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4.0 von 5 Sternen Eine charmante Geschichte mit Tieferem Sinn
Eine kurzweilig und unterhaltsam geschriebene Geschichte über unvermeidbare Veränderungen und den verschiedenen Wegen damit umzugehen. In einer, zeitweise recht grotesken, Fabelwelt müssen einige Pinguine damit zurechtkommen das ihre Heimat, ein Eisberg langsam aber sicher schmilzt. Anhand der verschiedenen Charakteren wird plastisch gezeigt wie man aus...
Veröffentlicht am 12. November 2009 von Olaf

versus
39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Management by Gute-Nacht-Geschichte
STORY: **--- (2 von 5 Sternen)
Warum ausgerechnet Pinguine auf einem Eisberg gute Fabelwesen für eine Story über Veränderungsprozesse abgeben, bleibt das Geheimnis des Autors.

STIL: ***-- (3 von 5 Sternen)
Die Idee, die 8 Schritte des Change Management nach Kotter in eine Fabel zu packen (anstatt in eine theoretische Abhandlung),...
Veröffentlicht am 2. März 2007 von Glückskeks-Redaktion


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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Management by Gute-Nacht-Geschichte, 2. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
STORY: **--- (2 von 5 Sternen)
Warum ausgerechnet Pinguine auf einem Eisberg gute Fabelwesen für eine Story über Veränderungsprozesse abgeben, bleibt das Geheimnis des Autors.

STIL: ***-- (3 von 5 Sternen)
Die Idee, die 8 Schritte des Change Management nach Kotter in eine Fabel zu packen (anstatt in eine theoretische Abhandlung), verdient Respekt. Die Umsetzung dürfte aber spritziger daherkommen.

URTEILSBEGRÜNDUNG:
==================

Pinguin Fred auf seinem schmelzenden Eisberg lernt, dass Veränderungen nicht ganz ohne sind. Unangenehmen Realitäten schaut niemand gerne ins Auge, sei es im Polarmeer, sei es in einem Krisen-Unternehmen.

Daraus versuchen Kotters Pinguine ein 8-stufiges Vorgehensmodell für erfolgreiches Veränderungsmanagment abzuleiten. Sie führen damit die Arbeit aus Kotters Bestseller "Leading Change" konsequent fort - diesmal aber als Gute-Nacht-Geschichte.

Auf der Habenseite des kleinen Büchleins steht sicherlich die gute Lesbarkeit. Kurze, einfache Sätze - niedliche Pinguin-Cartoons - und geradezu riesige Buchstaben und Zeilenabstände (vielleicht sollen gerade ältere Manager mit auf die Reise genommen werden, vielleicht sollten auch wenigstens 160 Seiten zusammenkommen, wer weiß?)

Auf der Soll-Seite bleibt der Autor aber tiefere Einsichten in das Wesen von Veränderungsprozessen schuldig. Gerade die Probleme, die sich am Anfang abzeichnen, als niemand den armen Fred so richtig erst nehmen will, lösen sich nur allzu schnell in Wohlgefallen auf. Bis auf den grummeligen "NoNo" (so ein älterer Manager mit Leseproblemen), der nicht so recht mitzieht, läuft eigentlich alles wie geschmiert.

Da schimmert oft der (manchmal auch heilsame) amerikanische Hang zur Simplifizierung durch. Aber auch ein genereller Schwachpunkt in Kotters Philosophie, wenn es um die Entwicklung einer korrekten und guten Handlungsstrategie geht.

Ein Tipp für alle, die ebenfalls gerade auf einem schmelzenden Eisberg sitzen: "Schnelle Entscheidungen sind wichtig. Aber es schadet auch nicht, damit ab und zu richtig zu liegen."

In diesem Sinne: Kein schlechtes Buch, aber doch mit erstaunlich wenig Substanz. Dafür mit einem ausgesprochen guten Marketing-Konzept. Kein Zweifel, dass es sich trotz des etwas dünnen Inhalts gut verkaufen wird...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total banal, 1. November 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Selbst für Menschen, die sich nur ganz am Rande mit dem Thema Veränderungsmanagement beschäftigt haben, ist dieses Buch überflüssig. Es bietet absolut nichts Neues. Weder in der Theorie noch in der praktischen Umsetzung.
Die Aufmachung ist eine Frechheit. Riesige Buchstaben, riesige Absätze, die Seiten meist nur zu 2/3 beschrieben und viele, bunte Bilder(oft seitenfüllend) sorgen dafür, dass aus ca. 40 Seiten normalem Text ein Buch von 160 Seiten wird.
Dennoch kann ich verstehen das es sich gut verkauft, obwohl der Preis jeder Beschreibung spottet. Nicht umsonst wird mit den zur Zeit populären Verkaufs-Schlagwörtern "Prinzip", "Veränderung" und "Erfolg" hantiert.
Dieses Buch ist so nötig wie ein Geschwür im Knie und wird in meiner persönlichen Beliebtheits-Skala noch hinter "Wie Sie jede Menge Frauen aufreißt, obwohl Sie häßlich sind" eingeordnet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Wer will fleissige Handwerker sehen?", 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe es - ich muss zugeben, dass es im Buchladen um die Ecke war - nur kurz gesichtet. Es erinnerte mich einfach zu sehr an den Erfolgs-Motivationstrip des Buches FISH! Grundsätzlich halte ich die Idee, die Veränderungsbereitschaft einer Organisation mit Hilfe solcher sympathische Visualisierungen / Geschichten zu erreichen, gut. Aber wirklich wirken tut es nur einmal und nicht jeder Manager ist dazu bereit, das hohe Thema der strategischen Neuausrichtung so spielerisch zu begleiten. Empfehlung: Interessenten, die FISH noch nicht gelesen haben empfehle ich: Zugreifen - viel Spass dabei! Ansonsten: Es gibt ja noch sooo viele schöne andere Bücher!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung, dies ist kein Buch zum Lesen, 2. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Der Klappentext nennt dieses Buch eine "herzerfrischende Parabel". Die ersten großzügig bedruckten ersten 128 Seiten enthalten eine Geschichte von Pinguinen, inklusive eines Chefpinguins und der Hauptfigur Fred. Zitat: "Fred war ungewöhnlich neugierig und aufmerksam." Die übrigen 30 Seiten sind mit der Zusammenfassung der recht übersichtlichen Essenz und viel Werbung gefüllt.

Bei mir hat sich leider das Herz nicht erfrischt. Das Buch ist unglaublich schwach geschrieben, als hätte ein Lektorat nie stattgefunden. Noch ein Zitat: "Fred besaß eine Aktentasche voller Beobachtungen, Überlegungen und Schlussfolgerungen. (Ja, eine Aktentasche - dies ist schließlich eine Fabel.)" Ich kann mir niemanden vorstellen, der so etwas lesen will. D

Selbst wenn man geneigt ist, der Kernthese des Buchs zuzustimmen (Veränderung führt zum Erfolg), der Text ist einfach vollkommen ungeeignet, um Leser anzusprechen. Holzhammermäßig werden Postulate gesetzt, ohne dass ein einziges echtes Beispiel den Erfolg der genannten Schritte nachweisen würde. Und fettgedruckter Text hindert am Selbstdenken und hat mich auch früher schon in der Bild-Zeitung genervt.
Noch ein Zitat aus den Lehrsätzen von Professor Kotter (Harvard Business School): "Nachhaltigkeit sichern - Entwickeln Sie eine neue Kultur". Ist das ein nun eine wesentliche Erkenntnis, eine Handlungsanleitung, oder doch nur ein Allgemeinplatz?
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unterhaltsam, aber: leider alles zu glatt, 23. April 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Ich denke, dass dieses Buch ist doch ziemlich überbewertet ist. Es ist ja ganz nett geschrieben, lässt sich gut lesen - aber leider ist es meines Erachtens ein wenig zu glatt: wie wäre es wohl ausgegangen, wenn sich der schnelle erste Erfolg nicht eingestellt hätte? Ich halte das Buch für relativ realitätsfremd und nicht wirklich hilfreich, Veränderungen in der Gesellschaft oder im Arbeitsleben durchzusetzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine charmante Geschichte mit Tieferem Sinn, 12. November 2009
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Eine kurzweilig und unterhaltsam geschriebene Geschichte über unvermeidbare Veränderungen und den verschiedenen Wegen damit umzugehen. In einer, zeitweise recht grotesken, Fabelwelt müssen einige Pinguine damit zurechtkommen das ihre Heimat, ein Eisberg langsam aber sicher schmilzt. Anhand der verschiedenen Charakteren wird plastisch gezeigt wie man aus einer aufgezwungenen Veränderung das Beste machen kann und am Ende mehr gewinnt als man verliert.

Es wird immer wieder in unserem Leben Veränderungen geben die wir nicht wollen denen wir uns aber stellen müssen. Mit der Quintessenz der Fabel den acht Schritten zum Meistern von Veränderungen" bietet der Autor einen einfachen aber sehr wirkungsvollen Leitfaden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anschauliche Umsetzung durch Fabel, 16. Januar 2008
Von 
O. Rost (Bayreuth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Mit dem "Pinguion Prinzip" wird, ähnlich der "Mäuse Strategie"(S. Johnson), die Fabel zur Veranschaulichung einer Theorie verwand.
Dies ist auch (größtenteils) sehr gut gelungen. Zurweilige Lektüre, da sehr groß geschrieben(sowohl Abstand als auch Lettern), nette Illustrationen.
Man kann sich (meist) auch gut in Charaktere versetzen bzw. den Typus erkennen.
Jedoch fehlt mir hier ein bißchen die genaue Aussage! OK, Veränderungen passieren jeden Tag und die müssen gemeistert werden; aber für mich lässt sich nicht (zumindest in DIESEM Buch) die genaue Theorie erkennen?!
Heisst ja es "baut" auf andere Titel auf bzw. eine Abwandlung davon; aber als Lektüre ALLEIN erkenne ich diese Theorie nicht!

Zu Bemängeln ist auf jeden Fall die Papierverschwendung!!! Es werden hier knapp 160 Seiten verbraten für einen Inhalt der nicht mal die Hälfte an Platz und Papier benötigen dürfte!
Ein Stern weniger für sinnlose Papierverschwendung und einen weniger da nach dieser Lektüre viele Fragen offen bleiben!

Aber trotzdem empfehle ich das Buch, weil die Umwandlung in eine Fabel einfach gelungen ist, alles sehr schnell durchgelesen ist und ein Denkanstoss einfach wichtig ist um "Neue Wege" zu gehen!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlich und wenig authentisch, 19. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Leider haben Kotter und Rathgeber die durchaus clever Idee (ein komplexes Thema wie Change Management auf eine neue Art und Weise näher zu bringen) wirklich schlecht umgesetzt. Die Fabel bleibt auf flachestem Niveau und ist maximal für absolute Neulinge auf dem Gebiet des Veränderungsmanagements zu empfehlen ... das aber auch nur mit Bauchschmerzen.

Weil den Autoren am Ende wahrscheinlich selbst aufgefallen ist wie schlecht ihr Buch ist, haben Sie danach auf 2 Seiten nochmal Kotters 8 Phasen runtergeschrieben. Auch das findet man bei google besser!

Nicht kaufen ... lieber Leading Change lesen!
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5.0 von 5 Sternen Die Bibel der Change-Manager, 31. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
So einfach kann Change-Management sein. Sein? Nein, nicht sein... Aber erklärt werden!

Das Thema wird in den meisten Seminaren sehr trocken und psychoanalytisch vermittelt. Die Phasen werden als Diagramm dargestellt; die zu erwartenden Reaktionen und Verhaltensmuster in mikroskopisch kleine Scheiben zerlegt. Gääääähn!

So einfach und "gut bekömmlich" wie in dieser Fabel habe ich bisher von niemandem die Phasen eines Changes dargestellt bekommen. Aus meiner Sicht handelt es sich bei diesem Buch um eine absolute Pflichtlektüre für jeden, der als Führungskraft tätig ist. Leichter kann man nicht lernen was es heißt, eine Veränderung in seinem Unternehmen begleiten zu müssen.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch flach erzählte Geschichten können wichtig sein, 29. November 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt (Gebundene Ausgabe)
Als die "Change-Management-Welle" bereits wieder am Abflauen war, erschien 2002 "Chaos, Wandel, Führung. Leading Change" von John Kotter. Mich überraschte damals nicht nur der klare Stil und die nüchterne Betrachtung zahlreicher Mythen, sondern auch das Titelbild. Denn keine Schmetterlinge, Mandelbrotbäume oder chinesische Symbole blickten mir entgegen, sondern Pinguine. Und nun werden sie von John Kotter sogar zu den wahren Helden des Change-Managements befördert. Denn als Praktiker hat auch der bekannte Harvard-Professor festgestellt, dass die meisten Veränderungsprozesse daran scheitern, dass sich Verhaltensmuster kaum ändern lassen. Vor allem nicht durch die verabreichten Überdosen von guten Ratschlägen. Die Ernüchterung war so groß, dass selbst in Denkburgen wir Harvard Konzepte Einzug hielten, die kurz zuvor noch als esoterischer Humbug galten. Auch wenn man sich mit dem Begriff "Storytelling" abzugrenzen versuchte.

Mir freut es außerordentlich, wenn alt gediente Professoren ihre dicken Vorlesungsmanuskripte in den Aktenschränken verschwinden lassen und sich wieder als Erzähler verstehen. Der Jubel wird nur durch die Qualität ihrer Erzählkunst getrübt. Nicht jeder Ökonom wird über Nacht zum Literaten. Weil auch John Kotter dies weiß, holte er sich externe Ratgeber. In seinem Fall ist dies Holger Rathgeber, ein in die Staaten ausgewanderter Deutscher mit leitender Position im Personalwesen. Doch leider zählt auch er nicht zu den begnadeten Erzählern. Daher erstaunt es nicht sonderlich, dass die Fabel vom neugierigen Pinguin Fred und seinen Artgenossen eher holperig daherkommt. Irgendwie verführt die Allgegenwart des kleinen Prinzen dazu, ihn in allen möglichen Formen und Umfeldern wieder auferstehen zu lassen. Oder anders gesagt, das Verführerische künstlerischer Einfachheit lässt Freizeitschriftsteller glauben, eine einfache Geschichte zu schreiben sei einfach. Ein uralter Irrtum, auf den uns Goethe schon aufmerksam machte. Kurz: Die Pinguin-Geschichte ist zwar nett, aber auch nicht mehr.

Die Namen Spencer Johnson und John Kotter sorgen nebst einem guten Marketing dafür, dass 'Our Iceberg Is Melting' zum internationalen Bestseller wurde. Und das ist gut so. Denn das ebnet den Weg für Ansätze, die sehr viel mehr bewirken als elfenbeinturmige Theorien gescheiter Leute. Nur wenn solche Bücher zu Bestsellern werden, wird der Weckruf auch in verstaubten Professorenbüros vernommen. Der Weckruf, sich endlich vom Homo oeconomicus zu verabschieden und nach Partnern Ausschau zu halten, die sich in der Kunst des Erzählens auskennen, sich weniger um Theorie und mehr um die Praxis zu kümmern, sich vom Vorwurf des Banalitätenverbreiters nicht entmutigen lassen und am Entwurf eines realistischeren Menschenbildes beteiligen.

Mein Fazit: Keine literarische Kostbarkeit, aber ein wichtiger Beitrag zu einem wirkungsvolleren Change-Management. Acht Schritte zum Meister in Veränderungen, eingepackt in die Fabel vom Pinguin Fred. Damit gibt Kotter&Co seinen akademischen Mitspielern einen Steilpass, den sie hoffentlich übernehmen, um das neue Spiel in Gang zu halten und schließlich zu gewinnen.
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Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt
Das Pinguin-Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt von Holger Rathgeber (Gebundene Ausgabe - 13. November 2006)
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