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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Einstieg mit viel Steigerungspotenzial!
*Worum geht's?*
Die sechzehnjährige Dru Anderson hat kein festes Zuhause. Für sie und ihren Vater ist es zu gefährlich, lange an einem Ort zu bleiben: Ihr Vater ist ein Jäger, der Geister, Zombies und andere bösartige Wesen auszurotten versucht, und dabei die Aufmerksamkeit von noch gefährlicheren Feinden auf sich zieht. Eines Abends...
Veröffentlicht am 30. März 2011 von Leselurch

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was tun wenn alles verloren scheint?
Schon lange reist Dru mit ihrem Vater umher auf der Suche nach Monstern, Dämonen und anderem Getier das er beseitigen kann. Doch nie hätte sie gedacht das ihr Vater in jener Nacht nicht mehr lebend nach Hause kommen würde. Noch weniger das er ihr die Türe als Zombie einschlagen und sie eigentlich allzugerne Fressen wollte.
Was tun wenn der Vater...
Veröffentlicht am 10. Mai 2011 von Julia


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Einstieg mit viel Steigerungspotenzial!, 30. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
*Worum geht's?*
Die sechzehnjährige Dru Anderson hat kein festes Zuhause. Für sie und ihren Vater ist es zu gefährlich, lange an einem Ort zu bleiben: Ihr Vater ist ein Jäger, der Geister, Zombies und andere bösartige Wesen auszurotten versucht, und dabei die Aufmerksamkeit von noch gefährlicheren Feinden auf sich zieht. Eines Abends jedoch kommt Drus Vater nicht von seinem Einsatz zurück - zumindest nicht lebend. Er wurde ermordet und kehrt als Zombie wieder, um seine eigene Tochter zu töten. Dru gelingt es, sich zu wehren, und ergreift die Flucht. Ausgerechnet der zurückhaltende Gothic Graves, den sie aus der Schule kennt, bietet ihr Hilfe an und ahnt dabei nicht, in welche Gefahren er sich bringt. Dru stößt auf immer mehr Geheimnisse ihres Vaters und findet heraus, wer sie wirklich ist.

*Kaufgrund:*
Für mich ist es schon fast ein Gesetz, die Neuerscheinungen von Pan zu lesen. Die Bücher von diesem Verlag treffen immer direkt in mein Interessengebiet. "Strange Angels: Verflucht" bildet dabei keine Ausnahme.

*Meinung:*
Ich möchte bereits zu Beginn erwähnen, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist! Die Autorin hat einen sehr flüssigen, besonders bildhaften Schreibstil, der einen sofort in einen starken Lesefluss zieht. Natürlich ist dies ein großer Pluspunkt für das Buch! Allerdings darf hierbei nicht vergessen werden, dass hier statt der beliebten attraktiven Dämonenjungesellen grauenhafte Kreaturen beschrieben werden. Wer sich während des Lesens nicht über einen Zombie ekeln will, dem das gammelige Fleisch bereits von den Knochen fällt, sollte also lieber die Finger von dem Buch lassen.

Die Handlung ist ab dem ersten Moment mitreißend. Durch einen kurzen, aufschlussreichen Prolog erhält man die grundlegenden Hintergrundinformationen, um der Geschichte folgen zu können. Trotzdem sind diese so minimal wie möglich gehalten und wecken dadurch sofort eine große Neugier beim Leser. Im Laufe des Buches werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt. Es ist der Autorin großartig gelungen, einen riesigen Spannungsbogen zu schaffen und die Handlung durch unerwartete Wendungen immer interessanter zu machen. Vorhersehbar ist der erste Teil der "Strange Angels"-Reihe keinesfalls! Etwas zu meckern habe ich doch noch: Einiges wird zu oft wiederholt, sodass man nur denken kann: "Ja, ich hab's kapiert!". Dies stört allerdings nur geringfügig.

Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Außenseiterin Dru ist endlich mal eine wirklich natürliche Heldin, die schreien, weinen und verzweifeln kann. Sie erleidet enorme Verluste, ist urplötzlich ganz allein und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Jeder würde sich in ihrer Situation ähnlich verhalten; Nervenzusammenbrüche nicht ausgeschlossen. An wem würde es schon ohne weiteres vorbeiziehen, wenn der Vater als völlig entstellter Zombie vor einem steht und man dazu gezwungen ist, die Waffe gegen ihn zu richten? Durch dieses authentische Verhalten fällt es sehr leicht, mit Dru zu sympathisieren und sich von ihrem Abenteuer mitreißen zu lassen. Aber auch die Nebencharaktere wissen durch nachvollziehbare Charakterzüge zu überzeugen. Nennenswert wäre beispielsweise Graves, der vor Dru noch nichts von Geistern und anderen Kreaturen wusste und erst lernen muss, mit seiner neuen Anschauung der Wirklichkeit umzugehen.

Aus dem Klappentext lässt sich eine Liebesgeschichte erahnen. Alle Fans, die sich eine emotionale Beziehung wünschen, muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Es gibt einige Andeutungen, die auf eine eine Dreiecksbeziehung verweist. Während der letzten Seiten kommt Dru einem Jungen zwar näher, aber geküsst wird im ersten Teil der "Strange Angels"-Reihe nicht!

Es hat mich sehr überrascht, als plötzlich Vampire eine größere Rolle einnahmen. Ich habe mit einigen bösartigen Kreaturen gerechnet, da der Klappentext mit den Zombies bereits den Eindruck vermittelte, von den typischen Wesen abzuweichen. Leider wurde ich in dieser Hinsicht etwas enttäuscht. Der Geschichte tat dies jedoch keinen Abbruch, da die Vampire in diesem Fall - glücklicherweise - keine glitzernden Romantiker sind.

Einige Seiten mehr hätten dem Ende ganz gut getan, da sich die Ereignisse überschlagen und man besonders in den aktionsgeladenen Szenen schon einmal den Überblick verliert. Es hemmt den Lesefluss allerdings kaum. Über einen Cliffhanger werden sich Leser nicht ärgern müssen; das Ende ist zwar relativ offen und steigert die Vorfreude auf den Folgeteil, die Haupthandlung ist aber abgeschlossen.

*Cover:*
Das Cover gefällt mir sehr gut, obwohl wieder einmal ein Mädchen abgebildet ist. Nicht nur durch das schlafende Model, auch durch den verschwommenen Effekt des Bildes wird eine träumerische Atmosphäre erzielt, die im Buch eine Rolle einnehmen wird. Was wünscht man sich von einem Cover mehr als einen Bezug zum Inhalt?

*Fazit:*
"Strange Angels: Verflucht" ist ein aufregender Start in eine vielversprechende Reihe. Seit der ersten Seite hat mich die Handlung mitgerissen. Leider konnte die Geschichte ihren großartigen ersten Eindruck nicht durchgehend halten und nahm zum Ende hin etwas ab. Ich hoffe, dass die Fortsetzung, die voraussichtlich im Herbst 2011 erscheinen soll, mich noch etwas mehr begeistern kann! Ich vergebe 4 Sterne, da das Buch noch zu großes Steigerungspotenzial für eine volle Punktzahl besitzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was tun wenn alles verloren scheint?, 10. Mai 2011
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Schon lange reist Dru mit ihrem Vater umher auf der Suche nach Monstern, Dämonen und anderem Getier das er beseitigen kann. Doch nie hätte sie gedacht das ihr Vater in jener Nacht nicht mehr lebend nach Hause kommen würde. Noch weniger das er ihr die Türe als Zombie einschlagen und sie eigentlich allzugerne Fressen wollte.
Was tun wenn der Vater ein Monster wird?
Tja ganz einfach Knarre schnappen, zielen und feuern, doch was danach? Dru hat nun niemanden in der Welt mehr und der Lebenswiederhersteller ihres Vaters? Der sucht andere Wege um Dru ein für alle Mal loszuwerden.

~~~Meine Meinung~~~
Nachdem ich erfuhr das Strange Angels endlich übersetzt wird, war klar das es in mein Regal wandern wird und jetzt war es schließlich soweit.

Leider muss ich sagen das mich dieses Buch weit nicht so fasziniert hat wie ich mir das gewünscht hätte. Warum? Das erfahrt ihr jetzt.

Als erstes muss ich den Einstieg loben, den die Autorin rasant und spannend gestaltet hat, ich hätte mir zwar gewünscht Dru als erstes etwas besser kennenzulernen, aber das ist Geschmackssache.Der Schreibstil an sich ist auch sehr angenehm und hält dem Leser ein gutes Bild vor Augen, hier kann ich also absolut sagen das Lili St Crow was auf dem Kasten hat.

Was aber die Charaktere betrifft, habe ich schon lange nicht mehr einen solchen Unwillen zu einer Protagonistin entwickelt. Dru ist meiner Ansicht nach leicht ekelhaft und hat nichts Weibliches an sich, das einem auffallen würde. Versteht mich nicht falsch ich mag keine Puppen, aber Dru ist ein anderes Xtrem. Grave dagegen war mein Licht in der Dunkelheit, alleine wegen ihm habe ich dieses Buch nicht aufgegeben, weil er einfach das gewisse Etwas hat!

Nun aber zu einem sehr wichtigen Thema - Idee und Umsetzung. Wie schon erwähnt war der Schreibstil wirklich angenehm, die Idee aber leicht aufgewärmt. Schon bei etlichen Büchern gab es diese Art von Handlung und das Buch gleicht Supernatural der Fernsehserie auf eine fast schon nervige Art und Weise. Hier war ich leider etwas enttäuscht und darum gibt es auch Sternchen Abzug.
Was den Spannungsverlaufangeht war ich auch nicht recht zufrieden, da ich erst die letzten 20 Seiten gutfand, der Rest plätscherte nach einem wirklich guten Start nur so dahin.

~~~Fazit~~~
Ein langatmiger Einstieg in die angeblich 5 teilige Reihe, meiner Ansicht nach hätte man sich gut 200 Seiten sparen können und die Protagonistin ist auch gewöhnungsbedürftig. Für Leser die auch gerne mal Bücher ohne großen Tiefgang lesen sicher angenehm. Hier gebe ich 2,5 von 5 Sterne, ich werde die Reihe wohl nicht mehr weiter verfolgen.

~~~Reihe~~~

1. "Verflucht" (eng. "Strange Angels")
2. "Verraten" (Ende2011) (eng. "Betrayals")
3. eng. "Jealousy"
4. eng. "Defiance"
5. Titel unbekannt

An dieser Stelle möchte ich mich beim PAN Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch bedanken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung garantiert!, 3. April 2011
Von 
Sandra Budde "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Dru und ihr Vater sind außergewöhnlich. Denn bei ihnen scheint nichts normal. Dru's Vater ist ein Jäger. Er jagt Gestalten von denen man denkt, sie existieren nur in Geschichten und in der Fantasie begabter Autoren. Dämonen, Vampire und anderes Getier. Dru ist bei ihrer Großmutter aufgewachsen und erst nach ihrem Tod zu ihrem Vater gezogen und mit ihm dann von Stadt zu Stadt, denn er blieb nie lange an einem Ort. Und es kam so, wie es kommen muß bei einem fast aussichtlosem Kampf. Dru's Vater stirbt. Aber auch das macht er natürlich nicht auf die einfache Art. Dru muß nun versuchen, allein klarzukommen. Und das ist gar nicht so einfach. Denn das, was ihren Vater tötete, ist auch hinter ihr her. Wie gut, wenn man dann einen Freund zur Seite hat. Auch wenn dieser ein wenig ungewöhnlich ist.

Meine Meinung:
Zuerst war ich wieder einmal ein bißchen skeptisch, ob diese Geschichte etwas für mich ist. Dämonen. Nicht so unbedingt mein bevorzugtes Genre. Aber ich wurde auch hier ganz schnell eines besseren belehrt. Denn eigentlich gehts gar nicht so vorrangig um Dämonen. Dafür aber spielen meine derzeitigen Lieblinge Vampire und Werwölfe eine nicht unerhebliche Rolle.

Der Anfang beginnt direkt schlag auf schlag. Ein richtiger Pageturner. Ziemlich schnell stellt sich der Tod von Dru's Vater ein - sehr bildlich geschildert. Verraten möchte ich ihn Euch nicht, damit Euch nichts von der Spannung verloren geht.

Das Dru danach entsetzt, verwirrt und allein ist, möchte ich Euch dennoch erzählen. Denn eigentlich geht es genau darum. Sie ist auf der Flucht vor Verfolgern und landet in einem Einkaufszentrum, in dem sie Graves trifft. Ein Junge, den sie flüchtig aus der Schule kennt. Mal wieder ein Außenseiter - scheint beliebt zu sein derzeit. Allerdings wird im Laufe des Buches klar, warum er sich selbst zum Außenseiter macht. Graves stellt nicht viele Fragen, hilft ihr, versteckt sie, obwohl er gar nicht weiß warum und wovor. Doch die Beiden haben nicht lange Zeit zum Durchatmen - denn auch hier lauert die Gefahr und sie werden angegriffen. Graves wird dadurch ziemlich stark verletzt und Dru bringt ihn so zurück zu ihrem Haus, obwohl sie weiß, daß sie auch dort nicht sicher sind. Aber dort hat sie wenigstens ein bißchen was zur Verteidigung. Graves erhohlt sich hier ein bißchen und die beiden lernen sich näher kennen. Das ist auch gut so, denn beide sind aufeinander angewiesen.

An dieser Stelle wurde das Buch für mich dann ein bißchen langatmig, denn es passiert eine ganze Zeit eigentlich nicht viel. Bis Christophe auftaucht. Und dann taucht das Buch ein in noch mehr Spannung. Ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen, absolut genial. Christophe (hach seufz tief, da isser wieder, mein Lieblingsheld in Büchern) versucht das Vertrauen der Beiden zu gewinnen, da er geschickt wurde als Dru's Schutzengel. Nein! Christophe ist kein Engel - man benutzt hier nur einfach das Wort Schutzengel. Denn Christophe ist etwas ganz anderes. Es dauert eine ganze Zeit, bevor sich Dru davon überzeugen läßt, daß er zu den Guten gehört - und ein Rest Skepsis verfliegt auch nicht ganz. Und trotzdem vertraut sie ihm irgendwann, denn es bleibt ihr nichts anderes übrig.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut. Es gab ein paar Sachen, die sich durch das ganze Buch zogen und die ich von mal zu mal netter fand. So ist zum Beispiel Graves Lieblingsspruch: Das erste Mal ist gratis. Irgendwie fand ich das witzig, weil er die Situationen immer so drehen kann, daß es das erste Mal ist .. und so nie eine Gegenleistung erwartet.

Genau so schön finde ich die Beschreibung, daß Dru immer Apple Pie riecht, sobald Christophe auftaucht. Das ging so weit, daß ich Hunger auf Apfelkuchen bekam, sobald Christophe im Buch auftauchte *lach*

Und obwohl diese Sachen immer wieder auftauchten, langweilte es mich kein bißchen, sondern brachte immer wieder ein bißchen das Gefühl des Geborgenseins näher.

Ich wußte ja von Anfang an, daß es der Beginn einer Reihe sein wird. Aber ich hätte heulen können, als ich gerade das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich möchte jetzt soooofort weiterlesen und schauen, was als nächstes passiert. Aber ich muß mich jetzt bis zum Herbst gedulden *tiefseufz*.

Einen Apfelkuchen-Ausschnitt hab ich Euch mitgebracht: "Im Grunde war es mir vollkommen egal. Meinetwegen hätte die ganze Welt in Flammen aufgehen können, es hätte mich einen feuchten Dreck interessiert. Dann nahm ich Apfelduft in der kalten Stille wahr."

Wer also wie ich einen Hang zu Vampir-Werwolf-Menschen-Geschichten hat - obwohl, so ein richtiger Mensch ist Dru ja am Ende eigentlich doch nicht ... dem kann ich das Buch nur absolut empfehlen! Super!

Auch noch einmal erwähnen möchte ich das Papiercover. Es ist soo schwer zu beschreiben. Obwohl es nur Papier ist, ist es wie samtig, man möchte es einfach immer wieder streicheln! Na, und das Bild, dazu muß ich nicht viel sagen oder? Ich liebe solche Cover!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bezaubernd mit Ecken und Kanten., 27. Oktober 2013
Von 
Romina (Münster, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
.:Empfehlung:.

Das Cover ist einfach toll, dieses hat mich unheimlich angezogen, sehr schade das es den Pan Verlag nicht mehr gibt.

Es geht um die junge Dru die lernen muss auf eigenen Beinen zu stehen als ihr Vater nicht mehr ist, sie bekommt jedoch den jungen Graves an die Seite gestellt. Auch wenn beide noch sehr unerfahren sind lernen sie, sich zu vertrauen und sich nicht allein zu lassen.

.:Fazit:.

[Vorsicht Spoiler!] Dru und ihr Vater ziehen durch die Gegend und vernichten böse Wesen wie Geister, Werwölfe und Blutsauger. Alles was bei Nacht durch die Gegend schlendert und übles vor hat. Was Dru nicht ahnt ist, dass ihr Vater jemanden speziellen jagt, dieser jemand absolut nicht davon begeistert und viel zu mächtig ist. Eines Tages klopft ihr nicht mehr ganz lebendiger Vater ans Fenster.

Das Cover hat mich sehr angezogen und auch wenn die Rezensionen nicht immer ganz positiv waren so habe ich dieses Buch doch unbedingt lesen wollen. Für eine zwischendurch Lektüre war es auf jeden Fall ein gutes Buch. Ab und an war es sehr langatmig, Frau Crow hat viel für ständige Wiederholungen übrig die etwas stören. Weiterhin, darüber kann man sich streiten, bekommen wir absolut keine Information mit der wir etwas anfangen könnten. Wir sind also genau so ahnungslos wie Dru und wissen nicht mehr wie sie.

Sehr sympatisch ist mir der Charakter von Graves. Er ist ein halb asiatischer junger Mann der von einem Werwolf gebissen wurde als er Dru helfen wollte. Denn diese ist nach dem Tod ihres Vaters auf sich allein gestellt und weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist. Er ist lieb, hilfsbereit und hat sein Herz am rechten Fleck und sofern er gelernt hat sich und Dru zu verteidigen und zu schützen der perfekte Gefährte.

Es bleibt alles ziemlich im dunkeln, sowohl was Dru betrifft als auch Graves. Denn Graves ist durch bestimmte Umstände nun kein Werwolf geworden sondern ein Hautwandler, hört sich etwas gewöhnungsbedürftig an vor allem weil er als nicht ganz behaarter Werwolf beschrieben wird, da kommen mir doch etwas seltsame Bilder in den Kopf ^^

Dann taucht Christophe auf, eine Mischung aus Blutsauger und Mensch. Jetzt denkt man "geil, einer der Ahnung hat" aber er spuckt genauso wenig Infos aus. Dies wohl aber eher mehr als absichtlich.

Die kleine Gruppe versucht bei all dem Grauen das hinter ihnen her ist und vor allem Dru tot sehen will zu überleben. Das die beiden Jungs nicht besonders gut miteinander klar kommen ist denke ich klar.

Sehr gewünscht hätte ich mir einfach mehr Informationen, dadurch das die Story einfach so langsam voran schreitet sollte es etwas ausgleichendes geben. Dies zumindest sind meine Gedanken dazu, so ist man gleich zweierlei frustriert.

Die Gefühle von Dru sind sehr gut dar gestellt, denn im Grunde ist sie einfach nur verwirrt, ihr tut alles weh durch das ständige entkommen etwaiger Monster und weiß einfach nicht wie sie das alleine bewerkstelligen soll.

Eine Story die ich auf jeden Fall weiter verfolgen möchte und werde, es ist allerdings ein Buch das nicht jeder zur Hand nehmen sollte. Wer nichts gegen langatmige Beschreibungen und diverser Wiederholungen hat darf sich auf einen seichten und netten Roman freuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener und actiongeladener Start in eine vielversprechende Buchreihe!, 18. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Aus der Leser-Sicht:
Dru Anderson ist es gewohnt in kurzen Zeitabständen ihre sieben Sachen zu packen und bei einer Nacht- und Nebelaktion umzuziehen. Denn ihr Vater ist ein Jäger. Nein, keine Kaninchen und nein, auch keine Hirsche. Er jagt Wesen der Echtwelt. Sei es Werwolf, Vampir oder übergroße, lebensbedrohliche Insekten. Dru bekommt so also nie die Möglichkeit, ein sorgloses und ruhiges Leben zu haben. Der allerletzte Hoffnungsschimmer auf ein ruhiges Leben vergeht damit, als ihr Vater als Zombie mutiert sie umbringen will. Von da an ist das junge Mädchen auf sich gestellt. Mit Graves, einem Klassenkameraden begegnet sie einigen Menschen, die nach ihrem Leben trachten und etwas über die 16- jährige wissen, was sie selbst noch nicht weiß. Doch es gibt nicht nur diejenigen, die sie tot sehen wollen. Es gibt auch Leute, die ihr helfen möchten...

Meine Meinung:
Ohne Umschweife entführt die Autorin den Leser in die Welt von Dru Anderson. Ich hatte überhaupt keine Probleme den Einstieg in die Geschichte zu finden. Allerdings hatte ich meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin warm zu werden. Anfangs war mir Dru zu brutal, abgebrüht und etwas unannahbar. Doch wenn man ihre Geschichte im Laufe des Buches kennenlernt, kann man ihr Verhalten nachvollziehen. Immerhin hat ihr Vater von Kindsbeinen beigebracht, niemandem, außer sich selbst zu vertrauen.

Bis man allerdings Verständnis für Drus's Verhalten aufbrachte, wurde man Zeuge, ihrer Gedankengänge. Diese tauchten meines Erachtens nach ein bisschen oft auf. In normalen Situationen, beispielsweise, als sie mit Graves in seiner Hütte war und gemeinsam aßen, wenn beide in der Schule waren - gerade dann waren Dru's Gedankengänge etwas langatmig und teils störend. Anders verhielt es sich, als nervenaufreibende Situationen aufkamen. Hat es sich gerade ein mysteriöses und offensichtlich gefährliches Wesen zur Aufgabe gemacht, das junge Mädchen und ihren Begleiter türkratzend in den Wahnsinn zu treiben, hat Lili St. Crow genau diese - vorher störenden - Gedankengänge sehr passend an- und eingebracht. An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass Lili St. Crow, auch bekannt unter den Namen Lilith Saintcrow, das besondere Talent hat, actiongeladene Situationen, sowie Umgebungen und Eindrücke authentisch zu beschreiben. Genauso, wie sie das Wetter gelungen einbringt. Es schneit ununterbrochen. Das Wetter sehe ich eine Art Sinnbild für Dru's Gefühle. Bedrückend, betrübt, bedrohend und gleichzeitig völlig abgeschottet zu sein.

Durch vorangegangene (negative) Bewertungen bin ich ohne besondere Erwartungen an das Buch gegangen und wurde positiv überrascht!

Eines sollte jedoch erwähnt sein: Auf große Gefühle sollte man bei "Verflucht" nicht hoffen, doch gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass im zweiten Teil ein wenig mehr Platz für Gefühle ist. (Hier spricht mein Romantikerherz) Als es gen Ende ging, musste ich mir eingestehen, dass ich hoffte, das Buch habe noch ein paar Seiten mehr. Weil ich gerade so in "Fahrt" war : ) Gleichzeitig war das Ende des ersten Teils völlig gelungen. Entließ den Leser mit ein paar Fragen (die wahrscheinlich im folgenden Teil geklärt werden) und einen guten Gefühl, Dru erstmal in Sicherheit zu wissen. So also gibt mir das Ende die Hoffnung auf eine vielversprechende Fortsetzung!

Fazit:
"Verflucht" ist ein gelungener Start in die Buchreihe "Strange Angels" der Erfolgsautorin Lili St. Crow alias Lilith Saintcrow. In leicht verdaulicher Sprache beschreibt die Autorin das Leben von Dru Anderson, die in der Normalwelt lebt, sich aber auch in der Echtwelt behaupten muss. Die durch den Vater eingetrichterte Abgeschottenheit bröckelt im Laufe der Handlung, da sie feststellt, gute Freunde kann man doch finden, die einem jederzeit zur Seite stehen. Sei es Werwolf oder Vampir...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für eine Geschichte, die erst in der zweiten Hälfte richtig spannend wird, 10. April 2011
Von 
LenaBo (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Dru sieht für ihre Mitmenschen wie ein gewöhnlicher Teenager aus. Was aber keiner über sie weiß ist, dass sie nach ihren Hausaufgaben von ihrem Vater zu einer Jägerin trainiert wird. Werwölfe, Vampire und noch gefährlichere Wesen stehen auf ihrer Abschussliste.
Eines Tages kehrt ihr Vater von einer Verfolgungsjagd nicht mehr nach Hause zurück. Noch am selben Tag klopft eine Gestalt an Drus Haustür, die sie auf eine harte Probe stellt. Es ist ein Zombie und er hat die Augen ihres Vaters.

Meine Meinung: Nachdem ich vor dem Lesen so viele positive Bewertungen zu dem Buch im Internet gelesen habe, bin ich mit hohen Erwartungen an den Roman herangegangen. Leider haben mich die ersten 200 Seiten des Buches gar nicht begeistert.

Der Anfang des Buches war für mich eine reine Qual. Der Anteil an langwierigen und unspektakulären Beschreibungen überwiegt und stellt die wenigen wirklich spannenden Momente in den Schatten. Letztere waren für meinen Geschmack viel zu schnell erzählt, sodass die Spannungskurve am Anfang leider ein ständiges Auf und Ab ist. Ich habe auf die angekündigten fesselnden Situationen, die in anderen Rezensionen so hoch angepriesen werden, gewartet.

Der Schreibstil der Autorin ist grundsätzlich sehr erfrischend und an die jeweiligen beschriebenen Atmosphären angepasst. Was mich jedoch über die Maße stört, sind die ständigen Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft Dru mitteilt, dass sie den Truck ihres Vaters finden müsse, etc. Diese Wiederholungen fördern den Lesefluss nicht, sondern sind für meinen Geschmack überflüssig.

Positiv aufgefallen sind mir aber von Anfang an die vielfältigen und außergewöhnlichen Figuren, die die Autorin erschaffen hat. Gerade die mutige und toughe Dru hat mich sofort für sich gewonnen. Aber auch der geheimnisvolle und lustige Graves, der Drus treuer Gefährte wird, hebt sich auf positive Weise von anderen männlichen Figuren dieses Genres ab.

Die zweite Hälfte des Buches hat mich dann regelrecht umgehauen. Dort tauchen endlich die spannenden Elemente auf, auf die ich so sehnsüchtig gewartet habe. Die Geschichte entwickelt sich zu einem Pageturner der besonderen Art und bietet genau die dramatische, rasante und fesselnde Erzählung, die auch schon der Klappentext versprechen lässt.

Obwohl mich der Anfang des Buches sehr enttäuscht hat, möchte ich dennoch den zweiten Teil der Reihe lesen. Dieser erscheint im Herbst 2011 und wird den Titel 'Strange Angels: Verraten' tragen. Ich hoffe sehr, dass der zweite Band nicht erst bis zum Ende damit aufwartet an Fahrt aufzunehmen.

Bisher sind vier Titel der Reihe auf englisch erschienen (Strange Angels, Betrayals, Jealousy, Defiance).

Fazit: 'Strange Angels: Verflucht' wäre meiner Meinung nach noch ausbaufähig gewesen. Dem Anfang fehlt es an Überraschungen und spannenden Entwicklungen. Die letzte Hälfte des Buches wiederum hat mich völlig in den Bann gezogen. Ich empfehle dieses Buch allen Fans von 'Die dunklen Mächte' oder 'Schweigt still die Nacht'.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Den Inhalt nochmal ausführlich wiederzugeben kann ich mir vielleicht sparen. Wichtiger finde ich, dass es nicht eine weitere Nachmache der Twilight-Bücher ist (von denen ich auch ein großer Fan bin, nur der Film will mir nicht recht zusagen), wie man es vielleicht denken könnte. Dieses Buch hat viel mehr zu bieten. Natürlich spielen auch hier Gefühle zum anderen Geschlecht eine gewisse Rolle, aber sie machen bei weitem nicht den ganzen Plot aus.
Von der ersten Seite an ist es mitreißend und das hört auch nicht nach der Hälfte des Buches auf. Das typische Teenager-Leben mit all seinen peinlichen Eigenarten ist genauso Thema wie die Welt des Übernatürlichen, wobei man sagen muss, dass es überhaupt nicht gestellt und kein bisschen nach dem Motto "Ich fühle jetzt auf Krampf wie ein Teenager" ist. Das rechne ich persönlich dem Buch sehr hoch an, da genau das viel zu häufig bei Büchern mit jungen Protagonisten der Fall ist. Das Buch ist wunderbar geschrieben und lässt einen lachen, sich Sorgen machen und aufgeregt sein, so, dass man gar nicht schnell genug weiterlesen kann. Das ist auch schon das Ende meines Lobgesangs. ;)
Obwohl man noch hinterherschieben könnte, dass die Übersetzung sehr gelungen ist.
Viel Spaß beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht trotz kleiner Schwächen Lust auf mehr, 13. Juli 2012
Von 
A. Jürgens (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Lili St. Crow ' unter diesem Pseudonym veröffentlicht die 1976 in New Mexico geborene und z. T. im Vereinigten Königreich auf einer Militärbasis aufgewachsene Autorin Lilith Saintcrow Geschichten und Bücher für Jugendliche, während sie sich unter ihrem richtigen Namen an ein erwachsenes Publikum wendet. Ein weiteres Pseudonym ist Anna Beguine. Die heute mit einigen Katzen und ihrer Familie in Vancouver lebende Autorin bevorzugt dabei die Genres Paranormale Romance oder Urban Fantasy.

Die Liste ihrer Veröffentlichungen deutet darauf hin, dass sie nicht nur seit ihrem 10. Lebensjahr gerne schreibt, sondern geradezu süchtig danach zu sein scheint. Neben der frei zugänglichen Onlineserie 'Selene", erschienen seit 2004 auch mehrere Novellen und Buchreihen der Autorin unter einem der drei oben genannten Namen.

2004 ' 2008: Watcher-Serie, 5 Bände
2005: Society-Serie, 2 Bände
2005 ' 2008: Dante-Valentine-Serie, 5 Bände
2007: Smoke, Mirror, Steelflower
2009: The Demon's Librarian
2008 ' 2011: Jill-Kismet-Serie, 6 Bände

Wer 'Selene' verfolgt oder verfolgt hat, wird vielleicht die eine oder andere Figur aus der Dante-Valentine-Reihe wiedererkennen. Dante Valentine? Jill Kismet? Richtig, diese beiden Reihen kennen Fans des Genres aus den von LYX für den deutschen Buchmarkt übersetzten Bänden. Und dank PAN wird auch die anvisierte jugendliche Zielgruppe hierzulande etwas mit dem Namen St. Crow anfangen können. Der Verlag brachte im April 2011 den gleichnamigen Auftaktroman der bislang fünfteiligen Serie Strange Angels unter dem Titel 'Verflucht' in die Buchläden.

Wie bei den übrigen Büchern des Verlags kann man auch bei 'Verflucht' zunächst bereits zur Covergestaltung gratulieren. Der dunkle, matt gehaltene Umschlag zeigt ein schlafendes Mädchen, wirkt durch die Drucktechnik fast samtig, fasst sich griffig an. Die weiße Schrift des Titels leuchtet förmlich ins Auge, obwohl sie gleichzeitig etwas verschwommen und dadurch unwirklich wirkt. Und damit einen Bezug zum Buchinhalt bekommt.

Im Buch selbst geht es um die 16jährige Dru, die ' vorübergehend ' in den Dakotas lebt. Die Geschichte spielt über einen Zeitraum von einigen Tagen im Winter. Der eben erwähnte Bezug zum Buchcover zeigt sich darin, dass Dru visionsartige Träume erlebt.

Neben Dru geht es aber auch um Zombies und Dämonen, Vampire und Gestaltwandler. Die kennt der Teenager nicht nur aus Büchern und Filmen, sondern weiß schon von klein auf, dass sie zur Realität gehören, auch wenn die meisten Menschen nichts davon mitbekommen. Ihre Mutter ist vor Jahren gestorben. Ihre Großmutter, die sie daraufhin großgezogen hat, lebt auch nicht mehr. Einzig ihr Vater ist ihr geblieben, der Dinge jagt, die für gewöhnlich ohne nachzudenken ins Reich der Mythen und Gruselgeschichten sortiert werden. Jedenfalls, bis er eines Tages auf jemanden trifft, der ihn tötet und seiner Tochter als Zombie auf den Hals hetzt. Und er ist nicht der Einzige, der auf Dru angesetzt wird, denn in ihr schlummert ein Geheimnis. Sie selbst hat keine Ahnung, worum es dabei geht, ihr Widersacher jedoch offenbar schon, weshalb ihr gar nichts anderes übrig bleibt, als sich zu wehren.

Sollten hier Buffy und Konsorten in leicht variierter Form à la Supernatural wiederauferstehen?

Steckt in der Geschichte nur ein weiterer Teenager, der unwahrscheinlich zäh, widerspenstig und nicht totzukriegen ist? Der seinen Daseinszweck allein im Killen von Monstern und nebenbei im Anschmachten eines übernatürlichen Wesens sieht? Der schlaflose Nächte en masse erlebt, horrormäßige Gestalten einfach so im Kickboxstil vernichtet und das Erlebte auch noch problemlos wegsteckt? Ein Teenie, der cool damit umgeht, dass er den zum Zombie mutierten eigenen Vater töten muss, um zu überleben?

Glücklicherweise wird man in 'Verflucht' davon verschont. Dru ist trotz ihres Wissens um die Anderen ein völlig normales Mädchen, das ' zumindest im Auftaktroman - keine übermäßig übernatürlichen Kräfte in sich bündelt. Sie kann sich wehren, sie kann mit Waffen umgehen, doch sie ist keine Heldin, die über allem steht und nebenbei stets noch perfekt gestylt ist. Sie ist ein junges Mädchen, das neben den ganz normalen Problemen wie Schule und Erwachsenwerden auch damit kämpfen muss, mit den ständigen Ortswechseln zu leben, die das Leben mit ihrem Vater und seinen Aufträgen so mit sich bringt. Keine gute Voraussetzung um Freundschaften zu schließen. Dru ist trotzig und in gewisser Weise zornig. Wenn man alle auf Abstand hält, fällt das Abschiednehmen gar nicht erst schwer. Einsam - so stellt sich Dru dar. Dru muss schreien und weinen, ist verzweifelt und ängstlich. Eben eher eine Gejagte als eine Jägerin.

Trotzdem schreckt sie einen Jungen nicht ab: Graves, ebenfalls ein Außenseiter, der sich nach und nach als ein Junge herausstellt, der ohne festen Wohnsitz auch niemanden hat, der sich um ihn kümmert, spricht sie an. Und als kurz darauf Dru's kleine Welt durch den doppelten Tod ihres Vaters zusammenbricht, ist er es, der ihr hilft. Er bietet ihr neben einem Unterschlupf eine Schulter zum Anlehnen, obwohl er nicht einmal andeutungsweise ahnt, worauf er sich da einlässt. Er fragt nicht viel, sondern handelt. Er schreckt nicht vor dem zurück, was ihn da überrollt, sondern stellt sich dem Ganzen ' ebenfalls nicht cool und abgeklärt, sondern eher wie jemand, der nach dem Prinzip mitgehangen-mitgefangen lebt. Was hier ins Auge fällt, ist, dass Graves, ganz unauffällig eine erwachsene und erzieherische Rolle einnimmt, indem er Dru auf 'wichtige' Dinge im 'normalen' Leben verweist und sie animieren möchte, sich daran zu halten. Was in vergleichbaren Romanen oftmals von Erwachsenen ausgeht und dadurch bisweilen eher ermüdend-belehrend als motivierend wirkt, stellt sich im Hinblick auf seine Person durchaus überlegt und schlüssig dar.

Wer zwischen Graves und Dru eine Liebesgeschichte vermutet, wird enttäuscht. Dafür gibt es zunächst eine Geschichte über eine sich anbahnende Freundschaft und Vertrauen, über Werte, Perspektiven und Ziele. Alles andere wäre fehl am Platz, zu heftig ist das, was die beiden erleben. Bereits anfangs der von Dru erzählten und von ihren Gedanken durchsetzten Geschichte wird klar, dass die Autorin nicht sehr zartfühlend mit ihnen umgeht. Die Leser werden nicht von gut aussehenden Blutsaugern und scheinbar unwiderstehlichen Werwölfen an-, sondern von zerfallenden Zombies und beißwütigen Gestaltwandlern ins Geschehen gezogen. Dru und Graves machen gezwungenermaßen das, was zum Überleben notwendig ist, sind dabei aber verletzlich und auch durchaus wehrlos. Beide Charaktere wirken mit ihren Schwächen und in ihrer Hilflosigkeit bei allem was sie tun lebensecht. Flüssig verwebt die Autorin die fantastischen Elemente mit dem realen Hintergrund zu einer Atmosphäre, die den Leser schnell einhüllt, auch Erwachsene hin und wieder schlucken lässt, jedoch nicht nur platt auf blutrünstigen Horror abzielt. Gegen Ende von 'Verflucht' bekommen die beiden Hilfe durch den nach Apfelkuchen duftenden Blutsauger Christope, der eine nicht gleich einfach und klar zu definierende Rolle spielt.

Ein kleines Manko ist, das Dru's Gedanken, die als kursiver Text dargestellt werden, sich häufen. Was einerseits gut zu ihrer inneren Zerrissenheit passt, stört andererseits in seiner Häufigkeit. Durch Wiederholungen bestimmter Dinge entwickeln sich zusätzlich Längen. Zumindest Letztere werden jedoch meist schnell von spannungsreichen Momenten abgelöst und gehen in dem grundsätzlich flüssigen Schreibstil fast unter.

Ein weiteres Manko stellt die von der Autorin gewählte Erzählform dar. Man sieht alles aus Dru's Sicht, kann so nur ihrem Fokus folgen und verschiedenen Zusammenhänge nicht ohne Weiteres erkennen. Obwohl letztendlich alles verwoben wird, sucht man manchmal den roten Faden. Ein Perspektivwechsel hätte hier gut getan, obwohl der Leser an sich in diesem Buch mit einer Fülle an Informationen versorgt wird. Sie ergeben sich aus Rückblicken auf Dru's bisheriges Leben, aus Träumen, Andeutungen, Ahnungen; was alles in allem für einen trotz allem gelungenen Auftakt der Strange-Angels-Reihe sorgt. Das nachvollziehbare Verhalten der lebensecht wirkenden Hauptfiguren tut ein Übriges.

Letztlich wird bereits mit diesem ersten Band klar, dass die Bücher der Reihe vermutlich nicht in sich abgeschlossen und separat lesbar sind. Das Ende von 'Verflucht' ist völlig offen. So wird weder das Geheimnis um Dru gelüftet, noch die Rolle des eben erwähnten Blutsaugers ganz klar. So ist ungeklärt, was aus Graves wird oder wer wirklich hinter dem Mord an Dru's Vater steckt. Dieses Ende kann jedoch bei allen Fragen schwer als Cliffhanger bezeichnet werden.

Fazit

Die fehlenden Antworten macht Lust auf die im Herbst erscheinende Fortsetzung 'Verraten', zumal bereits jetzt erkennbar scheint, dass die Geschichte sich steigert. Die kleinen Schwächen sorgen dennoch für einen Punkteabzug, weshalb ich nur vier Punkte von fünf Punkten vergeben möchte. Zudem habe ich bei der Altersfreigabe ab 12 Jahre Bedenken, da die Zombiepassagen doch sehr anschaulich beschrieben sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Einleitung als Auftakt, 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
"Verflucht" ist der Auftakt der fünfteiligen "Strange Angels"-Reihe von Lili St. Crow. Auch wenn die Geschichte wirklich Potential hat, habe ich nicht das Gefühl, einen eigenständigen ersten Teil gelesen zu haben. Es passiert so wenig, dass ich es eher eine Einleitung als einen Auftakt nennen würde.

Dazu aber später mehr, jetzt erstmal zum Inhalt: Die 16-jährige Dru Anderson und ihr alleinerzeihender Vater ziehen oft um, denn Drus Vater jagt Dämonen und andere übernatürliche Wesen. Eines Abends kehrt er nicht von einer Jagd zurück und Dru ist besorgt. Zu recht, wie sich herausstellt, denn ihr Vater kehrt als Zombie zurück. Mit der Unterstützung ihres neuen Mitschüler Graves versucht Dru mit der neuen Situation zurecht zu kommen, doch wer auch immer ihren Vater auf dem Gewissen hat, ist auch hinter ihr her. Nur der junge Halbvampir (Djamphier) Chrsitophe kann ihr helfen zu entkommen und ihr verraten, warum die Monster es auf sie abgesehen haben. Offenbar gibt es Dinge in Drus Vergangenheit, von denen sie selbst keine Ahnung hatte...

Eigentlich hat mich das Buch am Anfang wirklich gepackt. Die Idee der Dämonenjäger ist sicher nicht neu, aber spannend war es dennoch - am Anfang. Dann schien es, als hätte jemand gewaltig auf die Bremse getreten und die Handlung zum ordentlichen Auf-der-Stelle-treten verdonnert. Es geht einfach nicht mehr voran: Dru und Graves werden angegriffen, kämpfen, entkommen, erholen sich - und dann beginnt das ganze wieder von vorn. Als der Djamphier Christophe dann endlich auftaucht und ein bisschen Licht ins Dunkle bringt, ist auch eigentlich schon fast alles vorbei. Daher hatte ich, als ich das Buch weggelegt hatte, einfach nur das Gefühl, eine Einleitung, aber keinen ganzen Teil, gelesen zu haben. Es gibt zwar ein Finale, aber das hebt sich kaum vom Rest der Handlung ab, kann auch nicht wirklich als Spannungshöhepunkt dienen, und ist schnell vorbei. Am Ende fehlte einfach etwas. Es ist, um einen anschaulichen Vergleich zu finden, als würde Harry Potter nur zum Gleis 9 3/4 gehen - aber nicht mehr nach Hogwarts fahren...

Leider konnten auch die Charaktere nicht so sehr überzeugen, dass ich über den Mangel an Spannung und Fortschritt hinweggesehen hätte. Gerade die Ich-Erzählerin Dru war für mich einfach nur abstoßend. Sie macht einen auf hart, "bibbert" und leidet aber unentwegt, wirkt ekelhaft ungepflegt und drischt Vorurteile, wo sie nur kann. Dabei kommt es neben dem "bibbern" zu sehr vielen weiteren Wiederholungen. Klischees über das Äußere von Halbasiaten eingeschlossen, philosophiert Dru in zweistelliger Anzahl über das zukünftige Aussehen ihres Mitschülers Graves oder schmeckt und riecht immer wieder bestimmte Dinge. Zusammen mit der abwechslungslosen Handlung trugen diese Wiederholungen ordentlich zum zwischenzeitlichen Spannungsverlust und zur Eintönigkeit dieses Romans bei.

Die beiden männlichen Protagonisten Graves und Christophe sind da schon interessanter, wenn man auch noch nicht besonders viel über sie erfährt. Bei einer solchen Konstellation erwartet jeder wahrscheilich schnell eine Dreiecksgeschichte - aber hier sollte man nicht zu viel erwarten: Mehr als eine paar Andeutungen gibt es nicht - keine Romantik, keine Liebesgeschichte. Auch hier scheint mir etwas zu fehlen, was stattdessen wohl auf die Folgebände verschoben wurde. Ein wenig enttäuschend. Andererseits sind Graves und Christophe auch durchaus ansprechend beschrieben. Zuviel Interesse zu einem Ekel wie Dru hätte vielleicht unglaubwürdig gewirkt und wenigstens wird dadurch auf das mitunter etwas anstrengende und kitschige "Liebe-auf-den-ersten-Blick"-Prinzip verzichtet.

Sprachlich hat mir "Verflucht" allerdings gut gefallen. Es ist locker geschrieben und durch Drus leicht schnoddrige Art und Ausdrucksweise gab es gelegentlich auch mal einen Schmunzler. Durch das offene Ende und die vielen unbeantworteten Fragen in diesem relativ handlungsfreien ersten Teil, hoffe ich außerdem immer noch, dass die Reihe ihr gesamtes Potential in den Folgebänden noch zeigen wird.

Mein Fazit: "Verflucht" kann nicht gerade durch eine neuartige Geschichte punkten, war aber am Anfang dennoch sehr spannend. Leider flachte die Handlung dann ab und auch die Charaktere konnten nicht wirklich glänzen. Am Ende fehlte etwas. Es ist eher eine in die länge gezogene Einleitung, die mit Informationen und Fortschritt in der Handlung geizte, als ein wirklicher Auftakt. Dennoch habe ich durch die Art der Geschichte Hoffnung für die Reihe und werde sie weiter verfolgen. 3 von 5 Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Stoff, aus dem dunkle Geheimnisse sind, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Der Autorin Lili St. Grow ist mit "Strange Angels - Verflucht" eine Portraitierung einer düsteren Welt gelungen, die zwar jüngeres Publikum anspricht, aber auch erwachsene Leser in eine spannende Story verstrickt.

Der Roman nimmt den Leser quasi gefangen in die persönliche Albtraum-Geschichte der Hauptfigur Drus. Dabei gelingt der Autorin die passable Mischung von Lässigkeit mit dem Attribut Action, aber auch die Romantik darf nicht fehlen.

Die hinreißende Abenteuergeschichte hat alles, was dunkle Geheimnisse so in sich haben müssen, gepaart mit der Story um eine atemberaubende Flucht und einem zartbesaiteten Werwolf in Kombination mit einem jungen Vampir. Lesenswert!
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Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN)
Strange Angels: Verflucht: Roman (PAN) von Lili St. Crow (Gebundene Ausgabe - 4. April 2011)
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