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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Verband und seine Korruption
'Das Leben ist schön, wenn Beifall durchs Stadion braust wie ein Orkan'.

So beginnt Thomas Kistner sein Buch und so kann das sicherlich jeder Sportbegeisterte und vor allem Fußballbegeisterte nachvollziehen. Und genauso stellt sich eben seit Jahrzehnten bereits die FIFA nach außen hin so gut wie 'uneigennützig' in den Dienst des...
Vor 23 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Empfehlen unter einer Prämisse
Analytisch ist der Inhalt des Buches top ! 5 Sterne dafür.

Schreibstil sehr verbesserungsbedürftig. Vielleicht bei der zweiten Auflage kann man sich mehr Gedanken machen, wie man die Informationen aus den unzähligen Quellen in einen fließenden Text umwandelt. 3 Sterne dafür.

Alle Informationen waren sehr aufschlussreich...
Vor 5 Monaten von Joan veröffentlicht


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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Verband und seine Korruption, 10. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
'Das Leben ist schön, wenn Beifall durchs Stadion braust wie ein Orkan'.

So beginnt Thomas Kistner sein Buch und so kann das sicherlich jeder Sportbegeisterte und vor allem Fußballbegeisterte nachvollziehen. Und genauso stellt sich eben seit Jahrzehnten bereits die FIFA nach außen hin so gut wie 'uneigennützig' in den Dienst des Fußballs.

Nicht aber erst seit diesem Buch jetzt ist dem aufmerksamen Beobachter klar, dass hinter den Kulissen ein ganz anderes Spiel gespielt wird, das wenig mit dem auf dem Rasen geforderten Fair Play zu tun hat. Des Ringen um Macht, Einfluss und einfach auch jede Menge Geld sind es, die Thomas Kistner sorgfältig recherchiert und hervorragend lesbar auf den gut 400 Seiten seines Buches vor dem Leser ausbreitet. Versehen mit ausführlichen und umfangreichen Quellenangaben wird schnell deutlich, dass hier ein Autor nicht einen Schnellschuss abgibt, sondern sich fundiert in die Materie eingearbeitet hat.

Ein Ringen, eine Form fast greifbarer Korruption, die eng verbunden ist mit dem Namen des Präsidenten der FIFA, Sepp Blatter. Einer, der sich 2006 nach dem Ende des WM Finalspieles nicht auf dem Rasen zur Siegerehrung blicken lässt, so massiv spürte er den Gegenwind der buhenden Fans in den Stadien. Geschäfte, Macht und Selbsterhöhung, dass sind die Begriffe, die Kistner Seite für Seite deutlich mit diesem FIFA Präsidenten und seinem Komitee in Verbindung bringt, detailliert und nachvollziehbar, dass sogar der informierten Leser noch erstaunt sein wird über die Ausmaße und Strategien hinter der glänzenden Fassade des weltweiten Profifußballs.

Schmiergeldzahlungen, Bestechungen, Intrigen, Mobbing, Zerstören des Rufes von unliebsamen Konkurrenten, die Liste dessen, was an Fehlverhalten und Strafbahren sich alleine schon aus der bekannten Aktenlage ablesen lässt ist lang. Und vieles lässt sich, folgt man Kistner im Buch, durchaus in enge Verbindung mit dem Ego des Joseph Blatter bringen. Wenn Kistner den Titel eines alten Kirchenchorals als eine der Kapitelüberschriften benutzt 'Vor Dir neigt die Erde sich', zeigt er wieder einmal in griffiger und einprägsamer Sprache auf, woran die FIFA vor allem krankt. Neben der Gier nach Geld an der Eitelkeit der Funktionäre. Ebenso interessant ist, auch wenn bereits hinlänglich öffentlich diskutiert, die Hintergründe der Vergabe der WM an Katar.

Eine Organisation, die viel Geld bewegt, die faktisch viel Macht in Händen hält (Kistner nennt die Fifa einen 'Staat im Staat') und die als Organisation, aber auch in so manchen der einzelnen Funktionäre rücksichtslos allein eigenen Interessen nachgeht. Und dafür kaum wirklich belangt werden kann, zur Zeit zumindest noch. Geld und Macht, die fast allein in der Federführung einer einzelnen Person liegen. Eine Konstellation, die nicht wirklich gut funktionieren kann, wie Kistner nachweist.
Vielleicht auch, auch dies gibt Kirstner dem Leser zu bedenken, weil andere Bereiche der Gesellschaft, vor allem die Medien, aber auch die Politik und Wirtschaft, viel zu sehr damit beschäftigt sind, ihren Teil vom großen 'Fußballglück' zu sichern denn kritisch und in Teilen auch juristisch gegen diese ausgenutzte 'Allmachtstellung' im Weltfußball vorzugehen.

Fundiert recherchiert, überzeugend und breit dargestellt und nachvollziehbar und verständlich geschrieben bietet Kirstner eine ganz hervorragende Recherchearbeit über Geld, Macht und Ego im Verband Weltfußball.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..Dank Leuten wie Thomas Kistner ist noch nicht alles verloren......, 11. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
..hiermit erhebe ich symbolisch Thomas Kistner in den Adelsstand, wenn es denn ein Prädikat ist oder sein soll, deshalb sprichwörtlich gemeint.
Was Thomas Kistner investigativ recherchierend und detailliert vorlegt ist mehr als ein lesenswertes und spannendes Buch, nein, es Pflichtlektüre
für jeden halbwegs über den Tellerrand hinaus denkenden Bürger.
Was nach dem Lesen bleibt ist ein nach Worten ringendes Kopfschütteln zu einem Fussballsystem genannt FIFA, gegen das die Mafia eine Heilsarmee
darstellt und ist - und das will schon was heissen.
Thomas Kistner, weiter so und nicht beirren lassen, mit einer noch hoffentlich lange im Hintergrund unterstützenden SD-Zeitung -Redaktion,
mit nichteinknickenden Chef's im Rücken, die anscheinend noch einen Arsch in der Hose haben, auch ein Komplimnet wert in der heutigen Zeit.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunliches Buch, 4. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Für meinen Bekanntenkreis ist es kein Geheimnis, dass ich seit dem Lesen von Yallop's und Jenning's Buch richtig versessen bin, mehr über die Institution FIFA, und dazugehörende Verbände, zu erfahren. Deshalb habe ich das Buch von Hr. Kistner am Erscheinungstag umgehend auf meinen E-Book-Reader geladen.
Obwohl ich noch nicht fertig mit Lesen, kann ich bereits sagen, dass sich das Buch so spannend liest, wie ein Roman von Simon Becket. Der Autor stört den Lesefluss etwas mit seinen Angaben von Namen, Daten und Quellennachweisen. Bei einem Sachbuch ist dies ja auch nicht anders zu erwarten. Hr. Kistner wirft Fragen auf, bei welchen man sich wundert, dass diese nicht lauter in aller Öffentlichkeit gestellt werden. Er liefert aber auch gerade die Antworten und Erklärungen, bei unbewiesenen Tatsachen den Hintergrund dazu. Der Autor ist, das finde ich erstaunlich, sehr unparteiisch. Wie ein Chirurg seziert er Gegebenheiten, welche wir von offizieller Seite vorgetischt erhielen, so dass wir den Hintergrund erfahren, und vieles auch erahnen können. Der DRB, die Schweizerische Gesetzgebung, die UEFA sowie all die anderen Unterorganisationen der FIFA kriegen ihr Fett weg. Allen voran natürlich Hr. Blatter selber. Beim Lesen gewisser Abschnitte, fragt man unweigerlich, wieso man, bei dieser Wissenslage, diesem Herrn nicht Herr werden konnte, und noch immer nicht kann? Hr. Kistner beschreibt im Buch ganz sachlich und spannend, wie das vor sich gegangen ist, und belegt dies mit Quellen.
Für Freunde des Spiels "Fusball", ist dieses Buch sehr schmerzhaft. Es schmerzt zu erfahren, dass selbst an Weltmeisterschaften nicht alles mit Rechten Dingen zugegangen ist. Es schmerzt zu erfahren, dass Exekutivkommitee-Mitglieder aus den Gründungsstaaten des Fusballs (England, Irland), welche sich für Fairplay und Gerechtigkeit einsetzen, durch Stimmenstarke (FIFA-Präsidentenwahl) Herren aus Ländern ersetzt worden sind, denen der Fussball eigentlich völlig egal ist, Hautpsache, die Kasse, ihre Kasse, stimmt. Auch schüttelt man den Kopf ob der Tatsache, dass die Fernseh-Übertragungsrechte von Weltmeisterschaften nicht immer dem Meistbietenden vergeben wurden. Ganz zu Schweigen von der ganzen ISL-Geschichte und der zahnlose Schweizerische Justizapparat. Es schmerzt zu erfahren, dass das Geld, welches man für die teuren Tickets hinblättert, nicht dort ankommt, wo man es eigentlich hingesendet sehen möchte.

FAZIT: Das Buch hätte auch gleich gut das Wort "Diktator" oder "Diktatur" im Titel haben können. Ein muss für alle, welche erfahren möchten, wie die Welt heutzutage funktioniert. Insbesondere der Fussbal, nicht das Spiel, sondern das Milliardengeschäft.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jämmerlicher und gerissener Diktator Blatter, 20. Juni 2012
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat rund 400 Seiten, schon nach einem Bruchteil möchte man das FIFA-Gezücht nur noch aus den Büros peitschen. Hat Thomas Kistner Recht - und das scheint so zu sein -, dann ist die Clique um Sepp Blatter, Michel Platini und diverse Altfaschisten sowie nachweisliche Kleptomanen schlimmer als eine Bananenrepublik oder Kohls CDU. Geldumschläge wandern schamlos, Bilanzen werden mit Hilfe von McKinsey und KPMG zurechtgefälscht, Geheimdienste und Desinformation sollen "Feinde" fertigmachen. Das Geld des Schweizer Vereins FIFA geht in Bestechung, an Spezis, in gruselige Misswirtschaft oder an Joseph Blatter selbst. Der Havelange-Nachfolger scheint seine Seele längst verkauft zu haben, folgt man Kistners sehr ausführlicher und recherchierter Argumentationskette. Der Fußball hat sich als eigenes System etabliert, und die wenigen Vorstöße der Politik oder der internen Opposition wiegelt der bauernschlaue Blatter mit Chuzpe ab.

Etwas skeptisch war ich zunächst: rot-weiß-anthrazite Umschlaggestaltung, das signalisiert ein weiteres Krawallbuch? Gut, Kistner schenkt der Blatter-Kamarilla nichts. Doch hat der Redakteur der Süddeutschen die Fakten nach vorne geschoben. Die sprechen für sich - und für eine öffentliche Kontrolle des Milliarden-Vereins. Die bigotte Selbstbereicherung feister Eliten und ihr Nepotismus drohen sonst selbst den Fußball zu erdrosseln.

Fazit: eine nahezu schmerzend aufklärerisches Buch über die kriminellen Tricks der FIFA und ihrer Nasen. Welch ein Augiasstall! Eins der passenden Bücher nicht nur für die EM 2012. Empfehlung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fifa-Fakten vom Feinsten, 2. Oktober 2012
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
Thomas Kistner ist den Lesern der Süddeutschen Zeitung schon lange als kundiger und unnachsichtiger Kommentator der Machenschaften der Fifa und ihrer Führungskräfte bekannt. Dieses Buch ist quasi das Resümee seines Lebenswerks. Es ist das Resultat einer unglaublichen Fleißarbeit und umfasst die gesamte Entwicklung, angefangen vom Grundstein des korrupten Netzwerks, den Horst Dassler in der 50ern in Herzogenaurach legte, über die geheimnisvollen Aktivitäten der Vermarktungsgesellschaft ISL bis zur uneingeschränkten Diktatur von Sepp Blatter, der die Fifa zu seinem persönlichem Eigentum gemacht hat und der niemandem verantwortlich ist, schon gar nicht dem Gremium, das ihn gewählt (bzw. das er gekauft) hat. Selbst sein Gehalt bestimmt er selbst und verrät es niemandem.

Erschreckend ist, dass die Institutionen, die hier für Ordnung sorgen könnten und sollten, wie z.B. KPMG, Interpol oder die kuriose Ethik-Kommission, dies nicht tun. Eine schrecklich nette Familie!

Jemand wie ich, dem Fußball eigentlich nur Spaß macht (nicht als Aktiver, sondern als Konsument vor der Glotze), fasst es einfach nicht, dass die große Leidenschaft von Millionen von Spielern und Milliarden von Zuschauern von einer derart korrupten Clique manipuliert wird. Maßlos enttäuschend ist, dass auch die deutschen Funktionäre Zwanziger und Niersbach sowie der Möchtegern-IOC-Chef Bach vor Sepp Blatter kuschen und nur hin und wieder und dann sehr vorsichtig auf Distanz gehen. Da lag bei der Vergabe für die WM 2006 wohl doch einiges im Argen.

Kistners Buch ist trotz des trockenen, fakten- und datenlastigen Stils eine spannende und notwendige Lektüre für jeden, dem der Zustand unserer Gesellschaft im Allgemeinen und der des Sports im Besonderen am Herzen liegen. Und wenn Fifa-Mafia einen Beitrag dazu leistet, die Menschheit von diesem gerissensten Schleimbatzen zu erlösen, den sie jemals ausgehustet hat, umso besser.

Allerdings, wenn man sieht, mit welcher Verve jetzt die Herren Garcia und Eckert zur Sache gehen, und gleichzeitig bedenkt, dass der Rechtsstandort der Fifa in einem Land liegt, in dem der kreative Umgang mit dem Geld anderer Leute systemimmanent, wenn nicht gar staatstragend ist, sollte man hier allerdings nicht allzu optimistisch sein. Und wenn dann Platini sein Nachfolger würde, wär’s eigentlich auch schon wieder wurscht. Ach, wenn man nur wüsste, ob man angesichts dieser Schmierenkomödie lachen oder weinen soll...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inhaltlich spannend, Schreibstil katastrophal, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
Inhaltlich ist das Buch hochspannend und die Faktenlage erdrückend. Unglaublich, was in der FIFA um den ach-so-sauberen Herrn Sepp Blatter so alles vor sich geht, und wie er es immer wieder schafft, sich aus kritischen Fragen, Anschuldigungen, ja sogar Untersuchungen der Staatsanwaltschaft herauszuwinden. Eine Muss-Lektüre für jeden, dem Fussball am Herzen liegt - auch wenn einen das Ausmaß der Korruption und die offenbare Ohnmacht gegenüber der FIFA-Geschäftsgebaren sprachlos und demotiviert zurücklässt. Da passen die aktuellen Vorgänge um Jack Warner und Konsorten nur zu gut ins Bild.

Allerdings fand ich persönlich den Schreibstil des Autors und die Struktur des Buches grenzwertig und teilweise völlig unverständlich - daher auch "nur" 4 Sterne.
Die Reihenfolge der Kapitel und Inhalte hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Es wird wild in der Zeit hin- und hergesprungen, auch thematisch ist ein ständiger Wechsel drin. Das führt dazu, dass sich Sachverhalte im Laufe des Buches mehrmals wiederholen (was sich auch darin ausdrückt, dass ein- und dieselben Zitate bis zu vier Mal in unterschiedlichen Zusammenhängen wiederholt werden). Zudem wirkt es manchmal mehr wie eine persönliche Abrechnung mit der FIFA, die eher emotional als sachlich wirkt. Schade, denn etwas knackiger geschrieben und besser strukturiert wäre es ein 100%iger page-turner.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großer Sport!, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
"Fifa Mafia" von Thomas Kistner ist jedem zu empfehlen, der einmal hinter die blitzblanken Kulissen des Fußballs schauen will. In den Zeitungen stehen die sportpolitischen Themen zumeist hinten an; nur selten liest man etwas über die kriminellen Vorgänge im Weltfußballverband. Dieses Buch hingegen beleuchtet eine schier erschreckende Anzahl an schmutzigen WM-Vergaben und anderen unerhörten Geschehnissen wie Korruption, Bestechung und Mobbing.
So erfährt man beispielsweise, dass auch bei der WM-Vergabe an Deutschland entgegen der offiziellen Angaben bei weitem nicht alles mit rechten Dingen zuging. Auch dass den diesjährigen Ausrichtern der Europameisterschaft, Polen und der Ukraine, vor der Vergabe die geringsten Chancen von allen Bewerbern eingeräumt wurden; die zwei Länder dann aber bereits im ersten Wahlgang eindeutig siegten, erscheint besonders nach der Lektüre des entsprechenden Kapitels höchst dubios.
Nach manchen Textpassagen möchte man das Buch gegen die Wand schmeißen, da es unglaublich ist, wie viel kriminelle Energie in manchen Personen und insgesamt in der Fifa steckt. Ebenso unbegreiflich ist es, dass diese offensichtlichen Straftaten oft nur halbherzig, manchmal auch gar nicht verfolgt wurden, was von der enormen Macht der Sportverbände und gleichzeitig von einer ebenso großen Unfähigkeit der Justiz (insbesondere in der Schweiz) zeugt.
Allein angesichts der vielen Geschichten, die sich um Sepp Blatter ranken, möchte man am liebsten persönlich in die Schweiz reisen, um dem Fifa-Boss mal richtig die Meinung zu geigen und ihm dieses Buch mitzubringen.
Unfassbar, wie sich dieser Mann nach so vielen Skandalen und Korruptions- und Bestechungsvorwürfen immer noch an der Spitze des weltgrößten Sportverbands halten kann! Auch "Verbesserungsvorschläge" Blatters, wie z.B. die Ethikkommission, werden in diesem Buch als blanke Farce enttarnt.
Ein Musterbeispiel für investigative Recherche, bisweilen aufgrund der großen Menge an Zahlen, Fakten und Verschachtelungen etwas anstrengend zu lesen, doch es lohnt sich! Von der ersten bis zu letzten Seite ein ebenso spannendes wie informatives Sachbuch, das zum Nachdenken anregt und einige große Schatten auf das strahlende Bild des Weltfußballs wirft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
Über 400 Seiten Bestechung,Betrug,Korruption.
Manchmal muss ich das Buch weglegen um alles zu erfassen und verarbeiten,
auf jeder Seite neue Vorwürfe und Skandale.
Das muss eine Menge Zeit gekostet haben um diesen Sumpf so zu Recherchieren.
Großen Respekt an den Verfasser.
Man bekommt den großen Zorn wenn man das liest, und ich kann nur hoffen
das es auf dieses Buch Reaktionen gibt.
Ein muss für jeden der einmal hinter die Kulissen blicken will.

5 Sterne reichen für diesen Blick nicht aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für jeden, dem der Fußball am Herzen liegt, 11. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
"Fifa Mafia" ist eines dieser Bücher, das einen fesselt und das man kaum aus der Hand legen möchte. Der Leser kommt aus dem Staunen nicht heraus, während er vom Autor in die Welt der systematisch aufgebauten Korruption und Schmiergeldzahlungen in der Sportpolitik eingeführt wird. Mit jeder Seite mischt sich in das ungläubige Staunen mehr und mehr Entsetzen angesichts der Dreistigkeit und der kriminellen Energie, mit der der Weltfußball praktisch ungestraft manipuliert wird. Und das schon seit Jahrzehnten.

Viele überraschende Fakten und Hintergründe, die in dem Buch präsentiert werden, sind kaum öffentlich bekannt, zum Beispiel dass der Ausgangspunkt des korrupten Systems innerhalb der Fifa bei Horst Dassler zu suchen ist, dem damaligen Adidas-Chef und "Lehrmeister" des heutigen Präsidenten Blatter. Dieser wird als de facto alleinherrschender "Pate" demaskiert, ausgestattet mit dem Recht zur Einzelunterschrift, und der gängigen Praxis, sich Entscheidungen nachträglich von seinem Exekutivkomittee "genehmigen" zu lassen.

Auch die Rolle der Schweiz und ihrer begünstigenden Gesetzgebung, der opportunistischen Sponsoren und vieles mehr wird kritisch beleuchtet. Alles in allem liest sich das Buch wie ein spannender Wirtschaftskrimi, der nur - leider - auf dem Rücken des Fußballs ausgetragen wird.

Mit "Fifa Mafia" zeigt Thomas Kistner mehr als deutlich, dass der moderne Fußball - mindestens - seit 1974 praktisch in den Händen einer Diktatur gefangen ist. Für jeden, dem der Fußball am Herzen liegt, sollte das augenöffnende Buch Pflichtlektüre sein, um zu verstehen, was hinter den Kulissen abläuft, und wie eine mafiös geführte Organisation den Sport im Würgegriff hält.

Auch wenn Wut und Ohnmacht beim Fußballfreund während der Lektüre des öfteren auftreten, so zeigt der Autor am Ende doch auch Wege, wie die Fifa-Diktatur letztlich zu Fall kommen kann. Denn nicht zuletzt besitzen auch Zuschauer und Konsumenten die Macht, Veränderungen einzufordern, zum Beispiel über Druck gegenüber den Sponsoren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ging mir ein Licht auf!, 20. Januar 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball (Gebundene Ausgabe)
Grandios! Unglaublich und erbärmlich was hier ans Licht kommt!

Eigentlich hätte man darauf schon längst kommen sollen: wo es um soviel Geld geht, muss doch der eine oder andere den Versuchungen erliegen...

Mit welch einer kriminellen Energie ein Senor Blatter hier die ganze Welt wie seine Püppchen tanzen lässt, das ein Herr Platini nun mit einer ungeheuerlichen Scheinheiligkeit ein Financial Fairplay einführt, hintenrum aber "seinem" Club, Paris Saint German, zusammen mit seinem Sohn und den katarischen Freunden mit Tricks diese Regeln umgehen lässt. Und dieser Platini soll Nachfolger von Blatter werden.

Wenn man sich nach dem Lesen dieses investegativ recherchierten Buches nochmal die Pressekonferenz auf Youtube mit Maurinho anschaut (es geht um Barca und Champions League), gewinnen seine Worte und Vorwürfe ein ganz neues Gewicht. Vermutlich hat er sich einfach "verplappert". Aber die Sperre der UEFA hat ihn sogleich mundtot gemacht.

Sollte nicht bald aufgeräumt werden in diesem Hornissennest werden ich und sicherlich viele anderen sich vom Fußball abwenden. Das ist der Niedergang!
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Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball
Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball von Thomas Kistner (Gebundene Ausgabe - 2. Mai 2012)
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