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Kundenrezensionen

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am 22. Oktober 2010
In Kreuzberg wird ein Anschlag auf ein vierstöckiges Mietshaus verübt. Lediglich ein neunjähriger Junge überlebt. Kommissar Paul Selig soll die Wogen der Öffentlichkeit glätten. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf verschwörerische Machenschaften im Innenministerium. Sehr früh wird dies von der Obrigkeit bemerkt und Selig gerät selbst ins Zwielicht. Durch Datenmanipulation im System der Terrorabwehr wird Sellig zum Gejagten, der krampfhaft versucht, sich zu rehabilitieren.
Feuertaufe ist der zweite Fall für Kommissar Paul Selig. Der Autor Markus Stromiedel schrieb bislang für die Zeit und die Frankfurter Rundschau. Als Chefdramaturg für Bavaria Film und verschiedenen Jobs für Columbia TriStar und das Studio Hamburg schrieb er seit 1999 zahlreiche Drehbücher als freier Autor. Das merkt man diesem Buch an, das sich leicht verfilmen lassen würde.

In bester Tatortmanier (aus der Feder von Markus Stromiedel stammen zahlreiche Fälle des Tatort-Kommissars Klaus Borowski, Kiel) ermittelt Paul Selig.

Leider bleibt der Autor unter den Möglichkeiten, die das Thema Datenmanipulation bieten würde. Zu Plakativ und einfach sind die Lösungen zum Teil. Zu lange dauert es, bis der Roman an Fahrt aufnimmt.
Fazit: Ein guter Krimi, aber mit Längen.
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am 22. Februar 2010
Zu diesem Buch haben mich der interessante Klappentext und das Cover, auf dem ein Bundesadler in Rot abgebildet ist, mit dem in Schwarz geprägten Titel Feuertaufe", hingezogen.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel mehr sagen, als der Klappentext verrät. Es ist eine komplexe Geschichte, der ich aber sehr gut folgen konnte. Ich hatte immer wieder jemand anderen in Verdacht.
Auch, wenn ich den ersten Teil, Zwillingsspiel", noch nicht gelesen hatte, so kam ich wunderbar mit dem Protagonisten und den Figuren zurecht. Sie wurden ausführlich vorgestellt und beschrieben, sodass sie wie gute Bekannte für mich waren.
Auch hat mich die greifbare Realität erschreckt, mit der der Thriller geschrieben ist!
Vom Demokratie- zum Überwachungsstaat... Es war alles so wirklichkeitsnah dargestellt, dass ich atemlos von Kapitel zu Kapitel gelesen habe.
Diese waren recht kurz gehalten, wodurch auch Spannung erzeugt wurde. Und immer wieder hat der Schauplatz mit dem Abschnitt gewechselt, ich musste weiterlesen, weil ich doch wissen wollte, was als nächstes passiert.
Oft habe ich mir vor Augen gehalten, dass es sich um einen Politthriller handelt und nicht um das reale Leben!
Und als dann der Jäger zum Gejagten wurde, steigerte sich die Spannung, die vorher immer unterschwellig präsent war, fast ins Unermessliche.
Markus Stromiedel hat einen sehr guten Thriller geschrieben, der mich bestimmt noch einige Zeit beschäftigen wird. Gerade weil es für mich nicht einfach war, zwischen Wirklichkeit und Zukunftsvision zu unterscheiden.

Fazit:
Der Autor hat ein unblutiges, aber trotzdem spannungsgeladenes Werk geschrieben. Seinen Debütroman Zwillingsspiel" werde ich auf jeden Fall noch lesen.
Weitere Bücher des Schriftstellers erwarte ich sehnsüchtigst.
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am 3. Mai 2012
Markus Stromiedel ist eine wesentliche Steigerung im Vergleich zu seinem Erstling "Zwillingsspiel" gelungen. Wieder schreibt er flüssig, lesbar, spannend, die Handlung und die Geschichte zieht den Leser durch die Seiten, Stromiedel beschreibt präzise, mit knappen Worten. Nur diesmal verzettelt er sich nicht, er entwickelt ein durchgehendes Thema- wie perfekt ist der Überwachungsstaat, was darf und tut Terrorabwehr. Das aus Zwillingsspiel bekannte Personal, allen voran der Ermittler Paul Selig versuchen einen Brandanschlag aufzuklären, dem zwölf Menschen mit Migrationshintergrund zum Opfer fielen, der aber aus dem klassischen Schema rechtsradikaler Brandstiftung herausfällt- zu professionell, zu glatt geplant. Der Innenminister setzt seine Kampftruppe zur Terrorabwehr ein, das neue Spielzeug, dass es durch die Sicherheitsgesetze gerade mal gibt muss sich bewähren. Dabei wird an Sicherheitsapparat alles eingesetzt, was sich unter Sicherheitsaspekten machen lässt. Technik vom feinsten, komplette Überwachung. Obwohl das Buch neun Jahre in der Zukunft spielt- Stromiedel vermeidet die Beschreibung noch nicht entwickelter Zukunftstechnologien und zeigt was heute schon möglich, was denkbar und machbar ist an gläsernen Bürgern und was passieren kann, wenn phobische Politiker mit diesem Handwerkszeug anfangen ihre Phobien auszuleben.

Stromiedel hat einen Thriller geschrieben, aber nicht was er schreibt thrillt, sondern was er beschreibt. Eine grundsolide Krimihandlung, die auch die Entwicklung und privaten Erlebnisse des Ermittlers und der Nebenfiguren aufzeigt erzeugt eine schöne Krimispannung- das was der Autor andeutet an Entwicklung von "Freiheit statt Sozialismus" zu "Sicherheit statt Freiheit" thrillt.
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am 2. Dezember 2011
Den Vorgängerband 'Zwillingsspiel' habe ich vorher nicht gelesen, was aber kein Problem war, denn es handelt sich hier um einen eigenständigen Fall, für den Vorwissen nicht notwendig ist. Trotzdem ist es sicher schön, die Reihenfolge einzuhalten, wenn man Kommissar Paul Selig von Anfang an richtig kennenlernen möchte. Ich werde auf jeden Fall das erste Buch nachträglich noch lesen.

Aber auch so habe ich mich schnell mit Selig anfreunden können, denn er war mir gleich sehr sympathisch und die kleinen Andeutungen über vorhergehende Geschehnisse in seiner Familie, haben mich nur noch neugieriger auf seinen Hintergrund gemacht. Seine Kollegin Maria habe ich auch gleich gemocht und das momentane Verhältnis, das Selig zu ihr hat, verspricht auch noch interessante Entwicklungen für den nächsten Teil.

Der Fall strahlt ein beängstigendes Realitätsgefühl aus und erinnert einen beim Lesen daran, wie weit die Überwachung und Datenmanipulation sich entwickeln könnte und wie schnell man dabei seine Privatsphäre, sein Leben, verlieren kann. Zu 'Big Brother' sind die Leute noch freiwillig gegangen, aber wie sieht es wohl in der Zukunft aus, wenn vielleicht jeder Einzelne nach Bedarf beim kleinsten Verdacht oder, weil jemand ein persönliches Interesse an ihm hat, bei jedem Schritt verfolgt werden kann? Was passiert mit den gespeicherten persönlichen Daten und mit dem Menschen dahinter, wenn man sie einfach verändert? Wer überwacht die Leute, die andere Leute überwachen? Hervorgerufen durch die Lektüre hatte ich teilweise in meinem Alltag schon das Gefühl, es würde mich jemand durch eine Kamera beobachten. Und das war keine schöne Vorstellung!

Der Thriller war für mich durchweg spannend zu lesen und bot durch die detailreichen Beschreibungen von Handlung und Umgebung sehr viele filmreife Szenen, die bei mir für tolles Kopfkino sorgten. Sehr gut kann ich mir das Buch als Film vorstellen, was aber bei einem Autor, der auch Drehbuchautor ist, sicher nicht verwunderlich ist. Erzählt wird im Wechsel aus verschiedenen Perspektiven, ohne dabei die Hintergründe, bzw. die Täter deshalb gleich zu erkennen. Im Gegenteil: die Einblicke in die verschiedenen Charaktere verstärken eher noch das Unbehagen darüber, wem man denn nun überhaupt trauen kann. Es entstand bei mir zwar ein allgemeiner Verdacht, aber es gab immer wieder Ungereimtheiten. Und diese Ungewissheit über die Zusammenhänge und die beteiligten Personen blieb lange bestehen, was die Geschehnisse bis zum Schluss spannend machte, um dann mit einer immer noch überraschenden Aufklärung zu enden. Dabei blieben so gut wie keine Fragen offen und die meisten Puzzleteile fanden ihren Platz.

Wer also ein hochaktuelles und nachdenkenswertes Thema in einer temporeichen und spannenden Handlung verpackt lesen möchte, dem kann ich den Thriller sehr empfehlen!
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am 27. Oktober 2012
Der Roman spielt in Berlin nach mehreren zurückliegenden Terroranschlägen in Deutschland. Die Bundesregierung agiert mit neuen Sicherheitsgesetzen,ermächtigt durch das Parlament und hat dazu auch eine neue Überwachungszentrale in der Hauptstadt eingerichtet, mit der fast alle verdächtigen Personen lückenlos überwacht werden können. Parallel wurde eine neue Antiterroreinheit aufgestellt, die direkt dem Innenminister unterstellt ist. Plötzlich wird in Kreuzberg ein Brandanschlag auf ein Mietshaus verübt, bei dem durch Zufall nur ein kleiner Junge überlebt - der einzige Zeuge, der in der Lage wäre, Merkmale des Täters zu identifizieren. Kommissar Selig wird mit der Aufklärung des Falles beauftragt und stößt dabei aber auf Machenschaften des Innenministeriums und der Antiterroreinheit, die dazu geeignet sind, eine Regierungskrise auszulösen. Mit diesem Wissen gerät er somit in den Fokus des Inneministers und seiner Antiterroreinheit, hinter der sich ein Geheimnis verbirgt, das selbst dem Inneminister nicht geläufig ist. Die gesamte Handlung ist im Drehbuchstil geschrieben, sehr plastisch und detailliert, ohne den Leser zu überfordern oder langweilig zu werden. Insgesamt ein Roman, der wirklich das Prädikat "Politthriller" verdient und parallel Handlungsstränge der kriminalpolizeilichen Ermittlung sowie politischen Entwicklung der Geschichte miteinander verknüpft. Die Auflösung der Handlung am Ende der Geschichte ist überraschend und gleichzeitig mahnend - quasi mit dem Tenor "Wohin eine Terrorphobie führen kann".
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am 3. Dezember 2011
Eine Inhaltsbeschreibung fällt mir bei diesem Buch sehr schwer, es passiert so unglaublich viel.

Paul Selig, Kommissar in Berlin, hat hier nach den Ereignissen des ersten Bandes 'Zwillingsspiel' seinen zweiten Auftritt. Nach dem Anschlag auf ein Mietshaus, bei dem mehrere Menschen sterben, werden ihm die Ermittlungen übertragen, schließlich ist er als erfolgreicher Sonderermittler bekannt, seit er damals die Anschläge auf die Berliner S-Bahn aufgeklärt hat. Eigentlich soll sein Einsatz nur die Öffentlichkeit beruhigen, doch da haben die Verantwortlichen die Rechnung ohne Selig gemacht, denn der hängt sich natürlich sofort richtig in die Ermittlungen rein.

Während Zwillingsspiel noch durchaus in unserer heutigen Gegenwart hätte spielen können, greift Feuertaufe einige Jahre vor und zeichnet ein erschreckendes mögliches Bild unserer Zukunft. Einschränkung der Persönlichkeitsrechte zugunsten der inneren Sicherheit ' ist das ein akzeptabler Preis? In dem Maße, wie es hier im Buch dargestellt wird, sicher nicht. Doch wie weit sind wir davon überhaupt noch entfernt? Ein Thema, bei dem man durchaus nachdenklich werden sollte!

Den ersten Band muss man nicht zwingend vorher gelesen haben, es schadet allerdings auch nicht. Ich hatte ihn kurz davor gelesen und habe mich gefreut zu erfahren, wie es mit Selig, Maria und anderen Personen weiterging.
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Mit dem Buchanfang tat ich mir etwas schwer. Das lag zum einen daran, dass ich Stromriedels ersten Roman ('Zwillingsspiel') nicht kannte, zum anderen wurden die Handlung und die Figuren so schnell abgehandelt, dass ich kaum hinterherkam, wer überhaupt was und warum machte. Es ist also durchaus ratsam, vorher den ersten Kommissar-Selig-Roman zu lesen.
Aber auch ohne kämpft man sich durch und jenseits der Seite fünfzig beginnt die Geschichte immer mehr Spaß zu machen. Wir folgen dem Polizisten bei seinen Ermittlungen in einem Brandanschlag und wie er verzweifelt versucht, mehr herauszufinden, obwohl sein Gegenspieler ihm immer einige Schritte im Voraus ist. Hängt dies möglicherweise mit den vielen staatlichen Kameras und Abhörgeräten zusammen, die beinahe jeden Millimeter Berlins überwachen? Selig versucht, sich diese Aufzeichnungen zunutze zu machen, doch ausgerechnet die für ihn relevanten Bilder wurden gelöscht. Bevor er dahinter kommen kann, was es damit auf sich hat, wird Selig selbst zum Staatsfeind erklärt und ist auf der Flucht vor seinen eigenen Leuten. Der Roman ist spannend, der Protagonist handelt meist ziemlich logisch und wächst einem im Laufe des Buches immer mehr ans Herz. Die Geschichte selbst könnte teilweise der TV-Serie '24' entnommen sein, aber das muss ja nicht unbedingt was Schlechtes bedeuten.
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am 9. April 2011
Es gibt diese Bücher, die man nicht mehr weglegen kann...
Feuertaufe ist eins davon. Die Story und die schlüssigen Persönlichkeiten sind die Stärken dieses Werkes. Die Krimierfahrung, die Stromiedel als Autor durch seine Tatortfolgen gesammelt hat, merkt man ihm an. Er versteht es, Spannung aufzubauen, die Individualität der Protagonisten herauszustellen und eine Problematik anzuschneiden, die zum Nachdenken anregt. Die Große Kunst dabei ist es jedoch, die Entwicklung des Plotts nicht herauszuzögern. Dies gelingt ihm vorbildlich.
Sehr zu empfehlen. Gute Unterhaltung, hervorragender Schreibstil, fantasievoll und doch real.
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am 10. März 2011
Der zweite Band einer Serie ist oft der schwerste (für den Autor) bzw. der schwächste (aus Lesersicht). Hier nicht. Spannende Story, schöner Background. Der Täter ist ein etwas zu offensichtliches Schwein, aber so ist das nun mal im Leben.
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Ein Jahr nach dem Bombenattentat am S-Bahnhof Savignyplatz wird Berlin erneut von einem Anschlag erschüttert. In Kreuzberg wird ein Brandanschlag auf ein Mietshaus verübt. Nur ein neunjähriger Junge überlebt. Kommissar Selig, nach seinem letzten Coup zum Leiter einer Sonderermittlergruppe befördert, soll die Öffentlichkeit beruhigen. Doch Selig will mehr. Durch einen anonymen Hinweis beginnt er weitere Nachforschungen anzustellen. Nachforschungen, die den Hintermännern gefährlich werden können. Um Selig auszuschalten, nutzen sie alle Möglichkeiten, die die neuen Terrorgesetzte in Deutschland bieten.

Zwei Jahre nach seinem Debüt ZWILLINGSSPIEL legt Markus Stromiedel mit FEUERTAUFE einen weiteren, überaus spannenden Politthriller vor. Meisterhaft gelingt es ihm im Berlin der nahen Zukunft ein orwellsches Überwachungsszenario zu installieren. Verantwortlich dafür ist Innenminister Weyland, der sich mit diesen Gesetzen vom Trauma des 11. September befreien möchte. Doch um welchen Preis?

Markus Stromiedel zeichnet in seinem Roman ein düsteres Zukunftsbild von Berlin. Der Senat hat die östlichen Randbezirke aufgegeben und Überwachungskameras an fast jeder Straßenecke machen das Bild vom gläsernen Bürger perfekt. Das alles hat der drehbucherfahrene Autor perfekt in einen Politthriller umgesetzt. Mit Paul Selig hat er dabei eine Figur, die mit Ruhe, Kalkül und Köpfchen agiert und überaus menschlich daherkommt.

FEUERTAUFE ist ein lesenswerter Politthriller, der zeigt, wie weit der Terrorschutz nicht gehen sollte.
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