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Kundenrezensionen

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am 10. Februar 2011
Der fast 60jährige, sich wegen einer Schußwunde an der Hüfte im Vorruhestand befindliche Kommissar Siegfried Seifferheld stolpert in seiner Heimatstadt über die übel zugerichtete Leiche der örtlichen Souvenirverkäuferin. Deren Freund, ein berühmt-berüchtigter konservativer Politiker, war kurze Zeit vorher ermordet worden.
Seifferheld wittert sofort Zusammenhänge und beginnt zu ermitteln, ohne zu ahnen, dass er damit zum nächsten Mordopfer zu werden droht...
Aber eigentlich ist "Nadel, Faden, Hackebeil" kein wirklicher Krimi, denn die Suche nach dem Mörder gerät in Seifferhelds turbulentem Leben schnell mal in den Hintergrund, denn: seine VHS-Kochgruppe, die untalentiertesten Köche aller Zeiten, soll an einem öffentlichen Kochwettbewerb teilnehmen, die Schwester des Kommissars ist auf Männerschau im Internet und erlebt eine erst böse, dann aber doch erfreuliche Überraschung, Seifferhelds Hund schiebt den Blues wegen eines entsorgten Stofftiers, und auch alle anderen um ihn herum scheinen wieder einmal verrückt zu spielen.
Da lässt es sich gar nicht so einfach ermitteln, und außerdem, was Autorin Kruse hier an Gags, schrägen Betrachtungen, Bonmots und flotten Sprüchen vom Stapel lässt, schiebt sowieso jedwede Ernsthaftigkeit in den Abgrund. Wer hier nicht mitlacht, ist nicht nur tot und begraben, sondern auch schon lange vorher eingäschert und in alle Winde zerstreut worden.
Da finden sich Formulierungen wie: "...Die anderen hätten gern auch schweigend gegessen, aber Schweigen hielt Bauer zwo nicht aus. Es ging das Gerücht, dass er hören konnte, wie der Wind durch seinen leeren Schädel pfiff, wenn er nicht redete. Deshalb redete er andauernd. Und meistens Unsinn, wie gerade jetzt..."
Oder "geschmackvolle" Witze wie: "Was macht eine Frau, wenn ihr Mann im Zickzackkurs durch den Garten läuft? Sie schießt weiter!"
Dabei schert sich die Autorin weder um political correctness, noch um Minderheiten, Geschlechter noch sonst etwas. Hier werden gnadenlos alle durch den Kakao gezogen, inklusive des heroisch-angeschlagenen und nicht mehr ganz so taufrischen Helden. Auch dieser lässt mal wieder kaum ein Fettnäpfchen aus, wie schon in seinem ersten Abenteuer "Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich".
Absoluter Höhepunkt der Absurditäten ist dann der große Auftritt der Kochgruppe beim Wettbewerb, der zum absoluten Knaller gerät. Auch sonst lässt die Autorin nichts anbrennen, sei es bei diversen Zickenkriegen (so kanzelt die Freundin des Kommissars ihre vermeintliche Nebenbuhlerin, die sie erstmals beim Hautarzt getroffen hatte, mit den Worten ab: "Hat das Mittel gegen ihren Genitalherpes schon angeschlagen?"), sei es bei den zahlreichen Unfällen, die der kleine Bruder des Freundes von Seifferhelds Nichte verursacht oder durch die Fehlleistungen, die sich alle Beteiligten mehr oder minder oft erlauben. Dies alles wird dann noch durch kurze launige Polizeiberichte garniert, für die Seifferheld höchstpersönlich verantwortlich zeichnet.
Das bei so viel lustigen Nebenhandlungen der eigentlich Kriminalfall zur Nebensache gerät, ist dann gar nicht mehr so tragisch, vor allem wenn man als Leser aus dem Lachen nicht mehr heraus kommt (das heißt, manchmal wird dieses auch von breitem Grinsen unterbrochen!).
Wer gerne humorvoll und einfallsreich unterhalten werden will, der ist im Chaoshaushalt der Seifferhelds genau richtig.
Diese Lektüre ist ein Fest für die Lachmuskeln und durch die extrem schrulligen Charaktere einfach nur pures Vergnügen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juni 2011
Aufgrund der positiveren Rezensionen im Vergleich zu Band 1 um Kommissar Seifferheld habe ich mich dazu entschieden zuerst Band zwei zu lesen und es nicht bereut.
Auch wenn der Krimiaspekt hier fast eine Nebenrolle übernimmt kommt keine Langeweile auf wenn Kriminalkommissar a.D. Siegfried Seifferheld im Unruhestand Schwäbisch Hall unsicher macht.
Die treffendere Aussage wäre "Comedie Roman mit Krimihandlung"!
Viel Spaß und jede Menge geschmunzel begleiteten mich durch diesen Roman.
Prädikat Wohlfühlkrimi mit Kichergarantie!!

Zum Buch:
Lambert von Bellingen Landtagsabgeordneter in Schwäbisch Hall wird auf der Herrentoilette eines Parkhauses brutal ermordet.
Gerade noch den letzten Tropfen abgeschüttelt und Schwups liegt er in seiner Blutlache.
Kurz darauf findet Siegrfried Seifferheld, Kriminalkommissar a.D.. die ortsansässige Souvenirladenbesitzerin mit zertrümmertem Gesicht in deren zum Laden gehörenden Wohnung auf.
Was hatte Seifferheld denn dort zu suchen?
Ganz einfach er wollte das angenehme mit dem nützlichen verbinden und der Dame seine Stickkissen zum Verkauf anbieten (ein Hobby mit dem er nicht gerne Hausieren geht - ein Mann der Stickt? das geht ja gar nicht! ) und ganz nebenbei, so war sein Plan, wollte er der Geliebten des Landtagsabgeordneten auf den Zahn fühlen.
Doch als er den kleinen Laden betritt ist von Katharina Runkel - Kiki für ihre Freundinnen - weit und breit nichts zu sehen. Als er sich nach einiger Zeit des wartens auf die Suche nach ihr macht findet er sie mit zertrümmertem Gesicht im Flur ihrer Wohnung liegend vor.
Sofort erwacht der Kriminalist in ihm und er zieht paralellen zu dem Tod des unfreiwillig aus dem Leben geschiedenen Lambert von Bellingen. Während seine ehemaligen Kollegen der Mordkommision noch im Dunkeln tappen, verfolgt Seifferheld im Unruhestand mit seinem Gefahrhund Onis (Hovawart-Rüde mit Knickrute) schon seine erste heiße Spur!
Die Ermittlungen werden jedoch immer wieder von seinem Mädelshaushalt (Tochter Susanne, Nichte Karina und altjüngferliche Schwester Irmgard sowie seiner Freundin MaC - Marianne Cramlowski und dem VHS Männerkochkurs) aufgelockert, über Langeweile kann er sich also nicht beklagen.
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am 7. Februar 2015
Ich habe innerhalb kürzester Zeit alle verfügbaren Bände von Kommissar Seifferheld gelesen und ein Buch war so gut wie das nächste. Ich habe teils sehr lachen müssen.
Sehr schön sind auch die kleinen Zitate an jedem Kapitelanfang, ich habe schon überlegt, ob ich sie mir raus schreibe.
Ich warte nun gespannt, ob, bzw. wann Frau Kruse mit einem neuen Fall rauskommt und lese derweil ein anderes Buch von ihr: Grabt Opa aus

Einzig die Formatierung des Buches für die Kindle App auf Windows Phone 8 läßt etwas bisweilen zu wünschen übrig, aber da kann das Buch ja nichts für.
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am 15. Februar 2014
Tatjana Kruses zweiter Krimi der Serie mit dem etwas schrulligen Kommissar Seifferheld, ist nicht zuletzt wegen der sehr nett dargestellten Charaktere der anderen Mitwirkenden absolut empfehlenswert für Leser, die leichte Krimikost bevorzugen.Es müssen nicht immer, oft sehr drastisch dargestellte Tatorte sein. Daher von meiner Seite absolute Kaufempfehlung.
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Da heißt es immer, in der Provinz ist es friedlich. Weit gefehlt. Im als langweilig bekannten Schwäbisch Hall jedenfalls ist das Leben gefährlich und chaotisch.
Siegfried Seifferheld, frühpensionierter Kriminalkommissar, kann sich über Langeweile jedenfalls nicht beklagen.
Denn auf der Männertoilette eines Parkhauses wird der konservative Landtagsabgeordnete Lambert ermordet aufgefunden. Und kurz darauf stolpert Seifferheld über die fürchterlich zugerichtete Leiche einer Souvenirverkäuferin. Schnell zeigt sich, dass beide Morde zusammenhängen.
Klar, dass Seifferheld sich nicht aus den Ermittlungen heraushalten kann. Mit Hilfe seines Hundes Onis nimmt er die Spur auf. Und gerät dabei selbst in Gefahr.
Soweit die Krimihandlung. Aber eigentlich ist die gar nicht so wichtig. Das Wichtige an diesem Buch sind die Comedyelemente. Und die sind einfach nur gut. Situationskomik und skurrile Charaktere machen die Lektüre zu einem wahren Vergnügen.
Da ist zum einen Seifferfelds Harem. Er lebt mit seiner Schwester, seiner Tochter und seiner Nichte zusammen, und jede einzelne von ihnen bereitet ihm Probleme. Seine altjüngferliche Schwester gibt sich nicht mehr mit der Kirchenkaffeegruppe zufrieden, sondern sucht im Internet einen Partner. Seine Tochter hat einen für eine Managerin untypischen Freund und verschwindet für eine Weile. Seine Nichte ist eine leidenschaftliche Aktivistin und bei jeder Randale dabei. Als wäre das nicht schon schlimm genug, trauert sein Hund auch noch um ein entsorgtes rosafarbenes Stofftier.
Und dann ist da noch der VHS-Männerkochkurs, der aus den untalentiertesten Köchen des Landes besteht, nichtsdestotrotz aber unbedingt bei einem Kochwettbewerb mitmachen will.
Dieses Buch ist einfach nur herrlich! Herrlich komisch, herrlich skurril und herrlich zu lesen. Jeder Abschnitt beginnt mit einem witzigen Spruch, wie zum Beispiel 'Ich rede nicht zu schnell, du hörst zu langsam zu!'.
Das setzt sich im Schreibstil fort, und eine komische Szene reiht sich an die andere. Bei mir gipfelte ständiges Kichern und Auflachen dann in einem Lachanfall, als der VHS-Männerkochkurs tatsächlich beim Wettbewerb antrat, ohne auch nur ein einziges Gericht kochen zu können.
Dieses Buch macht einfach Spaß. Mehr davon, Frau Kruse, bitte mehr davon!
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am 4. Oktober 2013
wie gewohnt, von dieser außergewöhnlich guten autorin ist der lesestoff süchtig machend und läßt mich das buch nicht aus den händen legen, bis ich bedauerlicherweise viel zu schnell am ende angelangt bin...
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am 4. August 2011
Wenn man wie ich gerne knallharte Krimis liest, dann muss man ab und zu prüfen, ob man noch gesund ist :=)) wenn man bei diesen zwei Krimis noch schmunzeln und entspannen kann, wie ich, bei einber REHA, dann gibt es noch Hoffnung. Ich wurde immer wieder angesprochen, wo man diese Krimis bekommt und habe sie zwei Mal schon (/mit Erfolgsmeldung) verschenkt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Januar 2012
Über Band 1 der 'Seifferheld'-Krimis habe ich ja noch gesagt, dass der Fall schon recht deutlich hinter Seifferhelds chaotischem Privatleben zurücksteht. Mich hat das aber nicht besonders gestört, dafür hat mir des Kommissars Familie zu viel Vergnügen bereitet. Trotzdem ist mir aber aufgefallen, dass der neue Fall deutlich zentraler gelagert ist und mehr von der Handlung in Anspruch nimmt. Das hat seltbstverständlich auch seine Vorteile. So kommt es nämlich, dass ich dieses Buch als wesentlich interessanter und spannender empfunden habe. Ich habe mich hier sogar dabei erwischt, wie ich ein wenig für mich mitgeknobelt habe, was da in Schwäbisch Hall los ist. Der Fall ist auch komplexer, reicht bis in die lokale Politik, was auch eine gewisse Ernsthaftigkeit zur Folge hat. Zuletzt sei noch lobend erwähnt, dass die Handlung sich nicht immer um Seifferheld herum abspielt. Es gibt Kapitel, die an anderen Schauplätzen spielen und wo andere Personen im Mittelpunkt stehen. Auch das ist etwas, was Band 2 vom ersten Teil abhebt und was für mich ein merklicher Schritt Richtung 'echter' Krimi ist.
ABER: wer -wie ich- so viel Spass am Chaos und den Trubel um Seifferheld und seine Lieben hatte'keine Sorge, auch davon wird wieder reichlich geboten. Ich glaube, ich habe bei 'Nadel Faden Hackebeil' noch ein paarmal mehr gelacht. In dieser Familie hat einfach ständig irgendwer einen Hammer auf Lager. Und die Familie hat hier sogar noch Zuwachs bekommen'also seid gespannt, was da alles los ist.
Das Ende hält einige Überraschungen bereit und ich muss sagen, ich habe mir schon so meine Gedanken gemacht als ich das Buch zugeklappt hatte. Aber ich will mal Vertrauen in Tatjana Kruse haben, dass sie uns den Chaotenhaufen aus dem gemütlichen Fachwerkhaus auch im nächsten Band nicht nimmt ;)

Wenn Lektüre so viel Spass macht und auch noch ganz spannend ist, dann ist ein Buch schnell gelesen. Ich habe mich wieder zusammenreißen müssen, es nicht in einem Rutsch zu lesen. Dabei verleiten alleine die Kapitelüberschriften schon wieder dazu, dass man sich sagt: komm, das Kapitel noch. Diese 'Seifferheld'-Krimis lesen sich halt super leicht und vergnüglich, und in meinen Augen ist das einer der größten Pluspunkte an der Reihe.

Die Gartenzwerge scheinen wohl das Merkmal der Reihe zu sein. War es bei Band 1 nur einer, so bekommt man es bei dem Cover von Band 2 gleich mit drei dieser zipfelmützigen Gesellen zu tun. Dieses Mal bequem auf einem Zaun (oder in einem Blumenkasten?) sitzend. Einen Zusammenhang mit der Geschichte finde ich darin zwar nicht, aber das Cover ist so auf jeden Fall markant.

Fazit: 'Nadel Faden Hackebeil' ist deutlich mehr Krimi als der Vorgänger, was mir prima gefallen hat. Aber natürlich kommt auch der Spass nicht zu kurz. Ich habe wieder sehr häufig gelacht. Und das Ende hat mich zwar besorgt gestimmt, aber eben auch sehr neugierig auf Teil 3. Für alle, die sich auf wirklich humorvolle Krimis einlassen können, ist auch dieser Teil wieder eine klare Empfehlung!
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am 12. Juni 2011
Das Buch an sich mit den Kommentaren dazu ist ja nicht schlecht, aber ein Krimi ist das Buch nicht wirklich! Es geht nur auf ein paar Seiten um das Verbrechen an sich, der Rest dreht sich um das Leben des Kommissars, seiner Familie und seinem Hobby. Wer das Buch kaufen möchte, in der Erwartung einen guten "Krimi" zu lesen, könnte deswegen evtl. enttäuscht werden.
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am 26. April 2012
Es gibt nichts Schöneres, als vom Alltag abzuschalten mit einem lustigen Buch in der Sonne sitzend. Das Buch verlangt wenig Konzentration und ist sehr amüsant. Ein Kommissar im Ruhestand, der seinen Job nicht lassen kann und einige Macken hat, den Alltag positiv und gelassen sieht.
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