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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubende Spannung ein Abenteuer wie ein Film
Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast die Hauptfigur der Autoren Douglas Preston und Lincoln Child.
Der neue Thriller von Douglas Preston und Lincoln Child führt uns in ein neues spannendes, atemberaubendes Abenteuer von Special Agent Aloysius Pendergast und seinem Mündel Constance Green.

Die Autoren sind bereits bekannt durch die...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von D. Olde

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Figur Pendergast wird leider zu sehr ausgeschlachtet
Ich bin ein begeisterter Anhänger von Preston/Child im Allgemeinen und von der Person Pendergast im Speziellen.
Die Spannungsbögen , die das Autorenduo immer wieder spannen , sind bei der Literatur , die ich lese (Reilly ,
Gerritsen , Lee Child , Patterson usw.)eigentlich unerreicht. Gerade der Protagonist Pendergast macht die Romane
so "anders"...
Veröffentlicht am 16. September 2010 von Amazon Customer


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Figur Pendergast wird leider zu sehr ausgeschlachtet, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
Ich bin ein begeisterter Anhänger von Preston/Child im Allgemeinen und von der Person Pendergast im Speziellen.
Die Spannungsbögen , die das Autorenduo immer wieder spannen , sind bei der Literatur , die ich lese (Reilly ,
Gerritsen , Lee Child , Patterson usw.)eigentlich unerreicht. Gerade der Protagonist Pendergast macht die Romane
so "anders" spannend , weil diese Figur in kein übliches Klischee (vom vielen Gelde , dass alles möglich ist `mal
abgesehen)passt. Es war für mich leider früh abzusehen , dass viele Leser Pendergast wohl mögen werden und so das Autorenduo Quasi genötigt war , mehr und mehr über den Specialagent zu schreiben. Aber weniger ist manchmal mehr.Diese Platitude ist hier leider anzuwenden , auch wenn es mir schwer fällt , an Preston/Child Kritik zu üben.
Pendergast kann jetzt einfach schon zu viel zu gut , dass die Person von interessant langsam in Richtung Unglaub-
würdigkeit abdriftet.
Aber ich bin voller Hoffnung , dass die beiden Autoren den Dreh wieder kriegen. Lesen tue ich ihre Thriller auf
jeden Fall trotzdem, dafür sind sie einfach zu gut und zu spannend.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starker Anfang, extrem schwaches Ende, 15. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
ACHTUNG SPOILERALARM:

Nachdem ich bislang durchaus ein eifriger Leser der Pendergast Serie war hab ich natürlich auch beim neuesten Teil zugeschlagen. Schließlich stand der Urlaub an und die Preston/Child Bücher waren bislnag gute Strandlektüre.

So ging die Geschichte auch sehr gut los. Der Klosteraufenthalt von Pendergast und Constance um die Ereignisse mit Pendergast's bösen Bruder zu verarbeiten, die Mysterien der tibetansichen Mönche alles sehr stimmungsvoll, wenn auch teils etwas überzogen (aber das ist man ja von Pendergast Romanen gewohnt). Dann der Diebstahl der Reliquie und die Verfolgungsjagd des Diebes quer durch Europa mit einem überraschenden Ende in einem Londoner Hotel, dass den FBI Agenten auf die Brittania führt.
Auch die Stimmung an Bord des Schiffes wird sehr gut beschrieben und der Spannungsbogen hält über 2/3 des Buches an aber dann....

Plötzlich gleitet dass Buch auf eine Weise in das Esoterische und Übersinnliche ab wie ich es bislnag von den Pendergast Büchern nicht gewohnt war. Das was mir bislang immer so gefallen hat war dass scheinbar übersinnliche Phänomene mit nachvollziehbaren wissenschaftlichen Erklärungen entzaubert wurden. Davon ist Darkness meilenweit enfernt. Dieses mal gibt es unerklärliche Geistreisen, mystische nur durch Gedankenkraft erzeugte Rauchmonster und eine wenig zufriedenstellende Auflösung für die kriminellen Aktiväten der Protagonisten.

Alles in allem leider ein enttäuschendes Buch das bei weitem nicht an die spannenden Vorgänger anschliessen kann. Fans der Serie kann ich davon nur abraten.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubende Spannung ein Abenteuer wie ein Film, 20. Dezember 2008
Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast die Hauptfigur der Autoren Douglas Preston und Lincoln Child.
Der neue Thriller von Douglas Preston und Lincoln Child führt uns in ein neues spannendes, atemberaubendes Abenteuer von Special Agent Aloysius Pendergast und seinem Mündel Constance Green.

Die Autoren sind bereits bekannt durch die Thriller: Dark Secret, Maniac, Codex, Der Canyon usw. Der Roman kann in die Reihe der Thriller um Agent Pendergast eingereiht werden, steht jedoch unabhängig von den Handlungen anderer Bücher der Autoren. Man kann sich also auf einen in sich abgeschlossenen Thriller freuen. Die spannende Handlung beginnt in einem tibetischen Kloster von tantrischen Mönchen, das von den Autoren so beschrieben wird, als würde man als Leser direkt vor Ort dabei sein. Die Story ist zwar frei erfunden aber die Details in der Handlung sind sehr gut in der Realität recherchiert. Pendergast und sein Mündel lernen schnell von den Mönchen etwas über die geheimen Lehren und der Beherrschung des Geistes. Ein gut bewachter Kultgegenstand des Klosters, das Agozyens, wurde gestohlen und Pendergast soll es finden, bevor es für die Menschheit einen verheerenden Schaden anrichtet. Bei der Verfolgung des Diebes über Venedig und einem Mord führt ihn der Weg auf einen Transalantik Liner, der im Liniendienst nach New York fährt. Hier finden die grausigen Abenteuer und die verheerenden Auswirkungen des Kultgegenstandes, die an Spannung nicht zu überbieten sind, statt. Eine Jagd gegen die Zeit beginnt, um eine Katastrophe zu verhindern. Pendergast versucht die im Kloster erlernten Techniken gegen das Böse einzusetzen, das von einem an Bord befindlichen Dämon ausgeht. Der Leser darf gespannt sein, ob ihm dies gelingt. Aber auch andere Fähigkeiten des Agenten helfen den Verantwortlichen auf dem Luxusliner ihr Gesicht zu wahren und der Reederei keinen Ärger zu bereiten. Die Autoren bemühen unter anderem psychologische, philosophische Aspekte und die Abgründe menschlichen Handels, wenn dies wie z.B. die Spielsucht triebgesteuert ist; wobei auch Hedge-Fond Manager nicht ausgelassen werden. Wenn man als Leser meint, die Spannung müsste doch bald aufgelöst werden, wird man erneut in eine spannende, teils übernatürliche Wirklichkeit (Mystik, Fantasy) entführt. Erst zum absoluten Schluss des Buches erfährt der Leser, ob Pendergast seine Mission erfüllen konnte und warum der Kultgegenstand aus dem isolierten ,zu China gehörenden, Tibet gestohlen werden konnte.

Facit: Der Thriller hat absolute Bestsellerqualitäten und ist an Spannung und Unterhaltung nicht zu überbieten. Auch der Informationswert zu Schiffstechniken, Spielkasinos, Seemannschaft und Klöstern kommt nicht zu kurz. Trotz der fast 500 Seiten habe ich das Buch in zwei Tagen 'verschlungen' und kann es jedem Krimi- und Thriller-Fan sehr empfehlen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Ende, 1. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
Lange Zeit hat mich das Buch sehr begeistert. Zwar musste man sich erstmal durch den m.E. etwas langweiligen Klosterteil zu Beginn kämpfen, aber die anschließende Geschichte auf dem Luxusliner war über weite Teile ansprechend präsentiert, v.a. die Atmosphäre auf dem Schiff fand ich hervorragend geschildert.

Was mich dann aber zum Ende wahnsinnig enttäuscht hat, war das Abdriften ins Mystische, was leider überhaupt nicht meinem Geschmack entsprach. Der vorher aus meiner Sicht sehr gute Plot wurde damit ad absurdum geführt, die Auflösung der Geschichte war für mich eine einzige Enttäuschung. Ohne zu viel verraten zu wollen: Wer sich einen Krimi wünscht, dessen Hintergründe wissenschaftlich erklärt werden, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Ich fühlte mich bei der Auflösung irgendwie auf den Arm genommen.

Trotz allem fühlte ich mich wie beschrieben über weite Strecken gut unterhalten, da sich meine Kritik auf den (seitenmäßig) relativ kleinen Schlussteil des Buches bezieht. An der Figur Pendergast störe ich mich trotz seiner Perfektion in allen Bereichen nicht, denn auch wenn man über seine 1.000 Fähigkeiten, die ihm zum Lösen seiner Fälle verhelfen, bisweilen sehr schmunzeln muss, ist es doch letztlich bei jedem Krimi-Protagonisten so, dass man von vornherein weiß, dass dieser den Fall zu einem guten Ende bringen wird.

Bei einem interessanteren Ende wären mindestens vier Sterne drin gewesen, so sind es immerhin noch drei.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber...., 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
Ich las diesen Thriller vergangenes Jahr im amerikanischen Original, kann also nichts zur Qualität der Übersetzung sagen.
Lange mußte ich überlegen, bis ich zur Entscheidung fand, diesem Thriller 4 Sterne anstatt 3 zu geben. Warum? Einerseits schreibt Preston/Child wie immer sehr spannend, vor allem das Leben auf dem Luxusliner wird sehr gut beschrieben, man fühlt sich an die altmodische, spannungsgeladene Atmosphäre von Agatha Christies besten Romanen (Tod auf dem Nil, Mord im Orientexpress) erinnert....
Gerade der Unterschied zwischen den luxusverwöhnten Passagieren und den armen Kellnern, Dienstmädchen etc. ist mir in Erinnerung geblieben.
Aber auf der anderen Seite: Pendergast, der mir als Charakter zu Beginn der Serie noch sehr gefiel, ermüdet mich zusehendst: Er schafft es mit seinen "spinnenartigen" Fingern, alle Schlösser, Safes und Türen im Handumdrehen zu knacken, hat für jeden Zweck ein Werkzeug in seinen Jackentaschen, folgt einer Monate alten Spur von Tibet bis nach England, hat unbegrenzte Mengen an Zeit und Geld zur Verfügung. Es ist alles zu dick aufgetragen und hat keinerlei Bezug zur Realität. Pendergast Superhero kann alles, weiß alles, ist äußerst blaß, silberäugig, mysteriös, sehr intelligent mit einem unglaublichen Allgemeinwissen - und darum schlicht und einfach nur ermüdend. Im Kontrast zum Hightec-Liner sind seine Gespräche mit seinem Mündel extremst altmodisch höflich und nicht von dieser Welt. Bei diesen Gesprächen muß ich mir jedesmal in Erinnerung rufen, dass das Buch in der Jetztzeit spielt und nicht vor 100 Jahren.
Natürlich ist dieser Kontrast geplant, aber es ist alles irgendwie nicht stimmig. Jedoch bin ich ein Fan von Preston/Child und vielleicht einfach nur ungerecht, da man immer "die beste Qualität" erwartet. Und das Buch ist zweifellos spannend.
Fazit: Sicherlich ein guter Thriller der Reihe, aber ich denke, dass es an der Zeit wäre, die Pendergast-Serie abzuschließen (mit einem Knaller?) und zu neuen Wegen aufzubrechen.... daher meine Bewertung: Lesenswert mit Abstrichen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß- Pendergast braucht mal ne Pause...., 14. März 2009
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Als alter Lincoln/Child Fan, der alle Bücher im Regal stehen hat, musste ich selbstverständlich auch das Neueste lesen...

Fazit: ich habe mich gepflegt gelangweilt, wie schon bei Burn Case... Dabei versprach es doch laut Klappentext äußerst interessant zu werden: Pendergast & Constance auf der Spur eines äußerst mysteriösen Objektes, verbunden mit einer spannenden Atlantiküberfahrt auf einem Superluxusliner der Extraklasse.. Dieser Luxusliner war aber auch das Einizge, das mich eine gewisse Zeit vermocht hat zu fesseln...
Ansonsten- nach meinem Geschmack jedenfalls- gepflegte Langeweile, vor einem langweiligen Setting. Pendergast wird wie immer, als der überragende Superheld, dem alles gelingt stilisiert; auch Constance, die zu Formula Zeiten noch zu fesseln vermocht hat, ist nun gelinde gesagt nur noch merkwürdig.
Und das(ich nenne es jetzt einfach mal "Ding") Ding hinter dem sie herjagen.. na ja.. reichlich überzogen ... M.E. ist das Ganze inzwischen eindeutig zu esoterisch-religiös angehaucht (das beginnt schon mit dem Nepal oder war es Tibet???-Klosteraufenthalt der beiden)...

FAZIT: das Buch vermochte mich ÜBERHAUPT NICHT ZU FESSELN. nach 200 S. habe ich kapituliert....

ERGO: m.E. nach KEIN VERGLEICH zu früheren Werken der beiden wie Relic, Thunderhead & Formula.. das waren Werke der beiden "at its best"! Pendergast dürfte mal ne kleine Verschnaufpause machen- Ritual habe ich noch gern gelesen. Burn Case war schon schlecht, Dark Secret auch nicht wirklich überzeugend & Maniac auch nur Mittelmaß...

Wo bleiben frühere Glanzleistungen der beiden, die zu überzeugen verstehen? Ich würde gerne mal wieder etwas über Norah Kelly & ihrem Angetrauten lesen, die ja zuletzt in Manic & Dark Secret leider nur Randfiguren waren...

Tipp: lieber warten ibs es die günstige TB-Ausgabe gibt, der erst gar nicht lesen... & sich stattdeseen an frühere Werke der beiden halten, die ich oben bereits genannt habe!

***Tendenz zu 2 STERNEN***
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension zu "Darkness" Wettlauf mit der Zeit von Preston/Child, 22. August 2012
Zusammenfassung:
Special Agent Aloysius Penergast will nach dem Tod seines Bruders in einem tibetischen Kloster Frieden und Erleuchtung finden. Seine Bekannte Constance, deren Vergangenheit sie ebenfalls plagt, wird gemeinsam mit Pendergast im Kloster aufgenommen und betreut. Doch schon bald verschwindet eine sagenumwobene, angeblich todbringende Reliquie aus den innersten Kreises des Klosters. Pendergast verspricht den todbringenden „Schatz“ wohlbehalten zurückzubringen. Die Spur führt ihn nach London. Dort startet die Britannia, ein Luxus-Schiff, zu ihrer Jungfernfahrt nach New York. Mit an Bord ist auch der Dieb, der sich inzwischen als berechnender Mörder entpuppte. Pendergast und Constance mischen sich unter die Passagiere der Britannia, um so die Reliquie und den Mörder ausfindig zu machen. Ein tödlicher Wettkampf gegen die Zeit beginnt. Und schon bald schlägt der Mörder erneut zu...

Kritik:
Die Erzählung beginnt gemütlich mit der Beschreibung der Lebensweise tibetischer Mönche. Wer den Charakter Aloysius Pendergast noch nicht kennt, wird mitten in die Geschehnisse hinein katapultiert. Neue Leser können nicht verstehen, wieso sich ein Special Agent in einem Kloster befindet. Der Grund dafür ist Inhalt des vorangegangenen Buches und für die restliche Story nicht wichtig. Man kann die Pendergast-Romane also auch in beliebiger Reihenfolge lesen.
Der Schreibstil ist anfangs recht ausschmückend und weitschweifig. Die Geschichte kommt jedoch spätestens auf dem Kreuzfahrtschiff in Schwung und entwickelt sich von da an zu einem rasanten Thriller. Mich hat der Kontrast zwischen dem Kloster-Teil des Buches und dem Schiff-Teil sehr fasziniert. Vielleicht hat der eine Autor den ersten und der andere Autor den restlichen Teil geschrieben. Jedenfalls treffen innerhalb des Buches zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinander, die auch in einem anderen Schreibstil erzählt werden. Ungewöhnlich und Faszinierend! Sowohl das Mönch-Leben als auch das Luxus-Leben wird gut beschrieben und ist anscheinend ausführlich recherchiert worden. Man bemerkt das Interesse der Autoren für die Lebensweise und die Reliquien aus anderen Kulturen.
Die Story von „Darkness“ ist durchweg spannend und kommt am Ende zu einem finalen Höhepunkt. Es geht dabei hauptsächlich um die Suche nach der geheimnisvollen Reliquie aus Tibet. Diese soll angeblich hochtödlich und dazu verwendet werden die Erde von allem „Übel“ der Menschheit zu reinigen, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Dieses Element des Buches weist einen Hauch „Fantasy“ auf, der aber gut zur Atmosphäre des Thrillers passt. Mir gefallen solche weit hergeholten Mytery-Elemente allerdings weniger.
Als störend empfand ich ab und zu die Wortwahl der Übersetzung. So wurde „Constance“ beispielsweise ständig als „Mündel“ von Pendergast bezeichnet. Der Begriff ist nicht nur sehr irreführend, dem Leser wird leider auch nicht erklärt, wieso Constance das „Mündel“ von Pendergast ist. Einen Rückblick auf die vorangegangenen Bücher hätte ich mir an dieser Stelle schon gewünscht. Ein Satz zur Erklärung hätte gereicht. So konnte ich zwar die gesamte Geschichte ohne Einbuße genießen, aber diese kleine Frage bleibt für mich dennoch offen.

Pro:
spannend
gut geschrieben
kulturell wertvoll
gut recherchiert
interessante Themen

Contra:
Hintergrundwissen aus den vorangegengenen Büchern wird z.T. vorausgesetzt
Mytery-Elemente

Der Thriller ist gut, aber nicht herausragend, geschrieben und sehr spannend. Der Leser bekommt interessante Einblicke in die Welten zwischen Kloster und Luxus-Liner. Wem Hintergrundwissen über die Charaktere wichtig ist, sollte die Pendergast-Romane in der richtigen Reihenfolge lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz vorm Kentern, dieses Schiff, 3. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
Ach, das waren noch Zeiten, als das Autorenduo Preston/Child rasante, spannende Science- und Technothriller erster Güte auf den Markt geworfen hat, Bücher für Männer mit mehr als zwei Gehirnzellen, Männer, die als Jungen Forscher und Wissenschaftler werden wollten, die Museumskinder - angefangen bei "Relic" über "Iceship", "Formula" usw.
Sicherlich gehört der auch in diesem Buch ermittelnde FBI-Agent und - seien wir ehrlich - Freak Aloysius Pendergast zu den herausragendsten und interessantesten fiktiven Charakteren in der modernen Spannungsliteratur.
Eigentlich gute Ausgangsbedingungen ...
Keine Ahnung, woran es liegt - vielleicht schreiben Preston/Child einfach zuviel, bedenkt man deren enormen Output, z. B. in Form der Soloromane, die so ganz nebenher in Backsteinform gefühlt jeden Monat auf den Markt geworfen werden.
"Darkness" fängt richtig toll und viel versprechend an, ein echter Pageturner, tolles Setting, tolle Atmosphäre. Aber sobald unsere Helden auf dem Schiff angekommen sind, einen Ozeanriesen, auf dem ein Großteil der Handlung spielt, wird das Tempo und die Spannung derart gedrosselt, dass man das Gefühl nicht los wird, schon interessantere Tatort-Folgen in der ARD gesehen zu haben.
Nach hinten hinaus wird alles ganz merkwürdig metaphysisch, und spätestens hier verliert mich der Roman. Mein Museumskind-Herz blutet.
Ach, das waren früher noch Zeiten, als Preston/Child Bücher für Männer geschrieben haben, die als Jungen Forscher oder Wissenschaftler hatten werden wollen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystische Möderjagd - Special Agent Pendergast ist zurück!, 24. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach ihren Ausflügen als Solo-Autoren hat das bewährte Autorenteam Preston/Child wieder gemeinsam zugeschlagen und einen neuen furiosen Thriller mit dem aus einigen Vorgängerromanen bekannten und fast Kultstatus erlangten Special Agent Pendergast.

Nach dem furiosen Showdown in "Maniac - Fluch der Vergangenheit" ziehen sich Pendergast und sein Mündel Constanze Green in "Darkness - Wettlauf mit der Zeit" in ein abgeschiedenes buddhistisches Kloster ins tibetanische Hochland zurück. Doch dort holt sie sehr schnell der mystische Alltag ein, denn aus einem streng geheimen Teil des Klosters wurde eine wichtige und überaus gefährliche Reliquie, das Agozyen gestohlen. Die Mönchen bitten Pendergast, das Agozyen zurück zu holen, lassen ihn aber über Form und mystische Kraft des gestohlenen Gegenstands im Unklaren.
Während sich Pendergast auf die Suche nach dem Dieb macht, versucht Constanze mehr über die Reliquie herauszufinden. Als sie von einem Mönch erfährt, dass derjenige, der die Reliquie in Händen hat, über das Schicksal der gesamten Menschheit richten kann, folgt sie Pendergast, der mittlerweile herausgefunden hat, dass sich der gesuchte Gegenstand in den Händen eines unbekannten Passagiers des zur Jungfahrtfahrt aufbrechenden Luxus Liners Brittania befindet.
Im letzten Moment gelangen Pendergast und sein Mündel auf das Schiff und versuchen in alt bewährter Sherlock Homes Manier, den Unbekannten unter den über 2000 Reisenden zu identifizieren. Doch die Zeit wird knapp, denn schon bald verschwinden oder sterben die ersten Menschen auf grauenvolle Art und Weise.

Wie Preston/Child die Story aufbauen und ganz langsam aus einem anfänglichen Kriminalroman einen hoch spannenden und unheimlichen Mystery-Thriller werden lassen, hat allergrößte Klasse. Ihnen gelingt der Spagat, neben der nervenzerfetzenden Mördersuche auch viele interessante und fundierte Hintergründe zur Mystik des Buddhismus, zur Technik eines modernen Hochseeriesen und sogar zur Vorgehensweise von Trickdieben in der Black Jack Szene einzuflechten, die den Spannungsverlauf nicht im geringsten stören.

Als Pendergast und Green dann den Mörder gefunden haben, ist jedoch die Story noch lange nicht vorbei, sondern steuert in ein tempo- und actionreiches Finale, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Mystik entgültig verschwinden, das Leben der aller Passagiere auf dem Spiel steht und selbst Special Agent Pendergast in allerhöchste Gefahr gerät und droht, die Kontrolle zu verlieren.

Wenn ein Buch den Titel "Pageturner" verdient hat, so ist es "Darkness - Wettlauf mit der Zeit". Ähnlich wie einer meiner Vorrezensenten habe auch ich das sehnlichst erwartete Buch innerhalb von knapp 2 Tagen verschlungen und bin schlichweg fasziniert und begeistert.

Wer Wert auf atemberaubende Spannung legt, sein Faible durchaus auch im Fantasy-Genre hat, auf den wartet Lesevergnügen von allerbester Güte und Spannung.

Dieses Buch hat 5 Sterne absolut verdient und als einziges Manko verbleibt die Zeit, die man auf den nächsten Roman von Preston/Child mit Pendergast und Green warten muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Anfang, mehr nicht, 31. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Darkness - Wettlauf mit der Zeit (Taschenbuch)
Zum Inhalt schreibe ich nichts, das haben andere vormir schon getan.
Ich war ein begeisterter Pendergast-Fan. Vor allem die ersten Bände, auch wenn alles nach dem gleichen Schema lief, übten diese Mystery-Krimis doch eine gewisse Faszination aus.
Doch mit Darkness ist der Bogen für mich überspannt.
Das Buch fängt interessant an, hat einen langweiligen Mittelteil und ein enttäuschendes Ende.
Diese Geschichte hätte genausogut auch ohne Pendergast stattfinden können. Man merkt den Autoren an vielen Stellen an, das sie Ideen nicht zuende bringen konnten. Das "Böse" macht für mich keinen Sinn und die Auflösung des Ganzen ist ziemlich lustlos runtergeschrieben.
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Darkness - Wettlauf mit der Zeit
Darkness - Wettlauf mit der Zeit von Lincoln Child (Taschenbuch - 1. Dezember 2009)
EUR 9,99
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