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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist der Mörder ? Ratlos bis zum Schluss !
Das buch hat mich gefesselt , man wollte es nicht aus der hand legen .
Es ist super spannend auch ohne blutrünstigen beschreibungen , das Ende ist offen und läst auf einenzweiten Teil hoffen .
Vielen Dank für die spannende Unterhaltung !
Vor 4 Monaten von Andrea Haase veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine gelungene Fortsetzung
Den ersten Teil "Schwarzer Schmetterling" hatte ich innerhlab paar Tagen durch und dort bestand auch die Sucht immer weiter lesen zu müssen.
Bei dem zweiten Teil muss ich leider sagen, und ich habe mich so sehr auf den zweiten Teil gefreut, dass die Fortsetzung einfach nur langweilig ist. Ich habe mich bisher 1/3 durch das Buch gekäpmft und bin...
Vor 4 Monaten von Bianca veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist der Mörder ? Ratlos bis zum Schluss !, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das buch hat mich gefesselt , man wollte es nicht aus der hand legen .
Es ist super spannend auch ohne blutrünstigen beschreibungen , das Ende ist offen und läst auf einenzweiten Teil hoffen .
Vielen Dank für die spannende Unterhaltung !
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, packend, tiefgründig. Gesellschaftskritik verwoben in einen intelligent erzählten, anspruchsvollen Thriller., 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Ein alter Professor macht eine seltsame Beobachtung auf dem Grundstück seiner Nachbarin – ein Junge sitzt apathisch am Swimmingpool und blickt auf unzählige Puppen im Wasser, während um ihn herum ein Gewitter tobt.
Kurz darauf erhält Kommandant Servaz einen Anruf aus der Vergangenheit, seine Jugendliebe Marianne. Ihr Sohn ist unter Mordverdacht festgenommen worden. Er soll seine Lehrerin grausam gefoltert und getötet haben. Martin Servaz ist von der Unschuld des Jugend überzeugt. Vor allem, da sich die Hinweise verdichten, das seine Nemesis – Julian Hartmann – der psychopathische Serienmörder, wieder zurück gekehrt ist. Ist der Wahnsinnige tatsächlich erneut am Werk oder verliert Commandant Servaz langsam den Verstand?

Kritik

Lange, lange, lange musste ich auf dieses Buch warten, aber es hat sich gelohnt. Genau wie der Debütroman von Bernard Minier konnte mich auch „Kindertotenlied“ von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Aber anders als „Schwarzer Schmetterling“ beginnt dieser Roman nicht mit einem Mord, sondern führt den Leser über mehrere, wie es scheint unabhängige, Erzählstränge in die Geschichte. Dabei sorgt der Autor nicht nur für Verwirrung beim Leser, er macht vor allem neugierig auf mehr.

Auf seine unnachahmliche Weise erzählt, schafft es Bernard Minier sowohl die düstere Atmosphäre, als auch die brodelnden Emotionen seiner Figuren einzufangen und zu transportieren. Dabei ist der Leser wie gebannt von den Zeilen und der Klangfarbe seiner Sprache. Selbst Nebensächlichkeiten werden spannend und wichtig. Ich liebe diese Sprachmelodie!

„Sie setzten sich ins fette Gras und beobachteten, wie am Fuß des gleichmäßig abfallenden Hügels die weißen Boote kreuz und quer über den See fuhren, sie lauschten den Glocken, die im Tal gemächlich den Rhythmus der Stunden bestimmten, und hörten ihr fröhliches Glockenspiel wie Drachen in den Aufwind emporsteigen“ (Seite 263)

In dieser Geschichte erfährt man vor allem viel privates über den Ermittler Martin Servaz, der einem oft unnahbar, fast gefühlskalt erscheint. Aber auch Irène Ziegler, Samira, Espérandieu und der Rest der Truppe treten wieder auf den Plan. Die Figuren bleiben sich treu und agieren ihren Charakterisierung entsprechend, obwohl man von einigen nicht nur neues, sondern vor allem unerwartetes erfährt.
Wie schon in seinem Debüt zeichnet Bernard Minier auch hier wieder ein überzeugendes Abbild der Heterogenität der französischen Gesellschaft, so dass der Leser das Gefühl hat das Land wirklich zu erleben, Einblicke zu bekommen in Bereiche, die er bisher kaum bis gar nicht wahrgenommen hat. Kritisch und intelligent setzt sich der Autor mit seinem Land und dessen Problemen auseinander und verwebt sie geschickt mit der Handlung eines überaus spannenden Thrillers.

Allerdings gibt es viele Rückblenden und Rückbezüge zu „Schwarzer Schmetterling“, so dass es ratsam wäre diesen Roman vorher zu lesen, vor allem da einige Wendungen aus dem Vorgänger verraten werden.

Gefreut hat mich vor allem, dass der Übersetzter, Thorsten Schmidt, sich diverse Kritiken zu Herzen genommen zu haben scheint, denn die Übersetzung wirkt deutlich lebendiger und gefühlvoller als bei “Schwarzer Schmetterling”, auch wenn man an der ein oder anderen Stelle den Kopf schüttelt, ob der ungewollten Komik. Ich hoffe darauf, dass er mit noch mehr Elan an Teil drei gehen wird. Die Zeichen stehen günstig. ;)

“Abgesehen von den Ferien, war die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahre alt” (S. 71)

Der Satz lautet im Original übrigens. “En dehors des vacences, la moitié de la population avait moins de vingt-cinq ans”. Er ist also theoretisch richtig übersetzt, im Deutschen würde man aber wohl eher “Außerhalb der Ferienzeiten …” sagen. Gibt wieder einmal mehrere Stellen, an denen mir einen Tick zu wörtlich übersetzt ist. (Das wirkt jetzt fast kleinkarriert und würde mir wahrscheinlich auch nicht auffallen, wenn ich das Original nicht Zuhause hätte).

Fazit

Was für ein Buch! Ich habe selten einen Thriller gelesen, der mich so fassungslos zurück lässt. Chapeau Monsieur Minier. Wie der Vorgänger ein Buch, das auf leisen Pfoten angeschlichen kommt und dich dann erbarmungslos in Stücke reisst. Als würde man der Gesellschaft einen Spiegel vor halten und sagen: Da, schau dir nur an was du erreicht hast, und zu welchem Preis …
„Kindertotenlied“ ist in jeder Hinsicht ein Thriller wie ich ihn mag: düster, packend, tiefgründig. Kein Actionfilm in Buchform, sondern anspruchsvolle Unterhaltung. Knisternde Spannung und der Blick in menschliche Abgründe, aber ohne, dass die Gewalt dominiert. Zudem ist die Geschichte raffiniert erzählt, wobei vor allem die Wendungen glaubhaft vermittelt werden und nicht zu übertrieben dargestellt sind. Ein absolutes muss für jeden Thriller Fan!

Besonders gut gefällt mir hier die indirekte Kritik an den Mechanismen der Regierenden – Brot und Spiele, ähnlich wie im alten Rom, um die Gesellschaft gefügig zu halten und von den wahren Problemen abzulenken. Hier überzeugend – auch für Fans des Sports – dargestellt am Thema Fußball WM.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensiv und spannend, 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
„Seiner Meinung nach wollte Hirtmann nur zweierlei: Seine Freiheit und seine Aktivitäten wieder aufnehmen“.

Die Aktivitäten eines intelligenten, sich sozial bestens und sicher bewegenden Serienmörders, der zuvor Staatsanwalt war und im vorherigen Thriller aus einer bestens gesicherten Anstalt für Psychopathen entkommen war.

Seitdem sit einige Zeit vergangen, aber den damals ermittelnden Kommissar Martin Servaz, der in der Einöde der verschneiten Berge fast sein Leben verloren hätte, lässt dieser Hirtmann nicht los.

Zunächst aber wird er nach Marcaz gerufen. Frankreichs Ort der Eliteschulen. Auch seine eigene Tochter geht hier zur Schule, vor allem aber war er selbst zu Zeiten dort Schüler. Seine Jugendliebe ruft ihn zu Hilfe. Eine Lehrerin ist in ihrem Haus brutal ermordet worden und der Sohn der Jugendliebe steht unter Mordverdacht.

Ein Eifersuchtsdrama? Einfach zu lösen? Mehr eine private Anspannung für Servaz, der dieser Frau nach Jahrzehnten das erste Mal wieder begegnet? Und zugleich seinem damals besten Freund, der eine Rolle bei der damaligen Trennung des Liebespaares spielte?

Wenn da nicht am Schauplatz des Mordes laut die Musik Mahlers ertönt wäre. Die „Kindertotenlieder“. Der Lieblingskomponist von Servaz und zugleich von Hirtmann. Ist der Serienmörder wieder aufgetaucht?

Was aber haben die Freunde Hugos, der verdächtigen Schülers, mit all dem zu tun? Welche Verbindung besteht zu einer noch lokalen und sicher bald landesweit politischen Größe? Wer verfolgt Servaz in einem leeren Gebäude und wirft ihn fast vom Dach? Begibt sich seine Tochter Margot in Gefahr, als sie auf eigene Faust ihre Ohren offen hält?

Was sich als klare Sache zunächst darstellte, nimmt immer verwickeltere Formen an in dieser französischen „heilen Provinzwelt“. In der auch die zweite, damals im Institut beteiligte Polizistin, Irene Ziegler zum zweiten Teil des Buches hin ihre Rolle spielen wird.

Sehr nahe bringt Minier seine Figuren dem Leser, lässt Rätsel über deren Inneres offen, die den Betrachter zu Überlegungen anregen, führt in die Vergangenheit seines Servaz ein, zeigt die Licht und Schattenseiten in den Figuren und erzeugt im Gesamten eine intensive und dichte Atmosphäre der Personen und der Ereignisse.

Wobei jener Hirtmann gar nicht in den Vordergrund tritt, lange Zeit zumindest nicht, falls er überhaupt mit diesen Ereignissen nun zu tun haben sollte und dennoch im Denken und Fühlen der Hauptpersonen eine tragende Rolle einnimmt.

Dieses „nicht davon loskommen“, von Geistern der Vergangenheit, diese ganz eigenartige und klare, „altmodische“ Haltung und Herangehensweise des Kommissars inmitten einer bildkräftig und lebendig geschilderten französischen Umgebung ergeben, mit der sich stetig steigernden Spannung, eine sehr fesselnde Lektüre.

Alles in allem ein rundum gelungener Thriller, der es versteht, den Leser durchgehend in seinen Bann zu ziehen und einen sehr intelligent und hintergründig angelegten Fall vor Augen zu führen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein hervorragender Thriller!, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Minier versteht es auch in diesem Thriller wieder meisterhaft, schauderhafte Szenen zu erzählen. War es im „Schwarzen Schmetterling“ Schnee und Eis, die den Figuren zu schaffen gemacht haben, ist es in „Le Cercle“ die Hitze und Hitzegewitter. Er hat mit Toulouse und dem Universitätskomplex ein ebenfalls interessantes Setting aufgetan. Man heizt etwas durch das Buch, wird in die eine Richtung gelenkt, dann verwirft man die Spur wieder, denkt in die nächste Richtung, aber schon wird eine neue Figur eingeführt und wieder ist alles anders. Irgendwann in der Mitte war ich von Miniers Verwirrspiel etwas ermüdet. Aber man will letztlich doch unbedingt weiterkommen und wissen, was dahintersteckt. Und das gesamte letzte Drittel ist so hervorragend konstruiert, die Auflösung hochspannend, dass man das Buch letztlich zufrieden beendet.
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5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert !!!, 30. Juni 2014
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das Debüt erlebte ich von Bernhard Minier in Form des Thrillers „Schwarzer Schmetterling“ – davon war ich begeistert und deshalb habe ich mir a9uch das Kindertotenlied gekauft und bin ebenso oder noch mehr … ich kann es nicht genau definieren – begeistert.

Der neue Thriller ist fast noch packender geschrieben, er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und ist glaubhaft geschrieben.

Es ist Sommer und wir finden uns in Südfrankreich wieder, wo es Hitzegewitter gibt. Das aber nur nebenbei. Ein brutaler Mord geschieht. In Marsac gibt es eine Elite-Universität. Ine Professorin wird ermordet. Man findet sie in der Badewanne …

Als ich den Titel las dachte ich gleich an Mahler und sein „Kindertotenlied“ – der Zusammenhang wird spätestens klar, wenn man liest, dass diese Musik zu hören ist, als man die Professorin findet – in ihrem Rachen eine Taschenlampe …

Man spürt gleich, so, wie Minier seine Idee umsetzt, dass er sich als seinem/r Täter einen sehr intelligenten gewählt hat, der nicht nur die Ermittler, sondern auch mich als Leser schön an der Nase herumgeführt haben.

Interessant auch die Zusammenhänge in die Vergangenheit des Kommissars Servaz, der von seiner Jugendliebe Marianne angerufen wird, weil diese nicht weiter weiß. Ihr Sohn wird verdächtigt, seine Professorin ermordet zu haben.

Man bringt den Mord an der Professorin mit der Folge der Serienmorde Hirtmanns in Verbindung. Seit Monaten kann man diesen nicht finden – das geht Servaz sofort durch den Kopf, als er den irgendwie inszenierten Tatort sieht und die Melodie Mahlers hört. Aber nicht nur der Flüchtige, sondern auch Servaz selbst ist begeistert von Mahlers Werken, was ihn auch sofort in seine Vergangenheit zurück versetzt.

….

Mehr möchte ich nicht verraten, das muss man selbst gelesen haben.

Gänsehautspannung sage ich gleich vorweg – und dass man sich Zeit nehmen sollte, weil man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Es ist fesselnd geschrieben und geht unter die Haut. Alles kam komplett anders, als ich es mir während des Lesens zurecht gelegt hatte.

Leseprobe:
========

Der Dienst war alles andere als kostenlos, und es dauerte ein Weile, aber schließlich fand sie eine maßgeschneiderte Variante des berühmten Programms Zeus, der Königs der trojanischen Pferde Zeus, der in der Programmiersprache C++ geschrieben und mit allen Windows-Versionen kompatibel war, hatte bereits Millionen von Computern weltweit infiziert, darunter die der Bank of America und der NASA. …

Es ist Wahnsinn, wie bildhaft detailliert Minier seine Idee in Worte fasst ohne dabei langatmig zu werden, im Gegenteil: die Handlung ist dicht und fesselnd, fasziniert mich und ist authentisch glaubhaft. Die gesamte Geschichte ist eine runde Sache, nachvollziehbar und liest sich flüssig. Man spürt an Hand der Schilderungen zu den örtlichen Gegebenheiten, dass der Autor aus der Gegen stammt, sonst könnte er nicht so detailliert schreiben.

Düstere Thrillerspannung kommt von Beginn an auf und hält durch bis zum Schluss, wird mittels eines extremen Spannungsbogens ständig gehalten und noch weiter ausgebaut. Außerdem ist die Handlung an sich brisant und aktuell vom Hintergrund tiefgründig und nachdenklich machend.

Ich konnte bis zum Schluss nicht ausmachen, wer der Täter ist, das Finale ist absolut genial !!!

Prädikat: ABSOLUT LESENSWERT !!!
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4.0 von 5 Sternen ist zu meinem Lieblingsautor geworden, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Guter Schreibstil weiss Spannung aufzubauen und schlüssig zu schreiben, kann ich bestens weiterempfehlen, wer gerne Thriller liest.
Viel Spass beim lesen.
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5.0 von 5 Sternen Stimmungsvoller Thriller, 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Kindertotenlied ist ein Thriller, der viel Atmosphäre schafft. Minier hat wie auch schon im ersten Thriller einen spannenden Plot geliefert mit spannenden Figuren. Für mich eine absolute Leseempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Gänsehaut-Meisterwerk, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich zu seinem Erstlingswerk "Schwarzer Schmetterling" erst nach einigen Seiten langsam Zugang gefunden hatte, hat mich "Kindertotenlied" sofort gepackt und nahezu aufgesogen.
So begeistert ich von "Schwarzer Schmetterling" letztlich war, so bin ich es auch bei diesem Buch.

Bernard Minier ist meiner Meinung nach nicht einfach "nur" ein Autor. Er ist Künstler. Es nutzt Worte, um Situationen, Orte und ganze Geschichten zu malen.
Mit feinem Pinsel zeichnet er die düsteren Abgründe seiner Bücher, er spielt ein intelligentes Spiel mit dem Leser, ist unberechenbar und kritisch.
Denn "Kindertotenlied" ist zwar ein wirklich gut gemachter Thriller mit einigen unerwarteten Wendungen, gerade auch hinsichtlich der bereits bekannten Figuren, aber auch ein Spiegel. Der Autor hält der französischen Gesellschaft einen Spiegel vor. Nicht plump und oberflächlich, sondern subtil.

So mischt sich das Talent des Autors, mit Worten umzugehen, mit einer erneut düsteren und spannenden Szenerie, mit Irrungen und Wirrungen innerhalb der Figuren-Palette, geheimnisvollen Verbrechen und subtilen Nachrichten an die Gegenwart. Ich konnte das Buch einige Male kaum aus den Händen legen, weil ich so einen Durst danach hatte zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Ich habe mich wunderbar unterhalten und unter Spannung gesetzt gefühlt.
Es ist kein Muss "Schwarzer Schmetterling" vorher gelesen zu haben, es ist aber von Vorteil, da es Verweise auf die Vergangenheit durchaus gibt.

Ich gebe "Kindertotenlied" von Bernard Minier fünf Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Thriller mit Tiefgang, 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Dies was mein erstes Minier Buch.
Zuerst einmal Kindertotenlied klingt mehr martialisch als das Buch ist.
Das Buch dreht sich um einen Commandant in Südfrankreich. Dieser hat gerade einen anderen spektakulären Fall überstanden und wird nun zu einem Tatort gerufen.

Hier Frage ich mich noch ob es einen geschichtlichen Vorläufer von Minier gibt. Habe bisher keine Vermerke dazu im Buch gefunden, aber es wirkt irgendwie so. Zumindest wäre diese Geschichte dazu prädestiniert ein Prequel und nebenbei gesagt auch ein Sequel zu haben / zu bekommen,
Meine Vermutung ist, dass "Schwarzer Schmetterling" der Vorläufer ist (habe ich aber noch nicht gelesen.)

Der Tatort hat von allem etwas. Hoffnung, Famillie, Liebe, Verrat, Psychopathen und Drama.
Der Roman bestach vorallem mit seinem Tiefgang, den lebenden Charakteren und glaubhaften Handlung.

Minier ist es gelungen einen guten und spannenden Thriller zu schreiben.

Allerdings ist dies kein Buch das man "mal so nebenbei" liest. Es kommt auf die kleinen aber entscheidenden Erkentnisse und Wendungen an, die dieses Buch ausmachen.

Meine Empfehlung:
Zeit nehmen und lesen.
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5.0 von 5 Sternen Beste Thrillerunterhaltung..., 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindertotenlied (Audio CD)
Die Geschichte:
Inmitten eines sommerlichen Gewittersturms geschieht in Südfrankreich ein grausamer Mord: eine Lehrerin wird in ihrer eigenen Badewanne ertränkt und am Tatort wird einer ihrer Schüler gefunden, der offensichtlich unter Drogen steht. Dass ausgerechnet eine CD von Gustav Mahler im Player liegt, lässt Servaz natürlich sofort an Julian Hirtmann denken. Der Schweizer Serienmörder war die Hauptperson in “Schwarzer Schmetterling” und konnte am Ende fliehen.

In einem weiteren Handlungsstrang erzählt uns der Sprecher die furchtbare Geschichte einer entführten Frau, die von ihrem Peiniger bereits wochenlang gefangen gehalten wird.

Marianne, die Mutter des tatverdächtigen Schülers ruft Servaz an und bittet ihn um Hilfe. Tatsächlich darf er die Ermittlungen leiten und fühlt sich fortan wie auf einer Reise in die Vergangenheit. Er befragt seine früheren Kameraden, sucht nach Spuren in der Schule, die er selbst einmal besucht hat – und in der heute seine Tochter unterrichtet wird.
Servaz steht unter enormem Druck: einerseits die Verwicklungen mit seiner Vergangenheit, die Verlockungen Mariannes, die Angst vor Julian Hirtmann, der möglicherweise seiner Tochter etwas antun könnte. Eine schwere Zeit steht ihm bevor und er stößt psychisch an seine Grenzen…

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Bernard Minier gefiel mir in “Schwarzer Schmetterling” schon sehr gut und erinnert mich ein bisschen an seinen Landsmann Jean-Christophe Grangé, den ich auch grandios finde. Seine Charaktere wirken lebendig und ihre Emotionen sind fast greifbar. Auch die Schauplätze werden so gut beschrieben, dass man sich alles bestens visualisieren kann.
Minier kann mit seinen Worten zuweilen sehr düstere Stimmungen erzeugen, er schreibt nicht oberflächlich, sondern man fühlt mit den Personen und kann ihre Ängste spüren. An blutigen Szenen fehlt es auch nicht, für alle, die es etwas härter mögen. Die Spannung findet nicht nur auf psychischer Ebene statt, sondern es geht zuweilen auch actionreich zur Sache.
Die Story ist gut durchdacht und wird am Ende schlüssig aufgelöst, natürlich nicht, ohne den Leser bzw. Hörer vorher etwas in die Irre zu führen.
In diesem Buch findet einfach alles seinen Platz: Liebe, Hass, Verrat, Schuld, Angst, Tod, Rache, Schmerz, Freundschaft, Tragödie und am Ende auch Gerechtigkeit. Bernard Minier hat ein vielschichtiges Buch geschrieben, das mich bestens unterhalten hat. Ich freue mich schon, wenn der nächste Teil der Reihe in Deutschland erscheint, in der Originalsprache (Titel: N’éteins pas la lumière) gibt es das Buch bereits.

Fazit:
Vielschichtig, klug, erschreckend und spannend: “Kindertotenlied” kann ich nur empfehlen! Das Hörbuch ist an keiner Stelle langweilig und Johannes Steck zuzuhören ist sowieso immer eine Freude!
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Kindertotenlied: Thriller
Kindertotenlied: Thriller von Bernard Minier (Gebundene Ausgabe - 3. Februar 2014)
EUR 19,99
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