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5.0 von 5 Sternen Jesu Leben und Leiden und Sterben ...
Ich lese solche Abhandlungen extrem gern und so konnte ich auch nicht widerstehen, als ich vom Buch „Killing Jesus – Die wahre Geschichte“ erfuhr. Eigentlich ist Abhandlung nicht das richtige Wort, weil man dieses Buch vom Genre her fast als einen Roman, als eine Geschichte einordnen kann.

Die Geschichte Jesu wird echt packend und zu Herzen...
Vor 9 Monaten von HEIDIZ veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Killing Jesus: Die falsche Geschichte
Ein Glück, dass Bill O'Reilly und Martin Dugard keinen Doktortitel haben, denn mit "Killing Jesus - Die wahre Geschichte" hätte er ihnen - aus moralischer Sicht - aberkannt werden müssen. Das Buch enthält Fehler über Fehler! Fehler, aus denen einwandfrei hervorgeht, dass nicht sauber recherchiert wurde. Fehler, die zeigen, dass sie ein Thema...
Vor 7 Monaten von Maximilian veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jesu Leben und Leiden und Sterben ..., 26. März 2014
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Ich lese solche Abhandlungen extrem gern und so konnte ich auch nicht widerstehen, als ich vom Buch „Killing Jesus – Die wahre Geschichte“ erfuhr. Eigentlich ist Abhandlung nicht das richtige Wort, weil man dieses Buch vom Genre her fast als einen Roman, als eine Geschichte einordnen kann.

Die Geschichte Jesu wird echt packend und zu Herzen gehend erzählt, dennoch aber nicht verkitscht oder gar verändert, sondern einfach biografisch romanhaft verarbeitet, topp recherchiert und grundlegend hinterfragt.

Klar, der ein oder andere von euch wird sagen: „Oh, diese Geschichte hat doch schon sooooo einen Bart, jeder schreibt darüber, kann das denn überhaupt noch spannend sein und neue Informationen beinhalten?“

Inhalt:
=====

Eine Anmerkung für die Leser …

Buch 1 – Die Welt Jesu
5 Kapitel
Buch 2 – Ecce Homo
6 Kapitel
Buch 3 – Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuz
10 Kapitel

Das Ziel des Buches ist, so der Autor im Vorwort: … die unglaubliche Geschichte hinter dem Kampf Jesu und seiner Widersacher – zwischen Gut und Böse – vollständig zu erzählen.

Das Buch beginnt mit einem ganzseitigen Kartenausschnitt Jerusalems und Umgebung. Das Buch ist in normaler Druckgröße zu lesen. Lediglich die sachlichen Hinterfragungen und Informationen, die historisch belegten Hinweise zum jeweiligen Text sind etwas kleiner gedruckt und ergänzen die romanhaft biografische Erzählung des Lebens Jesu.

Über das Buch verteilt gibt es weitere Karten und auch einiges an Abbildungsmaterial, welches die verständlich flüssigen Texte nochmals bildhaft untermalt.

Leseprobe:
=======

ES IST noch dunkel. Bald wird über Jerusalem der Morgen dämmern und der dritte Tag nach dem Tod Jesu anbrechen. Maria Magdalena nimmt es auf sich, die traditionelle Aufgabe der Untersuchung des Toten zu erfüllen. Begleitet wird sie von einer Frau, die ebenfalls Maria heißt, aber nicht die Mutter Jesu ist. Als die beiden die Oberstadt durchqueren, sind wie am Tag der Hinrichtung die Straßen menschenleer. …

Es liest sich wie ein historischer Roman und hat so viel an Inhalt, so viel an Geschichte …. Die Idee und deren Umsetzung finde ich absolut genial. So habe ich die Jesusgeschichte ehrlich noch nicht gelesen. Man versteht klar und deutlich, was der Autor ausdrücken möchte und man kann Jesu Leben, sein Leiden und sein Sterben sowie seine Zeit und Wegbegleiter sehr gut nachvollziehen und einordnen.

Die Geschichte beginnt, als Soldaten in Jerusalem einmarschierten, um den kleinen Jungen zu töten. Er hat nur ein Verbrechen begangen, einige Menschen halten ihn für den zukünftigen König der Juden, deshalb muss er sterben. Wir befinden uns im März des Jahres 5 v. Chr. Wir verlassen die Geschichte mit dem Tod und der Auferstehung Jesu am 8. und 9. April 30 n. Chr.

Die Gliederung der Kapitel beläuft sich auf die Nennung der Orte, in denen die spezielle Geschichte spielt und auf das genaue Datum mit Jahresangabe.

Absolut lesenswert – nachvollziehbar und sehr flüssig, kurzweilig, spannend und aufklärerisch zu lesen. Ich fand es während des Lesens sehr angenehm, dass Jesus so überaus menschlich dargestellt wird. Auch das Minutiöse der schrittweisen biografischen Darstellung seines Lebens machen den gesamten Stoff überaus glaubhaft.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über das Leben und Sterben, 3. März 2014
Jesus von Nazareth: Märtyrer, Volksheld, Gottes Sohn, Prediger, Prophet, Messias und ein Mensch ist wohl mit Abstand einer der bekanntesten Personen der Zeit. Mehr als 2,2 Milliarden Menschen folgen seiner Kirche und Glauben. Seine Lehren prägen bis heute viele Menschen auf allen Kontinenten.

Es gibt viele Bücher und Schriften über diesen einflussreichen Mann. Doch war er wirklich Gottes Sohn, oder nur ein einfacher Zimmermann mit einer beispiellosen Rhetorik, der es schaffte die Mengen für sich zu gewinnen? Die Evangelien meinen die Antwort zu kenne, doch sie sind widersprüchlich und mit ziemlicher Sicherheit auch manipuliert. Auch Bibelforscher führen bisweilen kontroverse Diskussionen über das Leben und Sterben dieses Mannes.

Das vorliegende Buch „Killing Jesus“, so sagen die beiden Autoren selbst, orientiert sich ausschließlich an Fakten. Doch die Quellenlage ist nicht unbestreitbare schwierig. Es gibt zu viele Lücken, die auch die beiden Autoren nicht wirklich füllen können. So mit bleibt eine Story übrig die zwar faszinierend und sehr einfach erzählt wird, aber ob diese nun historisch korrekt ist, wird niemand beantworten können. Vielleicht tauchen im Laufe der nächsten Jahre neue Erkenntnisse und Quellen auf, die viele seine Taten entweder stützen oder erschüttern mögen.

Das Buch ist kein religiöses Lehrwerk und es stellt Jesus nicht als „Gottes Sohn“ dar, sondern als historische Persönlichkeit, als Mensch mit vielen Facetten.
Das Buch schildert allerdings nicht nur Jesus, sondern erzählt auch von vielen anderen historisch verbürgten Personen, die unmittelbar Einfluss auf das Schicksal Jesus hatten. Das Zeitfenster bildet sich von der Geburt Jesus bis kurz nach seinem Tod.

„Killing Jesus“ bietet spannende Unterhaltung, ohne eine Wertung über die handelnden Personen zu suggerieren. Das Autorenduo erzählt nicht viel Neues, aber gibt dem Buch durch seine schonungslose Schilderung von Tod, Leid und anderen Dramen eine gewisse Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

Fazit

Die Erwartungshaltung könnte relativ groß sein, wenn man zu dem Buch greift, doch stellt man ernüchternd fest, dass wenn man schon andere Bücher über diese Thematik gelesen hat „Killing Jesus“ nicht mit neuen Erkenntnissen zu glänzen vermag. Nichtsdestotrotz ist das Buch zu empfehlen denn es konzentriert sich auf bestehende Fakten, ohne zu viel fiktive Elemente zu verwenden.

Sehr löblich ist die Tatsache, dass die beiden Autoren in einem ausführlichen Vorwort ihre Erfahrungen in der Recherche erklären. Am Ende des Buches gibt es neben einem Glossar und einer Aufschlüsslung der verwendeten Quellen noch ein Register und runden das Buch sehr positiv ab.

„Killing Jesus“ ist ein großartiger und aufschlussreicher Titel für Leser, die sich noch nicht mit dem Leben und Sterben dieses Mannes beschäftigt haben. Als großer Kritikpunkt ist zu sagen, dass es keine neue Erkenntnisse und wissenschaftlichen Fakten bietet. Gerade für interessierte und vorgebildete Leser wirkt das Buch dann eher etwas ernüchternd.

Michael Sterzik
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5.0 von 5 Sternen Spannend recherchierter Lebensweg Jesus, seinen Jüngern und Johannes dem Täufer, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch angefangen gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Wege die Jesus gegangen ist, ohne Besitztümer auskommend und wie sein steiniger Weg geendet hat, was er damit eventuell bewirken wollte, hat mich tief beeindruckt. Auch Johannes der Täufer, der wie Jesus frei von Begierde war, stellt eine große Persönlichkeit in diesem Buch da. Ich finde das Buch alles in allem sehr positiv und keinesfalls schädlich.
Letztendlich ist jedes Buch geschrieben von Menschen nur ein Buch - jede geschichtliche Geschichte, nur eine Geschichte und wie bei der stillen Post geht auch hier in der Überlieferung sicherlich einiges mehr oder weniger unabsichtlich, verloren und schief.
Aber darum geht es auch gar nicht. Wer das Buch als neutraler Beobachter liest kann viel positives herausfischen, wer nach Fehlern sucht findet sicherlich auch diese. Ein Buch, ist eben nur ein Buch, sowie Glaube auch nur Glaube ist.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Killing Jesus: Die falsche Geschichte, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Ein Glück, dass Bill O'Reilly und Martin Dugard keinen Doktortitel haben, denn mit "Killing Jesus - Die wahre Geschichte" hätte er ihnen - aus moralischer Sicht - aberkannt werden müssen. Das Buch enthält Fehler über Fehler! Fehler, aus denen einwandfrei hervorgeht, dass nicht sauber recherchiert wurde. Fehler, die zeigen, dass sie ein Thema gewählt haben, mit dem sie offensichtlich überfordert sind.
Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass Theologie eine Wissenschaft ist, in denen Fakten und Methoden genauso viel zählen wie in den Naturwissenschaften.

Kurz und gut:
Ich kann das Buch nicht nur nicht empfehlen, ich rate davon ab!

Die Autoren von "Killing Jesus" machen in ihrem Vorwort an die Leserschaft über das Problem aufmerksam, dass die vier synoptischen Evangelien aus einer spirituellen Sichtweise (biblischer Jesus) verfasst wurden, während die historischen Umstände, d. h. der historische Jesus nur in eingeschränktem Maße ans Licht kommt. Jedoch behaupten sie, mit "Killing Jesus" ein "fact-based book" geschrieben zu haben!

Das Vorwort ist das eigentlich Tragische an dem ganzen Werk, denn die Autoren behaupten, den Unterschied zwischen Fakten und Fiktion zu kennen und sich in ihrem Buch auf Fakten zu stützen. Doch schon in den ersten Seiten zeigt sich, dass sie diesem Versprechen in keinster Weise gerecht werden. - Im Gegenteil! Die Autoren rutschen von Fakt zu Fiktion, wie es ihnen gerade passt, ohne dies für den Leser kenntlich zu machen - wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob ihnen dieser Umstand selbst immer bewusst ist!
Das Vorwort wie auch der Untertitel "Die wahre Geschichte" sind irreführend. Das zeigt sich schon alleine an den Rezensionen! Die Leser sind davon überzeugt, Jesu wahrer Geschichte näherzukommen, ohne zu ahnen, dass sie sich davon entfernen. Genauso wie im Buch beschrieben, war es eben NICHT!

Die Fehler, die nachweislich in hoher Anzahl existieren, würden aber keine Schwierigkeit darstellen, wenn die Autoren in ihrem Vorwort deutlich gemacht hätten, dass sie die Leserschaft nur zu unterhalten wünschten. Doch viele Leser sind aufgrund des irreführenden Vorworts und Titels davon überzeugt, ein seriöses Lehrbuch in den Händen zu halten, das ihnen vor Augen führt, was vor 2000 Jahren wirklich geschah! Das ist das Bedauerliche! Das Buch ist ein historischer Roman, für dessen Recherchen keine Zeit investiert wurde.

Als Beleg für meine Meinung habe ich Ihnen ein paar Beispiele aufgeführt (stammen aus dem 1/6 des Buchs) und diese mit Quellen untermauert:

1. Fehler: Bethlehem, Judea, als Jesu Geburtsort
Die Autoren behaupten, Jesus wurde in Bethlehem geboren. Diese Information steht in der Bibel, jeder kennt die Weihnachtsgeschichte (Mt 2 und Lk 2). Das Markusevangelium und Johannesevangelium lassen allerdings auf Nazareth schließen.
Im Buch Der historische Jesus" (Theißen und Merz 2001, S. 158) begründen die Autoren, dass der historische Jesus nicht in Bethlehem geboren ist, sondern in Nazareth: Jesus stammt aus Nazareth. Die Verlagerung des Geburtsortes nach Bethlehem ist ein Ergebnis religiöser Phantasie und Vorstellungskraft. Weil der Messias nach der Schrift in Bethlehem geboren werden mußte, wurde Jesu Geburt dorthin verlegt."
Mit anderen Worten: Im Ersten Testament (Buch Micha 5,1) steht: Der Herrscher aus Davids Geschlecht wird aus Bethlehem kommen", weshalb der Evangelist des Matthäusevangeliums sicherstellte, dass sich die Prophezeiung erfüllte. Deshalb auch der Stammbaum zu Beginn des Evangeliums, der scheinbar belegt, dass Jesus ein Nachfahre Davids ist. (s. unten)

2. Fehler: Jesus als Nachfahre Davids
Wie gerade erklärt, stimmt das nicht. Der Stammbaum am Beginn des Evangeliums ist stilisiert, also 'ein künstliches literarisches Gebilde`." (Gnilka, zit. n. Feneberg 2009, S. 105)

3. Fehler: Fußnote 10, Kapitel 1 im digitalen Medium (ePub), wo es heißt, der Evangelist Matthäus wäre identisch mit dem Steuereintreiber und Apostel Matthäus.
In dieser Frage sind sich die Wissenschaftler heute einig, so Feneberg (2009, S. 40): Der Verfasser ist sicher nicht der Apostel Matthäus, wie es bei Bischof Papias um 130 zum ersten Mal belegt ist und wie es sich in der kirchlichen Tradition für die Zuschreibung des ersten Evangeliums durchgesetzt hat [...]"

4. Fehler: Fußnote 10, Kapitel 1 im digitalen Medium, wo es heißt, das Matthäusevangelium sei zwischen 50 und 70 n. Chr. verfasst worden.
Matthäus kennt und verwendet als Quelle das ebenfalls in Griechisch geschriebene Markusevangelium, das um oder bald nach 70 geschrieben wurde. Er selbst verfasst sein Evangelium in dem Jahrzehnt zwischen 80 und 90." (Feneberg 2009, S. 40)
Es gilt als gesichert, dass das Markusevangelium vor dem Matthäusevangelium entstand, weshalb ich mich frage, wie Billy O'Reilly da noch den umgekehrten Fall annehmen kann!

Dies sind nur vier Fehler, die ich aufgezählt habe, und ich habe nur etwa 1/6 des Buchs gelesen. Doch ich könnte die Liste fortführen. Es handelt sich hier auch nicht um Fehler der Art Das kann schon mal vorkommen!" oder Jeder kann sich mal irren!". Mehrere dieser Punkte werden schon in der Sekundarstufe I vermittelt.

Hinweis:
Ich habe das Buch Killing Jesus" von Bill O'Reilly und Martin Dugard nur als digitale Datei (ePub), weshalb ich in meiner Rezension auf Seitenangaben verzichtete. Dennoch möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass sich die abgehandelten Fehler auf den ersten 40 Seiten der ePub-Datei der englischen Ausgabe befinden. Ehrlich gesagt, wage ich es nicht, weiterzulesen - aus der begründeten Angst heraus, nachher selbst nicht mehr zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden zu können.

Quelle:
Feneberg Rupert (2009): Die Erwählung Israels und die Gemeinde Jesu Christi. Biographie und Theoloige Jesu im Matthäusevangelium. Freiburg: Herder
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2.0 von 5 Sternen Näher am Roman als an der "wahren Geschichte", 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Der Werbetext auf dem Buchumschlag verspricht viel:

"Bill O`Reilly und Martin Dugard haben das zeitgenössische Quellenmaterial und die biblische Überlieferung minutiös ausgewertet und kommen in ihrem Buch dem Menschen Jesus so nahe wie keine Biographie zuvor."

Große Worte, doch was steckt dahinter? Um es vorab zu sagen, leider etwas anderes, als diese Werbebotschaft vermuten lässt. Ja, es stimmt: Das dürftige "zeitgenössische Quellenmaterial" und insbesondere die "biblische Überlieferung" in Form der vier Evangelien wurden umfassend ausgewertet. Doch herausgekommen ist nicht eine fachlich fundierte, kritisch reflektierende Biographie, sondern eine Nacherzählung der Bibel. Gewiss, an manchen Stellen ergänzen die Autoren einzelne Hintergrundinformationen, doch der Lebensgeschichte Jesus kommen sie damit nicht näher. Es sei denn, der Leser lässt sich von den zahlreichen romanhaften Ausschweifungen verführen. Denn anders können Textstellen wie "Herodes seufzt" oder "Judas Ischariot beobachtet Jesus mit stiller Aufmerksamkeit" nicht interpretiert werden. Hinzu kommen gerade gegen Ende des Bandes zahlreiche wörtliche Aussagen von Jesus, welche unkommentiert eingeflochten werden.

Seltsamerweise findet der faktenorientierte Leser jedoch in den unregelmäßig erscheinenden Fußnoten genau jene einordnenden und kritisch reflektierenden Informationen, welche zwar nicht mehr Gewissheit, aber zumindest mehr Hintergrundwissen über den historischen Jesus bieten.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass die beiden Autoren zumindest mit ihrem Schlussgedanken in der Einleitung recht haben:

"(...) die unglaubliche Geschichte hinter diesem tödlichem Kampf zwischen Gut und Böse wurde bis jetzt noch nie vollständig erzählt."

Fungiert dies hier noch als reißerische Anpreisung, so muss diese angestrebte Vollständigkeit am Ende des Buches als wissenschaftliches Qualitätsdefizit bezeichnet werden. Denn der Preis ist letztlich, dass der Leser hier zwar einen spannenden "Doku-Thriller" (so die Bezeichnung auf der Rückseite des Buchumschlages) zu lesen bekommt, jedoch keine fundierte Aufarbeitung des Lebens Jesus.
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5.0 von 5 Sternen Ein großartig gezeichnetes Jesus-Bild, das sich allein an Fakten orientiert!, 3. April 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist weder ein seichter Jesus-Roman noch ein religiöses Lehrwerk. Mit Killing Jesus" legen der bekannte US-Talkmaster Bill O'Reilly und der Bestsellerautor Martin Dugard vielmehr einen gut recherchierten Doku-Thriller vor.

Um das gesamte politische Gefüge verstehen zu können, beginnen die Schilderungen etwa 50 v. Chr. Anhand von Personen wie Julius Caesar, Kleopatra und Marcus Antonius schildern die Autoren, welche politischen Folgen die Geburt eines Königs der Juden haben wird. Packend beschreiben sie den alten König Herodes: Seit Jahrzehnten ist er der Herscher. Und auf einmal will ihm ein Kind gefährlich werden? Landkarten, Bilder und Verweise auf die Bibel helfen dem Leser zusätzlich, eine Vorstellung von der Zeit zu bekommen, in die Jesu hineingeboren wurde.

Ringen um jede Einzelheit

Vor diesem Hintergrund konfrontieren O'Reilly und Dugard den Leser dann mit Jesus, der als Zwölfjähriger einfach mal so verschwindet. Maria und Josef suchen ihn fieberhaft. Als seine Mutter ihn schließlich im Tempel inmitten von Weisen und Schriftgelehrten findet, ist sie völlig perplex: Nie zuvor hat sie erlebt, dass Jesus über solch ein Wissen über jüdische Gesetze und Traditionen verfügt. Temporeich erzählen die Autoren von Jesus und lassen ihn vor dem inneren Auge der Leser lebendig werden. Dabei ist förmlich spürbar, wie sie um jede Einzelheit aus seinem Leben ringen. Sie trennen den Mythos von den historischen Fakten und verpflichten sich letzteren. Die beiden Katholiken haben dazu eine Vielzahl geschichtlicher Quellen aufgespürt und sie in ihre Beschreibung einfließen lassen. So eröffnen sie neue Blickwinkel auf den historischen Jesus.

Sehr eindrücklich ist auch die Beschreibung, wie Jesus 27 n. Chr. mit aufgerollter Peitsche zum Passahfest nach Jerusalem kommt. Nach seiner rituellen Waschung ist Jesus bereit zu einem unerhörten Akt der Auflehnung": Er vertreibt die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel mit den Worten: Macht aus dem Haus meines Vaters keinen Marktplatz!" (Johannes 2,16) Die Autoren rekonstruieren die Szenen nach und weisen auf die Folgen von Jesu Handeln hin. Sie schauen auf die staunenden Menschen um ihn herum, auf die politisch Verantwortlichen der Besatzermacht - und so fügt sich für den Leser ein großes Bild zusammen.

Die stärksten Waffen

Bill O'Reilly und Martin Dugard stellen das Leben von Jesus in den großen Kontext jener Zeit. Damit überschreiten sie biblische Grenzen und ermöglichen so eine neue Sicht auf Jesus. Sie zeigen den Gottessohn in erster Linie als den Mann, der predigte und Wunder vollbrachte.

Er beeindruckte ganze Menschenmassen. Politische Macht aber interessierte ihn nicht - und doch war er den Besatzern ein Dorn im Auge. Er sprach lediglich in einem entlegenen Winkel des großen römischen Reiches mit Worten und Taten von der Liebe Gottes zu den Menschen. Aber er bewies damit, dass die Gottesliebe und das Reden von ihr die stärksten Waffen sind, vor denen selbst mächtige Herrscher erzittern.

Ein großartig gezeichnetes Jesus-Bild, das sich allein an Fakten orientiert!

(Rezension zuerst erschienen im Blog der Zeitschrift Entscheidung")
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5.0 von 5 Sternen Killing Jesus, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Jesus: Die wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Das Buch >> Killing Jesus <<,orientiert sich natürlich ausschließlich aus Fakten, das bestätigen die beiden Autoren Bill O'Reilly und Martin Dugard. Jesus von Nazareth ist die zentrale Figur christlichen Glaubens. Das Neue Testament beschreibt ihn als den Sohn Gottes. Seine wundersamen Taten seine Gleichnisse sind bekannt. Aber wer war er wirklich ? Über den Menschen Jesus ist nichts bekannt. Viele Jahre nach seinem Tod wurden seine Lebensgeschichten niedergeschrieben. Der Wanderprediger Jesus, der aus Judäa kam,hat eine wahrhafte Faszination auf die Menschheit und die Bevölkerung ausgeübt. Jesus wurde in der Nacht vom 24.auf den 25. Dezember im Jahre 0 geboren. Wir feiern an Weihnachten seinen Geburtstag und unterscheiden in der Zeitrechnung vor und nach Christi Geburt. Ist das aber wahr? Die Gelehrten und die Wissenschaft wissen nicht viel über seine Kindheit, eines ist aber sicher: Jesus ist nicht in der Nacht zum 25.12 noch im Jahre 0, das es überhaupt nicht gibt, geboren. (Quellennachweis planet wissen). Trotzdem, Jesus von Nazareth, Märtyrer,Volksheld, Gottes Sohn, Prediger, Prophet, Messias und vor allen Dingen ein Mensch, und der ist die bekannteste Person seiner Zeit. Seine gläubigen Anhänger, mehr als 2,2 Milliarden Menschen folgen seiner Lehren. Natürlich ist das Quellenlager der Autoren dürftig, war Jesus wirklich Zimmermann und Gottes Sohn? Das Buch liest sich wie eine Story, eine gute allerdings wie ich meine, obwohl die Fragen niemand heute mehr beantworten kann. >> Killing Jesus <<, ist gleichzeitig ein Lehrbuch der Geschichte,denn Jesus wird als Persönlichkeit dargestellt und als Mensch. Nichts anderes wie heute auch. Über die Ereignisse, seinen Einfluss und sein Schicksal, berichten Bill O'Reilly und Martin Dugard historisch genau. Das Buch aus dem Droemer Verlag München, wird zur spannenden Unterhaltung. Viel Neues gibt es ja auch nicht zu erzählen aber die schmerzlichen Schilderungen von Leid und Tod, werden in eine Erwartungshaltung der Zeit Jesus sehr akribisch und schonungslos geschildert. Sehr aufschlussreich ist die Recherche. Eine große Hilfe für den Leser neben einem Glossar auch eine Aufschlüsselung der Quellenangaben und ein Register. Das Buch-Cover wirkt von seiner Gestaltung sehr ansprechend. Das Buch ist zu empfehlen, weil die historischen Quellen biografische Elemente aufweisen. In diesem Buch geht es nicht um historische Wunder, sondern um das Leben eines Menschen, nämlich Jesus.
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Killing Jesus: Die wahre Geschichte
Killing Jesus: Die wahre Geschichte von Martin Dugard (Gebundene Ausgabe - 3. März 2014)
EUR 19,99
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