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Kundenrezensionen

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am 17. September 2010
Kurzbeschreibung:
Niemand sah ihn kommen, plötzlich war er über der Stadt: ein unheimlicher, eisig kalter Sturm. Als der 14-jährige Matt die blauen Blitze bemerkt, will er seine Eltern warnen - doch zu spät: Matt wird von einem Blitz getroffen und verliert das Bewusstsein. Als er wieder aufwacht, ist er allein. Seine Eltern sind verschwunden, ebenso die Nachbarn und die Menschen auf den Straßen...Was ist geschehen?
Zusammen mit seinem Freund Tobias macht sich Matt auf die Suche nach weiteren Überlebenden. New York wirkt menschenleer - doch sie sind keineswegs ganz allein: Seltsame Wesen mit gleißenden Augen jagen sie, und ihnen bleibt nur die Flucht aus der Stadt. Die Welt, die Matt und Tobias nun betreten, ist gefährlich und wild geworden.
Zuflucht finden sie schließlich auf einer abgelegenen Insel im Westen, bei einer Gruppe von Kindern, die sich "Die Pans" nennen. Und Ambre, ein ebenso schönes wie kluges Mädchen, wird den Jungen schnell zu einer unverzichtbaren Freundin. Als "Die Gemeinschaft der Drei" wollen sie sich den Gefahren der neuen Welt stellen und die Pan-Gemeinschaft vor dem Untergang retten. Denn vom Norden aus nähert sich ein bedrohlicher Schatten, und die einzigen Erwachsenen, auf die die Kinder noch stoßen, sind zu Kinderjägern geworden...

Zum Autor:
Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Paris, war anschließend als Buchhändler tätig und begann nebenher zu schreiben. Bereits sein erster Roman war in Frankreich ein großer Erfolg. Seitdem ist Maxime Chattam regelmäßig Gast auf den Bestsellerlisten.

War er im Begriff, ungewöhnliche Kräfte zu entwickeln? Das würde natürlich erklären, warum ihm sein Schwert plötzlich so leicht vorgekommen war...Die blutigen Erinnerungen kehrten zurück und mit ihnen die quälenden Gewissensbisse und das flaue Gefühl im Magen. (Seite 208)

Rezension:
Da die Kurzbeschreibung schon sehr viel über die Handlung des Buches verrät, möchte ich hierauf nicht weiter eingehen. Grundthema ist der Wandel der Erde, die mit ihren Waffen zurückschlägt, da die Menschheit sie größtenteils nur ausgebeutet hat. Einzig die Kinder sind Überlebende, die Erwachsenen verschwinden fast allesamt. Das Hauptaugenmerk legt Maxime Chattam auf "Die Gemeinschaft der Drei", den Jugendlichen Matt, Tobias und Ambre.

Der Autor versteht es, die Spannung von Anfang an aufzubauen und sogar noch zu steigern, wobei eine sich durch das ganze Buch ziehende düstere Stimmung herrscht, die den Leser gefangen nimmt. Auch wurde glücklicherweise auf einen Cliffhanger verzichtet, der Roman ist in sich abgeschlossen, wobei man aber trotz allem wissen möchte, wie es im nächsten Teil "Alterra. Im Reich der Königin" mit den drei Freunden weitergeht.

Die Charaktere sind sehr anschaulich dargestellt. Nicht nur der Wandel ihres bisherigen Lebensraums beschäftigt die Jugendlichen, sondern auch alltägliche Probleme wie einzelne Grüppchenbildungen innerhalb der Pan-Gemeinschaft, kleine Eifersüchteleien und natürlich die Eingewöhnung in ihre neue Lebenssituation. Wer nun genau der unbekannte Böse ist, der Matt einige Male erscheint und ob er überhaupt real existiert oder nur in Matts Träumen, wird noch nicht aufgeklärt.

Die Nebenfiguren, z.B. die mutierten Erwachsenen, die "Zyniks" genannt werden, oder auch die anderen Pan-Mitglieder bleiben gegenüber den drei Freunden Matt, Tobias und Ambre sehr blaß zurück. Hier merkt man deutlich, dass das Hauptaugenmerk des Autors auf der "Gemeinschaft der Drei" liegt.

Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem Cover, das in einem hellen bis dunklen Orange auf schwarzem Grund gehalten ist, sieht man eine Großstadt (New York), über die ein Schwarm Fledermäuse fliegt. Relativ mittig erscheinen Autor und Titel des Buches, darunter sind mehrere Käfer und Pflanzenranken abgebildet, alles wurde in Spotlackoptik hervorgehoben, was im Licht ein sehr schönes Schimmern erzeugt. Die Kapitelanfänge zieren weitere Pflanzenranken in Hellgrau. Am Ende des Buches befindet sich eine Karte der Pan-Gemeinschaften und ein schwarzes Lesebändchen rundet das gelungene Erscheinungsbild ab.

Fazit: Maxime Chattam ist mit "Alterra. Die Gemeinschaft der Drei" ein sehr spannendes Jugendbuch im Bereich Urban Fantasy gelungen, das ich gerne weiterempfehlen möchte.
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am 11. April 2010
Dieses Buch ist sauspannend (Verzeihung!) Zum Roman selbst sind allerlei hilfreiche Kommentare gemacht worden, deshalb beschränke ich mich auf den Eindruck, den das Werk auf mich gemacht hat. Und der war so gut, dass ich mit dem Schlaf um jedes Kapitel gerungen habe. Maxime Chattam hat die Welt mit wenigen Sätzen aus den Angeln gehoben. Gerade 40 Seiten braucht er, um die Protagonisten in ein völlig verändertes New York zu stossen. Und der Autor zeigt wie dünn der Faden der Zivilisation ist. Kein Strom, keine Autos, keine Kommunikation( Handy, Computer), keine modernen Waffen mehr und die Welt steht schneller am Abgrund als man "Verdammt" sagen kann. Da wird der Park um die Ecke wieder zur Urangst.
Schnörkellos und mit ziemlich hetzendem Tempo reisen wir mit und überlegen fieberhaft was passiert ist, wer die Stelzenläufer sind und wer ER ist.
Ich kann das Buch nur jedem an Herz legen, der ein paar Abende an den Nägeln kauen möchte. Fantastisch!
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Zum ersten Mal bin ich auf Alterra auf der Seites des PAN-Verlags aufmerksam geworden, wo man sich einen Buchtrailer dazu ansehen kann. Der Trailer sah interessant aus und so kam ich zunächst zum Buch, dann zum Hörbuch von Alterra.
Die Geschichte an sich gefällt mir. Ich habe ja eine Schwäche für Endzeit-Storys und Alterra beginnt genau wie eine solche Geschichte. Mit allem Drum und Dran, das dazu gehört. Mit extremen Wetterverhältnissen, einem Blizzard, der die Stadt in Schnee und Eisversinken lässt und mit einer beschwerlichen Flucht aus der Stadt, in der es nach dem Blizzard offenbar keinen Erwachsenen mehr gibt. Das ist spannend und zum Teil auch recht gruselig, insbesondere die Momente, in denen Matt die blauen Lichtblitze sieht oder als Tobias und er sich durch einen plötzlich aufgetauchten Dschungel oder durch reißende Fluten kämpfen. Bis dahin hatte ich mich wirklich auf eine tolle Weltuntergangs-Geschichte mit Fantasy-Elementen gefreut und war gespannt, wie es mit Matt und Tobias weitergeht.
Leider sagte mir der weitere Verlauf nicht mehr so sehr zu. Matt und Tobias gelangen auf eine Insel, auf die die Kinder -sie nennen sich "Pans"- geflohen sind und sich eingerichtet haben. Dort leben sie in verbliebenen Häusern zusammen, allerdings ohne jede Technik, quasi mittelalterlich. Und genau darin liegt mein Problem. Ich mag solche altertümlichen Geschichten einfach nicht besonders. Klar, solch eine Gemeinschaft muss sich organisieren, sich mit einander arrangieren, das kommt hier auch sehr gut rüber. Mut, Freundschaft, Solidarität, das alles steht hier klar im Mittelpunkt, das merkt man in nahezu jedem einzelnen Satz, und auch Ambres Vermutung, die Welt habe sich gegen die Menschen, vor allem gegen die Erwachsenen aufgelehnt, den Kindern aber noch eine Chance eingeräumt, hat etwas für sich und regt zum Nachdenken an. Dennoch haben mich die Passagen über Gartenarbeit, Kämpfe mit so gewöhnlichen, einfachen Waffen wie Stöcken, und die Beschreibungen der Natur auf Wanderungen ganz gut gelangweilt.

Timmo Niesner war -mal wieder- eine Sprecher-Premiere für mich und mir hat es gefallen, wie er Alterra liest. Er klingt sehr jung, was gut zu einer Geschichte für Jugendliche passt, und da er ja auch die deutsche Stimme des "Frodo" ist, ist auch der Bezug zur Fantasy gegeben. Herr der Ringe - Fans werden daran sicher Gefallen finden. die Charaktere lassen sich bei ihm leicht unterscheiden, da er jedem eine recht markante Stimme oder einen speziellen Tonfall verleiht, allerdings ohne dabei in irgendeiner Form zu übertreiben. Und auch das Tempo und de Atmosphäre der einzelnen Szenen bringt er gut an den Hörer.

Untermalung sucht man vergebens, einzig am Anfang gibt es eine leichte Melodie zu hören. Ich merke immer wieder, ich brauche bei den meisten Hörbüchern gar keine Untermalung oder Musik zwischen den Szenen oder am Ende bzw Start einer CD. Mir hat das bei Alterra nicht einen Moment lang gefehlt.

Die CDs ziehen in einem Digipak ins Regal ein, bei dem mir das Layout besonders gut gefallen hat. Die Schrift und die Zeichnungen wirken tatsächlich golden und scheinen zu glänzen. Schön ist ebenfalls, dass die CDs selber ebenfalls einen passenden Druck erhalten haben. Auch hier ist die Skyline zu sehen, am Rand zierliche Schnörkel, das hat was.

Fazit: Alterra ist ohne Zweifel eine tolle Geschichte. Eine Mischung aus Endzeit- und Fantasy-Story voller phantasievoller Gestalten und spannender Ereignisse. Zudem wird hier noch ein ganz wichtiges Thema angeschnitten und da ja ausschließlich Kinder und Jugendliche nach dem Blizzard übrig geblieben sind, wird dieses Thema auch sehr kind- bzw jugendgerecht aufbereitet. Und wer -im Gegensatz zu mir- dann auch noch mit dem mittelalterlichen "Anstrich" leben kann, der sollte Alterra ausprobieren.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Dezember 2009
Matt führt eigentlich ein ganz normales Leben eines fünfzehnjährigen Jugendlichen in NY. Er spielt mit seinen beiden Freunden Rollenspiele, liebt Herr der Ringe und seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Als er eines Tages von seinem Vater eine Replik von Aragorns Schwert erhält ahnt er noch nicht, dass er dieses bald wirklich verwenden wird, um sich seiner Haut zu erwehren, denn die Welt hat beschlossen, den Parasiten Mensch aus ihrem System zu tilgen.
Am zweiten Weihnachtstag bricht ein äußergewöhnlicher Sturm über die Stadt herein, der das Gesicht dieser Stadt und auch des Rests der Welt für immer verändern wird. Blitze lassen die Menschen entweder verschwinden (wie Matts Eltern und Nachbarn) oder mutieren. Nur wenige Kinder bleiben verschont, so auch Matts bester Freund Tobias. Gemeinsam machen sich die beiden Jungen auf die gefahrvolle Reise aus der Stadt hinaus, in eine Welt, die nichts mehr mit der Welt zu tun hat, die sie bis vor kurzem noch kannten, sie könnten genauso gut auf einem fremden Planeten sein.

Der Franzose Maxime Chattam, der bisher eher aus dem Thriller Genre bekannt ist, schafft es mit seinem ersten Kinderbuch den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen.
Eine Welt fast ohne Erwachsene, die sich gegen Umweltverschmutzung und Ausbeutung wehrt, und mit den überlebenden Kindern als neuen Herrschern dieser neuen Erde. Nach The Tribe - Season 1 [UK Import] nicht wirklich neu, aber immer noch eine spannende Idee.
In dieser Situation sind die überlebenden Kinder gezwungen schnell erwachsen zu werden und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, auch wenn dieses erwachsen werden schmerzhaft ist und bedeutet Dinge zu tun, die man lieber nicht tun möchte.

Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Science Fiction mit ein bisschen Philosophie und comming off age.
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am 10. Juni 2012
Nach einigen verheerenden Naturkatastrophen ist die Welt nicht mehr so wie sie vorher war, die Menschen haben die Erde jahrelang ausgebeutet und nun wehrt sie sich gegen ihre Zerstörung, die die Menschen durch ihre Verhalten heraufbeschwören. Die Flora und Fauna haben eine gewaltigen Evolution durchlaufen und damit die Herrschaft über den Planeten errungen. Die Kinder aus der ganzen Welt haben überlebt und sich zu so genannten Pangemeinschaften, nach Peter Pan, zusammen geschlossen.

Fast alle Erwachsene auf der Welt sind verschwunden, die die noch da sind haben entweder eine schreckliche Mutation durchgemacht, die sogenannten Mampfer, oder haben einen schlimmen Hass gegen alle Kinder und den Planeten entwickelt, die sogenannten Zyniks. Die drei Freunde Matt, Tobias und Ambre schließen sich zusammen um heruaszufinden was die Zyniks und ihr Anführer planen und um zu erkunden was mit der restlichen Welt passiert ist. Doch jemand ist ganz in ihrer Nähe, der Torvaderon, der Matt um jeden Preis haben möchte!!

Alles in allem ist die Handlung sehr schön und ist im Gegensatz zu den ganzen Vampir und Werwolf geschichten eine erfrischende und spannende Abwechslung. Besonders die beiden Hauptfiguren Matt und Tobias gefallen mir sehr, man weiß nie wie sie in bestimmten Situationen handeln und das macht sie nicht vorhersehbar. Ambre finde ich ehr lästig und sie tut und sagt oft Sachen die sie für ihr ALter nicht wissen kann und man hat bei ihr nicht das Gefühl das sie gerade ihre Eltern und Freunde verloren hat und das sich die Welt geändert hat.

Auch wenn sie weiß ich wie viele Bücher seit sich die Welt geändert hat gelesen hat, kann sie trotzdem nicht so super schlau geworden sein. Es ist einfach nicht logisch, genauso wie die Tatsache das Tobias und Matt, nachdem Matt aufgewacht ist, so tun als wenn sie sich nicht wirklich kennen, zum Beispiel "Fühlt ihr euch nicht mutterseelenallein?" fragt Matt und Tobias antwortet ihm als wenn er schon ewig in der Pangemeinschaft lebt und Matt nicht sein bester Freund wäre. Die Nebenfiguren sind alle wirklich schön ausgearbeitet und runden die Geschichte ab und es kommen immer mehr neue dazu.

Das Cover vom Buch ist der Hammer, aber schade ist das es nicht direkt auf das Buch raufgedruckt wurde und nur auf dem Umschlag ist!! Schön ist auch das eine Karte der Gegend im Buch vorhanden ist, die hinten im Buch vorhanden ist und man so verfolgen kann wo die Helden gerade sind. Das Buch ist der Hammer, aber noch ausbau fähig und ich freue mich schon auf Band 2.
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am 24. Oktober 2009
Ich habe dieses Buch im Rahmen des trnd.de Projektes kennengelernt.

Ich verzichte einmal auf eine Inhaltsangabe, da diese in der Beschreibung schon ausreichend ist und ich dem nichts hinzufügen kann.
Das Buch von Maxime Chattam bildet den ersten Teil einer Triologie. Ist fällt sehr schnell ins Auge, durch das schön gestaltete Cover.
Der Roman bietet eine sehr spannende Story. Die Grundidee ist zwar nicht vollkommen neu, hat aber eine sehr erfrischende Art, da das Thema noch nicht so häufig für diese Art von Fantasy verwendet wurde.
Der sprachliche Stil Chattams ist sehr einfach gehalten. Dadurch lassen sich die 390 Seiten sehr flüssig lesen. Sprachlich wirkt es an vielen Stellen leider etwas holprig. Hier kann ich nicht genau sagen ob es ein unausgereifter Stil des Autors oder der Übersetzer ist. Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang aber auch erwähnt werden, dass es sich bei Alterra wohl eher um ein Jugendroman, denn um ein Fantasybuch für Erwachsene handelt (was den einfachen Stil z.T. entschuldigt).
Sehr schade ist jedoch auch, dass die interessante Story und die mit ihr verbundenen Protagonisten meistens sehr Oberflächlich wirkt. Ich hätte mir gewünscht, dass Chattam hier tiefergehend gearbeitet hätte. Viele Dinge werden auf ein paar Seiten abgehandelt, ohne das es zu einer erkennbaren Entwicklung kommt. Wie schon in einer anderen Rezension erwähnt, werden in diesem Zusammenhang die meisten Probleme vor denen die Charaktere stehen, zu einfach und zu schnell gelöst. Ich hätte mir hier 50 Seiten mehr gewünscht, auf denen Story und Charaktere eine tieferreichende Entwicklung durchmachen. So würden die Protagonisten um Matt sehr viel lebendiger und ehrlicher wirken. Durch diese Oberflächlichkeit vergisst man zu schnell, dass es sich um 14- 16 jährige Jugendliche handelt (auch wenn diese im Laufe des Romans "besondere" Fähigkeiten erhalten). Potential ist durchaus vorhanden, jedoch geht zuviel ungenutzt verloren. So scheint es an vielen Stellen, als würde nur kurz an der Oberfläche gekratzt werden.
Aus diesen Gründen kann dieses Buch in meinen Augen auch "nur" 4 Sterne bekommen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich bei Chattams Alterra um ein spannendes Buch mit einer interessanten und erfrischenden Story. Negativ ist der einfache sprachliche Stil und eine zu oberflächliche Entwicklung der Charakere. Trotzdem kann ich es für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen empfehlen!
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am 11. Februar 2012
Zitat:
Aus dem Dunkel zuckten Dutzende Blitze, die nicht nach einer oder zwei Sekunden verschwanden, wie das bei normalen Gewittern der Fall war, sondern weiterleuchteten und über den Boden krochen.
"Es sieht so aus, als ... als würden sie die Straßen absuchen!", stellte Matt fest.
"Und sie kommen genau auf uns zu."" (S. 60)

Inhalt:
Matts Leben ist ganz normal. Bis zu jenem Tag, der die Welt verändert: ein Schneesturm fegt über New York hinweg, seine Blitze dringen in die Häuser ein und töten die Menschen. Nur wenige überleben, darunter auch Matt und sein bester Freund Tobias. Doch wie soll es nun mit ihnen weitergehen? Matts Eltern sind tot, Tobis Vater ist zu einem aggressiven Wesen mutiert und scheint die beiden töten zu wollen. Jeder Erwachsene, dem sie auf der Straße begegnen, hat sich verändert. Also beschließen die beiden New York zu verlassen, auf der Flucht vor merkwürdigen Gestalten, die sie suchen und in der Hoffnung noch andere Kinder zu finden, denn diese scheinen die einzigen zu sein, die nicht von dem Sturm verändert wurden. Am Ende ihrer Reise finden sie tatsächlich eine Siedlung mit Kindern, die sie freundlich aufnimmt. Doch schon bald müssen Tobi und Matt feststellen, dass es auch hier Gefahren gibt, sei es von außerhalb, als auch von innerhalb. Wie werden sich die Kinder organisieren, damit es zu keinem Verrat an die Erwachsenen, die mittlerweile im Land herumreisen und Kinder verschleppen, kommt? Können die Kinder auch ohne die durch den Sturm zerstörte Zivilisation überleben?

Beurteilung:
Alterra ist ein wirklich großartiges Buch über Freundschaft, Abenteuer, Zusammenhalt, Mut aber auch Verzweiflung und Verrat. Die tollen Beschreibungen des Autors und der Trailer zum Buch auf der Internetseite des Verlages erzeugten bei mir eine Art Kopfkino, was das Lesen zu einem besonderen Vergnügen machte.
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am 14. September 2011
Ein Sturm kommt über die Erde und nichts ist mehr, wie es einmal war. Matt und sein Kumpel Tobias müssen sich nicht nur in einer Welt zurecht finden, in der die Natur verrückt spielt, sie müssen auch noch damit umgehen, dass zwar ihre Eltern und Freunde verschwunden sind, dass aber das Böse weiterhin Bestand hat.
Und es sucht nach ihnen...

Dem Autor gelingt hier ein Buch mit einer besonderen Idee, eine neue Welt, in der die Natur sich gegen den Menschen wendet und in der fast nur die Kinder überleben.

Mit diesem Buch wird dem Leser eine Idee gezeigt, wie sie so utopisch nicht ist, und dennoch unterscheidet sie sich völlig von dem, was wir kennen. Der Autor beschreibt dieses andere Leben, diese andere Umgebung so liebevoll, dass man sie fast vor sich sieht, was einen besonderen Reiz ausmacht.
Außerdem bietet die Geschichte sehr viel Raum für Fortsetzungen, so dass man hier gespannt warten möchte.

Die Sprache ist einfach und soll (und wird vermutlich) auf junge Menschen authentisch wirken. Allerdings ist sie nicht so mitreißend, dass man sich völlig in ihr verlieren könnte. Gedankengänge sind in kursiver Schrift abgesetzt, so dass man hier dem Helden quasi über die Schulter sehen kann und so etwas mehr in das Geschehen integriert wird.

Es ist eine gute Idee und die Umsetzung ist, für Kinder, ebenso gut gemacht.
Allerdings ist dieses eines von den Jugendbüchern, die man als Erwachsener nicht mit der gleichen Freude liest, denn hierfür folgt der Autor zu sehr einem bekannten Schema:

Ein loyaler, aber leicht einfältiger bester Freund, der in Gefahrensituationen ohne den Protagonisten den Kopf verlieren würde. Ein wunderhübsches und blitzgescheites Mädchen, das dem Hauptdarsteller mehr bedeutet, als er zugeben mag. Und schließlich der "handsome hero", dem allein es zu verdanken ist, dass am Ende alles gut wird.

Dies gepaart mit einer teilweisen Auflösung der aufgeworfenen Fragen, die einfach zu plötzlich kommt, schmälern den Lesegenuss erheblich.
Für Kinder und Jugendliche mag es wichtig sein, dass Rätsel sich ganz plötzlich auflösen, dass auf einer Seite noch alles gefählich und geheimnisvoll ist, während auf der nächsten schon die (mehr oder minder logisch-harmlose) Lösung präsentiert und erklärt wird. Als Erwachsene jedoch kann ich sagen, hätten dem Buch hier gut hundert Seiten mehr gut getan, auf denen sich die Wahrheiten dann erst nach und nach hätten präsentieren können.

Auch hätte es mich gefreut, wenn ich den erhobenen Zeigefinger ("Ihr Menschen habt die Natur zerstört...") ein paar Mal weniger hätte lesen müssen.

Ein wunderbares Buch für Jugendliche und Kinder, einer blühenden Phantasie entsprungen und detailreich umgesetzt. Allerdings mit stereotypen Figuren und einer platten Auflösung.
Dennoch geeignet für ein paar Stunden Lesevergnügen ohne höhere Ansprüche.
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"Die Gemeinschaft der Drei" ist eine faszinierende Mischung aus Endzeit-Thriller, Dystopie, Science Fiction und Fantasy-Abenteuer für Kinder und Jugendliche (ab zwölf Jahren) und Erwachsene gleichermaßen. Die Geschichte um Matt und Tobias beginnt zunächst eher unspektakulär, gewinnt jedoch nach wenigen Hörminuten rasant an Tempo und Spannung. Dabei überrascht Maxime Chattam mit einer Vielzahl an interessanten Wendungen und Ideen, die den Zuhörer in ihren Bann ziehen. Die Handlung, beginnend in der realen Jetztzeit, entwickelt sich zunehmend in Richtung einer Fantasygeschichte, in der aufregende Kämpfe ums nackte Überleben ebenso Platz finden, wie fantastische Elemente und fremdartige Kreaturen. Nach und nach führt Chattam den Zuhörer in eine neue Welt mit fremden Gesetzmäßigkeiten und spektakulären Protagonisten ein. Bei diesem fundamentalen Szenenwechsel ist dem Autor etwas Entscheidendes gelungen, woran viele andere Autoren kläglich scheiterten: Beinahe subtil etabliert er eine neue Welt und liefert dabei Stück für Stück die nötigen logischen Erklärungen und Zusammenhänge. Die Geschichte bleibt dadurch zu jeder Zeit schlüssig und nachvollziehbar. Die auftauchenden Fragen des Zuhörers werden, wenn auch nicht alle in diesem Teil der Trilogie, aufgenommen und letztlich zufriedenstellend beantwortet.

Die Hauptcharaktere Matt, Tobias und Ambre, letztere stößt erst später zur Gemeinschaft der Drei hinzu, werden ohne jeden Zweifel das Interesse der Hauptzielgruppe dieses Romans beziehungsweise Hörbuchs wecken. Chattam räumt den einzelnen Figuren nahezu gleichviel an Raum und Bedeutung ein, was die Geschichte zusätzlich abwechslungsreich gestaltet. Die unterschiedlichen Charaktere erhalten mit voranschreitender Handlung immer mehr an Tiefe. Besonders interessant wird die Story durch das Auftreten der Mutationen, hervorgerufen durch die vorangegangene Katastrophe, die auch an den drei Freunden ihre Spuren hinterlassen hat. Die Geschichte wird von Timmo Niesner zum Leben erweckt. Niesner verlieh bereits einer Vielzahl an Charakteren, unter anderem Frodo Beutlin in der herausragenden Verfilmung "Der Herr der Ringe", seine Stimme und ist als Schauspieler seit seinem zwölftem Lebensjahr auch vor der Kamera zu sehen. Wie es sich für einen Profi in diesem Geschäft geziemt, versteht er es, den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und führt behände und souverän durch die Geschichte.

"Die Gemeinschaft der Drei" (gekürzte Lesung) ist der erste Teil der "Alterra"-Trilogie von Maxime Chattam. Fantastisch, abenteuerlich, magisch ' eine unheimliche Reise in eine andere Welt, die in keinem Hörbuchregal fehlen sollte.
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am 31. Januar 2010
Ein Sturm verändert die Erde- ein Sturm, in dem fast alle Erwachsenen ausgelöscht werden. Diejenigen, die das ganze überleben, sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche. Unter ihnen befinden sich auch Matt und Tobias. Sie leben in New York, als sich ihr Leben auf drastische Art und Weise verändert. Um zu überleben, müssen sie sich einigen Gefahren aussetzen: Überlebende Erwachsene sind mutiert zu agressiven Gestalten, sogenannte Zyniks und Mampfer, Haustiere werden zu Bestien, Käfer rotten sich zusammen und bilden wahre Ströme. Und die Natur breitet sich aus, unaufhaltsam wächst alles, und macht die Zivilisation unbewohnbar. Matt und Tobias schliessen sich mit anderen Kindern und Jugendlichen auf einer unbewohnten Insel im Westen zusammen, um eine Gemeinschaft zu bilden, die Pan-Gemeinschaft... um sich gegenseitig zu helfen... und wenn nötig zu kämpfen.
Mit Hilfe von Ambre, einem Mädchen auf der Insel, entdecken sie an sich neue Fähigkeiten, mit denen sie sich gegenüber den Gefahren behaupten können. Denn die Zyniks machen sich auf den Weg, die Kinder zu jagen und einzusammeln. Doch Tobias und die anderen werden verfolgt, von einem unheimlichen Schatten, der es auf Matt abgesehen hat. Warum, das ist nicht klar.

Ein fantastisches Buch, der Beginn einer Trilogie. Die Idee, die Natur sich aufbegehren zu lassen gegen ihre Zerstörung und Beraubung ihrer Ressourcen, ist fesselnd geschrieben. Die Chance, den Überlebenden die Möglichkeit zu geben, mit der Natur neu zu beginnen, anders zu handeln als die Erwachsenen, um ein schweres Erbe anzutreten, die Verantwortung sich selbst und allen Mitbetroffenen gegenüber zu übernehmen, um es diesmal vielleicht besser zu machen. Ohne Technik auskommen, kein Auto, kein Computer, das ist eine neue unbekannte Herausforderung. So wird der Zusammenhalt gestärkt, denn alle zusammen können viel erreichen.
Allein die Aufmachung des Schutzumschlages ist sehr schön gestaltet, ebenso Seitenverzierungen zu Beginn jedes Kapitels. Ein Jugendbuch, das auch Erwachsene mitfiebern läßt, wenn es darum geht, die Welt neu zu entdecken...
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