die ans Herz gewachsenen Personen los zu lassen.

FAZIT:
Der neuste Streich von Lynn Raven, "Hexenfluch", weiß durchaus wieder einmal mit wunderbaren Charakteren, einem ansprechenden Schreibstil und einer klasse ausgearbeiteten Storyline zu punkten. Allerdings ist besonders der Anfang deutlich zu langsam und auch einige andere Kritikpunkte trüben das Vergnügen ein wenig. Nicht das beste Werk, aber immer noch sehr lesenswert. 4 Punkte!
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Hexenfluch: Roman
Hexenfluch: Roman von Lynn Raven (Taschenbuch - 2. Mai 2012)
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