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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wirklichkeit ist spannender als jeder Thriller
„Der Tod ist mit einer ganz besonderen Klaviatur ausgestattet“ – und die Rechtsmediziner beherrschen (zum Glück) diese Klaviatur des Todes, diese Vielfalt der denkbaren Todesumstände. Jeder Tod ist individuell, es gibt eine weite Palette der Todesursachen.
Dabei gibt es jedoch nur drei Todesarten: natürlich, nicht natürlich und...
Vor 18 Monaten von Gospelsinger veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ernüchternde Enttäuschung
Ich habe die letzten beiden Tsokos Romane verschlungen. Seine Bücher standen für mich, als ein makelloses Beispiel, dass eine Person vom Fach einem Laien das Gebiet verständlich und interessant präsentieren und nah bringen kann.
In den ersten beiden Büchern ist es Tsokos wahrlich gelungen auf dem schmalen Grad zwischen fundiertem Fachwissen...
Vor 17 Monaten von Dr.Watson veröffentlicht


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wirklichkeit ist spannender als jeder Thriller, 28. Februar 2013
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
„Der Tod ist mit einer ganz besonderen Klaviatur ausgestattet“ – und die Rechtsmediziner beherrschen (zum Glück) diese Klaviatur des Todes, diese Vielfalt der denkbaren Todesumstände. Jeder Tod ist individuell, es gibt eine weite Palette der Todesursachen.
Dabei gibt es jedoch nur drei Todesarten: natürlich, nicht natürlich und ungewiss. Nicht natürliche und ungewisse Todesarten sind das Spielfeld der Rechtsmediziner, und dieses Spielfeld ist groß und abwechslungsreich.
Wer CSI und ähnliche Serien sieht und deshalb denkt, dass die USA in der Rechtsmedizin federführend sind, irrt. Sowohl die historische, als auch die moderne Rechtsmedizin haben ihre Wurzeln in Deutschland. Der Autor erklärt, wie sich die Rechtsmedizin entwickelt hat, und wie ein rechtsmedizinisches Institut heutzutage aufgebaut ist.
Was die Wenigsten wissen: Die Rechtsmediziner untersuchen nicht nur Tote; die sogenannte Klinische Rechtsmedizin nimmt einen breiten Raum ein. Untersucht werden lebende und überlebende Opfer von Gewalttaten, also z.B. von Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. Ein Tatgeschehen kann man nämlich nicht nur an toten, sondern mit den gleichen Methoden auch an lebenden Opfern rekonstruieren.
Schon diese einleitenden Worte lesen sich spannend, und erst recht natürlich die Fälle aus der Rechtsmedizin, die Michael Tsokos für uns ausgesucht hat.
So geht es zum Beispiel um den Puzzle-Mörder, der Leichenteile in Koffern und Tüten entsorgt hat, um Sexualmorde auf dem Recyclinghof und in einer Physiotherapeutenpraxis, aber auch um vorgetäuschte Straftaten durch Selbstverletzungen.
Besonders entsetzlich fand ich die Taten, die Kinder betreffen. „Immer, wenn ein Kind eines nicht natürlichen Todes stirbt, ist ein Erwachsener daran schuld.“ Und auch für schwere Verletzungen sind Erwachsene verantwortlich, wie einige der hier geschilderten Fälle leider zeigen.
Auch besonders auffällige Suizide werden vom Autor beschrieben, ebenso wie tragische Todesfälle, die durch defekte Gasthermen und skrupellose Vermieter entstanden sind.
Bei all diesen Taten, die wirklich so passiert sind, konnte die kompetente Arbeit der Rechtsmediziner zur Aufklärung der Umstände und zur Überführung der Täter beitragen.
Zum Schluss blickt der Autor in die Zukunft. Was wird nach der derzeit größten Neuerung, der postmortalen Mehrschichten-Computertomographie kommen? In der Entwicklung ist z.B. die bionische Nase, mittels derer man Menschen an ihrem Schweißgeruch identifizieren kann. Es bleibt also interessant, und Michael Tsokos verspricht, uns auf dem Laufenden zu halten.
Dieses hervorragend geschriebene Buch hat mich bis zum frühen Morgen wach gehalten. Die Wirklichkeit ist einfach wesentlich spannender als jeder Thriller.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Einblick in die moderne Forensik, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
„... denn in diesem Buch geht es um Mord und Todschlag“.

Anknüpfend an die seit Jahren erfolgreichen medialen Darstellungen der Aufklärung von Gewaltverbrechen mittels der Kriminaltechnik, legt Michael Tsokos einen Einblick in seine „Arbeitswelt“ vor. Eine Arbeit, die auf dem neusten Stand der Technik am Tatort, auf dem Obduktionstisch und im Labor Spuren findet, Spuren deutet und Zusammenhänge herstellt, die im einzelnen hoch spannend sich nicht nur lesen, sondern auch sind.

Fundiert und mit hohem Fachwissen ausgestattet gelingt es Tsokos dabei zudem noch, sehr unterhaltsam zu schreiben.
Selbst sehr trockene Untersuchungswege stellt Tsokos im Zusammenhang mit den jeweiligen Fällen flüssig geschrieben und anregend zu lesen dar.
Wobei es reale Ereignisse, reale Todesfälle und reale Ermittlungen sind, die in den sechs thematischen Kernkapiteln des Buches (von der lebensgefährlichen Mutterliebe über ein „mörderisches Phantom“ bis hin zu Sexualdelikten) zu Grunde liegen und den Leser mit hinein nehmen in „eine Welt voll abscheulicher und roher Gewalt“.

Wobei der Tod fast immer „mit einer ganz besonderen Klaviatur“ ausgestattet ist, sich, wie Tsokos darlegt, aber grundlegend in drei Kategorien einteilen lässt: „natürlich, nicht natürlich und ungewiss“. Und das „Ungewisse“ ist eben jene Kategorie ist, in der Rechtsmediziner dann vorwiegend tätig werden.

So, wie bei jenem unbekannten Toten, jener Leiche, die quasi nur mehr als Torso vorhanden ist, verpackt in einem Koffer. Ein Rumpf mit vielen Tätowierungen. Erste Anhaltspunkte, ein Puzzle Schritt für Schritt zusammenzusetzen.

Gute Nerven braucht der Leser natürlich schon, wenn es an den Obduktionstisch geht, Tsokos verbrämt seine Arbeit nicht, wie unter einer hellen Leuchte beschreibt er alle Aspekte nicht nur dieses Falles. Aufgelockert aber im gesamten Buch durch die Einführung von Dialogen und Hintergründen, die in Teilen das Buch fast wie einen Roman oder Thriller wirken lassen.

Wobei im Übrigen nicht nur Leichen als Arbeitsgebiet vorgestellt werden. Auch der (durchaus noch lebendige) Mann, der einen Mordversuch mittels einer Schlinge überlebt haben will und mit einer wilden Geschichte nun Ermittlungen in Gang setzt, bei denen durchaus auch er selbst zum Objekt der Untersuchungen werden wird, gehört zum Spektrum der Tätigkeit des Rechtsmediziners.

Vielfache interessante Fälle, von obskur bis spannend, von offenkundig bis kniffelig stellt Tsokos lebendig dar und vermittelt so durch sein Buch einen fundierten und gut zu lesenden Eindruck vom aktuellen Stand der Forensik, vom „CSI der Realität“.

Eine kurzweilige, anregende und sachlich interessante Lektüre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Das Buch gewährt interessante Einblicke in die Gerichtsmedizin.
Einzelne abgeschlossene Kapitel lassen ein etappenweises Lesen zu.
Trotz detalierter Beschreibungen wirkt es sachlich.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Klaviatur des Todes, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch geht es um Mord und Totschlag, um Verbrechen und rohe Gewalt. Und um rechtsmedizinische Aufklärung am Tatort, auf dem Obduktionstisch, im Labor und vor Gericht. Forensiker müssen die Klaviatur des Todes beherrschen, sagt Michael Tsokes. Es gibt Tausende von Todesursachen, und der Rechtsmediziner hat zu klären, was Leichen nicht mehr erzählen können. War es Mord, Selbstmord, ein Unfall, oder eine natürliche Todesursache? Sehr eindrücklich schildert der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charite`und des Landesinstituts in Berlin rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Sektionssaal und im Labor analysiert er mit seinen Mitarbeitern die relavanten Spuren und fügt die Indizien wie Mosaiksteine zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Geschehens führt. Im Mittelpunkt stehen Kriminalfälle, bei denen falsche Fährten gelegt wurden, Sexualmorde und tödliche Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Bei einem besonders makabren Leichenfund sind Tsokos und sein Team dem Puzzle-Mörder auf der Spur. Und bei einem Toten auf einer Berliner Straße stellt sich die Frage, ob er einem heimtückischen Mord oder einem tragischen Unfall zum Opfer fiel. Nur aufgrund der rechtsmedizinischen Untersuchungsergebnisse konnte diese Fälle aufgeklärt werden. Dieses Buch ist die Realität, und hat mit den sogenannten Fernsehsendungen , wo es auch um Mord geht nichts zu tun. Hier geht es nicht um fiktionale Mordfälle die sich Schriftsteller oder Drehbuchautoren ausdenken, in diesem Buch aus dem Droemer Verlag, geht es ausschließlich um reale Todesfälle, die sich genauso ereignet haben, wie Michael Tsokos in seinem Buch schildert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ernüchternde Enttäuschung, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die letzten beiden Tsokos Romane verschlungen. Seine Bücher standen für mich, als ein makelloses Beispiel, dass eine Person vom Fach einem Laien das Gebiet verständlich und interessant präsentieren und nah bringen kann.
In den ersten beiden Büchern ist es Tsokos wahrlich gelungen auf dem schmalen Grad zwischen fundiertem Fachwissen und Spannung zu wandern. In diesem Buch ist es leider nicht mehr so. Ich persönlich empfinde es als Bericht einiger, teilweise lieblos, herausgesammelter Fälle.
Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich Medizinstudentin bin und mir, da ich mich in einem niedrigen Fachsemester befinde, neue Erkenntnisse erhofft habe. Dies blieb aus. Eher hatte ich das Gefühl, dass sich viele Erläuterungen wiederholten.
Für Personen, die gern Fallberichte lesen, die schrittweise Ermittlung in Kriminalfällen verfolgen möchten, mag dieses Buch durchaus geeignet sein.
Für jemanden, der einen Einblick in die Rechtsmedizin haben möchte, empfehle ich die beiden Vorgängerbücher.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In dubio pro reo - Im Zweifel für den Angeklagten, 26. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Als leidenschaftliche Thriller- und Krimileserin leuchtete es mir ein, dass das Buch eines Rechtsmediziners, der von echten Fällen berichtet, nur etwas für mich sein kann. Leider nahm meine Euphorie nach den ersten Seiten doch sehr ab.

Das Buch startet mit einer kurzen Einführung in die Rechtsmedizin und vom Autor wird hoch angepriesen, was den neugierigen Leser in diesem Buch erwarten wird.

Und dann geht es auch schon los mit den Fällen, die zum einen recht interessant daher kommen, zum anderen einfach nur langweilig sind. Nach den ersten beiden Fällen ("Der Puzzle- Mörder" und "Ein mörderisches Phantom") war ich schon geneigt mit dem Lesen aufzuhören, da mich die Fälle einfach nicht fesseln konnten. Vieles ist mit Klischees behaftet und den einen oder anderen Sachverhalt weiß wohl jeder Laie, auch ohne jemals eine Krimiserie im TV geschaut zu haben.

Doch ich blieb am Ball und ich wurde dann doch noch mit ein paar spannenden bzw. kuriosen Fällen belohnt. Meine persönlichen Lieblinge dabei "Lebensgefährliche Mutterliebe" und "Call of Duty".

Vielleicht muss man sich auch erst einmal an die Schreibe des Autors gewöhnen, denn man merkt, dass der Rechtsmediziner Michael Tsokos nun mal kein Autor im üblichen Sinne ist. Die Fälle lesen sich wie Polizeiberichte, der eine mag dies, der andere tut sich damit vielleicht etwas schwer.

Gestört hat mich, dass Tsokos die Symptome für bestimmte Todesarten immer und immer wieder wiederholt, besonders aufgefallen ist mir das bei den Schilderungen von Kohlenmonoxidvergiftungen. Jeder aufmerksame Leser kann sich die geschilderten Symptome gleich beim ersten Mal merken.

Abschließend frage ich mich nun, ob die beiden Vorgänger lesenswerter sind als dieses Büchlein hier, da beide ja sehr lange auf der Bestsellerliste standen?

Fazit: Ein solides Buch über rechtsmedizinische Fälle bei denen man ein wenig Neues erfährt. Wen der Berichtstil nicht stört, dem wird das Buch gefallen. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen, da es meine Erwartungen nicht so recht erfüllt hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung, 11. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Buch gefällt mir sehr gut. Es beschreibt genau wie es in der Wirklichkeit ist und nicht wie in einschlägigen Sendungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DANKE, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Auch das Buch kam wie immer sehr schnell und auch das schreiben vom Rechtsmediziner ist sehr gut geworden .
Gut zu lesen .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dem Verbrechen auf der Spur, 7. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Der Rechtsmediziners Prof. Dr. med. Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und ist im In- wie Ausland als Experte tätig. In seinem neuesten Sachbuch geht es um rechtsmedizinische Aufklärung auf verschiedenster Ebene, denn wann immer es bei Todesfällen „nicht natürlich“ oder „ungewiss“ zugeht, ist die Rechtsmedizin gefragt. Informativ und sachlich berichtet der Autor von rätselhaften Fällen aus seiner eigenen Berufspraxis, an deren Aufklärung er maßgeblich beteiligt war.

Meine Meinung:

Einer breiteren Masse wurde Michael Tsokos durch seine Zusammenarbeit am Thriller „Abgeschnitten“ mit Sebastian Fitzek bekannt. Ich hatte das Vergnügen ihn auf der Leipziger Buchmesse persönlich zu treffen, um mir sein neuestes Werk signieren zu lassen.

Außergewöhnliche Verbrechen, die genau so stattgefunden haben, beleuchtet der Autor in „Die Klaviatur des Todes“. Das Buch ist kein Thriller, kein Krimi, aber dennoch folgt man gebannt der Handlung, immer im Hinterkopf, dass die Fälle hier nicht dem Hirn eines fantasievollen Autors entstammen, sondern tatsächlich der Realität. Um so erschreckender erscheinen teilweise die Reaktionen der Täter und Opfer.

Es geht um eine zerstückelte Leiche, bei der erst der gefundene Kopf Rückschlüsse auf die Todesart zulässt. Falschaussagen und bewusst manipulierte Fährten sind ebenso Thema wie lebensgefährliche Mutterliebe. Der lautlose Tod mithilfe von Kohlenmonoxid-Vergiftung wurde für meinen Geschmack ein wenig zu ausführlich beleuchtet und führt hoffentlich nicht zu Nachahmern. Auch sexuell motivierte Tötungsdelikte werden nicht ausgespart.

Schlussendlich fließen auch die Möglichkeiten der modernen Technik und Ausblicke auf die Zukunft der Rechtsmedizin mit ein. Wer Serien wie CSI, Bones und Ähnliches mag, die oftmals zu Übertreibungen neigen, kann hier die reelle Entsprechung finden. Denn wie Tsokos selbst sagt: „Es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt.“ Von mir eine klare Empfehlung und 4,5 Sternchen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachlich, nüchtern aber durchaus spannend, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch heute bekommen und habe die ersten 75 Seiten sofort verschlungen. Das Buch ist fesselnd und sehr spannend. Der Autor bewegt sich dabei als neutraler Beobachter und schildert seine Arbeit und die seiner Kollegen der Justiz ohne übertriebene Action. Also nicht so aufgeblasen wie CSI und Co.
Fazit: Wer etwas über die wirkliche Arbeit der Polizei und der Ermittlungsbehörden lesen will, ist hier genau richtig.
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Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf
Die Klaviatur des Todes: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf von Michael Tsokos (Gebundene Ausgabe - 1. März 2013)
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