MSS_ss16 Hier klicken Jetzt informieren Frühling Cloud Drive Photos HP Spectre Learn More Amazon Weinblog Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen8
4,3 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. April 2000
Weizaecker und Lovins fuehren dem Leser an mehreren Beispielen plastisch vor Augen, dass ein umweltgerechtes Handeln und Wirtschaften moeglich ist ohne dass wir unseren Wohlstand aufgeben muessen. Nach Ihren Thesen ist sogar eine Wohlstandverdoppelung bei halbiertem Energieverbrauch erreichbar. Beim Lesen des Buches wird deutlich, dass wenn auch nur ein bisschen Umdenken in den Koepfen der Menschen und Ideen wie "Negawatt" statt "Megawatts", gesellschaftpolitische Massnahmen sowie technische Innovationen von den Menschen akzeptiert und konsequent umgesetzt wuerden, die gesamte Menschheit durch ein bessere Umweltbedingungen, Ressourcenschonung und hoeheren Unternehmensgewinnen profitieren koennte. Beim Lesen des Buches wird man geradezu fasziniert sein von den Moeglichkeiten, die sich bieten koennten. Ich habe es geradezu verschlungen, weil es zum einen spannend geschrieben ist und zum anderen auch immer wieder mit den Ideen verbluefft. Das Buch ist jedem zu empfehlen, da es Probleme der Zukunft anspricht, die jeden betreffen.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. August 1999
"Faktor Vier" ist ein außergewöhnliches und wichtiges Buch. Ernst Ulrich von Weizsäcker und das Ehepaar Lovins gehen dabei einer spektakulären Überlegung nach, die unseren selbstmörderischen Umgang mit der Natur und den Ressourcen beenden könnte und das sogar noch nicht einmal unter Aufgabe von den bisher gewonnen Annehmlichkeiten, die wir nur ungern wieder abgeben würden. Klingt unglaublich, aber die Beispiele im Buch und die weiteren Überlegungen lassen das wirklich nicht unwahrscheinlich erscheinen. Es muß sich nur JETZT etwas ändern, denn weiter können wir die Reformen nicht verschieben. Faktor Vier bedeutet, um welchen Faktor man Energie einsparen kann durch Maßnahmen, die nicht sonderlich schwer oder kostspielig sind. Das angestrebte Ziel ist eine Verbesserung um einen Faktor Vier, also viermal besser als vorher. Das Buch macht Mut, denn es wagt sich an die Symbiose von Ökologie und Marktwirtschaft und zeigt, daß sie sich nicht diametral gegenüberstehen müssen. Die eingangs des Buches aufgezeigten 50 Beispiele, wo das Faktor 4-System bereits heute greift, sind auch für Otto Normalverbraucher interessant, denn es gibt etliche Beispiele, wo man konkret etwas tun kann, um diesen Faktor zu erreichen: beispielsweise Schwarzen Johannisbeersaft anstelle Orangensaft trinken, denn der belastet die Umwelt viel weniger als die Südfrucht. Das ist nur eines von vielen Beispielen und auch die sich den Beispielen anschließenden Betrachtungen zur Umsetzbarkeit sind bemerkenswert und ehrlich. Ein wichtiges Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 1999
Die Faszination diese Buches ist es, etwas anzubieten was in der öffentlichen Meinung als unvereinbar angesehen wird: Umweltschutz und Wohlstand. Die zentrale These ist, daß Effizienzsteigerung in allen Energie- und Ressourcen verbrauchenden Prozessen um einen Faktor vier es ermöglichen würde den „Naturverbrauch" zu halbieren - also Umweltschutz - und trotzdem - sozusagen als Anreiz- den Wohlstand zu verdoppeln. So einfach diese These klingt so genial ist sie. Grundansicht der Autoren ist folgendes: Die Menschheit muß zukunftsfähig, also nachhaltig gemacht werden, wollen wir unseren Kindern auch eine Zukunft bieten. Und das geht, wir kennen uns ja, nur mit der Wirtschaft bzw. nur, wenn wir davon Vorteile haben. Das ist das Eine. Das andere ist die Feststellung, daß Ressourcen verbrauchende Prozesse noch immer sehr ineffizient sind, ein enormes Potential für Einsparungen hergeben. Zusammengedacht: Wir müssen auf nichts verzichten um die Umwelt zu schonen, im Gegenteil, wir können davon sogar profitieren. Wir müssen nur effizienter werden. Schöne These, sehr anschaulich und gut erläutert und aufgemacht. Nur fehlt leider die Umsetzung. Auch ein logisches Konzept muß umgesetzt werden, um seine Genialität zu beweisen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2013
Klappentext:
In der einfachen Formel "Faktor vier" steckt das Konzept einer zukunftssicheren, umweltschonenden und dennoch profitversprechenden Wirtschaftspolitik. Ernst Ullrich von Weizsäcker und seine Koautoren erläutern, auf welche Weise diese Formel dem technischen Fortschritt eine Richtung zu geben vermag und bei halbiertem Naturverbrauch nicht nur eine Verdoppelung des verteilbaren Wohlstandes garantiert, sondern auch zu einem deutlich spürbaren Zuwachs an Lebensqualität für alle führt.
Zum Aufbau einer tragfähigen Gesellschaft muss unser Verhalten von Grund auf und in allen Bereichen umgestaltet werden. Faktor vier verbindet eine umfassende Analyse mit Handlungsanweisungen.

Zum Buch:
Angesichts der Verknappung der Rohstoffe, des Ungleichgewichtes des Erdklimas und des Schwindens der Artenvielfalt ist dieses Buch trotz seines Alters auch in heutiger Zeit allemal noch interessant.
Das Buch zielt darauf ab, weniger Natur zu verbrauchen und mit dem Weniger wirksam zu arbeiten, damit in der Zukunft möglichst viele Menschen ein gutes Leben führen können. Faktor 4 beschreibt eine Effizienzrevolution die dazu führen soll, dass wir unsere Naturgüter mindestens viermal besser nutzen als bisher. Damit soll uns die Möglichkeit eröffnet werden, dass wir trotz reduzierter Naturnutzung den verteilbaren Wohlstand verdoppeln können. Zahlreiche Beispiele werden genannt, wie geschickt kombinierte Technologien oder richtig bewerteter Mehrfachnutzen große Einsparungen mit sich bringen.
Es ist auch deshalb noch interessant, weil wir sehen können, welche Möglichkeiten seit 1995 umgesetzt wurden und wie verhältnismäßig wenige sich dauerhaft etablieren konnten, weil sie wohl einfach doch zu teuer sind. 
Wie die Zeit zeigte, ist eine sparsamere Rohstoffnutzung nicht nur Teil der Lösung, sie ist auch Teil des Problems. Die Folgen der erwünschten Energieeffizienz lesen sich hier sehr positiv, aber jede Medaille hat auch eine Kehrseite. In diesem Buch geht es um gleichen Nutzen mit weniger Verbrauch, oder mehr Nutzen bei gleichem Verbrauch. Aber wer billiger produziert, wird mehr produzieren, wer weniger heizt und tankt gibt an anderer Stelle mehr Geld aus - und das nicht immer Umweltschonend. Die Rechnung geht nicht auf. Ein gern hergenommenes Beispiel dafür, dass jedes Wachstum weiteren Energieverbrauch nach sich zieht, ist das Auto: durch das Verbauen leichterer Materialien und verbesserter Technik konnte man eine Reduzierung des Benzinverbrauchs erreichen. Heute haben fast alle Autos viele Extras, die einen großen Teil Energie verbrauchen - fährt fast jedes Auto mit Klimaanlage, die während des Betriebs 15 - 20% mehr Sprit verbraucht. Eine Reduktion des Spritverbrauchs verleitet zudem zu längeren und unnötigen Fahrten, weil die Freude am Autofahren gestiegen sein mag. Menschen ändern ihre Gewohnheiten nicht so einfach, wenn sie nicht einen starken Anreiz haben. Im Durchschnitt denkt man gar nicht darüber nach, was man für den eigenen Geldbeutel tun könnte. So mag es auch oft so sein, dass der alte Kühlschrank in den Keller wandert, um dort die Getränke zu kühlen, während das neue, energieeffizientere Gerät seine Arbeit in der Küche tut. 

Mir als Laie erscheinen die Zusammenhänge etwas ungeordnet. Es hätte sich sicherlich gelohnt, den Wechselspielen zwischen Ökonomie, Politik, Markt, technischen Neuerungen und menschlichem Verhalten etwas mehr Beachtung zu schenken. Mit knapp 340 Seiten wäre man da sicherlich nicht ausgekommen. Auch der Schreibstil lässt Wünsche offen - so erschien es mir zu Beginn wie eine Kundenaquise aus dem Multilevelmarketing. Dies besserte sich mit der Zeit, sodass ich nicht mehr das Gefühl hatte, am Ende etwas aufgeschwatzt zu bekommen, was ich gar nicht haben will. Insgesamt erscheint mir das Buch etwas unausgewogen zu sein, auch für 1995er Verhältnisse. Daher mag ich nicht mehr als gute drei Sterne vergeben.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2000
Weizaecker und Lovins fuehren dem Leser an mehreren Beispielen plastisch vor Augen, dass ein umweltgerechtes Handeln und Wirtschaften moeglich ist ohne dass wir unseren Wohlstand aufgeben muessen. Nach Ihren Thesen ist sogar eine Wohlstandverdoppelung bei halbiertem Energieverbrauch erreichbar. Beim Lesen des Buches wird deutlich, dass wenn auch nur ein bisschen Umdenken in den Koepfen der Menschen und Ideen wie "Negawatt" statt "Megawatts", gesellschaftpolitische Massnahmen sowie technische Innovationen von den Menschen akzeptiert und konsequent umgesetzt wuerden, die gesamte Menschheit durch ein bessere Umweltbedingungen, Ressourcenschonung und hoeheren Unternehmensgewinnen profitieren koennte. Beim Lesen des Buches wird man geradezu fasziniert sein von den Moeglichkeiten, die sich bieten koennten. Ich habe es geradezu verschlungen, weil es zum einen spannend geschrieben ist und zum anderen auch immer wieder mit den Ideen verbluefft. Das Buch ist jedem zu empfehlen, da es Probleme der Zukunft anspricht, die jeden betreffen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2012
Wir alle sollten versuchen, die dargestellten Rezepte zur besseren Resourcen anzuwenden so oft es geht. Leider gleitet der Schreiber etwas tendenziös ins Philosophische ab und hinsichtlich der stofflichen Verwertung von Kunststoffen ist auch er nicht ganz auf dem Laufenden. Er hat vor lauter Begeisterung auf ein nicht seriöses Verfahren gesetzt. Hierzu hätte er doch besser mal einen Fachmann für makromolekulare Chemie bemühen sollen! Aber derzeit plädieren ja auch einige für die Produktion von kompostierbaren Biokunststoffen obwohl diese eine saubere stoffliche Verwertung von herkömmlichen Sorten erschweren oder unmöglich machen. E.Weißflog
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2013
Buch zeigt neue Denkansätze mit denen man die Zukunft auf jeden Fall besser meistern kann. Vielleicht sogar Kriege um Wasser oder andere Ressourcen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 1999
Die im Buch genannten Beispiele für den "Faktor 4" sind interessant zu lesen, dennoch bleibt ein Gefühl der Hilflosigkeit. Scheinbar ist alles ganz einfach - wieso passiert es dann nicht? Ich habe nach einiger Zeit das Buch zur Seite gelegt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden