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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch ohne Langeweile
Aufmerksam geworden bin ich auf das erste Buch von Susanne Schmidt durch ihre Diskussion bzw. ihr Gespräch mit Peer Steinbrück bei "Beckmann", woraufhin ich mir das Buch am kommende Morgen bei meiner Buchhandlung gekauft habe.

Susanne Schmidt bietet hier als Insiderin und Kennerin des Bankenwesens mit all seinen Gepflogenheiten einen tollen...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von Spaddl

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant aber ohne wirklich neue Erkenntnisse
Das Buch liest sich gut, aber ich hätte mir mehr Insiderinformationen erwartet. Die Beschreibungen bleiben doch sehr an der Oberfläche. Im Großen und Ganzen beschreibt Frau Schmidt die Entwicklung der Finanzkrise ganz anschaulich, aber es fehlt eben an Tiefe. Ich hatte den Eindruck, dass sie ihre Meinung kundtun will, ohne dabei dem Leser allzu...
Vor 20 Monaten von lesemichel veröffentlicht


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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch ohne Langeweile, 14. April 2010
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Aufmerksam geworden bin ich auf das erste Buch von Susanne Schmidt durch ihre Diskussion bzw. ihr Gespräch mit Peer Steinbrück bei "Beckmann", woraufhin ich mir das Buch am kommende Morgen bei meiner Buchhandlung gekauft habe.

Susanne Schmidt bietet hier als Insiderin und Kennerin des Bankenwesens mit all seinen Gepflogenheiten einen tollen Rundumblick des Jobs eines Bankers in der Londonder City, in der sie zwei Jahrzehnte gearbeitet hat. Das knapp 200 Seiten umfassende Buch ist so gestaltet, dass Frau Schmidt damit beginnt die Umgebung der Londonder City zu beschreiben, um anschließend die Tätigkeitsbereiche der einzelnen Banker-Spezien (Investmentbanker, Hedgefonds, etc.) zu beleuchten. Dadurch erhalten Leser, die sich mit der Materie der Bankenlandschaft noch nicht so eingehend befasst haben einen Einblick, aber auch bereits Interessierte oder Beteiligte (wie ich es als gelernter Bankkaufmann bin) sehen, wie in London gearbeitet wird - ohne das es für mich langweilig wurde.
Susanne Schmidt verwendet viele Seiten darauf zu erläutern, wie es zu der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 kommen konnte, macht aber nicht nur die "geldgierigen und gewissenlosen" Banker, wie sie in der Presse häufig tituliert wurden, dafür verantwortlich, sondern sucht auch in anderen Bereichen Fehler. So zum Beispiel bei Politikern oder den Aufsichtsbehörden, die eigentlich dafür verantwortlich sein sollten, die Finanzinnvoationen und Banken zu kontrollieren. Die letzten drei Kapitel, der insgesamt zehn, betrachtet sie mögliche, kommende Gefahren, die auftauchen könnten, wenn die Banker nicht anfangen sollten, aus den gemachten Fehlern zu lernen. Sie diskutiert des Weiteren Möglichkeiten wie eine zukünftige neue Krise verhindert werden kann.

Natürlich kann ein Buch, welches die Banken und deren Produktvielfalt zum Thema hat, nicht ohne Fremdwörter auskommen. Das sollte aber keineswegs abschrecken, denn die sind von Susanne Schmidt entweder so gut erklärt, dass es auch ein Laie versteht oder aber befinden sich im knapp 10 seitigen, angehängten Glossar und sind dort erläutert. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass sich die Verfasserin nicht als allwissend darstellt, sondern selbst formuliert, dass sie einige Dinge in dem Ausmaß nicht hat kommen sehen. Viele vermeintliche Kenner der Branche klingen in ihren Ausführungen hochnäsig bzw. selbstverliebt und betonen jedes Mal wieder, dass sie es bereits mehrere Jahre vorher erahnt haben, was da auf uns zurollt. So aber nicht in diesem Buch.
Außerdem untermauert Susanne Schmidt ihre Thesen mit adäquaten Beispielen, so dass ihre Meinung gut dargestellt wird, aber auch die Arroganz mancher ihrer ehemaligen Arbeitskollegen entlarvt wird.

Im Großen und Ganzen bleiben 200 sehr interessante, schnell gelesene und gut verständliche Seiten, die in einem gut leserlichen "Plauderton" geschrieben sind, wodurch es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Absolut zu empfehlen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine interessantes, vielseitige Lektüre über die Hintergründe der Finanzkrise, 30. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Ich bin seit Jahren ein großer Anhänger der Familie Schmidt, darüber hinaus seit einigen Jahren in einer größeren Bank tätig. Demzufolge war diese Lektüre ein Muss für zwei freie Abende meiner weihnachtlichen Ferienzeit.

Susanne Schmidt versteht es, den Leser sowohl inhaltlich als auch sprachlich abzuholen und die verschiedenen Gründe und Einflussfaktoren, die zu der Krise geführt haben, darzulegen. Dabei wird das ganze Buch hindurch deutlich, dass sie 30 Jahre in der Finanzwelt der Londoner City tätig war und eine Vielzahl an Beobachtungen und Erfahrungen ihrer langjährigen Laufbahn verarbeitet. Außerdem ist über die Banktätigkeit hinaus ein großes Interesse an volkswirtschaftlichen Fragestellungen und Zusammenhängen zu erkennen.

Besonders beeindruckend finde ich die Vielschichtigkeit dieses Buches über die Finanzkrise. Denn es wird nicht nur auf den altbekannten Problemen Subprime, Verbriefungen und Profitgier umher gehackt und oppulent in die Länge gezogen, sondern auch kleinere, noch nicht plakativ thematisierte Probleme beschrieben. Z.B. die Tatsache, das eine Vielzahl an Bänkern in bestimmten Bereichen einen finanzmathematischen Hintergrund mitbringen, auf ihren selbst kalibrierten Modellen reiten und dabei den Sinn für eine qualitativ ökonomische Beurteilung verlieren.

Als einzigen Kritikpunkt habe ich anzumerken, dass es sich bei der Lektüre trotz sozialem Einfühlungsvermögen von Susanne Schmidt um finanzwirtschaftlich sehr anspruchsvolle Lektüre handelt. Für den Laien könnte es sich als sehr schwierig erweisen, sämtliche Inhalte in der Tiefe zu verstehen und nachzuvollziehen. Kurzum: Spannend wie ein Kriminalroman, rund um gelungen, jedoch ausgesprochen anspruchsvoll und schwer verdaulich.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeichnet sich aus durch eine für den Laien große Verständlichkeit und Transparenz, 13. April 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Sie ist die Tochter eines der berühmtesten ehemaligen Politiker der Welt und eines Mannes, der mit weit über neunzig Jahren noch als Herausgeber der ZEIT sich einmischt in aktuelle Debatten und Diskurse und auf dessen Stimme man nicht nur in Deutschland nach wie hört, vielleicht sogar mehr als je zuvor. Die Rede ist von Helmut und Loki Schmidts Tochter Susanne, geboren 1947 und mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City tätig , von denen sie zwanzig Jahre lang in leitender Funktion für internationale Bankhäuser gearbeitet hat. Auch nach ihrem Ruhestand hat sie die Banken- und Börsenwelt nicht losgelassen und sie war Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders bloomberg.

Mit dem Buch "Markt ohne Moral" legt sie ein überaus verständliches Werk vor, in dem sie "das Versagen der internationalen Finanzelite" nicht erst seit 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen drohte, beschreibt.

Viele haben das vor ihr getan, und der Markt der Bücher von tatsächlichen oder selbsternannten Fachleuten über die Finanzkrise und ihre Ursachen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Ihr Buch allerdings zeichnet sich neben seiner großen für den Nichtfachmann wichtigen Verständlichkeit und Transparenz vor allem dadurch aus, das hier ein Insider berichtet, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen. Was sie allerdings stark bezweifelt, ist der Sinn all jener schnellen staatlichen Rettungsversuche, mit der das völlige Kollabieren des Systems verhindert wurde. Susanne Schmidt meint mit einiger Plausibilität, dass damit lediglich die Grundlage für eine nächste, dann aber weitaus schlimmere Krise gelegt wurde.

An den Börsen dieser Welt machen die, die die Krise 2008 ff. verursacht haben, weiter mit ihren Spekulationen ohne jede Moral und sie verdienen soviel Geld wie nie zuvor, Geld, das anderen fehlt. Der FAZ-Journalist Rainer Hank, der in seinem Buch "Der amerikanische Virus" Anfang 2009 als einer der ersten die Finanzkrise beschrieben und eingeschätzt hatte, kam damals schon zu dieser Prognose. Sie sollte sich bewahrheiten.

Susanne Schmidt fordert einschneidende und klare Regeln für die internationalen Finanzplätze, doch man kann mit Fug und Recht bezweifeln, dass es gelingen wird, sie durchzusetzen. Es liegt in der tief im Menschen verwurzelten Gier, die ihn alle Moral vergessen lässt, meint ein nicht zuletzt durch das vorliegende Buch noch skeptischer gewordener Rezensent.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einer Brancheninsiderin glänzend recherchiert, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch fällt angesichts der Flut an Krisenliteratur besonders positiv auf. Es erklärt sachlich und ohne Polemik auch komplizierte Zusammenhänge sehr verständlich. Besonders gut gefiel mir die Darstellung der Gefahren durch die Finanzialisierung". Die destruktiven Folgen durch fehlgeleitete Banken, deren Manager an kurzfristigen Boni ausgerichtet sind, werden ausführlich beschrieben. Die Gesellschaft hat die Folgen des Moral Hazard zu übernehmen. Den steuerzahlenden Bürgern wird keine Wahl gelassen. So wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass krisenverhindernde Reformen bislang weitestgehend ausblieben. Solange dies der Fall ist, und dies wird auch im Nachtrag zur Taschenbuchausgabe erläutert, besteht die Gefahr einer neuen Finanzkrise mit noch unangenehmeren Folgen für die Bürger und Steuerzahler. Sehr lesenswert.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erklärung zur Finanzkrise, 14. April 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Susanne Schmidt ist schon lange nicht mehr nur die Tochter des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, sie ist auch eine Frau die seit über 30 Jahren in der Finanzwelt tätig war.

In ihrem Buch ist sie in zehn Kapiteln der Frage nachgegangen: Wie konnte es zu so einer gewaltigen Finanz - und Wirtschaftskrise kommen und was muss jetzt getan werden, damit wir in der Zukunft besser vor solchen Ausschlägen der Finanzwelt gewappnet sind.

Im folgenden zähle ich die zehn Kapitel auf, weil daran sehr deutlich wird, wie übersichtlich sie das Thema angeht und vor allem, dass sie nicht in Schwarzmalerei versinkt:

Der Schauplatz: Die Londoner City
Was machen Banker eigentlich?
Andere Akteure
Die Wurzel allen Übeld: Moral Hazard
Globalisierung, Wettbewerb
Sorglosigkeit und Bequemlichkeit
Hochdramatische Tage
War die Krise zu schnell vorbei?
Was kann, was muss sich ändern?
Gefahren

Wie der Vater so die Tochter. Susanne Schmidt macht Bestandsaufnahme und zieht eine messerscharfe Analyse. Dabei schreibt sie so, dass ich als Laie ihr gut folgen kann.

Christian Döring
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welche Faktoren zur Finanzkrise beigetragen haben, 30. Juli 2010
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Fassungslos stand der Normalbürger Ende 2008 vor dem Schutthaufen, den die Finanzkrise hinterlassen hatte: giftige Papiere, Bankpleiten, Rettungspakete, Verstaatlichungen. Selbst Experten kamen angesichts der sich überschlagenden Ereignisse kaum noch nach. Susanne Schmidt bringt Ordnung in das Durcheinander: Auch für Laien verständlich, locker und dennoch durchdacht erklärt die erfahrene Finanzjournalistin, was alles schiefgelaufen ist und mit welchen Maßnahmen eine neue Krise verhindert werden kann. Unverhohlen Partei ergreifend und mit persönlicher Note, aber stets sachlich und niemals polemisch plädiert sie dafür, die Macht der Banken, ja des gesamten Finanzsektors zu beschneiden. Schade nur, dass die Ereignisse kurz nach der Buchveröffentlichung, wie der Fall Griechenland und der Euro-Rettungsschirm, nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die Abhilfe, die die Tochter von Altbundeskanzler Helmut Schmidt empfiehlt, dürfte trotzdem für Diskussionen sorgen, glaubt getAbstract und empfiehlt das Buch allen, die daran teilnehmen wollen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundumblick des Jobs eines Bankers in der Londonder City, 19. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Sie ist die Tochter eines der berühmtesten ehemaligen Politiker der Welt und eines Mannes, der mit weit über neunzig Jahren noch als Herausgeber der ZEIT sich einmischt in aktuelle Debatten und Diskurse und auf dessen Stimme man nicht nur in Deutschland nach wie hört, vielleicht sogar mehr als je zuvor.

S. Schmidt bietet hier als Insiderin und Kennerin des Bankenwesens mit all seinen Gepflogenheiten einen tollen Rundumblick des Jobs eines Bankers in der Londonder City. Eine Jury wählte es sogar aus zehn Titeln das Wirtschaftsbuch des Jahres aus. Die promovierte Volkswirtin, die mehr als 30 Jahre in London beschäftigt war, kam zwei Jahre nach dem Höhepunkt der Krise zu dem Fazit: "Ich bin enttäuscht. Ansätze zu Neuregulierungen werden diskutiert, es wird viel geredet, aber nicht viel getan."

Zum Buch: Viele haben das vor ihr getan, und der Markt der Bücher von tatsächlichen oder selbsternannten Fachleuten über die Finanzkrise und ihre Ursachen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Ihr Buch allerdings zeichnet sich neben seiner großen für den Nichtfachmann wichtigen Verständlichkeit und Transparenz vor allem dadurch aus, das hier ein Insider berichtet, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen. Susanne Schmidt verwendet viele Seiten darauf zu erläutern, wie es zu der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 kommen konnte, macht aber nicht nur die "geldgierigen und gewissenlosen" Banker, wie sie in der Presse häufig tituliert wurden, dafür verantwortlich, sondern sucht auch in anderen Bereichen Fehler. So zum Beispiel bei Politikern oder den Aufsichtsbehörden, die eigentlich dafür verantwortlich sein sollten, die Finanzinnvoationen und Banken zu kontrollieren.

S. Schmidt gibt einen tiefen Einblick in das Funktionieren des Weltfinanzwesens. Ihre Analyse der Gründe, die letztlich zur jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise geführt haben, ist beeindruckend. Es ist einfach unfassbar, dass hemmungslose Profitgier, sich gottähnlich gebärdender Banker, viele andere Akteure mit ihren Einflüssen und Unterlassungen sowie ahnungslose Politiker diesen Crash regelrecht heraufbeschworen haben. Und dafür bezahlen leider die Steuerzahler und nicht die Verursacher. Hektischer Aktionismus und vollmundige Absichtserklärungen der Politiker haben bisher nicht viel bewirken können - auch weil London und Washington nicht so wollen wie die Deutsche Bundesregierung.

Wie gesagt, Susanne Schmidt wird für ihr Buch "Markt ohne Moral - Das Versagen der internationalen Finanzelite" mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 ausgezeichnet. Die Jury lobte, Susanne Schmidt erkläre leicht verständlich, wie es zu dem Beinahe-Kollaps des internationalen Banken- und Finanzsystems kommen konnte. Damit wird zum ersten Mal in der Geschichte des Preises eine Frau prämiert! Die Zeitung vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit Booz Company und der Frankfurter Buchmesse seit 2007, um die deutschsprachige Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die Initiatoren wollen mit dieser Auszeichnung für dieses Buch die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern, daher schließ ich mich mit meinen Fazit der Jury an: Wie der Vater so die Tochter. Susanne Schmidt macht Bestandsaufnahme und zieht eine messerscharfe Analyse. Super Buch!
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5.0 von 5 Sternen Der Titel sagt fast alles, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wäre nur noch zu erwähnen, dass die hochbezahlten Finanzjongleure und Ratingspezialisten nicht nur ohne Moral handelten,
sondern auch noch verantwortungslos naiv und fahrlässig - also eigentlich inkompetent !

Susanne Schmidt schildert kompetent und glaubwürdig (Insiderin) wie es zu diesem Dilemme kommen konnte - Nein musste.
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5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr gutes Buch das die Finanzwelt einmal aus einem anderen Blickwinkel zeigt, in dem einem klar wird warum es immer wieder zu Finanzkrisen kommt.
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5.0 von 5 Sternen siehe unten, 9. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Gebundene Ausgabe)
IMarkt ohne Moral ist ein sehr interessantes Buch von der Tochter des früheren Bundeskanzlers, Helmut Schmidt. Ich kann es durchaus weiterempfehlen.
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Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite
Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite von Susanne Schmidt (Gebundene Ausgabe - 1. April 2010)
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