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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von der Schönheit und der zerstörerischen Kraft der Monsterwellen
Spätestens seit dem verheerenden Tsunami vor der indonesischen Küste im Jahre 2004 sind riesige Monsterwellen wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Schon vor Jahrhunderten berichteten Seeleute von solchen Monsterwellen. Diese Beschreibungen wurden oft als Seemannsgarn abgetan.

Die amerikanische Adventure - Journalistin Susan...
Veröffentlicht am 13. Januar 2011 von Christian Döring

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Surfen oder Wellenforschung - kein roter Faden
Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, doch leider hält der Titel nicht, was er verspricht.
Wer nach neuen Erkenntnissen in der Wellenforschung sucht, der sieht sich im Verhältnis 1:4 stattdessen mit Erlebnisberichten über Big Wave Surfing konfrontiert. Die Berichte gleichen endlosen Erlebnisberichten und Interviews. Dramatische Schilderungen mit...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Nils Papendorf


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von der Schönheit und der zerstörerischen Kraft der Monsterwellen, 13. Januar 2011
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Spätestens seit dem verheerenden Tsunami vor der indonesischen Küste im Jahre 2004 sind riesige Monsterwellen wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Schon vor Jahrhunderten berichteten Seeleute von solchen Monsterwellen. Diese Beschreibungen wurden oft als Seemannsgarn abgetan.

Die amerikanische Adventure - Journalistin Susan Casey ist nun Monsterwellen auf der Spur gewesen, sie versuchte Realität von Legende zu trennen. Ziemlich verblüfft bin ich als sie von über 30 Meter hohe Wellen 175 Meilen vor der Küste Schottlands berichtet, nicht etwa vor Jahrhunderten sondern am 8. Februar 2000 . . .

Beim Lesen in diesem Buch wächst endlich einmal wieder der Respekt vor der unberechenbaren Natur, den wir so oft vergessen. Die Farbfotos im Buch bringen die Schönheit, aber auch die zerstörerische Kraft der Monsterwellen gut zum Ausdruck. Auf einem Foto sehe ich ein kaputtes Schiff das an Land gespült wurde und nun neben Häusern liegt. Aufgenommen wurde das Foto 1964. Aber auch junge sportliche Männer sind zu sehen, die scheinbar spielerisch unterhalb und über den Monsterwellen surfen. Abgesichert werden sie dabei zwar von einem Hubschrauber, aber dennoch scheint es mir ein waghalsiges Abenteuer zu sein.

In diesem eindrucksvollen Buch zählt Susan Casey eine Vielzahl von belegbaren Monsterwellen auf und geht diesen Naturgewalten auf die Spur. Aus wissenschaftlicher Sicht, jedoch gut verständlich für jeden Leser beschrieben, erklärt die Autorin was eigentlich in den Momenten geschieht, wenn die Monsterwelle in aller Schönheit und mit zerstörerischer Wucht zuschlägt. Der Frage welche Naturgewalten beziehungsweise Phänomene zusammentreffen müssen damit solche Monsterwellen sichtbar werden, geht die Autorin nach.

Sehr informativ ist dieses Buch und ich wiederhole mich gern, mein Respekt vor unserer Natur ist beim Lesen des Buches gestiegen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres, 20. Januar 2011
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Als Seemannsgarn wurden lange Zeit die sogenannten MONSTERWELLEN im Ozean abgetan und doch gab es immer wieder harte Fakten die deren Existenz bestätigten. Ich erinnere mich noch sehr genau als ein Schiff der Reederei Hapag Lloyd, es war die München, vor vielen Jahren so einer Monsterwelle erlag und mein Vater, da er auf dem Schiff Freunde und Kollegen hatte, traurig war und nicht begreifen konnte was und vor allem wie schnell es geschehen war. Das Schiff sank wohl innerhalb weniger Sekunden und niemand überlebte - damals wurde viel diskutiert was für eine Urkraft der Meere ein großes Containerschiff einfach umwerfen und in die Tiefen des Meeres versenken konnte - heute weiß man es gibt sie - Monsterwellen, ob durch Tiefseebeben oder anderweitig - 30 Meter und mehr sind kein Problem, hier zeigt sich wieder einmal wie hilflos der Mensch gegenüber der Natur sein kann. Das Buch Monsterwellen von Susan Casey erzählt auf spannende und informative Art und Weise wie und was diese Wellen eigentlich sind.

Ein wenig hat man schon das Gefühl das die Autorin sich in die gutaussehenden und sicherlich immer gut gelaunten Surfer Boys verliebt hatte, denn immer wieder kommen wir während des Buches MONSTERWELLEN auf sie zu sprechen. Natürlich sind gerade Ausnahmesurfer wie Laird Hamilton prädestiniert dafür die Urkraft einer solchen Welle zu meistern und die Erfahrung dazu in Worte zu fassen.

Was bedenklich stimmt, sind Wellen die ganze Schiffe zerreißen können und Ladeluken einfach aufreißen. Wasser strömt dann ein und bei mehrfachem Kontakt mit solchen Wellen wird der Wasserdruck einfach so groß das er selbst sichere Schotts aufsprengt.

Ich erinnere mich selbst noch gut an einen Sturm der Stärke 12 und es ging auf dem Schiff wie in einem Fahrstuhl auf und ab - abgesehen das mir schlecht wurde habe ich damals die Gewalt des Meeres und der Wellen selbst gespürt. Mit Ehrfurcht sollte man sich vor dieser Kraft verneigen, denn sie ist einmalig.

Das Buch bringt sowohl sehr informative Abschnitte wie das Interview mit Lloyds in London und einigen Versatzstücken zu Tankerunglücken und Bohrplattformen die im Nichts versanken, auch hier waren wohl Wellen von 30 Meter und mehr im Spiel.

Weltbeben, Tsunamis, ausbrechende Vulkane und sich auflösende Gashydrate sind andere Möglichkeiten und Ursachen warum und wie sich Wellen der Mörderklasse bilden können.

Wellen von 100 Meter Höhe oder vielleicht sogar 1.000 Meter Höhe sind zwar sehr unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Die Zerstörungskraft solcher Wellen übersteigt das vorstellbare Maß. Das solche Wellen vor 8.000 Jahren die Landverbindung zwischen England und dem Kontinent einfach weggerissen haben, kann man sich überhaupt nicht vorstellen,.

Das Buch MONSTERWELLEN von Susan Cassey ist durchaus interessant, gut geschrieben, informativ und fesselt einen wie ein Wasserstrudel dem man nicht zu entkommen vermag.

Empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Surfen oder Wellenforschung - kein roter Faden, 10. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, doch leider hält der Titel nicht, was er verspricht.
Wer nach neuen Erkenntnissen in der Wellenforschung sucht, der sieht sich im Verhältnis 1:4 stattdessen mit Erlebnisberichten über Big Wave Surfing konfrontiert. Die Berichte gleichen endlosen Erlebnisberichten und Interviews. Dramatische Schilderungen mit einer sehr bildhaften Sprache runden das Surfermelodram ab. Leider zieht sich der Stil auch in den wenigen Freakwave Kapiteln durch. Und hier passt diese Schreibweise nicht zu sachlicher Schilderung, sondern ist nur unnötige Sensationsschreibe. Wer es mag, bitte sehr. Ich fand das Buch sehr enttäuschend!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eigentlich kein Buch über Monsterwellen, 7. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Hätte ich nur vorher die Rezensionen hier bei Amazon gelesen, ich hätte mir diese Buch nicht gekauft. Als ich das Buch im Buchhandel stehen sah, musste ich es einfach mitnehmen, in der Annahme etwas über Freakwellen, ihr Vorkommen und ihre Physik bzw. Entstehunug zu erfahren. Stattdessen ist diese Buch vor allem (90%?) eine Hommage an die Surfcracks dieses Planeten und ihrer Suche nach der größten Welle und dem daraus entstehenden größten Kick, frei nach dem Motto: "Hach sind wir Surfer toll!" Ich weis nicht wie oft in diesem Buch der Satz fällt: "Bei der Welle wäre ich/wärst Du beinahe draufgegangen!" Man liest von teils übelsten Verletzungen die fast als Ehrenzeichen gehandelt werden, von Surfern die nach 1000 Stichen ihrer genähten Wunden, die sie sich beim Surfen zugezogen haben, zu zählen aufhörten und der Sucht trotzdem bis zum bitteren Ende weiter raus zu fahren um eine noch größere oder tollere Welle zu erwischen.
Wer etwas über Wellen erfahren will, ist mit diesem Buch vollkammen falsch beraten. Wer etwas über die echten Helden unserer Zeit, ihren Gruppenzusammenhalt und die Hotspots ihres Wirkens erfahren will, liegt hier schon eher richtig......
Zugutehalten kann man diesem Buch, dass es sich trotzdem relativ leicht und flüssig lesen lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen surfer challange, 18. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beschreibt auf vielen Seiten die staendige Suche der Surfer nach der besten und groessten Welle. Wenn man Surfer und ihre Welt kennen lernen will, ein ueberaus empfehlenswertes Buch. Wenn man an Schiffkatastrophen interessiert ist, findet man weniger aber immerhin noch einiges. Ist man aber an Wellen interessiert, wenn wissen moechte, wie sie entstehen und was sie zu Monsterwellen werden laesst, dann wird man in diesem Buch wenig darueber finden. Damit wurden meine Erwartungen nicht erfuellt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant für Surfer, 8. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Susan Casey macht sich auf um der Entstehung und dem Vorkommen der Monsterwellen auf den Grund zu gehen. Sie trifft auf Surfer, die diese riesegroßen Wellen bezwingen. "Tow-Surfen" ein gefährlicher Sport, der bei Überheblichkeit oder einem nicht aufeinander eingespielten Team schnell gefährlich oder sogar tödlich enden kann. Beim "Tow-Surfen", zu deutsch "Schleppsurfen", wird der Surfer von seinem Partner mit einem Motorboot in die riesigen, bis zu 30 Meter hohen Wellen hineingezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist klar und einfach. Sie versucht dem Leser die Geschichte des Surfens, die Entstehung der Wellen und vor allen Dingen die wissenschaftlichen Ergebnisse der Ursachenforschung mit einfachen Worten zu erklären. Und das geniale daran ist: es funktioniert!
Ein schöner Aspekt des Buches ist, auch wenn man sich nicht sonderlich für das Surfen interessiert, dass man auf eine Reise mitgenommen wird. Die Autorin macht uns mit den Surfern, Einheimischen und Landschaften bekannt. Die farbigen Bilder in der Mitte des Buches passen hervorragend, einfach um dem Leser auch mal das Größenverhältnis Welle und Surfer näher zu bringen. Diese Riesenwellen sind imposant, schnell und gewaltig.
Das Cover des Buches zeigt einen heranrollende Welle, ein sehr schönes und natürlich passendes Cover!

Diese Buch empfehle ich allen Lesern, die sich für das Surfen interessieren und denen die vom Meer einfach fasziniert sind!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Berichte, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Spannende Berichte von der Jagd nach den größten Wellen, die der Mensch surfen kann.
Die Autorin ist an den wichtigsten Plätzen und bei dem tollkühnen Haufen von Surfern.
Die Leidenschaft diesem Sport zu frönen ist beeindruckend beschrieben. Während die
Welle beobachtet wird, empfindet man Staunen, Furcht und Demut. Ehrfürchtiger Schauer
ergreift einem beim Lesen und fesselt den Leser. Keine Welle ist wie die anderen, eine
unendliche Variationsbreite wird hier beschrieben. Es ist nie der gleiche "Berg".

Ein wichtiger Schritt zum Verständnis dieses Phänomenes ist die Erkenntnis, dass
man unmöglich jedes letzte Wellengeheimnis lüften kann. Klimawandel, Sturm oder
die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen die überwältigende Komplexität
des Meeres und der Atmosphäre uns vor Augen führen.

Jede weitere Seite des Buches macht absolut süchtig, sich mit dem Meer auf dem
Höhepunkt der Wellenkraft verbunden zu fühlen. Nervenkitzel! Ekstase! Das ist geistig,
körperlich und spirituell die höchste Stufe. So etwas erhabenes kann nur die Natur hervor-
bringen. Zeitlose Urgewald! Das Universum birgt vieles, was mächtiger ist als der Mensch.

Fazit: Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Erfahrungen dieser brutalen Surfergemein-
schaft geben einem die Erkenntnis, dass einige Wellen relativ normal dahinrollen
und andere plötzlich zu Monstern mutieren. Der Rausch der Geschichten fesselt!
Absolut lesenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Am Thema vorbei, 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
In Kurz- und Klappentext findet sich kein Hinweis darauf, dass sich das Buch vornehmlich mit dem Thema Wellensurfen beschäftigt und nur einige Randkapitel zum Thema Seefahrt enthält. Wer also ensthafte Literatur bezüglich Seefahrt und Extremwellen erwartet wird bitter enttäuscht.
Die Schreibe der Verfasserin lässt eher den Schluss zu, dass es sich um eine kritiklose Bewunderin der Surfszene handelt, die versucht, die Leichtigkeit des Seins in einer entsprechend hingeschluderten Sprache zu reflektieren was eine teilweise schwache deutsche Übersetzung noch unterstützt.
Die Lektüre wird somit eher Ärgernis als Information, Droemer als Verlag lässt eigentlich besseres erwarten
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5.0 von 5 Sternen Faszination, 9. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Derart fasziniert und hingerissen bin ich selten durch ein Buch gesurft.
Speziell wenn die Hälfte davon aus Wissenschaft bestand .
Susan Casey war mit den besten Big Wave Surfern der Welt, unter anderem Laird Hamilton, unterwegs auf der Suche nach Riesenwellen.
Sie schreibt so anschaulich und spannend dass man sich mittendrin unter diesen testosteronstrotzenden, adrenalingeilen symphatischen Surfgöttern wiederfindet.
Suchtpotential wird greifbar. Jeder sucht sich seinen Kick selbst , doch :
* "wer 30 Meter Wellen reitet sucht keineswegs nach einer niedrigstufigen Stimulation"*
Laut Aussage eines Surfers ist das Reiten auf einer Riesenwelle "orgiastisch wie Sex ". Eine Persönlichkeitsbeschreibung bescheinigt ihnen zwiegespaltene Persönlichkeit " einerseits sensibel, andererseits vollkommen irre"
Wenn man um die Kraft der Wellen und des Wassers weiss, "Wasser ist 800 mal so schwer wie Luft und neigt zu launischem Verhalten" eine sehr treffende Beschreibung !
Aber : " Alles ist okay, bis es nicht mehr okay ist "*
In keinem Extremsportbuch ist diese manische Intensität so spürbar wie in "Monsterwellen.
Da kann jeder sauerstoffarme Gipfelstürmer das Handtuch werfen !
Susan Casey spart nicht mit unglaublichen Fakten, schafft es aber selbst einen furztrockenen Wissenschaftskongress zum mitreissenden Event zu schreiben.
So wusste ich bisher nicht, dass laut Lloyds Statistik jede Woche zwei große Schiffe auf den Weltmeeren verschwinden.
Die Vorstellung eine Kreuzfahrt machen zu müssen war für mich immer eine entseztlich abscheuliche Vostellung. Nach Lektüre diese Buches sind noch ein paar triftige Argumente dagegen hinzugekommen.
Und die Gewalt der Stürme, Kaventsmänner legt dank des Klimawandels erheblich an Potential zu !
Ausreichend erforscht ist die Chose noch lange nicht. Da Geldinteressen vorliegen wird die Forschung nun endlich intensiviert. Das Verhalten von Wellen ähnelt wohl dem des Lichtes,
ist allerdings nicht linear . Wer von Schroedingers Katze schon gehört hat bekommt hier die Gelegenheit mal in Schroedingers Wellengleichung zu stöbern.
"Die Wissenschaftler können sich nicht einmal auf eine grundlegende und allumfassende Definition der Welle einigen."
Hier sind die Big Wave Surfer mit iher überlebensichernden Intuition schon ein ganzes Stück weiter.
Ich werde diese Welt vermissen.... Jaws , Mavericks , Egypt, Killer ... es geht nicht um die Grösse der Welle .. es geht darum "es geschafft zu haben". Der Salzgeruch und die Gischt halten hoffentlich noch lange an. Hut ab vor der Autorin die es schaffte den Kick so authentisch nachvollziehbar zu machen !

Ride on ...;)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterschätze niemal die Naturgewalten, 9. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch sprach mich mit seinem tollen Cover sofort an, es zeigt eine sich brechende Welle in den Farben Türkis und Weiß, eine Welle, der ich auf dem Wasser nicht begegnen möchte, aber die anzuschauen ich einfach wunderschön finde.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Versprach mir dieser doch, dass ich ein wissenschaftlich geschriebenes Buch in Händen hielt, das mir die Entstehung von Wellen mit mehr als 30 Metern Höhe näher bringt.
Leider hielt das Buch nicht ganz, was der Klappentext mir versprach.

Die Autorin beschreibt sehr plastisch Erlebnisse von Forschern und Seeleuten, die Monsterwellen von 20 ' 30 m Höhe überlebt haben. Ebenso geht sie ein auf die Schwierigkeiten, die Ingenieure haben, um neue Schiffe eben auf diese Gefahr vorzubereiten.

Sehr gutes Kartenmaterial brachte mir nahe, wo es auf den Meeren am gefährlichsten zugeht. Es gibt einen ganzen Ring, in dem die Vulkanaktivität sehr zunimmt und dadurch auch die Verschiebung der Kontinentalplatten voranschreitet, dieser Ring umfasst Gebiete vor Australien über Japan, rauf nach Amerika und endet vor Südamerika.

In der Mitte des Buches befinden sich einige atemberaubende Fotos, einfach sagenhafte Aufnahmen.

Ebenso wird erklärt, was es alles nach sich ziehen kann, wenn sich die Meere immer weiter erwärmen und die Gletscher abschmelzen. Durch das Gewicht des zusätzlichen Wassers kann so einiges passieren, was uneingeweihten Menschen so gar nicht alles geläufig ist.
Es scheint der Menschheit eine nicht so rosige Zeit bevorzustehen, vor allem denen, die an der Küste wohnen.

Auch befasste sich die Autorin mit den Big Wave Surfern, wie sie die Wellen regelrecht jagen, um die größte Welle reiten zu können. Leider nahm dieses Thema sehr viel Raum ein in diesem Buch. Mir persönlich etwas zu viel, deshalb gibt es bei mir auch Sternchenabzug.

Im Ganzen kann ich dieses Buch aber jedem empfehlen, der sich für die Naturphänomene interessiert. Ich durfte wieder einiges lernen.
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Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres
Monsterwellen: Auf der Suche nach der Urgewalt des Meeres von Susan Casey (Gebundene Ausgabe - 10. Januar 2011)
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