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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Thema - atmosphärisch, spannend und sensibel erzählt
Meridian weiß schon als ganz kleines Kind, dass sie anders ist: Jeden Morgen, wenn sie aufwacht, liegt ein totes Tier auf ihrem Kopfkissen. Als sie der einzigen Freundin, die sie als kleines Mädchen hat, davon erzählt, will diese nichts mehr mit ihr zu tun haben, denn sie denkt das Selbe wie Meridian: Dass sie den Tod bringt.
Erst an ihrem 16...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Luthien

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Fenster in den Himmel...
Meridian ist ein besonderes Mädchen. Für sie ist es normal, morgens auf ihrem Kopfkissen tote Tiere zu finden, die in der Nacht sterbend ihre Nähe gesucht haben. An ihrem sechzehnten Geburtstag wird sie von ihrer Familie ganz plötzlich zu ihrer Tante Merry in die Kleinstadt Revelation geschickt, da ihr Leben bei ihren Eltern in Gefahr zu sein...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Eskalina


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Thema - atmosphärisch, spannend und sensibel erzählt, 6. Oktober 2009
Von 
Luthien - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian weiß schon als ganz kleines Kind, dass sie anders ist: Jeden Morgen, wenn sie aufwacht, liegt ein totes Tier auf ihrem Kopfkissen. Als sie der einzigen Freundin, die sie als kleines Mädchen hat, davon erzählt, will diese nichts mehr mit ihr zu tun haben, denn sie denkt das Selbe wie Meridian: Dass sie den Tod bringt.
Erst an ihrem 16 Geburtstag erfährt Meridian, dass sie nicht für den Tod verantwortlich ist - sie ist das Fenster, durch das die Seelen der Sterbenden ins Jenseits gelangen können, deshalb haben sterbende Tiere ihre Nähe gesucht. Diese Gabe ist mit ihrem 16. Geburtstag voll erwacht und bringt sie nun in tödliche Gefahr ...

Am Anfang des Romans überschlagen sich die Ereignisse beinahe, und der Leser, dem die Geschichte von Meridian in der Ich-Form erzählt wird, wird quasi mitten in die Handlung geworfen. Mir hat das sehr gut gefallen: Man hat sofort einen Bezug zu den Figuren und will unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Danach schaltet die Handlung einen Gang zurück, es wird atmosphärisch, düster und immer wieder ein kleines bißchen romantisch - gerade so viel, dass man hofft, es geht noch einen Schritt weiter ...
Ich persönlich bin kein Fan von Liebesromanen, bei denen die Handlung nur dazu dient, eine Verbindung zwischen den einzelnen Liebesszenen herzustellen, deshalb haben mir die zarten Andeutungen hier sehr gut gefallen: Die Liebesgeschichte fügt sich wunderbar in die spannende, mysteriöse Handlung ein.
Das Ende ist nicht wirklich offen, lässt aber stark auf eine Fortsetzung hoffen :o)))

Empfehlen würde ich "Meridian" jedem, der eine ausgefallene, ungewöhnliche Geschichte sucht. Die Spannung kommt nicht zu kurz, das Thema "Tod und Seelenwanderung" wird sehr sensibel behandelt und es gibt Stellen, die zu Tränen rühren. Meridian ist keine Superheldin, sondern ein ganz normales Mädchen, das lernen muss, mit einer besonderen Gabe umzugehen - wie sie das macht, wie sie an sich zweifelt und doch über sich hinauswächst, macht sie unheimlich sympathisch.

Von mir gibt es fünf Sterne für eine ungewöhnliche, neue Idee, die toll erzählt ist - und einen extra Stern für die schöne Ausstattung!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Fenster in den Himmel..., 1. Dezember 2009
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian ist ein besonderes Mädchen. Für sie ist es normal, morgens auf ihrem Kopfkissen tote Tiere zu finden, die in der Nacht sterbend ihre Nähe gesucht haben. An ihrem sechzehnten Geburtstag wird sie von ihrer Familie ganz plötzlich zu ihrer Tante Merry in die Kleinstadt Revelation geschickt, da ihr Leben bei ihren Eltern in Gefahr zu sein scheint.
Die Tante lebt zusammen mit dem jungen Tens, einem Diener, wie Meridian zuerst annimmt, in einem großen Haus auf dem Land. Schon bald klärt sie ihre Großnichte auf, denn ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, um Meridian zu zeigen, welche Gabe sie tatsächlich hat und wie sie sie nutzt, ohne Schaden zu nehmen - Meridian ist dafür bestimmt, Seelen im Augenblick des Todes durch sich hindurch zu lassen und ihnen ein "Fenster" auf die andere Seite zu sein. Nur kurze Zeit kann Meridian ungestört von ihrer Tante lernen, denn das Böse streckt schon die Finger nach ihr aus...

Ich war gespannt auf diese ungewöhnliche Geschichte, doch so richtig gefangen nehmen konnte sie mich nicht. Mir fehlte etwas die Tiefe, etwas mehr Ausarbeitung der Charaktere, die an vielen Stellen nur anskizziert wirkten und so auf Distanz blieben, allerdings gehöre ich nicht mehr zur angesprochenen Zielgruppe und vermute mal, dass die andere Prioritäten setzt. Die Sprache ist recht einfach und einige Male hätte ich mir mehr Ausschmückung gewünscht, etwas an Bildhaftigkeit, wie sie zur Handlung und zur Grundidee gepasst hätte. Schon sehr bald ahnt man, wie das Ganze verlaufen wird und ist nicht überrascht, wenn es dann auch so kommt. Trotzdem insgesamt eine nett gemachte Fantasy-Story für Jugendliche Leser, die nach der Bis(s) - Reihe keinen großen Genrewechsel durchmachen wollen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen urban / dark fantasy, 15. Oktober 2009
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
*
<<<<<< ... Die Insekten waren die ersten, die zu mir kamen; am Morgen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus nach Hause brachten, mussten sie tote Ameisen aus meinem Tragekörbchen entfernen. "Tot" war das erste Wort, das ich lernte...
Mit jeder Mondphase und jedem Monat, der verstrich, wurden die Tiere grösser. Bald kamen sie nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. In der Schule raunten die anderen Kinder mir Spitznamen zu: Todesbotin, Totengräberin, Hexe und noch vieles mehr, so dass ich lieber gar nicht mehr hinhöre. Auch die Erwachsenen schlossen mich aus. Das tat weh...
Meine Eltern benahmen sich, als spielte das alles keine Rolle, als sei nie ein Tier neben mir gestorben und als sei unser Garten kein Friedhof. Stattdessen redeten sie mir ein, ich besäße eine ganz besondere Gabe...
Wie gerne hätte ich geglaubt, daß meine Eltern sich nicht von mir abgestossen fühlten. Doch ich werde die bedeutugsvollen Blicke , die sie sich über meinen Kopf hinweg zuwarfen nie vergessen...
Als ich älter wurde, gab ich es auf, Freunde finden zu wollen. Ich kam zu dem selben Schluss wie meine Umwelt. Mit mir stimmte etwas nicht. Ich war ein Freak. Etwas das man im Zirkus vorführt...
Meine Welt bestand und besteht nur aus mir und dem Tod... >>>>>>

Mit diesen Sätzen wird ganz treffend das bisherige leicht makabre Leben der Protagonistin beschrieben.
Dabei finde ich es recht erfrischend, daß der Hauptcharakter mal NICHT ein völlig normales und unbedarftes Leben führt bis das Schicksal aus heiterem Himmel auf den Nichtsanhnenden niedersaust. So wie es in vielen "urban fantasy" Romanen vorkommt. Nein, hier kündigt sich das Unheil bereits seit längerer Zeit an und liefert einen kleinen Vorgeschmack auf das was noch kommen möge. Wirkt dadurch auch glaubwürdiger ( ich meine daß jemand die verräterischen Spuren seiner Andersartigkeit schon länger bemerkt und sie ihm nicht ganz plötzlich bewusst wird bzw. bewusst gemacht wird ).
Doch trotz allen Idizien rechnet unsere Heldin dennoch nicht damit, daß sie quasi ein Todesengel - ein sog. Fenestra - ist und daß sie ihren "Beruf" in den Griff bekommen muß, anstonsten wäre sie in Lebens-Gefahr, wobei ihr Tod schlimme Konsequenzen mit sich brächte.
Ihr Beschützer und love-interest Tens unterstützt sie dabei, das Gleichgewicht zwischen Leben & Tod zu erhalten. Doch selbstverständlich machen es ihnen übersinnliche Gegner, dunkle Mächte, Seelenfänger ... nicht gerade einfach.

Die Idee des Buches fand ich sehr interessant. Mal was anderes als die sonstigen Todbringer, die Vampire.
Die Ausführung hätte allerdings noch etwas gehaltvoller sein können, z.B. mit ein paar originellen Einfällen mehr ... zusätzlich zur tollen Grundidee. Zumindest das Wesen der Fenestrae wurde perfekt in Szene gesetzt.
Da der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, erlebt der Leser die Psyche der Protagonistin ganz hautnah. Die todtraurigen ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Momente - und davon gibt es ein paar - gehen einem sensiblen Leser deshalb ganz besonders zu Herzen.
Einen kleinen bösen Seitenstich gibt die Autorin auch dem tiefreligiösen Eifer, indem sie ihn von der schlimmsten Sorte beschreibt.

Eine Fortsetzung ist bisher nicht in Sicht. Allerdings hat die Geschichte auch kein offenes Ende. Dennoch würde ich einen zweiten Band sehr begrüssen. Neben Faunblut ist dies der zweite Roman den ich gelesen habe in diesem Jahr, welcher eine faszinierende, originelle Idee aufweist.

Das Cover ist dem englischen recht ähnlich und hübsch anzusehen ( auch wenn mir die Original-Illustration noch einen Tick besser gefällt, v.a. wegen der Abbildung des Mädchens ).
Die matten und Glanzflächen, sowie die Farbgebung in rot, silber und schwarz spiegeln sehr schön die düstere Atmosphäre wieder. Ebenso die kleinen ( gleichbleibenden ) Illustrationen im Buch drinnen.
Endlich mal eine passende Covergestaltung. ^^

Im Übrigen ist das Buch auf eine gewisse Art pseudo-gebunden. Denn auch wenn der äussere Seitenrand die typische konkave Vertiefung und der Buchrücken einen Buckel bildet ... so sind die Seiten nicht durch Fadenheftung zusammengebunden, sondern bloss einzeln angeleimt ( wie bei Taschenbüchern ) und die Buchdeckel sind zwar aus festem, aber dennoch biegsamen Karton gemacht.
Allerdings sieht das ziemlich gut aus und ist zugleich stabiler als Taschenbücher sowie leichter als normale gebundene Bücher. Solche Chimären sollte es öfters geben. ^^

FAZIT:
Empfehlenswert für Fans von "urban / dark fantasy", die mal etwas anderes lesen möchten als die gängige Vampir-Kost.

Der Link zur HP der Autorin steht in den Kommentaren.

PS:
Wer an ähnlich düsterer Jugendliteratur interessiert ist, dem möchte ich folgende Bücher vorschlagen ->
Totenbraut von Nina Blazon
Night World - Engel der Verdammnis von Lisa J. Smith
... oder ein paar englischsprachige Vertreter ->
The Summoning von Kelley Armstrong
Bones of Faerie von Jannie Lee Simner
Sehr empfehlenswerte allgemeine "urban fantasy" wären ...
City of Bones (Chroniken der Unterwelt) von C. Clare
Faunblut von Nina Blazon
und ein themenverwandtes Schmankerl Silberlicht von Laura Whitcomb
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine spannende und interessante Geschichte über die Fenestrae und ihre Aufgabe., 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian: Dunkle Umarmung - Amber Kizer

zum Inhalt:
Das Leben der 16jährigen Meridian war noch nie einfach, irgendwie scheint alles in ihrer Umgebung zu sterben. Ständig findet sie tote Tiere um sich herum. Je älter sie wird, desto größer werden die Tiere. Sie hat keine Ahnung weshalb das so ist, bis ihre Eltern sie am an ihrem 16. Geburtstag ohne irgendeine Erklärung zu ihrer Tante schicken. Erst dort erfährt sie, wer sie wirklich ist. Sie ist eine Fenestra, ein Fenster, durch das die Seelen der Toten in den Himmel gelangen. Doch sie schwebt in Gefahr, denn ihre Aufgabe ist nicht einfach. Zudem haben die Fenestrae auch Feinde und mit denen ist nicht zu Spassen...

meine Meinung:
Nachdem man Meridian kurz kennen lernt, wird man sofort ins Geschehen hineingeworfen, genau wie Meridian hat man auch als Leser das Gefühl nicht Recht zu wissen, was mit einem geschieht. Meridian wird von ihren Eltern einfach so auf den Weg zu einer Tante geschickt, die sie so gut wie gar nicht kennt und die zudem auch noch am anderen Ende des Landes wohnt. Dort erfährt sie dann, dass sie eine Fenestra ist, wie ihre Tante, eigentlich Grosstante, auch.
Die Idee mit den Fenestrae fand ich sehr interessant und die Erklärungen, die man als Leser dazu bekommt sind sehr anschaulich und gut ausgearbeitet. Die Atmosphäre der Geschichte ist ziemlich düster, schließlich handelt sie auch viel vom Tod. Dennoch musste ich manchmal sogar ein bisschen lachen, weil die Dialoge zwischen Meridian und Tens, der eine Art Helfer ihrer Grosstante ist, wirklich toll sind.

Den Schreibstil der Autorin und ihre Art die Geschichte zu erzählen mochte ich wirklich sehr. Ihre Beschreibungen rund um die Fenestrae, wer sie sind, was sie tun und so weiter, fand ich wirklich sehr gelungen. Außerdem erzählt sie die Geschichte so, dass sie nie langweilig wird, auch wenn einmal nicht so viel geschieht. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Meridian und Tens baut sie sehr schön auf, denn obwohl diese von Beginn an vorherzusehen ist, entwickelt sie sich erst im Verlauf der Geschichte richtig schön.

So ist es auch mit Meridian, am Anfang ist sie eine Außenseiterin, sie weiss nicht, was mit ihr los ist, weshalb alle um sie herum sterben. Zudem hat sie immer schreckliche Schmerzen, die keinen Grund zu haben scheinen. Doch nachdem sie erfährt, dass es nicht ihre Schuld ist das sterbende Seelen zu ihr kommen und ihre Tante ihr hilft zu lernen, wie sie die Seelen der Verstorbenen durch sich hindurch lassen kann, ohne selbst verletzt zu werden, lebt sie auf. Sie ist sehr stark, was sie als Fenestra auch sein muss. Insgesamt ist sie nicht gerade mein Lieblingscharakter, dafür konnte ich sie manchmal einfach zu wenig verstehen, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber dennoch war sie mir sympathisch.

Über die anderen Figuren erfährt man leider nicht so viel, was auch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits wäre, denn so schön, wie das Wesen der Fenestrae ausgearbeitet ist, so wenig erfährt man über ihre Gegner. Leider blieben sie für mich die ganze Geschichte über wie ein undefinierbarer dunkler Schatten, der zwar da war und Angst verbreitete, über den man aber so gut wie nichts weiss. Dabei fand ich die Vorgehensweise der Bösen, sehr interessant, dazu möchte ich jetzt aber noch nicht zu viel verraten.

Ich finde das Buch sehr schön gestaltet, das Cover passt mit den Totenköpfen und Blumen gut zu Meridian ,der Stimmung und des Themas des Buches. Auch innen ist das Buch schön gestaltet, am Anfang von jedem Kapitel ist noch einmal das Muster mit den Totenköpfen, Spinnweben und Blumen zu sehen. Was mir aber am besten gefällt ist das Format des Buches. Es hat nämlich die Grösse eines Taschenbuches, wirkt aber wie ein gebundenes Buch, irgendwie ist es etwas dazwischen. Ich persönlich finde dieses Format sehr ansprechend.

Fazit:
Eine spannende und interessante Geschichte über die Fenestrae und ihre Aufgabe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Idee - flach beschrieben und teilweise unlogisch, 8. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Zu aller Erst:

Habe das Buch mit großer Euphorie gekauft und konnte die Tage kaum abwarten, bis es endlich da war. Das Cover ist der absolute Hammer und wunderschön gestaltet, auch die Seiten sind teilweise mit Ornamenten geschmückt.

Die ersten Seiten waren nicht schlecht, man merkt sehr schnell, wo es hingeht. Insekten, die sterben in Meridians Nähe, eine tolle Idee! Leider wurde es dann nur noch schlechter und zwar rapide.

Der Antagonist Perimo kommt gar nicht zur Geltung, taucht hin und wieder einfach so. Auch in Situationen, wo es gar nicht passt. Dann quatscht er ein wenig über Gott und obwohl er dutzende Leute sein eigen nennt, kommt er natürlich immer schön alleine, damit man ihn auch besiegen kann. Ne, ist klar.

Tes, als "Big Stranger" kommt leider überhaupt nicht rüber. Ein dunkler Typ, mit langen Haaren, der alles kann. So ein richtiger Waldbursche, der immer gut duftet, mh, irgendwie hätte ich mir da mehr gewünscht.

Alles ist immer zu einfach, die Spannung tröpfelt so dahin und am Ende musste die Autorin sogar auf den "Lassi-Rette-uns" Trick zurückgreifen. Gähn!

Ein Wort noch zum Schreibstil: Gut, ich bin schon etwas älter, als 16. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die angesprochene Zielgruppe so einen einfachen und beinahe plumpen Stil haben möchte. Es wirkt hingeklatscht, nicht wirklich durchdacht und am Ende war ich froh, als es vorbei war. Hoffentlich kein zweiter Band! Gibt so viele tolle Urban Fantasy Bücher, aber davon bitte keine Reihe...

Für die unglaublich gute Grundidee, gibt es einen Stern, dass war es aber auch, weil ich maßlos enttäuscht war.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mal ein ungewöhnliches Thema!, 2. November 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte von Meridian hat mich allein schon wegen der Thematik sehr interessiert. Es geht um die junge Meridian, die offenbar ein Halbengel ist. Sie ist dazu bestimmt, die Seelen der Toten durch sich hindurch zu geleiten, offenbar in den "himmel". Sehr gut gelungen ist der Autorin die Darstellung, was das für den Alltag des Mädchens bedeutet: Sie stolpert überall über tote Tiere, die sich von ihr angezogen fühlen. So ganz für schwache Nerven ist das Buch nichts, denn es sterben einige Tierchen und auch Menschen. Wohl, damit der Leser nachempfinden kann, wie sich Meridian während ihrer Ausbildung zur Fenestra fühlt. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, da ich es durchaus spannend fand. Nicht so ganz nachvollziehen konnte ich, was es nun mit den Seelen auf sich hat, die NICHT von einer Fenestra gelotst werden. Auch die dunklen Mächten sind ein wenig zu kurz gekommen. Vielleicht soll es noch einen Folgeband geben, in dem dann alles näher erläutert wird? Ich habe auch nicht ganz nachvollziehen können, warum Meridians Eltern ihr bis zum 16. Geburtstag, an dem ihre Kräfte sich voll entfalten, nichts von ihrer ungewöhnlichen Herkunft sagen. Ich gebe trotz dieser offenen Fragen vier Punkte, da die Geschichte flüssig geschrieben ist. Auch einen Teil zwei würde ich mir kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sowas langweiliges hatte ich schon lange nicht mehr, 6. April 2012
Von 
Barbara - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Seit sie denken kann, sterben in ihrer Umgebung immer irgendwelche Tiere. Täglich beerdigt sie irgendein Tier im Garten, der schon komplett zum Friedhof wurde. Ihre Eltern ignorieren diese Vorfälle und schweigen.
Sie ist andauernd krank und die Ärzte halten sie für eine Simulantin. In der Schule ist sie zwar sehr gut, bleibt aber eine Einzelgängerin, da alle merken, dass sie irgendwie anders ist.
An ihrem 16. Geburtstag erhält sie einen Anruf, aber keiner sagt etwas. Die Eltern sind entsetzt, wollen aber erst nach der Schule mit ihr darüber reden. Sie bringt den Tag unter Schmerzen rum und vor ihrem Haus passiert dann ein Unfall. Dieser wurde aber absichtlich begangen, um Meridian zu töten. Statt dessen finden einige Schüler den Tod und Amber liegt mit starken Schmerzen im Graben. Die Eltern packen sie ins Auto und je weiter weg sie fuhren, desto leichter wurden die Schmerzen. Ihr wird nur kurz erklärt, dass sie eine Fenestra ist und sie muss nun auf der Stelle zu ihrer Tante nach Colorado fahren. Aber sie soll von Kranken fern bleiben.
Die Reise übersteht sie grübelnd und ist natürlich bei der Ankunft fertig. In der Wartehalle trifft sie zu allem Unglück auf einen alten Mann im Rollstuhl der gerade stirbt. Sie kann sich nur mit Mühe weit genug entfernen.
Ihre Tante kommt ewig nicht, was vermutlich am Schneesturm liegt. Aber ein netter Taxifahrer bringt sie bis unter den Berg, wo die Tante wohnt. Den Rest des Weges legt sie zu Fuss zurück und trifft auf einen Wolf. Der entpuppt sich dann als Mitbewohner der Tante. Die Tante selbst ist schon ziemlich alt, aber sehr nett. Sie ist ebenfalls eine Fenestra und Meridian soll ihren Platz einnehmen und ihr den Übergang ermöglichen.
Dort lebt auch noch Tens, der immer Vorahnungen hat. Er hilft ihr bei der Bewältigung der Übungen, die sie unbedingt meistern muss, sonst werden die Toten auch ihr Untergang sein.
Eine Fenestra ist nämlich so eine Art Durchgang in den Himmel. Wessen Seele keine Fenestra findet, bleibt auf der Erde und wird wiedergeboren oder wird von Aternocti in die Hölle geschickt. Die Acternocti sind also die Bösen und sie sind hinter den Fenestra her um sie zu töten. So trifft Meridian auch sehr schnell auf einen Pastor, der irgendwelche seltsamen Sachen sagt...was sie in der Situation aber gar nicht versteht, denn dort stirbt ach grad ein kleines Mädchen und Meridian fühlt ihren Todesschmerz...

Anhand des Klappentextes habe ich mir eigentlich mehr versprochen. Dieses Buch ist leider ziemlich fade. Normalerweise hätte ich es sicher abgebrochen, aber da ich zu dem Zeitpunkt krank war und nichts zu anspruchsvolles lesen wollte (bzw. auch nichts neues zur Hand hatte), hab ich es halt dann doch fertig gelesen. Ich muss sagen: das Buch könnt ihr in der Buchhandlung liegen lassen.
Es hat zwar eine schöne Aufmachung, aber das ist auch schon das einzig interessante daran. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, wird absolut nicht spannend und besonders interessant fand ich es auch nicht. Das Thema ist vielleicht etwas schwierig gewählt, aber trotzdem hätte man aus diesem Buch sicher noch mehr machen können. So ist es überwiegend leider nur melancholisch, vermischt mit einem Hauch erster Liebe und fanatischen Geistlichen, die sich als Aternocti entpuppen.

Das Buch könnte höchstens für Jugendliche interessant sein, die gerade so eine schwarz Phase durchmachen.
Von mir gibt's leider nur das Pflichtsternchen und keine Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Charaktere erwachen zum Leben!, 9. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Schon immer wusste Meridian, dass sie anders ist. Jeden Morgen, wenn sie aufwachte, lagen tote Tiere neben ihr. Als sie ihrer einzigen besten Freundin einst davon erzählte, weil deren Hamster in Meridians Hand starb, wollte sie nichts mehr mit ihr zu tun haben. Denn sie dachte, was danach alle dachten: Sie bringe den Tod. Doch an ihrem 16. Geburtstag, soll sich diese Anschuldigung für sie in Luft auflösen, denn ihre Eltern schicken sie nach einem schrecklichen Busunglück zu einer weit entfernten Tante, die sie bisher nur durch ihre Steppdecken kannte, die sie ihr zum Geburtstag schickte. Denn dort lüftet sich das Geheimnis um ihr Schicksal. Sie tötet keine Menschen. Sie ist eine Fenestra und hilft den Sterbenden auf die andere Seite. Als wären diese Dinge für Meridian nicht schon verwirrend genug, bringt sie dieses Schicksal auch noch in tödlichste Gefahr...

Meridian ist ein tolles Mädchen. Sie ist von Anfang an einfach normal, sehr angenehm, sehr authentisch. Ihre Handlungen sind im ganzen Buch sehr realistisch und vor allem schon sehr erwachsen. Ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass ich jetzt mit pubertierenden Jugendlichen unterwegs bin.
Auch die Tante ist eine liebenswerte Person mit ihren Eigenarten. Tens ist ein Typ, den man nicht gleich durchschauen kann. Und dazu halten sie auch noch eine Wölfin als Haustier, Custos.
Im ganzen Buch hatte ich wirklich das Gefühl, dass diese Menschen leben, dass sie neben mir stehen, dass sie echt sind. Jeder hatte einfach so viel Persönlichkeit und Wiedererkennungswert. Ich konnte mich endlich mal wieder richtig in eine Geschichte vertiefen und alles um mich herum ausblenden.

Der Stil ist ähnlich wie in jedem Jugendbuch. Er ist sehr flüssig, sehr spannend, ab und an auch ruhiger. Immer so, dass es die gewählte Situation eben passend beschreibt und hervorhebt. Für mich war es ein Stil, in dem ich mich sehr wohlfühlen konnte, mit dem ich die Abende richtig genießen konnte. Noch dazu passt dieses Buch wunderbar in die Winterzeit, da es ebenfalls an Weihnachten spielt.
Der Stil hat Atmosphäre, der Stil erweckt die Geschichte und die Charaktere wirken darin nicht wie Marionetten, sondern wie lebendig. Einfach schön.

Ich habe damals, das ist nun schon etwas länger her, einiges Negative über das Buch gehört. Es sollte nicht so gut sein, man hätte sich mehr erwartet. Ich kann das absolut nicht unterschreiben, ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch und ich könnte mir in den Popo beißen, dass ich es nicht schon früher zur Hand genommen habe. Ich habe es immer vor mir hergeschoben, das werde ich mit dem zweiten Teil nicht tun, der nun ebenfalls vor Kurzem im Handel erschienen ist. Dieser heißt 'Flüsternde Seelen'.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Buch. Kauft es euch vor oder nach Weihnachten, damit ihr diese Atmosphäre im Buch einfach noch viel besser genießen könnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Temporeiche& spannende Romantasy!, 10. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Schon als kleines Kind, bemerkt Meridian, dass sie anders ist als die anderen Kinder in ihrem Alter. Jeden Tag sterben Tiere in ihrer Gegenwart, deswegen ist sie der festen Überzeugung, dass sie den Tod bringt. An ihrem 16. Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse. Ein Unfall, Tote und ein Geheimnis, so alt wie die Geschichte selbst. An diesem Tag ändert sich ihr komplettes Leben, als sie erfährt, dass sie eine Fenestra ist. Ein Licht, dass den Toten den Weg ins Paradies weist. Völlig überstürzt muss sie fliehen und ihre Familie zurücklassen. Denn wo Licht ist, gibt es auch Schatten...

Meine Meinung:
Meridian-Dunkle Umarmung bekommt von mir 4 von 5 möglichen Sternen. Ich das Buch schnell eingeschoben, da ich eigentlich gerade noch ein anderes Buch lese, aber das Cover hat mich einfach magisch angezogen. Mir juckten die Finger und so habe ich gestern spontan angefangen das Buch zu lesen- und nicht mehr aufgehört. Ich konnte gar nicht. Das Buch ist so spannend geschrieben und gibt ein unglaubliches Tempo vor, so als würde man in einen Sog gezogen werden, der euch erst wieder loslässt, wenn ihr das Buch durchgelesen habt;). Ich habe also sage und schreibe, 8 Stunden durch gelesen-nur Unterbrochen von einem kurzen Berufsschultag. Amber Kitzer besitzt einen außergewöhnlich spannenden Schreibstil und hat ein Talent dafür, ihre Leser immer wieder mitten in die Handlung hineinzuwerfen. So beginnt die Story, die aus der Ich-Perspektive von Meridian erzählt wird, mit einem genialen Prolog, bei dem die Seiten nur so unter meinen Fingern dahin geflogen sind. Genauso geht die eigentliche Geschichte auch weiter. Und hier kommen wir auch schon zu dem Ahornabzug. Ich bin im Bezug auf den Anfang der Story einbisschen zwiegespalten, weil Miss Kitzer ihren Leser während der ersten Kapitel, wirklich keine Zeit zum Luftholen lässt. Die Ereignisse überschlagen sich nur so. Die einen werden sagen, dass gerade diese Atmosphäre so spannend ist, ich persönlich, fand es ein wenig zu viel. Deswegen muss das Buch hier leider ein Ahornblatt liegen lassen. Nichts desto trotz, ist die Geschichte um Meridian sehr gelungen und die Handlung logisch und nachvollziehbar. Nach dem ersten Drittel des Buches, kehrt dann auch ein wenig Ruhe ein, die Atmosphäre gewinnt an Fülle und Charakter hinzu und die Protagonisten kommen auch mal zum Luft holen ;)
Meridian gefällt mir als Hauptprotagonistin sehr gut. Sie reißt die Leser mit und überzeugt durch ihre ganze Art. Zu keiner Zeit wird sie zu einem weinerlichen, kleinem Mädchen, dass sich hängen lässt- obwohl ich diese Reaktion in ihrer Lage nur zu gut verstehen könnte:D
Tens, der männliche Protagonist, überzeugt durch Sarkasmus und Sticheleien auf der einen und absolute Unsicherheit und Hingabe auf der anderen Seite, echt klasse! Und die beiden zusammen, ergeben eine explosive und gleichzeitig so liebevolle Konstellation, dass es wirklich Spaß macht ihre zarten Annährungsversuche zu erleben. Die Lovestory fügt sich hier unheimlich gut in die spannende, mysteriöse Handlung ein. Noch zu erwähnen ist Meridians Ur-Großtante Merry. Eine Ur-Großtante, wie sie sich jeder wünscht:D Sie ist mir sofort ans Herz gewachsen, mit ihrer offenen und unbekümmerten Art, hat sie mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht.
Ihr merkt, alles in allem, ein wirklich schönes Buch mit genau der richtigen Dosis an Spannung, Geheimnissen, die es aufzudecken gilt und Herz. Für alle die auf Fantasy/Romance mit einer völlig neuen Idee und einer tollen Protagonistin Lust haben, ist dieses Buch ein Paradies!:)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Fenster ins Jenseits..., 5. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
In dem Roman Meridian wird auf einzigartige Weise beschrieben wie die Seelen der Verstorbenen in den Himmel geleitet werden. Unterstützt durch Ihre Tante und dessen Gehilfen Tens lernt die junge Meridian mit ihrer ungewöhnlichen Gabe umzugehen. Es entwickelt sich (wenn wunderts... =) eine zarte Liebensgeschichte zwischen Meridian und Tens die aber nicht zu kitschig rüber kommt. Welche Rolle Tens noch spielen wird offenbart sich dem Leser zwar erst am Ende des Romans, aber man ahnt bereits früher welche Verbindung zwischen den beiden besteht. Alles im alln eine tolle Idee die fabelhaft erzählt wird.. auf jeden Fall empfehlenswert !!!
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Meridian: Dunkle Umarmung (PAN)
Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) von Amber Kizer (Gebundene Ausgabe - 5. Oktober 2009)
EUR 11,98
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