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am 31. März 2014
Trotz des Untertitels "Ein Selbstversuch" hat dieses Buch nichts mit den unsäglichen Geschichten von Günter Wallraff und Konsorten zu tun!

Es ist mir ein dringendes Anliegen dies Vorweg zu stellen.

Gregor Weber will wissen, was wir (und damit meint er die Bundeswehr, stellvertretend für uns als Bevölkerung) in Afghanistan tatsächlich leisten. Als Schauspieler, Journalist und Autor hätte er den "einfachen" Weg wählen können und für ein oder zwei Tage auf Truppenbesuch gehen können, um einen Artikel zu schreiben.

Im Buch legt Gregor Weber dar, warum er diesen Weg nicht wählt. Er will mehr wissen und irgendwann auch erfahren, was die Bundeswehr vor Ort wirklich leisten muss.

Ich habe das Buch in etwa fünf Stunden an einem Stück durchgelesen. Zu Beginn hatte ich Angst, dass dieses Buch mit erhobenem Zeigefinger, einseitig die Kriegsgegner oder die Kriegsbefürworter präsentiert; und auch damit gerechnet, dieses Buch nach fünf Minuten wieder aus der Hand zu legen. Dieses Vorurteil von mir hat sich als Irrtum herausgestellt.

Das Buch ist außerordentlich gut geschrieben und aufgebaut. Von der ersten Minute an fesseln einen sowohl die Worte, als auch die Handlung an das Buch und die Geschichte von Gregor Weber. Der Leser sieht dem Autor die ganze Zeit über die Schulter und dieser legt dar, vollkommen ruhig und sachlich, warum und wieso sich dieser Mann auf den Weg macht, an einem Krieg teilzunehmen, obwohl er die Wahl hat, daheim bei Frau und Kindern zu bleiben.

Alle Argumente dafür und dagegen werden aufgeführt und gewürdigt. Die Reaktionen der Bundeswehr selbst (als Behörde), wie auch der Angehörigen der Bundeswehr (als individuelle Menschen) werden geschildert. Bohrende Fragen und berechtigter Zweifel kommen zu Wort, ebenso wie der lange Weg vom Reservisten zum Einsatzsoldaten.

Das Buch ist unglaublich spannend und von einer geradzu kathartischen Klarheit. Wie ein 1000 Watt-Halogenscheinwerfer leuchtet der Autor in jeden Winkel eines Krieges und wie wir als Bevölkerung und Land damit umgehen. Er beschreibt die Eigenwahrnehmung der Bundeswehr, die Schwierigkeiten mit der Öffentlichkeitsarbeit, die schwierige Arbeit in Afgahnistan selbst, die Fehler die begangen werden und vor allem - und da hebt sich das Buch deutlich aus dem Lager solcher Bücher hervor -, er beschreibt die Gefühle die damit einhergehen.

Er beschreibt die eigenen Gefühle, zuerst als Außenstehender und dann als Teilnehmender, er beschreibt die Gefühle anderer Menschen, die sich ihm öffnen und von ihren Erfahrungen berichten und das immer wieder so neutral und vorurteilsfrei wie nur möglich.

Es ist schmerzhaft dieses Buch zu lesen und es bereitet Freude und das zu gleichen Teilen. Eben weil es immer wieder den Nerv unserer Zeit (unabhängig der Generation) trifft.

Mir hat das Buch für vieles die Augen geöffnet und ich sehe sowohl unsere Politik, unser Selbstverständnis als Bürger und auch die Arbeit und Afghanistan mit deutlich anderen Augen als vorher und ich danke dem Autor für diesen klaren Blick auf die wesentlichen Details und die richtigen Fragen.

Das Buch ist weder pro noch kontra Krieg bzw. Bundeswehr, sondern erzählt so neutral es geht, eine Reise in eine Kriegszone und den guten, wie den schlechten Dingen die damit einhergehen.

Eine ausdrückliche Leseempfehlung für jeden, der die letzten fünfzehn Jahre Politik und Nachrichten miterlebt hat.

Mehr unter: [...]
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am 13. Juli 2015
Ich hatte das Vergnügen den Feldwebel Weber in Kunduz persönlich kennenzulernen, was die Bereitschaft, das Buch zu erwerben noch mal verstärkt hat.
Webers Beweggründe und innerer Antrieb finde ich sehr schön dargelegt und bilden für mich einen guten Mix aus Eigennutz und "spiritueller" Erfahrung.
Seine Ausbildungsstationen bis zum Einsatz hat er toll umschrieben und hält das ihm Wichtigste jeweils fest.
Da ich wohl einen etwas persönlicheren Bezug zum Einatz habe als viele andere Leser, interessiert es mich stark, wie andere Veteranen empfinden und empfanden. Hier finde ich es klasse, wie Eindrücke und Erfahrungen in den Menschen gänzlich andere Emotionen und Nachwirkungen auslösen.
Er legt seine Gedanken verständlich und nicht allzu philosophisch dar, obwohl es mir am Ende des Buches ein bißchen zu nachdenklich und verallgemeinernd wird, was den Einsatzerfolg angeht. Andererseits hätte ich mir mehr Informationen über den thematischen Umgang seines Freundeskreises mit dem Einsatz gewünscht.
Das Buch empfehle ich ausnahmslos für jeden. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, zaubern einem aber das eine oder andere Lächeln über das Gesicht, vor allem die Geschichten aus Wildflecken.

Der Titel ist absolut genial und wahr! :-)
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am 17. April 2014
Kommt gut rüber, als ob man selbst dabei ist. Gibt einem soviel Info, man könnte beinahe mitreden! Meine persönliche Meinung über diesen BW-Einsatz hat sich geändert.
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am 29. Mai 2015
Über meinen Wehrdienst bin ich seinerzeit nicht hinausgekommen, aber aus persönlichem Interesse hat mich die Bundeswehr eigentlich nie losgelassen. Meine "Einladung" in den Kosovo habe ich seinerzeit abgelehnt. Trotzdem war ich interessiert daran, was unsere Bundeswehr in Afghanistan so tut.

Der US-Amerikaner und der Brite tun sich erwartungsgemäß nicht so schwer mit den Themen Krieg, Veteranen und der offenen Berichterstattung darüber. In Deutschland muss man erst wieder lernen, dass dies ein Thema ist welches mittlerweile auch zu unserem Alltag gehört. Obwohl die Bundeswehr schon seit Jahrzehnten im Einsatz ist, von Kambodscha über Somalia und den Kosovo bis hin nach Afghanistan und seit kurzem auch aktiv im Mittelmeer so ist Deutschland doch erst seit dem Afghanistan-Einsatz wieder im Krieg. Wenn auch nicht gegen andere Nationen, sondern als Teil einer Art Bürgerkrieg.

Das ganze übrigens in unser aller demokratisch legitimiertem Auftrag. Das nur am Rande.

Aber zurück zum Thema. Ich suchte also nach Erfahrungsberichten deutscher Veteranen, die weder glorifizierende Romane sind, noch das andere Extrem und aus persönlichen Erlebnissen eine Beschimpfungstirade auf die ganze Welt loslassen. Nach einigen Fehlgriffen landete ich bei Johannes Clairs "Vier Tage im November", welches ich erfrischend offen und authentisch empfand. Danach stieß ich auf Gregor Webers Buch. Wer nie bei der Bundeswehr war, der wird mit dem Titel nicht viel anfangen können. Aber wer das Buch aufmerksam liest, der wird sich den Titel schnell selbst erklären können. Insbesondere wenn man Johannes Clairs Schilderungen des Kriegs "vorne" gelesen hat, und die mit Gregor Webers Schilderungen seiner Erfahrungen im Krieg "hinten" vergleicht. "Hinten" im Feldlager, wo es halbwegs sicher ist, halbwegs geregelten Dienst gibt, halbwegs Normalität. Erst recht in den größeren Lagern und am Kabul Airport, wo die US-Amerikaner auch gerne mal ein Starbucks oder Pizza Hut betreiben.

Gregor Weber geht einen mutigen Schritt, indem er sich als Reservist fortgeschrittenen Alters aktiv zu Wehrübungen einziehen lässt. Teils aus Recherchegründen für ein (anderes) Buchprojekt und einen Tatort, aber auch teils aus persönlicher Überzeugung. Um den Tenor des Buches mal vorweg zu nehmen: Wir hier in Deutschland leben wie die Maden im Speck und wer ohne Eigenleistung in dieses Land hineingeboren wird, der hat verdammtes Glück gehabt. Dabei verdrängen wir gerne, dass dem Großteil der Welt dieses Glück nicht vergönnt ist. Ich für meinen Teil lebe gerne in diesem Land und möchte um nichts in der Welt mit jemandem tauschen, der in Afghanistan aufwachsen muss, keine Arbeit hat, keine Perspektive und der quasi täglich darum fürchten muss, dass die willkürliche Gewalt der Clanlords oder Taliban über ihn hereinbricht.

Gerne verschließe ich meine Augen vor dem, was andere Menschen weit von hier ihren Alltag nennen müssen. Gregor Weber hat irgendwann für sich entschieden, dass er seine Augen dafür öffnen möchte und hat den mutigen Schritt unternommen, für eine "Tour" nach Afghanistan zu gehen. Dafür zolle ich meinen Respekt.

Sein Buch empfand ich dann auch als sehr informativ, aber auch sehr unterschiedlich zu dem, was ich bei Johannes Clair gelesen habe und was ich hier erwartet hatte. Natürlich. Johannes Clair ist aktiver Soldat in einer Kampfeinheit, und schildert seinen Erfahrungen vom Einsatz "draußen im Feld" direkt an der Front. Gregor Weber hingegen ist, was man herabwerten als Freizeitsoldat bezeichnen könnte, in dem Sinne, dass er nur wenige Lehrgänge und Schulungen durchlaufen hat, bis er dann nach Afghanistan entsendet wird. Und die Bundeswehr tut gut daran, derartiges Personal sinnvoll einzusetzen, und nicht als kämpfende Einheiten direkt an der Front.

Gregor Weber arbeitet also letzten Endes in Afghanistan in der Pressestelle, betreut Journalisten und andere "Besucher" der Bundeswehr in Afghanistan, aber nimmt natürlich nicht an Kampfhandlungen teil. So weit so verständlich.

Was ich von dem Buch aber nicht erwartet hatte war, dass es eigentlich erst nach der Hälfte des Buches nach Afghanistan geht. Mehr als die Hälfte schildert Gregor Weber seinen Weg, den er in Deutschland gehen musste, bis in ihm die Entscheidung gereift war, nicht nur aktiver Reservist zu werden, sondern tatsächlich nach Afghanistan zu gehen. Das war nämlich nicht von vornherein sein Ziel. Das ist zwar auch ganz lesenswert, aber ich hätte mir ausführlichere Berichte aus dem Alltag in Afghanistan gewünscht. Daher muss ich einen Stern abziehen, weil der Klappentext andere Erwartungen weckt.

Gut und ebenfalls authentisch finde ich aber Gregor Weber Schilderung seiner Motivation. Er steht der Truppe recht nahe und zeigt auch offen auf, dass die Bundeswehr ein Problem damit hat, gute Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Hier in diesem Land schweigt man ja gerne tod, dass wir eine Armee haben die aktuell in einen Krieg involviert ist. Dass wir Kriegsveteranen und Traumatisierte haben. Dass unsere Armee aber aus Soldaten besteht, die ebenfalls Bürger dieses Landes sind und die Aufgaben übernehmen, die wir hier zu Hause im Speck sitzend lieber gar nicht erst in unser Bewußtsein einziehen lassen wollen.

Man mag von den verschiedenen Motivationen der Kriegsinitiierenden Parteien, z.B. den US-Amerikanern, halten was man will. Fakt ist aber, dass es den Menschen in diesem Land schlecht geht, wie in so vielen anderen Ländern, und dass humanitäre Hilfe oder Aufbauarbeit in diesen Gebieten nur unter dem massiven Schutz von Streitkräften möglich ist. Natürlich kann man auch der Meinung sein, die Not dieser Menschen geht uns nichts an, oder die US-Amerikaner führen diesen Krieg ja nur aus Rache, Angst oder Geldgier. Aber dürfen wir uns deshalb den Luxus erlauben, hier weiter im Speck zu leben und einfach zu ignorieren, dass es den Menschen dort täglich ganz anders ergeht.

Natürlich war das kein humanitärer Einsatz der Bundeswehr. Leider hat die Bundesregierung das aber viel zu spät zugeben wollen, und nicht zuletzt deswegen sind Soldaten dieses Landes gestorben, weil man ihnen die notwendige Ausrüstung zum Schutz und zur Selbstverteidigung nicht zugestehen wollte. Trotzdem erscheint es eine wichtige Aufgabe zu sein, dass die westlichen Alliierten den Krieg gegen die "Aufständischen" führen, damit die Menschen dort wieder Mut und Hoffnung schöpfen, und damit beginnen können, ihr Land aufzubauen. Denn das können die Menschen dort nur selbst tun ... wenn sie den Freiraum dazu bekommen.

Schade finde ich immer wieder, dass unsere Soldaten in diesem Land sich in der Öffentlichkeit schämen müssen, sich in Uniform zu zeigen weil die öffentliche Meinung in unserem Land die Soldaten lieber ganz aus ihren Gedanken verbannt oder sich mit der Diskussion beschäftigt, ob Soldaten Mörder seien oder nicht und wie man sich einen Beruf wählen könne, der sich mit dem Töten beschäftigt. Getreu dem Motto "Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin."

Jeder intelligente Mensch sollte wissen, dass der Krieg trotzdem da ist, auch wenn wir nicht hingehen. Die Warlords und die Taliban oder der IS bleiben doch nicht zu Hause und bestellen selber Felder, weil wir zu hause bleiben!

Von daher danke ich Gregor Weber für seine mutige Entscheidung. Und dafür, dass er dieses Buch geschrieben hat, um uns einen Einblick in den Krieg unserer Bundeswehr zu geben. Gregor Weber beleuchtet das Thema (übrigens völlig ohne Anklage der Kritiker an dem Einsatz) von einer anderen Seite als Johannes Clair dies tut, nämlich aus der Sicht eines professionellen Journalisten der das eigene Selbstbewußtsein der Bundeswehr und ihrer Öffentlichkeitsarbeit beurteilen und bewerten kann. Und auch das ist lesenswert.

Besonders bewegt hat mich ein Absatz am Ende des Buches, als Gregor Weber gerade auf dem Heimweg von Afghanistan nach Hause war. Während US-Amerikaner und Briten große Welcome Home Zeremonien in ihren Kasernen mit Familien und Offiziellen der Lokalpolitik veranstalten, und die Bevölkerung die Soldaten zu Hause willkommen heißt, so entlädt die Bundeswehr ihre heimkehrenden Veteranen lieber heimlich, still und leise am Flughafen, damit diese dann von dort aus wieder selber versuchen, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Am besten so, dass keiner etwas davon merkt.

Und da sich in diesem Land hier ja alles um Fußball zu drehen scheint, zieht Gregor Weber hier einen Vergleich, der einem zu denken geben sollte. So sinniert er in der Ankunftshalle am Flughafen nach der Landung:
"Ich stehe nicht sonderlich auf Blaskapellen, aber an diesem Tag, in diesem Moment, nach diesem Erlebnis hätte ich mir ein Heeresmusikkorps gewünscht. Ich meine, wenn irgendwelche Fußballspieler von einem Turnier und ihren klimatisierten 5-Sterne-Hotels zurückkommen, ist die Ankunftshalle im Flughafen zu klein für das ganze Trara. Ich schaute an mir herunter, und mein Blick blieb an der deutschen Flagge auf meinem Ärmel hängen.
Waren wir nicht auch die Nationalmannschaft?
Hatten wir kein Auswärtsspiel gehabt? Und ein ziemlich hartes noch dazu?"

Dem kann man nichts hinzufügen, finde ich.
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am 7. Juli 2014
Ich habe den Saarländischen Tatort nie sonderlich gemocht, bin aber vom Schaffen Gregor Webers als Berichterstatter aus Afghanistan beeindruckt. Ich war selbst Soldat und schäme mich dafür, wie unsere Jungs von einem nicht unerheblichen Teil unserer von Luxusproblemen geplanten Bevölkerung bewertet und behandelt werden. Vielen Dank für dieses Buch, Herr Weber.
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am 6. Mai 2014
Sehr empfehlenswert für alle, die früher mal gedient haben aber auch für den allgemein interessierten Bürger, der über die Beweggründe, warum jemand in den Einsatz geht, etwas näheres erfahren möchte.
Sehr gut wird die Vorausbildung für den Einsatz bechrieben. Abkürzungen und Insiderwissen wird so erklärt, dass auch der "ungediente" etwas damit anfangen kann.
Gerade vielleicht auch aus dem Blickwinkel interessant, dass nicht jeder Soldat, der in Afghanistan eingesetzt wird, zwangsläufig in schwere Gefechte verwickelt wird - Ein Irrglaube vieler Freunde, Bekannte und Familienangehöriger -. Trotzdem wird klar, wie schnell man mit Tod und Verwundung und ihren Folgen konfrontiert werden kann, auch wenn es einen persönlich zunächst gar nicht zu betreffen scheint. Ich bin selbst Soldat und war ebenfalls schon im Einsatz in Afghanistan und habe mich an vielen Stellen wieder zurückversetzt gefuhlt mit all den Erinnerungen, die damit verbunden sind. Keiner der Soldaten, die dort waren, wird die Zeit dort jemals vergessen und sieht unsere Welt nach der Rückkehr mit anderen Augen.
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am 18. April 2014
Ich war genau zur gleichen Zeit in Kunduz und war einer von denen die nicht draußen waren. Ich kann aber sehr gut mitfühlen wie alles abgelaufen ist von der Ausbildung bis zum Einsatz (ich bin ebenfalls Reservist). Gregor hat das sehr genau und gut beschrieben und ich wäre sehr gerne auch mal nach draußen gekommen aber auf meinem Dienstposten leider unmöglich und mein Chef wollte sowieso nicht, dass wir uns draußen aufhalten, es ist und bleibt halt sehr gefährlich außerhalb des Lagers und ich kann nur hoffen, dass die Bundeswehr bis zum Ende des Einsatzes keine Toten mehr hat, das Land Afghanistan hätte es verdient.
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am 29. März 2014
Fast zeitgleich und von selber Intention motiviert, erlebte ich unweit vom Autor, meinen dortigen Einsatz. Das Buch liest sich in weiten Teilen wie mein eigenes Einsatztagebuch.
Nach meinem Dafürhalten ist das Buch ein sehr gelungener authentischer Bericht des Erlebten. Die zugehörigen Emotionen, welche in allen Details zutreffend beschrieben wurden, mögen Außenstehende nicht immer nachvollziehen können, sind aber bei vielen unserer Kameraden genau so vorhanden. Das Buch hatte ich binnen eines Tages mit größtem Interesse verschlungen.
Die facettenreiche Beschreibung seines Werteganges – sowohl in ziviler als auch in militärischer Hinsicht – wird in sehr persönlich empfundener Offenheit, vom Autor offenbart.
Wer sich dieser nicht nur abenteuerlich anmutenden sondern mit existenzieller Bedrohung verbundenen Aufgabe hingibt, erfährt es so wie im Buch beschrieben und verdient den gesellschaftlichen Respekt insbesondere für die erlittenen Strapazen.
Ich hätte es mir bereits vor meinem Einsatz zu lesen gewünscht
Das Buch halte ich für Angehörige von Einsatzsoldaten und Kameraden, welche bereits vor dem unmittelbaren Einsatz stehen, für sehr geeignet.
Leider lässt der Autor offen, inwieweit er sich weiterhin für Einsatzthemen begeistert.
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am 27. Dezember 2014
Super geschrieben , interessant und spannend, werden alle Fragen beantwortet, die
sich "Nichtgediente" stellen!!! Aus sicht eines Reservisten aber hautnah erlebt.
Da weiß der "Stefan" von was er schreibt!
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am 27. August 2014
Habe das Buch in zwei Tagen gelesen und finde es super.Kann ich nur weiter empfehlen.Sollte alle Soldaten mal lesen.Weiterso.
Ist gut und verständlich geschrieben auch für Leute die nix mit der Bundeswehr zutun haben.
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