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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2012
Diese aktuelle Neuerscheinung, die mein ganz besonderes Interesse geweckt hat, ist Ransom Riggs Die Insel der besonderen Kinder". Der amerikanische Autor schreibt unter anderem Drehbücher und arbeitet als Fotograf.

Schon alleine die Kurzbeschreibung des Buches macht Lust auf mehr. Erwarten darf man eine Mischung aus Peter Pan, Die unendliche Geschichte, Comic-Superhelden und jeder Menge Grusel. Anstatt Märchen erzählt Abraham seinem Enkel Jacob Gruselgeschichten von einer Abenteuerinsel. Hier gibt es Kinder, die ganz besonderen Fähigkeiten besitzen und die auf der Flucht vor Monstern sind. Als Jacob älter ist und sein Opa auf sonderbare Weise ums Leben kommt findet er Anzeichen dafür, dass es die Insel wirklich gibt! Schon bald gelangt Jacob selbst zu der Insel, wo nichts so ist wie es scheint und wo die Zeit still steht.

Wow!!! Die gut 415 Seiten dieses Buches waren einfach nur klasse! Es war sehr spannend und interessant direkt zu Beginn von Jacob/Yacob/Jake und Abraham Portman zu lesen, wobei es ein sehr berührendes Buch ist, da auch auf den zweiten Weltkrieg eingegangen wird und die Gräuel die die Juden erleiden mussten. Auch war sehr Bewegend, das im Mittelpunkt eine große Liebe steht und die Hemmungen und Berührungsängste zwischen den einzelnen Generationen der Familie Portman. Auch das Cover ist hervorragend gewählt und vermittelt eine unheimliche und geheimnisvolle Atmosphäre. Ähnlich auch die Bilder zwischendurch, die einige der Kinder mit besonderen Gaben abbilden. Zum Beispiel der Junge, der Fliegen kann - was etwas an Marvelcomics á la Die fantastischen Vier oder X-Men erinnert. Auch hatte ich zwischenzeitlich an einigen Stellen Assoziationen mit anderen bekannten Büchern oder Filmen, aber dennoch ist diese Buch eine ganz eigenständige Geschichte, die der Autor sich sehr gut ausgedacht hat und deren Aufbau in meinen Augen wirklich sehr gut ist. Ich vergebe 5 Sterne für ein ganz anderes Buch, das sehr außergewöhnlich ist und auf das ich zu recht sehr gespannt war. Ich hoffe auf eine lange und umfangreiche Buchreihe um die besonderen Kinder und ich warte nun schon mit Ungeduld auf den nächsten Teil, der nach dem Ende dieses Buches ja bereits vorprogrammiert ist. Ein großes Lob für ein tolles Lesevergnügen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Jacob hing seinem Großvater Abraham an den Lippen, wenn er ihm von seiner Kindheit auf der Insel erzählte. Jeder seiner Freunde hatte besondere Fähigkeiten, dies konnte Abraham anhand von alten Fotos belegen. Doch Jacob wurde älter und glaubte seinen Großvater zu durchschauen und die Fotos als geschickte Fälschungen zu enttarnen. Doch dann kam der Tag, an dem Jacob seinen Großvater mit schweren Verletzungen in Wald findet. Kurz bevor er starb flüsterte er Jacob noch ein paar merkwürdige Sätze zu. Der Junge ist völlig geschockt und in seinem Zustand meint er ein furchtbares Monster im Wald verschwinden zu sehen. Nun beginnt ein Leidensweg, Jacob hat Depressionen und Angstzustände, doch niemand glaubt ihm. Das Einzige, was ihm Linderung verschaffen könnte, ist eine Reise zu Großvaters Insel in Großbritannien, um dort nach Antworten zu suchen. Jacob macht sich mit seinem Vater auf den Weg nach Europa und zu einem dunklen Geheimnis auf einer kleinen, abgelegenen Insel...

Dieses Buch ist wirklich besonders und zwar auf alle nur erdenklichen Arten. Schon allein die Aufmachung ist aufsehenerregend, doch auch sein Innenleben ist alles andere als einfach, Das für das Titelbild verwendete Foto findet man auch im Inneren des Buches wieder und noch viele weitere, tolle und oftmals unheimliche Fotos. Ein jedes Foto nimmt eine komplette Seite ein, oft gibt es eine Doppelseite mit zwei Bildern und auch vor jedem neuen Kapitel ist eine braun-schwarz-gemusterte Seite eingefügt. Dies hat bei mir ein Gefühl aufkommen lassen, das etwas altehrwürdiges an sich hatte. Jedes Foto kommt tatsächlich in der Geschichte vor und hat eine tiefere Bedeutung.

Der Schreibstil des Autors lässt sich auch nur als außergewöhnlich beschreiben. Am Anfang kam er mir ein wenig gestelzt vor, zumal die Geschehnisse aus Jacobs Sicht und aus der Ich-Perspektive geschildert werden und welcher 15-Jährige tastet sich vorsichtig durch hüfthohes Gras? Aber solche Beschreibungen braucht es nun mal für eine bildliche Sprache und um Spannung zu erzeugen, deshalb viel mir das auch bald nicht mehr auf, sondern saß gefesselt auf meiner Couch und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Hauptcharaktere haben mir sehr, sehr gut gefallen. Jacob war sehr tiefgründig angelegt, mit großem Entwicklungspotenzial, das auch weitestgehend ausgeschöpft wurde. Alle anderen Figuren zu Beginn des Buches waren flach und langweilig, dies änderte sich nur bei Jacobs Vater, der ihn als begeisterter Hobby-Ornithologe auf die Insel begleitet. Auch eine zarte Liebesgeschichte entwickelt sich zwischen Jacob und einem Mädchen, Emma, auf der Insel. Emma ist klug und schön, wenn auch ein wenig kratzbürstig. Auch die anderen Kinder und die Heimleiterin Miss Peregrin sind sehr interessante Persönlichkeiten.

Zum Cover brauche ich nicht mehr viel sagen: Es ist einfach grandios! Dieses Foto von dem Mädchen, das zu schweben scheint, sieht einfach nur unglaublich unheimlich aus und der dunkle Hintergrund und de grünliche Einfärbung der Umrisse, sowie des Titels und die Bilderrahmenornamente tragen ihr Übriges zur Stimmung bei. Dieser Umschlag ist ein wahrer Hingucker!

Die Idee des Autors, um ein paar alte Fotos eine Geschichte zu spinnen, finde ich grandios und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die Insel der besonderen Kinder" enthält einige fantastische Elemente, die ich aber so in dieser Art noch nirgends gelesen habe und die ich deshalb äußerst erfrischend finde. Bitte unbedingt lesen!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2011
Inhalt:
Jacob ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Er hat einen Job, den er nicht leiden kann, durchgeknallte Freunde und keine Ahnung, was er mit seiner Zukunft anfangen soll.
Zu seinen Eltern hat er kein besonders gutes, aber auch kein besonders schlechtes Verhältnis. Ganz im Gegensatz dazu steht die Beziehung zu seinem Großvater, die schon seitdem er auf der Welt ist, etwas ganz Besonderes ist. Etwas ganz Besonderes sind jedoch auch die Geschichten und die Fotos, die sein Großvater mit Jacob teilt. Geschichten von einer Insel, die eine Einrichtung beheimatet für besondere Kinder. Was Jacob als Kind noch gerne geglaubt hat, hält er jetzt nur noch für Hirngespinste.
Als er jedoch seinen Großvater eines abends brutal zugerichtet findet und seine letzten Worte entgegennimmt, beschließt Jacob diesen nachzugehen. Auch, wenn das bedeutet genau auf diese Insel der besondern Kinder zu reisen'

Meine Meinung:
Anfangs war ich wirklich begeistert, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es zu jeder Gelegenheit weitergelesen. Es hatte so ziemlich alles, was eine Geschichte für mich spannend macht: Eine mysteriöse Familiengeschichte, seltsame Kinder, ein viktorianisches Kinderheim'
Auch die Fotografien haben sich zunächst ganz wunderbar in die Geschichte eingefügt und zur Spannung beigetragen.
Jedoch nahm all diese anfängliche Euphorie nach ca. der Hälfte des Buches langsam, aber stetig ab.
Sämtliche Charaktere bleiben recht schwach, die besonderen Kinder werden hauptsächlich ausschließlich anhand ihrer Fähigkeit charakterisiert, sodass ich mir die meisten Namen gar nicht merken konnte, sondern nur noch wusste 'Ah, das war der Unsichtbare'.
Die Entscheidungen der Protagonisten, vor allem die von Jacob, werden ebenfalls im Laufe der Geschichte immer unnachvollziehbarer und somit auch unrealistischer.
Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat, war schließlich das Ende. Vielleicht ist es auch nur wieder an mir vorbeigezogen und es handelt sich hierbei um einen Mehrteiler, aber ich fand das Ende total offen und unbefriedigend. Ich habe es sogar zwei Mal gelesen, da ich dachte, ich hätte was überlesen oder nicht mitbekommen.

Fazit:
An sich eine wirklich spannende Idee, die jedoch nicht voll ausgeschöpft wird und den Eindruck hinterlässt vor dem Beenden nicht zu ende gedacht worden zu sein.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der junge Jacob leidet an einem akuten Stresssyndrom, als er sich in die Behandlung eines Psychiaters begibt. Nachdem er jahrelang Schauergeschichten von seinem Großvater über dessen Leben gehört und auch geglaubt hat, muss er diesen schließlich sterben sehen. Die Ungeheuer aus den Geschichten sollen am Tod von Jacobs Opa Schuld sein. Zusammen mit seinem Vater überquert er den Atlantik und macht sich auf einer kleinen Insel in Wales auf die Suche nach der Vergangenheit seines Großvaters ...

Von "Die Insel der besonderen Kinder" habe ich mir aufgrund der vielen guten Rezensionen einiges versprochen. Die Aufmachung des Buches fand ich ebenfalls besonders. Die vielen Bilder im Buch gefielen mir persönlich zwar nicht so gut, vor allem auch, weil durch den Druck ja doch einiges vom Charme originaler Fotos abhanden kommt, aber ich war dennoch sehr gespannt, was die Fotos genau mit der Geschichte zu tun haben würden und wie sie in die Geschichte hinein passen. Die Idee an sich fand ich super, allerdings fand ich das ganze dann doch viel zu konstruiert. Es war an einigen Stellen nett, aber mehr nicht. Die Fotos hätte es nicht gebraucht, meine Fantasie hätte ausgereicht.

Von der Geschichte an sich war ich sehr enttäuscht. Jacob, der Hauptcharakter, war sehr unnahbar und leider auch sehr unglaubwürdig. Seine Geschichte konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Andere Charaktere kamen erst gar nicht wirklich in den Vordergrund.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr langatmig und langweilig und außerdem zu bemüht konstruiert, so dass ich bei Seite 200 dann schließlich entnervt aufgegeben und das Buch gar nicht zu Ende gelesen habe, was mir wirklich selten passiert. Die Idee ist sehr schön, aber nach einigen Seiten geht schon die besondere und geheimnisvolle Atmosphäre flöten, so dass am Ende nicht viel bleibt. Von mir gibt es dafür nur zwei Punkte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2011
Inhaltliches

Wie fast alle Enkel lauscht auch Jacob sehr gern den Geschichten seines Grossvater Abraham Portman. Er erzählt dem kleinen Jacob von gruseligen Monstern und dieser lauscht ihm gebannt, kriegt gar nicht genug von seinen spannenden Geschichten. Er berichtet ihm, ihm und anderen Waisenkindern auf der Insel hätten die Monster nichts getan, weil sie anders gewesen seien... Besondere Kinder mit besonderen Fähigkeiten...
Mit 15 Jahren arbeitet Jacob in einem Einkaufszentrum. Sein Grossvater, mittlerweile 85 Jahre alt, ruft ihn an und sagt ihm, sie hätten ihn gefunden... Er meint offensichtlich die Monster... Da er dement ist, denkt sich Jacob nichts weiter dabei, denkt er hat seine Pillen nicht genommen... Ein Fehler, wie sich noch herausstellen soll... Aber er fährt dennoch hin, um nach dem Rechten zu sehen.
Als er seinen Grossvater findet, hat dieser nur noch wenige Minuten zu leben und sagt ihm, er hätte ihn nicht beschützen können und er solle auf die Insel gehen; gibt ihm noch mysteriöse Anweisungen, dann stirbt er in Jacob's Armen...
Natürlich klingt Jacob's Geschichte für Andere erstmal nicht nur abenteuerlich, sondern schlichtweg verrückt, so dass seine Eltern ihm eine Therapie mehr oder minder aufnötigen.
Schlussendlich stimmt sein Vater aber zu, dass Jacob auf die Insel reisen darf - weil er sich davon verspricht, dass diese Reise ihm klarmacht, dass es keine Monster gibt... (Er begleitet Jacob auch). Doch Jacob soll bald erfahren, dass sein Grossvater weder verrückt noch mit zuviel Phantasie gesegnet war...

Gestaltung

Die altertümlich eingeleiteten Kapitel sind sehr schön gestaltet und auch die zum Text passenden Bilder untermalen den Roman sehr gut.
Auch das Cover verweist schon sehr treffend auf den mystischen Charakter des Buches und hat mir ausnehmend gut gefallen.

Schreibstil

Von Anfang an schaffte es Ransom Riggs, mich so in die Geschichte hineinzuziehen, dass ich quasi mit Jacob auf die Insel reiste. Er schreibt sehr schön und trotz Ausführlichkeit gleitet er nie in die Belanglosigkeit ab, sondern hält Spannung und Dramatik immer hoch, was dem Buch noch mehr Schliff und Raffinesse verleiht.

Mein Eindruck

Durch die Bilder wird der mystische Charakter des Buches noch sehr verstärkt.
Ransom Riggs schreibt einfach herrlich fesselnd und fängt die mysteriösen Gestalten, die sich in seinem Buch tummeln, gut ein für den Leser. Ich konnte das Buch anhand der spannenden Geschichte nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Jacob weitergeht und werde mir auch die Folgebände auf jeden Fall kaufen !

Mein Resümee

Für mich das beste Buch 2011 und ein unbedingter Lesetipp nicht nur für die empfohlene Jugend-Zielgruppe ! Es hat einfach alles: Spannung, Drama, Freundschaft, Familienbande und vor allem glaubwürdige Charaktere, die einem schon sehr bald ans Herz wachsen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2013
Ich hatte das Buch schon lange auf meiner "To-read-Liste", wollte aber auf das Taschenbuch warten, da es doch um einiges günstiger ist. Im Nachhinein bin ich auch sehr froh, dass ich brav und diszpliniert gewartet habe. Schon die gebundene Ausgabe hat mich unglaublich angesprochen, mit der unheimlichen Covergestaltung und den vielen stimmungsvollen Bildern im Inneren. Auch die Rezensionen waren zumeist wirklich positiv und als das Buch dann endlich als Taschenbuch herauskam, habe ich es mir sofort gekauft und draufgestürzt.
Ich möchte auch gleich anmerken, dass der Schreibstil des Autors mir durchaus gefallen hat. Er schreibt flüssig und absolut lesenswert. Es ist mehr das Konstrukt der Story an sich, welches mich so gar nicht einfangen konnte.
******************************Achtung Spoler!********************************************************

Die Geschichte beginnt spannend und als der Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt ist sie auch sehr fesselnd. Man fragt sich was hinter all den Geschichten des Großvaters steckt. Sind sie wahr? Oder sind es am Ende doch nur die Fantastereien eines alten Mannes?
Nun landet aber der Enkel erstmal zig Seiten lang in einem tiefen schwarzen Loch und letztlich auch bei einem Psychater. Die Freundschaft zu seinem besten Kumpel, der eigentlich nicht wirklich sein bester Kumpel ist zerbricht innerhalb eines kurzen Gespräches, weshalb dieser Charakter, den ich eigentlich sehr interessant fand, kurzerhand von der Bildfläche verschwindet. Schade!
Viele Dinge an der Story machen keinen Sinn.
Die Eltern sind total merkwürdig. Die Mutter auf der einen Seite überfürsorglich und der Vater in der einen Situation besonders streng und interessiert und in der nächsten völlig nachlässig. Besonders auffallend wird dies, als Vater und Sohn auf Anraten des Psychaters auf die vom Großvater beschriebene Insel reisen.

Der Psychater ist auch so eine Figur, die ich irgendwie nicht zuordnen kann. Egal was der sagt, es wird gemacht, weil er ist ja schließlich Arzt, er muss es wissen und nichts, was der Halbgott in Weiß so von sich gibt, oder vorschlägt, wird ernsthaft überdacht. Der Junge will auf die Insel, die Eltern sagen nein. Der Psychodoc aber meint das sei gut, also wird's gemacht.
Der Vater, der in seinem Leben scheinbar selbst nichts auf die Reihe bekommt, ein Buch über Vogelkunde nach dem nächsten herausbringen möchte, es aber doch nur zu nie fertiggestellten Manuskripten schafft, sollte eigentlich auf seinen Sohn aufpassen und mit ihm zusammen auf den Spuren des Großvaters wandeln, der ja immerhin sein Vater war. Stattdessen lässt er seinen schwer depressiven Sohn alleine über die Insel latschen, durch Wald- und Moorgebiete, während er selber selbstvergessen stundenlang die Vogelpopulation der Insel erforscht.

Dann kommt der Junge auf der Insel zu dem ominösen Haus, in dem der Großvater gelebt haben soll, aber dieses ist total verkommen. Alles ächzt und knarrt, zerissene Vorhänge wehen im Wind, und man denkt, "Super, jetzt geht's los". Die eigene Fantasie hat einem bis dahin die unglaublichsten Bilder gemalt und fieberhaft giert man danach dem Rätsel der unheimlichen Kinder auf die Spur zu kommen. Was ist nur geschehen? War dieses Haus ein Heim für übernatürlich begabte Kinder? Hat man sie den Eltern entrissen? Vielleicht Experimente mit ihnen gemacht, sie für geheime militärische Missionen eingesetzt?
Nein, nichts von alledem, nichts was auch nur annähernd spannend sein könnte. Stattdessen greift der Autor zur erstbesten fantasielosen Lösung und macht nen öden schnöden Zeitreise/Zeitschleife Schmu draus.
Die ach so gruseligen Kinder entpuppen sich als überhaupt nicht gruselig, führen kleine Zirkusvorstellung vor und mutieren von mysteriös, spannend zu erbämlich langweilig, was echt blöd ist, weil ja gerade die Bilder dieser gruseligen Kinder das Spannung erhaltende Element waren.

Als die Sache mit der Zeitschleife ins Spiel kam war ich dermaßen enttäuscht, dass ich das Buch schon an der Stelle am liebsten in den Müll geworfen hätte. Da wird so viel Wert auf die Gestaltung gelegt und alles ist so toll beschrieben, dass es wirklich Lust auf eine tolle, neue Geschichte macht und dann sowas!
Nicht zu vergessen der Hauptprotagonist!
Dieser Junge, der seit dem Tod des Großvaters quasi nur noch ein zerbrechliches Häufchen Elend ist, der wandert dann mal eben so, wie Alice im Wunderland, durch einen unterirdischen Tunnel und landet in der Zeitschleife. Dort erfährt er Unfassbares und während er vorher dem Tode näher, als dem Leben war, verkraftet er diese neuen, unglaublichen Dinge bestens und steckt sie weg wie nix.
Ich hab das Buch dann nur noch quer gelesen, weil ich meine 9,99 Euro nicht vollends in den Sand setzen wollte, doch das Ende ist noch haarsträubender. Will ich aber jetzt nicht auch noch verraten.

Alles in allem bleiben sämtliche Charaktäre farblos und nichtssagend, oder nerven durch ihre unlogischen und unbeständigen Handlungen, innerhalb einer einfallslosen Geschichte, die absolut nichts Neues -nicht mal die Feindbilder- zutage fördert.
Band zwei? Ohne mich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2013
Ich habe mir das Buch für meinen Urlaub gekauft da es durchwegs gute Bewertungen hat.

Im Grunde hatte ich eine komplette falsche Vorstellung vom Buch. Ich bin davon ausgegangen das es sich um eine unheimliche und gruselige Geschichte handelt aber das ist definitiv nicht der Fall.

Ich fand das Buch relativ lesenswert bis etwa zur Hälfte des Buches danach flacht es für mich ziemlich ab vor allem das Ende war nicht sonderlich spannend inszeniert.

Das Buch ist eigentlich mehr ein Jugendbuch in meinen Augen. Was mir sehr gut gefallen hat sind die Bilder im Buch, die tragen zur Stimmung bei während dem lesen.

Abgesehen davon hat sich mein Exemplar komplett aufgelöst, ich bin mit dem Lesen der Seiten gar nicht nachgekommen so schnell haben sie sich aus dem Buch gelöst.

Das Buch selbst kann man eigentlich nur mehr entsorgen.

Daher für mich nur 3 Sterne.

Ein gutes Buch für zwischendurch, mehr war es für mich jedoch nicht.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jacob hat seinem Großvater schon in Kindertagen gerne zugehört, wenn er ihm schaurige Märchen erzählt hat. Märchen von einer Insel, auf der Kinder leben, die ganz besondere Dinge machen können. Doch es gibt auch Monster, die versuchen, nach diesen Kindern zu trachten. Wirklich Angst hatte Jacob nie vor den Geschichten des Großvaters. Denn es waren ja ... Märchen. Doch als der Großvater eines Tages unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und Jacob ihn tot auffindet, findet er nicht nur die Leiche, sondern auch ein Monster. Und zwar genau so eines, wie das, was der Großvater ihm zuvor beschrieben hatte. Sollte es etwa möglich sein, dass die Märchen gar keine Märchen waren und dass es die Insel der besonderen Kinder wirklich gibt?

Mit einer vom Großvater hinterlassenen Botschaft macht sich Jacob auf die Reise zu dem wohl größten Abenteuer seines Lebens. Doch wo wird ihn diese Reise hinführen? Kann er die Spuren der Vergangenheit seines Großvaters ausfindig machen und wird er dabei auf die besonderen Kinder stoßen?

Bis zu dieser Stelle des Buches ist es sehr unverfänglich, über den Inhalt zu schreiben. Doch was dann kommt, müsst ihr schon selber entdecken. Denn zumindest für mich war das, was dann kam, ein ganz besonderer Hochgenuss und eine Idee, die ich in Büchern grundsätzlich liebe und die ich hier nun nicht verraten möchte.

Bei der Aufmachung des Buches fällt nicht nur sofort das Cover ins Auge, das ein scheinbar schwebendes Mädchen zeigt und das dem Buch somit einen sehr gruseligen und mysteriösen Eindruck macht, sondern auch in dem Buch selber gibt es unzählige Fotos, die immer zu den jeweiligen Stellen der Geschichte passen. Anfangs überlegte ich, ob diese Fotos in der heutigen Zeit gemacht und dann auf 'antik' gemacht wurden, doch wunderte ich mich sehr oft über die Gesichter der Menschen darauf. Denn sie alle verfügen über diese Art der 'unmodernen' Gesichter, die man auch heute noch auf alten Fotos sieht. Obwohl man natürlich klar erkennt, dass es Menschen sind, sahen die Menschen von damals irgendwie anders aus und ich glaube nicht, dass dies nur mit der Kleidung zusammenhängt.

Am Ende des Buches erfährt der Leser dann, dass es sich in der Tat um originale Fotos handelt, die der Autor anscheinend als Inspiration für sein Buch genommen hat. Eine grandiose Idee, die die Schaurigkeit der Geschichte noch um einiges untermalt.

Mich hat das Buch sehr begeistert und das Ende ist für diesen Teil der Geschichte zwar abgeschlossen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es weitere Teile geben wird, denn es hinterlässt viel Raum für weitere Abenteuer, die Jacob erleben könnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2015
Inhalt:
Der Schock trifft Jacob vollkommen unvorbereitet: In einem kleinen Wald findet er seinen tödlich verwundeten Großvater - und meint für einen kurzen, schrecklichen Moment, ein Monster im Unterholz zu sehen. Seine Eltern und ein Psychiater versichern ihm, dass er sich dies nur eingebildet hat, und schließlich ist Jacob bereit, ihnen zu glauben. Doch dann beginnen sich die Hinweise darauf zu mehren, dadd Abrahamd Schauergeschichten möglicherweise alles andere als erfunden waren. Gibt es auf einer Insel vor der Küste Englands vielleicht immer noch ein Heim für "besondere" Kinder? Jacob macht sich auf die Suche danach - und entdeckt mehr, als er jemals für möglich gehalten hätte...

Mit großen Erwartungen bin ich an das Buch gegangen, da ich im Vorfeld nur gutes darüber gehört habe. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich muss sagen, ich hab es mir doch etwas anders vorgestellt. Dies ist aber nicht weiter schlimm, weil mich die Geschichte völlig überzeugt hat.

Die Atmosphäre ist einfach klasse, stellenweise hatte ich wirklich Gänsehaut. Die Begebenheiten auf der Insel passen schon zu der mystischen Stimmung, aber ich muss sagen, erst die Fotos haben das ganze perfekt gemacht. Im Vorfeld hatte ich schon mal durch das Buch geblättert und mir die einzelnen Fotos angeschaut. Manche davon sind so schon gruselig. Aber wenn man die Textpassagen liest und sich die Bilder anschaut, bekommt man richtig Gänsehaut. Angeblich wurden nur ein paar Bilder nachbearbeitet. Mich würde sehr interessieren, welche das sind.

Ich habe die Truppe der besonderen Kinder sofort ins Herz geschlossen. Jacob hat endlich wahre Freunde gefunden, die ihn verstehen und so nehmen wie er ist. Für ihn war am Anfang schwer als das zu verstehen. Das die Geschichten, die sein Großvater erzählt hat, nicht erfunden waren. Doch Jacob wusste nur ein Bruchteil von dem was er wissen müsste. Und so erfährt er und auch der Leser von einer völlig neuen "Welt".

Ich bin wirklich begeistert von dem Buch, weil es fantastisch und spannend ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt was die besonderen Kinder noch so alles erleben werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2015
Inhalt:

Normalerweise werden einem als Kind von den Großeltern Märchen erzählt, doch was Jacob von seinem Opa zu hören bekam war etwas ganz anderes. Er erzählte immer wieder von einer Insel auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten wohnen und von Monstern die diese verfolgen. Mittlerweile ist Jacob auch schon älter und hat diese Geschichten vergessen, bis sein Großvater auf mysteriöse Weise stirbt. Für Jacob wird es immer wahrscheinlicher, dass die Geschichten stimmen und somit macht er sich auf die Suche danach. Er findet eine Welt in der die Zeit stehen geblieben ist und findet die ungewöhnlichsten Freunde die man sich vorstellen kann, doch auch die Monster sind mehr als real. Und sie sind Jacob gefolgt.

Meine Meinung:

Das Buch lag schon etwas länger auf meinem SUB und da der zweite Teil schon in den Startlöchern steht, habe ich ganz schnell den ersten Teil gelesen und war bis auf ein paar kleine Schwächen sehr begeistert.
Die Idee mit der Insel und der dazugehörigen Zeitschleife hat mir sehr gut gefallen, denn ich könnte mich nicht erinnern etwas Ähnliches schon gelesen zu haben.
Auch wenn die Geschichte recht lange braucht bis sie in Fahrt kommt, wurde ich doch recht gut unterhalten. Der Anfang könnte für den Leser sicher etwas ereignisreicher sein, obwohl er für mich doch auch recht wichtig war, denn so bekam man Einsicht in die Kindheit von Jacob und wie er seinen Großvater erlebt hat.
Am interessantesten wird es jedoch erst wenn Jacob sich auf die Insel begibt um sich auf die Suche noch dem Heim zu machen in dem sein Großvater aufgewachsen ist. Sehr interessant fand ich den Aspekt, dass sich die Zeitschleife immer um einen Tag dreht und die Kinder zwar nicht altern, aber dennoch schon sehr viele Jahre dort fest hängen.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Fotos in dem Buch, die wie man hinten im Buch erfährt echt sind und von Sammlern stammen.
Was mich außer dem recht zähen Anfang aber auch noch stört ist, dass mir Jacobs Vater ziemlich unwirklich vorkommt. Seine Reaktionen wenn Jacob zu spät ins Hotel kommt oder ähnliches wirken nicht echt. Mal ehrlich, welche Eltern reagieren gelassen darauf, wenn sein Kind mit "Freunden" alleine eine Insel erkundigt und erst Stunden später als ausgemacht war zurückkehrt ?
Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Teil.

Mein Fazit:

Eine schöne Geschichte mit einer tollen Idee, die sich am Anfang sehr zieht und auch sonst noch ein paar Schwächen hat.
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