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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Thema - atmosphärisch, spannend und sensibel erzählt
Meridian weiß schon als ganz kleines Kind, dass sie anders ist: Jeden Morgen, wenn sie aufwacht, liegt ein totes Tier auf ihrem Kopfkissen. Als sie der einzigen Freundin, die sie als kleines Mädchen hat, davon erzählt, will diese nichts mehr mit ihr zu tun haben, denn sie denkt das Selbe wie Meridian: Dass sie den Tod bringt.
Erst an ihrem 16...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Luthien

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Fenster in den Himmel...
Meridian ist ein besonderes Mädchen. Für sie ist es normal, morgens auf ihrem Kopfkissen tote Tiere zu finden, die in der Nacht sterbend ihre Nähe gesucht haben. An ihrem sechzehnten Geburtstag wird sie von ihrer Familie ganz plötzlich zu ihrer Tante Merry in die Kleinstadt Revelation geschickt, da ihr Leben bei ihren Eltern in Gefahr zu sein...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Eskalina


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Fenster in den Himmel..., 1. Dezember 2009
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian ist ein besonderes Mädchen. Für sie ist es normal, morgens auf ihrem Kopfkissen tote Tiere zu finden, die in der Nacht sterbend ihre Nähe gesucht haben. An ihrem sechzehnten Geburtstag wird sie von ihrer Familie ganz plötzlich zu ihrer Tante Merry in die Kleinstadt Revelation geschickt, da ihr Leben bei ihren Eltern in Gefahr zu sein scheint.
Die Tante lebt zusammen mit dem jungen Tens, einem Diener, wie Meridian zuerst annimmt, in einem großen Haus auf dem Land. Schon bald klärt sie ihre Großnichte auf, denn ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, um Meridian zu zeigen, welche Gabe sie tatsächlich hat und wie sie sie nutzt, ohne Schaden zu nehmen - Meridian ist dafür bestimmt, Seelen im Augenblick des Todes durch sich hindurch zu lassen und ihnen ein "Fenster" auf die andere Seite zu sein. Nur kurze Zeit kann Meridian ungestört von ihrer Tante lernen, denn das Böse streckt schon die Finger nach ihr aus...

Ich war gespannt auf diese ungewöhnliche Geschichte, doch so richtig gefangen nehmen konnte sie mich nicht. Mir fehlte etwas die Tiefe, etwas mehr Ausarbeitung der Charaktere, die an vielen Stellen nur anskizziert wirkten und so auf Distanz blieben, allerdings gehöre ich nicht mehr zur angesprochenen Zielgruppe und vermute mal, dass die andere Prioritäten setzt. Die Sprache ist recht einfach und einige Male hätte ich mir mehr Ausschmückung gewünscht, etwas an Bildhaftigkeit, wie sie zur Handlung und zur Grundidee gepasst hätte. Schon sehr bald ahnt man, wie das Ganze verlaufen wird und ist nicht überrascht, wenn es dann auch so kommt. Trotzdem insgesamt eine nett gemachte Fantasy-Story für Jugendliche Leser, die nach der Bis(s) - Reihe keinen großen Genrewechsel durchmachen wollen.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Thema - atmosphärisch, spannend und sensibel erzählt, 6. Oktober 2009
Von 
Luthien - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian weiß schon als ganz kleines Kind, dass sie anders ist: Jeden Morgen, wenn sie aufwacht, liegt ein totes Tier auf ihrem Kopfkissen. Als sie der einzigen Freundin, die sie als kleines Mädchen hat, davon erzählt, will diese nichts mehr mit ihr zu tun haben, denn sie denkt das Selbe wie Meridian: Dass sie den Tod bringt.
Erst an ihrem 16 Geburtstag erfährt Meridian, dass sie nicht für den Tod verantwortlich ist - sie ist das Fenster, durch das die Seelen der Sterbenden ins Jenseits gelangen können, deshalb haben sterbende Tiere ihre Nähe gesucht. Diese Gabe ist mit ihrem 16. Geburtstag voll erwacht und bringt sie nun in tödliche Gefahr ...

Am Anfang des Romans überschlagen sich die Ereignisse beinahe, und der Leser, dem die Geschichte von Meridian in der Ich-Form erzählt wird, wird quasi mitten in die Handlung geworfen. Mir hat das sehr gut gefallen: Man hat sofort einen Bezug zu den Figuren und will unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Danach schaltet die Handlung einen Gang zurück, es wird atmosphärisch, düster und immer wieder ein kleines bißchen romantisch - gerade so viel, dass man hofft, es geht noch einen Schritt weiter ...
Ich persönlich bin kein Fan von Liebesromanen, bei denen die Handlung nur dazu dient, eine Verbindung zwischen den einzelnen Liebesszenen herzustellen, deshalb haben mir die zarten Andeutungen hier sehr gut gefallen: Die Liebesgeschichte fügt sich wunderbar in die spannende, mysteriöse Handlung ein.
Das Ende ist nicht wirklich offen, lässt aber stark auf eine Fortsetzung hoffen :o)))

Empfehlen würde ich "Meridian" jedem, der eine ausgefallene, ungewöhnliche Geschichte sucht. Die Spannung kommt nicht zu kurz, das Thema "Tod und Seelenwanderung" wird sehr sensibel behandelt und es gibt Stellen, die zu Tränen rühren. Meridian ist keine Superheldin, sondern ein ganz normales Mädchen, das lernen muss, mit einer besonderen Gabe umzugehen - wie sie das macht, wie sie an sich zweifelt und doch über sich hinauswächst, macht sie unheimlich sympathisch.

Von mir gibt es fünf Sterne für eine ungewöhnliche, neue Idee, die toll erzählt ist - und einen extra Stern für die schöne Ausstattung!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen urban / dark fantasy, 15. Oktober 2009
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
*
<<<<<< ... Die Insekten waren die ersten, die zu mir kamen; am Morgen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus nach Hause brachten, mussten sie tote Ameisen aus meinem Tragekörbchen entfernen. "Tot" war das erste Wort, das ich lernte...
Mit jeder Mondphase und jedem Monat, der verstrich, wurden die Tiere grösser. Bald kamen sie nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. In der Schule raunten die anderen Kinder mir Spitznamen zu: Todesbotin, Totengräberin, Hexe und noch vieles mehr, so dass ich lieber gar nicht mehr hinhöre. Auch die Erwachsenen schlossen mich aus. Das tat weh...
Meine Eltern benahmen sich, als spielte das alles keine Rolle, als sei nie ein Tier neben mir gestorben und als sei unser Garten kein Friedhof. Stattdessen redeten sie mir ein, ich besäße eine ganz besondere Gabe...
Wie gerne hätte ich geglaubt, daß meine Eltern sich nicht von mir abgestossen fühlten. Doch ich werde die bedeutugsvollen Blicke , die sie sich über meinen Kopf hinweg zuwarfen nie vergessen...
Als ich älter wurde, gab ich es auf, Freunde finden zu wollen. Ich kam zu dem selben Schluss wie meine Umwelt. Mit mir stimmte etwas nicht. Ich war ein Freak. Etwas das man im Zirkus vorführt...
Meine Welt bestand und besteht nur aus mir und dem Tod... >>>>>>

Mit diesen Sätzen wird ganz treffend das bisherige leicht makabre Leben der Protagonistin beschrieben.
Dabei finde ich es recht erfrischend, daß der Hauptcharakter mal NICHT ein völlig normales und unbedarftes Leben führt bis das Schicksal aus heiterem Himmel auf den Nichtsanhnenden niedersaust. So wie es in vielen "urban fantasy" Romanen vorkommt. Nein, hier kündigt sich das Unheil bereits seit längerer Zeit an und liefert einen kleinen Vorgeschmack auf das was noch kommen möge. Wirkt dadurch auch glaubwürdiger ( ich meine daß jemand die verräterischen Spuren seiner Andersartigkeit schon länger bemerkt und sie ihm nicht ganz plötzlich bewusst wird bzw. bewusst gemacht wird ).
Doch trotz allen Idizien rechnet unsere Heldin dennoch nicht damit, daß sie quasi ein Todesengel - ein sog. Fenestra - ist und daß sie ihren "Beruf" in den Griff bekommen muß, anstonsten wäre sie in Lebens-Gefahr, wobei ihr Tod schlimme Konsequenzen mit sich brächte.
Ihr Beschützer und love-interest Tens unterstützt sie dabei, das Gleichgewicht zwischen Leben & Tod zu erhalten. Doch selbstverständlich machen es ihnen übersinnliche Gegner, dunkle Mächte, Seelenfänger ... nicht gerade einfach.

Die Idee des Buches fand ich sehr interessant. Mal was anderes als die sonstigen Todbringer, die Vampire.
Die Ausführung hätte allerdings noch etwas gehaltvoller sein können, z.B. mit ein paar originellen Einfällen mehr ... zusätzlich zur tollen Grundidee. Zumindest das Wesen der Fenestrae wurde perfekt in Szene gesetzt.
Da der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, erlebt der Leser die Psyche der Protagonistin ganz hautnah. Die todtraurigen ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Momente - und davon gibt es ein paar - gehen einem sensiblen Leser deshalb ganz besonders zu Herzen.
Einen kleinen bösen Seitenstich gibt die Autorin auch dem tiefreligiösen Eifer, indem sie ihn von der schlimmsten Sorte beschreibt.

Eine Fortsetzung ist bisher nicht in Sicht. Allerdings hat die Geschichte auch kein offenes Ende. Dennoch würde ich einen zweiten Band sehr begrüssen. Neben Faunblut ist dies der zweite Roman den ich gelesen habe in diesem Jahr, welcher eine faszinierende, originelle Idee aufweist.

Das Cover ist dem englischen recht ähnlich und hübsch anzusehen ( auch wenn mir die Original-Illustration noch einen Tick besser gefällt, v.a. wegen der Abbildung des Mädchens ).
Die matten und Glanzflächen, sowie die Farbgebung in rot, silber und schwarz spiegeln sehr schön die düstere Atmosphäre wieder. Ebenso die kleinen ( gleichbleibenden ) Illustrationen im Buch drinnen.
Endlich mal eine passende Covergestaltung. ^^

Im Übrigen ist das Buch auf eine gewisse Art pseudo-gebunden. Denn auch wenn der äussere Seitenrand die typische konkave Vertiefung und der Buchrücken einen Buckel bildet ... so sind die Seiten nicht durch Fadenheftung zusammengebunden, sondern bloss einzeln angeleimt ( wie bei Taschenbüchern ) und die Buchdeckel sind zwar aus festem, aber dennoch biegsamen Karton gemacht.
Allerdings sieht das ziemlich gut aus und ist zugleich stabiler als Taschenbücher sowie leichter als normale gebundene Bücher. Solche Chimären sollte es öfters geben. ^^

FAZIT:
Empfehlenswert für Fans von "urban / dark fantasy", die mal etwas anderes lesen möchten als die gängige Vampir-Kost.

Der Link zur HP der Autorin steht in den Kommentaren.

PS:
Wer an ähnlich düsterer Jugendliteratur interessiert ist, dem möchte ich folgende Bücher vorschlagen ->
Totenbraut von Nina Blazon
Night World - Engel der Verdammnis von Lisa J. Smith
... oder ein paar englischsprachige Vertreter ->
The Summoning von Kelley Armstrong
Bones of Faerie von Jannie Lee Simner
Sehr empfehlenswerte allgemeine "urban fantasy" wären ...
City of Bones (Chroniken der Unterwelt) von C. Clare
Faunblut von Nina Blazon
und ein themenverwandtes Schmankerl Silberlicht von Laura Whitcomb
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mal ein ungewöhnliches Thema!, 2. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte von Meridian hat mich allein schon wegen der Thematik sehr interessiert. Es geht um die junge Meridian, die offenbar ein Halbengel ist. Sie ist dazu bestimmt, die Seelen der Toten durch sich hindurch zu geleiten, offenbar in den "himmel". Sehr gut gelungen ist der Autorin die Darstellung, was das für den Alltag des Mädchens bedeutet: Sie stolpert überall über tote Tiere, die sich von ihr angezogen fühlen. So ganz für schwache Nerven ist das Buch nichts, denn es sterben einige Tierchen und auch Menschen. Wohl, damit der Leser nachempfinden kann, wie sich Meridian während ihrer Ausbildung zur Fenestra fühlt. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, da ich es durchaus spannend fand. Nicht so ganz nachvollziehen konnte ich, was es nun mit den Seelen auf sich hat, die NICHT von einer Fenestra gelotst werden. Auch die dunklen Mächten sind ein wenig zu kurz gekommen. Vielleicht soll es noch einen Folgeband geben, in dem dann alles näher erläutert wird? Ich habe auch nicht ganz nachvollziehen können, warum Meridians Eltern ihr bis zum 16. Geburtstag, an dem ihre Kräfte sich voll entfalten, nichts von ihrer ungewöhnlichen Herkunft sagen. Ich gebe trotz dieser offenen Fragen vier Punkte, da die Geschichte flüssig geschrieben ist. Auch einen Teil zwei würde ich mir kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meridian: Dunkle Umarmung, 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Das Mädchen Meridian ist anders als andere Kinder, sie scheint den Tod anzuziehen. Dadurch hat sie nicht nur bei Gleichaltrigen einen äußerst schweren Stand, sondern die Umwelt reagiert allgemein ablehnend auf sie. Freundschaften kann sie nicht schließen, nur ihre Familie hält vermeintlich zu ihr und erklärt , sie sei etwas besonderes. Nähere Erläuterungen bleiben jedoch aus.

An ihrem 16. Geburtstag ändert sich ihr Leben drastisch, augenscheinlich trachtet man ihr nach dem Leben und sie muss sich von ihrer Familie trennen: ihre Eltern zwingen sie, ihr künftiges Leben bei ihrer Tante zu verbringen.

Verstört erreicht Meridian ihr Ziel und ihre Tante gibt ihr endlich eine Erklärung für den ungewöhnlichen Umstand, dass Lebewesen sie aufsuchen, um zu sterben. Sie ist, wie auch ihre Tante, eine Fenestra (=Fenster) für Seelen, die nach dem Tod der leiblichen Hülle ins Licht gelangen sollen. Da dieses Fenster sich mit zunehmendem Alter vergrößert, muss Meridian auch Seelen von immer größeren Lebewesen begleiten. Dies kann für sie selbst durchaus lebensgefährlich sein, wenn sie nicht die richtige Anwendung ihrer Gabe lernt. Sie soll bei ihrer Tante deshalb eine Ausbildung absolvieren.

Unterstützung findet Meridian bei Tens, einem jungen Mann, der bei ihrer Tante arbeitet, er kennt sich mit der Thematik bestens aus. Allerdings können sie sich nicht viel Zeit lassen, denn es gibt gefährliche Gegenspieler, die ein Interesse daran haben, selbst Seelen zu begleiten, allerdings nicht ins Paradies. Diese Aternocti schrecken auch vor Mord nicht zurück und es beginnt ein gefährlicher Wettlauf.

Das Buch hebt sich wohltuend von dem üblichen Vampir-Einerlei ab, das zurzeit den Markt überschwemmt. Es ist einfach zu lesen und durchaus fesselnd.

Die Entwicklung der Charaktere bleibt allerdings ein bisschen oberflächlich, hier bot sich mehr Potential. Auch ist die Geschichte manchmal einfach zu vorhersehbar, und am Ende bleiben doch einige Fragen offen. Insgesamt hätte also ein bisschen mehr Tiefe gut getan, aber vielleicht gibt es ja einen zweiten Band.

Hervorzuheben ist allerdings die außergewöhnliche Geschichte und das sie durchgehend spannend ist. Ich würde das Buch weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehautfeeling!, 14. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Das Cover zeigt das schwarz-weiße Antlitz eines Mädchens. Außen herum ein Rand aus Rosenranken, Totenköpfen und Spinnennetzen. Der Rand und das Gesicht der Jugendlichen schimmern in einer Metallicfarbe und heben sich so besonders vom schwarzen Hintergrund ab.
Eben dieses Cover hat mich dazu bewogen, die Leseprobe zu lesen und danach war ich so neugierig, dass ich das Buch sofort haben wollte.

Der Einstieg fiel mir jedoch etwas schwer, da es sofort mit Meridians Geschichten vom Tod losgeht. Das fand ich ein klein wenig heftig, als ein kleines vier Jahre altes Kind von scharenweise toten Tieren erzählt.
Je mehr ich aber las, umso weniger wollte ich das Buch aus den Händen legen! Die Geschichte fesselte mich ab dem zweiten Kapitel total und das, obwohl sich die Ereignisse total überschlagen.
Ein Autounfall passiert mit dem Ziel, Meridian zu töten und ihr Vater gibt sie daraufhin in die Obhut eines Taxifahrers, der sie möglichst schnell zu ihrer Tante bringen soll. Alle scheinen eingeweiht, nur Meridian kennt sich nicht aus und hat panische Angst.
Bei Ihrer Tante fühlt sie sich nicht willkommen und sie hat Sehnsucht nach ihrer Familie, doch bald siegt ihre Neugierde und Meridian möchte lernen, was es mit ihr auf sich hat! Die Tante erklärt ihr viel und übt mit ihr, die Seelen zu begleiten, doch schon bald finden die Feinde der Fenestra Meridian wieder und es geht nochmals rund...

Wenn man das Buch aufschlägt, fallen einem zuerst die wundervollen Ornamente auf, die über dem Titel eines jeden Kapitels die Seiten zieren.
Die Kapitel sind sehr kurz und die Autorin hat ein wirklich großes Talent, die Handlung knackig und spannend zu halten. Mir fiel keine einzige Passage auf, die sich gezogen hätte. Außerdem sind die verschiedenen Eindrücke sehr gut beschrieben, wenn z.B. sich in der Umgebung etwas veränderte, oder als Meridian das "komische Kribbeln" im Bauch nicht deuten kann, so hatte ich beim Lesen fast den Eindruck, als würde es mir selbst passieren.

Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte, als Portal für Seelen ins Jenseits zu dienen, ist für mich völlig neu. Ich habe noch kein Buch dieser Art gelesen! Die Geschichte war sehr spannend, fesselnd und ist umweht von einem Hauch Mystery, der einem eine Gänsehaut zaubern kann.
Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine spannende und interessante Geschichte über die Fenestrae und ihre Aufgabe., 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Meridian: Dunkle Umarmung - Amber Kizer

zum Inhalt:
Das Leben der 16jährigen Meridian war noch nie einfach, irgendwie scheint alles in ihrer Umgebung zu sterben. Ständig findet sie tote Tiere um sich herum. Je älter sie wird, desto größer werden die Tiere. Sie hat keine Ahnung weshalb das so ist, bis ihre Eltern sie am an ihrem 16. Geburtstag ohne irgendeine Erklärung zu ihrer Tante schicken. Erst dort erfährt sie, wer sie wirklich ist. Sie ist eine Fenestra, ein Fenster, durch das die Seelen der Toten in den Himmel gelangen. Doch sie schwebt in Gefahr, denn ihre Aufgabe ist nicht einfach. Zudem haben die Fenestrae auch Feinde und mit denen ist nicht zu Spassen...

meine Meinung:
Nachdem man Meridian kurz kennen lernt, wird man sofort ins Geschehen hineingeworfen, genau wie Meridian hat man auch als Leser das Gefühl nicht Recht zu wissen, was mit einem geschieht. Meridian wird von ihren Eltern einfach so auf den Weg zu einer Tante geschickt, die sie so gut wie gar nicht kennt und die zudem auch noch am anderen Ende des Landes wohnt. Dort erfährt sie dann, dass sie eine Fenestra ist, wie ihre Tante, eigentlich Grosstante, auch.
Die Idee mit den Fenestrae fand ich sehr interessant und die Erklärungen, die man als Leser dazu bekommt sind sehr anschaulich und gut ausgearbeitet. Die Atmosphäre der Geschichte ist ziemlich düster, schließlich handelt sie auch viel vom Tod. Dennoch musste ich manchmal sogar ein bisschen lachen, weil die Dialoge zwischen Meridian und Tens, der eine Art Helfer ihrer Grosstante ist, wirklich toll sind.

Den Schreibstil der Autorin und ihre Art die Geschichte zu erzählen mochte ich wirklich sehr. Ihre Beschreibungen rund um die Fenestrae, wer sie sind, was sie tun und so weiter, fand ich wirklich sehr gelungen. Außerdem erzählt sie die Geschichte so, dass sie nie langweilig wird, auch wenn einmal nicht so viel geschieht. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Meridian und Tens baut sie sehr schön auf, denn obwohl diese von Beginn an vorherzusehen ist, entwickelt sie sich erst im Verlauf der Geschichte richtig schön.

So ist es auch mit Meridian, am Anfang ist sie eine Außenseiterin, sie weiss nicht, was mit ihr los ist, weshalb alle um sie herum sterben. Zudem hat sie immer schreckliche Schmerzen, die keinen Grund zu haben scheinen. Doch nachdem sie erfährt, dass es nicht ihre Schuld ist das sterbende Seelen zu ihr kommen und ihre Tante ihr hilft zu lernen, wie sie die Seelen der Verstorbenen durch sich hindurch lassen kann, ohne selbst verletzt zu werden, lebt sie auf. Sie ist sehr stark, was sie als Fenestra auch sein muss. Insgesamt ist sie nicht gerade mein Lieblingscharakter, dafür konnte ich sie manchmal einfach zu wenig verstehen, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber dennoch war sie mir sympathisch.

Über die anderen Figuren erfährt man leider nicht so viel, was auch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits wäre, denn so schön, wie das Wesen der Fenestrae ausgearbeitet ist, so wenig erfährt man über ihre Gegner. Leider blieben sie für mich die ganze Geschichte über wie ein undefinierbarer dunkler Schatten, der zwar da war und Angst verbreitete, über den man aber so gut wie nichts weiss. Dabei fand ich die Vorgehensweise der Bösen, sehr interessant, dazu möchte ich jetzt aber noch nicht zu viel verraten.

Ich finde das Buch sehr schön gestaltet, das Cover passt mit den Totenköpfen und Blumen gut zu Meridian ,der Stimmung und des Themas des Buches. Auch innen ist das Buch schön gestaltet, am Anfang von jedem Kapitel ist noch einmal das Muster mit den Totenköpfen, Spinnweben und Blumen zu sehen. Was mir aber am besten gefällt ist das Format des Buches. Es hat nämlich die Grösse eines Taschenbuches, wirkt aber wie ein gebundenes Buch, irgendwie ist es etwas dazwischen. Ich persönlich finde dieses Format sehr ansprechend.

Fazit:
Eine spannende und interessante Geschichte über die Fenestrae und ihre Aufgabe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Idee - flach beschrieben und teilweise unlogisch, 8. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Zu aller Erst:

Habe das Buch mit großer Euphorie gekauft und konnte die Tage kaum abwarten, bis es endlich da war. Das Cover ist der absolute Hammer und wunderschön gestaltet, auch die Seiten sind teilweise mit Ornamenten geschmückt.

Die ersten Seiten waren nicht schlecht, man merkt sehr schnell, wo es hingeht. Insekten, die sterben in Meridians Nähe, eine tolle Idee! Leider wurde es dann nur noch schlechter und zwar rapide.

Der Antagonist Perimo kommt gar nicht zur Geltung, taucht hin und wieder einfach so. Auch in Situationen, wo es gar nicht passt. Dann quatscht er ein wenig über Gott und obwohl er dutzende Leute sein eigen nennt, kommt er natürlich immer schön alleine, damit man ihn auch besiegen kann. Ne, ist klar.

Tes, als "Big Stranger" kommt leider überhaupt nicht rüber. Ein dunkler Typ, mit langen Haaren, der alles kann. So ein richtiger Waldbursche, der immer gut duftet, mh, irgendwie hätte ich mir da mehr gewünscht.

Alles ist immer zu einfach, die Spannung tröpfelt so dahin und am Ende musste die Autorin sogar auf den "Lassi-Rette-uns" Trick zurückgreifen. Gähn!

Ein Wort noch zum Schreibstil: Gut, ich bin schon etwas älter, als 16. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die angesprochene Zielgruppe so einen einfachen und beinahe plumpen Stil haben möchte. Es wirkt hingeklatscht, nicht wirklich durchdacht und am Ende war ich froh, als es vorbei war. Hoffentlich kein zweiter Band! Gibt so viele tolle Urban Fantasy Bücher, aber davon bitte keine Reihe...

Für die unglaublich gute Grundidee, gibt es einen Stern, dass war es aber auch, weil ich maßlos enttäuscht war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Story, kurz erzählt, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Was geschieht mit einer Seele, wenn der Mensch stirbt? Damit beschäftigt sich dieser Roman. Meridian dient als Fenster zum Jenseits, allerdings weiß sie davon noch nichts. Plötzlich muss Meridian zu ihrer Tante fliehen, um sich und ihre Familie vor den bösen Alternocti zu beschützen. Dort soll sie ihr Handwerk erlernen. Soweit so gut ' wenn da nicht Tens wäre, Meridians Wächter, der das arme Mädchen zusätzlich durcheinander bringt.
Enttäuschend fand ich, dass keine der Personen genau beschrieben wurde. Man konnte nur erahnen wie wer aussah.
Positiv, man sieht Meridian wachsen, ihr Charakter vervollständigt sich im Laufe des Romans. Auch die Annäherung zwischen Tens und Meridian ist spannend, weil sein Charakter sehr still und undurchschaubar ist.

Aber dann geht auf einmal alles ganz schön schnell. Es findet an allen Fronten ein richtiger Showdown statt. Dies lässt vermuten, der zweite Teil des Titels wurde nur halb so leidenschaftlich kreiert, wie der erste. Was schade ist, weil an allen Ecken noch so viel Potential war.

Fazit: Ein gutes Buch, ich kann es weiterempfehlen und würde mich auch auf eine Fortsetzung freuen, diesmal aber mit mehr Fenestrae-Historik, Spannung und mehr Liebe!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sowas langweiliges hatte ich schon lange nicht mehr, 6. April 2012
Von 
Barbara - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) (Gebundene Ausgabe)
Seit sie denken kann, sterben in ihrer Umgebung immer irgendwelche Tiere. Täglich beerdigt sie irgendein Tier im Garten, der schon komplett zum Friedhof wurde. Ihre Eltern ignorieren diese Vorfälle und schweigen.
Sie ist andauernd krank und die Ärzte halten sie für eine Simulantin. In der Schule ist sie zwar sehr gut, bleibt aber eine Einzelgängerin, da alle merken, dass sie irgendwie anders ist.
An ihrem 16. Geburtstag erhält sie einen Anruf, aber keiner sagt etwas. Die Eltern sind entsetzt, wollen aber erst nach der Schule mit ihr darüber reden. Sie bringt den Tag unter Schmerzen rum und vor ihrem Haus passiert dann ein Unfall. Dieser wurde aber absichtlich begangen, um Meridian zu töten. Statt dessen finden einige Schüler den Tod und Amber liegt mit starken Schmerzen im Graben. Die Eltern packen sie ins Auto und je weiter weg sie fuhren, desto leichter wurden die Schmerzen. Ihr wird nur kurz erklärt, dass sie eine Fenestra ist und sie muss nun auf der Stelle zu ihrer Tante nach Colorado fahren. Aber sie soll von Kranken fern bleiben.
Die Reise übersteht sie grübelnd und ist natürlich bei der Ankunft fertig. In der Wartehalle trifft sie zu allem Unglück auf einen alten Mann im Rollstuhl der gerade stirbt. Sie kann sich nur mit Mühe weit genug entfernen.
Ihre Tante kommt ewig nicht, was vermutlich am Schneesturm liegt. Aber ein netter Taxifahrer bringt sie bis unter den Berg, wo die Tante wohnt. Den Rest des Weges legt sie zu Fuss zurück und trifft auf einen Wolf. Der entpuppt sich dann als Mitbewohner der Tante. Die Tante selbst ist schon ziemlich alt, aber sehr nett. Sie ist ebenfalls eine Fenestra und Meridian soll ihren Platz einnehmen und ihr den Übergang ermöglichen.
Dort lebt auch noch Tens, der immer Vorahnungen hat. Er hilft ihr bei der Bewältigung der Übungen, die sie unbedingt meistern muss, sonst werden die Toten auch ihr Untergang sein.
Eine Fenestra ist nämlich so eine Art Durchgang in den Himmel. Wessen Seele keine Fenestra findet, bleibt auf der Erde und wird wiedergeboren oder wird von Aternocti in die Hölle geschickt. Die Acternocti sind also die Bösen und sie sind hinter den Fenestra her um sie zu töten. So trifft Meridian auch sehr schnell auf einen Pastor, der irgendwelche seltsamen Sachen sagt...was sie in der Situation aber gar nicht versteht, denn dort stirbt ach grad ein kleines Mädchen und Meridian fühlt ihren Todesschmerz...

Anhand des Klappentextes habe ich mir eigentlich mehr versprochen. Dieses Buch ist leider ziemlich fade. Normalerweise hätte ich es sicher abgebrochen, aber da ich zu dem Zeitpunkt krank war und nichts zu anspruchsvolles lesen wollte (bzw. auch nichts neues zur Hand hatte), hab ich es halt dann doch fertig gelesen. Ich muss sagen: das Buch könnt ihr in der Buchhandlung liegen lassen.
Es hat zwar eine schöne Aufmachung, aber das ist auch schon das einzig interessante daran. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, wird absolut nicht spannend und besonders interessant fand ich es auch nicht. Das Thema ist vielleicht etwas schwierig gewählt, aber trotzdem hätte man aus diesem Buch sicher noch mehr machen können. So ist es überwiegend leider nur melancholisch, vermischt mit einem Hauch erster Liebe und fanatischen Geistlichen, die sich als Aternocti entpuppen.

Das Buch könnte höchstens für Jugendliche interessant sein, die gerade so eine schwarz Phase durchmachen.
Von mir gibt's leider nur das Pflichtsternchen und keine Kaufempfehlung.
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Meridian: Dunkle Umarmung (PAN)
Meridian: Dunkle Umarmung (PAN) von Amber Kizer (Gebundene Ausgabe - 5. Oktober 2009)
EUR 6,21
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