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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen hatten's wirklich nicht leicht im Mittelalter...
In "Die Hexe und die Heilige" geht es um Zwillingsschwestern, die beide die Gabe des Sehens haben. Eine der beiden, Helena, wird als junges Mädchen ins Kloster geschickt, während ihre Schwester Sibylla in einer anderen Stadt zur Hebamme ausgebildet wird. Das Buch spielt in einer Zeit (genauer gesagt Anfang des 17. Jahrhunderts), in der die Hexenverfolgung in...
Veröffentlicht am 26. November 2003 von Angua

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz, welcher aber nicht anständig ausgebaut wird
Leider hält dieses Buch nicht, was der Umschlagtext verspricht. Dunkle Geheimnisse der Mächtigen entdeckt Sibylla nur wenige, diese sind auch nicht überraschend, sondern für Menschen in Machtpositionen nur zu gewöhnlich. Und auch die Heilige aus dem Titel, die Zwillingsschwester Helena, kommt viel zu kurz und wird nur sehr selten mal auf ein paar...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von Media-Mania


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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen hatten's wirklich nicht leicht im Mittelalter..., 26. November 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Taschenbuch)
In "Die Hexe und die Heilige" geht es um Zwillingsschwestern, die beide die Gabe des Sehens haben. Eine der beiden, Helena, wird als junges Mädchen ins Kloster geschickt, während ihre Schwester Sibylla in einer anderen Stadt zur Hebamme ausgebildet wird. Das Buch spielt in einer Zeit (genauer gesagt Anfang des 17. Jahrhunderts), in der die Hexenverfolgung in großen Teilen des Landes an der Tagesordnung war. Gab die Kuh keine Milch oder zerstörte ein Hagelsturm die Ernte war vielleicht die Nachbarsfrau, die sich in letzter Zeit verdächtig benommen hatte, schuld. Schnell wurden böse Gerüchte und Verleumdungen in Umlauf gebracht, die "Hexe" vom Schultheiß abgeholt und in den Kerker verbracht. Wurde diese dann einer peinlichen Befragung (Folter) unterzogen, hatte sie die Namen ihrer Gespielinnen zu nennen - Namen, die ihr von ihren Folterknechten vorher eingebläut worden waren.
Das Buch hat bereits zu Anfang einige dicke Pluspunkte bei mir gesammelt, denn es enthält ein ausführliches Glossar, das Begriffe wie Untergänger oder Bursnerin erklärt und dazu einige ergänzende Bemerkungen der Autorin zu Dichtung und Wirklichkeit. Zwei Karten klären über den Aufbau der Haupthandlungsorte, Ellwangen und Leonberg, auf.
Man merkt dem Buch von Beginn an, dass die Autorin sich sehr viel Recherchearbeit gemacht hat. Die meisten mittelalterlichen Begriffe (wie z.B. die o.g. Berufsstände) sind zudem im Glossar erklärt, was für das Verständnis wichtig ist. Etwas verwirrend finde ich die Angewohnheiten der Menschen im Mittelalter, ihren Kindern Namen aus einem relativ begrenzten "Pool" zu geben. Im Buch stolperte ich schon des Öfteren darüber, dass z.B. in einer Situation nicht von der Tochter des Hauses die Rede ist, sondern von der Nachbarsfrau. Oder dass Mutter und Tochter denselben Namen haben - wie es bei Helena der Fall ist.
Bedrückend wird auch die Rolle der Frau geschildert - ich weiß ja, dass es damals so üblich war, dass eine Frau auf der Inventarliste ihres Mannes irgendwo zwischen Kleiderschrank und Melkschemel rangierte. Trotzdem macht es mich wütend zu lesen, wie Männer ihre Frauen behandeln durften, ohne dass ihnen jemand etwas anhaben konnte. Nun ja, so ganz sind diese Zustände ja auch in unserer "modernen" Welt noch nicht beseitigt...
Alles in allem ein gutes Buch, dass viele Details aus dem Leben der normalen Bevölkerung schildert und sich wirklich flüssig lesen lässt. Vor allem gegen Ende nimmt die Handlung noch an Fahrt auf und ließ mich fast die Hälfte des verbliebenen Buches in einem Rutsch durchlesen. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Bücher der Autorin!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz, welcher aber nicht anständig ausgebaut wird, 18. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige: Roman (Taschenbuch)
Leider hält dieses Buch nicht, was der Umschlagtext verspricht. Dunkle Geheimnisse der Mächtigen entdeckt Sibylla nur wenige, diese sind auch nicht überraschend, sondern für Menschen in Machtpositionen nur zu gewöhnlich. Und auch die Heilige aus dem Titel, die Zwillingsschwester Helena, kommt viel zu kurz und wird nur sehr selten mal auf ein paar Seiten angesprochen. Aus der Grundthese, dass der Aufenthaltsort darüber entschied, ob eine Frau ob ihrer Vorhersehungsgaben als Hexe oder als Stimme Gottes bezeichnet wurde, wird kaum etwas gemacht. Die ebenfalls interessante Figur der Helena wird nur als billige Auflösung und Begründung genutzt, mehr Raum erhält sie leider nicht. Und das, obwohl ein bisschen mehr aus Helenas Leben interessanter gewesen wäre als die Liebesszenen Sibyllas mit dem Pfarrer ...

Die Handlung ist gut recherchiert, im Nachwort erläutert die Autorin, was historisch belegt ist und was dazu erfunden wurde. Doch diese historischen Fakten wurden leider nicht ein einen guten Stil gebracht. Vor allem anfänglich häufen sich langweilige Sätze, schwülstige Szenen und übertriebene Beschreibungen. Am Anfang gibt es kurz die Andeutung, dass Vater Schenkh erpresst wird, leider verliert sich dieser Faden komplett und wird nur ganz zum Schluss hin halbherzig und behelfsmäßig wieder hervor gekramt. Behelfsmäßig und schlecht durchdacht erscheint vieles, so dass die Charaktere immer unglaubwürdiger werden, je länger man liest.

"Die Hexe und die Heilige" hat einen sehr interessanten Ansatz, der leider nicht verfolgt wurde. So ist das Buch nur ein weiteres unter den vielen, die es bereits über Hexenverfolgungen gibt.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse recherchiert, 5. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Gebundene Ausgabe)
Schon das Erstlingswerk von Ulrike Schweikert, "Die Tochter des Salzsieders", hat mich in seinen Bann gezogen. Und auch dieses Buch findet seinen Schauplatz in meiner Region, Ellwangen und Leonberg.
Die beiden Zwillinge Sybilla und Helena werden in eine dunkle zeit hineingeboren. Beide haben unheilverkündende Träume und sehen in die Zukunft. Die Bürger der Stadt Ellwangen und auch die eigene Familie tritt dem mit Argwohn gegenüber und so wird beschlossen die Geschwister zu trennen. Helena wächst in einem Kloster auf und wird letztendlich Nonne, Sybille gelangt über Umwege nach Leonberg und wird dort Hebamme. Mit Leidenschaft übt sie diesen Beruf aus, der in dieser Zeit jedoch zur verhängnisvollen Gefahr werden kann. Die Hexenverfolgung bricht aus und macht auch vor der Familie der Zwillinge nicht halt. Mutter, Onkel und Cousine finden den Tod in den Flammen. Auch Sybille die sich in die Machenschaften eines reichen Vogts verstrickt und zudem noch eine Liebesbeziehung zu einem jungen Priester beginnt gerät in das Mühlrad der Inquisition. Helena, die um das Schicksal ihrer Schwester weiß, macht sich auf um sie zu retten....
Dieser Roman basiert hauptsächlich auf authentischen Personen und auch die Hexenprozesse fundieren auf Tatsachen. So oder so ähnlich könnte sich ein Leben im Deutschland des Mittelalters abgespielt haben. Vielleicht ist der Roman deshalb so fesselnd weil ein Stück Geschichte lebendig zu werden scheint. Die Machtlosigkeit der Bürger gegenüber der Inquisition, die nackte Angst ums Überleben und die Verzweiflung wenn ein Familienmitglied vom Büttel weggeführt wird - die Autorin versteht es diese Schreckensmomente so zu schildern dass man einfach mitfühlen muss.
Wenn man dieses Buch zuklappt und weglegt ist man froh, sich im 21. Jahrhundert zu befinden. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Roman von Ulrike Schweikert.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut recherchierter Historienroman, 7. Januar 2006
Von 
Dr. J. Teumer (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin Ulrike Schweikert entführt den Leser in die Zeit der Inqisition und stellt das Leben der Menschen in einer Zeit, in der Hexenverbrennungen und die Angst vor Denunziation an der Tagesordnung war, auf schockierende Art und Weise dar.
Der Roman ist gut recherchiert und spannend von Anfang bis zum Ende.
Besonders lobenswert ist, dass die Autorin in einem Nachwort darauf eingeht, welche Ereignisse und Personen der Zeitgeschichte tatsächlich existierten und welche sie erfunden und schlüssig in den Roman integriert hat. Sogar das Datum der Hinrichtungen der im Roman vorkommenden Personen wird auf einer Zeittafel aufgeführt.
Deutlich bringt es die Autorin im Nachwort auf den Punkt: "Wenn eine Frau in dieser Zeit Visionen hatte, dann waren es Ort und Zeit, die entschieden, ob sie als Heilige verehrt oder als Hexe verbrannt wurde." Treffender kann man es nicht ausdrücken.
Was ich im Roman selbst vermisste, waren Jahresangaben und Angaben zum Alter der Hauptpersonen. Zur Hauptfigur Sibylle Schenckh gibt es in der Tat keine einzige Altersangabe. Die erste Jahreszahl wird etwa auf Seit 200 erwähnt.
Nichts desto trotz: absolut lesenswert
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo werden machtpolitische Hintergründe aufgedeckt?, 25. Oktober 2011
Von 
Mimir - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Taschenbuch)
Ulrike Schweikert hat ein aufregendes Thema aufgegriffen: die Verfolgung von Menschen, die den Mächtigen im Weg stehen, von ihnen benutzt oder gegeneinander ausgespielt werden. Die Hexenverfolgung zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Fürstpropstei Ellwangen ist der Hintergrund und die Basis für einen größtenteils gut recherchierten und auf wahren, schrecklichen Ereignissen beruhenden Roman. Doch was macht die Autorin aus ihrem Vorhaben, ein episches Historiendrama zu entwickeln?

Frau Schweikert beschreibt die alltägliche Brutalität, die Menschenverachtung und das von Mangel geprägte Siechen der einfachen Bevölkerung sehr bildhaft. Doch die von ihr vordergründig eingefügten Geschichten über Liebe und Verbrechen wirken aufgesetzt und wenig glaubwürdig. Die Charaktere erscheinen teilweise sehr holzschnittartig, bleiben trotzdem oftmals eigenartig diffus, schwammig und austauschbar.

Die Hauptfigur Sybilla soll (laut letzter Seite) die Geheimnisse der Mächtigen kennen lernen. Doch im Buch kommt sie zwar einem Mächtigen nahe, aber für die Machtspieler im Hintergrund ist sie nur eine kleine Spielfigur, die bemerkenswert wenig eigenes Profil entwickelt. Die Hintergründe für die herrschenden Machtstrukturen, ihre Festigung und Durchsetzung zur damaligen Zeit bleiben im Dunkeln, die umfassenden, aber verheerenden Einflüsse der (katholischen) Kirche auf das alltägliche Zusammenleben werden nur oberflächlich beschrieben.

Die Sprache der Autorin ist eigenartig, gekünstelt. Die einfache Bevölkerung spricht Hochdeutsch, der Nachtwächter ein sonderbares Schwäbisch und die Französin aus dem Elsass kann kein 'H'. Das ist effekthascherisch, voller Klischees, fast lächerlich. Dagegen sind die Informationen aus dem 'Putzger' interessant, der die romanisch-germanische Sprachgrenze bis ins 18. Jahrhundert östlich des Elsass sieht, das damals selbst Teil des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation) war.

So hat Ulrike Schweikert scheinbar ein einfach zu lesendes, aber paradoxerweise befremdlich blutleeres Buch geschrieben, dessen inhaltliche Aussagen nur bei den nachgewiesenen historischen Ereignissen überzeugen. Das sicherlich spannende Gegenspiel zwischen den beiden Zwillingsschwestern, die seherisch begabt sind, böte den passenden Ausgangspunkt für die Betrachtung der (damals) herrschenden Verhältnisse aus verschiedenen Perspektiven. Leider verpasste die Autorin diese Chance.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin ich froh, dass ich HEUTE lebe!, 5. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Taschenbuch)
Wer dieses Buch gelesen hat, kann eigentlich nur vor Dankbarkeit auf die Knie fallen, dass er/sie nicht vor 400 Jahren gelebt hat!
Ulrike Schweikert schreibt nach langen und gründlichen Recherchen einen Roman über eine Hebamme und ihre Schwester (die als Heilige betrachtet wird) und ihr Schicksal zu Beginn des 17. Jahrhunderts.
Ausgerechnet in Ellwangen, dem schwarzesten Fleck der katholischen Kirche während der Hexenverfolgungen, lernt Sibylla den Beruf der Hebamme. Es ist klar, dass auch sie letztendlich verhaftet, verhört und gefoltert wird. Wird sie tatsächlich auf dem Hexenwasen verbrannt werden oder kann sie diesem Schicksal entgehen?
Fast noch beängstigender und empörender als die fiktive Erzählung selbst (die allerdings mit etlichen historischen Figuren gespickt ist!), fand ich den Anhang:
In Ellwangen wurden von 1611 bis 1618 ca. 450 Menschen als Hexen getötet, was der Hälfte der Frauen und einem Sechstel der Männer Ellwangens entspricht! Nur einem einzigen Menschen gelang die Flucht aus dem Gefängnis und KEIN EINZIGER, der wegen angeblicher Hexerei verhaftet wurde, wurde freigesprochen! Die Grausamkeit, mit der vorgegangen wurde, schockiert. Und die Selbstherrlichkeit, mit der die katholische Kirche damals vorging, widert mich an.
Dieses Buch ist einfach unglaublich lesenswert, spannend, und gleichzeitig informativ.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten Bücher über Hexenverfolgung!!, 3. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Taschenbuch)
"Die Hexe und die Heilige" ist eines der besten Bücher, die ich bisher über die Hexenverfolgung gelesen habe.
Es ist nicht nur erschreckend grausam sondern interessant, spannend und unheimlich mitreißend. Das ganze Buch über fühlte ich mit und hatte Angst um die sehr sympathische Sybilla und dazu mischte sich eine absolute Fassungslosigkeit darüber wie kaltblütig die Menschen damals waren und wie schnell und vor allem wegen welcher Nichtigkeiten sie ihre Mitmenschen einfach so mir nichts dir nichts auf den Scheiterhaufen brachten.
Was in der Geschichte ganz toll aufgezeigt wird ist, wie stark es vom Umfeld abhing (was es heute ja auch tut), ob man wegen einer gewissen Fähigkeit entweder gefeiert oder verflucht wurde, denn wie der Titel schon sagt, wurde ein die selbe Fähigkeit einerseits als Hexerei und andererseits als heilige Gabe betrachtet, nur weil sie auf unterschiedliche Menschen traf.
Doch das ist noch nicht alles, was das Buch so lesenswert macht, denn da ist auch noch neben dem tollen Schreibstil der Autorin, der einen vom ersten Satz an in das Buch hineinzieht, den sympathischen Charakteren wie Sybilla und dem sehr charmantem Vogt, die Tatsache, dass es auch noch sehr lehrreich und teilweise sogar witzig ist.
Ich habe hier eine Menge über das Stadtleben im 16. Jahrhundert erfahren, von dem ich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen habe, wie z.B. welche Vorschriften es gab, von der Sperrstunde und dem dazugehörigem singendem Nachtwächter bis zum nicht selbst im Haus waschen dürfen und vielem mehr. Und was mich das eine oder andere Mal zum Lachen gebracht hat, waren die Kuriositäten und der witzige Aberglaube der damaligen Zeit wie z.B. dass die Frauen die große Eiche umarmen gingen, um schwanger zu werden. Über das und noch einige andere Merkwürdigkeiten habe ich mich köstlich amüsiert.

FAZIT: Ein ganz wunderbares Buch, das sich in die Liste meiner Lieblingsbücher einreiht und das ich nur allerwärmstens empfehlen kann.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau das Richtige für einen verregneten Herbst, 31. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Gebundene Ausgabe)
Das zweite Buch der Autorin habe ich mit genau soviel Genuss gelesen wie das Erste. Diesmal entführt Sie uns nach Leonberg und Ellwangen zur Zeit der Hexenverfolgung. Das Buch ist wieder mal sehr gut recherchiert. Aber das sind wir von Ihr ja schon gewohnt. Alles in allem eine sehr gelungene und spannende Geschicht. Ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt. Denn man muss unbeding wissen, wie es der Heldin weiter ergeht. Ideal für einen verregneten Herbsttag!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach atemberaubend spannend!, 4. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Gebundene Ausgabe)
durch "die tochter des salzsieders" auf ulrike schweikert aufmerksam geworden, verschlang ich die hexe und die heilige. kompliment an die autorin, sie hat ihr erstlingswerk um meilen übertroffen (und das will etwas heißen...).
erneut ist es der autorin gelungen, eine hauptfigur zu schaffen, die man einfach ins herz schließen MUSS. von anfang an haben die hauptfigur sibylla und ihre zwillingsschwester eine mystische wirkung, die den leser an das buch fesseln. ich habe an ulrike schweikert lieben gelernt, dass ihre geschichten dem leser an keiner einzigen stelle erlauben, sich zu denken, was als nächstes geschehen könnte. so fiebert man mit sibylla ständig mit. beeindruckend sind die hervorragenden recherchen der autorin, sie bringt ihr wissen so geschickt unter, dass man sich wirklich alles bildlich vorstellen kann. und das, ohne die dinge zu beschönigen. doch das buch überzeugt nicht nur durch wissen, die handlung wird so reizend erzählt, dass man selbst kälte verspürt, wenn die kleine sibylla im winter holz sammelt. man fühlt, leidet und liebt mit ihr. "die hexe und die heilige" ist überaus spannend und gefühlvoll, gewährt einen umwerfenden und schockierenden einblick in die zeit des 17. jahrhunderts und besticht den leser mit dieser fantastischen geschichte. und es stimmt mich immer wieder fassungslos, dass sich das schicksal einiger handlungsfiguren genauso zugetragen hat... am schluss der geschichte überschlagen sich meiner meinung nach die ereignisse etwas, wodurch die geschichte jedoch nichts an klasse verliert. gerne würde ich noch weiter stundenlang weiter lesen und mit sibylla durch ihr leben gehen...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Hexe und die Heilige, 26. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Hexe und die Heilige (Taschenbuch)
Wie auch schon Ulrike Schweikerts erstes Buch " Die Tochter des Salzsieders" hat mich nun auch "Die Hexe und die Heilige" nicht mehr los gelassen. Hervorragend recheriert versetzt einen die "geschriebene" Atmosphäre ins Mittelalter, lässt einen beim lesen fast Teil dieser Vergangenheit werden. Dabei wird das Buch an keiner Stelle langatmig, man fühlt fast mit der Hauptfigur Sybilla, identifiziert sich mit ihrer Umwelt.
Das einzige, was es zu bemängeln gibt: Die Länge des Buches.
Ich hätte noch ewig weiterlesen können.
Fazit: Ein Leckerbissen für alle Fans von mittelalterlichen
Romanen, doch auch für alle anderen unheimlich spannend.
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Die Hexe und die Heilige: Roman
Die Hexe und die Heilige: Roman von Ulrike Schweikert (Taschenbuch - 1. November 2008)
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