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am 1. Mai 2012
'Die Stadt der Toten' ist der Debütroman der Amerikanerin Sara Gran und damit der Auftakt zu einer ganzen Reihe um 'die beste Ermittlerin der Welt' Claire DeWitt.

Handlung:

Der Hurricane Katrina hat ganz New Orleans verwüstet und seine Bewohner in den Trümmern ihrer Existenz zurückgelassen. In dieser unwirklichen Szenerie ermittelt Claire DeWitt, die sich als die beste Detektivin der Welt bezeichnet. In ihrem neuesten Auftrag soll Claire den verschollenen Staatsanwalt Vic Willing finden, der seit dem Tag nach Katrina verschwunden ist. Und so macht sich unsere Ermittlerin auf den Weg durch das Chaos New Orleans, immer begleitet von 'Détection', ihrer Detektiv-Bibel und ihren I-Ging-Münzen. Doch noch ahnt Claire DeWitt nicht, in welche Abgründe sie die Suche nach dem bekannten Anwalt führen wird.

Eigene Meinung:

Die Gestaltung des Romans fällt auf jeden Fall sofort ins Auge. 'Die Stadt der Toten' wartet mit einem farbenfrohen Cover in knalligen Rot- und Orangetönen auf, die Schrift ist klar und modern. Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, sind die abgerundeten Ecken und oben leicht angeschnittenen Kapitelnummern. Das gesamte Buch wirkt einfach sehr frisch und unkonventionell. Im Inneren geht es ebenso unkonventionell weiter. Claire DeWitt ist eine seltsame Heldin, die man nicht unbedingt auf den ersten Blick ins Herz schließt. Sich selbst bezeichnet sie als die beste Detektivin der Welt, was von vielen anderen Figuren im Roman auch so bestätigt wird. Wie Claire zu eben jenem Ruhm gekommen ist, wird für mich leider nicht deutlich. Ihre Methoden sind mehr als wunderlich ' hauptsächlich Esoterik und Drogen ' und zur Lösung ihres Falles gelangt sie nur durch Hinweise, die andere für sie hinterlassen haben. Darüber hinaus hat sie oft ein sehr unangenehmes, fast herrisches Wesen, aber ich denke, sie wurde von der Autorin bewusst als Widerspruch gestaltet: die erfolgreiche Detektivin auf der einen und die verzweifelte junge Frau auf der anderen Seite, die ihren eigenen, wichtigsten Fall bisher nicht lösen konnte.

Die sprachliche Gestaltung des Romans ist gewöhnungsbedürftig. Oftmals wird eine Vielzahl von kurzen Sätzen einfach stakkatohaft aneinandergereiht, so dass das Geschehen sehr gedrängt und gehetzt wirkt. Allerdings werden auch immer wieder Dinge in beinahe epischer Breite erzählt, von denen man lange Zeit nicht weiß, wo sie hinführen sollen. Manche Schilderungen ergeben erst nach vielen weiteren Kapiteln einen Sinn, andere sind mir auch nach Abschluss des Romans nicht klarer geworden. Generell ist die Sprache eine sehr karge, wenig schmucklose, was aber gut zur Gesamtstimmung des Romans passt. Einige Szenen sind hingegen sehr eindringlich beschrieben und gehen dem Leser wirklich nahe.

Der Kriminalfall, der die Handlung bestimmt, ist durchaus interessant. Claire versucht mit Hilfe von Zeugen, die sie nach und nach befragt, den letzten Tag im Leben des Anwalts zu rekonstruieren. Dabei gerät sie selbst in die Schusslinie und muss sich aus einigen brenzligen Situationen retten. Doch Claire wäre nicht die beste Ermittlerin der Welt, wenn sie nicht auch diese Probleme mit viel Alkohol, Drogen und einem Gespräch mit ihrer toten Lehrmeisterin Constance lösen würde. Mir persönlich hätte hier etwas mehr Realismus gut gefallen, denn es erschließt sich mir nicht, wie man mit einem solchen Lebenswandel angeblich so gute detektivische Arbeit leisten kann. Zumindest wurde mir jedoch klar, weshalb Claire so wenige Freunde hat und ohne Partner ist ' sie ist wirklich sehr'.speziell.

Trotz aller Skurrilität werden doch auch einige wichtige Themen angesprochen; für mich waren das die Highlights des Romans. Es gelingt Sara Gran nämlich auf sehr eindringliche Weise zu schildern, was Katrina mit New Orleans und einen seinen Bewohnern angestellt hat. Sie beschreibt die Angst der Menschen vor den nicht enden wollenden Fluten, den Verlust von Habe und Familie. Sie schildert eine Ausnahmesituation, in der Feiglinge zu Helden werden, die vielen, vielen Menschen das Leben retten und andere wieder zu selbstsüchtigen Verbrechern macht. Ebenso wird von der schwarzen Jugend in New Orleans erzählt, die vergeblich versucht einen Ausweg aus dem Sumpf von Kriminalität, Gewalt und Drogen zu finden. Besonders das Schicksal von Andray und Terrell ist mir sehr zu Herzen gegangen.

Der Schluss des Romans kam für mich nicht allzu plötzlich, denn er hatte sich über lange Strecken des Romans hinweg bereits angedeutet. Dennoch ließ er mich ernüchtert zurück, so als dürfe die Geschichte jetzt und vor allem so noch nicht zu Ende sein. Aber genau diese Ernüchterung ist es, die dem Roman seine Tiefe verleiht. Ich hoffe, dass sich in den nächsten Bänden noch einige Rätsel für mich lösen werden und ich vielleicht noch einen etwas besseren Zugang zu Claire DeWitt finden werde.

Fazit: Ein skurriler, stellenweise wirrer Kriminalroman, der seine Tiefgründigkeit hinter einer verschrobenen Protagonistin und absurden Handlungselementen versteckt.
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am 12. Mai 2013
Sara Grand: Die Stadt der Toten. Ein Fall für die beste Ermittlerin der Welt

Zehn Minuten nach dem Ende

Ich bin berührt. Ich wollte doch eigentlich nur einen Krimi lesen und nun geistern verlassene und verlorene Jugendliche aus New Orleans in meinem Kopf herum.
Für mich war dieses Buch wie eine kurze Reise in ein Katastrophengebiet zweierlei Art. Die Katastrophe, die Hurrikan Katrina in New Orleans ausgelöst hat und die Katastrophe, die es bedeutet, wenn eine Gesellschaft ihre schwächsten Mitglieder vergisst während sie das Hohelied des Geldes und der Macht singt.

Eine Stunde nach dem Ende

Ich würde dieses Buch am liebsten allen meinen Lieben schenken. Ich bin überzeugt, dass es allen gefallen würde.
Solchen, die bisher noch nie einen Krimi in der Hand hatten genauso wie solchen, die eigentlich nichts von der schlechten Welt da draußen lesen wollen, weil sie die immer vor ihren eigenen Augen haben und solchen, die sich gerne der modernen Illusionen des ewigen Fortschritts hingeben und solchen, die so gar nicht gern lesen, weil das Fernsehen einfach unkomplizierter ist und solchen, die nichts mit Gewalt zu tun haben wollen und solchen, die am liebsten Bücher mit einem guten Ende haben und solchen, die sich häufig dieser naiven Amerikaschwärmerei hingeben, und, und, und ...einfach allen.

Einen Tag nach dem Ende

Ich überlege mir, ob unsere Verlassenen die gleichen sind wie die in New Orleans.
Ich überlege mir, ob es einen Ausweg geben könnte aus solchen Verhältnissen, die aus Jugendlichen Mörder machen.
Ich überlege mir, ob dieses Buch nicht ganz hervorragend für eine Vorbereitung auf ein kirchliches Sakrament wie die Firmung geeignet ist.

Zwei Tag nach dem Ende

Die Begeisterung hält an. Was für ein lebendiges Buch!

Herzlichen Gruß!
Die NachdenkerIn
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am 21. April 2012
Die Stadt der Toten (Sara Gran)

Wem ruft man, wenn man einen schier unlösbaren Fall zu vergeben hat? Natürlich die beste Ermittlerin der Welt! der doch lieber die Teuerste? Die Exzentrischste? Warum nicht eine, die alles vereint? Sie könnte komplett durchgeknallt sein!
Ein Roman mit hervorragendem Unterhaltungswert, was nicht zuletzt an einer etwas anderen Heldin liegt!

Handlung

Nach dem verheerenden Hurrikan Katrina, ist die Stadt New Orleans komplett verwüstet und versinkt im Chaos. Leon Salvatore heuert die Privatermittlerin Claire DeWitt an, die das Verschwinden seines Onkels Vic Willing aufklären soll. Kein Problem für die beste Detektivin der Welt. Mit eigensinnigen Methoden untersucht sie den Fall und bringt so einiges über den Staatsanwalt Willing in Erfahrung.

Der Autorin Sara Gran gelingt es, ein gängiges und beliebtes Genre neu zu gestalten. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Heldin Claire DeWitt, die mit den ungewöhnlichsten Mitteln ihre Arbeit voran treibt und den Leser immer wieder Überrascht. Ob Traumdeutung, Detektivhandbuch, Drogen oder ungewöhnliche Verhöraktionen - Claire erfindet sich immer wieder neu und das ganz selbstverständlich. Ein Genuss nicht nur für Liebhaber des Genres.

Stil

Die Geschichte wird vornehmlich aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Neben dem Hauptstrang, driftet die Erzählung immer wieder in Erinnerungen und Träumen ab. Gekonnt verflechtet die Autorin die Vergangenheit ihrer Heldin mit der aktuellen Geschichte und ermöglicht dem Leser, Claire kennen zu lernen. Dabei öffnet sie den Spielraum für eigene Interpretationen und lässt gerne mal das ein oder andere Geheimnis der Detektivin offen.
Im anspruchsvollen Schreibstil, ist es dennoch keine Schwierigkeit, den Roman durchzulesen. Es ergibt sich schnell ein rascher Lesefluss und man kann hervorragend in die Geschichte eintauchen.

Figuren

Die Figurengestaltung ist gelungen. Die Protagonistin Claire DeWitt zieht den Leser durch verrückte Aktionen und ungewöhnliche Verhaltensweisen in den Bann. Hier und da geschmückt mit ein wenig bissigen Humor, hält die Autorin, was der Titel des Romans verspricht und liefert eine durchdachte Heldin, die ihrer Beschreibung durchweg gerecht wird.
Auch die Nebenfiguren werden dem Roman gerecht und gekonnt ins Geschehen eingebracht. Harmonisch agieren die abwechslungsreichen Charaktere untereinander und runden die gelungene Geschichte ab.

Aufmachung

Das Cover wirkt zunächst verspielt und wirr. In rosa und roten Tönen, sind kleine Papageien und Pistolen um den Titel abgebildet, der in schwarzen Lettern das Zentrum des Covers bildet. Die Rückseite enthält eine kurze Erklärung zum Buch, welche durchaus gelungen ist. Auf ca. 360 Seiten kreiert die Autorin die Geschichte und verleiht im Nachhinein dem Cover sogar noch einen Sinn.

Fazit

Gelungener Auftakt, hervorragende Heldin und eine in sich abgeschlossene Geschichte, machen dieses Buch zu einem Lesegenuss.
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am 26. November 2013
Weil das Buch so viele tolle Superideen hat, habe ich die etwas fehlende Spannung gern verziehen. Ich liebe Silette. Schade, dass es das Buch in echt nicht gibt. Klasse, wie die Autorin mit den Klischees der Detektive spielt. Hohes lesevergnügen!
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am 17. September 2012
.... dann eben doch nicht ganz so anders.

Privatdetektivin Claire DeWitt soll in New Orleans den verschwundenen Vic Willing ausfindig machen, der seit Hurricane Katrina wie vom Erdboden verschluckt ist. Auftraggeber ist der Neffe des Anwalts, der nicht glauben will, dass sein Onkel tatsächlich tot ist. Die Geschichte beginnt sehr atmosphärisch, die Protagonistin gibt einem von Anfang an Rätsel auf.

Tja, und da kommen wir auch schon zu den kleinen Problemchen, die ich mit diesem Buch hatte. Die Ermittlerin, Claire DeWitt, torkelt und trudelt vollkommen planlos - entweder betrunken oder bekifft - durch die Gegend, erträumt sich Anhaltspunkte und stößt mehr oder weniger durch Zufall auf die Lösung. Das alles war am Anfang auch erfrischend schräg, aber irgendwann hat sie mich dann doch allzu sehr an Lisbeth Salander erinnert. Wirr eingestreute Zitate aus einem Buch (Detection) machen es nicht unbedingt besser. So dümpelt die Handlung vor sich hin - beinahe wie eine zurückweichende Flut, auf wirkliche Überraschungen wartet man als Leser umsonst. Auch der begleitende Handlungsstrang um das Verschwinden einer Jugendfreundin ist nicht unbedingt befriedigend.

Sehr gut gefallen hat mir, wie gesagt, die Atmosphäre. Man sieht die verwüstete Stadt förmlich vor sich und meint hie und da, den Sumpf zu riechen.

Ansonsten leider eher durchschnittlich und eben nicht ganz so sensationell anders wie versprochen.
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am 10. Oktober 2012
Ein sehr außergewöhnlicher Kriminalroman ist hier anzuzeigen mit einer rästelhaften und skurrilen Ermittlerpersönlichkeit, der Privatdetektivin Claire de Witt, die sich ironisch als die beste Ermittlerin der Welt bezeichnet.

Ihr großes Vorbild und persönlicher Mythos ist der von Sara Gran eingeführte Jacques Silette, fiktiver Autor eines Handbuchs für Privatdetektive mit dem Titel „Detection“, aus dem sie immer wieder zitiert. Sätze etwa wie diesen: „Es gibt keine Zufälle. Nur uneingelöste Rätsel, unerkannte Hinweise. Die meisten Menschen sind
taub für den Gesang des Vogels, blind für das Blatt auf dem Weg. Sie denken sich nichts dabei, wenn die Nadel an immer derselben Stelle der Schallplatte springt oder ein Fremder am Telefon ist. Sie übersehen die Omen. Sie wissen die Zeichen nicht zu deuten. Für sie stellt sich das Leben als Buch mit lauter weißen Seiten dar. In den Augen des Detektivs hingegen ist es gefüllt mit einer leuchtenden, geheimnisvollen Schrift.“

Das spannende und besondere an diesem Roman, der wohl der Beginn einer Krimireihe darstellt, ist, dass die eigenwillige Claire de Witt, eine Frau mit einer Präferenz für Gewalt und politische Unkorrektheiten, diese hintersinnigen und oft kryptischen Lehren ihres Meisters bei der Lösung ihres Falles immer wieder anwendet, zur Freude und zur besten Unterhaltung des Lesers.

Der wird mit der Handlung in das New Orleans des Jahres 2007 geführt. Auch zwei Jahre nach dem großen Hurrikan herrschen dort noch weitgehend Chaos und Anarchie. Von einem Mann namens Leon Salvatore erhält Claire de Witt in ihrem Heimatort in Nordkalifornien einen Anruf. Sie soll nach dem während des Orkans verschwundenen Staatsanwalt Vic Willing suchen, einem Onkel Salvatores. Noch am Abend vor dem zerstörerischen Sturm hätten die beiden miteinander gesprochen und seitdem habe er nichts mehr von seinem Onkel gehört. Er wolle Gewissheit. Für Claire de Witt ist klar:
„Der Auftraggeber kennt die Lösung des Rätsels bereits. Aber er sträubt sich dagegen. Er beauftragt den Detektiv nicht, um das Rätsel zu lösen. Er beauftragt ihn, um sich bestätigen zu lassen, dass es keine Lösung gibt.“

Dennoch nimmt Claire de Witt den Auftrag an. Erstens braucht sie Geld, und zweitens bringt er sie zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder nach New Orleans. Mit sehr ungewöhnlichen Methoden ( sie wirft das I Ging und vertraut auf Träume und Eingebungen) und immer im geistigen Kontakt mit Silette und ihrer verstorbenen Lehrerin Constanze, bewegt sich Claire de Witt durch ein New Orleans, das auch vor dem Sturm ein Hort von Mord und Totschlag war, was sich danach noch gesteigert hat. Furchtlos ermittelt sie, beschreibt eine korrupte Polizei und Staatsanwaltschaft, die bis auf die Knochen rassistisch ist.

Sara Gran besticht durch eine kritische und radikale Analyse des Zustandes des Staates in den USA und ihrer Gesellschaftsordnung. In New Orleans, wo sie ständig auf die jungen schwarzen männlichen Opfern des Systems trifft, die selbst zu Tätern werden, kommt dieser „state of the union“ nur besonders krass zu Tage.

Immer wieder wechselt Sara Gran die Perspektiven und die Zeiten und hält doch einen überzeugenden erzählerischen Faden fest, der ihr Buch zu einem bemerkenswerten Stück zeitgenössischer Kriminalliteratur macht.
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am 23. April 2013
Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Es macht einfach Spaß, wenn Claire deWitt ermittelt. Sie ist die beste Detektivin der Welt, sagt sie. Der Erfolg gibt ihr irgendwie Recht. Ich sage: Sie ist auf jeden Fall die schrägste Detektivin der Welt. Verschroben, fertig, menschlich und irgendwie auch liebenswürdig. Auch wenn sie das ganz sicher nicht so stehen lassen würde.
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am 29. Dezember 2012
Die beste Privat-Ermittlerin von der Welt hat mich durch die DIE STADT DER TOTEN geführt. New Orleans wurde nach dem verheerenden Hurrikan Katrina für mich lebendig. Die düstere Atmosphäre unterstreicht nur die ungewöhnliche Vorgehensweise der Heldin, um den Fall zu lösen. Die Roman-Figuren gefallen mir sehr. Ich habe mich keinen Moment mit dem Buch gelangweilt. Die Geschichte ist richtig gut. Es gibt viele überraschende Wendungen und der Schreibstil ist flott und mitreißend. Von mir 5 Punkte.
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am 30. März 2013
In WELT-online hatte ich eine Rezension über dieses und das zweite Buch von Sara Gran gelesen ([...]): "..die freudlos-prüde amazon-Kommentarschreibergemeinde war ob Claires Kokserei höchst erzürnt", hiess es da und am Schluss: "Grandioses Buch" (gemeint das zweite).

Auch das erste ist ein grandioses Buch. Der Mord und dessen Aufklärung ist nur der Anlass zur exzessiven und genialen Beschreibung der exzessiven und genialen Clair DeWitt. Klar, kaputte Kommissare, Ermittler oder Detectives kennen wir zur Genüge, aber mit Claire ging die Autorin durch die Decke. Wer kann je wieder über eine solche Type schreiben, ohne Claire im Hinterkopf zu haben? Genial, exzessiv und gleichzeitig präzis/plastisch war auch die Beschreibung der Zustände in New Orleans nach Katrina. Ja, ja vielleicht kein guter Krimi, aber ein grandioses Buch
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am 29. April 2012
Ein sehr abwechslungsreiches Buch, die Geschichte nimmt immer wieder unerwartete Wendungen, die Protagonistin glänzt durch unerwartete Beoachtungen, Ideen...
Das Buch spielt in New Orleans kurz nach der Überflutung, das Bild, das gezeichnet wird, bietet einen guten Einblick in das Chaos das danach geherrscht hat. In diesem Chaos ist der Staatsanwalt Vic Willing zu finden. Es ist unklar, ob er freiwillig verschwunden ist, ob ihm etwas zugestossen ist oder ob er verunglückt ist. Die Erzählung ist auch eine Reise, die diesen Menschen in seinen verschiedenen Facetten skizziert.

Insgesamt ein abwechslungsreiches Buch ohne Längen, mit vielen Überraschungen, bis zum Schluss bleibt der Ausgang unabsehbar.
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