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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch verschläft man sicher nicht! Fitzek mal wieder in Hochform!
Leon wacht eines Nachts auf und entdeckt seine Freundin im ziemlich desolaten Zustand, wie sie gerade ihre Sachen zusammen packt um auszuziehen. Er weiß nicht, wie sie so zugerichtet wurde und warum sie auszieht und hat Angst, dass er wieder im Schlaf gewandelt ist und ihr selbst vielleicht diese Grausamkeiten angetan hat. Ein Problem, wegen dem er schon in seiner...
Vor 20 Monaten von Nicole W. - lilstar.de veröffentlicht

versus
484 von 519 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diesmal keine Fünf Sterne
Es ist zu erwarten, dass die positiven Stimmen einige kritische Beiträge, zu denen ich auch meine Rezension zähle bei Weitem überwiegen werden und auch diese Besprechung rasch mit Nicht-Hilfreich-Klicks versehen unter ferner Liefen verschwinden wird.
Dennoch möchte ich mir die Freiheit nehmen und den „Nachtwandler“ von Sebastian Fitzek...
Vor 20 Monaten von Marius veröffentlicht


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484 von 519 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diesmal keine Fünf Sterne, 24. März 2013
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Es ist zu erwarten, dass die positiven Stimmen einige kritische Beiträge, zu denen ich auch meine Rezension zähle bei Weitem überwiegen werden und auch diese Besprechung rasch mit Nicht-Hilfreich-Klicks versehen unter ferner Liefen verschwinden wird.
Dennoch möchte ich mir die Freiheit nehmen und den „Nachtwandler“ von Sebastian Fitzek kritisieren, da er in meinen Augen kaum an die großartigen Vorgängerbücher anknüpfen kann.

Die Grundidee ist wieder eine typische Fitzek-Frage: Was ist, wenn man im Schlaf ein Leben führt, von dem man in seinem richtigen Leben nichts weiß? Er konfrontiert mit dieser Frage Leon Nader, der von seiner Frau Natalie Hals über Kopf verlassen wurde. Immer mehr gerät er in einen Strudel um die (scheinbare) Realität und um das, was er in diesen Phasen tut, wenn er zum Nachtwandler wird.

Wo „Die Therapie“ das auf leisen Sohlen daherkommende Grauen noch eindrücklich wie ein Crescendo aufbaute, ist „Der Nachtwandler“ leider eine kakophonische und hektische Symphonie des Schreckens. Statt auf Thrill zu setzen, der langsam beim Leser entsteht, überschüttet Fitzek den Leser mit grausigen und mysteriösen Szenen im Sekundentakt, sodass die Auflösung dieses Durcheinanders an (eingebildeten) Szenen den Leser niemals befriedigen kann. Hier wäre etwas mehr Ruhe und Kontinuität beim Aufbau des Romans von Vorteil gewesen. Natürlich kann man einwerfen, dass dieses Durcheinander der Szenen vom Autoren gewollt sein könnte – ich fand es dennoch zu effekthascherisch und überzogen. Auch die Auflösung des Ganzen fand ich in diesem Zusammenhang äußerst krude und an den Haaren herbeigezogen. Bei mir stellte sich auch das Gefühl ein, dass Fitzek hier nicht mehr viel einfällt, da ich deutliche Parallelen zu einem anderen Werk des deutschen Starautoren sah.

Ein vielbeschworener Wunsch (dem ich vorbehaltlos zustimme) ist es, dass Fitzek doch einmal seinen schriftstellerischen Output drosseln möge, um auf seine einzelnen Werke mehr Sorgfalt zu verwenden. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass es sich bei Sebastian Fitzek um eine Buchschreibemaschine handelt, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit Roman an Roman reiht, sei es in Kollaborationen oder als Serienprojekte, und dabei ein wenig an Profilschärfe verliert. Meinetwegen sollte er wieder ein wenig von seinen Nebentätigkeiten (Buchvermarktungsspiele, Geldeinwerbung für Kinofilme, …) lassen und stattdessen seinen Fokus auf das Schreiben seiner Bücher richten. Und da mag dann auch ruhig einmal ein Jahr oder mehr ins Land gehen, ehe ein neuer Fitzek erscheint. Dafür dann aber plausibel, spannend und durchdacht geschrieben!

Wer diese Kritik nicht teilt oder anders sieht, sei gerne eingeladen, seine Sicht der Dinge in den Kommentaren zu hinterlassen. Ein schieres Nicht-Hilfreich nur ob der Tatsache, dass ich dem Buch weniger als fünf Sterne verliehen habe ist für mich aber eben genau das: Nicht Hilfreich. Von daher – immer her mit der begründeten Kritik!
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109 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Funke springt nicht über, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt eine Rezension schreiben soll, weil bereits viele vor mir sehr gute Texte verfasst haben.

Ich habe alle Bücher von Herrn Fitzek gelesen und war immer begeistert. Allerdings fing es schon bei "Abgeschnitten" an, dass ich zunehmend irritiert war über den, wie ich fand, schlampigen Schreibstil. Mir kommt es so vor, als sei bei Herrn Fitzek die Luft raus, er produziert offensichtlich wie am Fließband - da kann doch langfristig gar keine gute Qualität mehr rauskommen.

Ich habe mich bei der Lektüre dieses Buches oft über dämliche Klischees und Plattitüden geärgert (Kinderlose Paare sind natürlich griesgrämig und übellaunig, Krankenschwestern sind nur geringfügig "dicker" als ihre Anorexiepatientinnen, etc.).

Zur Geschichte an sich ist schon genug geschrieben worden.
Man kann leider recht schnell nicht mehr auseinanderhalten, ob der Protagonist nun schläft, halluziniert, wach ist oder
dämmert. Nach gut 100 Seiten hatte ich genug davon und habe sporadisch den Rest gelesen. Das Ende habe ich mir allerdings doch in vollem Umfang gegönnt. Und musste wirklich herzhaft lachen.

Ich habe selten so ein abstruses, an den Haaren herbeigezogenes und doch so befürchtet erwartetes Ende lesen müssen. Meine Augen haben geblutet.

Für absolute Fitzek-Fanatiker sicherlich ein Muss, für Fitzek-Einsteiger das abschreckendste Buch, dass sie sich aussuchen können.
Für mich eine absolute Enttäschung und Geldverschwendung.

Ich werde es mir sehr gut überlegen, ob ich den nächsten Fitzek (der ja sicherlich in den nächsten drei, vier Monaten zuerwarten ist, bei dem Tempo, dass er an den Tag legt) überhaupt noch in die Hände nehmen werde. Schade.
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52 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nur sehr schwach, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab möchte ich sagen, dass ich ein riesen Fitzek Fan bin,seitdem ich die Therapie gelesen habe.
Was wurde ich umgehauen von seinen ersten Büchern, wie die Therapie, Amokspiel, das Kind und der Seelenbrecher. Aber dann wurden die Bücher so langsam immer schlechter. Immer nur ein kleines bißchen, was ja in meinen Augen auch verständlich war, da die Messlatte derart hoch hing, dass man dies kaum noch toppen konnte.
Ich hatte mich tierisch auf das Buch gefreut, besonders so kurz schon nach dem Erscheinen von Abgeschnitten. Die Idee der Geschichte fand ich klasse und ich erwartete wieder eine typische Fitzek Story: rasant, ständige Wendungen und Irrungen, Pageturner noch und nöcher, alles gipfelnd in einem unfassbar geilen Ende.
Doch leider blieb das alles aus. Mir tut es fast im Herzen weh, eine derart schlechte Bewertung abzugeben, aber die Story ist einfach nur platt erzählt, sie wirkt wie dahin gekritzelt. Auch das Ende haut einen nicht von den Socken - und das liegt nicht daran, weil ich schon so viele Fitzek Bücher gelesen habe, sondern weil es einfach ein 0815- Ende ist, welches versucht wurde auf Fitzek Niveau zu pimpen. Vergeblich! Trotzdem ganze 2 Sterne, weil die Grundidee genial ist.
Die Danksagung war in Fitzek Büchern immer außergewöhnlich, doch selbst die wirkt nur einfach mal dahingekritzelt. Eine Enttäuschung in voller Linie.
Ich war anfangs erstaunt darüber, dass das Buch nur als Taschenbuch und nicht als gebundene Version erscheint. Jetzt weiß ich wieso - dem Verlag war wohl vorab auch schon klar, dass man für dieses Buch nicht den Betrag von gebundenen Büchern verlangen kann. Ich jedenfalls hätte mich maßlos geärgert wenn ich mehr Geld für dieses Buch ausgegeben hätte
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch verschläft man sicher nicht! Fitzek mal wieder in Hochform!, 14. März 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Leon wacht eines Nachts auf und entdeckt seine Freundin im ziemlich desolaten Zustand, wie sie gerade ihre Sachen zusammen packt um auszuziehen. Er weiß nicht, wie sie so zugerichtet wurde und warum sie auszieht und hat Angst, dass er wieder im Schlaf gewandelt ist und ihr selbst vielleicht diese Grausamkeiten angetan hat. Ein Problem, wegen dem er schon in seiner Kindheit in psychiatrischer Behandlung war. Als Natalie weg ist fängt er an nachzuforschen und stößt auf immer mehr Hinweise, dass er im Schlaf tatsächlich Dinge anstellt, an die er sich später nicht mehr erinnern kann. Schlimme Dinge ...

Von Sebastian Fitzek ist man ja bereits einiges gewohnt. Mit ihm hatte ich schon viele schlaflose Nächte, bzw. natürlich mit seinen Büchern. So war es auch wieder mit dem "Nachtwandler".
Optisch ist das Buch mal wieder recht ansprechend gestaltet. Der Schutzumschlag ist so gedruckt und gefaltet, dass der Buchinhalt einmal komplett eingeschlagen werden kann. Auf dem normalen Buchrücken steht wie üblich dann der Titel und auf dem Schnitt, der eingeschlagen ist, prangt ein Tresor mit Kombination. Was es damit auf sich hat, das weiß man, wenn man das Buch schließlich gelesen hat.
Durch die vielen kurzen Kapitel, die bei Fitzek ja mittlerweile Standard sind, lässt sich dieser knapp über 300 Seiten starke Thriller auch wieder schnell weg lesen. Die Zeit sollte man sich auch nehmen, denn eine Pause machen ist nahezu unmöglich.

Inhaltlich kommt Fitzek dieses Mal mit denkbar wenig Figuren und Schauplätzen aus. Nahezu die gesamte Handlung spielt sich im Haus in dem Leon wohnt ab. Dadurch agiert er als Hauptfigur auch nur mit wenig anderen Protagonisten, so dass einem alles ein wenig isoliert vorkommt. Genau dieser Umstand sorgt allerdings für eine noch beklemmendere Atmosphäre als es die Handlung eh schon impliziert.
Der Leser erlebt alles aus Leons Sicht und genauso wie Leon war auch ich teilweise sehr verwirrt über die Geschehnisse und neusten Entdeckungen. Fitzek treibt hier ein wirklich ordentliches Verwirrspiel und immer wenn man denkt, man wüsste nun woran man ist, gibt es eine erneute verrückte Wendung. Auf das gesamte Ausmaß des Schreckens kann man wohl nicht kommen, aber richtige Ideen und Hinweise schon. Und genau das macht die Sache auch wieder interessant. Man liegt ja nicht total falsch, aber die komplette Wahrheit ist es trotzdem nicht.

Am Ende des Buches ist man erschlagen von so viel Grausamkeiten und menschlichen Abgründen, dass man sich kaum vorstellen kann, dass das gedruckte Foto mit dem wirklich ansehnlichen, jungen Mann im Umschlaginneren des Buches wirklich Herr Fitzek ist, denn eigentlich stellt man sich jemanden mit solcher Fantasie doch eher wie ein hässliches und grausames Monster vor.

"Der Nachtwandler" ist auf jeden Fall eines seiner besseren Bücher. Insgesamt hierfür wieder fünf Sterne!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schläfst du noch oder wandelst du schon?, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Leon Nader leidet unter Alpträumen, wirklich schlimmen Alpträumen. Seit seiner Kindheit begleiten ihn diese, doch das ist noch nicht einmal das schlimmste, denn Leon war in seiner Jungend ein Nachtwandler. Durch einen Geisterfahrer verlor er als 10-jähriger seine Eltern und seine Schwester. Er blieb alleine zurück in dieser Welt. Doch seine Probleme fingen an, als er in seine erste Pflegefamilie kam. Hier wurde zum ersten Mal deutlich, das da mehr war, als nur nächtliche Alpträume. Nach einem dramatischen nächtlichen Vorkommnis, musste Leon diese Pflegefamilie umgehend verlassen. Doch Leon hatte Glück: Klaus und Maria Nader nahmen ihn auf und kümmerten sich liebevoll um ihn. Auch verschafften sie ihm professionelle Hilfe, sodass zwar die Alpträume blieben, er die Nächte aber in seinem Bett verbrachte. Später adoptierten sie Leon und die Familie war komplett und glücklich.

Nunmehr ist Leon Architekt mit eigenem Architekturbüro, das er mit einem Freund betreibt und er ist glücklich mit Natalie verheiratet, einer Fotografin. Eigentlich fehlt nur noch ein Kind, um ihr Glück zu krönen, doch dieses verlor Natalie vor einigen Monaten. Dennoch haben die Beiden die Krise überwunden, oder nicht? Denn Leon wacht eines Nachts auf und sieht, wie seine Frau ihre Koffer packt. Als er nach dem Grund fragt, sieht er, dass sie ein blaues Auge hat und auch ansonsten aussieht, als wäre sie geschlagen, ja schlimmer noch, gefoltert worden. Hat das Nachtwandeln wieder angefangen?

Leon kann sich die ganze Situation nicht erklären und erkundigt sich bei Familie und Freunden, ob diese wüssten, wo Natalie wäre, aber sie ist und bleibt wie vom Erdboden verschwunden. In seiner Not nimmt Leon Kontakt zu Dr. Samuel Volwarth auf, dem Psychiater, der ihn in seiner Jugend behandelt hat. Dann jedoch geschehen immer wieder Dinge, die sich Leon einfach nicht erklären kann, außer mit der Tatsache, dass das Nachtwandeln wieder angefangen hat. Was hat er während dieser Phasen getan?

Schläfst du noch oder wandelst du schon? Der Plot realistisch und sehr spannend erarbeitet. Fasziniert war ich förmlich von dem, was Leon für erstaunliche Entdeckungen macht, während er eigentlich nachts in seinem Bett sein sollte. Immer wieder erstaunt war ich, was alles möglich ist, wenn ein Mensch nachts schlafwandelt und ganz ehrlich, so unrealistisch ist das ganze sicher nicht, denn auch ich bin als Kind nachts des Öfteren durch die Gegend geschlafwandelt, aber solche Leistungen wie Leon in dem Buch hätte ich mit Garantie nicht vollbracht. Die Figuren wurden authentisch und tiefgründig erarbeitet, wobei die Figur des Leon hier eine ganz eigene Faszination auf mit ausgeübt hat, denn obwohl er seinen Zustand erahnt, findet er doch Mittel und Wege, diesen zu nutzen. Den Schreibstil empfand ich als geradezu fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch an einem Abend gelesen habe.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Surrealismus meets Verschwörung, 15. April 2013
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
So wie sein Nachtwandler wandert der Autor hilflos durch die Gänge seines Konstrukts, verliert sich darin und mithin teilweise auch seine treue Leserschaft.
Gewohnt stark formuliert Fitzek die Story um Leon , seine Frau Natalie ( pikanterweise eine SM orientierte Dame) und Leons Leiden - das Schlafwandeln. Flüssig geführt durch die Gänge des Leidens ,hin zu Natalies sexuell abnormalen Wünschen (Sex sells),ist man nur kurzfristig emotional involviert.Obwohl das Tempo stetg ansteigt bleibt bleibt der Leser irgendwo im Gang des Versuchskaninchenbaues hängen.Des ständigen Szenenwechsels überdrüssig und in der Hoffnung ,dass Leon das Seelchen endlich aufwacht- im wahrsten Sinne des Wortes.
Das Buch ist für mich ein irrwitziges Durcheinander aus Surrealismus und Verschwörungstheorie ,gut formuliert, aber das reicht leider nicht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fitzek kann es besser!, 10. April 2013
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Nachdem ich die letzten beiden Bücher von Sebastian Fitzek ausgelassen hatte, verspürte ich mal wieder Lust auf einen seiner knackigen Thriller und so bot sich dieser kleine gerade 300 Seiten starke Roman förmlich an.

Anfangs liest sich “Der Nachtwandler” auch durchaus gefällig. Relativ kurze Kapitel, spannender Einstieg in die Handlung und Fitzeks flüssige Schreibe tun ihr Übriges, damit man sich mitten drin fühlt im Geschehen. Wie so oft spielt der Autor mit den Erwartungen seiner Leser und führt sie in die Irre. Ist Leon gewalttätig? Träumt er? Schläft er? Treibt jemand ein Spiel mit ihm? Diese Fragen sind anfangs durchaus spannend, gleiten dann jedoch in Abstrusität ab.

Ich mag es, wenn man mich durch einen Irrgarten schickt und ich zwischendurch nicht weiß, wohin mich das Ganze führt. Ich mag aber nicht im Irrgarten versauern und nicht wieder abgeholt werden und genau das passiert in “Der Nachtwandler”. Die Wendungen werden immer unrealistischer, was zum Teil bei diesem Thema sicherlich normal ist, aber in dem ganzen Wust aus Realität und Traum verliert man die Geschichte komplett aus den Augen. Am Ende muss ich gestehen, wusste ich wieder nicht, in welchem Bewusstseinszustand sich Leon befindet und die teilweise Aufklärung ein paar Seiten vorher war einfach unglaublich unelegant und mir persönlich zu einfach.

Was mir missfallen hat, war die sexuelle Abnormität von Leons Freundin Natalie, weil sich mir nicht erschlossen hat, wozu Fitzek diese Szenen eingebaut hat. Sie waren weder für die Handlung noch für Leons Probleme von Belang und so wirkt das ganze auf mich ein bisschen schäbig. Besonders die Szene, als Leon sich an die erste Begegnung mit Natalies Eltern erinnert und ihr Vater ihm beim gemeinsamen Pinkelgang erzählt, dass Natalie ein verdorbenes kleines Luder ist, welches gerne hart rangeommen werden möchte. Sex sells, aber so plakativ?

Eines muss ich dem Autor aber wieder zu Gute halten. Er kann seine Leser eindeutig bei der Stange halten. Ich habe das Buch an zwei Abenden gelesen, weil ich wissen wollte, wohin mich das ganze führt und weil es wirklich packend geschrieben ist. Inhaltlich ist für mich die zweite Hälfte des Romans jedoch leider ein ziemlicher Reinfall. Sorry!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet..., 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fitzek-Fan und habe alle seine Bücher in meinem Regal stehen. Umso mehr freute ich mich auf sein neustes Werk. Letztlich wurde ich aber enttäuscht:
Der Klappentext des Buches versprach mehr, als der Inhalt halten konnte.

Die Grundidee des Buches "Was mache ich wenn ich schlafe?" ist sehr interessant und auch spannend, und genauso fing das Buch auch an. Sehr schnell flachte diese Spannung ab und es wurde im Verlauf der weiteren Geschichte immer verwirrender. Was war Realität und was Traum, hat sich meinerseits am Ende nicht ganz erschlossen. Auch die Auflösung der Geschichte fand ich zu erzwungen.
Ich muss gestehen, dass ich manche Stelle auch mehr überflogen als gelesen habe, da ich mittendrin einfach die Lust verlor mich weiter dadurch zu Mühen.

Zu der Kindle-Version lässt sich Folgendes sagen:
Sie ist super. Ich habe nur einen Rechtschreibfehler gefunden. Auch das Seitenlayout und Inhaltsverzeichnis sind gut.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, 28. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Im laufe der Jahre habe ich alle Bücher von Fitzek gelesen und war mehr oder weniger gefesselt von Handlung und Schreibstil. Beim "Nachtwandler" jedoch muss ich mich wundern, weshalb ich dieses Buch noch immer unter den Bestsellern finde.
Es ist ein verstörendes Durcheinander von Szenen, die man als "normal gestrickter" sowieso nicht nachvollziehen kann, und mehr und mehr hatte ich das Gefühl, bereits am Anfang des Buches etwas übersehen zu haben. Widerstrebend habe ich es bis zum Ende gelesen, in der Hoffnung, doch noch eine hilfreiche Erklärung zu finden. Des Rätsels Lösung jedoch ist wie danze Buch - unrealistisch und konfus,so dass ich das Buch kopfschüttelnd zum Altpapier gegeben habe. Von Fitzek habe ich mehr erwartet.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten so einen schlechten Psychokrimi gelesen, 11. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Taschenbuch)
Während des Urlaubes habe ich mich durch das Buch gequält, die Geschichte ist nicht nur an den Haaren herbeigezogen sondern auch noch schlecht erzählt, gepaart mit einer Ansammlung aus Vorurteilen über Sexualität und Beziehungsromantik. Dieses war das erste und letzte Buch des Autors.
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Der Nachtwandler: Psychothriller
Der Nachtwandler: Psychothriller von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 14. März 2013)
EUR 9,99
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