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TOP 1000 REZENSENTam 27. September 2010
Für Viola bricht eine Welt zusammen, als sie von ihrem Freund Lawrence verlassen wird. Seit Jahren hat sie mit dem Traum gelebt ihren Sandkastenfreund eines Tages zu heiraten, bis zur Gewissheit wird, was sie eigentlich schon immer geahnt hat: Lawrence ist schwul. Lawrence avanchiert nach seinem Outing zum coolsten Typ der Schule, wohingegen Viola sich ohne Lawrence unvollständig und unsichtbar fühlt. Jeder in ihrer Klasse gehört der einen oder anderen Clique an. Manchmal wünscht sich Viola irgendwo dazuzugehören, auch wenn es vielleicht besser ist unsichtbar zu sein, als einen bestimmten Typ zu spielen, damit man es in die entsprechende Clique schafft. Eines Tages ist Violas Wunsch nicht mehr unsichtbar zu sein so stark, dass sie versehentlich einen Dschinn beschwört.
Doch nun, da sich Viola die Gelegenheit bietet drei Wünsche erfüllt zu bekommen, weiß sie nicht, was sie sich wünschen soll. In diese Situation kann sich wahrscheinlich fast jeder hinein versetzen. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt drei Wünsche erfüllt zu bekommen? Und damit in der Zwickmühle gesteckt, welche drei Wünsche einem am wichtigsten wären, welche einen wirklich glücklich machen würden? Viola möchte bei der Wünscherei nichts überstürzen und Dschinn möchte nichts lieber als nach Caliban zurückzukehren.
Dschinn ist furchtbar schlecht gelaunt, findet er Menschen doch langweilig und nervtötend, doch je länger er bei Viola bleiben muss, desto klarer wird, warum Dschinn und Menschen keine nähere Bindung eingehen sollen: aus "der Dschinn" wird ein Junge namens Dschinn und aus "meine Herrin" wird Viola, und Dschinn fängt an eine Regel nach der anderen des Dschinn-Protokolls für seine Viola zu übertreten. Viola und Dschinn verbringen gezwungenermaßen viel Zeit miteinander und die Beweggründe für Violas Nicht-Wünschen verändern sich. Wo sie zuvor ihre Wünsche einfach nicht für "Dummes" verschwenden wollte, so tritt nun der Wunsch Dschinn nicht zu verlieren in den Vordergrund. Denn der dritte Wunsch ist gleichzeitig der Abschied von Dschinn und das Verlieren jeder Erinnerung an ihn. Natürlich muss Viola sich irgendwann etwas wünschen, dafür sorgen schon gewisse Regeln des Dschinn-Protokolls, aber wie es zu ihren Wünschen kommt und was sie sich wünscht... Wünschst du dir das jetzt zu erfahren?

"Drei Wünsche hast du frei" wird in kurzen Kapiteln abwechselnd aus der Perspektive von Viola und Dschinn erzählt, doch auch Lawrence spielt eine große Rolle im Laufe der Handlung, nur die anderen Charaktere bleiben eher blass, wobei mich das nicht weiter gestört hat. Die verwendete Sprache ist einfach und jugendlich gehalten, das merkt man vor allem an der in meinen Augen zu häufigen Verwendung von "Yeah", dass fast allen Protagonisten in den Mund gelegt wird. Da hätte sich die Übersetzerin gegenüber dem Original eine andere Lösung einfallen lassen sollen.
Die Geschichte um Viola, Dschinn und Lawrence ist zugegebener Maßen recht einfach gestrickt und stellenweise vorhersehbar, aber trotzdem eine der schönsten Geschichten um echte Freundschaft und wahre Liebe, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Vielleicht gerade weil die Geschichte ohne Effekthascherei, verschlungene Handlungsstränge und die allseits gegenwärtigen Vampire und Engel daherkommt. Und sind wir mal ehrlich: das wunderschöne Ende, bei dem ich ein paar Tränchen verdrückt habe, wäre doch in jedem Fall einer unserer drei Wünsche an einen Dschinn gewesen...
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am 15. Oktober 2010
Es ist zwar schon Monate her, dass sich Violas Freund geoutet hat und damit in der Schul-Hierarchie aufstieg, während das junge Mädchen unsichtbar wurde. Davon erholt hat sie sich noch immer nicht. Sie wünscht sich so sehr, wieder komplett zu sein, wieder diese Liebe zu haben, wieder dazuzugehören, dass ihr dieser Wunsch gewährt werden soll: Ein Dschinn wird in die Welt der Menschen geschickt, um ihr drei Wünsche zu erfüllen. Viola ist der mysteriöse Unbekannte unheimlich - erst recht, als sie erfährt, was er ist. Doch schnell fasst sie Vertrauen und schon bald ist er kaum mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Auch Dschinn beginnt in Viola mehr zu sehen als nur eine seiner Herrinnen. Doch das sind menschliche Emotionen, die er nicht haben sollte. Denn sobald der dritte Wunsch gesprochen wurde, wird Dschinn in seine Welt zurückkehren und sie ihn vergessen. Gleichzeitig altert Dschinn mit jedem Tag - ein Umstand der ungewohnt ist und gefährlich. Viele Dschinns gibt es nicht mehr und je länger sie bei den Menschen sind, desto eher sterben sie.
"Drei Wünsche hast du frei" ist hauptsächlich eine nette kleine Romanze. Die Geschichte enthält Ansätze von Fantasy, die zwar kreativ und sehr interessant sind, aber neben Dschinn gibt es nur Erwähnungen beziehungsweise kurze Passagen einer fremden Welt und es bleibt dabei. Es wäre schön gewesen, etwas mehr über die Welt zu erfahren, aber bedenkt man den Fokus auf der Romanze, ist das Maß durchaus angemessen.
Die Handlung dabei ist angenehm, aber nicht übermäßig spannend oder fesselnd. Man begleitet Dschinn und Viola - die beiden Erzähler in der Geschichte - auf ihrer gemeinsamen Reise, aber Jackson Pearce schafft es nicht ganz, den Leser mit der Geschichte mitzunehmen. Besonders gegen Ende gibt es durchaus dramatische Momente, die nicht so rühren, wie sie sollten und auch könnten.
Grund dafür können durchaus die etwas "durchwachsenen" Charaktere sein. Sie bleiben trotz deutlicher Entwicklung und Einblicke in verschiedene Facetten ihrer Persönlichkeit ein wenig skizzenhaft und grob, sie werden nicht wirklich zu Personen. Dabei ist gerade auch Dschinns Entwicklung etwas schade. Faszinierte er anfangs vor allem noch durch seine sarkastische, beinahe mürrische Art, verliert er diese später und damit auch etwas an seinem Charme. Später ist er zwar sehr romantisch, was unter Umständen durchaus schön ist, aber der Funke will nicht mehr überspringen. Viola dagegen bleibt unnahbar, wenn man ihre Sorgen nicht ganz verstehen und nachvollziehen kann. In sich sind sie schlüssig, wer aber grundsätzlich anders denkt, kommt in ihre Gedanken nicht rein. Neben diesen beiden gibt es nur noch Violas Ex Lawrence, der zwar sympathisch ist, der Geschichte allerdings auch nicht mehr gibt.
Enttäuschend ist hierbei das Ende, das zwar passt, aber doch ein wenig kitschig ist. Für Fans der großen Liebe wird dies allerdings kein Problem darstellen, dann schon vielmehr die kleinen Dinge im Verlauf, die nicht ganz hinhauen und als notwendig dargestellt werden, obwohl sie es nicht sind.
Die Sprache, die diese Geschichte begleitet, ist angenehm und schnell zu lesen. Selbst wenn man nicht viel Zeit hat, sind die Seiten schnell verblättert und das Ende naht. Einzige Bemerkung: Auch hier schien es die Übersetzung nicht für nötig zu halten, das englische "yeah" mit dem kleinen, aber feinen Wort "ja" zu übersetzen. So wird zum Beispiel das gewöhnliche "ja, ja" durch ein nicht nur ungewohntes, sondern auch umständliches "yeah, yeah" ersetzt. Es ist besonders dahingehend nicht nachzuvollziehen, da der restliche Text ja auch übersetzt wurde - warum hier darauf verzichten?
"Drei Wünsche hast du frei" ist also wie bereits erwähnt eine nette Romanze, die Ansätze von mehr zeigt, aber nicht weiter ausbaut. In ihrem Rahmen ist es eine angenehm zu lesende Geschichte mit durchaus sympathischen Charakteren und einer interessanten Handlung, die allerdings nicht darüber hinausgeht. Wer eine kleine Geschichte nebenbei lesen möchte, ist mit "Drei Wünsche hast du frei" bestens bedient. Genau genommen lohnt sich das Lesen trotz der Kritikpunkte - aber unbedingt lesen muss man dieses Buch nicht.
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am 10. September 2010
Viola Cohen, ist ein sechzehnjähriges Mädchen, deren Leben gerade nicht so gut läuft. Es stellt sich heraus, dass ihr Freund homosexuell ist und in der Schule fühlt sie sich unsichtbar und ohne Freunde. Nun hat sie nur noch einen Wunsch: Sie will sich selbst wieder finden und für alle anderen wieder sichtbar werden.

Dieser Wunsch bleibt nicht unbeachtet und es wird ein Dschinn auf die Welt gesandt um ihr drei Wünsche zu erfüllen. Zuerst kann Viola es nicht glauben, dass Dschinn nur für sie sichtbar ist und ihr nun drei Wünsche erfüllen wird. Doch er kann sie überzeugen und nun steht sie vor der Herausforderung, die richtigen drei Wünsche zu formulieren.

Dschinn hält generell nicht viel von Menschen und ihrer Welt, er will nur seinen Auftrag erledigen und wieder nach Hause nach Caliban, dort altert keiner, doch jede Minute auf der Erde wird er, wie alle anderen, älter. Er macht Viola Vorschläge, was sie sich wünschen könnte, aber sie weiß nicht so recht. Um schneller wieder nach Hause zu kommen erscheint er auch ihren Ex-Freund und immer noch besten Freund Lawrence, damit er ihm hilft, sie zu Wünschen zu überreden. Von nun an verbringen die drei viel Zeit zusammen und auch Dschinn beginnt seine Zeit auf der Welt zu genießen.

Als Viola ihren ersten Wunsch ausspricht muss sie erkennen, dass das Leben sehr kompliziert ist und ein Wunsch, auch wenn er gut gemeint ist, auch negative Folgen haben kann. Dieser Wunsch bringt sie zwar näher zu ihrem Schwarm Aaron, doch seit sie fast jede Minute mit Dschinn verbringt, spürt sie, dass er Gefühle in ihr weckt, wie noch keiner zuvor. Doch sobald sie alle drei Wünsche gesprochen hat, wird sie ihn vergessen und Dschinn nie mehr wieder sehen, da sie nie zwei Mal zum selben Herrn oder Herrin gelangen.

Desto mehr Zeit Dschinn auf der Erbe bei Viola lebt, desto mehr stellt er sein Leben in Frage und gerät in einem Zwiespalt: Einerseits will er nach Hause, doch eine Leben ohne Viola?

Jackson Pearces Debütroman kann auf allen Ebenen überzeugen. Für mich persönlich war dies eines der schönsten und ergreifenden Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und die Autorin schreibt sowohl aus dem Blickwinkel von Viola als auch von Dschinn. Obwohl ich diese Schreibform generell nicht bevorzuge, passt sie doch perfekt zu diesem Buch! Dies liegt sicher einerseits daran, dass die Protagonisten liebenswert und sehr überzeugend gelungen sind. Kaum ist man in die magische und neue Welt der jungen Autorin eingetaucht, will nur mehr dieses Buch lesen. Ihre neue Idee, einer parallelen Welt voller Dschinn, die Wünsche von ausgewählten Menschen erfüllen, finde ich einfach fantastisch und märchenhaft. An diesem Buch ist einfach alles perfekt gelungen: eine zauberhafte, romantische Geschichte, sympathische Helden, überzeugender und gelungener Schreibstil und viele Wünsche! Volle Punktezahl!
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am 7. März 2013
Viola wünscht sich etwas. Yeah. So stark das ein Dschinn erscheint und ihr drei Wünsche erfüllen will, leider ist das nicht so einfach wie die Male zuvor als Wunschgewährender. Yeah. Der Dschinn ist bald so entnervt von seiner Herrin das er sich gegen aller Regeln ihrem besten Freund zeigt, dem schwulen Lawrence mit dem Viola's Probleme anfingen. Yeah. Da sie vor nicht allzulanger Zeit fest zusammen waren bis Lawrence ihr mitten im Liebesgewusel erzählt das er doch lieber einen Mann küssen würde. Yeah. Seit dem fühlt sie sich unsichtbar, nicht dazugehöhrend, ausgestossen, zerbrochen und einfach nicht mehr ganz. Yeah. Einmal angefangen mit dem Regeln brechen ist so schnell nicht wieder Schluss und der Dschinn fängt an Gefühle für seine Herrin Viola zu hegen, die allerdings schon einen Wunsch geäussert hat der ihm gar nicht gefällt.. Yeah,yeah!

Mitten im Buch wollte ich sicherlich gefühlte hundert "yeah's" aufhören zu lesen, zum ersten Mal war ich froh aufgrund der geringen Seitenzahl.

Viola ist eine furchtbar nervige und egoistische Person, ständig wiederholt sie sich, ständig jammert sie rum, es scheint als habe sie keinen eigenen Willen. Zb die Szenen in denen sie sich von Aaron küssen und begrapschen lässt obwohl sie es nicht will! Die Dialoge kamen mir hölzern vor und dieses "yeah" empfand ich gegen Ende schon als persönliche Beleidigung. Die Krone setzte aber ihre Erklärung auf warum sie sich nun doch nicht unsichtbar fühle; sie ist nun (Achtung!) ganzer geworden durch Dschinn. Ganz ganzer.. Ich hoffe das hier einfach nur die Übersetzer Mist gebaut haben denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das die Autorin solche Unsinnigen Sätze schreibt.

FAZIT:
Die Geschichte ansich hätte wirklich sehr schön werden können. HÄTTE.
Die Autorin gab sich beim Dschinn ein wenig mehr Mühe, nichtsdestotrotz bleibt es bei zwei Sternen. Und da drück ich schon ein Auge zu.
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am 14. Februar 2011
Viola fühlt sich nach ihrer Trennung mit ihrem Freund nicht mehr ganz. Sie ist zu einem "unsichtbaren" Mädchen geworden und wünscht sich nichts sehnlicher als wieder dazu zugehören, zu jemanden zu gehören... auf diese Weise zaubert sie versehentlich einen grimmigen Flaschengeist herbei, der es ziemlich eilig hat seine drei Wünsche zu erfüllen. Wünschen jedoch ist schwieriger als es zunächst scheint.

Die Idee der Geschichte gefiel mir unheimlich gut und ich muss zugeben auch die Umschlagsgestaltung. Leider weist die Story viele Schwächen auf. Im Gegensatz zu einer fantastischen Liebesgeschichte, stehen ein paar Mankos, die mich persönlich stören und die ich nicht ungeachtet sein lassen kann. Man verstehe mich nicht falsch, es handelt sich hierbei um eine schöne Geschichte, die ans Herz geht. Doch negative Punkte sind mir dennoch aufgefallen:

- Dschinn ist ein wirklich sympathischer Charakter. Der schlecht gelaunte Flaschengeist, der die Menschen lieb gewinnt. Erzählt wird die Story jeweils aus seiner und Violas Sicht, besonders seine Sicht der Dinge und Erzählweise sind interessant und erheiternd. Ich habe mich sehr amüsiert und man gewinnt Dschinn schnell lieb. Eine wirklich tolle Figur.

- Leider ist Viola, im Gegensatz zu Dschinn, mir persönlich ziemlich unsympathisch. Zu Beginn der Story kann man sie verstehen und sie tut einem leid, aber nach und nach geht ihr Selbstmitleid und ihr permanentes, falsches Geknutsche einem wirklich auf die Nerven. Die Hauptperson badet förmlich im Selbstmitleid und verliert sich im ständigem kitschigem Blaablaa. Viel zu viele Stellen des Buches sind langgezogen und zu übertrieben. Zuviel Drama in einer kurzen Zeitspanne. Die Figuren durchleben ihr Gefühlschaos innerhalb einer Woche. Da fragt man sich schon: Ääh?

- Mir gefiel Aarons und Ollies Rollen nicht. Im Prinzip waren sie nur Spielbälle. Hauptsache Viola glücklich auf Kosten anderer. Dieses Manko kriegt die Autorin nur schlecht überspielt. Heey Ollie, man hat sich in dein Leben eingemischt, aber du findest es zum Ende hin toll und in Wahrheit hat man dir geholfen...
Was ist das? Ne schlechte Ausrede um das Gewissen zu beruhigen? Die Autorin hatte wirklich viele gute Ideen und Ansätze, setzt diese jedoch enttäuschend um. Ein fantastisches Potenzial wird öde umgesetzt. Im Laufe der Geschichte begegnem dem Leser nicht viele Orte: Parties, Kino, hier ne lange Autofahrt, ständig der Kunstsaal und achja wieder ne Partüüh. Man weiß ja, dass es sich hierbei um amerikanische Teenies handelt, doch wer hätte gedacht das die Begegnung mit einem Flaschengeist so langweilig ausarten kann.

- Tatsächlich ist die Handlung nicht besonders spannend. Man hält durch da Dschinn eine gelungene Figur ist, doch das dramatische Finale ist gelinde gesagt: lächerlich und oberpeinlich. Man stelle sich die letzte Szene zwischen Vi, Dschinn und Lawrence bitte nur einmal vor... ich wusste wirklich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Das war wirklich der Punkt, an dem mir klar war: Die Story ist schön, aber stellenweise bescheuert umgesetzt!

- Seltsam fand ich zudem die Freundschaft zwischen Viola, Dschinn und Lawrence. Irgendwie ein befremdliches Gespann. Tja was in Büchern alles so möglich ist und damit meine ich nicht die Tatsache, dass Dschinn kein Mensch ist.

- Das Ende war gespalten. Die langezogenen letzten Kapitel, in dem jeder nur sinniert, waren wirklich quälend, doch dann kam das letze Kapitel von Viola. Wieso gab es nicht mehr solcher Passagen? Das letzte Kapitel und Dschinn ließen mich schließlich drei gute Sterne vergeben, da die Liebesgeschichte wirklich wunderschön und zuckersüß ist. Ich ärgerte mich zwar über einige Schwachstellen, doch das Ende war wirklich eine Belohnung.

Fazit: Man kann es lesen, vor allem der Dschinn ist klasse, aber es kann nicht so begeistern wie andere Bücher es vermögen.

"Wie du wünschst."
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2010
Zum Inhalt:
Violas Welt liegt in Trümmern, seit sich ihr Freund Lawrence von ihr trennte und damit sein Schwul-Sein bekannt gab. Seitdem kommt es ihr so vor, als wäre sie nicht mehr vollständig, weil ihr etwas Wichtiges fehlt. Alle außer ihr haben in der Schule ihren Platz gefunden und gehören einer mehr oder weniger coolen Clique an, doch ohne Lawrence, der nun zu einer Art schwulen Star aufgestiegen ist, denkt sie, sie wäre unsichtbar.

"Alles, was ich in der Shakespeare-Stunde heute gelernt habe, ist: Manchmal muss man sich in den falschen Menschen verlieben, um den richtigen Menschen zu finden. Eine nützlichere Lektion wäre gewesen: Manchmal liebt der richtige Mensch einen nicht wieder. Manchmal ist der richtige Mensch schwul. Und manchmal ist man selbst nicht der richtige Mensch. Danke für absolut gar nichts, Shakespeare." (Seite 7)

Den einzigen Ausgleich findet sie in der Malerei, doch auch mit ihren Bildern ist sie nicht wirklich zufrieden. Eines Tages wird ihr Wunsch, wieder sichtbar und Teil eines Ganzen zu werden so stark, dass sie damit versehentlich einen Dschinn beschwört, der ihr drei Wünsche gewährt. Doch Viola möchte es sich nicht so einfach machen, für sie sind die Wünsche kein akzeptabler Ausweg aus ihrer Situation. Und so muss der Dschinn, der am liebsten wieder schnell nach Hause, in die Dschinn-Stadt Caliban, möchte, da er auf Erden gegen seinen Willen altert, bei Viola ausharren und darauf warten, dass sie ihre Wünsche ausspricht. Erst wenn der letzte vollendet ist, ist seine Rückkehr gewiss und Viola wird ihn wieder vergessen. Der Dschinn und Viola verbringen deshalb einige Zeit miteinander und freunden sich an, die Grenzen zwischen Dschinn und Herrin beginnen, sich aufzulösen. Als Viola allerdings in einem unbedachten Moment einen Wunsch ausspricht, hat das ungeahnte Folgen. Nun möchte sie erst recht keinen weiteren Wunsch mehr aussprechen. Das erregt den Unmut der Ältesten der Dschinn, die den innigen Kontakt zwischen Mensch und Dschinn nicht tolerieren...

Sprache, Stil, Figuren:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von den beiden Hauptfiguren Viola und Dschinn in der Gegenwartsform erzählt. So erfährt man als Leser schnell, wie beide ihre Umwelt wahrnehmen und worum ihre Gedanken hauptsächlich kreisen. Die Sprache ist sehr jugendlich und direkt und spricht hauptsächlich junge Leser an, jedoch sind es vor allem die leisen, nachdenklichen Zwischentöne, die ständig mitschwingen, die Drei Wünsche hast du frei auch für Erwachsene interessant machen. Viola fühlt sich seit sich Lawrence von ihr getrennt hat, wie zerbrochen. Ständig ist sie auf der Suche nach etwas, dass ihr Herz wieder heilen und sie zum ganzen Menschen machen kann, und bemerkt dabei nicht, dass sie sich dadurch selbst ins soziale Abseits manövriert hat, aus dem sie nur noch ihre Umgebung beobachtet, aber nicht mehr aktiv teilnimmt. Sie ist ohnmächtig angesichts ihrer Unsichtbarkeit und kann nicht aus ihrer eigenen Haut, so unglücklich ist sie. Es hilft auch nicht, dass ihr Lawrence nach wie vor als bester Freund zur Seite steht und unheimlich viel Rücksicht auf ihre Gefühle nimmt, wodurch er selbst mit seinen Sehnsüchten zu kurz kommt. Dschinn wiederum ist zu Beginn recht unmotiviert, als er seine neue Herrin Viola kennen lernt und merkt, dass sie ihre Wünsche nicht so schnell aussprechen wird. Ihn quält das Dasein auf der Erde, beschleunigt es doch seinen Alterungsprozess und er kann nicht umhin, minutiös zu beobachten, wie der Zahn der Zeit an ihm nagt, indem er zum Beispiel andauernd die Länge seiner Haare prüft. Doch je mehr Zeit er mit Viola verbringt, umso mehr wächst sie ihm ans Herz, da sie in ihm nicht den Wünsche-Erfüller, sondern einen Freund und Gefährten sieht, der ihr zur Seite steht. Und plötzlich ist ihm nicht mehr wichtig, zurück in die Heimat der Dschinns, dem steril-perfekten Caliban, zu gelangen, viel mehr beginnt in ihm selbst ein dringlicher, gefährlicher Wunsch zu reifen... Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf der Beziehung zwischen Viola und Dschinn, doch auch Lawrence ist ein interessanter Charakter, der einen besonderen Part einnimmt. Die restlichen Figuren bleiben eher blass, es wird trotzdem nicht versäumt, hinter die vermeintlich perfekten Fassaden des Königspaars an der Schule, Ollie und Aaron, zu schauen.

Fazit:
Ein zauberhaftes Märchen darüber, wie etwas Ganzes noch ganzer werden kann durch die Liebe zwischen zwei Welten, deren Brücke aus Freundschaft, Vertrauen und Mut besteht.

Ausstattung:
Die Bücher des PAN-Verlags zählen stets zu den Schmuckstücken in meinem Bücherregal und auch diese Gestaltung hat mich wieder stark begeistert - Drei Wünsche hast du frei ist flexibel gebunden, sieht also aus wie ein Hardcover, ist aber vom Material her etwas weicher, aber trotzdem stabiler als ein Taschenbuch. Auf dem Himmelblau-changierenden Grund wurden mit Lack Ornamente aufgebracht, die auf dem Titel ein Mädchen umrahmen, das Viola sein könnte. Pro Kapitelanfang wurde ebenfalls ein Ornament gesetzt. Insgesamt ist es eine sehr hochwertige Ausstattung zu einem unschlagbar günstigen Preis.
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am 15. Januar 2014
Ich war dem Buch gegenüber etwas skeptisch. Ein Dschinn, der sich verliebt? Überhaupt ... ein Dschinn in einem Buch? Soll das gut gehen? Nicht, dass das irgendwie so etwas wie Aladin werden würde oder so ... ?
Doch diese Fragen konnte ich schon nach den Ersten paar Kapitel über Bord werfen - ahoi!

Das positive an dem Buch ist, dass die Autorin, sehr farbenfrohe, liebeswürdige Hauptcharaktere geschaffen hat, die einem sofort sympathisch sind. Man konnte sich leicht in Viola und Dschinn hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern, wenn sie ein paar Probleme zu überwinden hatten.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen und sehr angenehm. Einfach toll geeignet für so eine schöne Liebesgeschichte. (Wenn ich hier zu viel schreibe, dann könnte ich euch gleich das ganze Buch nacherzählen. Tut mir leid, für die wenigen Punkte :'D)

So schön dieses Buch auch war, hatte es auch ein paar Punkte, die mich ein gestört haben: Die Nebencharaktere waren einfach etwas zu blass gewesen für meinen Geschmack. Das war zwar während des Lesens nicht all zu schlimm, aber im Nachhinein hätte ich mir ein bisschen mehr Farbe gewünscht, wenn die Hauptcharaktere schon so voller Farbe sprühten.
Hinzukommt, dass mich dieses "Yeah" in den Dialogen gestört hat. Wenn das ein Protagonist immer wieder gesagt hätte, wäre es nicht so schlimm gewesen, aber alle? Das war einfach too much.
Und das Ende hätte ich mir ein klitzekleines bisschen anders gewünscht. Doch da es ja leider eine Regel im Buch gibt, die das verhinderte, war es nicht all zu enttäuschend. (Kleine Anmerkung für nebenbei: Hundert Seiten mehr wären auch schön gewesen ... *hach*)

Fazit: Die Autorin hat es geschafft mich mit ihrem Roman zu begeistern und zu verzaubern, wenn auch einiges hätte besser sein können. Sie hätte ruhig ein paar Seiten mehr schreiben können und dann wäre es vielleicht ... besser im Gesamten geworden. Aber so kann ich mit einem verliebten seufzen 4 Sterne vergeben!
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am 3. Januar 2014
Inhalt:
Seit sich Violas Freund Lawrence als schwul geoutet und ihre Beziehung damit ein Ende gefunden hat, fühlt sich Viola nicht mehr vollständig. Sie wird von ihren Mitschülern kaum wahrgenommen und wenn, dann ist sie nur die Freundin des beliebten Jungen. Ihr Wunsch nach Zugehörigkeit ruft versehentlich einen Dschinn herbei, der nicht gehen kann, bis er ihr nicht drei Wünsche erfüllt hat. Viola zögert das aber immer weiter heraus, da sie diese nicht unbedacht verschwenden möchte und mit der Zeit merkt Dschinn, dass er auf der Erde anders empfindet, als er sollte.

Meinung:
Der Dschinn, der auch nur „Dschinn“ genannt wird, ist zunächst überhaupt nicht erfreut, auf der Erde festzusitzen. Im Gegensatz zu seiner Heimat ist die Erde nämlich ein Ort, an dem er altert. Jede Sekunde, in der Viola sich nicht für einen Wunsch entscheiden kann, verkürzt sein Leben. Nur Viola kann Dschinn sehen und ihr gegenüber verhält er sich aus bereits genanntem Grund sehr abweisend. Er ist genervt, dass sie sich nicht endlich etwas wünscht, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, damit er wieder verschwinden kann.
Viola weiß genau, was sie sich wünschen würde, allerdings würden ihr alle Variationen eines Wunsches wie Betrug vorkommen. Ihr ist nicht wohl dabei, sich selbst oder die anderen Menschen so zu verändern und zu manipulieren, dass sie selbst dazu gehört. Sie möchte das allein schaffen. Trotzdem möchte sie ihre zugeteilten Wünsche nicht verschwenden und lässt sich deshalb Zeit.

Mit jedem Tag, den Dschinn auf der Erde verbringt, wird es für ihn erträglicher. Er beginnt, sich mit Viola zu verstehen und sieht sie nicht mehr nur als Verschwendung von Lebenszeit. Auch für Viola zählt Dschinn immer mehr als ein Freund. Allerdings sollte Dschinn sich nur so kurz wie möglich auf der Erde aufhalten, die Wünsche erfüllen, seine „Herrin“ dabei respektvoll behandeln und wieder nach Hause zurückkehren. Dabei ist eine Freundschaft das letzte, was passieren sollte.

Bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mit einer klischeehaften Geschichte gerechnet, die allenfalls für zwischendurch ganz unterhaltsam ist. Was ich schließlich bekommen habe, habe ich nicht erwartet. Violas Reaktion auf den Dschinn ist realistisch und wirkt nicht gestellt. Auch sämtliche Dialoge und der Umgang zwischen den Charakteren wirkt sehr echt. Der Schreibstil ist einfach und jugendlich und lässt sich leicht lesen. Was mich dabei gestört hat, ist die ständige Verwendung des Wortes „yeah“, was einfach nicht in den deutschen Sprachgebrauch passt.
Gefühle zwischen Dschinn und Viola tauchen nicht einfach plötzlich auf, sondern entwickeln sich nach dem Kennenlernen ganz natürlich. Es gibt keine Liebe auf den ersten Blick, ohne sich überhaupt richtig kennengelernt zu haben, sondern es passiert nach und nach.

Fazit:
Alles in allem ist das Buch mehr, als ich erwartet habe. Es ist überhaupt nicht kitschig, die Charaktere wirken real und sympathisch und die Handlung ist (bis auf den Fantasy-Anteil selbst, natürlich) kaum unrealistisch. Ein tolles Buch, das sich auch aufgrund seiner Kürze schnell verschlingen lässt, aber nicht besonders genug für die Höchstwertung ist.
4/5 Punkten
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am 26. Juli 2013
.:Empfehlung:.

Ein wunderschöner Titel der in mir den Wunsch hervor rief, das Buch unbedingt haben und lesen zu wollen : ) Das Cover finde ich zudem ebenfalls sehr gelungen.

Eine Geschichte zum nachdenken, träumen weinen und freuen. Viola fühlt sich zerbrochen und hat drei Wünsche frei, doch was sie wirklich wieder heilen lässt kann man sich nicht einfach wünschen.

Ein gelungener Jugendroman den ich einfach nur weiter empfehlen kann.

.:Fazit:.

[Vorsicht Spoiler!] Viola ist ein junges Mädchen mit gebrochenem Herzen, sie fühlt sich einsam, allein, und nicht vollständig. Ihr Ex und bester Freund Lawrence hat die Beziehung damit beendet ihr zu sagen das dieser auf Jungs steht. Seit dem ist für Viola eine Welt in Scherben zerbrochen.

Nun passiert was sich manch einer von uns sicher auch schon mal erhofft hat, es taucht ein Dschinn auf um ihr drei Wünsche zu erfüllen. Dieser Dschinn ist über seine Aufgabe gar nicht so begeistert, denn viel lieber wäre er im Land der Dschinn Caliban und würde dort Blumen austragen. Dies lässt er Viola auch spüren, aber dann erstaunt sie ihn und überrascht. Sie wünscht sich keine überragende Schönheit, kein Geld oder andere weltliche Dinge.

Sie möchte sich wieder "ganz" fühlen. Doch das ist kein genauer Wunsch, somit hat der beschworene Dschinn seine Probleme diesen aus zu führen. In der Zeit in der er nun warten muss bis Viola einen genauen Wunsch ausspricht, lernt er die wirkliche Viola kennen. Er erkennt das sie nicht ist wie andere, sie ist an ihm interessiert, möchte wissen wo er lebt und wie. Auch er erkennt das sie ein wundervolles junges Mädchen ist, mitfühlend, freundlich mit vielen weiteren guten Eigenschaften.

Die beiden beginnen bewusst und unbewusst sich in einander zu verlieben, dies geschieht Stück für Stück weil sie Zeit mit einander verbringen und miteinander sprechen, intime Gespräche führen. Als Viola aus versehen einen Wunsch ausspricht und Aaron in sich verliebt wünscht, möchte sie nichts mehr als diesen Wunsch rückgängig zu machen, auch Dschinn platzt fast vor Eifersucht.

Als alles aus dem Ruder läuft und Dschinn keinen Ausweg sieht um nach Caliban zu kommen und weg von Viola die niemals ein Leben mit ihm führen wird können, beauftragt er einen befreundeten Dschinn als Drücker zu fungieren. Dschinn's die schlimme Dinge geschehen lassen um so die Menschen zu zwingen sich etwas zu wünschen und den Dschinn gehen zu lassen.

Der Drücker nimmt seinen Job ernst, auch wenn die Drei versuchen es zu verhindern, denn sie glauben das dieser Lawrence benutzen wird. Eine ausweglose Situation ergibt sich, Viola sieht sich zwischen ihrem Dschinn und Lawrence, doch wenn kann sie gehen lassen? Wenn sie ihren letzten Wunsch ausspricht wird sie alles über Caliban und die Dschinn, den Dschinn, ihren Dschinn vergessen.

Dieses Buch hat mich schon durch den Titel gefesselt, dennoch bin ich mehr als positiv überrascht denn das Buch hat mir mehr gegeben als erwartet. Es geht um die tiefen Gefühle und die Verletzbarkeit in uns allen. Was wir uns wünschen und was wir auch selbst dafür tun müssen. Mich hat dieses Buch sehr gefesselt. Toll!!!
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am 16. Oktober 2010
Drei Wünsche frei zu haben ' wer hat sich das nicht schon einmal vorgestellt? Was würde man sich wünschen? Geld? Die große Liebe? Gesundheit? Eins ist sicher: wenn man die Gelegenheit hat sich drei Wünsche erfüllen zu lassen, dann sollte man sich diese genau überlegen.

Nachdem Violas Freund Lawrence ihr offenbart hat, dass er homosexuell ist, zerbricht Violas Leben. Sie fühlt sicher zerrissen und unvollkommen. Auch noch über ein Jahr danach, kommt sie sich unsichtbar gegenüber ihrem Umfeld vor. Der Wunsch endlich wieder dazu zu gehören, wird schließlich so dringlich, dass ihr ein Dschinn geschickt wird. Doch dieser ist nicht nur irgendein Dschinn. Er wiedersetzt sich allen Regeln, denen die Dschinns unterworfen sind, um eine Distanz zu ihren Herren zu bewahren. Der größte Fehler, den er macht, ist Gefühle für Viola zu entwicklen. Viola geht es nicht anders. Durch Dschinn merkt sie was es heißt das Herz für jemand anderen zu öffnen. Doch wie ist es möglich, dass die beiden zusammen bleiben können? Nach Violas drittem ausgesprochenem Wunsch muss Dschinn zurück nach Caliban und Viola wird sich nicht mehr an ihren Wunschgeist erinnern können. Gibt es dennoch eine Chance, dass die beiden ihr Glück finden?

Die Geschichte um Viola und Dschinn erscheint im ersten Moment fad und uninteressant. Widererwartend verbirgt sich dahinter mehr als nur eine Liebesgeschichte. Der Leser erfährt viel über Viola. Wie sie in ihre momentane Lebenssituation geraten ist, wen sie besonders bewundert und warum sie sich sehnlichst wünscht sich wieder als Teil eines Ganzen zu fühlen. Es gibt viele Möglichkeiten wie der Dschinn ihr dieses Gefühl verschaffen kann, doch der Wunsch muss tief aus Violas Innerem kommen. Viola bedenkt ihre Wahl sehr genau. Was soll sie sich nur wünschen, damit sie wieder glücklich ist und ohne, dass es sich falsch anfühlt? Dieser Konflikt führt letztlich dazu, dass Viola tagelang überlegt, bis ihr ein Wunsch über die Lippen kommt, den sie später wieder bereut. Dschinns sind hart und kennen ihre Mittel um ihre Herren dazu zu bewegen, sich etwas zu wünschen. Auch Violas Dschinn verzweifelt an der Situation und wünscht sich einen Drücker. Einen Drücker, der Viola dazu bringen soll, sich etwas zu wünschen, auch wenn sie dadurch Schmerzen erfahren muss.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten wird dabei nur zart berührt. Anfangs ist Viola geradezu schockiert, dass Dschinn einfach bei ihr aufgetaucht ist. Dschinn widerum wünscht sich nichts sehnlicher als zurück nach Caliban zu kommen. Doch mit der Zeit verfliegen diese Differenzen und es entsteht eine innige Bindung zwischen den beiden.

Jackson Pearce schrieb mit "Drei Wünsche hast du frei" eine bewegende Liebe, die im Wechsel von Viola und Dschinn erzählt wird. Der Leser wird Teil der Gefühle beider Figuren und zittert mit ihnen. Ein wundervoller Jugendroman mit einer gewissen Dramatik baut sich vor dem geistigen Auge auf. Wenn man erst einmal reingefunden hat, will man nicht mehr raus, bis man weiß, was das Schicksal für Viola und Dschinn bereit hält.

Fazit: Eine schöne Geschichte zum Wohlfühlen. Passend zum Herbst erwärmen Viola und Dschinn das Herz. Ein leichter Schmöker für Zwischendurch.
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