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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verkleidung des Todes
Polizeimeister Leonhard Kreuthner stößt an einem kalten Januarmorgen auf eine Leiche im Spitzingsee, als er mit einem Spaten eine Bahn zum Eisstockschießen freischaufeln will. Das tote Mädchen, dass die Polizei unter der Eisdecke hervorholt ist erst seit wenigen Stunden tot. Dennoch weist bereits ein "Marterl" am Seeufer auf ihren gewaltsamen Tod...
Veröffentlicht am 15. Februar 2012 von R.E.R.

versus
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes Debüt – Wallners erster Fall
Das passiert: Im tiefen Bayern treibt ein Serienmörder, nachdem ein Polizeiobermeister zunächst nach einer Zechtour völlig überraschend eine Leiche findet, ist die nächste Leiche auf dem Dach des zuständigen Kommissars deponiert. Spätestens nach diesem Fund ist allen klar, dass es sich um einen Serientäter handelt und nach der...
Vor 2 Monaten von JotJot veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste von drei!, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Der 'Prinzessinnenmörder' war der erste der drei Alpenkrimis von Andreas Föhr, die ich gelesen habe und er war eigentlich als Urlaubslektüre gedacht. Was ich unterschätzt habe, war sein Suchtpotenzial: unmittelbar danach folgten `Karwoche' und 'Schafkopf', wobei man dann den Kreithner, Wallner, die Janette und den Mike sowie den grantligen Großvater Manfred fast schon wie Familienmitglieder begrüsst. Mein Ranking wäre Platz 1: der Prinzessinnenmörder, Platz 2: den Schafkopf und Platz 3: die Karwoche.
Sehr stimmig: die Landschaftbeschreibung, die verschiedenen Charaktere, die Spannung und das Tempo, sodass einem beim Lesen mitunter sprichwörtlich die Puste ausgeht ..
Jetzt warte ich (und vermutlich bin ich da nicht allein) auf die nächsten Verbrechen, die zwischen Miesbach und dem
Mangfalltal von der dortigen Polizei in bewährter Manie aufgeklärt werden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super!, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fand das Buch spannend. Dass man sehr früh im Buch weiß, wer der Mörder ist, stimmt nur bedingt. Es gibt immer wieder Rückblenden und deshalb ist es offensichtlich, dass die Morde mit dem Geschehen, das in den Rückblenden geschildert wird, zusammenhängen dürften (warum gibt es sonst die Rückblenden?). Aber der Zusammenhang zwischen den zurückliegenden Ereignissen und den Morden erschließt sich erst schrittweise im Verlauf des Buchs. Ich finde nicht, dass dadurch die Spannung leidet. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Wie die Polizei der Identifizierung des Mörders immer näher kommt, empfinde ich als spannend und nachvollziehbar.

Allerdings beruhen das Auffinden der Leiche und das Finden des identifizierten Mörders durch Kreuthner auf arg unwahrscheinlichen Zufällen. Das lässt sich mit Instinkt nicht erklären. Deshalb nur 4 statt 5 Sternen.

Wieso das Buch schlechte Bewertungen bekommen hat, weil teilweise die Dialoge in "unverständlichem" bayrischem Dialekt geschrieben sind, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte an keiner Stelle ein Problem, die Passagen zu verstehen. Wenn sie gesprochen werden, könnte das schwieriger sein (das spricht dagegen, einen Föhr-Krimi als Hörbuch zu kaufen). Ansonsten ist der Schreibstil charakteristisch und hebt sich vom Einheitsbrei ab. Mir gefällt es, das ist aber auch wieder Geschmackssache.

Fazit: Für wen Spannung in einem Krimi auch dann vorhanden ist, wenn man während der Lesens bereits eine klare Vorstellung bekommt, wer der Mörder ist und man verfolgen kann, wie die Person des Mörders und sein Motiv Schritt für Schritt ermittelt werden, für den ist "Prinzessinnenmörder" eine klare Leseempfehlung. Es sei denn, er ist nicht bereit, die Mundartpassagen zu akzeptieren. Wer bis zum Ende nicht wissen möchte, wer der Mörder ist, der wird mit dem Buch nicht zufrieden sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch unabhängig von der Reihenfolge lohnt es sich vollauf, 7. Mai 2013
Von 
Rum_Trauben_Nuss - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
… sich dieses Hörbuch auch „nachträglich“ noch zuzulegen. Die anderen bisher veröffentlichten (und übrigens durchweg sehr guten) Fälle Schafkopf, 6 CDs (TARGET - mitten ins Ohr), Karwoche. Ein Alpen-Krimi, 6 CDs (ADAC Motorwelt-Edition) und Schwarze Piste, 6 CDs kannte ich nämlich bereits. Daher waren meine Erwartungen an Andreas Föhrs ersten Alpen-Krimi „Der Prinzessinnenmörder“ schon recht hoch. Andererseits entwickelt sich in den Auftaktfällen die Story ja oft eher gemächlich, müssen doch die handelnden Personen erst nach und nach vorgestellt und eingeführt werden.

Doch meine Bedenken erwiesen sich als grundlos. Spannung von Anfang an. Eine wirklich gut durchdachte Geschichte mit einem tragischen Unglück aus der Vergangenheit als Ausgangspunkt für eine skurrile Mordserie in der Gegenwart. Wie bei Andreas Föhr üblich, gibt es wieder verschiedene zeitliche Erzählebenen (aber klar strukturiert) – und auch sonst fühlt man sich schnell heimisch. Wir begegnen neben dem wie immer ruhig und besonnen ermittelnden Kommissar Wallner natürlich wieder seinem unkonventionell agierenden Gegenpart Kreuthner und auch Opa Manfred bekommt reichlich Gelegenheit (mehr als in den Nachfolgern), mit seinen privaten Eskapaden für die heiteren Momente dieses (Hör-)Buchs zu sorgen.

Erwähnenswert ist, dass man in diesem ersten Fall auch einige recht interessante Details aus dem früheren Privatleben von Wallner und dessen Kollegin Tina erfährt, die in den Fortsetzungen meines Wissens nicht mehr explizit erwähnt werden.

Das Hörbuch umfasst insgesamt 6 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 7 1/2 Stunden. Es handelt sich dabei um eine "gekürzte Lesung". Der Fortgang der Handlung ist jedoch jederzeit in sich schlüssig und klar verständlich. Einziger Wermutstropfen ist die Verpackung, eine dieser leider sehr empfindlichen und bruchanfälligen Multi-Plastikboxen.

Michael Schwarzmaier liest diesen Krimi genauso wie auch die späteren Fälle mit sehr viel Freude und Engagement. Man kann nur staunen, wie differenziert er die unterschiedlichen Charaktere spricht und sie dadurch bildlich im Kopf des Zuhörers zum Leben erweckt. Kompliment!

Wer Andreas Föhr mag, wird auch bei diesem Auftaktfall der Wallner-Alpen-Krimi-Serie sehr gut unterhalten, selbst wenn man eine oder mehrere der Fortsetzungen bereits kennt.

-> Klare Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ermittlungsteam Wallner, 15. Februar 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman (Knaur TB) (Taschenbuch)
„Der Prinzessinnenmörder“ von Andreas Föhr ist als Taschenbuch im Knaur Verlag erschienen und umfasst 376 Seiten mit 38 nummerierten Kapiteln. Dieser Kriminalroman hat im Jahr 2010 den Glauser-Preis für den besten Debütroman des Jahres erhalten. Der Hintergrund des Covers ist düster gestaltet, lediglich die Intarsien eines sogenannten Marterls, einem Bildstock, aus Schmiedeeisen, setzen sich in Gold und Rot davon ab und fallen dem Leser ins Auge. Der Titel gibt die Bezeichnung des Mörders wieder, wie er in den Medien und von der Bevölkerung bezeichnet wird.
Im Süden Bayerns benötigt nach einer bierseligen Nacht Polizeiobermeister Kreuthner frische Luft, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Da er bald an einem Wettbewerb im Eisstockschießen am Spitzingsee teilnehmen wird, kommt ihm die Idee sich die Umgebung dort anzuschauen. Als er den Schnee auf der Eisfläche zur Seite schiebt, entdeckt er dort eine tote Jugendliche unter dem Eis in einem goldenen Brokatkleid. Es stellt sich heraus, dass sie erstochen wurde. Das Team um Kommissar Wallner, zu dem auch Kreuthner gehört, ermittelt in diesem Fall. Der Leiche wurde ein kleines Stück Metall mit einer Ziffer und dem Ausschnitt aus einem Bergpanorama in den Mund gelegt. In der Nähe des Tatorts findet Wallner einen Bildstock mit dem Namen des Opfers und dem Todesdatum. Zunächst scheint es gar kein Motiv für den Mord zu geben, das Opfer hatte kaum Freunde. Doch dann wird eine weitere Leiche im gleichen Alter gefunden, ebenfalls im Brokatkleid mit einem Stück Metall im Mund und erstochen. Nun wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, wie Wallner bereits vermutet hat. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch bald geschieht ein weiterer Mord, aber diesmal ist es ein männlicher Jugendlicher im entfernten Dortmund …
Mit seinem Debütroman ist Andreas Föhr ein äußerst spannender Krimi gelungen. Der Leser lernt früher wie das Ermittlerteam den Mörder kennen. So wird für ihn ersichtlicher, dass das Team des Rätsels Lösung immer näher kommt, aber es längere Zeit dennoch nicht vollständig aufzulösen weiß. Die Ermittler gestaltet er auf je eigene Weise, angefangen vom Leiter des Teams Wallner, dem ständig kalt ist und der zu Hause bei seinem Großvater lebt, der sich um das Sexualleben seines Enkels Sorgen macht. Wallner hat allerdings eine strukturierte Denkweise hat. Weiter gehört zum Team der gern feixende Mike uns der seine eigenwilligen Methoden anwendenden und damit auch noch Erfolg habende Kreuthner samt dem ihm treu ergebenen Jungspund Schartauer an seiner Seiten. Der Roman lebt von vielen Dialogen, die einige Male auch in bayrischer Mundart stattfinden und etliche Male lässt der Wortwitz den Leser schmunzeln.
„Der Prinzessinnenmörder“ ist ein insgesamt logisch aufgebauter, bis zum Schluss spannender Krimi den ich gerne weiterempfehle.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super !, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder (Taschenbuch)
"Der Prinzessinnenmörder" ist ein brillianter und fesselnder Krimi, der so richtig schön unter die Haut geht. Nach einer durchzechten Nacht fährt Polizeiobermeister Kreuthner zum Ausnüchtern ein bißchen durch die Gegend und findet dabei im zugefrorenen Spitzingsee eine Mädchenleiche. Wie sie unter das Eis gekommen ist und warum sie ermordet wurde, ist ein völliges Rätsel. Bald gibt es weitere Opfer. Kommissar Wallner und sein Ermittlerteam von der Kripo Miesbach machen sich auf die Suche nach dem unheimlichen Serienmörder. Superspannend mit vielen lustigen Stellen ! Sehr zu empfehlen für lange Herbst- und Winternächte !!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der den Leser zum Ermittler macht., 28. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder (Taschenbuch)
Andreas Föhr hat hier einen Kriminalroman geschaffen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Zunächst wird in die Haupthandlung um die Morde im Landkreis Miesbach eine weitere Geschichte eingefügt, die den tragischen Tod eines Mädchens in den österreichischen Alpen beschreibt. Beide Handlungsstränge scheinen auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zu haben. Und schon ist die Spannung da! Welche Verbindung besteht zwischen den Morden und dem tödlichen Unfall in den Alpen?
Der Leser schlüpft gleichsam in die Rolle der ermittelnden Beamten, wird mit Informationen versorgt und kann so - noch bevor alles aufgeklärt wird - die Lösung des Falles zumindest erahnen.
Der Roman schließt mit einem furiosen Finale; der Abschluss des Falles ist schlüssig und Andreas Föhr bleibt dem Leser nichts schuldig.
Auch die heitere Seite kommt nicht zu kurz; das gelegentlich etwas kuriose Privatleben des ermittelnden Kommissars wird entsprechend humorvoll geschildert.

Ein spannendes und anregendes Lesevergnügen, das in jeder Hinsicht seine fünf Sterne verdient hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kriminalroman im bayerischen Ambiente, 19. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder (Taschenbuch)
Andreas Föhr präsentiert mit "Der Prinzessinenmörder" einen Kriminalroman in Drehbuchmanier, der sich nicht verstecken muss. Alles beginnt mit einem - quasi zufälligen - Leichenfund eines 15-jährigen Mädchens im zugefrorenen Sptizingsee. Kommissar Wallner, der Leiter der Sonderkommission dieses Falles, erkennt schon bald, dass er es mit einer beginnenden Serienmordreihe zu tun hat. Im Rahmen der Ermittlungen wird langsam deutlich, dass die Eltern der ermordeten Jugendlichen in früheren Zeiten ein gemeinsames Erlebnis hatten, an das sie aus verschiedenen Gründen nicht mehr erinnert werden möchten. Alles hängt mit einem gemeinsamen Hüttenaufenthalt in den Bergen zusammen und einem an diesem Tag passierten Zwischenfall. Ab Seite 190 wird dem Leser langsam klar, worum es sich beim Mordmotiv handeln könnte. Auch der mögliche Täter rückt danach langsam in den Vordergrund. Das letzte Viertel des Romans in dann geprägt durch eine spannend inszenierte Aufspürung des Täters und dem Versuch, ein weiteres potentielles Opfer aus seinen Fängen zu befreien. Der Roman lebt zudem von seinen gelungenen - teilweise im Dialekt geführten - Dialogen, die in plastischer Alltagssprache ausformuliert sind. So manches Mal wird dem Leser dabei ein Schmunzeln entlockt; man kommt sich vor, wie vor dem Fernseher oder im Kino.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das war solide Unterhaltung, 23. September 2013
Von 
Schwan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman (Knaur TB) (Taschenbuch)
Das war mein zweiter Föhr, der erste war die schwarze Piste.
Alles in allem ein leicht zu lesender Krimi, der gute Unterhaltung verspricht. Dazu jede Menge Lokalkolorit der oberbayrischen Gegend um den Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee. Dialekt und Mundart sind eingebaut, dennoch so leicht verständlich, dass man kein Oberbayer sein muss, um es zu verstehen.
Der Krimi ist gut konstruiert, auch wenn man nach der ersten Hälfte des Rätsels Lösung erahnen kann.

Der Inhalt: Kreuthner, das Polizei-Original, findet im zugefrorenen Spitzingsee eine Leiche. Es handelt sich um ein junges, 15-jähriges Mädchen. Es ist mit einem Prinzessinnengewand bekleidet, welches ihr nach der Ermordung erst angezogen wurde.
Die Ermittlungen beginnen, Wallner und mit ihm die Kripo werden eingeschalten. Währenddessen passiert ein zweiter Mord bzw. eine zweite Leiche wird gefunden.

Eingeblendet in die Geschichte um die aktuellen Morde wird eine Skitour, die ein Vater mit seiner Tochter Lisa unternimmt. Abseits der Pisten, allein im Gelände, der Schnee hart, der Abhang steil, Lisa verliert die Kontrolle über ihre Ski und stürzt ab. Der Vater in Panik, versucht, Lisa zu retten, er kommt nicht an sie ran. Also macht er sich auf, irgendwo Hilfe zu finden, da es um Leben und Tod geht.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolles debüt, 16. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Prinzessinnenmörder (Taschenbuch)
Das Cover stellt einen verschneiten, mit Engeln und Verzierungen besetzten Bildstock, dar, in Bayern auch das "Marterl" genannt. In der Mitte ist, statt des gekreuzigten Jesu Christi, eine kleine Tafel mit dem daraufstehenden Titel des Buches zu sehen.
Diese Aufmachung, zusammen mit der früheren Tätigkeitsbeschreibung des Schriftstellers als Drehbuchautor, liess mich auf einen interessanten Krimi hoffen.

An einem frühen Morgen, nach einer durchzechten Nacht, macht Polizeiobermeister Kreuthner einen Spaziergang zum Spitzingsee. Durch Zufall entdeckt er unter dem dichten Eis eine Leiche. Prompt ist eine Einsatzgruppe zusammengestellt, um diesen Mord zu lösen.
Zwischendurch wird die Geschichte von einem Vater und seiner Tochter erzählt. Man darf zu Beginn erfahren, dass sie ein Wochenende in den Bergen verbringen, um Ski zu fahren. Was dort alles geschieht, hat höchstwahrscheinlich etwas mit dem Mord zu tun. Nur was?
Zu erwähnen sei vielleicht noch, dass sich diese Skitour vor über einem Jahrzehnt abspielte, dies dem Leser allerdings erst im Laufe der aktuellen Handlung bewußt wird ...
Durch diese kurzen "Rückblicke" machte ich mir so meine Gedanken und fing selbst an zu 'kriminalisieren'.

Wallner und sein Team führen zu dem Mord Befragungen durch, gehen Hinweisen nach und untersuchen Beweismittel. Der Mörder schien jedoch keine Spuren hinterlassen zu haben. Erst nach dem Auftauchen einer weiteren Leiche finden die Ermittler ein wichtiges Detail.
Dadurch bekam ich mit, wie die Polizei vorgeht, wie sie handelt und was den Ermittlern auffällt.

Im Laufe der Geschichte werden immer wieder Kleinigkeiten von Kommissar Wallner preisgegeben, zunächst jedoch nur Oberflächliches. Erst nach einigen Kapiteln erfuhr ich, wie seine Kindheit war und wie sie ihn geprägt hat.
Auch private Angelegenheiten des Kommissars wurden immer wieder eingeflochten, sodass der Protagonist menschlicher wurde. Dabei durfte ich erfahren, dass Wallner sehr schnell friert, wie alt er ist, und dass er mit seinem Großvater zusammen lebt. Wallners Opa brachte mich zwischendurch immer wieder zum Schmunzeln.

Die Spannung war in der ersten Hälfte des Buches nur im Hintergrund zu spüren. Mal etwas mehr, mal fast gar nicht. Aber das tat dem Krimi keinen Abbruch. Der Roman ist meiner Ansicht nach schön geschrieben. Ich konnte mir die wichtigsten Figuren, die nach und nach genauer dargestellt wurden, gut vorstellen. Trotz der anfänglich fehlenden Dramatik war ich sehr gespannt, wer der Täter war, und wann und wodurch er geschnappt wird.
In der zweiten Hälfte nimmt die Spannung kontinuierlich zu und durch ein paar Situationen hatte ich Adrenalinschübe, die sich häuften, je näher es dem Ende zuging.
Außerdem wurden geschickt zwei verschiedene Handlungen miteinander verwoben, sodass ich als Leser geschickt hinters Licht geführt wurde. Klasse gemacht!

Die Dialoge sind größtenteils im bayerischen Dialekt geschrieben, was mir sehr gefallen hat.
Allerdings merkt man, dass der Autor in seiner Vergangenheit Drehbuchautor war, da sehr viele Situationen ohne Dialoge auskamen. Das störte mich nicht besonders, es war zu Beginn nur etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Geschichte ist im personellen Erzählstil geschrieben, allerdings größtenteils aus Kommissar Wallners Sicht. Hin und wieder durfte man auch die des Mörders erfahren. Dieser verhält sich hingegen sehr verschlossen.
Der Roman hat eine große Schrift und ist im Blocksatz verfasst, wodurch es für mich gut lesbar war.
Die Kapitel sind relativ kurz und mit vielen Abschnitten bestückt.
Was die Ausstattung des Buches angeht, wird diese laut Verlag "Broschiert HC" genannt.

Fazit:
Dies ist Andreas Föhrs Debütroman, welcher ihm meiner Meinung nach gut gelungen ist.
Ab der Hälfte des Buches nimmt die Spannung zu, es entstanden immer wieder irreführende Verwicklungen zwischen Figuren, was den Krimi fast zu einem Krimi-Thriller machte.
Das Buch erhält von mir vier von fünf Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationelles Hörbuch !, 12. Juli 2012
Nachdem ich das Buch schon vor längerem mit großer Begeisterung gelesen hatte, habe ich für eine Freundin nun das Hörbuch als Geburtstagsgeschenk bestellt. Meine Freundin war davon so begeistert, dass ich es mir auch noch einmal selbst im Auto angehört habe und dabei völlig neue Facetten des Buchs entdeckt habe. Der Sprecher liest das so fantastisch und spannend vor, dass man gar nicht mehr aussteigen will. Lange Fahrstrecken vergehen wie im Flug. Kaum zu glauben, dass dieses Buch immer noch nicht verfilmt ist. Fazit: Auch als Hörbuch absolut empfehlenswert !!!
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Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman (Knaur TB)
Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman (Knaur TB) von Andreas Föhr (Taschenbuch - 12. September 2011)
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