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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft gefühlvoll ohne kitschig zu wirken
Es gibt viele Möglichkeiten Paris zu entdecken. Manche besteigen den Eiffelturm, andere bestaunen den Triumphbogen. Marianne Lanz hingegen stürzt sich Hals über Kopf in die eiskalte Seine.
Die sechzigjährige Frau will ihrem Leben ein Ende setzen und somit den Demütigungen ihres Ehemannes entfliehen. Lieblos ist ihre Ehe, fremdbestimmt und...
Veröffentlicht am 22. März 2010 von Ricarda Ohligschlaeger "He...

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meer, Frankreich, Romantik, Klischee - alles da!
Viele Dinge an diesem Buch laden ein zum Träumen. Die Autorin Nina George versteht es eine Geschichte märchenhaft und verzaubernd zu erzählen. Aber für meinen Geschmack tummelte sich hier etwas zu viel Klischee und Vorhersehbarkeit, wobei dies besonders für die letzten Kapitel gilt.

Am Beginn des Buches jedoch fühlt man sich wohl...
Veröffentlicht am 8. April 2011 von Ellie H. Winter


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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft gefühlvoll ohne kitschig zu wirken, 22. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es gibt viele Möglichkeiten Paris zu entdecken. Manche besteigen den Eiffelturm, andere bestaunen den Triumphbogen. Marianne Lanz hingegen stürzt sich Hals über Kopf in die eiskalte Seine.
Die sechzigjährige Frau will ihrem Leben ein Ende setzen und somit den Demütigungen ihres Ehemannes entfliehen. Lieblos ist ihre Ehe, fremdbestimmt und farblos.
Damit soll nun Schluss sein.
Marianne landet jedoch nicht im Himmel, sondern in den Armen eines Fremden, der sie rettet. Nach einem kurzem Krankenhausaufenthalt und dem Besuch ihres Ehemannes Lothar, der sie mit Vorwürfen überschüttet verschlägt es Marianne nach Kerdruc.
Hier in der Bretagne möchte sie dem Meer entgegen gehen und sich von den Wellen aufsaugen lassen, doch es kommt ständig etwas dazwischen: neue Freunde, eine langersehnte Anstellung, die sie ausfüllt und ein sonnendurchflutetes, eigenes Zimmer .
Marianne streift ihr altes Leben voller Sehnsüchte ab, entdeckt sich neu und erfährt nach vielen Jahren was es bedeutet geliebt zu werden'

Dieses Buch zu beschreiben ist fast unmöglich, aber das Wörtchen zauberhaft darf auf keinen Fall in der Beschreibung fehlen. Zauberhaft gefühlvoll trifft es dagegen noch besser. Nina George hat es geschafft mich in die Bretagne zu entführen, in dem sie sie mit soviel Liebe beschrieben hat, dass ich fast schon das Meer riechen konnte. Und dazu benötigte sie keineswegs seitenweise Beschreibungen der bretonischen Landschaft. Nein, sie nutzte ihren besonderen Blick fürs Detail.
So entstanden schrulligen Protagonisten die einem ans Herz wachsen. Mit denen man leidet, liebt und lacht. Manch einen möchte man schütteln, manch einen umarmen und trösten.
"Es gibt viele verworrene Wege, um zu lieben. Wahrscheinlich mehr Wege, als die Bretagne hat."
Diese Irrwege der Liebe sind durch die Autorin auf vielerlei Weise beschrieben ohne den roten Faden zu verlieren, ohne kitschig oder gar plump zu werden. Jede einzelne Figur hat dabei ihren ganz besonderen Platz gefunden.
Und irgendwie regt "Die Mondspielerin" auch zum Nachdenken an. Darüber, dass man nie zu alt ist, um seine Träume zu erfüllen und sein Leben lebenswert zu gestalten.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Liebe zu den Menschen, 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nina George schreibt eine Aussteigergeschichte unter Senioren. Und allein das ist bereits bemerkenswert. Literatur heute ist in so vielen Fällen abgekommen von der Kraft der Erzählung zugunsten verkappter Autobiografik. Junge Damen, ältere Semester, fast alles dichtet über seinesgleichen, über den eigenen Gefühlshaushalt - nichts dagegen, da kennen sie sich aus, da wird Zeit beim Recherchieren gespart. Aber wo bleibt das, was Literatur auch ausmacht: sich hineinfantasieren in eine ganz andere Welt, in andere Charaktere? Nina George, Jahrgang 1973, denkt sich in die Genration ihrer Eltern hinein und schreibt aus dieser Perspektive eine Erzählung voller Hingabe und Liebe zu diesen Menschen.
Sie tut dies mit so viel Einfühlsamkeit, so viel Charme, Verzauberung, lakonischem Witz, zuweilen auch ätzendem Sarkasmus (wenn es um den Gatten der aussteigenden Buchheldin Marianne geht), so großer Lust am Fabulieren, dass man das Buch gern liest und ungern beendet, weil man ungern Abschied nimmt von den skurrilen und liebenswerten Personen. 100 Seiten mehr, mehr über die todschicke Galeristin Colette, mehr über die verzweifelte, nicht gelebte Liebe zwischen den beiden konkurrierenden Bistro-Besitzern Geneviève und Alain, mehr über Marianne, deren schiere Anwesenheit dafür sorgt, dass sich die knorzigen Bretonen bewegen wie Streithähne in Momos Amphi-Theater - 100 Seiten mehr hätte das Buch vertragen. Und viel schöneres kann man über ein Buch nicht sagen. Und nicht zu vergessen die traumwandlerische Sicherheit, mit der Nina George dramaturgische Knoten schlingt und Höhepunkte zelebriert (insbesondere bei der höchst dramatischen Kreuzung der Wiederbegegnungen von Lothar/Marianne und Alain/Genviève).
Nina George ist von einer tiefen Liebe zu ihren Personen, ja zu den Menschen im allgemeinen erfasst. Das ist es, was ihr Erzählen zu wundervoll macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mondspielerin, 11. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Mondspielerin ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Eine Geschichte zum Nachdenken mit vielen weisen Aussagen. Eine Frau, 60 Jahre, wagt einen Ausbruch aus ihrem Leben welches von Kälte, Lieblosigkeit und Egoismus geprägt ist. Mutig und voller Selbstzweifel (die sie aber immer wieder überwindet) wagt sie einen Neuanfang.
Lesenswert für alle, die nicht aufgeben wollen und die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen wollen. Lesenswert für alle, die Freude an einer schönen Sprache haben.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen richtig gute Literatur, 28. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als erstes möchte ich jedem raten: Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch. Dieses Buch verdient es in Ruhe gelesen zu werden und nicht zwischen zwei Zügen. Gönnen Sie sich eine Tasse Cappuccino auf der Terrasse , oder im Winter eine Tasse Tee auf der Couch und lassen Sie sich von Nina George in die Bretagne entführen.

Dieses Buch mit den richtigen Worten zu beschreiben fällt mir gar nicht so einfach. Denn es ist etwas ganz besonderes. Am Anfang viel mir das einlesen etwas schwer, weil es soviele Französische und Bretonische Wörter gibt.

Doch Nina George versteht es mit ihren Worten zu verzaubern.

Von Anfang an in den Bann gezogen wurde ich von Marianne, eine 60 jahre alte Frau, die sich das Leben nehmen möchte. Gekonnt wird man in die Gefühlslage der Frau hinein versetzt, so dass keine Fragen wegen dem Warum offen bleiben. Als ihr Plan vereitelt wird, verschwindet sie kurzentschlossen in die Bretagne.

Dort begegnen wir den verschiedensten Persönlichkeiten, die das Leben zusammengebracht hatte. Eindrucksvoll wurden die Unterschiedliche Charaktere geschildert. Der junge hoffnungslos verliebte Jeanremy, dem Künstler Yann, die Restaurantbesitzerin mit gebrochenem Herzen, die bildhübsche aber leicht naive Laurine, aber auch dem Ehepaar Emile und Pascale, sowie dem alten Paul, Collette und Sidone. Jeder für sich hat seine eigene Geschichte, die auch ihren Platz in diesem zauberhaft magischen Roman findet.

Es ist ein Roman mit sehr viel Gefühl, Charm, Witz und Humor und Hoffnung ist ein wichtiger Bestandteil. Wir werden in die Welt eines kleines Ortes in die Bretagne entführt. Durch den fast schon magischen Schreibstil entstehen beim lesen sofort die Bilder vor dem inneren Auge.

Erleben sie Romantik pur mit einer Dramatik ohne Worte. Die Suche einer alten Frau nach sich selbst, die Entdeckung innerer Werte und alten Künste. Alleine schon mit der eher ungewöhnlichen Hauptprotagonistin hebt sich Nina George mit ihrer 'Mondspielerin' von der Masse ab. Aber auch ihre Art und Weise zu schreiben, romantisch ohne kitschig zu werden, liebe zu erleben ohne rosarote Brille, realistisch und magisch zugleich. Das nenne ich eine wundervolle inspirierende Literatur.

Das Cover ist absolut richtig gewählt, schlicht und eindrücklich zugleich.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meer, Frankreich, Romantik, Klischee - alles da!, 8. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Viele Dinge an diesem Buch laden ein zum Träumen. Die Autorin Nina George versteht es eine Geschichte märchenhaft und verzaubernd zu erzählen. Aber für meinen Geschmack tummelte sich hier etwas zu viel Klischee und Vorhersehbarkeit, wobei dies besonders für die letzten Kapitel gilt.

Am Beginn des Buches jedoch fühlt man sich wohl mit der Heldin Marianne, die sich entscheidet vorerst doch keinen Selbstmord zu begehen, sondern es mit dem Leben zu versuchen. Marianne lebt eigentlich in Celle in Deutschland, aber die Ereignisse des Buches spielen in Paris und der Bretagne. Nachdem erste sprachliche Hürden überwunden waren, blüht Marianne immer mehr auf in ihrem neuen Leben in Kerdruc. Neben Arbeit und Freunden, findet sie ein Zuhause und sogar ihre große Liebe. Aber ihr Leben aus Deutschland holt sie immer wieder ein und stellt sie vor neue Entscheidungen.

Die Heldin des Romans hat mich leider nicht überzeugt. Seit Mitte des Buches war sie unsicher und auch unsympathisch und ihre Freunde in der Bretagne waren immer zur Vergebung bereit ' ohne ihr jemals wirkliche Vorwürfe zu machen oder nachtragend zu sein. Aber das ist vielleicht typisch französisch ' ein Leben ohne Plan, schwankend von Tag zu Tag. Ich konnte mich zwar gut in die jeweiligen Situationen hineindenken, aber ich konnte die Entscheidungen von Marianne nicht nachvollziehen. Was mich außerdem noch störte waren alle die vielen Personen, die nur in aller Kürze vorgestellt wurden. Ich war gezwungen oft nochmals zu blättern und zu schauen, welche Person mit welchen Problemen behaftet war. Das war sehr anstrengend. Schöner wäre es gewesen, wenn sich die Autorin mehr Zeit für jede einzelne Person genommen hätte oder weniger Personen in die Handlung hätte einfließen lassen.

Ich bin nicht der Liebhaber von Meer, Frankreich (die französischen Küchenbegriffe sind schon recht verwirrend in dem Buch) und Heldinnen, die ihre Richtung ständig ändern. Aber die Autorin weiß durch ihre Sprache zu verzaubern und die anderen Personen, wenn sie auch geballt kommen, sind wahrhaft sympathisch. Also ein angenehm zu lesendes Buch, leider ohne Tiefgang, aber für ein verregnetes Wochenende schon zu empfehlen.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschend, 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Taschenbuch)
Das passiert nicht oft, dass ein Buch mit 4,5 Sternen bewertet ist und ich dann selbst nur 2 Sterne geben kann.

Den Anfang find ich richtig gut aber was wird denn dann da draus? Für meinen Geschmack driftet das Buch zum Kitschroman ab, es gipfelt darin, dass die Hauptdarstellerin sich vom Ehemann unterdrückten Mauerblümchen zur allseits beliebten Superfrau mausert und das wohlgemerkt als Deutsche in Frankreich ohne 100%ige Französischkenntnisse! Als die ewig unterdrückte Hausfrau dann auch noch als nervenstarke Geburtshelferin fungiert, wars mir dann fast zuviel. Leider ist die Romantik, von denen viele Bewertungen sprechen, auf mich nicht übergesprungen.
Aber die Landschaft der Bretagne würde ich mir gern mal anschaun und vielleicht sind die Menschen dort ja wirklich Fremden gegenüber so aufgeschlossen?!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar zartfühlend, 3. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Taschenbuch)
Vorweg: Mag ja sein, das manche stramme Feministin glaubt, die Heldin sei unmodern. Diesen Großstadtpflanzen sei gesagt, dass sich zwischen Wunsch und Wirklichkeit doch noch viel mehr gestriges abspielt, als "frau" so wahrhaben will. Man muss das gar nicht verteidigen wollen, aber Fakten sind halt wie sie sind. Hier hat die Autorin nun keine junge Heldin genommen, wie in den meisten Liebesschmonzetten, sondern eine gestandene sechzigjährige Frau, die sich am Ende fühlt und nach einem mißglückten Suizidversuch irgendwie einen neuen Anfang versucht. Der Zufall will es, dass es sie dabei in die Bretagne verschlägt und der Zauber dieses besonderen Landes sie bald einfängt. Am Ende schenkt es ihr ein neues Leben von der Art, wie sie es sich weder erträumt hat, noch je vorstellen wollte. Nina George ist damit ein wundervoll zartfühlender Roman gelungen, der zuweilen verträumt und ein wenig mystisch wirkt, keine Wunder, wenn es um die Bretagne als Handlungsort geht. Fazit: Wunderbares Buch, ein wenig augenzwinkernd, von Anfang bis Ende lesenswert, insgesamt liebenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu sich stehen - auch im Alter, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Kindle Edition)
Ein Buch, das den Leser zum einen in die schöne Bretagne mit ihren typischen Bewohnern und zum anderen in die Gefühlswelt der 60jährigen Protagonistin führt. Sie ist gefangen in ihrem 40jährigen Ehedasein ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, geschweige denn sich zu fühlen und wahrzunehmen.
Sie wagt den Schritt in ihre Selbstständigkeit, hat Mut, die alten Pfade zu verlassen und sich auf Neues einzulassen, auch wenn es ihr sehr schwer fällt.
Eine bezaubernde Erzählung ließ mich eintauchen in die raue Küstenlandschaft und in das Herz sowie in die Seele der 60jährigen Marianne. Ich konnte alles nachempfinden und legte das Buch erst aus der Hand, bis ich es zu Ende gelesen hatte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen romantisch bis zum Schluss!, 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Taschenbuch)
Klappentext:
Das Meer, der Tod und die Liebe
Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris vom Pont Neuf in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will es anders – sie wird gerettet. Die sechzigjährige Deutsche, die kein Wort Französisch spricht, flüchtet vor ihrem lieblosen Ehemann bis in ein kleines Fischerdorf in der Bretagne. Dort will sie eigentlich ihrem Leben im Meer ein Ende setzen, doch scheint an jedem Tag etwas dazwischen zukommen…

Rezension:
Der Roman beginnt mit dem Selbstmordversuch von Marianne. Sie ist mit ihrem Leben tot unglücklich und scheint keine Freude mehr in irgendwas zu finden. Sie wird von einem unbekannten Mann gerettet und empfindet eine unheimliche Wut gegen ihn. Als sie ins Krankenhaus gebracht wird, erscheint ihr Ehemann und macht ihr Vorwürfe, dass sie ihn so viel Geld kostet. Sie fühlt sich verschüchtert und eingesperrt. Als sie versucht heimlich aus dem Krankenhaus zu fliehen, entdeckt sie unter der Pralinenschachtel, der Krankenschwester eine kleine, liebevoll bemalte Kachel. Das Bild auf der Kachel entzückt sie so sehr, dass sie beschließt zu diesem Ort zu fahren- Kerdruc. Marianne, die noch nicht ganz davon überzeugt ist, weiterleben zu wollen, verliebt sich in den Ort und das Meer. Bei den vielen neuen Eindrücken vergisst sie ihren Mann und auch den Plan sich das Leben zu nehmen und entdeckt sich auf unerwartete Weise neu.

Dieser Roman vermittelt den Zauber der Bretagne in seiner ganzen Fülle. Er ist unheimlich romantisch geschrieben und vermittelt eine Liebe für das Leben. Manchmal ist es etwas schwierig zu verstehen, wenn man der französischen Sprache bzw. des bestimmten Dialektes nicht habhaft ist. Allerdings vermittelt dies wiederum ein wunderbares Flair, welches den Roman authentisch macht, so dass man teilweise den Eindruck hat man sitzt gerade selbst in Kerduc. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und die Darstellungen sehr detailliert.
Einmal kurz gefasst, ist es eine wundervolle Geschichte, die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt und die uns vermittelt, dass es nie zu spät ist sich in das Leben zu verlieben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es fängt so toll an....., 20. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mondspielerin: Roman (Taschenbuch)
Die Mondspielerin - das Buch war ein Geschenk. Der Titel stimmte mich skeptisch, aber ich war zunächst positiv überrascht. Von den ersten Seiten war ich wirklich begeistert: die Beschreibung, wie eine Frau, vom Ehemann als Putzlappen behandelt, beschließt, mitten in Paris ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie legt Mantel, Pass, Schuhe ordentlich ab und springt ins Wasser. Dann die Rettung, alles klar und wunderbar beschrieben. Aber dann kommt die Reise in die Bretagne, und es wird flach und flacher.
Schade. So eine feine Schreibe am Anfang. - Die Autorin kann es wirklich, hält es aber leider nicht durch. Darum nur 2 Sterne.
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Die Mondspielerin: Roman
Die Mondspielerin: Roman von Nina George (Taschenbuch - 7. Juli 2011)
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