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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neuer Fall - mit bekanntem Aufbau
Andreas Föhr hat bisher vier Titel in der Reihe um Kommissar Wallner veröffentlicht (Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman, Schafkopf: Kriminalroman, Karwoche: Kriminalroman und Schwarze Piste: Kriminalroman. „Totensonntag“ ist vom Erscheinen her eigentlich die fünfte Episode, spielt zeitlich aber im Oberbayern des Jahres 1992...
Vor 14 Monaten von Rum_Trauben_Nuss veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Feuertaufe für Kommissar Wallner
~Inhalt~

1992, Bad Wiessee: Der 23jährige Kommissar Clemens Wallner steht gerade am Beginn seiner Karriere – ebenso wie sein Kollege Leonhardt Kreuthner, der schon in den 90er Jahren eine zweifelhafte Einstellung zu seiner Arbeit aufweist und dem Alkohol sehr zugetan ist. Kreuthner soll für einen angeblich erkrankten Kollegen einspringen und den...
Vor 12 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht


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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neuer Fall - mit bekanntem Aufbau, 20. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Broschiert)
Andreas Föhr hat bisher vier Titel in der Reihe um Kommissar Wallner veröffentlicht (Der Prinzessinnenmörder: Kriminalroman, Schafkopf: Kriminalroman, Karwoche: Kriminalroman und Schwarze Piste: Kriminalroman. „Totensonntag“ ist vom Erscheinen her eigentlich die fünfte Episode, spielt zeitlich aber im Oberbayern des Jahres 1992. Erzählt wird der allererste Fall des frischgebackenen Kommissars bei der Kripo Miesbach, wenn man so will also eine Art „prequel“ zu den bisherigen Fällen.

Im Zusammenhang mit einem Saufgelage auf einer Berghütte, das sich Kreuthner verständlicherweise nicht entgehen lassen will, erhält Wallner Hinweise auf ein Verbrechen, welches sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ereignet hat. Viele der damals Beteiligten sind noch am Leben, die Ermittlungen beginnen und bald schon kommt Bewegung in die Sache …

Die Erzählung wechselt ständig zwischen 1945 und 1992 hin und her, aber das Spiel mit den verschiedenen Erzählebenen ist ja aus den anderen Fällen schon hinlänglich bekannt, also nichts Neues. Mich hat jedoch beeindruckt, wie intensiv und plastisch der Autor die Kriegsgeschehnisse und die Beteiligung der einfachen Bürger im vorliegenden Fall schildert. Die zeitlichen Rückblenden nehmen einiges vom Buchumfang in Anspruch und waren dabei alles andere als uninteressant.

Erfreulich diesmal auch die Zusammenarbeit von Wallner und Kreuthner. Nach meinem Empfinden stehen die Zeichen hier zu Beginn weniger auf Konflikt als in den späteren Fällen. Die Unterschiede in den Ermittlungsmethoden sind zwar genauso gravierend, jedoch unterstützen sich die beiden gegenseitig und jeder trägt auf seine Art letztlich zur Auflösung des Falles bei.

Was mir persönlich weniger gefallen hat, war die Entwicklung der Gegenwarts-Handlung (also 1992) im letzten Drittel des Buches. Ich will hier keine Details verraten, aber einiges davon war doch absehbar und manches wiederum wirkte einfach zu konstruiert und stellenweise zu übertrieben.

Und hier erlaube ich mir – als bekennender Fan von Andreas Föhr und seiner Krimi-Reihe – auch leichte Kritik anzumerken. Abgesehen von der Verlagerung des Falls in das Jahr 1992 und den damit verbundenen Einblicken in die Anfangszeit Wallners bei der Kripo Miesbach kommt einem beim Lesen einfach zu viel bekannt vor. Das Spiel mit den Rückblenden gab es auch schon in jedem der bisherigen Fälle, ebenso die Eskapaden von Opa Manfred, die Verstrickungen von Personen aus Wallners Umfeld und so weiter. Die Fälle sind immer nach einem ähnlichen Schema aufgebaut. Bislang hat das zwar wegen der recht originellen Handlungen nicht wirklich gestört, mit der Zeit zeigen sich wie ich finde aber schon leichte „Ermüdungserscheinungen“ und etwas Abwechslung wäre durchaus angebracht..

Der Ausflug in die Vergangenheit von vor 20 Jahren sollte daher eine einmalige Episode bleiben. Für die nächsten Fälle würde ich mir wünschen, dass diese wieder in der heutigen Zeit spielen und sich die bekannten Personen sowohl privat als auch beruflich weiterentwickeln und die Charaktere an Tiefe gewinnen. Potential hierfür ist reichlich vorhanden. Und an Ideen für neue Fälle dürfte es Andreas Föhr wohl auch nicht mangeln …

Als Fazit vergebe ich gerne vier Sterne. „Totensonntag“ ist ein unterhaltsamer und durchaus anspruchsvoller Regional-Krimi, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Sprache und Satzbau sind (trotz mancher direkter Reden in bayerischem Dialekt) klar und eingängig, das Buch liest sich insgesamt sehr angenehm und „rund“.

-> Kaufempfehlung!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Feuertaufe für Kommissar Wallner, 22. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Broschiert)
~Inhalt~

1992, Bad Wiessee: Der 23jährige Kommissar Clemens Wallner steht gerade am Beginn seiner Karriere – ebenso wie sein Kollege Leonhardt Kreuthner, der schon in den 90er Jahren eine zweifelhafte Einstellung zu seiner Arbeit aufweist und dem Alkohol sehr zugetan ist. Kreuthner soll für einen angeblich erkrankten Kollegen einspringen und den Inhaftierten Thomas Nissl, der die Nacht bis zur Vorstellung vor Gericht in einer Zelle verbringen muss, bewachen. Zeitgleich findet im Hirschberghaus ein großes Saufgelage statt. Frei nach dem Motto „All you can drink“ und das muss man einem Kreuthner nicht zweimal sagen. Kurz um – Kreuthner schnappt sich seinen Gefangenen Nissl und macht sich mit ihm auf den Weg zur Berghütte. Dort treffen sie auf den „erkrankten“ und schon völlig besoffenen Kollegen von Leonhardt Kreuthner – den immer frierenden Kommissar Wallner und seine Begleitung und Kurzzeitliebschaft Staatsanwältin Claudia Lukas. Es dauert nicht lange und Kreuthner kann mit dem Alkoholpegel seines Kollegen mithalten. Die Verantwortung für den Gefangenen Thomas Nissl hat er schnell vergessen. Als Wallner und Claudia Lukas Nissl bewusst machen, welche Konsequenzen ihm aufgrund seiner vielen Straftaten drohen, dreht Nissl plötzlich durch. Er schafft es, sich zu bewaffnen und schießt dem Wirt versehentlich ins Bein. Als ihm seine Lage bewusst wird, nimmt er kurzerhand die gesamten Gäste des Hirschberghauses als Geiseln. Seine Forderung: Ungehindert mit der Seilbahn zurück ins Tal zu gelangen, wo bereits ein Fluchtauto wartet, mit dem er über die Grenze nach Österreich fliehen kann. Und begleiten soll ihn kein anderer als Clemens Wallner. So machen sich der eher wortkarge und zurückhaltende Kommissar und Thomas Nissl mit der Seilbahn auf den Weg ins Tal. Dort wird Nissl seine aussichtslose Lage erst richtig bewusst und er beschließt, den für ihn einzig richtigen Weg zu wählen: den Selbstmord! Und so stürzt er sich vor Wallners Augen in die Tiefe. Als Wallner ihn schließlich findet, verweisen Nissls letzte Worte auf eine Kirche in Dürnbach, wo ein mit Edelsteinen besetzter Sarg eine Frauenleiche bergen soll. Dies ist der Beginn der Ermittlungen rund um die junge, schöne Frieda, deren Leben an den letzten Kriegstagen 1945 auf tragische Weise endete. Doch welche Verbindung besteht bis in die 90er Jahre? Gibt es überhaupt noch lebende Personen, die man für diese Tat verantwortlich machen kann?

~Einschätzung~

Andreas Föhr bleibt seinem gewohnten und sehr guten Schreibstil auch in „Totensonntag“ treu. So gibt es zwei Erzählebenen. Zum einen befinden wir uns im Jahr 1992 – am Beginn der Karriere von Clemens Wallner und der ersten Zusammenarbeiten mit seinem Kollegen Leonhardt Kreuthner. Leider muss ich sagen, dass wir hier nicht wirklich viel Neues über die Charaktere erfahren. Meiner Meinung nach wäre dieses Buch besser am Anfang der Krimi-Reihe von Föhr aufgehoben gewesen. So liest man häufig Wiederholungen aus den Vorgängerromanen. Trotzdem ist es natürlich witzig, die Passagen über Wallners Vater Manfred und die dubiosen Verhaltensweisen von Kreuthner zu lesen. Föhr bleibt seinen Charakteren treu. So ist Wallner weiterhin schüchtern, zurückhaltend und „mahnend“, sein Großvater Manfred zeigt uns wieder einmal mehr, dass er es auch schon in früheren Jahren faustdick hinter den Ohren hatte und Kreuthner … na ja, Kreuthner ist eben Kreuthner. Sprich: So ein Polizist hätte im wahren Leben wirklich nichts im aktiven Dienst zu suchen! Auf der anderen Seite befindet sich der Leser im Jahre 1945. Hier schafft es der Autor wirklich gut, die Stimmung der grausamen und beängstigenden Kriegszeit einzufangen. Wir erfahren mehr über Dorfbewohner, die auch im Jahre 1992 noch am Leben sind. Mittelpunkt der Geschichte ist die Story um die flüchtige Frieda, die versucht, in den letzten Kriegstagen im Dorf Unterschlupf zu finden, um sich vor dem sicheren Tod zu retten. Doch alles sollte ganz anders kommen. Was genau ist in den letzten Tagen des Krieges passiert? Warum musste Frieda – die sich längst in Sicherheit wähnte – letztendlich doch noch sterben? Und weshalb wurde ihre Leiche zu Nissls Lebzeiten nie gefunden?

Der gelernte und in München lebende Jurist Andreas Föhr begann bereits Anfang der 90er Jahre mit dem Schreiben von Drehbüchern. Schon damals entdeckte er seine Leidenschaft für Krimis. 2009 veröffentlichte er seinen ersten Roman rund um die Charaktere Kommissar Wallner und seinen Polizistenkollegen Leonhardt Kreuthner. Bis heute folgten jährlich weitere Folgegeschichten.

~Fazit~

Ich muss sagen, dass ich bisher alle Bücher von Andreas Föhr sehr, sehr gern gelesen habe. Ich konnte sie kaum aus der Hand legen, war immer begeistert von den verschiedenen, witzigen Charakteren und den schlüssigen Ermittlungen in seinen Büchern. „Totensonntag“ kann da nicht ganz mithalten. So musste ich mich doch leider das ein oder andere Mal zum Weiterlesen zwingen. Die Situationskomik konnte den relativ flach gehaltenen Spannungsbogen leider nicht ausbügeln. Und somit vergebe ich – trotz einiger Abzüge – 3 von 5 Punkten, in der Hoffnung, dass Andreas Föhr mit seinem nächsten Roman wieder an seine großartigen Vorgängerbücher anknüpft. (SM)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mord verjährt nicht, 18. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Taschenbuch)
„Was machst denn für einen Scheiß?“, sagte Wallner, weil er nicht wusste, was er sonst sagen sollte. „Kannst du atmen?“
Nissl nickte und ergriff den Ärmel von Wallners Daunenjacke. „Mir ist kalt“, sagte er, während er Wallner zu sich zog. Der nahm ein Zittern wahr, das so dezent war, dass Wallner es in der ersten Aufregung nicht bemerkt hatte.
„Bleib ruhig. Die sind gleich da. Dann holen wir einen Krankenwagen.“ Wallner sah hinunter zu der Stelle, an der der Bergpfad endete und die Forststraße begann. Hier würden in wenigen Minuten einige Fahrzeuge der Polizei eintreffen. Und in einem davon wäre ein Funkgerät, hoffte Wallner, und es kam ihm der Gedanke, dass man alle Polizisten mit Mobiltelefonen ausrüsten sollte. Dann hätte er längst einen Notarzt verständigen können.
„Ich muss dir was sagen“, flüsterte Nissl.
„Beweg dich nicht so viel. Und spar dir den Atem.“ Wallner zog seine Daunenjacke aus und deckte sie über Nissl. Der hörte nicht auf zu zittern, und jetzt fing auch Wallner damit an. Der Föhn hatte nachgelassen, und die Temperaturen bewegten sich langsam auf den Nullpunkt zu.
„Den Sarg aus Glas … ich … ich hab den wirklich gesehen.“
„Wenn du wieder gesund bist, dann zeigst du ihn mir. Einverstanden?“
„Bist a anständiger Kerl.“ Er nahm Wallners Hand. Nissls Hand war erstaunlich weich und kalt wie der Tod. „Zieh die Jacke wieder an. Ich brauch sie nicht.“ „Du brauchst sie“, sagte Wallner und spähte den Berg hinab, ob sich nicht von irgendwo Lichter näherten oder Motorengeräusch zu hören war.
„In dem Sarg liegt eine Frau. Sie … sie hat ein Loch im Kopf. Von einer Kugel.“ Nissl konnte nicht weitersprechen. Er hustete und hielt sich die Hand vor den Mund. Die Hand färbte sich schwarzrot, ebenso Nissls Mund. Wallner versuchte, ihn mit einer Geste zu beschwichtigen.
„Komm, bitte! Halt dich ruhig. Wir gehen zusammen zu deinem Sarg. Wenn das hier vorbei ist. Versprochen.“
„Ich geh nirgends mehr hin“, hauchte Nissl. „Sankt Veit. Hörst du? Der Sarg ist in Sankt Veit, im Keller.“ Er starrte Wallner mit aufgerissenen Augen an und quetschte dessen Unterarm mit der blutverschmierten Hand. „Ich hab die Frau auf dem Gewissen!“

Der alte Nissl, der hier so dramatisch stirbt, war Wallner und seinem Kollegen Kreuthner gut bekannt. Ein kleiner Ganove, Alkoholiker, ohne festen Wohnsitz und mit einem beachtlichen Vorstrafenregister, was Einbrüche und Diebstähle angeht. Aber dass er einen Menschen auf dem Gewissen haben soll, kann sich niemand vorstellen. Und was soll diese Sache mit dem gläsernen Sarg, in dem schneewittchengleich eine Tote liegen soll? Als die beiden Beamten dem Hinweis nachgehen, stoßen sie auf ein Verbrechen, dessen Aufklärung sie weit in die Vergangenheit führen wird – bis hin zu einem Maitag des Jahres 1945…

Diesen Krimi habe ich förmlich eingeatmet! Der Schreibstil war sehr angenehm und kurze Kapitel führten dazu, dass ich immer „nur noch eins“ mehr lesen wollte. Sehr spannende Abschnitte wechselten mit Passagen voller trockenem Humor ab und immer wieder gab es Rückblenden in das Jahr 1945, bei deren Dramatik mir teilweise ganz anders wurde. Der Krimi selbst spielt im Jahr 1992, was insofern bedeutsam ist, als dass es noch reichlich Zeitzeugen für das Ende des zweiten Weltkriegs gibt. Und Beteiligte.

Wie ist das, wenn jemand, den man kennt, mit dem man vielleicht sogar verwandt ist, eine SS- oder SA-Vergangenheit hat? Viele von ihnen haben sich nach dem Krieg wieder eine „normale“ bürgerliche Existenz aufgebaut und haben kein großes Interesse daran, über ihr früheres Leben zu reden. Wallner und Kreuthner haben es nicht leicht, die Geister der Vergangenheit aufzuscheuchen. Dass sie aber auf einem guten Weg sind, merken sie schon bald, denn auf den „alten“ Mord folgt ein aktueller. Eins ist doch klar: Wer im Jahre 1945 keine Skrupel hatte, der kennt sie auch 1992 nicht. Obwohl es auch Verdächtige jüngeren Alters gibt… Ein kniffliger Fall!

Die Charaktere bieten uns das beliebt-bewährte grundverschiedene Ermittler-Duo, hier noch gewürzt mit einer recht unkonventionellen Staatsanwältin. Wallner ist der leicht spießige, überaus korrekte Typ und Kreuthner, nun ja, das genaue Gegenteil. Alle Freunde von ihnen werden sich freuen, die beiden hier mal als ganz junge Beamte zu erleben. Und wer sich immer schon mal gefragt hat, wieso Wallner ständig friert, erhält in diesem Buch die Antwort darauf.

Auch wer Regionalkrimis mag, kommt hier auf seine Kosten. Die bayerischen Schauplätze liefern schöne Landschaftsbeschreibungen, uriges Brauchtum und Dialekt. Ein Nichtbayer (so wie ich) muss aber keine Verständnisprobleme fürchten, denn auch wenn Sätze wie „Du! Du kannst mir mal an Schuah aufblasen!“ nicht zu meinem Sprachgebrauch gehören, kann ich ihre Aussage doch problemlos nachvollziehen ;-)

Die Auflösung war schlüssig, die Handlung ließ mich lange miträtseln und brachte sowohl überraschende Wendungen als auch die ein oder andere „Hände-über-dem-Kopf-zusammenschlag“-Situation. Fazit: Spannend, unterhaltsam und anspruchsvoll – dieser Krimi ließ bei mir keinen Wunsch offen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende, 20. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Taschenbuch)
Der junge Wallner gerät auf einer Berghütte eher zufällig in eine Geiselnahme eines verzweifelten älteren Mannes, der nicht ins Gefängnis will. Er verrät dem jungen Ermittler, dass in einer Gruft in St. Veit eine ermordete Frau begraben sein soll. Wallner beginnt mit den Ermittlungen, die ihn bis zum Kriegsende 1945 zurückführen... .
Dem Autor Andreas Föhr ist es gelungen, mit ,,Totensonntag" einen spannenden und authentischen Fall zu schreiben und dem Leser Wallners erste Ermittlung zugänglich zu machen.
Die Handlung wird zeitlich gesehen einmal aus dem Jahr 1945 und dann wieder von 1992 erzählt. So erfährt man als Leser zunächst immer ein Stückchen mehr, was damals passiert ist und sieht dann, wie es dem jungen Ermittler gelingt, das Vergangene aufzudecken.
Die Figuren werden gut beschrieben und charakterisiert. Man kann sich den jungen Wallner richtig gut vorstellen.
Föhr gelingt es, die Spannung kontinuierlich oben zu halten und immer wieder eine Prise Humor einzuarbeiten. Dadurch hat mich der Krimi gut unterhalten und zum Ende hin richtig überrascht.
Insgesamt ist ,,Totensonntag" ein toller Krimi, der spannend bis zum Ende bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Wallner-Fans OK - Hörbuch wie immer toll umgesetzt, 10. Dezember 2014
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Rezension bezieht sich auf: Totensonntag (Hörbestseller) (Audio CD)
"Totensonntag", der neueste Wallner-Krimi stellt ein Prequel dar. Erzählt wird die Geschichte von Wallners allererstem Fall. Man lernt etwas mehr über die Vorgeschichte der aus den anderen Büchern bekannten Personen, und der Grundsätzliche Aufbau mit verschiedenen Zeitebenen ist auch schon uas den anderen Büchern bekannt.

Ich bin ein Fan der Reihe, aber dies ist meiner Meinung nach das schlechteste Buch. Die Geschichte mag nicht so wirklich zu fesseln, und die Aktionen vor allem Kreuthners sind noch unglaubwürdiger als in den vorangegangenen Büchern. Dass bei einem Einbruchsversuch z.B. ein halbes Haus gesprengt wird ohne dass dies wirkliche Konsequenzen hätte ist nicht wirklich glaubhaft. Mir fehlt hier der Spannungsbogen und das Aha-Erlebnis am Schluss. Die Auflösung ist recht vorhersehbar. Rein für das Buch vergeben ich 3 Sterne.

Empfehlenswert ist allerdings eindeutig die Hörbuchfassung. Michael Schwarzmaier schafft es hervorragend, den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen zu geben und schlägt einen mit seiner Stimme dann doch in den Bann. Für seine Leistung gibt es volle 5 Sterne.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Situationskomik und Tiefgang!, 14. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Broschiert)
Der Autor Andreas Föhr hat mit "Totensonntag" den fünften Band seiner Reihe um den eher gesetzestreuen Kommissar Wallner und den nicht so ganz dem Gesetz verpflichteten Polizisten Kreuthner vorgelegt. Und wie die anderen Geschichten zuvor lebt auch diese neue Folge davon, dass Föhr nicht nur mit seinen beiden Protagonisten so herrliche Figuren geschaffen hat, die er mit grossem Spaß immer wieder in brenzlige wie zuweilen aberwitzige Situationen schickt. So beginnt "Totensonntag" mit einer Geiselnahme, die man so zuvor noch nie gelesen hat. Schon dieser Einstieg ist absolut lesenswert. Doch natürlich müssen die Helden noch viele andere Situationen meistern. Aber Föhr sucht nicht nur nach dem kurzen Lacher. Seine Bücher zeichnet es aus, dass er Spass mit ernsten Momenten und Themen verbindet. Wie schon in den anderen Bänden hat er auch hier eine zweite Ebene eingezogen - eine dramatische Episode aus den letzten Tagen des 2.Weltkrieges. Sie bildet einen spannenden Kontrast. Und so gelingt Föhr eine geniale Mischung aus Komik und Tiefgang. Dies liegt aber auch daran, dass die Figuren selbst alle Tiefgang haben, ihre Charaktere so wunderbar gezeichnet sind. Dieses Buch kann ich wahrlich empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial, 13. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag (Audio CD)
Meine Frau und ich sind mittlerweile absolute Andreas Föhr bzw. Kommissar Wallner Fans. Sehr kurzweilig und durch die plastisch dargestellten Protagonisten ein wahrer Hörgenuss für Fans von "Alpenkrimis". Der Sprecher des Hörbuches verdient eine Auszeichnung!
Kann ich uneingeschränkt empfehlen und warte schon auf einen neuen Teil dieser Serie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Hörbuch, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag (Audio CD)
Zuerst ist man etwas verwirrt Nazigeschichte oder Bayernkrimi? Mit jeder Minute, die man weiter hört führen die Fäden zu einem Ganzen. Schlüssig, gut durchdachte interessante und gute Story.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Broschiert)
Ich habe alle Bücher von Herrn Föhr gelesen und finde sie sehr spannend und leichtflüssig geschrieben. Hoffentlich erscheinen noch weitere Bücher, ich würde mich sehr freuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als zufrieden!, 9. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Totensonntag: Kriminalroman (Broschiert)
Das Buch ist wirklich toll geschrieben. Meiner Meinung nach ist es von Anfang an spannend. Oft dauert es bei manchen Büchern bis die Geschichte richtig interessant wird, aber nicht bei "Totensonntag"! Was mir auch sehr gut gefällt ist das alle Ereignisse aufgeklärt werden, das beweist das die Geschichte gut durchdacht ist.
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Totensonntag: Kriminalroman
Totensonntag: Kriminalroman von Andreas Föhr (Broschiert - 1. November 2013)
EUR 14,99
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