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5.0 von 5 Sternen Vom unbeschwerten Jugendlichen zum mutigen Resistance-Aktivisten
Der Autor hat hier einen Roman sehr anrührender und mitreißender Art verfasst. Es ist die Geschichte seines Vaters und seines Onkels um 1940 herum. Sie geraten unversehens in den Widerstand Frankreichs gegen die Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg. Voller Hoffnung, voller Zuversicht und voller Energie bekämpfen die Jungen mit vielen Anderen die Deutschen...
Veröffentlicht am 1. September 2008 von Uli Geißler

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3.0 von 5 Sternen Untypischer Levy-Roman
Mit Marc Levy werden in erster Linie Liebesromane verbunden. Aus diesem Grund griff ich - ohne großartig die Rückseite des Buches zu lesen - in das Bücherregal und kaufte es. Die erste Enttäuschung war groß als ich bemerkte, dass es sich nicht um die erhoffte leichtere Kost handelt. Diese verflüchtigte sich jedoch sehr bald, da der Inhalt...
Veröffentlicht am 5. Februar 2011 von DorisD


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom unbeschwerten Jugendlichen zum mutigen Resistance-Aktivisten, 1. September 2008
Von 
Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der Autor hat hier einen Roman sehr anrührender und mitreißender Art verfasst. Es ist die Geschichte seines Vaters und seines Onkels um 1940 herum. Sie geraten unversehens in den Widerstand Frankreichs gegen die Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg. Voller Hoffnung, voller Zuversicht und voller Energie bekämpfen die Jungen mit vielen Anderen die Deutschen Besatzer.

Für jeden getöteten der ihren wollen sie sich durch den Tod an einem Feind rächen. Dabei stellen sie sich nie die Frage, ob ihr Morden immer gerechtfertigt ist. Zu sehr sind sie in der Struktur des von der Bevölkerung undifferenzierten und anerkannten Heldentums verwoben, als dass sie zwischen Schuld, Teilschuld oder gar Unschuld unterscheiden könnten.

Doch wer vermag das Handeln der Unterdrückten schon beurteilen oder gar verurteilen. Als im Frieden aufgewachsener Bürger steht einem das wohl nur bedingt zu. Fragen, ja fragen muss man sich das aber sicher immer wieder. Der Autor hilft dazu wenig, denn in geradezu von Außen betrachtender Weise schildert er die Vorgänge und Aktivitäten seiner Verwandtschaft, immer aber auch so, dass die Gefühle und Emotionen der Jungen nachvollziehbar werden.

So gelingt es ihm ausgezeichnet, dass man sich geradezu zugehörig den Gruppen des Widerstandes fühlt, jede Tat und jeden Anschlag versteht, ängstlich gar mit fiebert, ob die Bomben auch rechtzeitig hochgehen und vor allem "gerecht" wirken. Interessant, dass einem aufgrund der Kenntnis Deutscher und Französischer Geschichte das 5. Gebot geradezu verloren geht ...

"Kinder der Hoffnung" ist ein ausgezeichneter Roman über die unbekannten Emotionen und Erlebnisse junger Menschen in einer nicht von ihnen gewählten und gewollten Lebenswirklichkeit. Es ist eine Erinnerung, ein Denkmal und ein Aufschrei zugleich für die ersehnte Liebe, die nie versiegende Hoffnung auf eine friedvolle und gerechte Welt für welche es sich lohnt, mit ganzem Herzen, Engagement und mutiger Zivilcourage gegen Widerstände einzutreten.

© 09/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Papa, erzählst du mir vom Krieg?, 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Hoffnung: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch beginnt mit dem schönsten ersten Satz, den ich je gelesen habe (Ich werde dich morgen lieben, denn heute kenne ich dich noch nicht.) und endet mit dem schönsten Satz, den ich je gelesen habe (Dann wird mir klar, dass das Wort "Fremder" eines der schönsten Versprechen der Welt ist, ein farbenfrohes Versprechen, schön wie die Freiheit.) und drückt damit meiner Meinung nach genau die Hoffnung aus, von der das ganze Buch Seite um Seite, Zeile um Zeile durchzogen ist.

Toulouse in den 1940ern, es tobt der zweite Weltkrieg, doch auch der Widerstand schlägt Wurzeln. Doch es ist ein sehr einsames Leben, das sich die jungen Leute ausgesucht haben: Alleine wohnen, denn wenn man festgenommen wird, sollte kein anderer beteiligt sein. Keine Liebschaften, denn man sollte nicht gestehen, weil man Angst um den anderen hat. Aber auch wenn das Leben der Brigarde 34 hart ist, sie Hunger leiden, Angst haben, ist ihre Tätigkeit trotzdem auch von Erfolg gekrönt. Es sind die kleinen Siege, die sie erringen. Und niemals, wirklich niemals wird ein Unschuldiger getötet und sei er auch noch so ein Dummkopf. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen schnappt die Falle eines Tages zu und einige Widerstandskämpfer finden sich in Gefangenschaft wieder und werden letztendlich in einem Viehtwaggon Richtung Deutschland deportiert.

Das Schicksal der Kinder (wenige sind über 20 Jahre alt) ist schwer, sie kämpfen für die Freiheit, sie nehmen Entbehrungen auf sich, kämpfen aktiv für ein besseres Leben, für einen neuen Frühling. Marc Levy beschreibt alles sehr eingehend, manchmal ist das, was er schreibt, gar nicht auszuhalten. Er verzichtet auf unnötige Gefühlsduselei und schreibt teilweise in einem sehr nüchternen Stil, der alles zwar "lesbarer" macht, aber dadurch den Schrecken noch viel mehr widergibt. Und immer wieder werden in einzlenen Sätzen die Schicksale der Widerstandskämpfer abgetan: Josephine und Andrè wussten nicht, dass sie in einem Jahr in Dachau sterben würden. (sic!) Diese "Vorausschauen" ließen mich teilweise unbefriedigt zurück, denn ich hätte gerne gewusst, wie es dazu gekommen ist.

Obwohl den Kindern so viele schreckliche Dinge passieren, obwohl viele von ihnen hingerichtet werden, sie wie Tiere nach Deutschland deportiert werden, sie geschlagen werden, nichts zu essen bekommen, (fast) sterben, liest man aus jeder Zeile in diesem Buch die Hoffnung heraus. Vielleicht ist das Buch sehr nüchtern beschrieben, vielleicht hakt es an Levys Schreibstil an manchen Enden, aber die Hoffnung ist es, die alles aufwertet. Die durchdringt einen voll und ganz und obwohl die Geschichte, die das Buch wieder gibt, eine sehr schreckliche ist, hatte ich danach irgendwie ein hoffnungsvolles Gefühl in mir. Irgendwie seltsam.

Ganz besonders gefallen hat mir die Aussage, dass es viele Arten von Widerstand gibt... es sind nicht immer die großen Kämpfe, aber teilweise wird schon dadurch Widerstand geleistet, dass man jemanden nicht verrät, jemanden warnt, dass es in einem Zug eine zweite Kontrolle geben wird.

Das Buch hat einen besonderen Stil, den ich am Anfang etwas befremdend fand: "Weißt du, Claude und ich ...."

Alles in allem ist dieses Buch einfach wundervoll, es ist ein besonders Zeugnis, eine Mahnung, nie die Hoffnung aufzugeben.
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5.0 von 5 Sternen Widerstand der Jugend, 26. Oktober 2012
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Hoffnung (Audio CD)
"Kinder der Hoffnung" hat mich gefesselt und nachdenklich gemacht. Was für ein Hörbuch. Die Stimme von Matthias Koeberlin schafft es den Zuhörer in eine Zeit zu versetzen, die voller Trauer, Hass, Angst, Tod und Blut war.

In Frankreich tobt der zweite Weltkrieg und die Nazis jagen die Juden und alle anderen (von ihnen) nicht geduldeten Menschen. Claude und Raymond verlieren ihre Eltern, weil sie Juden sind. Sie schließen sich der Resistance an und leben von an immer mit der Angst erwischt und hingerichtet zu werden. Doch sie glauben und hoffen auf ein Ende der Herrschaft, auf den Frieden und die Freiheit. Sie legen Bomben, verstören Gebäude und Bahnschienen und rächen die Hingerichteten. Hunger, Angst, Verletzungen und der Verlust von Freunden und anderen Widerständlern begleiten sie. Bis auch sie geschnappt werden und ihre qualvolle Reise beginnt.

Das Hörbuch ist unglaublich aufwühlend, da man weiß, dass es so oder ähnlich geschehen ist. Es waren Jugendliche noch keine 20 Jahre alt, die sich mit all ihrem Mut und Möglichkeiten gegen das NS-Regime wehrten. Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen wahnsinnig fesselnde Geschichte, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Hoffnung: Roman (Taschenbuch)
Raymond ist ein Flüchtling, der in den 40er Jahren zusammen mit seinem jüngeren Bruder Claude und seinen Eltern im besetzten Paris lebt. Sie sind (nicht praktizierende) Juden und mussten aus ihrer Heimat fliehen, doch auch in Frankreich werden sie denunziert und geächtet. Raymond, der an eine bessere Zukunft glaubt, beschließt, sich der Résistance anzuschließen, Claude nimmt er mit. Zum Glück, denn nur auf diese Weise wurden beide vor der Deportation gerettet.

Raymond braucht lange, um Kontakt zum Untergrund herzustellen. Doch nachdem das geglückt ist, ändert er scheinen Namen in Jeannot und beginnt, sich im Untergrund zu engagieren. Bereits nach kurzer Zeit ist er voll in die Gruppe integriert, er und Claude werden jedoch bald getrennt, aus Sicherheitsgründen, damit der eine den anderen nicht verraten kann, wenn er geschnappt wird. Lange Monate haben er und seine Gruppe Erfolg mit ihren Sabotageakten, doch immer wieder kommt es zur Verhaftung von Mitgliedern und deren Hinrichtung.

Durch widrige Umstände wird Claude inhaftiert - und auch Jeannot wird festgenommen, man fand bei Claude im Ofen einen Brief an seinen Bruder, mit der gesamten Adresse. Claude hatte zu dem Zeitpunkt kein Geld für Kohle gehabt. Im Gefängnis begegnen sich die Brüder wieder - und hier beginnt der wahren Kampf um's Überleben ...

In diesem Buch erzählt Marc Levy, bekannt als Autor von, naja, sagen wir mal Frauenliteratur, die Geschichte seines Vaters Raymond Levy und seines Onkels Claude Levy und erfüllte damit ein Versprechen, dass sein Vater einem Kameraden der Résistance, kurz vor dessen Tod gab. Das Buch hatte mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen, immer mit dem Wissen im Hintergrund, dass alles auf Erinnerungen und Fakten basiert und bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ein Buch über ein ernstes und reales Thema der Vergangenheit Frankreichs, dem Marc Levy teils einfühlsam, teils brutal zu Leibe rückt. Trotz einer erstaunlichen Fülle an Handelnden, fiel es mir nicht schwer, diese auseinander zu halten, da alle einzigartig und unvergleichlich dargestellt wurden.
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3.0 von 5 Sternen Untypischer Levy-Roman, 5. Februar 2011
Mit Marc Levy werden in erster Linie Liebesromane verbunden. Aus diesem Grund griff ich - ohne großartig die Rückseite des Buches zu lesen - in das Bücherregal und kaufte es. Die erste Enttäuschung war groß als ich bemerkte, dass es sich nicht um die erhoffte leichtere Kost handelt. Diese verflüchtigte sich jedoch sehr bald, da der Inhalt sehr interessant und packend begann. Leider verläuft die Handlung der jungen Resistance-Kämpfer dann jedoch nur von Kampf zu Kampf, neues Versteck und immer wieder dass einer der jugendlichen Kämpfer seinen Kampf mit dem Leben bezahlte. Leider etwas verwirrend, wird aber in den letzten 100 Seiten wieder sehr flüssig und gut nachvollziehbar. Am Schluß die große Überraschung (oder auch nicht), dass es sich hierbei um eine zutiefst familiäre Begebenheit von Marc Levy handelt.
Resümee: wer Marc Levy abseits der Liebesromane kennenlernen will hat hiermit einen großartigen Roman vorliegen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch des Autors, 27. Oktober 2010
Eine sehr bewegende Erzählung, die in mehreren Erzählsträngen mitreißend und scheinbar eher "sachlich" wiedergibt, was zwei Brüder im 2. Weltkrieg im Widerstand Frankreichs erleben. Zwischen den Zeilen gelesen wird der Leser tief berührt und hofft auf ein halbwegs gutes Ende. - Einige der dargestellten Verläufe verhelfen zudem sicher auch zu einem vertiefenden Wissen über die Resistacé im Frankreich dieser Zeit. Ein aufrüttelndes Buch, dass dazu beiträgt die schlimmen Ereignisse dieser Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen!
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5.0 von 5 Sternen "Eine machtvolle Botschaft der Toleranz." (Le Parisien), 29. Juli 2009
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Normalerweise sind die Bücher von Marc Levy nicht unbedingt meine Richtung.
Aber ein Buch über die Résistance, angekündigt als "Der Bestsellerautor mal ganz anders..." (freundin) - da wurde ich neugierig.

Und ich war mehr als positiv überrascht, beeindruckt, berührt - alles auf einmal. Es ist ein sehr persönliches Buch, gewidmet all jenen, die - selber gerade ihrer Kindheit entwachsen - ihr Leben jeden Tag für die Freiheit aufs Spiel setzten und es in so vielen Fällen verloren. Und es ist auch die Geschichte der Familie Levy.

Aber kurz zum Inhalt:
Anfang der 40er Jahre in Frankreich, als die Deutschen bereits einmarschiert waren und damit begonnen hatten, den jüdischen Teil der Bevölkerung zu deportieren, schließen sich der 18jährige Raymond Levy und sein 16jähriger Bruder Claude einer Gruppe der Résistance an.
Die später als 35. Brigade bekannt gewordene zusammengewürfelte Gruppe Jugendlicher, die mit allen Mitteln, ständig hungrig und unter Einsatz ihres Lebens gegen die Besatzer und gegen franz. Kollaborateure kämpfte, wurde für diese Kriegsjahre die Familie dieser Jungen und Mädchen.
Und der damals 18jährige Raymond, der sich während dieser Jahre im Untergrund Jeannot nannte, sollte als einer der wenigen diese Jahre überleben und wurde 1961 Vater eines Sohnes namens Marc, der nun hier die Geschichte seines Vaters erzählt, seines Onkels und ihrer Freunde.

Wer auch die Gesichter zur Geschichte kennen möchte: Auf der Homepage des Autors finden sich unter Extras mehr Informationen und Bilder von Raymond und Claude Levy.

Mein Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, sehr gut zu lesendes Buch; dass einzige, was ich etwas vermisst habe, sind mehr Hintergrundinfos zu den handelnden Personen und ihrem Leben vor der Résistance - aber wahrscheinlich hätte das etwas den Rahmen der Geschichte gesprengt...
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4.0 von 5 Sternen Kinder der Hoffnung, 27. Juni 2013
Eine biographische Geschichte aus der Sicht des jungen Raymond, der sich der Résistance anschließt, um gegen die deutsche Besatzung und die kollaborierende französische Miliz zu kämpfen.
Ich fand das Buch sehr bedrückend, da es schonungslos und ehrlich die Erlebnisse des jungen Raymond und seinem kleineren Bruder erzählt. Ohne Rücksicht auf Verluste kämpfen die beiden, nehmen dabei auch den Tod in Kauf. Dabei geht es in der ersten Hälfte vor allem um verschiedene Aktionen, mächtige Personen zu schädigen oder auch eigene Verluste zu rächen. Dann jedoch werden die beiden gefasst und erleben eine schreckliche Zeit im Gefängnis, doch auch hier ist der Kampfgeist weiter vorhanden. Gegenseitig steht man sich bei und hilft dem, der in größerer Not ist. Viele der Freunde werden exekutiert, doch für Trauer bleibt kein Platz, denn es geht ums Überleben und nur die Starken kommen durch. Nach langer entbehrungsreicher und gefährlicher Zeit sollen sie deportiert werden, doch die Zugfahrt wird zum puren Kampf ums Überleben.
Eine Biographie zu bewerten widerstrebt mir, denn es ist die Geschichte eines Menschen, was er erlebt und wie er gelebt hat. Erschütternd fand ich das Buch und bedrückend, zeigt es mir doch wieder, wie schauerlich die Kriegszeit gewesen ist und wie viele Bemühungen von verschiedensten Seiten ausgegangen sind, um das Leid zu unterbrechen. Der Schreibstil von Marc Levy ist gewohnt angenehm und leicht zu lesen, der Inhalt jedoch diesmal schwere Kost. Ich musste das Buch immer wieder pausieren und beiseite legen, dennoch war es ein interessantes und aufschlussreiches Werk.
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5.0 von 5 Sternen Toll, aber heftig!, 21. Februar 2013
Der erste Teil des Buches erinnerte mich eher ans Abenteuer-Genre, so unbekümmert und stets optimistisch führten die Jugendlichen ihre Anschläge durch. Dieser Teil war leicht zu lesen und ließ einen das Leid der KZ-Häftlinge zur selben Zeit verdrängen.

Dann steigert es sich mit jedem Teil mehr.

Im zweiten Teil sitzt die Brigade nun im Gefängnis, der Alltag wird um einiges härter und das Lesen fällt bereits schwerer, da das Elend der Häftlinge nur schwer zu ertragen ist.

Im dritten Teil erreicht das Drama seinen Höhepunkt, als die Häftlinge (traurige Ironie)kurz vor Kriegsende mit dem allerletzten Zug nach Deutschland deportiert werden. Die Zustände in diesem "Viehwaggon" sind so furchtbar, dass es für den Leser kaum zu ertragen ist. Beim Bahnfahren musste ich oft fünf Minuten aufhören und aus dem Fenster schauen um meine Übelkeit wieder abzulegen.

--> Ein wirklich gutes Buch. Erschütternd, heftig, aufgrund des letzten Teils eher nichts für schwache Nerven, aber durchweg gelungen - ein Buch, das man nicht so schnell wieder vergessen wird!
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5.0 von 5 Sternen Ein ergreifendes Buch!!, 25. Juni 2012
Ein ergreifendes Buch über den Widerstand verfolgter Jugendlicher in Frankreich. "Die Kinder der Hoffnung" schließen sich zu einer Widerstandsgruppe zusammen. Hauptakteuere sind 2 Brüder, Vater und Onkel des Bestsellerautors Marc Levy. Dieser erzählt die Geschichte seines Vater.
Die Sprache ist einfach, jedoch anschaulich und so entstehen ergfreifende Bilder die einem wieder und wieder den Atem stocken und mit den Tränenn ringen lassen. Da es auf einer wahren Begebenheit beruht, lässt einen das Schicksal der jungen Leute nicht so schnell los.
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Kinder der Hoffnung: Roman
Kinder der Hoffnung: Roman von Marc Levy (Taschenbuch - 1. Mai 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,06
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