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127 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich einmal ein kluger Plan zur Lösung der Schuldenkrise
Beim Titel dieses Buches denkt man irgendwie an die ultimative Katastrophe, auf die wir zurasen, falls die dilettantischen Euro-Retter nicht irgendwann demnächst zur Besinnung kommen.

Aber darum geht es in diesem Buch überhaupt nicht. Vielmehr unterbreitet Dirk Müller ganz am Ende seines Textes einen sehr intelligenten Plan, um diese drohende...
Veröffentlicht am 26. April 2013 von Dr. R. Manthey

versus
88 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier stößt Müller an seine Grenzen !
Eines vorab: Auf der Amazon-Seite hier heißt es in der Kurzbeschreibung, dass das Buch „Hinweise gibt, wie man sein Geld, seine Altersvorsorge, seine Anlagen bestmöglich durch die sich zu einem dramatischen Höhepunkt hinaufschraubende Krise bringen kann.“ – Wer sich darauf verlässt, wird enttäuscht sein. Denn Dirk Müller...
Veröffentlicht am 1. Mai 2013 von Jürgen


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen shodown, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld (Gebundene Ausgabe)
ich habe das buch gelesen und war etaws erschrocken über die hintergründe die man dort erfahren kann ,wir können nur hoffen das alles gut für alle ausgeht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissen!!! - nicht glauben was die Köche sagen, die die Suppe gekocht haben, die wir alle auslöffeln müssen., 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
cui bono? - die Antworten auf diese immer wieder gestellte Frage fällt oft überraschend aus. Ein wichtiges Buch, welches viele Leser finden sollte.
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88 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier stößt Müller an seine Grenzen !, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld (Gebundene Ausgabe)
Eines vorab: Auf der Amazon-Seite hier heißt es in der Kurzbeschreibung, dass das Buch „Hinweise gibt, wie man sein Geld, seine Altersvorsorge, seine Anlagen bestmöglich durch die sich zu einem dramatischen Höhepunkt hinaufschraubende Krise bringen kann.“ – Wer sich darauf verlässt, wird enttäuscht sein. Denn Dirk Müller widmet sich in seinem Buch fast nur den „großen“ Themen und Zusammenhängen innerhalb Europas.
[Nachtrag vom 12.5.2013: Die Kurzbeschreibung wurde zwischenzeitlich geändert - auch auf der Verlagsseite! Vielleicht als Reaktion auf meine und andere Rezensionen??]

Müller beginnt sein Buch mit der Währung, dem „größ­te Hemm­schuh und somit auch das um­strit­tens­te Thema im eu­ro­päi­schen Ei­ni­gungs­pro­zess“. Anschließend wendet er sich der historischen Entwicklung in Griechenland zu, um dann auf die vermutlich rie­si­gen Vorkommen von Öl- und Gas überzuleiten. Mit den Einnahmen könnte Griechenland seine Schuldenlast deutlich reduzieren. Das ist sicherlich eine interessante Perspektive, die der Autor aber nicht zu Ende denkt/entwickelt.
Gerade an dieser, aber auch an vielen weiteren Stellen im Buch fiel mir negativ, weil journalistisch unsauber, auf, dass Dirk Müller fast nie die konkrete Quellen und die Veröffentlichungsdaten für seine Zitate, Zahlen und Erkenntnisse benennt.

Nach weiteren Analysen und Bestandsaufnahmen zum Themenbereich Euro und Schulden, wird es richtig spannend: Müller macht sich Gedanken über den Weg in die Zukunft. Zunächst fordert er, quasi als Grund­la­ge für einen wirt­schaft­li­chen Auf­schwung, einen „eu­ro­päi­schen Mas­ter­plan, der für jeden Staat ganz klar de­fi­niert, wel­che Re­for­men in den nächs­ten fünf Jah­ren an­ste­hen, wie diese aus­se­hen und in wel­chen Zeit­ab­schnit­ten sie um­ge­setzt wer­den.“ Als wirkungsvollsten kon­junk­tu­rel­le Be­schleu­ni­ger, um eine Wirt­schafts­be­le­bung auf brei­ter Basis zu er­zeu­gen, schlägt Müller vor, in die In­fra­struk­tur zu investieren. Genauer gesagt: in mit Sachwerten gedeckte En­er­gie-In­fra­struk­turfonds.
Doch bei den folgenden Buchpassagen über die Inhalte der Energieinfrastruktur bzw. Energiewende stößt Dirk Müller sachlich und inhaltlich an seine Grenzen. „Eu­ro­pa ist der ein­zi­ge Kon­ti­nent, der sich klar dafür ent­schie­den hat, seine En­er­gie­ver­sor­gung so bald und so weit wie mög­lich auf er­neu­er­ba­re En­er­gi­en um­zu­stel­len“, schreibt er. Woraus er diese These ableitet, erschließt sich mir nicht! Ich bin sogar der Ansicht, dass sich Müller hier irrt. Denn offiziell hat sich nicht Gesamteuropa für erneuerbare Energien entschieden. Sondern nur die EU-Mitgliedsländer haben sich verpflichtet, den Anteil der erneuerbaren Energie am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf einen Anteil von 20 % zu steigern – von „überwiegend“ kann also keine Rede sein. Was nach 2020 verbindlich passiert, ist derzeit noch unklar.

Müller erläutert danach zahlreiche Gedanken, wie sich die Stromerzeugung und –versorgung künftig auf erneuerbare Energien umstellen und intelligent organisieren lassen könnte. Er schreibt u. a. über Photovoltaik und Windkraft und entwirft die Vision einer Wasserstoffwirtschaft. Trotz guter Gedanken sind einige Detail-Ausführungen unterm Strich nicht ganz stimmig und teilweise auch falsch. Dies erlaube ich mir zu behaupten, weil ich mich fachlich in diesem Segment auskenne. Dazu ein Beispiel aus dem Bereich Photovoltaik. Müller schreibt:
„Bis­lang pas­siert ja etwas voll­kom­men Un­sin­ni­ges. Der Bür­ger speist den von ihm pro­du­zier­ten So­lar­strom in das öf­fent­li­che Netz ein, be­kommt dafür eine steu­er­lich sub­ven­tio­nier­te Ein­spei­se­ver­gü­tung und holt sich den Strom, den er selbst ver­braucht, wie­der aus dem Netz von den En­er­gie­un­ter­neh­men. Viel sinn­vol­ler wäre es doch, wenn er sei­nen ei­ge­nen Strom selbst ver­brau­chen und nur even­tu­el­le Über­schüs­se in das öf­fent­li­che Netz zu ak­tu­el­len Markt­prei­sen ver­kau­fen würde…“ – Sorry, Herr Müller. Aber genau das ist ja bereits Realität und auch wirtschaftlich sinnvoll! Denn Eigenheimbesitzer, die so viel wie möglich des eigenen PV-Stroms selbst verbrauchen, steigern die Rendite ihrer Solaranlage beträchtlich. Übrigens: Die Einspeisevergütung wird nicht „steuerlich subventioniert“. Es handelt sich um eine Umlagefinanzierung (deshalb auch der Begriff „EEG-Umlage“).

Vielleicht hält mich der ein oder andere Leser für kleinlich. Doch solche „Ungenauigkeiten“ finden sich an weiteren Stellen. Unverständlich finde ich zudem, dass Müller lediglich die Segmente „Strom“ und „Kraftstoffe“ betrachtet, die zusammen nur für etwas mehr als 50 % des Endenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich sind. Der andere Batzen geht auf das Konto des Wärmebereichs. Doch den spart Müller komplett aus. Warum? Denn es sind doch vor allem die Wärme-/Heizkosten, die das Haushaltsbudget von uns Bürgern am stärksten belasten.
Ergänzen hätte ich mir gewünscht, dass der Autor auch das Thema Energiegenossenschaft als bereits existierende Anlagemöglichkeit anspricht, die dem Bürger sogar ein Mitgestaltungs- und Mitspracherechtbei seiner Energieversorgung (Strom und Wärme!) eröffnen kann.

Mit einem Bekenntnis zu Europa schließt der Autor seinen Text ab: „Hören wir auf, uns damit zu be­gnü­gen, auf Eu­ro­pa und Brüs­sel zu schimp­fen. Neh­men wir un­se­re Zu­kunft selbst in die Hand, und fan­gen wir an, die­ses Eu­ro­pa nach un­se­ren Vor­stel­lun­gen zu ge­stal­ten.“

++ Mein Fazit:
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* Ich habe nichts gegen Dirk Müller und seinen Schreibstil empfinde ich erfrischend, wenn auch stellenweise eine Spur zu salopp und zu schnoddrig. Doch insgesamt wirkt er authentisch – so wie man Müller eben aus dem TV kennt. Doch in diesem Buch greift er zu viele der „großen“ Themen auf: z. B. Griechenland, EU- und Euro-Zukunft, Schuldenkrise, Masterplan, Infrastrukturfonds, dezentrale Energie- und EU-Politikstrukturen, EU-Lobbyismus.
Müller kann die oft interessanten und spannenden Themen deshalb nur anreißen und nicht vertieft oder gar zu Ende zu entwickeln bzw. zu denken. Außerdem fehlen mir die inhaltlichen Verbindungen: Also wie könnte z. B. eine Zukunft Griechenlands (und Spaniens) auf Basis erneuerbarer Energien aussehen (z. B. Energie aus Solarkraftwerken und Photovoltaikanlagen für Nord- Europa). Ich habe deshalb das Buch eher als Fragment, also als Sammlung von Ideen und Gedanken empfunden. Letztlich fehlt mir eine sichtbare große Linie, der rote Faden. Weniger wäre hier mehr gewesen. – Dies kostet einen Bewertungsstern.

* Ärgerlich finde ich zum einen, dass der Autor an mehreren Stellen konkrete Quellen für seine Aussagen, Zitate und Zahlen unterschlägt. Zum anderen kommt bei verschiedenen Textteilen und Themen nur eine Art Halbwissen von Müller zum Vorschein, welches sich in „Ungenauigkeiten“ und in falschen Darstellungen/Formulierungen ausdrückt. Dirk Müller hätte auf diese Textpassagen entweder verzichten, besser recherchieren oder Co-Autoren (Experten) mit ins Boot holen sollen. Zudem wird der Anspruch des roten Punktes auf dem Buchtitel „Wie Sie am besten durch die Krise kommen“ nicht eingelöst. Dazu sind mir die im Buch diskutierten Themen zu weit weg vom Alltag oder vom persönlichen Zugriff. – Für diese gravierenden Schwächen ziehe ich zwei Bewertungssterne ab.

* Sympathisch und „putzig“ zugleich ist das Nachwort des Autors, wo er verschiedene Dinge relativiert. So schreibt Müller: "Viel­leicht hat mein Ge­gen­über bes­se­re In­for­ma­tio­nen oder Ideen... Mög­li­cher­wei­se muss ich dann aus mei­nem gro­ßen un­voll­stän­di­gen Mo­sa­ik der Welt ein Teil­chen ent­fer­nen und ein an­de­res ein­set­zen." - Bezeichnend ist seine Formulierung "unvollständiges Mosaik" ;-).
Und nach seiner teils harschen Kritik im Hauptteil seines Buchs scheint den Autor zum Schluss ein versöhnliches Gefühl überkommen zu haben: „Ich möch­te an die­ser Stel­le gerne auch noch einen Ein­druck zu­recht­rü­cken, der Ihnen viel­leicht im Laufe der Lek­tü­re ge­kom­men sein mag… Ich habe kei­nes­wegs eine ne­ga­ti­ve Grund­hal­tung gegen »die Ame­ri­ka­ner«, »die Kon­zer­ne« oder die »Lobby in Brüs­sel« – wehe, es lacht einer! Es gibt nach mei­ner Ein­schät­zung auch keine große Welt­ver­schwö­rung we­ni­ger Kader...“

+++ NACHTRAG vom 19.7.2013 +++
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# Nun ist also doch eine Art (!) Quellenverzeichnis auf Müllers Cashcurs-Webseite erschienen (Datum: 16.7.2013). Leider ist es nicht vollständig. Müller äußerst sich auf seiner Website dazu so:
"Ich habe daher im Folgenden eine unvollständige Quellensammlung mit den wichtigsten öffentlich zugänglichen Quellen für jene Teile des Buches „Showdown“ zusammengestellt, die immer wieder in Zweifel gezogen werden."
# Warum kommt das Quellenverzeichnis erst jetzt? Die Begründung von Müller lautet:
"Beim Schreiben des Buches „Showdown“ hatte ich ganz bewusst auf ein Quellenverzeichnis mit Fußnoten verzichtet. Der Lektor des Drömer-Verlages hat mir von einem Quellenverzeichnis abgeraten, da man das heute wegen der besseren Lesbarkeit in der Regel nicht mehr macht..."
- Sorry, aber die grundlegende, journalistische Sorgfaltspflicht (Quellenangaben, Nachweise etc.) war und ist, auch aufgrund des Urheberrechts, niemals wichtiger als heute!! Es gibt zahlreiche aktuelle Bücher, die zeigen, wie es preofessionell gemacht wird.
Und wenn man die Quellen nicht im Buch hätte abdrucken wollen, dann hätte man ja parallel zum Erscheinen des Buches das Quellenverzeichnis Online stellen können - und nicht erst 10 Wochen später.
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5.0 von 5 Sternen Handbuch für Intelligenzresistent Politiker, 18. April 2015
wieder einmal schafft es Dirk Müller auf grandiose Art und Weise und in einer auch für den letzten zu erklären was in der Welt der Großen für Machtspiele und auf wessen Kosten gespielt werden . Das Buch zu erklären ist an dieser Stelle nicht nötig, man sollte es lesen genau wie "Cashkurs".
Weiter so Dirk so kann niemand im Nachgang behaupten er hätte von nichts gewusst - dieses Buch ist jeden Cent wert. Ich wünsche mir es würde mehr Menschen - ja auch Politiker geben die offen über das Thema Europa sprechen und einen Moment mal ihren Lobbyismus vergessen.
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4.0 von 5 Sternen ein Augenöffner, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dirk Müller bringt es auf den Punkt. In einer für jedermann verständlichen Sprechweise erklärt er die Hintergründe der Europakrise und stellt seine Prognosen. Sie sind beängstigend, wenn die Machthaber dieser Welt so weitermachen. Wer sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat wird durch das Buch wach und aufgerüttelt. Es ist für mich spannend geschrieben wie ein Krimi, und ich konnte es kaum weglegen. Das Buch ist absolut empfehlenswert für Einsteiger in diesem Themenbereich der Wirtschaft.
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4.0 von 5 Sternen Leicht und verständlich, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld (Gebundene Ausgabe)
Wie immer liest sich Dirk Müller leicht und verständlich. Mir gefiel die erste Hälfte des Buches eindeutig besser. In der zweiten wird er mir doch ein wenig zu weltverbesserisch und zu blauäugig. Aber es ist zumindest mal eine Vision für Europa. Politiker wären gut beraten sich zumindest von den Ideen inspirieren zu lassen.
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5.0 von 5 Sternen wie erwartet: spannend und trotzdem leicht verständlich, 22. April 2015
Ich habe es nicht anders erwartet von Dirk Müller. Wer seine Interviews und Auftritte kennt und zu schätzen weiß, der wird auch dieses Buch verschlingen.
Sehr interessantes und fundiertes Hintergrundwissen, trotzdem auch für Laien sehr verständlich dargestellt.
Vielen Dank!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Buch, 4. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
geschrieben im lässigen "Dirk-Müller-style", ohne dabei doof zu wirken.
Die gelegentlich bemängelte Oberflächlichkeit resultiert wohl daraus, dass es relativ unmöglich ist, auf 300Seiten die Weltwirtschaft im Detail darzustellen.
Gutes Buch mit guten Ansätzen, das zum weiteren Nachdenken anregen soll
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist das ein Sachbuch oder ein Vortragsmanuskript?, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld (Gebundene Ausgabe)
Dirk Müller beschreibt in seinem Buch "Showdown" anschaulich die Ursachen und Folgen der Eurokrise. Er verzichtet dabei weitgehend auf Zahlen und Statistiken. Stattdessen bemüht er häufig Alltagssituationen, um z. B. zu erklären, was Gemeinschaftsschulden sind. Damit erreicht er vor allem Leser, die sich erst "frisch" mit der Eurokrise befassen. Wer bereits die wissenschaftlicheren Bücher zur Eurokrise (Sinn, Sarrazin ...) gelesen hat, findet hier hingegen wenig Neues und ist vielleicht sogar etwas verärgert über die phasenweise doch recht saloppe, "mündliche" Darstellungsweise. Zum Teil liest sich das Buch nämlich wie eine Sammlung von Vortragsmanuskripten. Man hat Müllers Stimme beim Lesen gewissermaßen immer im Ohr. Dazu paßt auch, daß Müller ein paar Sachverhalte "aus dem Gedächtnis" referiert - und das auch offen zugibt. Von einem Sachbuchautor erwarte ich eigentlich eine etwas seriösere Quellenarbeit.

Gut gefällt mir an dem Buch vor allem die geostrategische Analyse. Müller skizziert, welche Interessen die USA in der Eurokrise verfolgen. Auch beschreibt er den IWF als trojanisches Pferd der USA, das sich für eine Krisenpolitik einsetze, welche die Situation in Griechenland nicht löst, aber US-Interessen dient. Interessant auch Müllers Hinweis auf die riesigen Öl- und Gasreserven Griechenlands, welche brachliegen, aber eigentlich von der griechischen Regierung zur Restrukturierung des Landes und zur Schuldentilgung genutzt werden könnten. Auch hier beschreibt Müller, welche Interessen die USA daran haben, daß das gerade nicht geschieht.

Alles in allem ein interessantes Buch - gerade für Einsteiger. Wer sich schon etwas länger mit der Eurokrise befaßt, sollte über die o.g. "Mängel" hinwegsehen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hausgemachte Probleme ..., 22. Juni 2013
Von 
Achim Eichenseer (Rheinbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld (Gebundene Ausgabe)
Dirk Müller beschreibt in "Showdown - Der Kampf um Europa und unser Geld" schonungslos offen die verfahrene Situation Deutschlands und Europas in der Finanz- und Eurokrise.
Zentrales Element der Analyse zur Finanzkrise und deren Ursachen sind die in Griechenland vermuteten großen Öl- und Gasvorkommen. Die strategische Bedeutung dieser Energiereserven hat offenbar entscheidenden Einfluß auf Entwicklung und Verlauf der Krise des Euros und Europas genommen. Die damit verbundenen geostrategischen Interessen waren bisher nur wenigen Insidern bekannt und ermöglichen dem Leser jetzt eine Bewertung der Krisensituation aus einem völlig neuen Blickwinkel.
Aber auch schon vor der Euro-Einführung wurden grundlegende strukturelle Fehler gemacht, welche sich jetzt bitter rächen. Das zögerliche und teilweise verfehlte politische Krisenmanagement lindert nicht die Probleme, sondern verschärft diese zum Teil sogar noch.
Das Buch beschreibt aber auch Chancen und zeigt Möglichkeiten um die gegenwärtige Krise zu bewältigen. Dirk Müller gibt dem Leser mit seiner Analyse letztendlich das gute Gefühl, dass doch noch nicht alles verloren ist. Nicht wegschauen und resignieren, sondern sich aufregen, empören und einmischen ist Dirk Müllers Motivation. Und genau dies macht das Buch so interessant und lesenswert.

P.S. Kleiner Korrekturvorschlag für die nächste Auflage: Auf Seite 188 wird der Terminator mit "I am back" falsch zitiert. Tatsächlich sagt Arnold Schwarzenegger im Film "I'll be back"!
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Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld
Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld von Dirk Müller (Gebundene Ausgabe - 30. April 2013)
EUR 19,99
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