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TOP 1000 REZENSENTam 30. Oktober 2011
ZUM INHALT:
Martha Brisbane wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden und alles deutet auf einen Selbstmord hin. Doch Detective Noah Webster von der Einheit "Hat Squad" hat einen ähnlichen Tatort schon kurz vorher gesehen und glaubt nicht an einen Zufall, denn die festgeklebten Augen, die gleiche Todesart und ähnliche Kleidung - das sieht sehr nach einer Inszenierung aus. Weiters stellt sich heraus, dass Martha Brisbane Testperson in der Forschungsstudie der Psychologiestudentin Eve Wilson war, die sich mit dem "Aufbau von Selbstwertgefühl in virtuellen Welten" beschäftigt. Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Morden und der Studie. Und Eve Wilson, die neben ihrem Studium in einer Bar jobbt, beschäftigt den smarten Detective schon seit einer ganzen Weile...

MEINE MEINUNG:
"Todesstoß" heißt der 1. Band der Hat Squad-Reihe, die sich in Minneapolis abspielt und Karen Rose-Fans ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus z.B. "Eiskalt ist die Zärtlichkeit" und "Der Rache süßer Klang" beschert. Eine genaue Aufstellung aller bereits veröffentlichten Romane bzw. der mitwirkenden Figuren in diesen Werken findet sich auf den letzten Seiten. Am Samstag, den 13. Feber beginnt der Prolog aus Tätersicht, die eigentliche Geschichte startet am Sonntag, den 21. Feber in Minneapolis und endet am Freitag, den 26. Feber.

Im Zentrum dieses Thrillers steht die junge Eve Wilson, die endlich zwei traumatische Erlebnisse ihrer Vergangenheit überwunden hat und nun dabei ist, ihre Diplomarbeit zu beenden. Neben ihrem Psychologiestudium jobbt sie in einer Bar, wo die Kundschaft vorwiegend aus Polizisten besteht. Dadurch kennt sie auch Detective Noah Webster, der bei der Mordkommission Minneapolis bzw. bei der Eliteeinheit "Hat Squad" arbeitet. Der attraktive Polizist trägt bei der Arbeit immer einen Filzhut, hat sich schon vor Monaten in Eve verguckt, aber bisher nie getraut, sie um eine Verabredung zu bitten. Beide Protagonisten haben eine bewegte Vergangenheit und finden sich anziehend, obwohl der andere nichts davon weiß. Alle Charaktere, auch die Nebenfiguren wie z.B. Noahs Partner Jack und Eves Freunde wurden durchwegs reizvoll dargestellt und fügen sich gut in die Handlung ein.

Im 1. Band dieser neuen Buchserie geht es darum, wie gefährlich virtuelle Welten (in diesem Fall Shadowland) sein können und auch, wie die Hauptpersonen mit den Schatten ihrer Vergangenheit umgehen. Ansonsten hat Karen Rose mit "Todesstoß" einen weiteren spannenden Ladythriller mit Irrwege, falschen Fährten & einigen romantischen Szenen erschaffen. Obwohl ich es gern mag, wenn wir Charakteren aus anderen ihrer Bücher begegnen, hat dieses Werk auch ein paar Schwächen. Das wären zum einen die unnötigen Szenen bzw. Längen, was allerdings angesichts der über 600 Seiten kein Wunder ist. Und zum anderen hatte ich schon nach ca. 400 Seiten eine berechtigte Vermutung betreffend der Identität des Mörders, was mich etwas ärgert...

Dieses Mal halten sich die Romantik- bzw. Liebesszenen gottseidank in Grenzen und den Großteil der Handlung nehmen der Handlung nehmen die Ermittlungen ein. Erzählt werden die Geschehnisse hauptsächlich (in der 3. Person) aus der Perspektive von Eve und Noah, wobei sie uns auch an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen. Zwischendurch schildern auch der Täter und andere Nebenfiguren die Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel. Der für Karen Rose typische Schreibstil ist (trotz kleiner Längen) so fesselnd und flüssig, dass ich diesen Wälzer in 2 Tagen ausgelesen hatte.

FAZIT:
Der Auftakt der Minneapolis-Reihe ist zwar nicht Karen Roses bester Ladythriller, lässt sich aber dank ansprechender Charaktere, einer interessanten Handlung und einer packenden Schreibweise schnell lesen. Für "Todesstoß" vergebe ich unterhaltsame 4 STERNE.
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am 12. Juli 2011
Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und die so genannten "Hat Squads" werden drauf angesetzt - allen voran Detective Noah Webster. Dieser scheint Interesse an Eve Wilson zu haben, welche in einer Bar jobbt, Psychologie studiert und nebenbei Leiterin eines Projektes ist, welches sich mit dem Verhalten von Menschen beim Onlinespielen beschäftigt. Nach und nach wird beiden klar, dass die Opfer zu ihrem Projekt gehörten und Eve gerät erneut in Gefahr und Angst, denn schon vor Jahren hat ihr ein Killer schreckliches angetan, was sich nun zu wiederholen scheint...

Dies war mein erster Thriller von Karen Rose und von Beginn an war ich vom angenehmen und leichten Schreibstil von ihr sehr angetan. Sie schreibt wirklich sehr locker und flüssig, sodass ich auch keine großen Probleme hatte, in die Story hineinzufinden.
Eve und Noah lernen wir beide sehr früh kennen, wenn auch erst auf einer größeren Distanz zueinander. Über die Vergangenheit von Eve erfährt man erstmal gar nicht wirklich viel, sodass man während des Lesens ins Grübeln kam, welche "Hölle auf Erden" Eve durchleben musste. Noah war immer sehr zurückhaltend und ein mir sehr sympathischer Detective, der ebenfalls viel Charme und Witz besaß. Dass die beiden sich über das Buch hinweg näher kommen, ist kein großes Geheimnis und störte mich im Lesefluss auch nicht wirklich. Eine kleine Liebesgeschichte, die nicht zu viel Platz in der Story in Anspruch nahm, findet man hier also auch. Noah war mir wahrscheinlich auch deswegen so sympathisch, weil ich vieles von seinen Handlungen in mir wieder erkannte. Wie er mit der verletzlichen Eve umging, machte ihn sehr nahbar und zu einem authentischen Charakter, welcher mir am besten gefallen hat.

Für meinen Geschmack gab es zu wenig aus der Sicht des Serienmörders. Die geschilderten Morde sind blutig und brutal, kamen mir aber meistens zu kurz. Daher denke ich, dass dieser Thriller auch für diejenigen geeignet ist, die keine allzu blutigen Thriller mögen. Hier hält es sich meiner Meinung nach sehr im Zaun und die Mordpassagen sind sehr schnell weg gelesen.
Von der Gesamthandlung her überstreckt sich das Buch auf 5 Tage. Jedes Kapitel wird noch mal zeitlich unterteilt und beinhaltete daher oftmals Parallelhandlungen. Dies hat nicht gestört, im Gegenteil, so war man als Leser immer auf dem Laufenden, wie es gerade beim Mörder oder bei den Ermittlern aussieht.

Mit 650 Seiten war "Todesstoss" für mich allerdings definitiv zu mächtig. 200 Seiten weniger und die Story wäre rasanter abgelaufen. Das Hin und Her zwischen Eve und Noah hat ab und an schon etwas genervt. Ein paar kleine Handlungsstränge hätte man sich auch sparen können. Daher muss ich dem Buch leider einen Punkt abziehen und vergebe 4 von 5 Sternen.
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am 10. Dezember 2011
Es geht hier um Eve Wilson, die schon einiges hinter sich hat und sich nun ein neues Leben aufbaut. Die Studentin arbeitet derzeit an einer (eigentlichen) Doppelblindstudie über das Leben in der virtuellen Welt. "Shadowland" nennt sich die Nachbildung des "echten Lebens", in der Eve die Tätigkeit ihrer Testpersonen verfolgt. Bis eine davon Selbstmord begeht... Hätte Eve das verhindern können? Für die Studie hat sie Probanden geworben - hat sie sie damit in Gefahr gebracht?
Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um Selbstmord, sondern um Mord handelt. Und das nicht nur einmal: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Wer ist alles in Gefahr? Und wie kann es sein, dass sechs von Eves Testpersonen umgebracht werden? Wer weiß von der Studie - und ist auch Eve gefährdet?

In dem Buch geht es um die Hat Squad, die in Wirklichkeit auch in Atlanta, Georgia existiert. Das Ganze wird auf der ersten Seite näher erläutert, was ich toll finde.
Speziell Ermittler Noah steht im Vordergrund - ich finde ihn sehr sympathisch und hoffe, dass er auch bei den nächsten Fällen die Hauptperson ist. Denn das Buch soll der Anfang einer neuen Reihe sein, wie ich gelesen habe.

Manche finden vielleicht, dass das Buch eher Lovestory als Thriller ist. Das kann ich so nicht bestätigen, wobei ich die Lovestory nicht leugnen will. Sie nimmt einen großen Teil der Geschichte ein, aber das braucht das Buch auch. Die Mischung finde ich ausgezeichnet. Und auch sie ist spannend.

Die - ich sage mal - 'brutale Seite des Buches' habe selbst ich als sehr zart besaiteter Mensch ganz gut verkraftet. Es wird nicht zu ausführlich geschildert, so dass ich mich damit abfinden kann.

Zur Auflösung muss ich sagen, dass ich schon früh einen Verdacht hatte, der sich später bestätigt hat, allerdings verwirrt Karen Rose einen durchaus hier und da, lockt einen auf eine falsche Fährte, so dass es letztlich doch bis zum Schluss spannend ist.

Ich bin jedenfalls überzeugt. Vollkommen.
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am 17. August 2013
Inhalt:
Ein neuer Serienmörder hält die (Internet)Welt in Atem. Auf "shadowland", einem Computerspiel, bei dem man virtuell neue Leute kennenlernt und sein kann, wer man möchte, lockt er seine Opfer an- um sie dann in ihrer Wohnung mit ihren größten Ängsten zu konfrontieren und sie dann umzubringen. Detective Noah Webster und sein Kollege Jack Phelps, der immer unzuverlässiger wird, kümmern sich um den neuen Fall...und ihr Leben wird dabei auf den Kopf gestellt. Und was hat die Studentin Eve mit dem Ganzen zu tun?

Meine Meinung:
Es war mein erstes Buch von Karen Rose und wird nicht das letzte bleiben. Sie hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil, den ich sehr mag. Auch die einzelnen Protagonisten sind gut porträtiert, sodass man sich ein gutes Bild machen kann.
Der Thriller ist gut aufgebaut, da auch aus der Sicht des Killers geschrieben wird und somit als Leser an der Tat selbst teilnimmt. Die Spannung konnte Karen Rose gut aufbauen, den Täter konnte ich persönlich nicht bis kurz vor Schluss identifizieren. Gegen Ende hin wurde es ein wenig chaotisch mit den verschiedenen Namen und ihren Rollen, besonders da plötzlich Leute auftauchten, die anfangs nur am Rande erwähnt wurden und plötzlich dann eine größere Rolle einnahmen.
Ich habe das ganze Buch über mitgefiebert, konnte es kaum aus der Hand legen.
Leider hat auch ein guter Thriller seine Schwachpunkte. Hier war es eindeutig die kitschige, schnulzige Seite, die das Ganze ein wenig ruiniert hat. Wie bereits mehrmals in Rezensionen angesprochen wird die Beziehung zwischen Detective Webster und der Studentin Eve fast in den Mittelpunkt gestellt, ständig geht es irgendwo um ihre Zuneigung zueinander. Stellenweise hat es wie ein billiger Groschenroman geklungen. Ich fand es sehr schade, dass Karen Rose sich hier nicht mehr auf die psychologischen Aspekte des Täters und seiner Taten konzentriert hat, sondern einfach eine Kitschgeschichte dazu erfunden hat. Ich habe sehr oft müssen die Augen verdrehen oder habe das Buch an diesen Stellen genervt zur Seite gelesen, weil es zu viel des Guten war. Aber bei Mrs. Rose scheint die kitschige Liebe ja meistens eine große Rolle zu spielen- was ich schade finde, da das, meines Erachtens nach, keinen Sinn in einem Thriller macht.

Fazit:
Ich vergebe 4/5 Sternen. Der Thriller hat mir gutgefallen, leider hat die Liebesgeschichte an einigen Stellen (oder an den meisten) übertrieben. Nichtsdestotrotz kam Spannung auf, ich habe richtig mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wer es denn nun war. Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 17. Mai 2011
Zugegeben, das grundsätzliche Setting der Geschichte, in dem die Verbindung aller beteiligter Figuren zugrunde gelegt wird, ist doch äußerst fantasievoll, unrealistisch und weit hergeholt.

Seit Jahren geht ein Serienmörder seinem tödlichen 'Hobby' nach, bestens versteckt und nie auch nur mit dem hauch eines Verdachtes, dass hier Morde vorliegen könnten. Und nun beschließt er, es einer Elite Gruppe der Polizei in Minneapolis ihre Grenzen aufzuzeigen und seine Morde als Morde zu kennzeichnen. Jene 'Hat Squat', deren besonderes Erkennungszeichen das Tragen von Hüten im Stil der 40er und 50er Jahre ist, von denen jeder Detective seinen ersten geschenkt bekommt, nachdem er seinen ersten Fall gelöst hat. Zugleich versucht Eve Wilson wieder ins Leben zurückzufinden. Nach einem Mordanschlag auf sie, den sie nur knapp überstand, studiert sie nun Psychologie, betreibt einen 'Laden' in der virtuellen Welt des 'Shadowland', hat hier eine Gruppe von Frauen als Probanden für ihre Forschungsarbeit ausgewählt und muss miterleben, wie diese Frauen nacheinander dem Serienmörder zum Opfer fallen. Die Ermittlung hat eben jene Hat Squat übernommen, an deren Spitze Noah Webster steht. Jener Webster, der auf Eve, die ebenso als Barfrau im bevorzugten Polizistenclub in Minneapolis arbeitet, eine intensive, männliche und erotische Wirkung ausstrahlt (was auf Gegenseitigkeit beruht, aber beide wollen 'einander mit ihren Problemen nicht zur Last fallen). Und natürlich gerät Eve zu guter letzt ebenfalls ins Visier des Mörders. Und ebenso natürlich wird das einander Widerstreben zischen Eve und Noah Webster keinen dauerhaften Bestand haben.

Sowohl das Motiv des Serienmörders, nun die Polizei zu entzaubern als auch die von Beginn an ersichtlichen Querverbindungen sind wirklich weit hergeholt.
Hat man sich aber erst einmal auf dieses Setting eingelassen, entfaltet sich der neue Thriller von Karen Rose als ein temporeiches, hartes, knisterndes und in Teilen auch erotisches Erlebnis, das folgerichtig aufgebaut seinen Gang nimmt.

Mit der besonderen Duftmarke der Verbindung eines Noir-Krimis (die Hat Squat erinnert stark an Nick Nolte und seine Mannen in 'Nach eigenen Regeln' oder auch ebenso stark an die Noir Thriller von James Ellroy).
Alle notwendigen Figuren sind vorhanden. Der ehemalige Alkoholiker Webster, der seinen aufrechten Weg versucht, bei zu behalten, sein Freund und Partner, der ins hedonistische abgleitende Jack, kaum noch zu halten von Webster, die verletzliche, aber auch geheimnisvolle Eve, die Detectives und Angehörigen, die in einer sich auflösenden Welt einander versuchen, Halt zu geben.

Jenes klassische Noir Flair harter Männlichkeit und ehrenvoll getragener Hüte der 40er Jahre setzt Rose gekonnt in Verbindung mit der modernen Welt. Alternativleben im Internet, Recherchen durch Google, modernste Tatortuntersuchungen, ein skrupelloser Mörder, der zu perfiden Mitteln greift, um die Angst seiner Opfer ins Unermessliche zu steigern.

So entfaltet das Buch ein hohes Tempo, eine ganz eigene Atmosphäre aus Bar-Geräuschen, Flaschengeklirr, zaghafter Annäherung mit fulminanten Eruptionen und eine packende Mörderjagd auf allen Ebenen, virtuell und real. In Teilen stark konstruiert wirkend, in der Abfolge logisch aufeinander aufgebaut, mit zwar stereotypen, aber funktionierenden Figuren und temporeich und klar geschrieben.
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Eve Wilson hat Chicago den Rücken gekehrt; zu schwer lasten die schrecklichen Erinnerungen auf ihr, die sie zu einer einsamen, vorsichtigen Frau haben werden lassen.
Vor ein paar Jahren wurde auf Eve ein brutaler Mordanschlag verübt- der Täter hat sie so damals so schwer verletzt, dass sie nur knapp dem Tode entronnen ist. Außerdem ist sie seitdem auch optisch gezeichnet- sie besitzt Narben, die von der entfesselten Gewalt des Täters sprechen und die trotz plastischer Chirurgie noch nicht ganz verschwunden sind.

Da Eve sich beruflich umorientieren musste, beschloss sie, an der Universität Psychologie zu studieren und leitet nun ein Forschungsprojekt über die Wirkung von virtuellen Scheinwelten auf die menschliche Spezies. 'Shadowland' ist demnach eine virtuelle Welt, in der Menschen sich frei bewegen können, darin beruflich sowie privat alles was sie mögen in Angriff nehmen dürfen, wobei diese 'Scheinwelt' ihnen dennoch größtmögliche Anonymität zusichert.
Genau die richtigen Voraussetzungen für Eves Probanden, die mit ihrer realen Welt in der die leben, große Probleme haben.
Ein Killer macht sich diverse Ängste von Eves Probanden zunutze und beginnt damit Jagd auf die Frauen zu machen. Doch eigentlich sind die Teilnehmer an diesem Forschungsprojekt absolut anonym und nur Eve kennt ihre wahren Identitäten.

Da Eve, um sich neben dem Studium ein wenig Geld zu verdienen, in einer Bar kellnert, die hauptsächlich von Polizisten frequentiert wird, wendet sie sich in ihrer Not schließlich über kleine Umwege an ein Mitglied der 'Hat Squad', die Mordkommission in Minneapolis.
Detektive Noah Webster hat schon einige Zeit eine Schwäche für die mysteriöse Eve, doch auch er scheut sich, einen Neuanfang zu wagen, weil er wie Eve seelische Altlasten mit sich herumträgt.
Als Eve jedoch um Hilfe bittet, weil bereits mehrere Frauen ihres Projektes verschwunden oder getötet wurden- ahnt Noah sogleich, dass auch Eve in Gefahr sein könnte'

'Todesstoß' ist nach der 'Todestrilogie' (Todesschrei, Todesbräute, Todesspiele) nun der erste Teil einer neuen Serie der Autorin, um Ermittler der Mordkommission von Minneapolis, die 'Hat Squad' genannt werden.
Doch der Leser wird nicht nur mit der 'neuen Truppe' vertraut gemacht, sondern trifft auch erneut auf alte Bekannte aus anderen Büchern der Autorin, wie etwa die Hauptakteurin dieses Romans- Eve Wilson, dessen Vorgeschichte bereits kurz in den Bänden 'Eiskalt ist die Zärtlichkeit' und 'Der Rache süßer Klang', angerissen wird, oder etwa auch auf den charismatischen und attraktiven David Hunter (Eiskalt ist die Zärtlichkeit, Der Rache süßer Klang, Heiss glüht mein Hass), was ich immer sehr interessant und schön finde, weil man natürlich auch sehr gerne erfahren möchte, wie es mit den, mir bereits ans Leserherz gewachsenen Nebenfiguren nun weitergeht.
Diesmal nun steht Eve im Fokus des Geschehens, denn ein Serienkiller sucht sich seine Opfer ausgerechnet unter ihren Forschungsprobanden und selbst Eve könnte ihm durch ihr immenses Computerwissen gefährlich werden.

Zu Karen Rose Stärken gehört es, dass es ihr stets gelingt, ihren Romanfiguren sehr viel Lebhaftigkeit einzuhauchen. So bereitete es mir viel Lesespaß, die neue Polizeieinheit auf literarischem Wege kennen zu lernen, wobei in diesem Band allerdings erst Noah und sein Partner Jack etwas ausführlicher und tiefgründiger charakterisiert wurden.
Während sich die Ermittlungsarbeit ein wenig hinzieht, die Story wird auf immerhin 636 Seiten erzählt, fand ich die sich langsam anbahnende Liebesgeschichte zwischen Eve und Noah romantisch und sehr unterhaltsam.
Sowohl Eve als auch Noah haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen- doch beide sind Kämpfernaturen und diese Gemeinsamkeit ist es vielleicht auch, die beide zueinander hintreibt. Die Entwicklung dieser Love Story geht behutsam und sensibel vonstatten und tröstete mich auch über diverse kleine Längen innerhalb der Ermittlungsarbeit hinweg.

Die Morde, die der Serienkiller verübt, werden aus Sicht des Täters geschildert und die Beschreibungen sind typisch für 'Rose Romane' nichts für zart besaitete Leser- Im Gegenteil, sie sorgen für schlaflose Nächte. ;-)
Das Mischungsverhältnis von Romance und Suspense Einflüssen hält sich in 'Todesstoß' in etwa die Waage und so dürfte diese neue Serie sowohl Liebesromanfans als auch eingefleischte Krimifans ansprechen.
Zwar bin ich der Meinung dass diese Story auch auf etwas weniger Seiten hätte erzählt werden können, aber dennoch begeistert von Karen Rose Roman, da sie einen sehr mitreißenden Schreibstil besitzt, das Heldenpaar tough ist und auch genügend Spannungselemente eingebaut wurden .
Die Entlarvung des Täters war zwar für mich dann keine große Überraschung mehr- der aufmerksame Leser wird sicherlich eher herausfinden als die Ermittler, wer der Killer denn nun wirklich ist, dennoch war 'Todesstoß' für mich ein echtes Lesehighlight'!

4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 12. Juni 2011
Ich habe mir das Buch ja schon vorbestellt und heute mal die Bewertungen hier gelesen.
Ich weiß gar nicht, was die anderen haben, die so schlecht bewertet haben.
Ich habe heute die letzten 300 Seiten gelesen und versteh nicht, was jemand meint, von wegen nicht flüssig lesen. Da hab ich wesentlich schlechtere Bücher schon versucht zu lesen.

Ich find auch, dass Karen Rose Bücher eher was für Frauen ist. Wer Karen Rose kennt, weiß, dass in jedem Buch auch eine Liebesgeschichte steckt. Ich find das toll. So hat mein ein Gesamtpaket. ;)

Auch wenn ich früh einen Verdacht hatte wer der Killer ist und ich auch Recht hatte, war es deswegen nicht weniger spannend. Auch wenn das Schema immer gleich ist, ich liebe die Bücher von Karen Rose. Durch sie wurde ich zur Leseratte.
Was ich jedem raten würde, der Karen Rose neu entdeckt, fangts von vorne an. Sobald man die Personen kennt, die in der Reihe vorkommen, desto mehr macht es Spaß weiterzulesen.

Ob realistisch oder nicht. Es ist ein Buch und mir hat es Spaß gemacht es zu lesen.
Freu mich schon aufs nächste Buch.
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am 7. Dezember 2013
Fabrikmäßig hergestellter amerikanischer Schund mit vom Schicksal hart geprüften tapferen und guten Menschen und natürlich auch ganz bösen Typen. Das Leben im Chatraum, eine kranke Gesellschaft. Sehr schlechte Literatur, aber Spiegelbestseller und viele positive Rezensionen der Leser. Es klappt mit der Verdummung !
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am 21. August 2011
Ich habe nun meinen letzten Karen Rose Roman zu Ende.
Da ich schon alles anderen Bücher von ihr gelesen habe, war dieses keine wirkliche Überraschung,
da alle Geschichten nach dem selben Schema ablaufen.

Trotz der vorhersehbaren Handlung lieb ich die Karen Rose Bücher. Da macht dieses keine Ausnahme!
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am 17. Juli 2013
Das Buch "Todesstoß" von Karen Rose hält, meiner Meinung nach, nicht das was es verspricht. Die Story an sich ist relativ spannend, auch wenn man irgendwie das Gefühl hat, man kennt ähnliche Serienmörder Geschichten schon zu genüge. Was aber wirklich nervt - und somit die Lesequalität stark schmälert - ist die Liebesgeschichte zwischen dem unglaublich sexy daher kommenden Ermittler und die vorgeschädigte, trotzdem unglaublich starke und ebenso sexy daherkommende Hauptakteurin... laaaangweilig.... Wer eine schnulzige Romanze lesen möchte, die jedoch nicht einmal realistisch wirkt, dem wird das Buch vielleicht gefallen (der super sexy, starke Ermittler mit der weichen Schale "knurrt" z.B. meistens auch nur, anstatt normal zu sprechen... wie platt ist das denn bitte?!), wenn man aber einen spannenden Thriller lesen möchte, finde ich das Buch nicht empfehlenswert!!
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