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5.0 von 5 Sternen Juli-Regen
Das Buch beendet die Triologie spannend. Die Personen und auch der Inhalt der Geschichte lässt einen eintauchen und nicht mehr los. Eigentlich Schade, dass es "nur" 3 Bücher gibt, aber auch Gut so, denn bis jetzt war Spannung da und evtl. würde jedes weitere Kapitel nur noch "lasch" sein. Danke für diesen gut geschriebenen Roman.
Veröffentlicht am 7. Mai 2012 von Agnes Koch

versus
24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dusselige Lore fällt mal wieder auf billige Tricks rein
Dieses Buch ist einfach nur unfreiwillig komisch. Lore und Fridolin kaufen ein Gut im Norden, um der Bank einen Schaden durch einen diebischen Kunden zu ersparen und wie immer sind grimmige Verwandte mit unguten Absichten darauf aus, das junge Glück zu durchkreuzen. Rückversicherer gabs damals wohl noch nicht, also muss ein einbeiniger und daher immer...
Veröffentlicht am 20. Juli 2011 von Inke2211


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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dusselige Lore fällt mal wieder auf billige Tricks rein, 20. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juliregen: Roman (Kindle Edition)
Dieses Buch ist einfach nur unfreiwillig komisch. Lore und Fridolin kaufen ein Gut im Norden, um der Bank einen Schaden durch einen diebischen Kunden zu ersparen und wie immer sind grimmige Verwandte mit unguten Absichten darauf aus, das junge Glück zu durchkreuzen. Rückversicherer gabs damals wohl noch nicht, also muss ein einbeiniger und daher immer unterschätzter Detektiv her um den Fall zu lösen. Charakterzeichnung? Fehlanzeige. Zwischentöne? Nie gehört. Entweder man ist in diesem Buch grundgut (das uralte und abgenudelte Klischee der Hure mit dem goldenen Herzen wird auch mal wieder ausgereizt) oder grimmig und bitterböse. Und alle bösen Kerle haben immer nur das Lupfen der Weiberröcke und die Zuhälterei im Sinn. Dann gibts natürlich am Ende das böse Erwachen und eins aufs Maul wie sich das gehört. Die lustige Rolle (dafür ein Gnadenpunkt) übernimmt wie immer Natalia, die einzige Dame im Roman, die ein bisschen weniger blöde daherkommt als die anderen, aber auch nur mäßig gelungen gezeichnet ist.
Dieses Buch geht gar nicht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juli-Regen, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Das Buch beendet die Triologie spannend. Die Personen und auch der Inhalt der Geschichte lässt einen eintauchen und nicht mehr los. Eigentlich Schade, dass es "nur" 3 Bücher gibt, aber auch Gut so, denn bis jetzt war Spannung da und evtl. würde jedes weitere Kapitel nur noch "lasch" sein. Danke für diesen gut geschriebenen Roman.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Juliregen, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Habe aus Neugier den "Dezembersturm" gelesen und war nun gespannt auf die beiden nachfolger, die mich nicht enttäuschten. Bin eigentlich Charlotte Link-Leserin (habe alle Bücher gelesen), aber Iny Lorentz gehört nun auch zu meinen "Lieblingsautoren". Beim Lesen muss man auch entspannen können!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iny lorenz juli regen, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
wer iny lorenz kennt kauft jedes buch von ihr die triologie war echt von anfang bis zum schluß spannend ich kann es nur empfehlen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Finale, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Wie in allen Romanen des Autorenpaares Lorentz ist auch dieser gut und flüssig durchgearbeitet, die Situationen sind logisch herbeigeführt (mit einigen kleinen Ausnahmen) und die Handlung ist gut und folgerichtig durchgezogen. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser in die Geschichte hineingezogen und diese zieht ihn sofort in ihren Bann, denn mit einem dramatischen Einstieg bei beiden Trettin-Familien sorgen die Autoren für die ersten Spannungsmomente. Die Stärke der Autoren ist es unzweifelhaft, eine abenteuerliche, dem Trivialen manchmal recht nahekommende Geschichte in einer für das Autorenpaar ungewöhnlichen und zunächst etwas gewöhnungsbedürftigen Zeitepoche, dem Ende des 19. Jahrhunderts, zu erzählen. Die Geschichte Lores steht hier auch wieder mehr vor der Ausgestaltung des historischen Hintergrundes, der historische Hintergrund ist wieder etwas vage und nur aus einigen Dialogen zu erahnen. Auch in diesem Roman schrecken die Autoren vor der Verwendung trivialer Elemente nicht zurück, durch die Vielzahl der handelnden Personen und einige Nebenhandlungen heben sich die Lorentz-Romane jedoch immer positiv von den allgemeinen Liebesromanen ab. Auch eine gute Recherchearbeit kann man den Autoren nicht absprechen. Sie fabulieren vor der Staffage des historischen Hintergrundes munter drauflos, wichtig ist vor allem die flüssige und einigermaßen logische Durchziehung der fiktiven Geschichte, was auch in diesem Buch für eine interessante, nie langweilig werdende Handlung mit einigen Kriminalelementen sorgt. Mit dem Erscheinen Maruhns, der eigentlich in einer Betrugssache für den Bankdirektor Grünfelder ermitteln soll und sich plötzlich in die Geschehnisse um Lore und Fridolin verwickelt sieht, kommen sogar einige Elemente des klassischen Detektivromans in die Abenteuerhandlung hinein. Dieser Roman ist fast schon ein richtiger Kriminalroman.Vom Stil her sind jedoch nach wie vor einige Ähnlichkeiten mit den etwas unbekannteren Romanen Karl Mays (z. B. Der blau-rote Methusalem) unübersehbar. Da die Protagonisten eifrige Leser dieses Schriftstellers sind, halte ich diese Ähnlichkeiten auch für beabsichtigt.
Wie der zweite Band ist auch dieser Roman gut und logisch durchgestrickt, bis auf einige kleine Schwächen und Ungereimtheiten ist die Handlung gut gestaltet. Das Buch plätschert leicht und flüssig dahin und führt immer wieder zu Spannungshöhepunkten, dies ist dann wieder ein Roman, wie man ihn eben von Iny Lorentz gewöhnt ist. Fridolin hat sich weiter entwickelt, er kommt doch sehr viel sympathischer daher als im zweiten Band und gewährt uns so manchen Einblick in das Bankwesen der damaligen Zeit und die Aufbruchstimmung zur Industrialisierung Deutschlands. Mit dem Detektiv Maruhn gewinnen wir so manche Einblicke in das Berliner Milieu, die diesem Roman noch einmal ganz andere Akzente verleihen. Auch die Einrichtung eines recht heruntergekommenen Gutes und der Aufbau einer kleinen Fabrik sind hier als interessante Beigabe zu nennen. Gut gelungen ist auch die hintergründige Kritik am preußischen Beamtenstaat, in dem ein Hauptmann von Köpenick möglich sein wird. Zum Ende hin drehen die Autoren noch einmal richtig auf, Ottwalds perfider Plan scheint zwar eine richtige R_äuberpist_ole zu sein, aber gerade hierdurch und durch eine kleine Überraschung bleibt das Buch spannend bis zuletzt (der Leser sieht allerdings so einige Verwicklungen voraus).Kleine unlogische Sequenzen sind wieder einmal enthalten, so erscheint es mir doch sehr unglaubhaft, dass die Dienerschaft eines wegen Urlaubs von der Herrschaft verlassenen Hauses einem Fremden Einlass gewähren und diesen sogar ohne Wissen der abwesenden Herrschaft im Haus wohnen lassen, wo er auch prompt die Gelegenheiten für einen Einbruch ausbaldowert. Ein solch unvorsichtiges, ja gefährliches Verhalten der Dienerschaft in einer Großstadt dieser Zeit kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Auch habe ich mich doch sehr gewundert, dass Philomena ihr Geld selbst verwalten kann, Nathalia jedoch auch nach ihrer Großjährigkeit wahrscheinlich nicht. Zwar ist Philomena bei weitem älter und auch unverheiratet, hier bleibt trotzdem ein komisches Gefühl. In diesem Buch beweisen die Autoren wieder einmal ihre Vorliebe für äußerst ausgefallene Vornamen: Philomena und Rodegard sind ja schon wunderlich genug, aber Gottlobine schießt dann wirklich den Vogel ab. Kein Wunder, dass Nathalia diesen Namen oft noch zu Gottseibeiunsine verballhornt und hiermit und so manchen anderen Äußerungen für so manchen Schmunzler sorgt.
Im Klappentext dieses Buches ist diesmal die Jahreszahl exakt genannt, so kann man sich bei weitem besser in der historischen Kulisse orientieren. Auch in diesem Buch ist der historische Hintergrund jedoch nur Staffage für die eigentliche Geschichte, bis auf die gute Schilderung des Berliner Milieus und der Lebensumstände auf einem ländlichen Gut bleibt dieser weitestgehend außen vor.
In diesem Buch haben die Autoren endlich einmal eine ganze Reihe guter männlicher Haupt- und Nebencharaktere geschaffen. Fridolin hat sich wiederum in eine andere Richtung entwickelt und kommt bei weitem sympathischer daher als im zweiten Band. Da er aber nur selten anwesend ist, wenn er gebraucht wird, ist er Lore und Nathalia trotzdem keine allzu große Stütze. Dieser Part fällt dem äußerst facettenreich wirkenden Jürgen zu, der unter seiner Schüchternheit leidet, wenn es darauf ankommt aber immer die richtigen Entscheidungen trifft. Der Leser ahnt bald, wohin ihn seine gut gezeichnete Charakterbildung führen wird. Auch die beiden Erbschaftsanwärter neben Jürgen kann man sich sehr gut vorstellen und sie sind glaubhaft und recht anschaulich gezeichnet. Ottwald ist endlich einmal ein Schurke von Format, hübsch, charmant und doch skrupellos, auch kann er einiges an Intelligenz aufbieten, um den weiblichen Hauptprotagonistinnen Lore und Nathalia Paroli zu bieten. Dies bemerkt der Leser spätestens bei den Geschehnissen um Ottwald am Ende des Buches, denn nur gute Schurken bringen Leser dazu, ihnen am Ende ein schreckliches Schicksal zu gönnen. Auch Nati ist immer noch die alte, zwar legt sie den Mitmenschen keine Frösche mehr ins Bett, dafür sorgt sie aber auf vielfältige andere Weise für einige amüsante Szenen und Schmunzler.
Die integrierte Liebesgeschichte ist gerade aufgrund der guten Zeichnung des männlichen Parts gut gelungen, der 3. Band steht auf gleicher Höhe mit dem zweiten Band, Aprilgewitter". Der Roman ist gut und flüssig geschrieben, bietet einiges an Spannungshöhepunkten und ist trotz einiger kleiner Schwächen sehr unterhaltsam und liest sich flott weg. Das Dranbleiben hat sich somit also wirklich gelohnt. Im Gegensatz zum zweiten Band nimmt dieser dritte Teil doch sehr viel Bezug auf den Vorgängerband, deshalb sollte man Aprilgewitter" unbedingt gelesen haben, ehe man zum Juliregen" übergeht.
Aus allen diesen Gründen ist das Buch unbedingt empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was wird noch folgen? Maihagel, Oktobernebel oder Junitrockenheit? ;-), 12. August 2011
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Hörbuch-Bewertung: JULIREGEN von Iny Lorentz, gelesen von Anne Moll | Bearbeitete Fassung | 400 Minuten Laufzeit | 76 Tracks | erschienen bei LÜBBE AUDIO

Die Rechtfertigung für die hier eigentlich als "mau" angesehene Bewertung mit 3 Sternen (->"It's okay!") zuerst:
Der Abschluss-Band dieser Trilogie ist für meinen Geschmack viel zu brav --- im Vergleich mit den anderen Bänden. Von Anne Moll ist die Hörbuch-Version allerdings wieder klasse vorgelesen. Das Berlinerisch der "bösen Buben" macht Laune!

Zur Handlung...
Lore und Fridolin haben aus ihrer erlebnisreichen und turbulenten Vergangenheit wenig gelernt. War soweit auch klar, sonst wäre JULIREGEN wohl ein kompletter Flop geworden, bzw. nicht von Herrn Lorentz und Frau Iny geschrieben worden...
Wieder einmal tut sich für Fridolin eine neue Herausforderung auf. Ein Gläubiger seiner Bank hat sich auf Nimmerwiedersehen verpi**t und so bekommt Fridolin, als Teilhaber der Bank, die Chance ein schönes großes Landgut in Ostpreußen zu übernehmen. Lore stürzt sich mit ihrer Freundin Komtess Nathalia gleich in die Planung das Landgut, bzw. das Herrenhaus hübsch herauszuputzen. Da tritt ein windiger Möbelverkäufer in Erscheinung und lockt Lore und Nathalia in eine fiese Falle...

Aber ich bin zu schnell in meiner Schilderung, denn bis es handlungstechnisch gesehen so weit kommt ist man beim Hörbuch bereits auf CD4. Vorher erfahren wir noch, dass Lores alte Gegenspielerin, Malvine von Trettin in Erscheinung tritt und die hat, wie zu erwarten, nichts Gutes im Sinn. Nachdem der Schuppen von Malvines Gutshof abgebrannt ist, und weil der nichtsnutzige Sohnemann Ottwald von Trettin, die Versicherungssumme für Feuerversicherung nicht bezahlt hat, alldieweil er die Kohle lieber in Edel-Etablissements umgesetzt hat, ist Malvine außer sich und es ist klar wie Kloßbrühe:
An allem ist Lore mit ihrem Fridolin Schuld!
Soweit so viel Motiv für die grandios-perversen Rachepläne von Malvine und ihrem tumben Sohn. (Das müssen Sie sich mal vorstellen, diese Malvine wünscht der armen Lore doch glatt, dass sie von zig Männern vergewaltigt wird. Das ist nun kein Scherz... aber das passiert meistens in den Iny Lorentz Romanen. Vielleicht werden sie ja darum so gerne gelesen. Ideale Freizeitlektüre für verkappte Masochisten, wenn mich jemand fragt...)
Zurück zu JULIREGEN. Ottwald von Trettin verfolgt übrigens auch ein hohes Ziel um sein Lebensauskommen zu sichern: Es ist nicht Rache, sondern er will Komtess Nathalia heiraten. Wie er das anstellen möchte ... müssen Sie sich selber anhören (/lesen)! ;-)

Ein Teil der Handlung findet wieder im Etablissement der Jugendfreundin von Fridolin statt: Im "Le Plaisier" (= Nobelbordell). Hede, die Bordell-Besitzerin ist mittlerweile verheiratet, hat sich mit ihrem Mannnur leider eine Art Schmarotzer ins Nest geholt. Ganz schön blöde, wenn der eigene Ehemann der beste Kunde im Puff ist und sich von seiner Frau noch dazu aushalten lässt. Doch an Geschäfts-Ideen mangelt es Hedes Mann nicht; keine Klugen, wie man vermuten draf - und definitiv keine Legalen. Irgendwie kommt er mit dem verzweifelten Ottwald von Trettin in Kontakt und wird zum Werkzeug des Planes, den Malvine gegen Lore und Ottwald gegen Nathalia schmiedet.

Na? Das klingt doch hübsch komplex! Zumal für einen Iny-Lorentz-Roman. Dabei kommen bewährte Zutaten aus der Iny Lorentz-Schmiede in den Handlungs-Mixer: Intrigen, Machtgier, Ungerechtigkeit, Gewalt, Bordell. Grundherzensgute brave angesehene Menschen, gegen die auf perfideste Art und Weise intrigiert wird. Aufregung pur!

Für mich zum Schmunzeln: Im Roman taucht ein Privatdetektiv namens Maron auf. Jetzt muss man wissen: Eric Maron ist eines der vielen Pseudonyme des umtriebigen "Autorenehepaars aus der Nähe von München". Ich stelle mir, wenn ich "Autorenehepaar aus der Nähe von München" lese dann immer vor, dass es noch andere Ehepaare gibt, die in der Nähe von München wohnen und wo auch beide Ehepartner Autoren sind. Die armen Leut`! Also ehrlich, die haben doch nichts zu lachen?! Andererseits müssen die bei ihren Büchern nur auf den Klappentext schreiben: Neuer Roman "eines Autorenehepaars aus der Nähe von München" --- und schon flutscht's mit dem Buch--Verkauf. ;-))))

Wenn ich nun also noch ein Fazit ziehe und Teil 3 mit Teil 1 vergleiche, passiert halt in JULIREGEN nicht viel Unerwartetes, und noch dazu geht's sehr zäh los. Die Trilogie endet lieb und brav und Friede, Freude Eierkuchen - mäßig. Doch so ganz wohl ist mir bei dem Ende der Geschichte ja nicht! Lore und Fridolin haben immerhin zwei Kinder! Wer weiß, was sich da noch für Potential für weitere Bände dieser 19.Jahrhundert/ Ostpreußen-Geschichte ergibt? Maihagel, Oktobernebel oder Junitrockenheit? Man wird es erfahren!

Das Hörbuch kommt ohne nervige musikalische Untermalung aus (sieht man von den Endsequenzen auf jeder CD ab) und ist der klassische Hörbuch-Tipp für Tanten, Omas und ältere Damen, die flott auf Anfang 40 getrimmt, bei Kaffee und Kuchen doch so interessante Geschichten aus dem Ersten Weltkrieg erzählen.

Hier die Reihenfolge der Trilogie (verlinkt sind die Hörbücher).
Dezembersturm: 1. Teil einer Trilogie.
Aprilgewitter: 2. Teil einer Trilogie.
Juliregen: 3. Teil einer Trilogie.

Wem diese Geschichten gut gefallen, dem möchte ich - auch im Format HÖRBUCH - die Folgenden empfehlen: Die Pfeiler der Macht: gekürzte Romanfassung / Die Brücken der Freiheit: gekürzte Romanfassung - beide von Ken Follett, beides auch astreine Fisimatenten-Geschichten im historischen Gewand.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hinterlässt leider einen schalen Geschmack beim Leser, 11. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Nachdem der Leser Lore zwei Bände lange begleitet hat und ihr Heranwachsen vom jungen Mädchen in "Dezembersturm" zur selbstbewussten und erfolgreichen Frau in "Aprilgewitter" beobachten durfte, rundet "Juliregen" die Trilogie ab.
Allerdings ist hier vom Charme der Charaktere kaum etwas geblieben. Es scheint, als hätte sich allein Komtess Nathalia - in den beiden vorigen Bänden noch ein Kind beziehungsweise kindische Jugendliche - weiterentwickelt. Alle anderen verhalten sich weiterhin nach genau dem gleichen Schema, ihre Aktionen sind vorhersehbar und wenig spannend. Von der starken Frau, die Lore doch zwischenzeitlich war, ist nichts geblieben. Langweilige Bürgerlichkeit und vorgeschobene Moral bestimmen ihr Handeln, freigeistig und unbefangen ist sie nicht mehr. Wohl logisch, wenn man bedenkt, dass sie im zweiten Band in die Berliner Gesellschaft eingeführt wurde, aber auch sehr schade, erinnert man sich an den ersten Band zurück, in dem sie noch hochfliegende Träume hatte.

Die Handlung, vor allem das Ende, verursachen wieder einmal Karies: So zuckersüß kann das Leben gar nicht sein, wie das Autorenpaar Iny Lorentz es hier zeigt. Es gibt keine Grautöne, alle sind entweder gut oder böse, Klischees werden zuhauf erfüllt und am Ende sind natürlich alle Guten glücklich bis an ihr Lebensende und alle Bösen bestraft. Happy Ends in Büchern sind schön, aber nicht, wenn sie so Übelkeit erregend rosarot gezeichnet sind.

Wie gehabt, ist die Handlung geschickt in die politischen Geschehnisse der Zeit eingeordnet, man erfährt am Rande so einiges über gesellschaftliches Leben und politische Strömungen.

Als Abschluss der Trilogie sollte man auch "Juliregen" lesen, sich aber darauf vorbereiten, dass es kein hundertprozentig befriedigender Schluss wird, sondern ein gewisser schlechter Nachgeschmack bleibt. Vielleicht liegt es einfach an der Buchdichte, die dieses Autorenehepaar üblicherweise pro Jahr veröffentlicht, aber hier werden zu viele Klischees herangezogen, statt einzigartige Charaktere zu zeichnen. So wird dem Leser leider die Möglichkeit genommen, wirklich mit den Charakteren mitfiebern zu können, sie sind zu farblos, um zu faszinieren.
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3.0 von 5 Sternen Leider etwas langatmig geschrieben,, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
..das "Aprilgewitter" gefiel mir besser, der "Juliregen" ist leider etwas sehr langatmig verfasst! Es ist fast als mühsam zu bezeichnen, sich durch dieses Buch "hindurch zu lesen".

Gigestu
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5.0 von 5 Sternen sehr spannend, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Auch dieser Band der Trilogie von Iny Lorentz war wieder sehr spannend erzählt. Ich habe alle drei Bände mit Begeisterung gelesen,
Es ist mir immer schwer gefallen, das Buch aus der Hand legen zu müssen. Die gesamte Trilogie ist wirklich lesenswert!
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4.0 von 5 Sternen Top Buch, 18. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juliregen (Taschenbuch)
Alles super gelaufen! Das Buch erfüllt alle in es gesetzten Erwartungen!!
Wärmstens zu empfehlen! Preis - Leistung stimmen optimal überein!
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Juliregen
Juliregen von Iny Lorentz (Taschenbuch - Juli 2011)
EUR 9,99
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