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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen49
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2012
Meine Meinung
Erstmal eine kurze Anmerkung, die ich sehr schade finde. Vor kurzer Zeit wurde ja bekannt, dass es PAN bald nicht mehr geben wird. Einige Reihen laufen aber im Knaur Fantasy Programm weiter, viele wurden schon genannt, diese hier gehört nicht zu den genannten. Ich hoffe wirklich, dass sie fortgesetzt wird, das wäre sonst wirklich ärgerlich. Aber gut, es gibt ja auch noch die englischen Bücher. (Band 1: Glimmerglas, Band 2: Shadowspell, Band 3: Sirensong)

Ausserdem möchte ich unbedingt noch erwähnen, wie wundervoll ich dieses Cover finde. Zwar sehe ich den Zusammenhang zum Inhalt nur mit der viel Fantasie, aber es ist in keinem Fall unpassend und einfach wunderschön. Leider sind Knicke im Buchrücken unvermeidbar, wenn man bequem lesen möchte. Schade.

Jetzt aber zur Geschichte.
Wo ich erstmal ein bisschen seufzen musste, war bei der Erwähnung folgender Worte: Sommerhof, Königin Titania, Winterhof, Dunkelfeen, Königin Mab.. und so weiter. Das schon wieder, dachte ich. Nicht weiter tragisch, aber nachdem ich das schon bei Plötzlich Fee fand, hätte ich mich gefreut, wenn ich mal eine Feengeschichte ganz ohne Sommernachtstraum-Elemente lesen würde.
Gott sei Dank rückt das aber auch in den Hintergrund. Denn die Geschichte spielt nicht im Reich der Feen, auch wenn Avalon sehr sehr nahe dran ist.
Was mich am Anfang auch etwas stutzig machte, war ein kleiner.. Logikfehler, oder ich war wirklich zu blöd um es zu verstehen. An der einen Stelle sagt Dana zu den Lesern ihrer Geschichte noch, dass Kimber Ethan den Stinkefinger zeigt und sie (also Dana) diese Reaktion überraschte, da sie so garnicht feenhaft sei. Einige Seiten später meint Dana wiederrum, Ethan sei im Gegensatz zu Kimber so ganz anders als typische Feen. Hö? Da befürchtete ich schon mehr von diesen kleinen Fehlerchen, die mit der Zeit wirklich nerven können. Ich fand aber Gott sei Dank keine.
Überzeugen konnte mich die Geschichte mit der Idee von diesem Ort, Avalon. Ein Ort, an dem Menschen und Feen gemeinsam leben. Ein Ort, an dem der Übergang zu dem Reich der Feen, Faerie, ist. In unserer Welt, doch nicht verborgen. Es ist selbstverständlich und wird im Unterricht an Schulen behandelt.

Die Charaktere gefielen mir sehr gut, wobei ich Dana und Ethan noch am gewöhnlichsten und typischsten empfand. Sehr gut gefallen hat mir Kimber, bei der mein erste Eindruck vollkommen falsch war. Ich bin immernoch gespannt auf die genaue Aufklärung, die hinter ihren Eigenarten steckt. Danas Bodyguard, dessen Sohn und ihr eigener Vater wussten mich ebenfalls zu begeistern. Bei Danas Vater wusste ich nie so genau, woran Dana da genau ist.. was seine wirklichen Absichten sind und ob seine Freundlichkeit und Vatergefühle nichts als Heuchelei sind. Danas Mutter.. ja. Eine Alkoholikerin, was man nicht unbedingt in jedem Fantasy-Jugendbuch findet. Ich habe keine Erfahrungen mit diesem Thema, aber es war doch sehr lebhaft und relistisch beschrieben.. was mich auch hauptsächlich dazu brachte, mit Dana mit zu fühlen.
Dana selbst ist eine typische Fantasy-Jugendbuch Protagonistin. Stur, mutig.. aber doch irgendwie schutzbedürftig und unbeholfen. Auf der einen Seite sehr Erwachsen, auf der anderen Seite ein absolutes Kind. Und Ethan.. ja, der ist der typische coole, viel zu gut aussehende Typ, der sich für ein eigentlich unscheinbares Mädchen interessiert - oder doch nicht?

Der Schreibstil gefiel mir am Anfang nicht. Ich glaube, das könnte aber sehr gut an der Übersetzung liegen. Manchmal waren mir die Sätze irgendwie holprig zusammengeschustert und die Worte nicht so wirklich gut ausgewählt. Mit der Zeit wurde aber auch das besser - oder man gewöhnt sich einfach daran.
Trotzdem liest sich das Buch sehr flüssig und zügig, da der Schreibstil von Anfang bis Ende eher einfach gehalten ist. Hinzu kommt das ich von Anfang an wissen wollte wie es weitergeht. Was sind die Absichten von Danas Vater und Ethan? Wem kann sie trauen? Stimmen meine Befürchtungen? Der Leser ist wirklich genauso verloren und unsicher in der Geschichte wie Dana. Das ließ mich mitfiebern und die Seiten flogen einfach so dahin..

Fazit
Eine tolle Geschichte, bei der mir leider noch das gewisse Etwas fehlte.
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am 27. November 2012
Obwohl ich auf dieses Buch unglaublich gespannt war, musste es doch sehr lange auf meinem SUB liegen, bis ich es endlich in die Hände genommen habe. Leider hat sich das Buch für mich als kleine Enttäuschung entpuppt, denn leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Der Schreibstil ist an sich ganz gut, allerdings konnte mich die Autorin leider gar nicht an das Buch fesseln. Die Charaktere und Orte wurden nur recht oberflächlich beschrieben, was wirklich schade ist, denn besonders Avalon wirkt unglaublich interessant und ich hätte gerne so viel mehr erfahren. Obwohl man der Autorin anmerkt, dass sie sich mit ihrem Werk Mühe gegeben hat, wirken die Charaktere doch stellenweise sehr lieblos. Es fehlt ihnen an Tiefe und auch die Beschreibungen sind mir oftmals nicht detailliert genug gewesen, sodass ich mich nur schwer in sie hineinversetzen konnte. Wirklich schade, denn das Potential ist vorhanden.

Besonders Dana wollte ich unbedingt ins Herz schließen, weil ich finde, dass sie es bereits viel zu schwer im Leben hatte: Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt, ihre Mutter ist eine Alkoholikerin, die ihr das Leben stets schwer macht und sie selbst möchte einfach nur ein normales Leben führen. Leider erschien sie mir dann doch an vielen Stellen unsympathisch und unreif, da sie oftmals sehr mürrisch und schmollend erschien, was so gar nicht zu ihr passen wollte. Ich konnte mich jedoch teilweise in sie hineinversetzen, wenn es um die Suche nach dem Vater und der Suche nach sich selbst ging, jedoch konnte ich ihre Entscheidungen zum Großteil nicht verstehen und somit fiel es mir oftmals schwer, sie zu mögen. Gleiches gilt für ihre Tante, sowie Ethan und Kimber, bei denen man sich nie sicher sein kann, ob man ihnen vertrauen kann oder nicht.

Natürlich muss es in so einem Buch auch eine Liebesgeschichte geben, allerdings endet diese auch wieder recht schnell, da das Vertrauen von Dana missbraucht wird. Diese wird jedoch recht kitschfrei erzählt und durch zaghafte Anfänge wirkt diese auch recht authentisch, sodass ich hier nicht genervt die Augen verdreht habe.

Interessant sind die politischen Umstände in Avalon, die ein großer Bestandteil der Geschichte sind. Mann kann niemanden vertrauen und niemand kann so wirklich sagen, wer das Beste für Avalon möchte und wer nicht. Interessant ist dabei auch, wie sehr um die politische Macht gekämpft wird und es ist stellenweise erschreckend, wie weit einige dafür sogar gehen.

Die Covergestaltung ist wunderschön und passt bestens zum Titel. Die Rosenblätter und das Covermodel wirken stimmig, sodass es ein schönes Gesamtbild abgibt. Auch die Kurzbeschreibung liest sich gut und hat direkt Lust auf mehr gemacht.

Insgesamt bin ich von "Rosendorn" leider enttäuscht. Die Handlung ist zwar an sich ganz okay, aber leider nichts, was langfristig im Gedächtnis bleibt. Auch die Charaktere hätten ein bisschen mehr Tiefe vertragen können. Schade, aber ich hoffe, dass mich der zweite Band - falls er übersetzt wird - besser in den Bann ziehen kann.
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am 7. Februar 2012
Die sechszehnjährige Dana hält es zu Hause nicht mehr aus und flüchtet kurzerhand zu ihrem Vater. Dass sie diesen noch nie gesehen hat und dafür nach Avalon, auf einen anderen Kontinent, fliegen muss, verdrängt Dana erst mal. Doch schon an der Grenze zu Avalon, dem einzigen Ort an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneidet, wird sie von ihrer eigenen Tante gefangen genommen und gerät in den politischen Sog der Feen. Als sie dann noch einen heißen Feenjungen kennen lernt, selbst magische Kräfte entwickelt und knapp einem Mordanschlag entkommt, muss Dana endgültig zugeben dass eine alkoholkranke Mutter doch nicht das Größte Übel ist.

Rosendorn ist der Auftakt zur Avalon-Trilogie von Jenna Black. Die Autorin hat für ihr Buch die Ich-Perspektive gewählt und gelungen umgesetzt. Dana erzählt die Handlung aus ihrer Sicht jugendlich-frisch und bringt eine Atmosphäre rüber, bei der man sich fast vorstellen kann, das Avalon als Wilde Stadt, Übergang zwischen unserer Welt und Faerie, auch hier bei uns existieren könnte. Es ist spannend, mit ihr zusammen zu erleben, dass ganz Avalon es auf sie abgesehen zu haben scheint. Erst nach und nach lernt man etwas über die Feen und weiß nie mehr, als Dana im Augenblick auch.

Dana ist ein außergewöhnliches Mädchen, was sie selbst erst im Laufe der Handlung herausfindet. In Amerika musste sie sich um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, zog oft um und war deswegen eine Außenseiterin mit der niemand etwas zu tun haben wollte. In Avalon sieht die Sache dann ganz anders aus. Da ihr Vater eine hochrangige Fee ist gehört Dana zur Elite. Zudem ist sie, als Kind einer Fee und eines Menschen eine seltene Ausnahmeerscheinung. Als Faeriewalker nimmt sie einen besonderen Status ein, da sie als Einzige technische Geräte von der Menschen- in die Feenwelt transportieren kann. Somit entbrennt mit ihrem ersten Erscheinen in Avalon ein politischer Machtkampf um Dana, der nicht ohne Trügereien auskommt. Dana kann also niemanden trauen, handelt aber nichtsdestotrotz oft impulsiv. Wie man es von einem Mädchen in ihrem Alter auch erwarten würde. Natürlich spielen auch zwei männliche Feen eine Rolle. Spannen ist dabei, das der eine, wie Dana, vom Sommerhof stammt und der andere vom "bösen" Winterhof. Beide haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile und ich bin gespannt, für wen Dana sich entscheiden wird. Im Laufe der Geschichte lernt sie auch ihre Mutter aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und das nicht immer alles so ist, wie es auf den oberflächlichen ersten Blick scheint.

Andere mystische Wesen haben kleinere bis größere Rollen in ROSENDORN. So lernt der Leser Ritter, einen Troll, gefährliche Schattenwesen und grausige Nixen kennen. Eine Mischung, die ich wirklich gut fand. Sehr schön und bildhaft beschrieben war auch das Glimmerglas, in dem sich die Menschen- und Feenwelt überschneidet.

Das Cover dieser Klappenbroschur sticht sofort ins Auge. Vor einem schwarzen Hintergrund sieht man Dana, deren rotes Kleid sich von unten in Rosenblättern zerfasert. Titel und Kleid sind dazu mit Spotlack überzogen. Auch auf der Rückseite sind einzelne Rosenblätter zu sehen. Wobei ich mich nach der Lektüre schon gefragt habe, ob dies ein Zeichen für die Nachfolgebände ist. Denn Dana gehört ja zum Sommerhof und müsste demnach eigentlich von weißen Rosenblättern umhüllt sein. Sehr ansprechend ist auch die Innenausstattung, da jedes Kapitel ebenfalls mit fallenden Rosenblättern beginnt, die von der rechten Buchseite auf die Linke schweben.

ROSENDORN war erfrischend anders, da hier die Intrigen einen größeren Raum einnehmen, als die Romanze. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Nachfolgebände und kann diesen actionreiche Roman Fans des Urban-Fantasy-Genres nur ans Herz legen.
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am 3. Februar 2012
Inhaltsangabe
Die 16- jährige Dana lebt mit ihrer menschlichen, alkoholsüchtigen Mutter zusammen. Ihren Vater, eine Fee aus Avalon kennt Dana nur aus dem 'schlimmsten' Erzählungen ihrer Mutter. Nachdem das Zusammenleben mit ihrer Mutter für Dana immer schlimmer wird und sie es satt hat die Verantwortung für diese zu tragen, ständig zu lügen und ihr eigenes Leben an sich vorbeiziehen zu lassen beschließt sie ihr altes Leben hinter sich zu lassen und ihren Vater zu finden. Dies stellt sich als sehr leicht heraus und ihr Vater lädt sie ein nach Avalon zu kommen. Avalon die Grenzstadt zwischen der menschlichen Welt und der Welt der Feen. Doch ihre Ankunft dort ist alles andere als herzlich'sie wird von ihrer eigenen Tante gefangen genommen, wiederum von dort 'gekidnappt' und zwar von einer studentischen Untergrundbewegung. Dieser gehört auch Ethan ihr Kidnapper an'der auf den zweiten Blick alles andere als gefährlich und bedrohlich ist. Schnell wird klar das Dana ein Spielball zwischen den führenden Oberhäusern von Avalon ist'ein Spielball zwischen den Lichterfeen und den Dunkelfeen. Denn sie ist nicht nur eine 'Halbelfe' sonder auch ein 'Fairywalker' und verfügt über Mächte und Möglichkeiten die sich beide Regierungsgegner zu Nutze machen wollen. Wie es scheint gibt es nur ein paar Personen in Avalon denen sie wirklich vertrauen kann'gehört Ethan, in den sie sich verliebt hat dazu oder nicht?

Cover/ Aufmachung
Obwohl ich eigentlich dunkle Cover nicht so sehr mag gefällt mir das Cover zu Rosendorn sehr gut. Der schwarze Hintergrund in Kontrast zu dem blassen Mädchen mit dem blutroten Kleid das sich in Rosenblätter auflöst ist klasse. Allerdings frage ich mich wieso denn rote Rosenblätter'denn wenn es sich auf dem Bild um Dana handelt müsste sie doch weiße Rosen tragen'denn sie bekommt ja auch eine weiße Rosenkette von ihrem Vater (der dem Haus der Lichterfeen angehört) geschenkt? Ist sicher nur eine Kleinigkeit'hat mich im Nachhinein aber doch etwas verwirrt
Schön fand ich auch dass jedes Kapitel mit einem Bild von Rosenblättern gekennzeichnet war!

Idee/Umsetzung
Ich kannte 'Avalon' bisher nur aus Geschichten und Sagen um König Arthur und muss sagen dass mir diese neue Seite von Avalon ausgesprochen gut gefällt. Avalon als Stadtstaat, als Grenzstatt zwischen Fee-und Menschenwelt. Ein Avalon in unserer modernen Zeit in dem sowohl Menschen als auch Feen gleichberechtig nebeneinander leben'in dem es so triviales wie Telefon, Internet und ein Polizeiwesen ebenso gibt wie Pferdefuhrwerke, Telefon und magische Wesen. Ich finde Jenna Black hat den Balanceakt zwischen Legenden und Moderne hervorragend hinbekommen!
Die Geschichte der 16-jährigen Dana die auf der Suche nach ihrem Vater in eine 'andere' Welt abtaucht und dort mit Widrigkeiten kämpfen muss auf die sie ihr bisheriges Leben nicht gerade vorbereitet hat ist toll geschrieben.
Hätte ich keine kleinen Kinder'ich hätte das Buch in einem Rutsch durchgelesen'es ist total flüssig geschrieben'mit genügend Spannung, einer Prise Witz und Gefühl.
Die Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch. Allen voran natürlich die 16-jährige Dana die in ihrem Leben schon so viel Verantwortung tragen musste und schließlich anfängt dagegen aufzubegehren und es auch dann nicht unbedingt leichter hat.
Auch die Feen Ethan und seine Schwester Kimber gefielen mir in ihrer Darstellung sehr gut'auch wenn sie bestimmt nichts mit Feen gemeinsam haben die man aus Kindermärchen wie 'Tinkerbell' kennt'aber das ist auch ganz gut so!
Ich hätte mir gewünscht dass es noch mehr an 'Liebesgeschichte' in dem Buch gibt'die aufkommende Liebelei zwischen Ethan und Dana endet ja ziemlich schnell nach einer 'Dummheit' von Ethan wieder. Auch wenn unterschwellig die Gefühle noch am 'Glühen' sind wird am Ende kaum mehr darauf eingegangen'da setze ich meine Hoffnung jetzt einfach auf die kommenden Teile der Geschichte -> dafür ziehe ich auch den halben Stern ab der zur vollen Punktzahl fehlt

Fazit
Eine tolle Geschichte für alle die das Genre der Romantasy lieben und Feen gerne mal von einer anderen Seite aus kennenlernen wollen
Auf meinem Blog bekommt das Buch 4,5 Herzen (von 5) hier daher die volle Punktzahl!
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Dana ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer alkoholkranken Mutter zusammen. Ihr Vater ist eine Fee und lebt in Avalon. Er weis nichts von Danas Existenz, da Danas Mutter, nachdem sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hat, Avalon verlassen hat. Jetzt hat Dana die Nase voll von ihrer Mutter und entschließt kurzerhand nach Avalon zu fahren, eine Stadt, in der Menschen und Feen zusammen leben. Dort angekommen wird die als ersten von ihrer Tante entführt, ihr Vater ist allem Anschein nach im Gefängnis. Damit endet Danas Abenteuer in Avalon aber noch lange nicht, denn die Studentische Untergrundbewegung ist ebenfalls hinter ihr her, und dessen Anführer Ethan ist wirklich unglaublich sexy. Nur kann sie ihm nicht wirklich trauen.

Das Buch hat mir richtig gut gefallen Die Story wird in der Ich-Form aus Sicht von Dana erzählt. Dana ist ein Halbblut, ihr Vater ist eine Fee und lebt in Avalon, einer Stadt in der Menschen und Feen gemeinsam leben. Nachdem sie dort ankommt verläuft alles etwas anders als sie erwartet hat. Sie weis überhaupt nicht wem sie trauen soll. Hinzu kommt, dass sie plötzlich alle wegen ihrer besonderen Fähigkeiten hinter ihr her sind und sie ständig auf der Flucht oder in Gefahr ist. Die Handlung ist wirklich sehr spannend und aktiongeladen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Natürlich gibt es auch eine Romanze, wobei diese zwar eine wichtige Rolle spielt, aber nicht Mittelpunkt der Handlung ist. Hinzu kommt, dass Dana Ethan eigentlich gar nicht trauen kann und das zu Recht. Ich persönlich habe sowieso einen anderen Favoriten und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht mit Dana.

Ich hoffe der 2. Teil wird bald übersetzt.
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am 5. Januar 2013
"Rosendorn" hat mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen.
Die Story selbst ist sehr vielversprechend und es hätte wesentlich mehr aus der Idee herausgeholt werden können. Was das Ganze am meisten trübt, ist Protagonistin Dana, die sich überhaupt nicht ihrem Alter entsprechend verhält und absolut nervig ist.
Das Cover ist sehr schön und passt auch gut zum Inhalt. Auch der Titel ist gut gewählt und stimmig. Durch Spotlack werden die Blütenblätter wunderschön hervorgehoben.

Wie schon angesprochen ist Dana alles andere als sympathisch.
Ihre Mutter ist Alkoholikerin und so ist Dana schon früh auf sich allein gestellt und muss sich zudem noch um die kranke Mutter kümmern. Sie ist verantwortlich für alle Geldangelegenheiten und was sonst noch anfällt, weshalb man vermuten würde, dass Dana schon sehr reif und selbstständig für ihr Alter ist.
Aber nix da! Dana ist ein quängeliges kleines Kind und verhält sich definitiv nicht wie eine fast 17-jährige. Sie ist naiv und handelt unüberlegt, liegt dazu jedem männlichen Wesen zu Füßen, das auch nur im Entferntesten gut aussieht und jammert ständig sie wäre zu jung, wenn es um Sex oder Alkohol geht.
Hiiilfe, ich bin doch noch ein Kind *jammer, jammer*. Also bitte, welche 16-jährige will denn noch wie ein Kind behandelt werden?!
Die anderen Charaktere waren da schon deutlich besser, wenn auch nicht umwerfend.
Dazu bleiben sie zu blass und einseitig, aber sie haben durchaus Potenzial.

Dana hält es einfach nicht mehr Zuhause aus. Sie hat keine Lust mehr, sich um ihre Mutter zu kümmern und beschließt kurzer Hand, ihren Vater in Avalon aufzusuchen.
Avalon ist die einzige Stadt der Welt, in der sich die Menschen- und die Feenwelt überschneiden. Dies macht Avalon zu einem Touristenmagnet und auch Dana ist schon ganz aufgeregt.
Ihre Ankunft in Avalon läuft jedoch anders als geplant, denn sie wird von ihrer Tante Grace eingesperrt. Zu ihrem eigenen Schutz, wie diese behauptet.
Denn Dana ist etwas ganz besonderes und die einflussreichsten Personen Avalons wollen sie in ihre Hände bekommen, um die Macht zu übernehmen.
Dana weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann.
Erster Kritikpunkt ist schon einmal die Stadt Avalon selbst. Was macht die Stadt zur Touristenattraktion? Dort steppt nicht gerade der Bär, um es einmal freundlich auszudrücken. Und von der Feenwelt bekommen die Menschen, die dort hingehen auch nichts zu sehen, lediglich die Feen selbst.
Der Rest der Story ist wirklich vielversprechend, geht aber im Gejammer von Dana vollkommen unter. So bleiben die interessanten Details über die Macht in Avalon und die Verbindung zum Feenreich "Faerie" durchgehend im Hintergrund.
Schade!

Den Schreibstil habe ich als angenehm, aber durchschnittlich empfunden.
Vorallem beim Charakter von Dana frage ich mich aber, was die Autorin sich dabei gedacht hat, ihre Protagonistin so unsympathisch und unrealistisch zu gestalten.
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am 10. Mai 2012
Kurzbeschreibung:
Auf der Suche nach ihrem Vater kommt Dana nach Avalon - dem einzigen Ort auf der Erde, wo sich Feen- und Menschenwelt überschneiden. Das Willkommen in Avalon ist jedoch alles andere als herzlich: Dana wird gefangen genommen - von ihrer eigenen Tante. Ihr einziger Verbündeter ist der gefährlich gutaussehende Feenjunge Ethan. Doch kann Dana ihm wirklich vertrauen?

Zur Autorin:
Jenna Black studierte Anthropologie und Französisch an der Duke University in North Carolina. Sie arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bevor sie als Autorin erfolgreich wurde. Rosendorn ist ihr erster Jugendroman, der in den USA Leser und Kritiker begeisterte.

Rezension:
Die 16-jährige Dana hat es nicht leicht: Ihre Mutter ist Alkoholikerin und blamiert sie in so manchen Situationen, ihr Vater ist ein hochrangiger Feenmann, der in Avalon wohnt. Da ihre Mutter Angst hat, dass er seine Tochter zu sich holen könnte, ziehen sie und Dana sehr oft um, sodass Dana auch keine richtigen Freundschaften zu Gleichaltrigen aufbauen kann und will.

Nach einem Streit mit ihrer Mutter flüchtet Dana Hals über Kopf nach Avalon, um dort ihren Vater zu besuchen, den sie noch nie gesehen hat. Doch bald schon findet sie sich mitten in einer Auseinandersetzung wieder, in die auch ihre Tante Grace verstrickt ist. Unterstützung findet Dana in dem Geschwisterpaar Kimber und Ethan, die ihr helfen wollen, zurück in ihre alte Heimat zu kommen, denn die Feen haben ihre eigenen Pläne mit Dana und möchten sie so schnell nicht wieder gehen lassen...

"Rosendorn" ist der erste Band der "Faeriewalker"-Trilogie von Jenna Black, der sich hauptsächlich erst einmal mit der Einführung der wichtigsten Figuren der Serie beschäftigt. Dana ist ein typischer 16-jähriger Teenager, sie ist sehr nah am Wasser gebaut und findet auf den ersten Blick jeden Feenjungen, der ihr in Avalon begegnet, anziehend. Trotzdem hat sie auch bereits eine recht erwachsene Seite, was sich durch die Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter und das Fehlen ihres Vaters erklärt.

Zwar gibt es auch eine obligatorische Liebesgeschichte, doch wird dieser nicht allzu sehr Raum geboten, was ich recht abwechslungsreich zu manch anderen Büchern dieses Genres empfand. Auch die aufkeimende Freundschaft zwischen Dana und Kimber wurde gut und ausführlich geschildert und man freut sich regelrecht mit Dana, endlich eine Freundin gefunden zu haben.

Obwohl Dana, als sie in Avalon angekommen ist, sich ständig irgendwie auf der Flucht vor den einzelnen Vertretern der beiden Feenhöfe befindet, passiert nicht wirklich viel mehr. Erst am Ende hin gibt es einen etwas überhasteten und überstürzten Showdown, der allerdings viele Fragen offen und somit sehr auf den nächsten Band hoffen lässt, denn Potenzial hat die Geschichte rund um Dana und die Feen allemal.

Fazit: Jenna Black gelingt mit dem Auftakt ihrer "Faeriewalker"-Trilogie ein solider erster Band, der allerdings in der Spannung und der Weiterentwicklung der Protagonistin noch mehr Potenzial nach oben bietet. Unterhaltsam ist "Rosendorn" aber allemal!
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Ich weiß wirklich nicht was bei diesem Buch schief gegangen ist. Jenna Blacks Adult Bücher mochte ich sehr gerne, auch wenn es zur Morgan Kingsley Reihe immer schon Diskussionen gab. Aber so ist es nun mal mit manchen Büchern, entweder liebt man sie oder eben nicht. Aber bei Rosendorn konnte ich die Jenna Black, die ich von ihren anderen Büchern her kenne gar nicht wieder finden. Das Buch lässt sich zwar schnell dahin lesen, ist flüssig und vom Schreibstil her top. Aber es konnte mich längst nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte. Zudem noch charakterschwache Protagonisten und ein Plot, der nicht erwähnenswert ist, weil er kaum vorhanden war. Vielmehr erleben wir hier das reinste Familiendrama mit, wobei man hier von Familie nur im Sinne von verwandtschaftlichen Verhältnissen sprechen kann, Gefühle spielen kaum eine Rolle.

Danas Mutter ist der Alkohol wichtiger als ihre eigene Tochter. Obwohl sie körperlich anwesend ist lässt sie Dana in ihrem Leben doch alleine und Dana hat schon früh gelernt erwachsen zu sein, auch wenn sie sich nicht immer so verhält. Und dann versucht ihre Mutter ihr einmal beizustehen und bewirkt damit doch das Gegenteil, denn sie wird zum Druckmittel gegen Dana. Ihr Vater ist nicht viel besser. Von Liebe ist auch hier keine Spur zu sehen, vielmehr nutzt er sie auch nur zu seinem eigenen Vorteil aus. Das Leben bei ihm wird zu einer Gefangenschaft aus der es kein Entrinnen zu geben scheint, obwohl er immer wieder beteuert ihr Bestes zu wollen. Seine Taten sprechen jedoch dagegen. Dazu gesellt sich Dana, die zwar Entscheidungen zu treffen scheint, aber von allen anderen um sie herum von einem Ort zum nächsten gezerrt wird ohne darauf Einfluss zu haben. Die Autorin bemüht sich zwar Dana als besonders erwachsen darzustellen, aber das spiegelt sich in ihren Handlungen nicht wieder. Auch die anderen Nebencharaktere, die so interessant wirkten können das Buch nicht verbessern. Sie sind zwar auf den ersten Blick sympathisch, aber blickt man hinter die Fassade muss man leider erkennen, dass auch sie nicht immer die Wahrheit gesagt haben. Vertrauen kann man in dieser Welt, wie es scheint keinem, will doch jeder aus der Situation das Beste für sich persönlich rausholen. Bei einigen der Charaktere scheint sich das zwar zum Ende hin zu ändern, aber leider verbringt man mit ihnen viel zu wenig Zeit um sich dessen sicher zu sein. In Avalon ist nichts so wie es scheint und Misstrauen steht an der Tagesordnung ganz weit oben. Lesegenuss ist für mich etwas anderes.

Um auch das positive Hervorzuheben möchte ich auf jeden Fall die tolle Aufarbeitung des Buches nennen. Nicht nur das Cover ist wunderschön geworden, auch die Kapitelanfänge sind toll gestaltet mit einzelnen Rosenblättern. Die Grundidee an sich fand ich durchaus interessant und viel versprechend. So gibt es einen Ort, Avalon, der zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Feen liegt. Hier leben Menschen und Feen nebeneinander, es gibt sogar ein eigenes Rechtssystem etc. Was so ungewöhnlich hätte sein können wird aber leider nicht richtig genutzt und die Autorin geht kaum auf diesen Ort an sich ein. Außer, dass man dort gut Essen und Einkaufen gehen kann und dabei mit Euro zahlt gibt es kaum weiteren Einzelheiten, was ich sehr enttäuschend fand. Auch das Ende ist rasch abgehandelt und stellt den Höhepunkt des Familiendramas dar.

An diesem Buch haben einfach viele Aspekte nicht gestimmt und ich frage mich, ob es der Autorin mit der Fortsetzung überhaupt gelingen kann, all dies zu ändern und die Reihe für mich noch lesenswert zu machen. Momentan spricht mich dieses Buch jedenfalls nicht zum Weiterlesen an. Und all jene Leser, denen das Buch gefallen hat, müssen nun bangen, ob es überhaupt zu einer weiteren Übersetzung kommen wird. Man darf gespannt sein, ob das Buch in das Programm des Droemer Knaur Verlags übernommen wird. Ich für meinen Fall werde ich wieder ihren anderen Reihen zuwenden, die mir deutlich besser gefallen.
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am 4. März 2012
Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eine super spannende und geheimnisvolle Geschichte erwartet, weswegen ich mich auch total auf das Buch gefreut habe. Allerdings hat es mir so gar nicht wirklich zugesagt.

Die Geschichte beginnt flott und gut verständlich: Dana hat kein allzu gutes Verhältnis mehr zu ihrer Mutter und was kommt da gelegener, als weit, weit weg zu reisen, an einen anderen Ort namens Avalon, wo ihr Vater wohnt. Als sie dort ankommt, wird sie allerdings von ihrer Tante gefangen gehalten und gerät in Intrigen und Geheimnisse, mit denen sie so nicht gerechnet hätte. Denn Avalon ist ein sehr geheimnisvoller und fantastischer Ort, wo Freund und Feind nah beieinander leben und wo sowohl ihr Vater als auch Dana selbst, eine immer größere Rolle spielen '

Klingt alles sehr spannend und aufregend, jedoch war es leider nicht mein Fall.
Dana selber wirkte auf mich sehr kindlich und unreif, obwohl sie todesmutig alleine nach Avalon reist und viele Kämpfe durchstehen muss. Sie war mir einfach unsympathisch. Auch ihre Freunde, welche nach und nach in Avalon an ihre Seite trafen, waren alle keine Charaktere, die mir gefallen haben oder mit denen ich mich identifizieren konnte.
Der Schreibstil war flüssig, aber sehr jugendlich. Natürlich handelt es sich hierbei auch um ein Jugendfantasybuch, daher habe ich dies keineswegs als Kritikpunkt gewertet. Jedoch konnte ich der Handlung sehr leicht folgen und die Geschichte las sich schnell weg.
Gefallen haben mir all die unterschiedlichen Wesen, welche Dana auf ihrer Reise so antraf. Hierdurch bekam das Buch auch einen leichten High Fantasy Touch, was aber gut in die Story gepasst hat, denn auch die Beschreibungen der Stadt Avalon wirkten auf mich sehr mächtig, gruselig und fantastisch.
Ebenfalls interessant fand ich Danas Gabe bzw. ihre Fähigkeiten, die sich nach und nach entwickelte. Es war interessant zu lesen, wie sie damit umging und wie sie sie einsetzte.
Die Spannung nahm im Laufe der Geschichte immer mal wieder zu und ebbte dann aber auch wieder ab. Leider freute ich mir gar nicht auf das Ende, denn ich fieberte zum Schluss gar nicht mehr mit, wie es nun enden wird. Meinen Fantasygeschmack hat dieses Buch nicht getroffen, obwohl es durchaus gute Stellen beinhaltete.

Dieser Band ist der Auftakt einer neuen Reihe, welche ich nicht weiter verfolgen werde, da mich dieser Band einfach nicht so überzeugen konnte.
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am 25. Februar 2012
Erster Satz: Der Tropfen, der das ohnehin schon randvolle Fass schließlich zum Überlaufen brachte, war der Moment, als meine Mom betrunken bei meinem Konzertabend auftauchte.

Ein Mädchen mit einer Alkoholsüchtigen Mutter das von Zuhause weg läuft um bei ihrem Vater, einer Fee, zu leben ist nichts was man in leicht abgewandelter Form nicht schonmal gelesen hätte. Dementsprechend war ich skeptisch was dieses Buch angeht. Ich habe schon so einige Feen Bücher gelesen, leider konnten mich die meisten absolut nicht überzeugen und trotzdem greife ich immer wieder zu einem dieser Bücher, in der Hoffnung diesmal auf etwas gestoßen zu sein das mir gefällt. Nun, diesmal hatte ich Glück, denn Rosendorn gefällt mir wirklich sehr gut.

Zwar ist wie gesagt die Grundidee nichts wirklich neues, aber Jenna Black hat diese wirklich gut umgesetzt. Zudem ist mir persönlich ein Buch mit einem, man könnte es wohl Zwischenreich nennen, bisher noch nicht untergekommen. Avalon gehört weder zu Faerie, noch zu Großbritannien, obwohl es sich auf der Insel befindet. Die Stadt wird von Feen wie von Menschen regiert und es gibt Eingänge in beide Welten. Danas Vater ist ein ziemlich hohes Tier in dieser eigenen kleinen Welt, weswegen ihre Mutter mit der noch ungeborenen Dana aus Avalon geflohen ist um diese vor den politischen Intrigen zu bewahren die unweigerlich um sie herum ausbrechen würden.

Gleich zu Anfang wird man mit der Alkoholsucht von Danas Mutter konfrontiert und den Gefühlen die Dana deswegen gegenüber dieser fühlt. Schnell wird klar das es so nicht weitergehen kann und so läuft Dana schließlich weg und fliegt nach England um zu ihrem Vater, den sie bisher nie kennengelernt hat, zu besuchen und um hoffentlich bei ihm zu leben. Die Dinge kommen jedoch anders als erwartet. Gleich bei ihrer Einreise wird Dana praktisch von ihrer eigenen Tante verheiratet und auch danach laufen die Dinge alles andere als gut.

Irgendwann erfährt Dana schließlich was es mit diesem ganzen Trubel um sie herum auf sich hat und das sie diesem nicht entgehen kann in dem sie wieder zurück in die Menschenwelt flüchtet. Mich hat die Geschichte wirklich positiv überrascht. Ich hatte mit etwas völlig anderem gerechnet, auch aufgrund einiger Rezensionen die ich gelesen habe. Für mich machr Rosendorn den Eindruck einer Einleitung, damit man es in späteren Bänden der Reihe einfacher hat. Das ist nichts negatives, im Gegenteil, ich fand dieses langsam herantasten an die Welt sehr interessant und auch die Zwischenmenschlichen Beziehungen konnten mich vollends fesseln.

Ob es nun Danas Verhältnis zu ihrem Vater ist das mit Misstrauen durchzogen ist, das zu dem Ritter Finn und seinem Sohn, oder zu ihren Freunden Ethan und Kimber, ich fand alles unglaublich spannend. Am meisten angetan hat es mir die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Seamus möchte sich um seine Tochter kümmern und manchmal tat er mir richtig leid wenn er nicht näher an sie heran kam um ihr die Hand zu tätscheln. Auch ist sein Verhalten nachvollziehbar. Er will seine einzige Tochter schützen, wenn auch manchmal auf die falsche Art und Weise. Was mich manchmal allerdings störte war Danas Reaktion darauf. Da kommt sie nach Avalon in der Hoffnung die Verantwortung endlich an einen Erwachsenen abgeben zu können und wie ein Kind behandelt zu werden, das man sich um sie kümmert und dann ist sie nicht zufrieden damit wie es läuft und lehnt sich ständig auf. Ich meine, was hat sie erwartet? Das sie weiterhin absolute Entscheidungsfreiheit hat wie bei sich zu Hause mit der ständig betrunkenen Mutter? Ein bisschen realistischer hätte sie in diesem Fall wohl schon denken sollen.

Liebestechnisch geht in Rosendorn noch nicht viel, allerdings stört das auch nicht. Noch mehr Chaos wäre auch gar nicht gut gewesen, es gab auch so genug Dinge zu verfolgen. Dennoch hat die Autorin natürlich nicht gänzlich darauf verzichtet und so gibt es einige leicht romantische Szenen und obwohl ich glaube zu wissen mit wem Dana ihre Beziehung schließlich vertiefen wird, gibt es doch mehr als eine Wahlmöglichkeit. Ich bin also gespannt wie ihr Leben in Avalon weitergehen wird.

Auch habe ich nicht so ganz verstanden was sie als Faeriewalker jetzt so bedrohlich macht. Die Tatsache das sie Dinge aus der Menschenwelt mit nach Faerie nehmen und auch benutzen kann? Genauso wie Dana finde ich den ganzen Wirbel um ihre Person noc nicht ganz nachvollziehbar, auch wenn gegen Ende des Buches eine Andeutung kam die klar macht das diese Sache in den Folgebänden noch ein wenig ausgeweidet wird.

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Fazit
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Nach der Iron Fey Reihe endlich mal ein Feenbuch das mich restlos begeistert hat.
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