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Kundenrezensionen

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am 11. November 2003
Zufällig fiel mir das Buch auf Englisch in einem Bahnhofsbuchladen in die Hände - "The Good women of China". Ich
las von Frankfurt bis Hamburg und vergaß beinahe auszusteigen.
Dieses Buch reißt den Leser in einen Strudel von Mitgefühl, Staunen, Unglauben und Abscheu.
Die Autorin berichtet über ihre Zeit als Radiomoderatorin in China. Die Schicksale, die sie erzählt, sind die Berichte von Anruferinnen im Rundfunk, die Einsichten in ihr Leben gewähren, die schwer zu ertragen sind.
Xinran schildert die Einzelschicksale mit solcher Eindringlichkeit, dass einem manchmal Tränen kommen.
Was man hier im Westen über die Gräuel der Kulturrevolution weiss oder vermutet, wird übertroffen von den Berichten.
Dieses Buch müssen Sie lesen. Die Wärme und Empathie der Autorin
verhindert, dass man das Buch vor Entsetzen weglegt, denn genauso eindringlich wie die schlimmen Seiten der jeweiligen Lebensgeschichten wird die Lebensfreude der Einzelnen gezeigt, ihre tapferen Bewältigungsstrategien im Umgang mit einer Gesellschaft, die neben der kommunistischen Kontrolle und Einengung auch noch geprägt ist von feudalen, frauenfeindlichen
Strukturen mittelalterlicher Prägung.
Ich habe Xinran auf der Buchmesse interviewt und habe eine Frau kennengelernt, die ihr eigenes schweres Schicksal, die Verfolgung durch die Roten Garten, die Verbrechen an ihren Eltern so verarbeitet hat, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun dafür einsetzt, das derzeit in China noch bestehende Tabu, über die Kulturrevolution zu berichten, zu brechen.
Ich wünsche dem Buch sehr viele Leserinnen und Leser!
Vera Kaltwasser
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am 19. Dezember 2005
Berichte über die Greueltaten während der Kulturrevolution in China und die daraus resultierenden Probleme gibt es viele, im vorliegenden Buch beschäftigt sich die Autorin mit einzelnen Frauenschicksalen und zeigt, dass sich für viele Frauen auch nach der Öffnung Chinas nicht viel geändert hat. Eine zusätzliche Dimension erhält das Buch dadurch, dass die Autorin eigene Erinnerungen miteinfließen lässt, und den Leser so daran teilhaben lässt, was die Geschichten der anderen Frauen in ihr auslösen. Sicher, auch in anderen Ländern haben Frauen unter Gewalt und Unterdrückung zu leiden, und viele der Geschichten könnten ähnlich auch in Europa geschehen, was an den in "Verborgene Stimmen" erzählten Schicksalen so berührt und auch erschreckt, ist die gemeinsame Basis der so unterschiedlichen Leidensgeschichten, die zum einen immer noch auf den Schrecken der Kulturrevolustion basiert, zum anderen auf dem in asiatischen Ländern so wichtigen Aufrechterhaltens des öffentlichen Scheins um jeden Preis. Diese Gemeinsamkeiten führen dazu, dass man nicht mehr das Gefühl hat, über Einzelschicksale zu lesen, sondern, dass hinter jeder der Frauen noch viele andere stehen, denen es ähnlich oder sogar noch schlimmer ergangen ist.
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am 25. August 2004
Was weiß man eigentlich über China, außer dass die Industrie dort sehr weit fortgeschritten ist und viele unserer Kleidungsstücke dort billig hergestellt werden? Ich hatte mich mit China bisher wenig beschäftigt, aber dieses Buch hat es geschafft, mich neugierig zu machen. Die wahren Geschichten, die die Journalistin Xinran erzählt sind wirklich sehr bewegend. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - es seltsame und äußerst traurige Schicksale sind, die in einer für mich völlig fremden Welt spielen, hat mich das Buch sehr gefesselt. Xinran deckt mit ihren Erzählungen Unterdrückung, Heuchelei und Doppelmoral in einer stark von Männern dominierten Welt auf und bricht damit ein Tabu. Viele Frauen, mit denen sie gesprochen hat, zahlen einen hohen Preis, um wenigstens für kurze Zeit als Geliebte oder Mutter ihre Träume zu erfüllen und enden dann völlig desillusioniert. „Glaube niemals, dass ein Mann ein Baum ist, in dessen Schatten du dich ausruhen könntest. Die Frauen sind der Dünger, der verrotten muss, um den Baum stark zu machen", sagt eine Frau am Ende ihrer Geschichte. Mir ist bei der Lektüre dieses Buches wieder einmal klar geworden, wie wenig man über das Leben in anderen Kulturen weiß und dass der eigene Lebensstandart absolut nicht Selbstverständlich ist. Wie gut geht es uns hier doch eigentlich!
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am 3. September 2006
Die chinesische Radiomoderatorin Xinran besprach Anfang der neunziger Jahre in ihrer Sendung " Words on the Night Breeze" die verschiedenen Aspekte des täglichen Lebens der Chinesischen Frau. Täglich bekam sie Post, die das Schicksal über den Alltag von Frauen in China, aus allen sozialen Schichten und unterschiedlichsten Alters bezeugten.

Nach dem Xinran1997 China verließ um sich in England niederzu lassen, hatte sie das dringende Bedürfnis, die in all den Jahren angesammelten bitteren Erinnerungen an die Erzählungen von Frauen,den Menschen im Westen zu erzählen-das Leben der Chinesischen Frauen zu beschreiben.

Sie gewährt einen Einblick in das chinesische Regim und den Stellenwert der Frau.

Die Greueltaten während der Kulturrevolution in China und die daraus resultierenden Probleme haben heute noch ihre Narben hinterlassen und auch nach der Öffnung Chinas hat sich hier hinsichtlich dessen nicht viel geändert.

"Verborgene Stimmen" -die Leidensgeschichten der Chinesischen Frauen basierend aus der Kulturrevolution ist zum Teil sehr erschreckend erzählt.Dem Leser wird schauerlich bewust,das auch heute noch durch Scham und Gesichtsverlust in China das Aufrechterhalten des öffent- lichen Scheins um jeden Preis den Vortritt gewährt wird.

Der Leser fragt sich wievielen Frauen es wohl so ergangen sein muss.
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am 19. Dezember 2004
Nur ganz ganz selten hat mich ein Buch so bewegt und mehrfach zum Weinen gebracht wie die Verborgenen Stimmen. Die geschilderten Frauenschicksale sind allesamt grausam und kreisen um die Themen Vergewaltigung, Trennung bzw. Tod von Kindern, Müttern und Vätern, brutale Ausgrenzung in Schule und Gesellschaft etc. Mindestens Jede(r), der nach China reist oder sich näher mit dem Land beschäftigt sollte wissen, welch hartes Schicksal viele chinesische Frauen, unter ihnen auch die Autorin, während und als Folge der Kuturrevolution durchlitten haben. Vielleicht stoppt das auch die gelegentlich in D vorhandene Mao-Nostalgie, der man nach der Lektüre dieses Buchs nichts, aber auch gar nichts mehr abgewinnen kann!
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Verborgene Stimmen, die erst durch die Autorin Xinran hörbar werden. Einzigartig tief berührend berichtet Xinran über die verschiedenen Leidensschicksale chinesischer Frauen. Sorgfältig aufgezeichnet, fesselnd erzählt, so daß man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Verborgene Stimmen öffnet das Herz des Lesers und eine andere, weitere, Sicht auf China.
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am 11. Januar 2013
Ein wirklich hochinteressantes Buch. Xinran erzählt eigentlich aus ihrem Leben. Als sie in Nanjing als Radiomoderatorin arbeitete, begann sie sich für die Geschichten hinter den Fassaden der Frauen zu interessieren. In ihrer Sendung gab sie den Frauen die Möglichkeit auch anonym ihre Geschichten zu erzählen. Als sie nach Jahren ihre Arbiet aufgibt und nach London geht, hat sie das Gefühl, daß es sinnvoll wäre, die Geschichten der Welt zugänglich zu machen um das Verständins auch für Chinesinnen in aller Welt zu fördern.
Ich fand das Buch hochinteressant, erfährt man doch viel über den Alltag der Familien in China heute und in den letzten 50 Jahren. Die Schicksale die beschrieben werden sind sehr heftig und oft habe ich mich gefragt, wie man so leben konnte. Jedes Schicksal ist anders, aber durchgehend sind sie geprägt durch die Schrecken der Mao-Zeit und der Kulturrevolution.
Es macht doch sehr deutlich, daß das was wir sehen und das was in China wirklich passiert doch sehr von einander abweicht.

Ein toller Einblick in Chinas Kultur ist auf jeden Fall und ich werde wohl noch weitere Bücher der Autorin lesen.
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am 13. August 2007
Ich habe einige Zeit in China verbracht, bei chinesischen Familien gelebt. Ich spreche ein wenig Chinesisch, und war bislang der Auffassung, die Menschen dort einigermaßen zu verstehen.

Dieses Buch hat mir jedoch die Augen geöffnet. Es enthält Geschichten, die Chinesen einem Lao Wai nie erzählen würden. Die Schicksale der Frauen sind tief bewegend, mehr als einmal musste ich das Buch zur Seite legen, und erstmal tief durchatmen. Von "verkrampfter Distanz" und "erstaunlicher Naivität", die ein früherer Rezensent glaubt entdeckt zu haben, ist nichts zu spüren. Xinrans Erzählstil ist hautnah und berührend.

Das Buch ist im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 aktueller denn je - zwei Generationen Regime Mao, unzählige Generationen absolutistisch und patriarchalisch verbogener Lehren Konfuzius', die in der KPCh fortexistieren, haben die heute lebende Generation geprägt. Für mich ist dieses Buch daher mit ein Schlüssel zum Verständnis der Menschen.

Eine Pflichtlektüre für jeden, für den China mehr ist als Pekingente und Terrakotta-Armee.
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am 2. März 2004
Dieses Buch hat mich z. T. außerordentlich erschüttert. Daß die Politik unglaublich menschenverachtend und der Stellenwert der Frau in China in weiten Teilen derart niedrig ist, habe ich bisher nur ansatzweise mitbekommen. Hier hat man das erschütternde Dokument einer Frau, die hautnah dabei und auch z. T. betroffen ist. Teilweise mußte ich das Buch vorübergehend weglegen, da sich in mir eine ungeheure Wut aufgebaut hatte. Das Buch ist auf alle Fälle sehr lesenswert, weil wir im "satten Westen" normalerweise nicht den Hauch einer Ahnung von den früheren und jetzigen Vorgängen in China haben.
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am 15. März 2005
Die Autorin lässt Frauen zu Wort kommen, die aufgrund der Doppelmoral des Systems sowie unter dem Deckmantel der Traditionen unglaubliches Leid erfahren haben. Die Beschreibung der Schicksale ist z.T. sehr hart und "ungebremst" und nichts für zarte Gemüter. Mehr als einmal kamen mir beim Lesen die Tränen. Man kann sich als moderne, emanzipierte Frau kaum vorstellen, dass sich diese Schicksale im ausgehenden 20. Jahrhundert ereignet haben. Um an westliche Wert- und Moralvorstellungen anknüpfen zu können, hat dieses Land noch einen weiten Weg vor sich.
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